RE: Essen Altenbeck - 20.03. 60er Jahre Häuser - Fertich !

#226 von greg , 26.06.2019 15:09

Hallo Claus


trotz deiner tollen Beschreibung - ich habe einen Höllenrespekt vor solch feinen Arbeiten. Ich habe noch von Weinert ein paar Parkbänke und eine Draisine zum selberlöten rumliegen. Ich habe mich bis jetzt noch nicht dran gewagt... ops:

Eine schöne Restwoche
wünscht
gregor


Herzlich willkommen in C A V E M B O U R G - Eisenbahnperle im Herzen Europas


 
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RE: Essen Altenbeck - 20.03. 60er Jahre Häuser - Fertich !

#227 von Mausebär , 26.06.2019 20:09

Hallo Claus,

schön, daß mein Lötkolben nicht der einzige ist, der glüht ....

Schöne und saubere Arbeit , und ne tolle Beschreibung obendrein

Macht immer wieder Freude bei Dir zu lesen.

Viele Grüße

Holger


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RE: Essen Altenbeck - 20.03. 60er Jahre Häuser - Fertich !

#228 von Railstefan , 28.06.2019 12:05

Hallo Claus,

ein Klasse-Tutorial für Einsteiger in die Materie
Ich hätte allerdings das obere Lager erst gelötet und anschließend den Zaun eingeklebt, aber am Ende zählt nur das Ergebnis.

Weiter so

Gruß
Railstefan


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RE: Essen Altenbeck - 20.03. 60er Jahre Häuser - Fertich !

#229 von Claus B , 29.06.2019 00:45

Hallo liebe Leser meines Bauberichts,

Heute nur kurz Antworten auf Eure Post - also...........Tach Post!

@ fbstr - hallo Frank - ich freue mich wenn mein Tutorial Dir Anregungen für Deine Schuppentore geben konnte. Grüße nach Stuttgart.

@ chris 1042 - Hallo Chris - bitte sehr, ich habe das Tutorial gerne geschrieben und die Bastelei unter dem Sonnenschirm hat ausserdem noch Spass gemacht. Grüße nach Wien.

@ Greg - Hallo Gregor - einfach mal die Sache angehen. Du brauchst eine wirklich lange und feine Spitze für die Weinert Sachen. Mein Teamkollege Frank hat das Lastenfahrrad von Weinert gebaut und nicht dabei geflucht. Dann bekommst Du die Bänke auch hin. Grüße nach Cavembourg.

@ Mausebär - Hallo Holger - ich habe bei Dir gestern Abend kurz vorbeigeschaut. Da das Internet auf dem Campingpatz nicht sehr schnell ist hab ich nur ein Like hinterlassen. Danke für Dein Lob und gut das ich nicht der einzige bin bei dem der Lötkolben glüht. Grüße nach Polkritz

@ Railstefan - Hallo Stefan - erstmal danke für Dein Lob. Das Tor erst mit Draht auszufüllen macht Sinn, da man das Tor nicht mehr richtig plan legen kann wenn die Drehmechanik angebaut wurde. Ausserdem kann eine Spur Klebstoff in der Drehmechanik das ganze Tor zum statischen Objekt machen - wie mir schon passiert ist! Dann hilft auch fluchen nicht mehr. Da baut man eben alles neu oder versucht wenigstens einen Teil zu retten. Die Gefahr das beim Löten des oberen Lagers etwas fest geht ist relativ klein da das Lötzinn eigentlich nur an die Stelle fließt an die man den winzigen Tropfen Lötöl gegeben hat. Sobald es zischt und eine kleine Menge Lötzinn an die Verbindung Torpfosten-oberes Lager läuft, zieht man den Lötkolben weg. Grüße ins Bergische.

@ alle - DANKESCHÖN an alle die ein 'Danke' (Like) hinterlassen haben.

Bis denne - man schreibt sich.

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RE: Essen Altenbeck - 20.03. 60er Jahre Häuser - Fertich !

#230 von reinout , 30.06.2019 00:19

Ein bisschen spät, aber auch ich bedanke mich für die Bauanleitung

Reinout


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Ich erzähle auch Eifeler Geschichten über meine Eifelburgenbahn! Tragödie, Tiere, Todesschrecken und Träne: Bangen in der Eifel (Neue serie, 18. Dez - 18. Jan)


 
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RE: Essen Altenbeck - 20.03. 60er Jahre Häuser - Fertich !

#231 von nuppi , 03.07.2019 09:50

Hallo Claus
Ich muss doch erst einmal einen Gegenbesuch abhalten.
Echt schöne Arbeiten, schade das ich deinen Bericht nicht eher kennen gelernt habe.
Ich bleibe aber am Ball.


Liebe Grüße aus Rünthe
Norbert


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RE: Essen Altenbeck - 20.03. 60er Jahre Häuser - Fertich !

