ZitatWas hat denn die kleine Bügelfalte... ab Werk verölt oder haben die Fleischmänner wieder dieses verharzende Zeugs hinten aus dem Fass in der Kellerecke aufgetragen?
Hallo Hubert,
Die "Bügelfalte" läuft ja mttlerweile nach dem 2. Motortausch bei FLM wieder einwandfrei ( fragt sich nur, wie lange : ), nun hat ihre "Kastenschwester" bei ungefähr gleicher ( geringer ) Laufleistung wohl das gleiche Problem Sie fängt an zu stottern, beschleunigt dann wie wild und bleibt ruckelnd stehen. Nach kurzer Zeit kann ich sie wieder in Gang setzen, aber das Prozedre wiederholt sich. Genau so erging es der Bügelfalte auch, die Symptome sind exakt gleich. Laut Fleischmann-Servicebericht war der Motor über den Jordan gegangen, weshalb ich jetzt überlege, direkt ein vernünftiges Triebwerk zu verbauen. Keine Ahnung, welchen Schrott die Fleischmänner bei den ja eigendlich recht gelungenen Modellen verbaut haben, da waren die alten Dreipoler echt GOLD gegen!!!!!!
Gruß
Carsten
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das ist ja ärgerlich. Die alten Dreipoler brauchen zwar von Zeit zu Zeit eine Wartung, aber dann laufen sie recht zuverlässig. Es gab zwischendurch wohl mal Probleme mit weichen Schleiferkohlen, die m.W. zur Geräuschreduktion eingesetzt wurden, aber sonst waren die Triebwerke recht zuverlässig.
Was sich die Hersteller beim Einbau qualitativ fragwürdiger Antriebe denken, will sich mir nicht erschließen. Ein mehrmaliger Werkstattaufenthalt mit Motortausch beim Hersteller verursacht sicher auch Kosten ... vom Verlust des guten Rufs mal ganz abgesehen. Der neuere Blechdosenmotor von Fleischmann hat bei den Kollegen vom 1zu160-Forum so einige kritische Fehlerberichte verursacht.
Die kleinen China-Glockenankermotoren aus dem Angebot Deines Namensvetters schlagen sich bei mir prima. Die Fahreigenschaften sind wirklich beachtlich. Ich baue mir meine Adapter für die verschiedenen Modelle allerdings selbst aus massivem Messing und nehme bislang keine angebotenen Kunststoffteile. Das erhöht das Gesamtgewicht des Antriebs um so einige manchmal dringend notwendige Gramm. Gerade bei den fleischmanntypischen Tenderantrieben ist mir das Zusatzgewicht hochwillkommen.
Hallo Carsten, Dein Schuppenpimpen gefällt mir sehr gut. Mit der Beleuchtung ist das eine tolle Sache.
Zitat Die sollte aber mittlerweile eingetroffen sein! Ich bin mal gespannt, auf die Verarbeitung!
Ich hatte eigens einen Trainspotter losgeschickt, um die Ankunft des ersten Schotterzuges zu dokumentieren. Leider hat dieser vermaledeite Amateur es total vergeigt und die Ankunft verpasst... Er hat dann zwei Waggons geknipst, die auf dem zukünftigen Freiladegleis abgestellt sind:
Carsten, Du hast aber auch Pech mit Deinen Loks. Ich drücke die Daumen, dass Du das hinbekommst.
ich habe gerade mal meine zickende 110´er auf den OP-Tisch befördert, in der Hoffnung das es nix Ernsteres ist. Zu meiner Überraschung hat die Lok doch tatsächlich noch den ollen 3-Poler, allerdings mit Schwungmasse verbaut. Also ran ans Werk, erstmal eine gründliche Wartung durchgeführt. Obwohl ich die Lok noch nicht lange im Einsatz habe, kam da ordendlich Schmodder raus und zudem war sie werkseitig völlig überfettet!!!! Nachdem das erledigt war, habe ich sie mal ohne Gehäuse auf´s Gleis gesetzt und mal versucht, zu fahren. Die Wartung hat am desaströsen Fahrverhalten nix geändert, aber mir fielen kleine Funken auf der Platine auf.
