RE: Projekt: Kellertal Modulanlage

#1 von volvospeed ( gelöscht ) , 31.08.2017 20:04

Hallo zusammen,

nun bin ich mal in dieser Sparte vertreten. Schon länger spielte ich nun mit dem Gedanken mit eine zusammensteckbare Bahn zu bauen. Im Zwiespalt wegen den vielen Normen, speziell bei Fremo, war ich mir bis dato aber uneinig und so schob ich das Ganze schon seit über einem Jahr vor mir her.

Wie es der Zufall so will, bekam ich nun aber durch einen Vereinskollegen 6 Module/ Segmente ( 2 davon sind Übergangsstücke zur Fremo Norm ). Die Basis ist brauchbar, wenngleich auch nicht so sauber, wie ich das normalerweise bauen würde. Andererseits wiederum Bestens, um Erfahrungen zusammeln. Bei dem Kaufpreis zu dem ich das erstanden habe, bekäme man nicht mal den Bahnhof und die Fabrik gebraucht und von daher, egal wieviel Arbeit es machen wird, ein Schnäppchen.


Die Basis -Stand der Module bei Übernahme

Bahnhofsmodul 01

Besucherseite

In der Mitte Stand mal die Vollmer Post, rechts oben die Faller Römerzeile, ganz rechts unten ein rechteckiges Gebäude, worüber ich keine Info habe. Alle Staßen und Plätze sind mit Gipsteile gemacht worden.



Rückseite



Bahnhofsmodul 2

Hier standen mal 2 5 flammige Brawa Leuchten



Rückseite

Mit nur 2 durchgehenden Gleisen, ohne Weichenverbindung wäre es theoretisch nur ein Haltepunkt, dazu ist das Gebäude allerdings ganz dezent überdimensioniert.



Bahnhofsmodul 3

Besucherseite

Das Modul mit Farbik und Brücke, sowie der daruntergeführten Strasse finde ich als Idee sehr gut. Die Basis davon werde ich auch künftig so behalten wollen. Hier werde ich wohl nur die Gleise austauschen und das Modul optisch wieder in die Reihe bringen.



Rückseite



Die anderen Module werde ich bei Gelegenheit ablichten, derzeit sind sie aus Platzgründen im Keller gelagert.

Was soll daraus werden?

In erster Linie werden die Module/Segmente im Verein, passend zu unseren dortig bestehenden Teile umgebaut. D.h. aus der 2 gleisigen Strecke wird nun eine 1 Gleisige Strecke. Die 3 Hauptkasten, wie auf den Bildern zu sehen schwenken von 50cm auf 60cm Breite und wieder zurück auf die 50 cm Modellbreite. Links und rechts kommen dann die Übergangselemente zur Fremo Norm dran. Insgesamt ist mein Projekt damit 6 m lang.
Die Teile sind prädestiniert um einen schönen kleinen Bahnhof daruf zu bauen. Als Blickfang wird eine der Brücken bleiben.

Mein Plan B

Mein Bahnhof (v.l.n.r.) besteht nun aus:
- Übergangsmodul ( Fremo Kopf links )
- Brückensegment ( wird auf eine Brücke zurückgebaut )
- Bahnhofsteil links
- Bahnhofsteil rechs
- Übergangsmodul ( Fremo Kopf rechts ), hier nicht gezeichnet, da sonst der Plan zu klein werden würde

Übergangsmodul links
Wird zurückgebaut auf 1 Gleis. Die Trasse lasse ich drin liegen, eventuell kann man da noch einen Anschliesser drauf bauen.

Brückensegment
Auch das Element wird auf ein Gleis zurück gebaut. Eine Brücke wird dabei entfallen, die andere Brücke wird in einem Winkel eingebaut, so das der S Bogen nicht zu eng wird. Die Brücke jedoch direkt in die Gerade einzubauen, geht auf Grund der vorgegebenen Geländeform nicht, außerdem steht in der Talmulde noch ein Gebäude.

Der Kasten muß noch modifiziert werden

Bahnhofsteil links
Das Gleis der Brücke liegt in etwa da wo zuvor das zweite Gleis war, daher muß von hier aus in die Mitte zurückgeschwenkt werden. Hierbei hab ich drauf geachtet, das die Gleise des Bahnhofs nicht diagonal auf dem Kasten kommen. Nachteil, die Übergänge. Vorteil, ich könnte nun auch nachträglich noch einen Kasten bauen, um den Bahnhof zu erweitern. Außerdem ist der Kopf auch geneignet um einen Kopfbahnhof bei Bedarf zu arrangieren.

Der Kasten ist inzwischen für den Neuaufbau vorbereitet.

Bahnhofsteil rechts
Hier werde ich die Trasse des ehm. 2.Gleis als Abstellmöglichkeit, bzw. Flankenschutz nutzen.

Der Kasten ist der aufwendigste, da nur noch der Kasten selbst übrig blieb, die Deckplatten werden komplett neu gemacht.

Übergangsteil rechts
Der Kasten wird wie auch der Übergangsteil nutzbar sein und wird ebenfalls nur auf 1 Gleis zurückgebaut. Je nach dem wie der Unterbau da ausschaut, wäre hier ebenfalls die Möglichkeit für einen Anschliesser.

Insgesamt, weniger ist mehr. Nutzlänge beträgt immerhin noch 180 bis 190cm. Der Bogen über die Brücke wird geschwungener und gediegener Ausfallen, nur vom Zeichnen her habe ich es nicht besser hinbekommen. Mindestradius wird R=907mm ( Gegenbogen Piko a Gleis ). Die Weichen haben 15 Grad, was mir hier aber aufgrund der Modulgegebenheiten entgegen kommt. Zudem, wird es ja sowieso eher ein Bahnof mit Nebenbahncharakter. Signalisierung wird sich auf 2 Einfahrsignale beschränken.



und los gehts....

