ich habe mal wieder ein riesen Problem. An einem Personenwagen meines Märklin Rheingold 4228 (Blech) ist an einem Personenwagen die Platine für die Innenbeleuchtung defekt. Zwei Lämpchen brennen nicht mehr. Habe die gewechselt und weiterhin der gleiche defekt. Ich habe die 2 Stellen überbrückt und alle anderen Lämpchen brennen. Allerdings wird ein kleines Bauteil (?) auf der Platine sehr heiß. Ich kann in Ermangelung elektronischer Kenntnisse keine weitere Ursachenforschung betreiben. Ich dachte mir, dass ich die Leiterbahnen vor und nach den Lötstellen der Lämpchen trenne und alle Lämpchen auf der linken und alle Lämpchen auf der rechten Seite mit + und - verbinde. Mit Einbezug des Vorwiderstandes.
Mir ist klar, dass einige von Euch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen werden, aber ich habe wirklich keinen Plan. Löttechnisch bin ich nicht schlecht (habe am Wochenende einen Viessmann Bausatz 5293 erfolgreich zusammengebaut) aber elektronisch fehlt es weit.
Ich sehe mehrere 0603er Widerstände (schwarz, mit Zahlen drauf) - und nen Transistor (der "3-beiner", ein SOT-23, etwas rechts von der mitte, oben - direkt unten drunter ist noch einer)... welches Bauteil genau wird jetzt heiß? Der Transistor? Was macht die Drossel auf dem Bild, da sollte eigentlich keine sein - oder willst du damit auf den Transistor hinweisen?
Falls es der Transistor ist: die Bezeichnung davon steht auf der Vorderseite, bei manchen auf Vorder + Rückseite. Den kann man auslöten und u.a. bei Farnell oder Mouser bestellen und ersetzen. Beim auslöten ist ne (spitze, oder eine gebogene) Pinzette sehr hilfreich. wenn du einen Heissluft-Fön hast geht das mit dem auslöten auch; der sollte dann aber auf max. 300°c eingestellt sein - zum einlöten würde ich da aber wieder den klassischen Lötkolben (oder ne Lötstation) nutzen.
Besitze denselben Rheingold mit dem gleichen Problem in einem Wagen. Meines Wissen nach ist der kleine 3Beiner ein Linear-Spannungsregler und der wird im Digitalbetrieb sehr sehr heiß. Wird wohl zu viel Leistung verheizen müssen. Man muß halt bedenken, der Zug wurde für analog-Wechselstrom entworfen. Die Beleuchtung hängt direkt am Gleisstrom. Die Elektronik sollte dazu dienen bereits bei niedrigen Fahrspannungen die LEDs konstant leuchten zu lassen, Spannung 4-16V, kurzzeitig 24V. Die LEDs sind,so aus der Erinnerung alle parallel, der ganze Zug zieht bei 18V rund 200mA. Bei Digital, die 6021 liefert ja rund 22V, steht immer die volle Spannung an. Da ist mir in einem Wagen auch so ein Bauteil ausgefallen, eine Hälfte ist jetzt dunkel. Ich hab’s gelassen, ich wollte den Wagen nicht nochmal zerlegen, Blechlaschen könnten brechen. Den Zug setzte ich erst wieder ein seit ich mit Hilfe eines Tams B4 Boosters die Gleisspannung auf 18V eingestellt habe und im Gepäckwagen einen Decoder zum schalten der Beleuchtung eingebaut hatte. Seitdem ist nichts mehr ausgefallen.
Das alles hilft jetzt Paul Erik auch nicht unbedingt weiter, ist aber der Versuch zur Ursachenforschung. Durch die zusätzliche Verdrahtung muß das verbliebene Bauteil jetzt noch mehr verbraten.