Hallo in die Runde
Erstmal möchte ich mich bei allen Schreiberlein für die guten Neujahrswünsche, sowie die tatkräftige und sachkundige Beratung bezüglich des Stellwerkstandortes
bedanken. Ebenso ein Dankeschön geht an die vielen "Daumenheber", welche mich mittlerweile in Reichweite der Top 25 katapultiert haben
Mit solchen Feedback macht das "tickern" gleich doppelt Spaß
Bevor ich euch nun eine weitere Folge kredenze aber erstmal die Post.
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Drehscheiben werden üblicherweise vor Ort bedient, in so einem kleinen Bahnhof vielleicht sogar mit Handkurbel auf der Bühne, da würde ich mir keine großen Gedanken zu machen. Ich überlege nur, ob sie eventuell im Durchrutschweg der Einfahrt liegt und vorher schon richtig liegen muss, aber das zu überwachen wird man sicher auch auf Distanz hinbekommen.
Hallo Dirk,
über den Durchrutschweg habe ich tatsächlich garnicht nachgedacht! Deshalb finde ich solch detaillierte Ausführungen wie die Deine immer sehr lehrreich
Instinktiv habe ich die Scheibe aber grundsätzlich auf das zur Einfahrt freigegebene Gleis gedreht, denn ich hatte schonmal einen "Lokdown" in der Grube, da ich als Tf gepennt hatte
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Auf die Fortführung des Berges nach links so, dass der Tunnel glaubhaft wirkt, bin ich gespannt. Die Tunnelröhre auf der Hauptplatte beginnt doch erst weiter hinten, und von links kommen auf Höhe des den Tunnel überquerenden Streckengleises drei davor liegende Abstellgleise.
Hast du mal erwogen, die Strecke von Hohenbure in einem Überwerfungsbauwerk verschwinden zu lassen statt in einem Tunnel?
Hallo Hans,
die Gestaltung des " Berges " ist bereits für den Neubau der Hauptanlage vorbereitet. Das ist zwar in der Übergangsphase etwas abgehackt, aber so erspare ich mir später erneute, größere Operationen am Gelände des Anbaues. An ein Überwerfungsbauwerk habe ich nicht gedacht, hatte aber zu Anfang überlegt, die alte Galerie wieder zu integrieren. Nur wollte mir diese Variante optisch garnicht zusagen, weshalb dort nun der aufgelassene Steinbruch entsteht, welcher die sehr steilen Hänge erklären soll
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Es giebt da das Bahnhofsgebäude in Voigtsgrün/Vogtland, da ist ein Vorbau zu diesem Zwecke dran gebaut worden.
Problem: jetzt hast du ja schon ein EG - hmmm, schwierig...
Hallo Ulf,
Danke für diese Idee, welche ich nachträglich mal probeweise mit einen Pappanbau der einfachsten Art simuliert habe. Wäre mir nicht doch noch eine andere Idee gekommen ( siehe unten ), hätte ich es genau so gemacht, zumal das Empfangsgebäude ja noch eine optische Operation erhalten soll ( Klinkerbauweise des UG )
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Eine Frage : Wie lange dauerte Deine Bestellung aus Brexitannien? Habe einiges geordert, aber derzeit liefert PECO wohl nichts an die Händler...
Und, wenn die Frage erlaubt ist, wie hoch war der Versand ? Im Moment ist anscheinend keine Auslieferung durch Royal Mail möglich,
DHL will satte 21 Euronen...
Die gute Nachricht: Stand heute erheben die Briten keine extra Steuer für Germany, bleibt wohl erst mal bei der alten Regelung.
Hallo Andy,
erstmal
in Mühlental
Ich habe nicht direkt bei PECO bestellt, sondern über einen Händler in UK: https://www.themodelcentre.com/
Wartezeit waren ca. 9 Wochen mit völlig problemloser Kommunikation ( und das trotz meines mieserabelen Englisch
), und die Versandkosten betrugen 15 € via royal mail.
Übrigens:
die zusätzlichen Steuern hätte Mutti Merkel erhoben ( Einfuhrumsatzsteuer/Zoll ), nicht die Engländer!
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Den Landschaftsbau mit Klopapier muss ich die nächsten Tage auch mal ausprobieren 
Hallo Flo,
dann mache aber nicht den Fehler und benutze Tapetenkleister!!!!! Das braucht ne halbe Ewigkeit zum Trocknen ( bei mir sind es jetzt schon 6 Tage und ist immer noch leicht feucht ), sondern benutze ein Leim/Wassergemisch. Das habe ich bisher so gemacht, war nach spätestens 3 Tagen durch und zudem stabiler. Also für mich ist das Experiment "Kleister" für diese Anwendung gescheitert.
So, kommen wir nun zu den Baufortschritten:
Hier haben die Vermessungstechniker aber mal gründlich geschielt
rost:

Das ich hier nicht auf den 10tel-Millimeter genau treffe, war mir schon klar. Aber gut, hilft alles nix, der Abrissbagger rollt an.

Nun liegen schon die ersten"Meter" Peco-Gleis auf der alten Platte

Hier kann man nun gut die Unterschiede erkennen, zum Einen zwischen den Gleisen und zum anderen beim Schotter ( KOEMO und Dekosand )

Des Weiteren wurde die Grundfläche der späteren Kupferwerke gelegt,

und der Rohbau des Bahnüberganges mit seinen Wartungsdeckeln für die Signale fertiggestellt.

Während dessen kam die zündende Idee bezüglich des Standortes für das Stellwerk. Hier habe ich mich an meinem Heimatbahnhof orientiert, wo ein nahezu baugleiches Stellwerk an fast ( modellmäßig aber gespiegelt und natürlich verkürzt ) gleicher Stelle steht.

Damit Bahnhof und Stellwerk nicht zu nahe aneinaderstehen, habe ich kurzerhand den Güterschuppen entfernt, und das EG konnte etwas nach recht rücken. Den Schuppen brauche ich dort eh nicht, die Güterverladung ist ja gegenüber.
Zum Abschluß habe ich noch ein paar bewegte Bildchen der ersten, wieder durchfahrenden Züge:
[youtu-be]https://youtu.be/E-lu6uxf1Cw[/youtu-be]
Gruß
Carsten