die Tage werden kürzer und die Arme offenbar auch. Meine bisherige Arbeitsbrille reicht oft nicht mehr aus, um all die kleinen Dimensionen „ersehbar“ zu machen. Am ausgestreckten Arm bringt’s das auch nicht.
Frage zum Thema Lupenbrille oder Arbeitslupe: was könnt ihr empfehlen? Tragekomfort und Qualität spielen durchaus eine Rolle. Wo soll ich ansetzen? Soll ich zum Optiker gehen? Gibt es empfehlenswerte Kaufhausprodukte? Ich habe noch keinen Plan.
Für Tipps bin ich sehr dankbar!
allen Stummis immer genug Strom am Gleis und im Hirn wünscht Rangierer Willi
ob du eine Standlupe oder eine Kopflupe bevorzugst, musst du ausprobieren. Beide haben ihre Vor- und Nachteile.
Beim Kauf solltest du darauf achten, die Lupe in Augenschein nehmen zu können. Und nur kaufen, wenn sie optisch in Ordnung ist: ich habe mir mal eine beleuchtete Lupe mitbringen lassen, und das Lupenglas ist schlechter Kunststoffguss, man sieht alles verkrümmt und verzerrt. So kann man nicht arbeiten. Eine recht gute Standlupe aus Glas habe ich aber auch für wenig Geld - nur ohne Beleuchtung. Vielleicht bastle ich da mal was. Beim Optiker bekommst du gute Lupen, kannst sie auch ausgiebig in Augenschein nehmen - nur der Preis ist natürlich höher als bei Karstadt. Die Kopflupe (wenn das deine Wahl ist) würde ich beim Optiker kaufen, weil ich da die höheren Chancen sehe, ein optisch und mechanisch gutes und dabei leichtes Gerät zu erwerben. Wenn das Teil schwer ist, hemmt es die Arbeit; wenn es beim dritten Wegklappen der Lupe zerbricht, erst recht...
Freundliche Grüße Erich
„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“ Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.
#3 von
UlrichRöcher
(
gelöscht
)
, 31.08.2017 09:03
Hallo,
ich oute mich mal als Fan der Stirnbandlupe, da man diese auch als Brillenträger verwenden kann und bei der Arbeit den Körper ziemlich frei bewegen kann. Auf welche Entfernung zur Arbeitsstelle man sich einrichten muss, findet man meist intuitiv ziemlich schnell heraus. Ich habe mal als Empfehlung eines Optikers einen Eschenbach MaxDetailClip versucht (auch so ähnlich wie eine Stirnbandlupe), aber von dem Ding wurde mir ziemlich schnell schlecht. Ich benutze derzeit eine Stirnbandlupe von Rona, die sich gut bewährt hat und einigermaßen robust ist. Ich hatte zuvor solche von Conrad, die dort preisgünstig verkauft werden. Die würde ich nicht empfehlen; meine Exemplare brachen ziemlich schnell entzwei.
kann mich im Prinzip den Worten von Erich nur anschließen! Habe drei Sachen zur Verfügung. Es gibt Situationen wo man mal das eine oder das andere benötigt. Wenn es Fummelei mit der Löterei in einer Lok oder Wagen ist, kann die Standlupe oft sehr hinderlich bzw. unpraktisch sein. Dann nutze ich meistens eine drei Dioptrien Lesehilfe. Diese bekommt gibt es für drei bis vier Euro bei Aldi und Konsorten. Die Nutzung setzt aber voraus, dass die Arbeitsumgebung gut ausgeleuchtet ist. Zum Thema Standlupen gibt es hier schon einige Beiträge. Selber besitze ich eine ebenfalls mit drei Dioptrien und 90Leds, so wie einen Klappdeckel zum Schutz der Lupe. Hat ca. 70 Euronen damals gekostet. Die Kopfleuchtlupe ziehe ich nur sehr selten an. Sie ist mir einfach zu unbequem. Die ich habe besitzt wie von Erich erwähnt, Kunststoffgläser. Man muss damit höllisch aufpassen, damit diese nicht ruckzuck verkratzen. Preis ca. 20 Euronen incl. LED Funzelbeleuchtung. Gute Ausführungen, liegen im Preis ab der der Standlupe mit LED.
Am besten probierst Du selber aus, womit Du am besten zurecht kommst. Denn ein jeder Jeck ist ist anders.
Viele Grüße Peter
Wenn Du Gott zum lachen bringen willst, schmiede Pläne!
ich leide auch an einer erheblichen Sehschwäche und kann bei Naharbeiten nur mit Lupe arbeiten. Da meine Augen sehr unterschiedliche Sehkraft haben, bin ich praktisch einäugig. Daher kann ich gut mit den Uhrmacherlupen arbeiten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass auch gute Optiker in ihren Läden oft nur eine arg begrenzte Auswahl an Lupen vorrätig haben; dewegen besorge ich mir die Dinge beim www.lupenshop.de .
Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen. Friedrich II., der Große, (1712 - 1786), preußischer König, »Der alte Fritz«
brauche selber (noch) keine Brille, das vorne weg.
An meinem Arbeitsplatz bin ich mit einer Lupenleuchte von ELV höchst-zufrieden. Der LED-Kranz sorgt für eine hervorragende Ausleuchtung, die Optik halte ich für gut (keine Verzerrungen etc.) und ELV biete verschiedene Vergrößerungen an.
Weitsicht, aber altersbedingt länger werdenden Armen: Brille mit 3 facher Vergrößerung vom Optiker für die meisten Basteleien 30-50cm Abstand hat sich bei mir sehr gut bewährt. Für SMD-Löten oder Mikrofummelei ( Montage Triebwerksbeleuchtung bei Dampfloks stets ein blutdrucksteigerndes Unterfangen ) habe ich eine 5 Dioptrien LED Leuchte, die ansonsten auch ohne durch die Lupe zu schauen als Lichtquelle dient. Es gäbe dafür eine 3 Dioptrien Linse, hab ich wegen Brille noch nie gebraucht. Klar muss sein, die Schärfentiefe des Beobachtungsbereichs nimmt mit der Vergrößerung stark ab, bei der 5-Dioptrienleuchte kollidiert z.B. Werkzeug öfter mit der Lampe typischerweise der Lötkolben..... Auch hilfreich sind einfache Plastikstandlupen, um Lötstellen o.ä. zu kontrollieren.... Gruß Thomas
Lesehilfen mit drei Dioptrien bekommt man momentan im Kaufland für einen Euro und im Netto für 2,95 Euro. Zum testen bzw. probieren , kann man bei diesem Preis nichts falsch machen.
Viele Grüße Peter
Wenn Du Gott zum lachen bringen willst, schmiede Pläne!
Vor einigen Jahren habe ich mir diese Lupenleuchte zugelegt und bin immer noch damit zufrieden. Weder mit der Kopfband- noch mit der Vorsatzlupe bin ich so richtig glücklich geworden. Professionelle Produkte findest Du u.a. bei Karl Fischer oder Schmalz .