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RE: Digital auf Analog

#1 von TT-Holger ( gelöscht ) , 23.10.2017 20:24

Ein Hallo erst einmal ein alle! Nach knapp 30 Jahren beschäftige ich mich wieder mit der Modelleisenbahn. Als Ur- Dresdener natürlich mit TT. Ich stehe damit in Österreich natürlich auf verlorenem Boden. Jetzt habe ich mich registriert, weil ich schon öfter im Forum nachgeschaut habe und dabei sehr interessante Beiträge gelesen habe.
Also: Ich habe mir von der Ostsee eine kleine Analoganlage aus DDR- Zeiten als Start besorgt. Da Elektrik für mich ein nicht zu großes Problem ist, war es mir möglich, diese Anlage nach einigen Umbauten wieder zum "Rennen" zu bringen.
Jetzt bin ich dabei, neue Lokomotiven, mit Blick auf die Zukunft, digital auszustatten. Dabei habe ich festgestellt (mehrmals), daß Loks, wenn sie mit Decoder NEM 651 (sechspolig, ESU) ausgerüstet sind, die digitalen Einstellungen für das Anfahren beim Analogbetrieb übernehmen.
Warum funktioniert dies bei 8-polig oder Plux nicht. Was mache ich falsch?
Ich hoffe, daß ich mich verständlich geäußert habe und freue mich auf Antwort.
LG aus dem Salzburger Pongau


TT-Holger

RE: Digital auf Analog

#2 von Derrick23 , 23.10.2017 21:24

Du meinst beispielsweise die Anfahr und Bremsverzögerung?

Das hat nichts mit der Schnittstelle zu tun sondern vielmehr mit der Decodereinstellung!

Einige Hersteller machen das halt anders,


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RE: Digital auf Analog

#3 von 8erberg , 24.10.2017 10:37

Hallo,

gute moderne Decoder lassen es zu, dass man gewünschte Funktionen auch im Analogbetrieb "eingeschaltet" hat.

Es hilft eigentlich nur zu vergleichen.

Persönlich nehm ich daher ausschließlich Decoder von D&H.

Peter


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RE: Digital auf Analog

#4 von TT-Holger ( gelöscht ) , 24.10.2017 20:35

Erst einmal recht herzlichen Dank für die Antworten.
Lt. Beschreibung der Hersteller soll die Übernahme der Funktionen in den Analogbereich bestehen. Ich kann das Problem an einem Beispiel genau erläutern: Tillig hat zum Bsp. in seinen Taurus (auch andere Loks) eine Plux12- Schnittstelle verbaut. Entfernt man aber statt des ganzen Steckers nur den angesteckten Entstörbausatz, wird eine NEM 651- Schnittstelle erreichbar. Es handelt sich also um einen Adapter.
Programmiert man nun den 651-er wird alles in den Analogbetrieb übernommen (Anfahr-,Bremsverzögerung). Bei Einsatz eines Plux12- Decoders des selben Herstellers (in diesem Fall ESU) wird anscheinend nichts übernommem. Die Lok "rast" mit eingeschaltetem Fernlicht los, obwohl selbiges eigentlich abgeschaltet war. Ich habe den Plux- Decoder sogar zum Hersteller eingesandt und bekam Ersatz (Motorsteuerung defekt). Der neue macht das selbe.
Plux16 von Uhlenbrock in Roco BR234 - Rast los! 8-er Schnittstelle von PIKO (Uhlenbrock) in Piko Taurus - Rast los!
Also scheint die Anfahr- und Bremsverzögerung im Analogbetrieb nur mit einem 651-er zu funktionieren (unabhängig vom Hersteller?).
Eigentlich unplausibel.


TT-Holger

RE: Digital auf Analog

#5 von 8erberg , 26.10.2017 08:18

Hallo,

das ist äusserst merkwürdig. Schließlich sind die Strippen Gleis-Decoder und Decoder-Motor bzw. Decoder-Licht immer die Gleichen.

So ein Verhalten hab ich noch nicht erlebt.

Peter


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