in der Energietechnik ist das gang und gäbe. Wieso wird im Modellbau davor gewarnt? Dass bei direkter Parallelschaltung am Netzstecker des zweiten Trafos, wenn dieser nicht am Netz hängt, wieder fast die Hausnetzspannung anliegt ist klar. Ist das der einzige Grund weshalb man das nicht machen darf/soll? Wenn Phasengleichheit hergestellt ist, wie das beim Analogbetrieb sowieso üblich ist, sollte einer Parallelschaltung zur Erreichung höherer Leistung nichts entgegen stehen. Zwei Bedingungen sind klar: Nur bau- und leistungsgleiche Trafos, BEIDE müssen an der selben Steckdose eingesteckt und möglichst gegen einzelnes Steckerziehen gesichert sein. Im Notfall alles abschalten! Sekundärseitig empfehlen sich besser nur Beleuchtung und Magnetartikel ohne Elektronik(LED sollen gehen). Diese sind gegen Spannungsstösse im Netz weitgehend unempfindlich und können ohne weiteres über Decoder, bei denen Schaltstrom und Steuerstrom galvanisch getrennt sind, geschaltet werden. Sensibles würde ich nur über eine entsprechende Sicherung oder Vorschaltelektronik anschliessen.
Allein die Möglichkeit am freien Ende eines Steckers 230V anliegen zu haben, beantwortet doch deine Frage. Ob dein Stecker da normalerweise in einer Mehrfachleiste steckt oder nicht, spielt doch keine Rolle. Natürlich darfst du in deinem privaten Bereich (möglicherweise?) so lebensgfährliche Dinge anstellen. Warne andere dann bitte vor dem Betreten des Hauses mit deutlich sichtbaren Schildern.
aus den von dir bereits genannten Gründen soll man das nicht machen. Was, außer vermeintlich verdoppelter Leistnug, soll dir denn die Parallelschaltung auf der Sekundärseite bringen? Bedenke, dass ein Ausgleichsstrom zwischen den Trafos fließen wird, wenn die Sekundärspannungen nicht absolut (100 %) gleich sind; da wird in den Trafos nur Wärme erzeugt! Für den Fahrbetrieb mit der regelbaren Spannung verbietet sich die Prallelschaltung damit. Bei Lichtstromkreisen lohnt es sich nicht, weil dort nur ein Draht mehr zu ziehen wäre, wenn überhaupt!
Hallo Zusammen, warum müssen 2 Trafos parallel betrieben werden? Für die (analoge) Fahrspannung geht's eh nicht! Und andere Stromkreise (Licht, Weichen, u.s.w.) kann man sinnvoll trennen und für verschiedene Bereiche verschiedene Trafos verwenden. Selbst wenn man, wie bei Analogbetrieb üblich, mehrere Trafos für mehrere Stromkreise nebeneinander stehen hat, ist es noch kein paralleler Betrieb. Die Trafos werden masseseitig verbunden und die Fahrspannung auf unterschiedliche, gegeneinander isolierte, Streckenabschnitte eingespeist. Gruß aus Mainz Hans-Dieter
Zitat Allein die Möglichkeit am freien Ende eines Steckers 230V anliegen zu haben, beantwortet doch deine Frage. Ob dein Stecker da normalerweise in einer Mehrfachleiste steckt oder nicht, spielt doch keine Rolle. Natürlich darfst du in deinem privaten Bereich (möglicherweise?) so lebensgfährliche Dinge anstellen.
Nein, das darf er nicht.
Zitat in der Energietechnik ist das gang und gäbe. Wieso wird im Modellbau davor gewarnt?