#232 von Djian , 11.07.2019 13:15

Moin Claus,

tolle Beschreibung. 3 1/2 Stunden sind natürlich eine Hausnummer, doch das Ergebnis entschädigt Zeit, Mühen, Geduld und Rückschläge. Wenn die Dinge dann fertig sind, sieht es alles so spielend leicht aus, doch es ist eben jede Menge Zeit nötig, um genau zu dieser Leichtigkeit zu kommen.

Meine sonstigen Highlights der letzten beiden Seiten: die Schaschlikspießmethode bei der Holzalterung; endlich mal eine Methode, mit der man abblätternde Lackschichten authentisch darstellen kann!

Und nicht zu vergessen das Schloss am Tor. Das sind gerne vergessene Details, die aber das Salz in der Suppe sind.

Schöne Grüße aus Ostholstein
Matthias


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RE: Essen Altenbeck - 20.03. 60er Jahre Häuser - Fertich !

#233 von Claus B , 29.07.2019 22:40

Hallo liebe Leser meines Bauberichts,

wie immer zuerst die Rubrik.......Tach Post!

@Reinout - bitteschön, das habe ich gern gemacht. So schön in Freien unter dem Sonnenschirm. Erst im Schatten und da die Sonne ja wandert hatte ich hinterher einen schönen Sonnenbrand auf dem Kopf und konnte drei Tage meine (kurzen) Haare nicht kämmen. Übrigens nochmal danke für die PN von Dir. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Grüße an die Eifelburgenbahn.

@Nuppi - Norbert, erstmal in Essen Altenbeck. Danke für Dein Lob und den Gegenbesuch. Ich würde mich ab und zu über einen Kommentar sehr freuen. Grüße nach Rünthe an die Kleinstadt Nuppi.

@Djian - Matthias, danke für Dein Lob. Ich weiss ja - die Zeit - aber wenn es fertig ist entschädigt es für vieles.


Nun zum Baubericht,

definitiv hat sich in Essen Altenbeck nichts (naja, nicht viel) getan, da bei den schönen Wetterperioden der Campingplatz am See absoluten Vorrang hat. Natürlich nehme ich immer Kleinigkeiten zum Basteln mit um ganz entspannt unter dem Sonnenschirm ein paar 'Fingerübungen' zu machen wie eben auch das Törchen Tutorial, welches mir (wie Herbert Knebel sacht 'getz in echt') wirklich Spass gemacht hat. In der Zwischenzeit ist auch das Holz für den Essen Altenbecker Hintergrund angekommen und ich habe schon mal die Verbreiterungskästen für die schmalen Segmente des Schattenbahnhofs gebastelt. (auch hier im Freien zusammengeschraubt - Bilder folgen später) Ich habe in Vorbereitung auf den Hintergrund etwa 30 cm Bretterzaum für die Kulisse gebaut. Der soll als Vordergrund vor einer Brennstoffhandlung stehen. (auch MZZ) Hier existieren vier Fotos vom Bau die ich Euch natürlich nicht vorenthalten will.

Auf der nächsten Fahrt zum Campingplatz hatte ich meine Bastelkiste wieder mit. Ich habe aus Furniermaterialresten, die ich mal vom Schreiner meines Vertrauens abstauben konnte, ca. 30 mm hohe und 3 mm breite Bretter geschnitten. (120 Stück) Ich hatte noch dünne Leisten (1 X 3 mm) im Keller aus denen für die Querbalken zwei 30 cm lange Stücke geschnitten wurden. Ich habe auch aus gebrochenen 3 mm breiten Furnierstreifen Abschnitte geschnitten um den Eindruck eines alten Bretterzauns zu erzeugen. Im übrigen wurden auch einzelne Bretter benutzt die nicht genau parallel auf 3 mm geschnitten waren.


Die Bretter aus verschiedenen Furnieren wurden mit Beize 'Verwittertes Holz' (von H0 Fine) in zwei Portionen einmal kurz und die andere Portion länger in einem Gefäß in der Beize gebadet, ganz kurz mit klarem Waser gespült und mit Küchenkrepp abgetupft. Nach einem Sonnenbad zum Trocknen konnte es nun ans Kleben gehen. Ich habe mir Hilfslinien auf ein Brett gezeichnet und die Querleisten darauf mit Tesafilm befestigt. Dann habe ich mit Ponaltröpfchen angefangen die einzelnen Bretter bunt durcheinander aufzukleben. Ich habe mir vorher ein paar Bretter eines hellen Furnierholzes weggelegt um ein paar frisch ausgebesserte Bretter im Zaun einzusetzen. Da die Funierhölzer sehr schnell beim Andrücken brechen habe ich einen Rest von der Querholzleiste in die Mitte gelegt damit die Furnierstreifen sich nicht durchbiegen und um die Bretter leichter andrücken zu können. Während des Aufklebens habe ich einen Streifen Papier (0,2 mm dick) zwischen zwei Leisten gelegt um einen winzigen Spalt zu erzeugen den man wirklich sieht wenn man das fertige Teil gegen das Licht betrachtet. Während des Klebens immer mal prüfen ob es alles senkrecht ist und ob unten und oben am Zaun das gleiche Längenmaß anliegt. Wenn nicht bei den nächsten Brettern etwas 'schieben'. Wenn die ersten paar Leisten kleben werden sie mit Tesafilm festgelegt. Der nächste Klebefilm der die Querleisten hält wird abgezogen und wenn man mit den Brettern den nächsten Klebestreifen erreicht ist wird wieder ein Klebestreifen über die gebaute Bretterstrecke geklebt. So bleibt alles fest und gerade.