An dem eingekreisten Bauteil blitze es stellenweise ganz ordendlich. Da ich kein Elektroniker bin und nicht weiß, um was für Bauteile es sich handelt, geht die Lok nun doch extern zur Reparatur. Ist ja schließlich noch Garantie drauf!!!!
Das Problem tritt auch auf, wenn ich den Decoder gegen die Analogbrücke tausche, und die Lok per Trafo bewege. Da ich den " Hobel " mit eingebautem Decoder gekauft habe, steckte ich Letzteren wieder zurück an seinen Platz. Nun tat sich garnix mehr ( ja, der Stecker war richtig herum ) : Ich denke mal, die kleinen Lichtspiele auf der Platine mochte er sowieso nicht, und hat sich jetzt aus Protest verabschiedet
Ich habe übrigens mal aus Neugier ihre Bügelfaltenschwester des Gehäuses entledigt, und siehe da........................sie ist exakt baugleich. Da kann ich mir die Sache mit dem angeblichen Motordefekt nicht wirklich vorstellen, zumal der bei meiner jetzigen Patientin frisch gewartete Motor an direkt angelegter Analogspannung tadellos läuft!
Naja, warten wir es mal ab, was diesmal im Servicebericht steht. Sie wird erstmal für die nächsten Monate den Dienst in Mühlental quittieren
Gruß
Carsten
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Hm ... die aktuellen SMD-Bauteile besitzen häufig keinen Aufdruck mehr. Spontan hätte ich gesagt, es ist ein Widerstand... möglicherweise der Vorwiderstand einer LED-Beleuchtung oder so was. Da müsste man genauer nachschauen. Ob der Knirps vlt. Kontakt zur darunter liegende Leiterbahn aufgenommen hat ... trotz Kontaktverbot? Wir wissen ja, es gibt immer welche, die aus der Reihe tanzen müssen. Aber egal, wenn es den Decoder gehimmelt hat, würde ich die Lok sowieso einschicken und nicht lange herumprobieren.
Das Ölbad bei neuen Fleischmann-Loks ist mir schon mehrfach begegnet. Ob man endlich dieses alte Ölfass im Keller leeren und loswerden will ... das mit dem Harz drin ... Bei einer online gekauften neuen Maschine duftete die Verpackung bereits nach Öl und als ich die Schachtel öffnete, war der Schutzeinleger unter der Lok ölgetränkt. Nach der Grundreinigung lief sie aber perfekt.
Ich sagte ja schon, bei mir kommt inzwischen jede Lok vor der ersten Ausfahrt ins BW. Es ist ärgerlich, aber leider notwendig.
LG Hubert
PS: Boh nee ... jetzt hat doch mein Korrekturprogramm aus der "LED-Beleuchtung" eine "KFZ-Versicherung" gemacht. Warum lass ich das Ding bloß immer noch mitlaufen. Naja, einen gewissen Unterhaltungswert hat das Programm schon ...
bei dem Bauteil handelt es sich um einen Kondensator. Die Ursache für einen Funken konnte ich aber nicht sehen. Aber so lange noch Garantie drauf ist sollte das nicht dein Problem sein. Ab zum Händler damit.
Edit: Der untere Kondensator sieht an der linken Seite etwas unnormal aus. Als wenn der da schlecht gelötet ist. Kann es sein das dort der Funke entsteht und du den Kreis nur an der falschen Stelle gezeichnet hast?
leider kann ich dir bei deiner 110 nicht weiterhelfen , aber ich drücke die Daumen, dass du sie wieder zum laufen bringst
Ich wollte aber auf alle Fälle noch Folgendes loswerden (auch wenn ich jetzt schon etwas spät dran bin): dein Lokschuppen ist spitze geworden! Die Farbe und der Putz passen wunderbar. Er fügt sich nun wesentlich harmonischer ein! Auch die Basteleien mit den A-Stäbchen....