Nachdem die Planung nun steht und feststeht mit welchem Gleissystem ich bauen werde, habe ich nun begonnen die alten Teile zu überarbeiten.
Dies werde ich in mehrere Stufen machen.

Stufe 1 Rückbau der alten Module / Segmente
Stufe 2 Korrigieren der Module
Stufe 3 Neuaufbau der Schienentrassen
Stufe 4 Landschaftsbau

aktueller Stand der Dinge

Stufe 1

ist bis auf ein Übergangselement soweit erledigt, hier müssen noch die alten Schienen zurückgebaut werden und die Trasse gesäubert werden. Ursprünglich waren auf den Teilen Märklin K-Gleise aufgebaut. Da wir aber nun 2L-System fahren fliegen die Gleise runter und werden durch Piko A Gleis ersetzt. Die Auswahl der Schienen ergab sich durch die bereits im Verein genutzten Gleise der neueren Module, die ebenfalls auf dem Gleis aufgebaut sind. Weiterhin habe ich beste Erfahrungen mit diesem Gleissystem gemacht und nach leichten Modifikationen der Weichen, ist das System Problemlos.

Stufe 2

Die 3 Bahnhofsteile, davon zwei Trapezförmig bilden die Basis und werden am meisten Arbeit machen. Leider hat mein Vorgänger die Teile alles andere als sorgsam zusammengebaut. Vor allem das rechte Teil ( Trapezförmig ) paßte überhaupt nicht. Es fing damit an das die zugeschnittenen Teile völlig falsch zusammengebaut waren und dadurch war der ganze Rahmen verzogen. Heute habe ich das Ding zum 4. Mal teilweise zerlegt und korrigiert. Endlich paßt nun auch dieses Teil. Eine Seitenwange und die Deckplatte mußte dazu komplett neu angefertigt werden. Eine Seite von diesem Teil muß noch verspachtelt werden. Da die Seitenwangen auch nicht mehr so toll aussahen und zudem noch große Löcher für vertieft eingesetzte Schalter vorhanden waren, zog ich es vor diese mit 5mm MDF zu verkleiden. Im Prinzip gleicht es einem Neubau. Natürlich wäre ein Neubau auch einfacher gewesen, aber hier siegte der Ehrgeiz.

Die anderen beiden Teile sind ebenfalls schon korrigiert und verspachtelt, sowie verschliffen. An dem mittleren Teil, muß vorne noch die ehemalige Strasse mit Styrodur aufgefüllt und angepaßt werden. Dies kann ich aber erst erledigen wenn die Gleise liegen, weil ich den endgültigen Strassenverlauf erst dann festlegen kann. Am Übergang zum linken Segment muß dann die vordere Seitenwange noch etwas angepasst werden.

Die Teile sind fürs Bild nun einfach nur auf die Beine gestellt und grob zusammengeschraubt, jedoch nicht exakt ausgerichtet



Besser wie hier, bekomme ich die alten Teile nicht angepaßt.



und hier mal einer der verspachtelten Köpfe als Beispiel


volvospeed

RE: Projekt: Kellertal Modulanlage

#2 von volvospeed ( gelöscht ) , 02.09.2017 15:01

Hallo zusammen,

die letzten Tage habe ich das Bahnhofsgebäude für meine Modulbahn gebaut. Zum Sonderpreis von nur 12 Euro bekam ich den Kibri Bausatz 9507 Bahnhof Dettingen neu. Insgesamt hat der Bau sehr viel Spaß gemacht. Von Werk aus, sehen die Kibri Bausätze bekanntlich ja farblich nicht so toll aus, aber wenn man sie patiniert, werden sie zu richtigen Schmuckstücken.

Mein Bahnhof heißt nun Kellertal / Nahe, damit kann man auch die Module später dem Besitzer zuordnen

Hier das Ergebnis












volvospeed

RE: Projekt: Kellertal Modulanlage

#3 von robdocbirgit , 02.09.2017 16:11

Hallo Manuel,
da hast du aber einen interessanten Kauf getätigt. Aus den Modulen wirst du schon was Schönes zaubern. Ich bin, insbesondere nachdem ich mir den originalen Bausatz der Firma Kibri angeschaut habe, schwer begeistert, was du aus dem Bahnhof Dettingen gemacht hast. Ungaublich👍👍👍👍👍👍👍
Schöne Grüße
Birgit


Meine bescheidenen Anfänge:
https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=151289


 
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RE: Projekt: Kellertal Modulanlage

#4 von Harzer_73 ( gelöscht ) , 02.09.2017 16:53

Moin Manuel,

Dein Bahnhof gefällt mir sehr... schöne Alterung.
Weiterhin viel Spaß...

Gruß
Lars


Harzer_73

RE: Projekt: Kellertal Modulanlage

#5 von Analogbahner , 06.09.2017 21:14

Hallo,

der Bahnhof gefällt mir sehr gut. Besonders wirkungsvoll sind die einzelnen, farblich abgesetzten Ziegelsteine - das mache ich auch immer so, obwohl es irre viel Pfriemelarbeit ist. Wirkt aber! Und Holzvertäfelung ist super.
Als Kritik hätte ich nur einzuwerfen, dass die weißen Fensterrahmen immer noch zuviel Plastik sind.