Hier ist schon ein Stück gebaut und links kann man schon sehen, das ich an einem ausgebesserten (hellen) Brett mit einem spitzen Bleistift Punkte als Andeutung der Nägel / Schrauben gemacht habe.


Der Zaun ist mittlerweile auf 30cm Länge fertig und wartet auf eine weitere Bearbeitung mit Revell und Pulverfarben.
Hier die 30cm Bretterzaun in H0


Noch ein kurzer Blick in die Zukunft. Ich möchte Essen Altenbeck erweitern. Es soll ein festes Segment mit einer Wendeschleife entstehen in dessen Mitte ein Bergwerk steht. (Wieder nach einerm Vorbild des leider zu früh verstorbenen Rolf Knippers)
Verwenden werde ich Kibris Herbede mit dem Marienschacht Förderturm der statisch leider völlig daneben liegt und wahrscheinlich in 1:1 die erste Seilfahrt nicht überleben würde. Den Förderturm habe ich schon angefangen nach meinen Vorstellungen umzubauen. Aber davon beizeiten mehr.

Man schreibt sich.

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RE: Essen Altenbeck - 20.03. 60er Jahre Häuser - Fertich !

#234 von nuppi , 30.07.2019 07:33

Hallo Claus
Der Zaun scheint mächtig Arbeit zu machen, aber sieht klasse aus.


Liebe Grüße aus Rünthe
Norbert


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RE: Essen Altenbeck - 20.03. 60er Jahre Häuser - Fertich !

#235 von Baureihe_54 , 30.07.2019 09:19

Hallo Claus

Dein Zaun . Vielen Dank für die Bilder zum Bau der Tore und jetzt zum Bau des Zaunes. Das mit den Tore werde ich mir merken.

Dann wünsche ich Dir, bei Deinem nächsten Campingplatz Besuch viel Spaß im schönen Westerwald.

Viele Grüße aus dem Westerwald

Klaus


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RE: Essen Altenbeck - 20.03. 60er Jahre Häuser - Fertich !

#236 von Claus B , 06.09.2019 22:44

Hallo liebe Leser meines Bauberichtes,

wie gewohnt zuerst...............Tach Post!

@ nuppi - Hallo Norbert, danke für Dein Lob. Ich bastele z.Zt. an der Drehscheibe - mit dem Zaum geht es beim Hintergrund des Schattenbahnhofs weiter. Grüße nach Rünthe.

@ Baureihe_54 - Hallo Klaus, ich habe mir nochmal die richtige Zeit für einen Trip in den Westerwald ausgewählt. Einen Tag Regen - sonst nur gutes Wetter. ich habe natürlich auch Fingerübungen gemacht, hatte aber viel am Platz zu tun. (Wagen und Vorzelt waschen, mähen, Hecken schneiden ) Danke auch für Dein Lob. Grüße zur anderen Seite des Westerwaldes.

Kommen wir nun zum Thema Drehscheibe. Es ist leider nur ein kurzes Update aber man kann schon mal was sehen. Ich habe alle freien Böschungsteile, inclusive der mit einem Nägelchen befestigten, ausgebaut und zur Bearbeitung unter dem Sonnenschirm mitgenommen. Das hat einen Riesenspass gemacht denn die Revell Wasserfarben trockneten so schnell in der Sonne, das alle Arbeitsgänge an einem Tag gemacht werden konnten. Heute habe ich ein paar Stunden im Keller verbracht und die Böschungsteile wieder angebracht. Endlich konnte ich mit dem Fineliner die Rillen zwischen den Betonsegmanten andeuten und Ausbesserungsstellen und Risse hervorheben (und das frei Hand). Die Drehscheibe ist nun fertig für den Rostauftrag und der abschließenden Klarlackierung.
Der Kompressor steht schon im Keller und die Airbrushpistole vibriert schon.

Nun noch einige Bilder ohne Kommentar:











Das war's auf die ganz schnelle für heute. Man schreibt sich.

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Carstenhan hat sich bedankt!
 
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RE: Essen Altenbeck - 20.03. 60er Jahre Häuser - Fertich !

#237 von punch , 07.09.2019 14:04

Hallo Claus,

das "Luftbild" der Drehscheibe zeigt jedenfalls, dass sich der Arbeitseinsatz im Freien gelohnt hat.
Die Risse und Fugen passen gut, das sieht gar nicht nach Freihand aus.

Viele Grüße

Patrick


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RE: Essen Altenbeck - 20.03. 60er Jahre Häuser - Fertich !

