RE: Märklin Innenbeleuchtung 73400

#1 von rainer307 , 02.08.2017 16:35

Hallo,

in der Einbauanleitung steht nicht, ob die Leuchtstärke einstellbar ist ist wie bei den Leisten von Hufing und Schönwitz.
Im 1.-Klasse-Wagen 43910 wird von dem warmweißen Licht von der roten Inneneinrichtung so viel absorbiert dass kaum was von der Beleuchtung sichtbar ist. Sollte hier, wenn schon Märklin, besser 73401(weiß verwendet werden?

Ebenso lichtschwach finde ich das Schlusslicht 73407, jedenfalls bei Tageslicht. Oder ist das der Vorbildgetreue wegen?

In den Liliput-Postwagen 838 00(oder 03) will ich das Schlusslicht 50705 von ESU einbauen. Weiss jemand wie da die Optik wirkt?

Gruss Rainer


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RE: Märklin Innenbeleuchtung 73400

#2 von Modellbauhütte ( gelöscht ) , 03.08.2017 08:46

Ich würde ehrlich gesagt die digitalen Innenbeleuchtungen von Tams oder Esu empfehlen, die nur geringfügig mehr kosten, dafür aber auch für lange Waggons ausreichen und vor allem schon einen Funktionsdecoder enthalten. Die LEDs können in bis zu 6 Gruppen aufgeteilt getrennt geschaltet werden, es gibt verschiedene Lichteffekte wie Neonröhre, Defekt-Flackern etc. und jede Gruppe ist einzeln dimmbar. Dazu kommen zusätzliche AUX-Ausgänge und Anschlüsse für Spitzenlicht/Schlusslicht, z.B. für Steuerwagen etc.

http://www.esu.eu/produkte/innenbeleucht...ntt-h0-digital/

Mit der 50708 Innenbeleuchtung bekommst Du auch gleich das Schlusslicht mitgeliefert.

Video1:



Video2:



Gruß


Modellbauhütte

RE: Märklin Innenbeleuchtung 73400

#3 von supermoee , 03.08.2017 09:17

Hallo,

nein, die Märklin 73400 Beleuchtung ist nicht dimmbar.

Wenn nach Anschluss der Schlussbeleuchtung die Helligkeit einbricht, dann stimmt der Anschluss nicht oder die Schlussbeleuchtung ist defekt.

Für mich persönlich geht die Kosten/Nutzen Rechnung für Innenbeleuchtungen mit Dekoder nicht auf. Wozu überall Dekoder einbauen? Ich stelle bei mir auf der Anlage keine Personenzüge ab, und wenn ich das machen würde, wäre eine abschaltbare Stromversorgung am Gleis weit günstiger als x Dekoder in den Wagen einzubauen. Wegen dem Einschalteffekt? Das schaust du dir 2 Mal an und dann achtest du gar nicht mehr drauf. Der einzige sinnvolle Fall wäre am Steuerwagen aber auch nur, wenn man tatsächlich Pendelverkehr macht.

Gruss

Stephan


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RE: Märklin Innenbeleuchtung 73400

#4 von Modellbauhütte ( gelöscht ) , 03.08.2017 09:30

Zitat
Für mich persönlich geht die Kosten/Nutzen Rechnung für Innenbeleuchtungen mit Dekoder nicht auf. Wozu überall Dekoder einbauen?



Hallo Stephan,
sicherlich klingt das erst mal etwas übertrieben, doch die Kosten-Nutzen-Rechnung sieht sehr günstig aus. Die Esu Lichtleiste kostet im Handel ab ca. 16,50€. Die Länge reicht auch für lange 30cm-Waggons aus, eine kleine Pufferung gegen Flackern ist schon eingebaut, ebenso wie erwähnt ein Decoder und rote Schlusslich-LEDs sind auch mitgeliefert (wer sie braucht, OK).

Im Idealfall beim Einsatz auf 2L-Anlagen ist die Verkabelung sehr einfach, bei 3L-Waggons benötigt man eben entweder unter jedem Waggon einen Schleifer oder stromführende Kupplungen.

Die Märklin-Innenbeleuchtung 73400 bekommt man ab 8,40€ im Handel, man benötigt aber zwei Stück davon für lange Waggons, hat keine Pufferung, keine Dimm-Möglichkeit, keine Effekte und keine zusätzlichen Schaltfunktionen.

Im Günstigsten Fall kostet die Esu Lichtleiste also nicht einen Cent mehr als die Märklin-Lichtleiste, bietet dafür aber deutlich mehr Möglichkeiten.