Also, damit ich wieder Daumendrücken kann schicke ich mal den Post ab.
jetzt musste ich erst etwas nachlesen, um wieder auf dem aktuellen Stand in Mühlental zu sein... die Umbauarbeiten am Lokschuppen finde ich sehr gelungen, jetzt sticht das Gebäude farblich nicht mehr so heraus und wirkt weniger dominant im BW.
Das "gute Buchenholz" vom Onkel Doc als Baumaterial ist ja vielseitig anwendbar - ich hab für solche Fälle immer einige Rührstäbchen vom "goldenen M" in der Bastelkiste.
Das Video mit dem "Anlagengrenzüberschreitenden" Zugverkehr hab ich mir gleich mehrere Male "reingezogen" - Eisenbahnromantik aus Mühlental
auch in Mühlental hat es ja ereignisreiche Zeiten. So muss ich zuallererst einmal ein großes Lob für die Umgestaltung des Lokschuppens dalassen. Die Arbeit hat sich wirklich gelohnt. Deine Kreativität in Sachen Baumaterial ist wirklich bewundernswert. Vielleicht hättest Du den Lokschuppen noch etwas verranzen können, aber das ist das berühmte Suche nach dem Haar in der leckeen Suppe. Von daher
Das Schicksal Deiner 110er ist hingegen schon recht ärgerlich. Leiterplattenfehler - denkbar! Hoffentlich bringen sie es diesmal richtig hin, ich wünsche es Dir. Schließlich kauft man sich ja die Loks, um mit ihnen zu fahren und nicht für monatelange Aufenthalte in exteren AWs. Ich halte Dir jedenfalls die Daumen!
Erstmal Danke an Phillip, Flo und Frank für eure positiven Kommis und natürlich auch für´s Daumendrücken bezüglich der 110´er. Letzteres hat aber leider nicht geholfen Nächste Woche hab ich nen Termin bei meinem Stammdealer ( welcher ja glücklicherweise wieder Öffnen darf ), da werden wir mal bequatschen, wie es mit der Lok weitergeht.
Aber kommen wir nun zu heutigen Thema:
Auf einigen meiner hier gezeigten Bilder war im Hintergrund ein in "Vitinenhausen" defekt hinterstellter 515´er zu sehen. Diesen habe ich mir nun zur Brust genommen, damit die hohenburer Strecke auch abseits der Stoßzeiten wirtschaftlich befahren werden kann.
Angefangen habe ich mit der Stirn/Schlussbeleuchtung. Von den ursprünglich verbauten Glühlämpchen waren 2 defekt, sodas ich hier direkt auf LED gesetzt habe. Für Letztere habe ich eine Trägerplatte aus, mit Seku-Kleber gehärteter, Pappe gebastelt und die LED mit 2K-Kleber fixiert und gleichzeitig eingefasst.
Verdrahtet habe ich zu Anfang mit Kupferlackdraht
Dies stellte sich aber als unvorteilhaft heraus, sind die Lackdrähte doch sehr starr. Deshalb habe ich später Litze verwendet.
Da auch die komplette Stromversorgung des Triebwagens nahezu umbrauchbar war, musste auch hier Ersatz in Form einer Platine Marke Eigenbau her. Grundträger ist auch hier wieder "gehärtete" 1mm Pappe, auf welche ich Streifen aus 0,1mm Messingblech geklebt habe.
Die so entstandene Platine wurde nun mit Lötpunkten versehen und, da die Bastelkiste keine passenden Widerstände parat hatte, mit 2 Widerstandsbatterien mit je 1,4 K-Ohm versehen.
Anschließend habe ich die Platine zur Isolierung und Stabilisierung mit 2K-Kleber vergossen.