#238 von AE-66-Stefan , 07.09.2019 23:15

Hallo Claus,

bei Dir geht es ja mächtig voran. Ich bin immer begeistert, wie Du Massenanfertigungen von gewissen Teilen machst boah eh... würde der Mantafahrer sagen.

Die Drehscheibengrube sieht gut gealtert aus, Du musst nur im Winter aufpassen dass Dir kein Wasser in die "marode" Gruppe läuft, sonst sprengt Dir der Frost deinen Beton

Spaß bei Seite, ich bin schon gespannt wie die ganze Drehscheibe komplettiert aussieht, das sieht heute schon mega gut aus!

Weiterhin viel Freude wünscht der Stefan


Von Frundsberg nach Kaibach,



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RE: Essen Altenbeck - 20.03. 60er Jahre Häuser - Fertich !

#239 von Railstefan , 09.09.2019 15:18

Hallo Claus,

es muss am Namen liegen, aber die gleichen Gedanken, wie meinem Namensvetter AE-66 kamen mir auch beim Anblick der Grube:
schön gealtert und pass auf, dass der nächste Frost, den es trotz Erderwärmung bestimmt mal gibt, nicht den Beton zu sehr weiter schädigt...

Gruß
Railstefan


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RE: Essen Altenbeck - 20.03. 60er Jahre Häuser - Fertich !

#240 von Claus B , 10.09.2019 19:52

Hallo liebe Leser meines Bauberichtes,

heute möchte ich nur die (lustigen ) Kommentare meiner lieben Kollegen beantworten, deshalb.......
...........Tach Post!

@ Punch - Hallo Patrick, danke für Dein Lob. Ich bin gerade dabei alles zu verkabeln und zu testen.

@ AE-66-Stefan und Railstefan - Hallo Ihr beiden Spottdrosseln,
erst einmal danke für Eure Kommentare. Es freut mich, das Ihr beide Euch Sorgen um den weiteren Verfall der Betondrehscheibengrube macht. Ihr habt natürlich Recht - kalte und feuchte Winter können viel Schaden anrichten. Aber wie Ihr auf den Bildern sehen könnt ist die Rotte sehr schnell mit Ausbesserungen der Segmente.
Ich habe schon mehrere Anlagen mit Tag und Nachtwechseln gesehen aaaber - Anlagen mit Jahreszeitenwechseln die Regen, Hagel, Schnee, Blitz und Donner, Extremtemperaturen wie in den beiden vorherigen Sommern sowie Trockenheit mit folgendem Baumsterben hervorbringen habe ich noch nicht gesehen. Wenn einer von Euch beiden das bei seiner Anlage hinbekommt, komm' ich vorbei um mir das anzuschauen.
Meine Anlage hat ausserdem die folgenden Vorteile:
1. Es ist IMMER Sommer!
2. Es ist IMMER schönes Wetter!
3. Es ist IMMER fünf Minuten vor Fünf (Sechzehn Uhr fünfundfünfzig)!
4. Baumsterben infolge Dauertrockenheit gibt's nicht. Die Natur ist IMMER grün!
Also - Der Beton hat nichts zu befürchten.

So ziehe ich für mich folgendes Fazit aus Euren Kommentaren:
Wenn Ihr beiden Spassvögel nichts anderes zu tun habt, als Euch um meine Betonsegmente Sorgen für den kommenden Winter zu machen - dann habe ich modellbaumäßig nichts falsch gemacht denn sonst hätte es doch auch Kritik gegeben oder?
Also lehne ich mich gemütlich mit einer kleinen Hopfenkaltschale zurück und genieße Eure Kommentare. rost: Salute!

Man(n) schreibt sich. Ich bin immer offen für eine gute Portion Humor - also her damit.

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RE: Essen Altenbeck - 20.03. 60er Jahre Häuser - Fertich !

#241 von Claus B , 12.09.2019 22:21

Hallo liebe Leser meines Bauberichtes,

da die Post schon beantwortet wurde mache ich weiter mit der Elektrifizierung der Drehscheibenbühne. Erst einmal habe ich eine neue Steuerungshardware gebaut. Aus einem Taster, einem zweipoligen Umschalter, einem Brückengleichrichter, einem Elko und einer 2mm Polystyrolplatte habe ich die neue Ansteuerung gebaut. Fotos davon folgen später wenn alles läuft. Die Drehscheibe soll mit zwei funktionslosen - aber beleuchteten - hohen Sperrsignalen von Weinert ausgerüstet werden. Dafür missbrauche ich die kleinen Löcher der 10 km/h Schilder die dort eingesteckt sind. Die Löcher wurden erst einmal mit einem kleinen Bohrer (2 mm) durchgebohrt - das richtige Maß erfahre ich erst wenn die Signale hier ankommen. Das Maschinenhaus soll auch beleuchtet werden. Um die Signale und das Maschinenhaus zu beleuchten, müssen Kabel quer durch die Bühne gelegt werden. Da ich innen keine Kabel im Bereich der Drehmechanik haben wollte (die müssen geklebt werden) mussten diese aussen entlang gelegt werden. Dafür habe ich mit einem Kugelfräser halbrunde Vertiefungen in die U Träger des Gehsteigs gefräst und Plastikröhrchen eingeklebt, durch die dann die Kabel gezogen wurden. Zurück in den Hauptträger geht es dann über eine Bohrung.