Zitat
Mit nur 2 durchgehenden Gleisen, ohne Weichenverbindung wäre es theoretisch nur ein Haltepunkt, dazu ist das Gebäude allerdings ganz dezent überdimensioniert.



Dammtor mit nur vier Gleisen ist auch total überdimensioniert.
Vielleicht unternahm König Ludwig dort seine Jagdgesellschaften oder ruderte mit dem Schwan auf dem Dorfteich, was die Dorfbewohner zu diesem pompösen Gebäude angestachelt hat. Man wollte ja zeigen, was einem der König wert war...

Gruß
Analogbahner


Gruß Analogbahner

Ich wurde gesperrt und kann nichts mehr schreiben. Deshalb bedanke ich mich bei allen für die schöne Zeit hier an dieser Stelle. Ich habe mir bei keinem Beitrag etwas vorzuwerfen und verlasse kopfschüttelnd das Forum. Meine nächste Teppichbahn ist in Planung und wird ohne euch stattfinden. Die Tipps und Diskussionen hier waren immer eine Bereicherung. Tschüß.


Analogbahner  
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RE: Projekt: Kellertal Modulanlage

#6 von Rangierer1978 ( gelöscht ) , 06.09.2017 21:37

Hallo Manuel,
das Projekt gefällt mir sehr gut. Ich finde es sehr interessant und bin mal gespannt was daraus wird.
Eine Frage hätte ich noch :
Welche Modifikation habt ihr an den Piko A Gleis getätigt? Ich habe aktuell ein paar kleinere Probleme mit diesen Weichen und vielleicht helfen Eure Tipps weiter.
Gruß Marco


Rangierer1978

RE: Projekt: Kellertal Modulanlage

#7 von volvospeed ( gelöscht ) , 07.09.2017 01:15

Hallo zusammen,

erstmal Danke für Euer Feedback. Im Moment gehts an den Teilen nur recht zögerlich weiter, aufgrund von Materialmangel. Zwar sind die ganzen Weichen schon da, auch habe ich die Servos und Dekoder dazu, aber die Flexgleise kommen erst die Tage.

@Marco

Grundsätzlich verwende ich eigentlich keine Sonderweichen, sondern nur Standard. Die beiden inneren Schienenstücke zum Weichenherzen sind zu eng beieinander, dadurch kommt es bei manchen Fahrzeugen, die eine zu breite Radauflage haben zu Kurzschlüssen. Einfach verhindert werden kann das durch einen Schnitt mit Dremel und Trennscheibe. Der Schnitt wird später mit Apoxie aufgefüllt und fertig. Kurzschlüsse ade.



Fertig


volvospeed

RE: Projekt: Kellertal Modulanlage

#8 von volvospeed ( gelöscht ) , 10.09.2017 16:13

Hallo zusammen,

na, dann gehts mal weiter mit dem Ehrgeiz, während ich auf die Flexgleise warten mußte, korrigierte ich schon mal weitere gröbere Sachen die mir nicht gefielen. An dem mittleren Teil, war die Strasse tiefer gesetzt, mit der neuen Blende schuf ich mir auch gleich die neue Höhe und füllte den Rest soweit als Möglich mit Styrodur auf, darüber folgt z.T. die Strasse in anderem Verlauf, der Rest wird Landschaft.



An der linken Einfahrt, riss ich das ehmalige Kopfsteinpflaster komplett heraus und stelle nun eine Teerstrasse dar. Die Hofeinfahrt zur Fabrik wurde gleich mit modelliert. Die Brücken wurden beide rausgenommen, künftig wird es nur noch eine geben und die muß versetzt und in der Höhe angeglichen wird. Ebenso, hab die Landschaft links schon etwas nachmodelliert.





rund um die Brücke muß´demnächst dann die Landschaft noch angepaßt werden. Weiterhin wird auch die Brücke selbst komplett überarbeitet.



Inzwischen, kamen auch meine Flexgleise an ( 2,69€ bei GT Flexgleise ). Da der Plan ja umgeschmissen wurde und statt Fleischmann Profigleis nun doch Piko A-Gleis verwendet wird, ändert sich natürlich auch die Geometrie. Was sich später noch herausstellen sollte....

Meine selbstgemachten Gleisabstandslehren, die sich auch bei meiner Rollbahn bewährt haben kamen wieder zur Verwendung. Im Bahnhofsbereich verwende ich als Unterlage 2mm Trittschalldämmung die ausreichend stabil ist. Lärmdämmende Wirkung kann und darf man da, sowieso nicht erwarten.



Nachdem die Gleise alle exakt passend geschnitten und verlegt wurden, zeichnete ich die Trittschalldämmung an und schnitt diese mit einem Teppichmesser exakt nach. Nun wieder alles schön mit Bleistift anzeichnen, Gleise abbauen, Trittschalldämmung verkleben, kurz mit Schmirgelpapier etwas aufrauhen und dann in Echtbraun grundiert. Nach dem auch die Löcher für die Weichenantriebe ( Servos ) gebohrt waren, konnten die Gleise verlegt werden. Hierzu fixiere ich sie einfach nur mit Schrauben, die nach dem Schottern wieder entfernt werden. Vorm Schottern sind aber ausgiebe Probefahrten notwendig.



An den Segment- / Modulkanten, sind alle Schienenprofile auf Höhe angepaßt und auf Messingschrauben verlötet. Dannach muß das Ganze natürlich versäubert werden. Da gabs jede Menge Übergänge .... *keine Lieblingsarbeit
Einzelschwellen wurden danach jeweils speziell angepaßt.



