Irrtum meinerseits: ich dachte stets es handele sich um die Nr. 3085, aber die Detaillierung um die Treibräder schliesst auf eine andere. Digital ist sie nicht, man hört ein Relais beim Umschalten(die Anlage wird analog betrieben). Um welche Katalognr. sollte es sich handeln?
Katalognr. 3310
Die Lok, aus zweiter Hand, ohne OVP und Dokumentation, ist seit einigen Jahren bisher ohne Problem gefahren(wenn man von der mickrigen Höchstgeschwindigkeit für eine Schnellzuglok absieht). Nach dem sie nach einigen Wochen Standzeit ein paar Runden gedreht hatte liegen plötzlich die Treibstangen quer und die Räder blockieren. Vorder- und Mittelrad werden ja über die Treibstange angetrieben, nur das hintere über Zahnrad. Drehe ich die Räder nach Ausrichtung von Hand ist es wie immer. Auf dem Gleis dagegen nicht. Kann es sein dass einzelne Räder nicht mehr fest auf der Achse stecken?
Ob es sich um eine 3085 handelt, kann man ja ohne Bild kaum beurteilen. Ich frage mich ernsthaft, was so eine Anfrage dann soll. Eine 3085 ist eine BR 003 (soll bei 99,9% der Loks auch angeschrieben sein, vorn und seitlich, ebenso am Tender) und sie ist ab Werk auch analog. Soweit mir bekannt hat sie aber verdeckte Stirnräder an allen angetriebenen Achsen. Also eher nicht 3085, sondern 3089 oder 3094? Stromlinie? Die haben ebenso wie die BR18 Antrieb über die Kuppelstangen. Fahrwerke sind fast baugleich. Umschalter im Kessel?
Ich habe den Defekt auch an einer 012 digital. Plötzlich aufgetreten. Habe mir neue Treibstangen bestellt. Die Räder in den richtigen Winkel gedreht. Dann fuhr die Lok so zwei drei Minuten und dann wieder Treibstangensalat. Meiner Ansicht nach kann das nur passieren, wenn die Räder nicht mehr richtig auf der Achse sitzen, das Rad kurz nicht mitläuft und dann wieder Griff bekommt.
Die Lok geht irgendwann zur Reparatur, da ich sowas selbst nicht reparieren kann.
Vielleicht kennt hier jemand ein Fachgeschäft, welches sowas kann?
Das Problem mit der lockeren Achse hatte ich auch an einer BR03:viewtopic.php?f=166&t=144600 Lässt sich mit Loctite sehr gut reparieren. Die Lok läuft nun wieder ohne Probleme.
mfg
Ralf
Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern und nicht umgekehrt! Neue Kupplungen für Faller OHU Selbstentladewagen: viewtopic.php?f=27&t=82863 Kein Support per PN !
Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern und nicht umgekehrt! Neue Kupplungen für Faller OHU Selbstentladewagen: viewtopic.php?f=27&t=82863 Kein Support per PN !
Dann hätte er wohl "Sekundenkleber" geschrieben! Da steht aber "Loctite"!
flaster: klein.uhu
| : | ~ analog
Gruß von klein.uhu Es ist keine Schande, etwas nicht zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen. (Sokrates) Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Fantasie ist unbegrenzt. (Einstein)
Nicht so belehrend, bitte. In meinem Arbeitsbereich(Schaltanlagenbau) kam früher immer wieder mal Loctite zur Anwendung, und dabei handelte es sich stets um Sekundenkleber. Anderes kenne ich von Loctite nicht. Deshalb wird man ja wohl mal nachfragen dürfen.
Loctite ist nur ein Firmen-/Markenname. Diese gehört nun zu Henkel. Sie bieten für nahezu jeden Einsatzzweck den richtigen Klebstoff an. Die Frage von dir hätte sich erübrigt, wenn du den verlinkten Beitrag gelesen hättest. Darin steht eigentlich alles was man bei der Reparatur beachten muss, inkl. der Angabe des verwendeten Klebstoffes. Manche benutzen auch Sekundenkleber, um die Achsen zu kleben, ich persönlich halte davon nichts, da der Sekundenkleber bei Luftabschluß sofort abbindet und damit eine sinnvolle Justage nicht mehr möglich ist. Gut Ding braucht Weile. Gerade im Bereich der Achsjustage braucht man einen Klebstoff der nicht zu dick, aber auch nicht zu dünnflüssig ist um sich gleichmäßig rund um die Achse zu verteilen und auch nicht zu schnell verbindet, um den richtigen Radversatz und auch die Spurweite einstellen zu können. Ich behaupte das geht mit Sekundenkleber nicht so gut wie mit dem genannten Kleber, da ich die Achse erst 100%ig ausrichten müsste und dann Aussen auf der Achse mit Sekundenkleber arbeiten muss, d.h. ich habe im Normalfall wenn die Achse nicht schon total abgenutzt ist viel zu wenig Klebefläche um eine haltbare Verbindung zu bekommen. Loctite 648 hat zudem noch durch seine spaltfüllende Eigenschaft die angenehme Nebenwirkung, das durch den gleichmäßigen Druckaufbau die Achse in der Bohrung zentriert wird, sowohl parallel als auch radial, da sich der Druck immer gleichmäßig aufbaut und sich gegenseitig ausgleicht bis ein Kräftegleichgewicht entstanden ist.
mfg
Ralf
Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern und nicht umgekehrt! Neue Kupplungen für Faller OHU Selbstentladewagen: viewtopic.php?f=27&t=82863 Kein Support per PN !
nichts für ungut, interessant die Erläuterung zur Marke Loctite. Den Link habe ich sehr wohl durchgelesen. Im Augenblick ist die Lok jedoch beim dem Händler, der meinem Freund die Lok verkaufte. Allerdings war der erste Reparaturversuch ein Fehlschlag. Wenn der Händler jetzt Ersatzteile(Achsen, Räder) bestellen will kommt die Lok so wie sie gerade ist wieder zurück. Dann werde ich mich darum kümmern, und dann ziehe ich deinen Link in Betracht, je nach dem wie weit mein Freund gehen will.
Gruss Rainer
Neues: Fehler gefunden: Die mittleren Treibräder lassen sich sich sehr leicht gegeneinander verdrehen, darum verhäxeln sich über kurz oder lang die Gestänge. Beide sind nicht verbogen, optisch ist nichts auffälliges zu erkennen. Die EX-Zeichnung hat leider nur das ganze Treibgestell als Ersatzteil. Da ich nur die Achse und beide Mittelräder mit den Zapfen brauche: Welche Lok ist baugleich mit 3310 und hat in der EX-Zeichnung die gleichen Räder und Achsen mit eigenen Ersatzteilnummern? Vom Vorschlag mit Sekundenkleber hält der Besitzer nichts.