Die Spannung greife ich an den beiden Schleifern ab die den Bühnenmotor antreiben. Da diese Spannung aber zur Richtungsumkehr umgepolt wird musste noch ein Brückengleichrichter her (4 X 1N 4007) der die Spannung immer, in die für die Leuchtdioden richtige Richtung, umdreht. Egal in welche Richtung die Scheibe dreht werden die Signale und das Maschinenhaus immer leuchten. Um die Leuchtdioden anzuschliessen wurden wieder kleine Stückchen einer Lochrasterplatine genommen die auch die Vorwiderstände tragen. (Siehe auch das LED Tutorial viewtopic.php?f=172&t=153450&start=100#p1840529) #116 und #118



Die beiden Kabel zum Brückengleichrichter wurden unten in der Ecke mit Sekundenkleber punktuell befestigt.




Hier das Ergebniss - 16 V= an die Schleifkontakte des Motors. Ein H0 Maschinist steht im Haus bereit zum drehen der Scheibe



Und noch ein paar Bühnenbilder:






Das war's dann wieder für heute. Man schreibt sich.

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Nachtrag: So weit bin ich mit dem Hintergrund des Schattenbahnhofs - jetzt geht's ans Anschleifen und Himmel aufbrushen.


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RE: Essen Altenbeck - 20.03. 60er Jahre Häuser - Fertich !

#242 von Railstefan , 15.09.2019 17:02

Hallo Claus,

danke für deine nette Reaktion
Wenn das mit den Wetterdaten bei dir so stimmt, so hast du in der Tat wohl nichts zu befürchten.

Zur umgebauten Bühne:
- schön, das der Bediener jetzt auch sieht was er da so alles für tolle Knöpfe in seinem Reich hat
- aber hat er auch die Scheiben gut geputzt : , denn bei so starker Helligkeit im Haus, wird der Blick nach draußen schwierig...
Aber natürlich fällt das auf Bildern sicherlich viel mehr auf, als in der Realität.

Gruß
Railstefan


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#243 von Claus B , 01.10.2019 22:46

Hallo liebe Leser meines Bauberichts,

Wie immer zuerst.............Tach Post!

@ Railstefan - danke für die nette Antwort auf meinen Kommentar.

@ all - danke auch für die 'Likes' in einem Bericht - auch wenn kein Kommentar gepostet wird weiss man doch wer mitliest und das .

Es war eine Steißgeburt die Scheibe zu komplettieren - der als Ersatz gelieferte Antrieb machte knappe zwei Runden und wurde dabei immer langsamer um dann stehenzubleiben. Ausserdem knackte es bei jedem Gleisabgang. Da ich schon alles verlötet hatte war an Gewährleistung nicht mehr zu denken und ich habe das Ding auseinandergenommen. Ich hatte ja noch den alten Antrieb und so konnte ich mal ein wenig vergleichen. (Gott sei Dank, denn ein Federblech federte beim Einbauen im wahrsten Sinne der Wortes auf nimmer wiedersehen ins Nirvana) Der eingebaute Rastschieber war gegenüber dem aus dem alten Antrieb am Rastzapfen etwa doppelt so dick. Ein paar zarte Feilstriche haben das Übel behoben und der Zapfen rastete satt in den Aussparungen am Zahnrad ein. Das ganze Getriebe hatte an einem Zahnrad eine winzige Menge Fett. Ich habe alle Lager des Getriebes mit einer Nadelspitze Öl geschmiert. Die Wippe, die vom Magneten angezogen wird habe ich ein wenig mehr gebogen um den Rastschieber einen dreiviertel Millimeter weiter zurück zu ziehen. Nach diesen Arbeiten hörte sich der Motor nicht mehr 'gequält' an und die Bühne bewegte sich leise. Was mir noch aufgefallen ist - die Scheibe dreht in einer Richtung etwas lauter und schneller, in der anderen Richtung leiser und langsamer was eventuell am Motor liegen könnte. Hat jemand ähnliches an der Fleischmann Scheibe beobachtet? Bitte mir Erfahrungen zu schreiben.

Aber nun will ich Euch nicht länger auf die Folter spannen. Hier sind die Bilder der fertigen Scheibe.
Ich habe den schon fertigen Hintergrund mal hinter dem Modul platziert und nehme einmal etwas vom nächsten Beitrag vorweg.







Ich habe dann mal eine Drohne aufsteigen lassen und ein Luftbild gemacht.








Das war es schon wieder für heute. Ich freue mich auf Kommentare - auch über lustige
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RE: Essen Altenbeck - 20.03. 60er Jahre Häuser - Fertich !