Wie schon am Anfang erwähnt, habe ich mich umentschieden und statt dem Fleischmann Profigleis, doch Piko A Gleis verwendet. DIe Weichen von Fleischmann sind nur 200mm lang und haben einen Abzweigwinkel von 18 Grad. Zudem, erfuhr ich das viele Kollegen mit RP25 Radsätzen speziell bei den Weichen immer wieder Probleme haben. Mit Piko A Gleis habe ich allerdings beste Erfahrung und zudem ist es recht günstig im Verhältnis zu anderen Produkten. Die geplante Weichenstrasse paßte somit nicht mehr wie geplant auf das Segment, von daher mußte ich etwas improvisieren. Wichtig war mir aber das die Bögen über die Brücke nicht zu eng werden und eine ausreichend lange Zwischengerade vorhanden ist. Der Radius hier entspricht 1000mm. Selbst für lange Fahrzeuge kein Problem und es macht sich wesentlich besser als in meiner Skizze. Das Weichenfeld rückte somit weiter nach unten. Urspürnglich sollte das rechte Gleis mittig liegen, stattdessen liegt nun das mittlere eben mittig. Damit es wieder paßte wurde an der gegenüberliegenden Seite zwei Weichen gedreht.



Auch auf der rechten Seite gabs Probleme und ohne größere Umbauten hätte ich die zweite Einfahrt nicht auf das dritte Teil bekommen. Deshalb habe ich auch hier umdisponiert und den Bahnhof auf nur 2 Segmente gebaut. Hat den Vorteil, ich kann ihn dadurch auch zuhause nutzen. Weiterer Vorteil, durch die Gleislage kann man ihn nun mit ein, oder zwei weitere Kasten ohne größere Probleme erweitern. Ich denke gerade darüber nach ob ich 1 Erweiterungssegment mit 100cm Länge, oder doch lieber zwei Kasten mit jeweils 75 cm Länge bauen werde. Das wird aber erst nach Fertigstellung der jetzigen Teile werden. Derzeitige Nutzlänge ist mit je 100cm auf Gleis 1+2 natürlich sehr knapp ( für zu Hause aber ok ), aändert sich aber sobald die Zusatzkasten gebaut werden.

Links kommt eine Laderampe hin, rechts kam neu dazu eine Schutzweiche, hier könnte man aber auch eine Ladestrasse zusätzlich darstellen, mal sehen.









Am Bahnhof direkt Post / Stückgut. Die Bahnsteigkante wird entsprechend noch erweitert und bleibt natürlich nicht so kurz. Geplant sind hier Schüttbahnsteige.



Auf der Rückseite ( Bedienerseite ) ist sogar noch etwas Platz für eine Strasse und hinter der V36, wo der Tragwagen steht kommt noch ein Anschliesser dazu. Vor den kleinen Bahnhof kann man also richtig viel Aktion machen. Nein, die Module haben kein Absatz, sondern unterm Bahnhof ist ebefalls schon eine 2mm Trittschalldämmung verbaut, um später die richtige Bahnsteigkantenhöhe zu erreichen.


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RE: Projekt: Kellertal Modulanlage

#9 von volvospeed ( gelöscht ) , 11.09.2017 21:40

Hallo zusammen,

hm, sehr ruhig hier irgendwie... Naja kein Wunder, wenn ich so manch einem hier seine Module sehe, da bekomm ich schon fast Komplexe.


volvospeed

RE: Projekt: Kellertal Modulanlage

#10 von ick_fahr_im_kreis , 11.09.2017 21:53

Hallo Manuel,

ich kann ja nur für mich sprechen, aber ich warte auf die Landschaftsarbeiten.

Gerade bist Du noch bei der soliden Basisarbeit, ich wüsste nicht, was ich dazu schreiben sollte....außer, daß es wie gewohnt fachmännisch durchgeführt wird.


Viele Grüße

Uli



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RE: Projekt: Kellertal Modulanlage

#11 von AE-66-Stefan , 11.09.2017 22:58

Hallo Manuel,

ein interessantes Thema hast du da. Bisher habe ich kaum einen Thread gesehen, wo jemand Module "aufmöbelt" ich finde das Klasse! Der Bahnhof sieht auch richtig gut aus, toll was du aus dem Kibri Bausatz gemacht hast. Die Entscheidung einen kleinen Bahnhof zu machen finde ich persönlich eine gute Entscheidung
Bisher sieht mir das nach solider (guter) Arbeit aus, nicht das erste Modul, oder?
Ich bin schon gespannt wie es weitergeht, das Tempo ist auch nicht zu verachten

Schöne Grüße
Stefan


Von Frundsberg nach Kaibach,



Schmalspurglück in Frankreich https://stummiforum.de/viewtopic.php?p=1981723#p1981723


 
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RE: Projekt: Kellertal Modulanlage

#12 von volvospeed ( gelöscht ) , 12.09.2017 01:34

Hallo zusammen,

@Uli
Naja, viel Landschaft ist auf den schmalen Teilen nicht gerade drin, da muß ich mir was einfallen lassen.