Nun stand erstmal Testfahren auf dem Programm. Dazu habe ich einen, noch in der Bastelkiste schlummernden ESU-Lokpilot eingelötet.
Das Fahren an sich verlief super, allerdings funktioniert an dem Decoder der Lichtwechsel nicht mehr ( warscheinlich auch der Grund, weshalb er in der Krabbelkiste liegt )
Somit konnte ich die Beleuchtungsprobe nur mit extern zugeführter Gleichspannung testen.
Die Helligkeit finde ich gut getroffen, oder was meint ihr?
Der Triebwagen soll ja auch noch mit einer LED-Innenbeleuchtung versehen werden. Aber das erfolgt, wenn ich mir einen neuen Decoder ( diesmal D&H ) besorgt habe. Auf die Inbetriebsetzung des Beiwagens verzichte ich, den zusätzlichen Funktionsdecoder schenke ich mir. Der Wagen soll ja zu stoßschwachen Zeiten als Solofahrzeug unterwegs sein uns schlimmstenfalls mal einen Expressgutwagen mitbefördern.
Bis dahin machtß´s gut und bleibt gesund!!!!
Gruß
Carsten
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Man muss sich halt zu helfen wissen Sollte der ETA515 mal Richtung Güntersbach unterwegs sein, wird er auf wundersame Weise da in blauer Lakierung ankommen
Viele Grüße
Ulf
Hier geht es zum Güntersbach Bauthread: und hier etwas 3Druck aus Güntersbach
WOW - freut mich, dass Du das gute Stück wieder zum Fahren und Laufen gebracht hast. Da hast Du nun ein geeignetes Fahrzeug für Personenzugfuhren nach Güntersbach und Engelsroth. Weiß gerade aber nicht, ob der Leo auch so ein Teil hat, wenn nicht, vielleicht kauft er sich nun einen ...
ZitatDa hast Du nun ein geeignetes Fahrzeug für Personenzugfuhren nach Güntersbach und Engelsroth. Weiß gerade aber nicht, ob der Leo auch so ein Teil hat, wenn nicht, vielleicht kauft er sich nun einen ...
In der Tat soll der Wagen den Wochenendbetrieb zwischen Oberberg und Hohenbure übernehmen. Der Leo hat übrigens auch so einen ETA, sogar mit funktionierendem Beiwagen. Letzteres wird bei mir z.Zt. aus Kostengründen leider nix, weshalb er die paar, am Wochenende fahrenden "Männeckes" als Solofahrzeug bedient.
Weitergebastelt habe ich an dem Triebwagen erstmal nicht ( es fehlt ja noch ein Decoder ), aber gefahren wurde heute.
Die 141 sollte ja in Grünzella den Schotterzug aus Grainitz übernehmen. Dies verzögerte sich allerdings, denn aus welchem Grunde auch immer musste sie noch auf die Beistellung weiterer Wagen warten. Woher diese kommen, entzieht sich meiner Kenntnis, vermutlich aber aus Richtung Sonnental, Christolin oder Bannewitz. Mit einiger Verspätung machte sie sich mit der nun recht stattlichen Fuhre auf den Weg, und sie musste während der Fahrt ordenlich mit dem Schaltwerk klackern. Mit ihren gerade mal 2400Kw hatte sie auf der neigungsreichen Strecke doch ordendlich zu "asten"
Im Bahnhof fährt derweil die 220 011 mit einem Eilzug ein,
und kurz darauf rumpelt der "Knallfrosch" mit der Schotterfuhre nach Güntersbach durch das Vorfeld.
Normalerweise wäre die 220 am Zug geblieben, aber in Ermangelung einer zugstarken Diesellok hat die mühlentaler Lokleitung kurzerhand umdisponiert, und die 220 rückte erstmal ein.