#244 von Am Bahndamm , 02.10.2019 04:59

Hallo Claus,

deine Drehscheibe samt Umfeld
Es freut mich auch für dich, dass es dir gelungen ist, die anfänglichen "Macken " zu beheben. Was so ein bisschen Fett/Oel ausmachen kann

LG nach Essen
Matthias


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RE: Essen Altenbeck - 20.03. 60er Jahre Häuser - Fertich !

#245 von Brumfda , 02.10.2019 08:08

[quote="Claus B" post_id=2016821 time=1569962799 user_id=9919]
@ all - danke auch für die 'Likes' in einem Bericht - auch wenn kein Kommentar gepostet wird weiss man doch wer mitliest und das .
[/quote]

Moin Claus,


Ich bin immer wieder heiß auf Deine neuen Bilder, welche Details Du wieder hast einziehen lassen in Deiner Welt. Danke für Deine kleinen Reisen durch Essen!


Flauschige Woche noch, Fe lix


Flauschigfluffige Grüße, Felix



BR 103 in türkis (fiktive was wäre wenn Bahn): Die Zusammenfassung der über 430 Seiten und Sortierung nach Themen mit Inhaltsverzeichnis
103 in Türkis Zusammenfassung Inhaltsverzeichnis und Vorwort

Loks und Züge, die es niemals gab, aber teils geplant waren:
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Mein Modul mit Naturmaterialien:
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DR V270, die geplante dieselelektrische Lok, die nie gebaut wurde. Außer hier:
RE: Umbau V200 BR 220 zur sechsachsigen dieselelektrischen nie umgesetzten DR V270


 
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RE: Essen Altenbeck - 20.03. 60er Jahre Häuser - Fertich !

#246 von Railstefan , 02.10.2019 09:24

Hallo Claus,

das ein Motor in beiden Richtungen leicht unterschiedlich läuft, ist nicht so ungewöhnlich, denn wenn er neu ist, sind z.B. die Schleifkohlen noch nicht ganz genau eingeschliffen - ggfs mal eine Zeit lang in beide Richtungen drehen lasen oder bei ausgebauter Bühne den Motor einfach eine Zeit in beide Richtungen laufen lassen.

Was mir bei den neuen Bildern aufgefallen ist: die Mauer gegenüber den Zufahrtgleisen hat noch gar keine "Puffer-Treffer" abbekommen, obwohl da gar keine Hemmschuhe ausgelegt sind... - solche bekommst du z.B. von Roco 40004
duck und weg...

Gruß
Railstefan

EDT hat die Artikelnummer ergänzt


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RE: Essen Altenbeck - 20.03. 60er Jahre Häuser - Fertich !

#247 von Djian , 03.10.2019 19:05

Moin Claus,

du hast vor Zeiten geschrieben, dass du an ein Wendesegment denkst. Ich halte das für eine gute Idee, da es den Spielwert doch beträchtlich erhöht. Der Lattenzaun samt Anleitung war mal wieder klasse; so haben alle was davon und es regt, wie schon das Torschloß zum Nachbau an.
Das mit der Drehscheibe ist natürlich ein Ding. Da hätte die Ersatzgarnitur ja gar nicht Not getan. Naja, nacher ist man immer schlauer Sieht aber gut aus, besonders mit den nachbehandelten Betoneinsätzen, keine Spur mehr des ursprünglichen Plastikcharmes So unter den Licht des Campingplatzes sah das alles rstmal sehr blaustichig aus und ich dachte nur "auweia, dass das man gut geht", doch auf der Anage passt es vortrefflich. Gibt es denn auf der jetzigen Mauerseite noch eine Fortsetzung in Form eines Lokschuppens, oder offener Strahlengleise in Lokomotivlänge? Das sieht so für meine trüben Augen noch irgendwie unvollendet aus.

Schöne Grüße aus Ostholstein
Matthias


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RE: Essen Altenbeck - 20.03. 60er Jahre Häuser - Fertich !

#248 von Claus B , 07.10.2019 19:07

Hallo liebe Leser meines Bauberichts,

wie immer zuerst die Rubrik...........Tach Post!

@ Am Bahndamm - Hallo Matthias, danke für das 'Däumchen'. Ja, auch neue Ersatzteile können so ihre Mucken haben. Grüße nach Niedersachsen.

@ Brumfda - Hallo Felix, danke für Deine netten Zeilen - wie schreibst Du immer: "Flauschige Woche noch !"

@ Railstefan - Hallo Stefan, danke für Deine Hilfe bei der Suche 'nachpreiswerten' H0 Hemmschuhen. Ich werde sofort welche ordern. Grüße ins Rheinland.

@ Djian - Hallo Patrick, der Ersatzantrieb war nötig denn der E-Magnet war defekt und irreparabel. Leider kann ich die Gleise der Scheibe nicht weiterführen denn direkt hinter der Scheibe ist die Kellerwand. Ausserdem war die Scheibe von Anfang an nur als Weichenstrassenersatz zum Umsetzen und Drehen von Loks die vorwärts und rückwärts nicht gleich schnell fahren können geplant - Schattenbahnhof eben. Grüße nach Schleswig Holstein.


