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RE: Fiktiver Endbahnhof einer 45 km langen Regelspur-Nebenstrecke in Österreich um 1970

#1 von alf69 , 02.11.2017 15:14

Hallo liebe Stummigemeinde,

ich möchte mich kurz vorstellen: Ich heisse Alfons, bin 40+ und komme aus Österreich, genauer von den nördlichen Ausläufern des Wienerwalds.
Als Kind hatte ich eine H0 Anlage, später in jungen Jahren auch eine kleine N-Spur Anlage, beides waren jedoch reine Spielanlagen. Dann war sehr lange modellbahntechnisch nichts und nun reizt es mich im fortgeschrittenen Alter eine kleine, aber halbwegs vorbildgerechte Anlage in H0 zu bauen. Wobei vorbildgerecht für mich das bedeutet, was ich mir als Eisenbahnlaie eben aus Büchern, verblasster Erinnerung und ebenso verblassten Fotografien so zusammenreime .

Ich habe hier im Formum viele interessante Stunden mitgelesen und einiges lernen können und oft nicht wenig gestaunt was manche von euch bauen können.
Darum wende ich mich vertrauensvoll mit meinem Gleisplan-Entwurf an euch bevor ich den Unterbau angehe. Habe ich beim Gleisplan eventuell etwas übersehen oder vorbildwidrig gestaltet ? Und eine Frage brennt sehr und diese konnte ich bislang nicht lösen: - z.B. wo soll ich die Diesel-Tankstelle für die Verschublok und den Triebwagen hinplatzieren? Neben dem BW wird's wohl nicht sein dürfen.

Ein paar Worte noch zum Betrieb:
Grün ist das durchgehende Hauptgleis und führt zum EG / Hausbahnsteig. Zum Umsetzen der Lok muss der Zug wieder zurückgedrückt werden und die Lok den Zug über das Verkehrsgleis (rot) umfahren und zum Hausbahnsteig zurückdrücken. Blau sind die (Frei-)Ladegleise, gelb die "Betriebsgleise" zum BW und zur Bahnmeisterei (hier steht eine kleine Draisine bereit). Das Abstellgleis ist lila gefärbt und dient hauptsächlich den Personenwagen als Abstellplatz in Zugpausen.

Gleisplan:

Link zu größerem Bild: http://moba.rooxx.net/plan01.jpg

1. Titel
Fiktiver Endbahnhof einer 45 km langen Regelspur-Nebenstrecke in Österreich um 1970
___

2. Spurweite & Gleissystem
H0 mit RocoLine ohne Rettung, Weichen 15°
___

3. Anlage
3.2 Anlagenform (L, U, Rechteck, An der Wand entlang...)
U-Form; langer Schenkel (3,8m) soll für den Bahnhof verwendet werden, kurzer Schenkel (max. 2m abzüglich 70cm Bahnhofsseqment) für fiddleyard.
___
3.3 Anlagengrösse oder verfügbare Fläche im Raum
Bahnhofseqment: 3,8 x 0,7m
___

4. Technisches
4.1 Modellbahn vs. Spielbahn
Modellbahn zum vorbildgerechten Spielen
___
4.2 Hauptbahn und/oder Nebenbahn
Regelspurige, eingleisige Nebenbahn (ca. 45km lang)
___
4.3 Mindestradius (sichtbar / verdeckt)
Alles sichtbar; Kurve R=604.4mm; Weichen 15°
___
4.4 Maximale Steigung
Keine Steigung
___
4.5 Maximale Zugslänge
Personenzug inkl. Lok ca. 80 cm
___
4.6 Anlagentiefe (minimal, maximal)
70cm
___
4.7 Eingriffslücken / Servicegang
Nicht erforderlich
___
4.8 Anlagenhöhe der Hauptebene
Je nach Unterbau (in Planung) 80-100cm
___
4.9 Schattenbahnhof / Fiddle Yard
fiddle yard
___
4.10 Oberleitung ja / nein
Nein, Dampf- und Dieselbetrieb; es ist keine Elektrifizierung seitens der Bahnverwaltung vorgesehen
___

5. Steuerung
5.1 Fahren analog oder digital
digital
___
5.2 Steuern analog oder digital
Steuerung Z21 mit Tablett und Roco-Maus (Loks, Kupplung und Wagonbeleuchtung); die Weichen und Signale möchte ich jedoch analog schalten
___
5.3 PC-Steuerung
Nein
___