Den Eilzug übernahm die nun schön warmgefahrene 141. Eine Entspannungstherapie wird das aber für sie auch nicht, muss sie doch ihre zulässigen 120Km/h vollends ausfahren!
Dei eben im Schuppen geparkte 220 übernimmt nun die Schotterfuhre,
und verlässt mit lautem Dröhnen den Bahnhof Richtung Güntersbach. Im Hintergrund hat übrigens der, aufgrund massiver Änderungen im Stummikursbuch nun "Allgäu" getaufte, IC gerade Ausfahrt.
Wünsche euch noch einen schönen Restsonntag und kommt gut und gesund in die neue Woche!
Gruß
Carsten
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In den letzten Tagen habe ich mich mitunter mal damit beschäftigt, defekte Waggons aufzuarbeiten. Darunter waren 2 Minitrix-Silberlinge, welche an abgerissnene Drehgestellklammern und eiernden Radsätzen litten. da mir die Wagen zum ausmustern zu schade waren, kamen sie in die Werkstatt. Hier habe ich dann die defekten Drehgestelle mit Hilfe von Kragenmuttern und M3x8 mm Inbusschrauben wieder dauerhaft befestigt.
Die eiernden Radsätze wurden natürlich auch erneuert. Hierzu habe ich aber auf ARNOLD-Material zurückgreifen müssen, da nix anderes an Lager war. Die Achsbreite bei den MTX-Wagen beträgt 13, 7mm, die von Arnold aber 15,3mm. Hier habe ich kurzerhand den Dremel angeschmissen, die Achse auf Länge gekürzt und eine neue Spitze angeschliffen. Nach dem Einstellen des Radsatzinnenmaßes auf 7,5 mm laufen die Wagen nun wieder tadellos!
Ein weiterer Patient war ein ROCO-Behelfspackwagen. Auch er litt an defekten Drehgestellbefestigungen. Hier bin ich ähnlich wie oben vorgegangen, nur das diesmal M2 Schrauben und Muttern zum Einsatz kamen.
Hier hat nun 218 423 die frisch überholte Garnitur am Haken
Auch meine "Taschenlampe " fährt mittlerweile, allerdings ohne Licht Mir ist beim Einbau des neu gekauften Decoders beim Messen der Ausgangsspannung an AUX 1 ( zum Festlegen der Widerstände für die innenbeleuchtung ) ein übles Mißgeschick passiert. Während der Messung bin ich mit einer Messspitze abgerutscht und habe natürlich direkt die Gehäusemasse getroffen . Das Ergebnis dieser nur millisekunden dauernden Berührung könnt ihr euch denken. Damit er aber endlich wieder auf 'Strecke kommt, habe ich meiner Museumsdampflok ihr digitales Herz vorrübergehend geklaut und in den ETA eingepflanzt.
Hp2 für den "Steckdosen-IC" nach Engelsroth
Den fehlenden Puffer sowie die Steckdose wird der ausgemusterte Beiwagen noch spenden
Kommen wir nun zum, eigendlich ungeplanten, neuen Gesicht. Als ich vor Kurzen bei meinem Dealer war hat dort ein Kunde gerade seine Vitrinensammlung veräussert. Beim Durchsehen der allesamt orginalverpackten Modelle sprang sie mich förmlich an und bettelte " Nimm mich doch mit "!!!!!!
Dem Hilferuf konnte ich nicht wiederstehen und da ist sie nun:
Da diese Lok sich Anfang der 80´ger noch in Erprobung befand, und ihr alles was Räder hat angehängt wurde, passt sie hervorragend nach Mühlental!!! Ausser das ich ihr einen D&H 10-3 eingebaut habe, musste ich an der Lok ( fast ) nix machen. Lediglich die Ausfahrhöhe der Geweihe machte mir Sorgen. Aber auch hier hatte ich eine Lösung parat. Ich schraubte die Bügel ab, bog die Fanglasche zum Niederhalten der Panthos in Ruhestellung vorsichtig an Seite und habe ein Stück Messingblech ( ein ausgedienter Radschleifer ) unter den Holm geschoben. Das Blech ist später nicht sichtbar und erfüllt hervorragend seinen Zweck.