Modellbauhütte

RE: Märklin Innenbeleuchtung 73400

#5 von supermoee , 03.08.2017 09:55

Hallo,

nicht falsch verstehen. Ich habe auch nur ein Zug mit Märklin Innenbeleuchtungen ausgestattet und bin dann auf andere Hersteller ausgewichen, die günstigere Angebote haben, teilweise auch ESU. Mittlerweile bin ich bei Viessmann gelandet.Die Innenbeleuchtung ist baugleich mit der von ESU, dimmbar und mit Pufferkondensator. Wahrscheinlich haben sie den gleichen Unterlieferanten. Die Version ohne Dekoder kostet mich ca. 8,5 Euro, also halb so viel wie die Version mit Dekoder. Für 50 Fahrzeuge kannst du dir selber ausrechnen, was es preislich macht.

Die von Hufing habe ich mittlerweile alle entsorgt. Schlechte Ausleuchtung durch weniger LED's und mittlerweile waren alle Drehpotis zum dimmen defekt, dass die Beleuchtungen nur noch vor sich hin flackerten. Rausgeschmissenes Geld. Die habe ich alle mit Viessmann Beleuchtungen ersetzt.

Gruss

Stephan


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RE: Märklin Innenbeleuchtung 73400

#6 von Erich Müller , 03.08.2017 11:57

Hallo Stephan,

Zitat
Für mich persönlich geht die Kosten/Nutzen Rechnung für Innenbeleuchtungen mit Dekoder nicht auf. Wozu überall Dekoder einbauen? Ich stelle bei mir auf der Anlage keine Personenzüge ab, und wenn ich das machen würde, wäre eine abschaltbare Stromversorgung am Gleis weit günstiger als x Dekoder in den Wagen einzubauen. Wegen dem Einschalteffekt? Das schaust du dir 2 Mal an und dann achtest du gar nicht mehr drauf. Der einzige sinnvolle Fall wäre am Steuerwagen aber auch nur, wenn man tatsächlich Pendelverkehr macht.



in jeden Wagen einen Decoder einbauen würde ich auch nicht machen. Für einen Bahnhof, auf dem Züge bereitgestellt werden, habe ich keinen Platz; die fahren nur vom Schattenbahnhof in den sichtbaren Teil, halten dort, fahren weiter und verschwinden wieder.
Aber meine Idee ist schon, im Schattenbahnhof den Zügen die Lichter abzustellen - da kommt nämlich einiges an Stromverbrauch zusammen, wenn Loks und Wagen mit Licht und womöglich auch noch Rauch und Saund (sic) herumstehen, deshalb wird bei den Loks automatisch alles abgeschaltet, und die Beleuchtung der Züge eben auch, sobald es möglich ist. Aber wiederum ist das bei weitem nicht meine erste Sorge.


Freundliche Grüße
Erich

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RE: Märklin Innenbeleuchtung 73400

#7 von supermoee , 03.08.2017 13:10

[quote="Erich Müller" post_id=1711630 time=1501754267 user_id=26147]
Hallo Stephan,
Aber meine Idee ist schon, im Schattenbahnhof den Zügen die Lichter abzustellen - da kommt nämlich einiges an Stromverbrauch zusammen, wenn Loks und Wagen mit Licht und womöglich auch noch Rauch und Saund (sic) herumstehen, deshalb wird bei den Loks automatisch alles abgeschaltet, und die Beleuchtung der Züge eben auch, sobald es möglich ist. Aber wiederum ist das bei weitem nicht meine erste Sorge.
[/quote]

Hallo Erich,

Die Überlegung hatte ich auch gemacht, aber der Stromverbrauch ist bei LED Innenbeleuchtungen verschwindend klein und die LED's haben eine lange Lebenserwartung. Gegenüber der Umweltbilanz der Produktion von Dekodern werden dauernd leuchtende LED's nie den Energieverbrauch erreichen, zumindest nicht bis ich tot bin. Meine Anlage mit 34 Zügen (davon ca. 60% beleuchtet) zieht im Leerlauf (ohne fahrende Loks) knapp 1,2 A Strom, inkl. Stromverbrauch der Lokdekoder aber exkl. Magnetartikel (diese machen nochmal 0,5A aus). Die Loks stehen stumm und ohne Licht in den Schattenbahnhöfen, sonst alles eingeschaltet. Bei Triebzüge, wo die Innenbeleuchtung abschaltbar ist, schalte ich diese natürlich aus. Kostet ja nix.

Nach Empfehlungen hier im Forum hatte ich meine Anlage mit 7 Booster + Zentrale ausgestattet. Man hätte nie genug Saft hiess es seitens den selbsternannten Spezialisten. Mittlerweile habe ich 5 Booster wieder entfernt. Die restlichen 2 arbeiten bei 50% Last, die Zentrale bei 20% Last. Ich habe nur moderne Fahrzeuge im Einsatz, keine Stromfresser.

Gruss

Stephan


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