6. Motive
6.1 Epoche
Ganz konkret im Jahre 1970
___
6.2 Bahnhofstyp(en)
Ländlich geprägter Endbahnhof mit typisch österreichischen Gebäuden
___
6.3 Landschaft
Ländlich geprägte Ebene mit sanften Hügeln
___
6.4 Szenerie (Stadt, Vorstadt, Land; Industrie, Gewerbe)
Land
___
6.5 Bw (Bahnbetriebswerk), Lokeinsatzstelle (Kleinst-Bw)
Nur kleines BW (Kohle, Schlacke, Sand, Wasser, kleiner Lokschuppen für 2 Tender-Dampfloks)
___

7. Sonstiges
7.1 Vorhandene Fahrzeuge
ÖBB Baureihe 93 (von Roco)
ÖBB Baureihe 178 (von BRAWA)
ÖBB Draisine (von Liliput)
ÖBB Donnerbüchsen, Postwagen, div. Güterwagen, Güterbeigeleitwagen
___
7.2 Vorhandener Gleisplan (eigener, Link zu anderen)
Ich habe im Buch „Gleispläne“ von Günter Fromm (transpress Verlag, 2005) einen vorbildlichen Gleisplan (Bf Blankenhain / Thür) gefunden und an meine - für einen vorbildlichen Bahnhof doch beengten - Platzverhältnisse adaptiert und da und dort an meine Vorstellungen angepasst.
___
7.3 Betrieb als Einzelspieler oder zu mehrt
Daheimanlage d.h. eher Einzelspieler
___
7.4 Budget
Salz in der Wunde
___
7.5 Zeitplan
Sollte keine Endlosbaustelle werden, aber ich nehme mir die Zeit die es benötigt.

LG, Alfons


Baubericht meiner Anlage:
https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=173780


 
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RE: Fiktiver Endbahnhof einer 45 km langen Regelspur-Nebenstrecke in Österreich um 1970

#2 von 8erberg , 02.11.2017 15:33

Hallo,

hübscher Plan, aber so ganz steig ich noch nicht dahinter:

Da am Ende des Bahnsteiggleises keine Umsetzmöglichkeit besteht wird der Zug vor der Abfahrt mit einer neuen Lok versehen?

Ankommende Güterzüge müssen ziemlich aufwändig zerlegt werden, gut - erhöht den Spielspaß, aber ist das so gedacht?

Peter


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RE: Fiktiver Endbahnhof einer 45 km langen Regelspur-Nebenstrecke in Österreich um 1970

#3 von alf69 , 02.11.2017 16:08

Hallo Peter,

vor der Abfahrt des Personen-Zugs am Hausbahnsteig wird zum Umsetzen der Lok der Zug wieder zurückgedrückt. Die Lok umfährt den Zug über das Verkehrsgleis und drückt den ganzen Zug zum Hausbahnsteig zurück. Da die Dampflok nicht gedreht wird fährt sie dann mit Tender voraus die Strecke wieder retour. GGf. muss sie vorher ins BW Kohle fassen. Wasser wird auf Höhe des Wasserturms zur Verfügung stehen, zuvor muss allerdings umgesetzt werden. Ein mitgeführter Postwagen muss ebenfalls irgendwo "geparkt" werden (angedacht am Hausbahnsteig am Prellbock).

Gemischte Güterzüge sind aufwändig zu zerlegen und zusammenzustellen, das stimmt. Da die Anlage aber nur aus dem Bahnhof besteht und somit eine Rangieranlage ist, passt das so wenn es nicht komplett vorbildwidrig ist. Der Güterverkehr ist saisonal und besteht aus Lang-Holz, landwirtschaftl. Produkten der Region sowie ab und wann aus landwirtschaftl. Maschinen, Vieh (Klein- und Großvieh), Baustoffen für den regionalen Markt und zusätzlich aus dem täglichen Post- und Stückgutverkehr. D.h. auch mehr Güter-Betrieb als Personentransport.

LG, Alfons


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RE: Fiktiver Endbahnhof einer 45 km langen Regelspur-Nebenstrecke in Österreich um 1970

#4 von zehkuppler , 02.11.2017 17:39

Hallo Alfons,

ein schöner Plan mit vielen Betriebsmöglichkeiten.
Mit scheint aber das Umfahrgleis ein wenig zu kurz geraten. Wenn ich mir vorstelle, dass nicht nur Wagen gebracht werden, sondern auch noch welche abgeholt werden, dann wird das Rangiergleis schnell recht voll.

Schöne Grüße
Willi


allen Stummis immer genug Strom am Gleis und im Hirn wünscht
Rangierer Willi


 
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RE: Fiktiver Endbahnhof einer 45 km langen Regelspur-Nebenstrecke in Österreich um 1970

#5 von Flo_85 , 22.11.2017 16:53

Grundsätzlich eine sehr interessantes Thema für eine Anlage.