@Stefan
Im Prinzip sind es meine ersten Berührungen mit Module und Fremo. Bis dato habe ich die Sparte immer außer acht gelassen. Der Zünder war auch eigentlich das wir im Verein eben solche Module haben und es derzeit dort aber nicht weitergeht. Irgendwann, so dachte ich mal baue ich auch sowas zum Testen. Tja und dann kam es eben so, das ich die Teile hier fast kostenlos ergatterte. Im Prinzip wäre es einfacher gewesen, die Kästen neu zu bauen, aber ich wollte eben Erfahrung sammeln und so dachte ich ist es eine gute Idee, darauf weiter zu bauen. Das rechte Bahnhofsteil hab ich 4 mal zerlegt und modifiziert, nun paßt es aber endlich auch. Die zwei weitern Module, oder besser Übergangsmodule, sind auch noch 2 gleisig mit Märklin K Gleis ausgeführt, auch die müssen noch umgebaut werden. Leider sind die Teile unterschiedlich lang gebaut worden, d.h. die 3 Bahnhofsteile sind 3,07m lang. Um wieder auf ein gerades Maß zu kommen, überlege ich die beiden anderen Teile so umzubauen, das ich auf exakt 5m komme. Bei weiteren Modulen wäre das dann wohl auch besser zu händeln.

Erst mal werde ich die 3 Grundteile technisch fertig machen. Außerdem benötige ich ja noch ein Erweiterungssegment dazwischen, um mehr Nutzlänge zu bekommen. Insgesamt, möchte ich mit meinen Teilen eine eigenständige Anlage zusammenbauen, die aber überwiegend im Verein genutzt werden soll. Auch ein Grund warum ich das Ganze als LowBudget ausführe.


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RE: Projekt: Kellertal Modulanlage

#13 von Skrib , 12.09.2017 10:20

Hallo Manuel,

verfolge jetzt gespannt den Bau deiner Module. Das sieht alles schon wieder gewohnt hervorragend aus. ich bewundere jedes mal wieder mit welcher Konsequenz und auch fachwissen Du an deine Projekte heran gehst.

Ich hätte da mnal eine Bitte. Wäre es möglich das Du mal den Einbau der Servos für die Weichenantriebe etwas genauer beschreiben oder dokumentieren kannst? Ich meine mich zu erinnern, das du mal bei Uhlerborn das ganze recht gut gezeigt hast, aer leider gibt es den Thread ja nicht meht.
Der Grund ist, das ich selber gerade meinen bahnhof mit Piko A Gleis plane/baue und ich auch Servos verbauen will. Ich habe damit aber noch gar keine Erfahrung. Von daher wäre ich über ein paar infos dazu echt dankbar.
Viele Grüße Torsten


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RE: Projekt: Kellertal Modulanlage

#14 von volvospeed ( gelöscht ) , 12.09.2017 18:17

Hallo zusammen,
für meine Modulanlage benötige ich natürlich auch ein kleines Stellwerk.

Vorgaben sind, das keine Dekoder, oder sonstiges am Fahrstrom hängen darf. Sollten Weichen über Booster gesteuert werden, dann ist ein separater Booster erforderlich. Ok, dann löse ich das eben anders!

Ich habe alle meine Weichen und Signale mit ESU Servos ausgerüstet, zur Ansteuerung dazu verwende ich aber ESU Dekoder. Sie übernehmen die Position, Geschwindigkeit und Drehrichtung. Ich habe sie nicht am Digitalsystem angeschlossen, sondern separat vom Fahrstrom und Analog. Optional, bin ich aber vorbereitet und kann sie ggf. auch in einem Digitalsystem einbinden.

Erstmal die Grundlage, denn irgendwo müssen ja die Tasten zum analogen Steuern ja auch hin. Hier hab ich mir was überlegt, was ich bis dato noch nicht gesehen habe. Ich möchte mein Stellwerk fest am Modul haben, damit ich später nicht 1000 Teile durch die Gegend schleppen muß. Beim Transport aber muß es geschützt sein und bei der Größe sollte es kein Problem sein.

Aus 3,8,10 und 12mm Holz habe ich mir erst mal ein entsprechendes Gehäuse gebaut. Größe 33cm x 15x 15 cm.

Hier der Rohbau von vorne



und von hinten
In dem doppelten Boden werden die Kabel verschwinden. 18 Kabel müssen da später rein.



Von unten gesehen. Hier werden zwei Kabelstränge durchgeführt. Der Kabelbinderhalter dient später zur Befestigung und Zugentlastung



hier das Ganze schon mal in RAL Silbergrau vorlackiert.



Nun der Clou, asugeklappt, 2 x 4kg Schrankmagnete halten das Stellwerk fest, aufgrund der Größe sollte das normal Dicke ausreichen. Es kommt ja auch kein großartiges Gewicht mehr hinzu.



abgeklappt



und nach unten geklappt, wird es weiterhin von 1x Magnet gehalten, was als solches ausreicht. Das geamte Stellwerk liegt somit geschützt im Inneren des Segments.



Von außen sind dann nur noch die 2 Metallplättchen der Schrankmagnete zu sehen.



Das erste Tool dazu ist auch soweit fertig. Meinem Entkuppler habe ich zwei kleine U-Scheiben, je Seite sowie meine Initialien eingebrannt.



Damit kann man den Entkuppler an dem seitlichen Magnet, der normal für die eingeklappte Stellungs des Stellwerks dient, dranhängen. Somit fliegt das Ding nicht irgendwo herum und geht nicht so schnell verloren.