Bei fachlich richtiger Ausführung spricht nichts dagegen. Allerdings ist das Einstecken der Netzkabel in die Steckdose und das sekündärseitige Parallelschalten keine fachlich richtige Ausführung. Wenn du beide Trafos in ein Gehäuse einbaust, diese primär- und sekundärseitig fest verdrahtest und nur ein Netzkabel herausführst, spricht nichts dagegen (bis auf ein paar technische Nachteile, die oben schon genannt wurden).
aus den von dir bereits genannten Gründen soll man das nicht machen. Was, außer vermeintlich verdoppelter Leistnug, soll dir denn die Parallelschaltung auf der Sekundärseite bringen? Bedenke, dass ein Ausgleichsstrom zwischen den Trafos fließen wird, wenn die Sekundärspannungen nicht absolt (100 %) gleich sind; da wird in den Trafos nur Wärme erzeugt! Für den Fahrbetrieb mit der regelbaren Spannung verbietet sich die Prallelschaltung damit. Bei Lichtstromkreisen lohnt es sich nicht, weil dort nur ein Draht mehr zu ziehen wäre, wenn überhaupt!
Ob und wie man's macht, darüber kann man philosophieren. Z. B. die Netzanschlüsse beider Trafos werden nach Phasenabgleich fest verbunden über Klemmen wie in einem Schaltschrank(in einem isolierten und fest verschlossenem Gehäuse), dann stellt sich die Frage nach versehentlichem Steckerziehen nicht. Ganz Vorsichtige setzen noch eine eigene Sicherung davor. Auch bei identischen Trafos kann ein Ausgleichsstrom fliessen(Zitat aus einer allgemeinen Technikerinformation: <Einphasentransformatoren können problemlos parallelgeschaltet werden, wenn sie gleiche Nennspannungen, gleiche Nennperiodenfrequenzen und etwa gleiche relative Kurzschlußspannungen haben. Werden die Voraussetzungen nicht erfüllt, fließen Ausgleichsströme bzw. es erfolgt eine ungleiche Lastverteilung>). Das sollte man messen. Wenn sich so gut wie nichts ergibt, was spricht dann dagegen, rein technisch gesehen jedenfalls? Und wie Du schreibst ist Fahrbetrieb ausgeschlossen(der steht auch nicht zur Debatte). Beim Lichtstrom hätte es den praktischen Vorteil dass man von nur z. B. einer Ringleitung überall abgreifen kann.
Ich wollte nur mal eine technische Frage in den Raum stellen. Damit es klar Ist: Sicherheitshalber werde ich das bei mir nicht machen. Ich fahre auf Märklin M-Gleis, und da bedingt durch die Weichen- und Signalbeleuchtung(nicht deren Betriebsstrom!) Licht- und Fahrstrommasse gleich sind sind Ausgleichsströme tabu da ich natürlich digital fahre. Aber ich betreue auch reine Analoganlagen mit relativ viel Beleuchtung, für den Lichtstrom wäre das durchaus eine praktische Alternative, vor allem da reichlich Trafos vorhanden sind.
Zitat Aber ich betreue auch reine Analoganlagen mit relativ viel Beleuchtung, für den Lichtstrom wäre das durchaus eine praktische Alternative, vor allem da reichlich Trafos vorhanden sind.
Auch da gibt es Gründe die dagegen sprechen: ( Ich möchte auch sagen, daß ich nicht grundsätzlich dagegen bin / wenn man es richtig macht )
Viele Beleuchtungsartikel, die man so kaufen kann, haben noch nicht einmal Zuleitungen mit 0,14 m², sondern viele Laternen haben da ( so schätze ich ) nur welche mit 0,08 m². Wenn man da dann lange Zuleitungen hat, kann man da sicher sein, daß die Kurzschlusserkennung des Trafopacks da noch anspricht ? Wenn die Trafos auf die Anlage verteilt werden, hat man natürlich auch kürzere Zuleitungen.
Für mich auch wichtig, ist die Eingrenzung bei Ausfällen und Kurzschlüssen. Kleinere Bereiche erlauben gezielteres Suchen.
