Hallo zusammen
Das schöne Wetter lockt in den Garten und nach draussen. Darum ist in den letzten Wochen nicht mehr so viel an der Anlage gegangen. Ganz untätig war ich aber auch nicht, nur sieht man nicht viel davon. 
- Bei meinem nicht optimal gelaufenen RBe 540 habe ich eine elektrische Kupplung zwischen Triebwagen und Steuerwagen eingebaut. Seither läuft dieser zu meiner Zufriedenheit. Leider gibt es bei diesem schon wieder ein neues Problem: Die F-Tasten sind von Piko etwas komisch angeordnet worden. Ich schalte im Untergrund über F4 die ABV jeweils bei den Loks aus, da hier die Optik nicht zählt, sondern dass die Züge möglichst nicht stocken. Beim Trieb- und Steuerwagen sind hier aber Beleuchtungen geschaltet. So schaltete immer sich das Gepäckabteil immer ein, wenn der Zug an die Oberfläche kam. Beim Triebwagen konnte ich das Mapping problemlos durchführen. Das ist beim SmartDecoder von Piko vergleichbar mit z.B. ESU über die CVs sehr einfach. Leider gab es beim Funktionsdecoder des Steuerwagens grössere Probleme. Jedenfalls ist dieser komplett verstellt, da meine Zentrale offenbar keine Funktionsdecoder programmieren kann. Ich kann nicht mal mehr die Adresse herauslesen oder programmieren. Ich habe auch Widerstände als Last parallel ans Programmiergleis gehängt, aber ohne Erfolg. Ich hoffe, dass mein Fachhändler ein Piko-Programmer hat, um dies wieder in Ordnung zu bringen.
- Zudem habe ich mit dem Löten von Stützkondensatoren, Widerstand und Diode versucht. Leider musste ich aus Platzgründen in den Loks auf 470uF und 620 uF Kondensatoren beschränken. Bei den Roco Re 6/6 habe ich 2 Stk. 470uF parallel geschaltet. Aber leider konnnte ich keinen Effekt erkennen, obwohl die Überbrückungszeit im CV113 auf ca. 1 Sek. eingestellt ist. Hier bin ich etwas entäuscht vom Ergebnis. Ich hätte erwartet, dass doch ein minimales Ergebnis erkennbar gewesen wäre. 
- Hingegen konnte ich bei einer Hag Re 4/4 II einen 2200 uF einbauen. Diese Lok ist aus mir unerklärlichen Gründen vorher katastrophal schlecht gelaufen. Diese läuft jetzt hervorragend!
"Pannerrail-Remo" hat mich mit seinem Film über Gleisreinigung motiviert, wieder einen Putzzug zusammen zu stellen. Ich hatte noch eine Lux Staubsauger. Der Schleifer machte hier aber immer Probleme und brachte den Wagen immer wieder zum entgleisen. Diesen habe ich entfernt und speise den Staubsauger über die Re 4/4 II, was jetzt sehr gut funktioniert. Im Moment besteht der Putzzug noch über einen Zeller Mittelleiter- und Gleisreinigungswagen. Vielleicht folgen noch weitere "Schleifer-Wagen".
- Dann hat mich letztes Wochenende noch der Affe gebissen: Ich hatte den Einfall, dass ich meine Zentrale und nachfolgend auch Rocrail wieder mal updaten könnte. Die Folge war, dass Zentrale und Rocrail nicht mehr kommunizieren konnten. Ich habe jetzt mehrere Stunden verbratet, dass wieder alle Einstellungen so sind, dass es wieder funktioniert. Ich meine, dass es jetzt wieder gut sein dürfte, aber gross getestet habe ich es noch nicht. Das tragische daran, einen Vorteil oder nützliche Neuerungen habe ich bisher an meinem Firmware-Update noch nicht entdecken können.
- Nach all dem mehrheitlichen technischen Frust, habe ich mich im gestalterischen Teil noch ein wenige abreagieren können.
Im Bereich des Bahnhofgebäudes habe ich nun einen grossen Teil der Details zusammen. Ich habe mal eine kleine Stellprobe gemacht, wie ich es mir in etwa vorstellen könnte. Leider zeigen die Nahaufnahmen wieder jede kleine Macke, welche von blossem Auge nicht erkennbar sind. Das einiges noch schief steht, hängt mit der provisorischen Aufstellung zusammen. Das sollte dann noch besser werden!
Damit ihr nicht nur Text lesen müsst, hier noch ein paar Bilder. Ihr könnt selber erraten, was Marke Eigenbau ist und was gekaufte Details (als Tipp: Ich kann nicht ätzen und habe (noch) keinen 3D-Drucker)





Ich habe noch die Ideen für ein paar weitere kleinere Details in diesem Bereich. Zudem habe ich gemerkt, dass auf dem Asphalt noch eine Kopfsteinpflaster-Reihe als Abgrenzung vor den Bahnhof hingehört. Das habe ich auf den meisten Bilder beim Vorbild so gesehen. Eine höhenmässig Abstufung, z.B. mit einem Absatz, ist nicht vorgesehen. Auch gehörten noch eine paar Schachtdeckel in den Boden. Über den Ort, wo zukünftig, das Postauto halten soll, bin ich auch noch unschlüssig. Zumindest, das Haltestellen-Schild und die gelbe Bodenmarkierung (oder mind. ein Teil davon angeschnitten) sollte schon irgendwo glaubwürdig Platz finden. Z.B. in Erstfeld halten diese auch unmittelbar vor dem Bahnhofsgebäude. Ich bin auch noch am Überlegen, wie ich den Bahnhofteil vom Freiladegleis optisch abtrennen könnte. Ab dort wo der Rungenwagen steht nach links werden die Güterwagen verladen und gehören nicht mehr zum Passagierteil des Bahnhofes.
Wenn jemand gute Ideen, Anregungen, Kritik oder Tipps zu den Details hat, bin ich sehr dankbar. Es ist noch nicht alles in Stein gemeisselt hier und Änderungen könnte ich noch anbringen. Im Grossen und Ganzen gefällt mir die Anordnung so.
Ich wünsche noch einen sonnigen Tag und bleibt gesund!
Herzliche Grüsse
Rolf