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RE: Projekt: Kellertal Modulanlage

#15 von volvospeed ( gelöscht ) , 12.09.2017 19:01

Hallo Torsten,

hab Dir eben extra nochmal ein paar Bilder gemacht

Step 1

Wenn Dein Unterbau steht und die Gleisanlage feststeht, ich pinne, oder Schraube die Gleise dazu fest, zeichnest Du mit einem Stift um das Schwellenpaar der Stellstange. mit einem feinem Stift dann in das Loch für den Stelldraht und dann die Stellstange nach links und rechts bewegt, so das sich der Stellweg auf dem Untergrund abzeichnet. Jetzt kann die Gleisanlage abgebaut werden, übrig bleiben die Markierungen. Zu sehen sollte ein Rechteck ( Umrandung Schwellen ) und ein Strich ( Stellweg ) zu sehen sein. Wenn man möchte kann man jetzt die Ecken des Rechtecks verbinden und erhält so exakt den Mittelpunkt ( mit dem Strich des Stellwegs sieht das etwa wie in durchgestrichenes X aus )

Ich bohre immer in 2 Schritten, erst mit einem 3 mm Bohrer vor und dann mit einem 10mm Bohrer nach. Damit das Holz darunter nicht so ausfranzelt empfiehlt es sich von unten ein Stück Restholz dagegen zuhalten



Step 2

Wenn Du ESU Servos verwendest ist es ganz einfach, da hier der Halter und Stelldraht schon gleich dabei ist. Bei anderen Servos mußt Du dir entsprechende Halter selber bauen. Persönlich mache ich das einfach, indem ich eine Haltenase am Servo ( lange Seite ) abschneide und mit Industriesekundenkleber unter die Platte klebe. Das hat sich schon so seit Jahren bewährt. Bei neueren Projekten verwende ich inzwischen aber fast nur noch ESU Servo Original, weils letztlich einfacher und weniger aufwendig ist. Bis ich in sämtlichen Märkten alles benötigte zusammen gesucht hab, dann kann ich auch die 13,95 Euro für das ESU Original nehmen und habe weniger Stress.

Im Bild rechts habe ich Dir die Form eines Stelldrahts eingezeichnet. Der Federstahldraht ca 10 cm lang wird so belassen, am unteren Ende wie ein Z gebogen und mit dem Ruderhorn am Servo angeschraubt. Gekürzt wird der Draht erst wenn die Weiche sauber läuft. So lange der Draht so lange ist, läßt er sich auch besser in die Weiche einfädeln.

Jetzt kannst Du das Bauteil unter die Platte schrauben, wichtig ist, das der Stellhebel möglichst senkrecht unter dem Loch der Stellstange ist und das das Ruderhorn nicht links oder rechts am Holz anschlägt.



Zum Schluß nur noch Stelldraht kürzen und fertig



Tip unter Verwendung vom ESU Servo Dekoder:

Am einfachsten ist es wenn man die Stellwege vorprogrammiert. D.h Stellung A Wert 32 und Stellung B Wert 33. Vor der Montage des Ruderhorn erstmal das Servo hin und her schalten, um sicherzustellen, das auch die Mitteposition des Servos da ist. Der Wertunterschied von 1 Punkt ist nur minimal, aber ausreichend um zu sehen das sich das Servo bewegt und Wert 32 ist auch die mittlere Dekoderwertlage. Ist das Servo in Mittestellung kann das Ruderhorn montiert und das gesamte Bauteil befestigt werden.

Jetzt braucht man nur noch in den Programmiermodus des Dekoders zu gehen und die Endanschläge einstellen. Zum Schluß verändere ich noch die Geschwindigkeit.

Tip 2 Endanschläge

Die Endanschläge der Weiche programmiere ich immer so, das sie mit meinem Schalter, oder in der Software mit der Stellungsanzeige übereinstimmt. Je nach dem wie herum man das Servo montiert kann das unterschiedlich mal Anschlag A oder B sein.

Tip 3 Stromversorgung

Grundsätzlich programmiere ich den Dekoder, das er den Strom nur einschaltet, wenn ein Servo bewegt werden soll und sobald Endlage erreicht ist, wieder ausschaltet.

Tip 4 Wärme

Wird ein Servodekoder mehr als Handwarm, ist eines der Servos ständig am arbeiten, zumeist liegt das dann daran das was Mechanisch an der Anbindung nicht stimmt ( z.B. Ruderhorn drückt gegen die Holzplatte ). Am Anfang kontrolliere ich mit der Hand ob der Dekoder wärmer als Handwarm wird. Wenn ja, alle Servoanbindung überprüfen, wenn nein, alles ok


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RE: Projekt: Kellertal Modulanlage

#16 von Skrib , 13.09.2017 07:18

Hallo Manuel,

vielen Dank für diese Umfangreiche Erklärung. Das hat jetzt einiges an Fragen beantwortet und viele Unklarheiten beseitigt.
Mit der Anleitung sollte dann ja nichts mehr schief gehen können.

Ich werde die Ergebnisse dann in meinem Bauthread präsentieren.

Viele Grüße Torsten


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RE: Projekt: Kellertal Modulanlage

#17 von nordlicht52 , 15.09.2017 15:49

Hallo Manuel,

ich finde Deinen Umbau sehr interessant. Da bleibe ich doch dran
Und auf den Landschaftsbau freue ich mich auch, werde mir da sicher eine Menge abkupfern können.


Grüße
Bernd

"Achtern Diek" in Segmenten: viewtopic.php?f=170&t=171935


 
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RE: Projekt: Kellertal Modulanlage

#18 von TTFux , 15.09.2017 17:29

Hallo Manuel,

das ist ja eine super Idee mit deinen Schrankmagneten um damit das Stellpult zu fixieren, habe ich so in der Tat noch nirgends gesehen!
Bei Modulen, hätte auch ein ausziehbares Stellpult, mit Hilfe von Schubfach-Auszügen seine Daseinsberechtigung.
Ich bin gespannt, wie du dein Klapp-Stellpult weiterbaust und vollenden wirst. Ich werde auf jeden Fall wieder reinschauen!