Zum heutigen Abschluß habe ich noch ein paar bewegte Bildchen:
[youtu-be]https://youtu.be/NnSXXe7XIEE[/youtu-be]
Übrigens:
Meine zickende 110´er erhält auf Kulanz meines Händlers eine neue Platine ( ist schon bestellt ), sowie einen neuen Decoder Somit muß ich wohl diesmal keine 12 Wochen warten, bis sie wieder in Betrieb gehen kann!!!!
Macht´s gut und bleibt gesund!
Gruß
Carsten
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Das Aufarbeiten und Reparieren alter Wagen finde ich gut! Ich habe auch schon einige individuell erneuert. Bei mir ging bislang auch immer viel darum alte Wagen mit NEM Schächten auszustatten um dem Kupplungswirwar Herr zu werden. Dein überarbeiteter Lokschuppen gefällt mir auch immer wieder auf den Foto's
Viele Grüße
Ulf
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und DANKE an Frank und Ulf für die Glückwünsche zu meinem Neuzugang!!!
Heute brauchte ich die Portion "heavy-metal" nicht nur auf die Ohren, sondern auch auf dem Basteltisch, denn so langsam wird es Zeit, das Mühlental mal Bahnsteigdächer bekommt. Hierzu werde ich allerhand Messingprofile benutzen, welche noch aus Zeiten des LKW-Modellbaues in der Ecke schlummern. Dies erfordert in Sachen Maßstäblichkeit zwar einige Kompromisse, aber ich denke doch, das ich mir eine halbwegs glaubwürdige Konstruktion aus der Murmel gepresst habe. Ein bisschen stand übrigens der Baubericht von Wolfgang ( Wolferl 65 ) Pate, allerdings werde ich an diese Filigranität mit den zur Verfügung stehenden Mitteln nicht herankommen. Da hätte es schon Ätzteile benötigt, denn dem Dremel und der Blechschere sind irgendwann Grenzen gesetzt.
Also, los geht´s!
Die Hauptstützen entstehen aus 3x3mm Vierkantprofil und die Quertraversen aus 0,5 mm Messingblech
Letztere habe ich nach dieser Schablone angezeichnet und mit der Blechschere erstmal grob ausgeschnitten
Nach einiger Nacharbeit mit Dremel und Feile kam das hier heraus:
Nun habe ich in die Traversen noch 0,6 mm Löcher gebohrt. Durch diese werden später die Kupferlackdrähte für die Beleuchtung gezogen.
Um die Traverse mit der Stütze zu verbinden, habe ich mit der Trennscheibe einen 3 mm tiefen und 0,6 mm breiten Schlitz hergestellt. Letzteren habe ich dann mit der Zange zusammengepresst und die spätere Traverse darin ausgerichtet und als Löthilfe verpresst.
4 der 8 Stützen, welche übrigens später 50 mm ( 8 m in 1 : 1 ) auseinander stehen, bekommen noch Abwasserrohre aus 1,5 mm Rohr, welche auch der Zuführung der Drähte dienen. Das gesamte Dach wird übrigens 450 mm lang, und steht an den Enden jeweils 25 mm frei tragend über.
Nun habe ich die Teile mit der Flamme verlötet.
Die erste Stütze ist fertig
In diesem Chaos hier entsanden dann noch die restlichen 7 Exemplare
So, mit diesem Bild habe ich für heute erstmal FERTG
Kommt gut in die neue Woche und bleibt gesund!!!!
Gruß
Carsten
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Ich bewundere dein metalbaueerisches Geschick Das mit nur einer Handblechschere und der Feile das ist schon was für Erfahrene würde ich sagen. Finde ich
Viele Grüße
Ulf
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ZitatDas mit nur einer Handblechschere und der Feile das ist schon was für Erfahrene würde ich sagen.