Und wenn man noch Leuchtmittel mit Birnchen hat, ist es natürlich sinnvoll die mit einer geringeren Spannung zu betreiben. Über den Fahrregler kann man gerade bei Märklin Trafos ideal dimmen.
Wir hatten mal eine Anlage die über 100 m lang war ( als U / der Raum war 60 m lang ). Da gab es über 70 Fahrtrafos nur für die Beleuchtung. Wenn da mal was ausfiel merkte man es fast gar nicht. In diesem Falle war die Dimmmöglichkeit von großem Vorteil, da die Erbauer damals einen Großteil der Häuserbeleuchtung mit 12 Volt Birnen vorgenommen hatten. Einziger Nachteil: Beim Einschalten flog mal ganz schnell die Sicherung. Ich habe dann die Trafos in drei Bereiche mit jeweils eigener Sicherung aufgeteilt und die dann über ein Schütz geschaltet.
Ich glaube hier wird beschrieben wie man eine Anlage am besten abfackelt . Tatsache ist je kleiner die Spannung umso höher wird der Strom um die selbe Leistung zu erzielen . Es werden dann entsprechender Querschnitt der Drähte benötigt . Sonst schmorren diese ab . Es wird Gott sei Dank abgeraten . Weiters ist zu bedenken das die Verbindungen lose irgenwie auf der Anlage gemacht werden und oft an leicht brennbaren Stoffe angebracht sind . Keinerlei Schutz durch schwer entzündbaren Isolierplatten beigelegt oder in Isolierboxen . Leider wird auch hier sehr nachlässig gehandelt . Auch Ich gehöre zu den Sünder . Lieber die Trafo einzeln verwenden , wenn eh schon vorhanden . Umsonst sind nicht die Trafo bei Startpackungen bis max . 1 - 2,5 Ampere ausgelegt . Sogar die Steckernetzteile. Kostet nicht die Welt . Eine super Wunschlok macht gleich an die 500,00 Euro oder mehr . Ein Sicherheitstrafo ca. 60,00 Euro pro Stück . Das sind etwa 8 Trafo / Steckernetzteile. Bei den meisten Anlagen mehr als ausreichend . Aus den Startpackungen besitze ich schon deren 12 Stück . Roco 15 Volt AC /2,67 Amp. Einige Pikoset /Netzteile . Natürlich benötigen die Trafo sowie deren Anschlußkabel Platz . Gut platziert geht es einigermaßen .
ALSO LIEBER KEINE KUNSTSCHALTUNGEN -ZUSAMMENSCHLÜSSE
Ein simullierter Rauch aus der Lok tuts auch Das läßt sich ausschalten wenns stinkt oder hört von selbst auf wenn Destilat verrraucht ist ohne Schaden anzurichten .
Laien in der Elektrotechnik haben in solchen Basteleien nichts aber auch wirklich nichts verloren!!
Wenn in der Energietechnik Trafos und Kraftwerke zusammengeschaltet werden, wird die Auslegung von Profis bewerkstellig. Modellbahner sind in der Regel keine Profis in Elektrotechnik!! Es sind Bäcker, Bänker, Verkaüfer, Maler, Zugbegleiter, Kinder... kurz Menschen mit jedem Beruf, der die Welt zu bieten hat. Deshalb bitte die Finger von solchen Experimenten lassen!! Es kann furchtbare Folgen haben.
Und auch Profis sind nicht vor Fehlern geschützt. Aber der Parallelbetrieb von Trafos zur Einspeisung am gleichen Kleinspannungsstromkreis an einer Modellbahn zählt m.E. zu den zumindest grob fahrlässigen Handlungsweisen.
Ich wünsche allen Freude an ihrer Modellbahn Joachim
Aber warum holst du den Monate alten Beitrag aus der Versenkung?
Ein nordafrikanischen Sprichwort sagt: Wenn über eine dumme Sache endlich Gras gewachsen ist, kommt immer irgendein Kamel, das alles wieder frisst.
Freundliche Grüße Erich
„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“ Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.