Da ich erst mal die Trocknungsphase des Klarlackes abwarten muss, habe ich die Zeit zum Tutorial 'How to do a Hintergrund #1'.

Zur Erklärung: mein Rangierbahnhof besteht aus 3 Modulen unterschiedlicher Breite. Das Drehscheibensegment ist 50 cm breit - da kann ich den Hintergrund direkt an die hintere Wand anschrauben. Das Einfahr und Mittelmodul sind 32 cm breit (Ursprünglich 30 cm durch die zwei Wände (Absturzsicherung im Schattenbahnhof 2 cm breiter) Für diese beiden musste eine Verbreiterung in Form eines schmalen Kastens um 9 cm gebaut werden der dann die Kulisse trägt. Soweit - so gut.

Das erste Bild habe ich Euch schon mal gezeigt - der hintere Kasten für die schmalen Module mit Kulisse. Die Kulissenwände bestehen aus einer Lage Sperrholz auf die eine weiß beschichtete Pressstoffplatte (die auch für die Rückwände von Schränken benutzt wird) mit Hilfe von Doppelklebeband und Ponal geleimt wurde. Beim Einkauf habe ich darauf geachtet das die Sperrholzplatten relativ gerade waren. Die Platten wurden beim Kleben mit allem schweren Zeugs welches im Keller vorhanden war gepresst. Da die Pressstoffplatten auf der beschichteten Seite leicht rau sind, wurden alle Hintergrundplatten mit einem Schleifklotz und 400er Schleifpapier abgezogen und feucht gereinigt.


Mit Sprühdosen vom großen O.. Baumarkt (Kunstharz = Stinkelack - schnell trocken und relativ schlagfest) wurden nun die Kulissen erst himmelblau lackiert. Da ich das noch an einem der letzten warmen und trockenen Tage vor meiner Garage gemacht habe, war die blaue Farbe schon nach 3 Stunden trocken.
Mit einer gerissenen Pappschablone konnte ich nun mit weisser Farbe die Wolken aufsprühen und danach noch eine Lage matten Klarlack aufbringen.
Himmel rechts:


Himmel Mitte:


Himmel links:


und alle (provisorisch) zusammen:


Nachdem die Wolkenhintergründe trocken waren, habe ich die passenden Hintergründe herausgesucht und ausgeschnitten. Alle meine Hintergründe sind MZZ Kulissen die ich eingescannt habe und fast alle mit Paintshop pro umgestaltet habe. Die Reihenhäuser entstanden z.B aus dem Sheet 058. Die zwei rechten Häuser wurden mit dem Endhäusern links zu einer Reihenhaussiedlung kombiniert. Dabei habe ich die heraushängende Wäsche an den Fenstern, das Grünzeug vor den Häusern und etliche Kamine entfernt. Das ganze habe ich mit dem Laserdrucker auf normalem Papier (90 gr/m2) ausgedruckt. Das Aufkleben dieser Ausdrucke hat sich als echt 'tricky' erwiesen da das Papier nach sehr kurzer Zeit so weich wird, das es sich fast wie Gummi ziehen lässt und aus der Form läuft. Korrekturen lassen das Papier sofort reissen. Deshalb habe ich mir in einem Druckhaus im Westerwald für einen günstigen Kurs die benötigten Hintergründe auf 120 gr/m2 Papier kopieren lassen. Das ging super, da das dickere Papier etwas länger fest bleibt und Korrekturen und leichtes schieben noch möglich sind. Ich klebe die Papierhintergründe mit sehr preiswertem Kleber der Fa. Stylex (Lösemittelfrei) für unter 2 Euro aus einem sogenannten ein Euro Laden.

Das erste Beispiel ist die rechte Kulisse - der Anschluss an die Altenbecker Kurve.
Als erstes werden die Objekte aufgeklebt die am weitesten vom Betrachtungspunkt hinten liegen würden - die nächsten weiter vorne liegenden Objekte sind schon fertig ausgeschnitten und liegen bereit:


Da bei den dünnen Papieren der Kleber stark durchschlägt und sich beim Weichwerden des Papiers Beulen bilden habe ich mal versucht sofort nach dem Kleben mit einem Fön Wärme aufzubringen. Ergebniss: Super - nach kurzer Zeit kaum noch Beulen und Klebstoffdurchschlag. Der Rest verschwand nach einer Trocknungsnacht.


Das war die Kulisse in der rechen Ecke - davon werden nach der nächsten Lage nur noch ein Fenster und die Firste mit den Kaminen zu sehen sein.
Alles trocken - die nächsten (näheren) Gebäude (links ein Brennstoffkandel nahe am Bahnhofsbereich - rechts eine Kleingartenanlage):


Da ich rechts noch mehr Tiefe bei der Kleingartenanlage wollte habe ich aus dem Sheet 031 noch ein paar Gartenlauben ausgeschnitten die durch ihre kräftige Farbe mehr Nähe vorgaukeln:


Die Brennstofhandlung sollte plastifiziert werden (mal wieder Dreidimensionalität vorgaukeln. ) Deshalb habe ich aus einem zweiten Ausdruck die Brennstoffhandlung ausgeschnitten und auf 5 mm starkes Styrodur geklebt. Nach dem Ausschneiden war mir die Dicke doch zu heavy und ich habe das Gebäude nach hinten schräg angeschnitten.