Der Meister wollte es kaum glauben, man kann auch mit dem Hammer schrauben!
Erik

Ab sofort könnt Ihr Hier mein Treiben im Sächsischen beobachten
(Modulbau, DR, Ep.3/4, Nebenbahn, digital, z21, TT, 1:120)
und meine Küchentischbasteleien könnt Ihr HIER bestaunen.


 
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RE: Projekt: Kellertal Modulanlage

#19 von volvospeed ( gelöscht ) , 15.09.2017 17:51

Hallo Erik,

Schubladentechnik hab ich zuerst überlegt, aber so einfach zum zurückklappen ist ebenfalls gut.


volvospeed

RE: Projekt: Kellertal Modulanlage

#20 von volvospeed ( gelöscht ) , 15.09.2017 19:48

Hallo zusammen,

derzeit sind riesige Erdbewegungen rund um den gesamten Bahnhof zu Gange. Am Bahnsteig selbst wurde die Bahnsteige angefangen zu bauen.
Da man die meiste Zeit immer nur Schienen und Schwellen als Befestigungskante sieht, wollte ich mal was anderes. Die Kante des Kibri Modells gefallen mir recht gut, aus dem Grund hab ich die auch so weitergeführt. Als Basis dient mir 4mm Styrodur, die ich in Streifen schnitt und dann die Steine mit einem Minenbleistift einarbeitete. Um die Steinstruktur zu bekommen nahm ich eine Stahlbürste und klopfte diese darauf. Im Moment läßt sich allerdings die Struktur nur erahnen.
Da es sich um einen Schüttbahnsteig handelt muß die Hinterseite angespachtelt werden. Um einfacher anspachteln zu können, hab ich mir Dreiecke geschnitten, die mir nun als Verspachtelungshilfe dienen.



Rohbaudetail



und angespachtelt
weiteres Detail vorne rund um die Weichenmechanik wurden noch weitere Kantsteine zum Schutz der Mechanik gesetzt. Als nächstes folgt dann die Oberflächenstruktur und einfärben



Hier der Übergang zwischen dem Kibri Fertigteil und meinen Teilen. Die Kantsteine hab ich absichtlich nicht alle in Blei gesetzt, um einen leicht maroden Eindruck vermitteln zu können.



Weiter hinten an der Brücke habe ich nun endlich mal die Geländelöcher links und rechts neben der Brücke gefüllt und die gesamte Landschaftskontur überarbeitet.

Hier mal ein kleines Bild kurz nach dem Spachteln, aber vor dem weiteren Bearbeiten. Wichtig, bei meiner Zeugs ist, der richtige Zeitpunkt zur weiteren Bearbeitung abzuwarten, ist er getrocknet ist das Zeugs nämlich Steinhart. Grundsätzlich nehme ich ja keine normale Spachtelmasse, sonder Decofill außen, welcher Kunstharzverstärkt ist. Eigentlich ist dieser gedacht für Fassaden und Außenwände, dadurch weniger empfindlich gegen Feuchtigkeit und extrem stabil.



Inzwischen ist der Teil auch schon farblich behandelt und sieht nun so aus. Die Straße im Vordergrund ist noch in Arbeit, ebenso muß die Brücke noch bearbeitet werden.



und ein Blick von oben herunter. Leider hab ich im Wohnzimmer kein Modellbaulicht, weshalb die Farben auf den Fotos nicht so schön rüberkommen.

Verwendet hab ich wie immer Abtönfarbe, zuerst alles mit mittelgrau ( selbst angemischt ) grundiert, dann mit einem schwarz/braun ( selbst angerührt ) gewashen, dazu kam partitiell Junglegrün für moosige Stellen und zum Schluß mit weiß noch etwas graniert.


volvospeed

RE: Projekt: Kellertal Modulanlage

#21 von volvospeed ( gelöscht ) , 15.09.2017 21:13

Hallo zusammen,

so nun möchte ich doch mal meine konkrete Planung vorstellen!

Mein Bahnhof Kellertal wird in verschiedenen Ausbaustufen je nach Platz und Verwendungszweck aufbaubar sein.

Die 3 derzeit in Arbeit befindlichen Segmente bilden mit 3,07m Länge ( die seltsame Länge resultiert durch den Aufbau des Vorgängers ) dazu die Basis. Als nächstes, da diese Module noch keine Fremo-Köpfe haben, werde ich meine Grundteile um folgende Teile erweitern:

- Übergangsteil links auf Fremo 50cm
- Übergangsteil rechts auf Fremo 43 cm ( als Ausgleich um auf ein rundes Maß zu kommen )
- Endteil rechts 43cm
- 2 mal Verlängerungselemente je 75 cm

Damit wären folgende Aufbauvarianten möglich:

Kopfbahnvariante 1 kurz (gedacht als weitere Heimanlage, dazu käme später ein 90 Grad Eckmodul, sowie ein Fiddleyard)

Bahnhofsgrundteile + Übergangsteil links + Endteil rechts
Länge 4,00m



Kopfbahnvariante 2 mittel

Bahnhofsgrundteile + Übergangsteil links + Endteil rechts + 1 Verlängerungselement
Länge 4,75m



Kopfbahnvariante 3 lang

Bahnhofsgrundteile + Übergangsteil links + Endteil rechts + 2 Verlängerungselement
Länge 5,50m



--------------------------------------------------------------------------------------------------


Durchgangsbahnhof 1 kurz

Bahnhofsgrundteile + Übergangsteil links + Übergangsteil rechts
Länge 4,00m



Durchgangsbahnhof 2 mittel

Bahnhofsgrundteile + Übergangsteil links + Übergangsteil rechts + 1 Verlängerungselement
Länge 4,75m



Durchgangsbahnhof 2 lang

Bahnhofsgrundteile + Übergangsteil links + Übergangsteil rechts + 2 Verlängerungselement
Länge 5,50m



volvospeed

RE: Projekt: Kellertal Modulanlage

#22 von Krammark , 16.09.2017 09:21

Hallo Manuel,

Eher zufällig bin ich auf diesen Beitrag gestoßen. Ich finde es toll, dass Du gebrauchte Module aufmöbelst und auch Verlängerungen mit einplanst.