Hallo Ulf,
also wenn ich als Maschinenschlosser(meister) nicht mit Metall umgehen könnte, hätte ich wohl den Beruf verfehlt Nichts desdo Trotz ist es eine schöne Frickelei, denn normalerweise sind die Teile die ich bewege etwas handfester
Kommen wir nun zum 2. Teil:
Das spätere Dach benötigt ja noch eine Umrandung und zudem muss ja irgendwie Stabilität in die Sache. Verwendet habe ich hierzu 3 x 1,5mm Vierkantrohr, welches ich mit der Trennscheibe an den späteren Positionen der Stützen eingeschnitten habe.
Das Verlöten per Flamme erfolgte auf einer improvisierten Vorrichtung
Da das Dach ja insgesamt 450 mm lang wird, die Profile aber nur 300 mm Länge haben, musste ich "anstückeln"
Nachdem ich alle Stützen eingelötet hatte, folgte die Feinjustage Letzterer. Als provisorisches Hilfsmittel kam hier ein Holzklotz mit aufgezeichnetem rechten Winkel zum Einsatz. Nun wurde die Lötstelle an der Quertraverse nochmal vorsichtig erwärmt und die Stützen, wenn nötig, nachgerichtet.
Nun folgten die Enden. um eine erhöhte Stabilität zu gewährleisten, habe ich hier eine Kombination aus o.g. Vierkantrohr und 0,5 mm Blech gewählt.
Jetzt kommt die stunde der Warheit, es folgte die erste, vorsichtige Stellprobe: ( achtet aber nicht auf die späteren Abgänge, da werde ich nochmal ran müssen )
Also ich finde es passt, oder was meint ihr????
Als Nächstes folgt der Einbau der Beleuchtung. Bis dahin macht´s gut,
Gruß
Carsten
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ja, ich denke, es passt. Eine sehr solide Arbeit, bei der auch der Statiker keine Bedenken haben dürfte.
Das Grundprinzip Deines Selbstbaus muss ich mir merken. Eine Standardlösung ist bei meinem Gleisbogen im Bahnhofsbereich nicht verfügbar. Obwohl ich noch lange nicht mit dem Bau beginnen kann, schaue ich mir die unterschiedlichen Methoden mit Interesse an. Danke für den ausführlichen Baubericht.
Nachdem ich hier lauter Berichte über diese tollen Bahnsteigdächer sehe, schwinden meine Hoffnungen, es jemals zu meiner eigenen Zufriedenheit hinzubekommen. Daher habe ich beschlossen, zumindest zunächst auf Dächer zu verzichten....
Aber was ich bei Dir sehe, gefällt mir sehr. Bin gespannt, wie es weitergeht.
Das sieht doch schon toll Ich bin schon gespannt wie das Dach wird und was du mit den kleinen Bohrungen vor hast. Ich hatte ja ins geheime getipt das da Rohre durchgesteckt werden aber damit habe ich anscheinend aber nicht recht gehabt
Viele Grüße
Ulf
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Große Klasse, Carsten! - ein Passt scho! wäre bayerisches Understatment.
Ich gebe zu, die Schlossergene, aber auch das Werkzeug und die notwendigen Kenntnisse in der Metallbearbeitung fehlen mir. Daher weiche ich dann doch eher auf Bausätze aus. Und die lassen sich zumindest gut anmalen.
in Mühlental gehts ja ganz schön rund - das AW hat alle Hände voll zu tun mit der Aufarbeitung der Waggons und der Digitalisierung des ETA, und dann noch der sehr schöne Neuzugang mit der 120
Die Bahnsteigdächer passen meiner Meinung nach gut an den Bahnsteig, wirkt auch ohne Dach und weiteres Zubehör schon stimmig. Hut ab vor der Arbeit!