Der Nachteil dieser Aktion war, das nun ein Rand des hinteren Ausdrucks zu sehen war. Ich habe nun beschlossen das plastifizierte Gebäude um 4 mm höher zu kleben - so sieht man schon den oberen Rand nicht mehr. Ausserdem wurde um den hinteren Ausdruck eine dunkele Schattenkante gezeichnet.
Auf diesem Bild ist auch meine unnachahmliche Art mehr Farbe auf den Fingern als auf der 'Leinwand' zu verteilen zu sehen.




Ich konnte mir zudem ein Bild machen wie mein Bretterzaun dann wirkt:




Das letzte Bild soll zeigen wie weit der Zaun vor dem Hintergrund steht - man sieht auch das ich den im Bild vorhandenen Zaun retuschiert habe und einiges mit Flor und anderem Grünzeugs tarnen muss


Was habe ich nun benutzt:


Nachtrag: Beim Mittelteil von Sheet 58 habe ich auch die Hausfassade rechts neben dem Hochhaus um 1 Etage erhöht.


Dieses war der erste Teil und der zweite folgt so gleich (oder so ähnlich )

Man(n) scheibt sich.

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RE: Essen Altenbeck - 20.03. 60er Jahre Häuser - Fertich !

#249 von Claus B , 11.10.2019 20:11

Hallo liebe Leser meines Bauberichts,

Heute gibts keine Post - ich möchte mich nur kurz für die Likes der letzten zwei Berichten bedanken, denn so ist der Autor (also ich) immer informiert wer alles mitliest und das . Ich freue mich natürlich auch über geschriebene Kommentare in meinem Baubericht.

Weiter geht es mit dem zweiten Teil meines Tutorials. Heute geht es um die Brennstoffhandlung und um das begrünen des Vorbaukastens. Ich stelle hier die Bilder mit kurzen Kommentaren ein - wenn nähere Infos gewünscht werden dann bitte hier posten.

Unter die Brennstoffhandlung musste eine 4 mm starke Erhöhung gebaut werden um an der Oberkante den schrägen Anschnitt des Gebäudes zu tarnen.
Hier die 4 mm Erhöhung die vorher schon coloriert wurde:


Brennstoffhandel aufgeklebt:


Trampelpfad und kahle Stellen für die Wiese (die Laubenpieper holen sich ihre Wochenration Kohle für den Winter im Leiterwagen):


Die Wiese am hinteren Rand - schwer zu begrasen. Mit dem großen Gerät kommt man nicht bis an die Kulisse und es bleibt ein ca. 2 cm breiter Rand.
Ich nehme dafür meine Fliegenklatsche - denn das geht so lala. An Stellen die nicht so gut geworden sind muss eben ein bisschen Gebüsch her.
Auf die gezeichneten Büsche kommt sowieso Flor.




Gesamtansicht:


Mehr Grün:




nochmal eine Übersicht:


Noch mehr grün teilweise 2. Begrasung und ein paar Spitzen mit Turf.
Und nochmal zum Ausprobieren der Bretterzaun:




und die dritte Übersicht:


Nun müssen noch die kurzen Seitenteile des Bretterzauns gebaut werden und der Zaun auf dem Hintergrund befestigt werden. Das Bild dazu wird nachgeliefert wenn ich den Zaun fertig gebaut und auf dem Hintergrund befestigt habe.

Die Bilder der Drehscheibe haben ja schon den fertigen Hintergrund auf dem Drehscheibenmodul gezeigt. Also hier nur der komplette Hintergrund der im übrigen der einfachste war. Zuerst das mittlere Sheet aufkleben und dann die Seiten passend machen.


Welche Sheets habe ich benutzt - Striche ohne Bezeichnung zeigen die Ansätze der Sheets:


Zur Erinnerung - die Sheets wurden mit einem Grafikprogramm modifiziert. Im übrigen war Sheet 58 wohl mein Liebling, da davon fünf Modifikationen entstanden sind.

Man(n) schreibt sich. Weiter geht es dann 'die Tage' (niederrheinischer Ausdruck für eine unbestimmte Zeiteinheit) mit dem letzten Hintergrund des mittleren Segmentes.

Weiterhin viel Spass am gemeinsamen Hobby
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RE: Essen Altenbeck - 20.03. 60er Jahre Häuser - Fertich !

#250 von UKR , 11.10.2019 20:18

Moin Claus,

also ganz herzlichen Dank für dein Tutorial 'How to do a Hintergrund", das ist schon ganz großes Kino und ich bin schwer von die Socken ( Niederrhein lässt grüßen ) Der macht sich wirklich gut und ich kann es schwer abwarten, bis da die Module vorstehen und die volle Wirkung entfalten.

Ich sach ma bis neulich,

Ulrich


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