Ich bleibe dran.


Gruß Mark

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RE: Projekt: Kellertal Modulanlage

#23 von volvospeed ( gelöscht ) , 16.09.2017 18:40

Hallo zusammen,

erstmal recht herzlichen Dank für Eure Anerkennung.

Derzeit arbeite ich an allen Ecken und Kanten der 3 Segmente. Muß das eine noch trocknen, baue ich eben an was anderem weiter.

Zurerst aber noch 2 Bilder zum Stellwerk

Die Schalter sind eingebaut und optisch in entsprechenden Farben umlackiert. Die Beschriftung dazu muß ich demnächst noch erstellen.
Die weißen Taster sind später für die Entkuppler gedacht. Ein Schalter zum Ein/Aus Schalten der Häuserbeleuchtung ist nicht vorgesehen, zumal man sie ja sowieso nur selten ausschalten würde. Rechts wo die Multimaus liegt, werden später noch die Kartenfächer für Wagen und Frachten ergänzt.



Draufsicht

Weichen und Signale werden vollständig getrennt vom Fahrstrom Analog geschaltet. Klar sind das keine richtigen Stellhebel, aber ich finde, sie passen sehr gut dazu. Die alten Roco Schalter funktionieren einwandfrei und ich hatte noch jede Menge davon übrig. Die untere Platte mit den weißen Schalter kann sich ggf. noch je nach Bedarf ändern. Eventuell wird, sobald ich mal so ein Teil habe, noch ein Halter für den Fredi ( Handregler, neuere Version ) dazukommen. Daher werde ich für die Multimaus derzeit keine Halterung bauen, denn ich möchte nacher nicht unsinnigerweiße 1000 Löcher haben.



Die Bahnsteige habe ich nun auch weiter bearbeitet und sehen nun so aus.
Während die Bahnsteige selbst soweit fertig sind, müssen natürlich noch die Schwellen und Gleise entsprechend behandelt werden, dann kann hier auch bald schon geschottert werden. Eventuell gehe ich auch noch mal dezent mit der Airbrush drüber um ein paar Akzente zu setzen.



Nahaufnahme der Kante
Die Kanten sind derzeit nur mal grundiert. ein Washing und Highlighting fehlt hier noch



Das erste Modul ist nun auch schon fast soweit das ich mit der Landschaftsgestaltung beginnen kann. Nur die Brücke muß noch ordentlich hergerichtet werden.
Um mal zu sehen, was sich alles getan hat und wie sich das Segment verwandelt hat, zeige ich jetzt mal Vorher / Nachbilder

vorher ( Besucherseite )



nacher ( Besucherseite )

Änderungen:
- Segmentfront komplett neu gestaltet
- Umbau von 2 Gleise auf 1 Gleis
- Brücke versetzt ( Optisch noch in Arbeit )
- Gelände komplett überarbeitet ( leichter Hügel hinterm Einfahrsignal, Felsen rund um die Brückenköpfe, Straße komplett neu, Fabrikgelände neu gestaltet )
- Einfahrsignal gesetzt, Rangierhalttafel wird am Ende der Brücke links demnächst noch folgen.
- Elektrik ( wird demnächst nochmals überarbeitet, da ich keine blanke Kupferdrähte mehr haben möchte )

Statt einer Fabrik, die mir hier zu groß und wuchtig erschien, wird hier ein Dorfausgang eingedeutet. Die beiden Häuser stehen nur mal zur Probe da, ob ich sie letzlich verwende weiß ich im Moment noch nicht so genau.



vorher ( Bedienerseite )



nacher ( Bedienerseite )

Auch hier sind jede Menge Änderungen zu erkennen. Besonders die großen Löcher störten mich. Zwar sieht man derzeit immer noch die Schraubenköpfe meiner Verkleidung, aber die werden auch noch verschwinden. Bis dato konnte ich sie noch nicht zu machen, da ich mir nicht sicher war ob da noch Änderungen folgen und ich die Verkleidung nochmals abnehmen muß. Da nun an dem Segment keine Änderungen mehr geplant sind können die Schrauben verspachtelt, geschliffen und die Seitenwand nochmals gestrichen werden.
Die Brücke befindet sich noch in Arbeit. Das hohe Geländer wird verschwinden, außerdem wird sie komplett mit Bohlen belegt, was man auf diesem Bild schon erkennen kann.


volvospeed

RE: Projekt: Kellertal Modulanlage

#24 von Boa-Fan , 17.09.2017 12:58

wie immer tolle Arbeit von Dir!


Liebe Grüße aus Potsdam, der Jörch :-)


Boa-Fan  
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RE: Projekt: Kellertal Modulanlage

#25 von B-B , 17.09.2017 17:38

Hi Manuel,

da pappe ich mal nen Abo drauf. Warum nur? Ach menno, du hast es einfach drauf.

Grüße
Bernd


 
B-B
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Landschaftsmodul im Ikea Regal aus 3 Bretter ist fertig :-)
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