Aber auch ich würde noch ein paar Punkte ändern:

Die schon angesproche Länge der Umfahrgleise. Ich würde die Gleisverbindung gleich links neben dem Wasserturm weg nehmen und die beiden Gleise etwa auf Höhe vom Empfangsgebäude (oder etwas rechts davon) auf 1 Gleis zusammen laufen lassen. Ein Stück weiter ist dann der Prellbock. So sind viele Endbahnhöfe in Österreich gebaut worden.

Die Bahnmeisterei ist für einen Endbahnhof untypisch, die sind in der Regel an strategisch günstigeren Bahnhöfen stationiert. Die Draisine kannst du ja trotzdem einsetzen.

Die Gleise für die Lokbehandlung finde ich für einen Endbahnhof überdimensioniert. Ein einständiger Lokschuppen mit einem kleinen Kohlebunker und ein Wasserkran, mehr gab es in solchen Bahnhöfen nicht. Die Dieseltankstellen lagen/liegen ebenfalls an zentraler gelegenen Bahnhöfen. Soweit reichte der Tank dann schon, da muss nicht überall getankt werden wie bei der Dampflok wo man alle paar km Wasser braucht.

An den beiden Geisen im Vordergrund würde ich das Lagerhaus gestalten, das gab es im Nordosten von Österreich in jedem Kaff und wirkt auf jeden Fall authentisch.

Den Ortsgüterschuppen würde ich etwas nach links rücken und die eine Weiche samt dem kurzen Gleis weg lassen.

Dann könnte man noch ein Gleis machen, eventuell auch auf der Strecke als Anschlussbahn, wo zB Rüben verladen werden. Wirkt auch sehr gut.

Das Stellwerk würde ich auch streichen, sowas gabs in solchen Bahnhöfen meist nicht. Maximal eine kleine Hütte für einen Weichenposten würde ich an diese Stelle setzen.


Mfg aus Österreich, Flo

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RE: Fiktiver Endbahnhof einer 45 km langen Regelspur-Nebenstrecke in Österreich um 1970

#6 von Joak , 22.11.2017 20:45

Servus Alfons,

ich kenne zwar die Vorschriften der ÖBB in den 70er Jahren nicht, aber kann mir gut vorstellen, das es auch dort verboten war einen Personenzug am Bahnsteig zu bewegen. (Ausser bei der Ein- und Abfahrt natürlich) Das Risiko einen Fahrgast zu verletzen wäre einfach zu groß.
Wäre nur damit zu rechtfertigen das es der Endbahnhof ist und sowieso alle austeigen, und der Zug beim umsetzen der Lokomotive leer ist, und kein Fahrgast in der LAge ist zwischenzeitlich einsteigen zu können. Ein riesen Aufwand...
Also lieber ein umsetzen am Kopf des Bahnhofs ermöglichen.

Da dann die Verladerampe im Weg ist würde ich diese in den Bereich des Wasserturms bauen, und weil wir schon gerade dabei sind, den gleich in den Bereich des BW verschieben. Wird sowieso nicht so ein großer sein, also dürfte der Umbau schnell vonstatten gehen
An Gleis 2 würde ich entsprechend ein oder zwei Wasserkräne plazieren, damit die Lok beim umsetzen nicht immer ins kleine BW fahren muss.
Den Güterschuppen weiter nach Westen verschieben. Das Weichenpaar in der Mitte würde ich dort herausnehmen und für die Umfahrung am Kopf hernehmen.
Auf eine Dieseltankstelle würde ich verzichten, ausser die ortsansässige Rangierlok ist eine Diesellok. Aber die Streckenmaschinen dürften die 90 km hin und zurück ohne Probleme schaffen
Die Bahnverwaltung würde ich persönlich auflösen und die Herren in die nahe Großstadt schicken. Den freigewordenen Grund könnte man einer aufstrebenden Firma anbieten die dort ihre Waren direkt auf Bahn verladen könnte

In diesem Sinne


Grüsse
Hauke

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RE: Fiktiver Endbahnhof einer 45 km langen Regelspur-Nebenstrecke in Österreich um 1970

#7 von Weichen-Bernd , 30.11.2017 00:19

Hallo Alfons,

der Gleisplan gefällt mir gut. Auch die recht kurze Umsetzmöglichkeit kann so bleiben. Mitte der 1980er Jahre hatte ich mit dem Schienenbus den Bahnhof Waldmünchen besucht. Dort standen mehr Güterwagen herum, als überhaupt umgesetzt werden konnte. Ein längerer Güterzug als die Umsetzlänge kann in Deiner Planung ein- und ausfahren, wenn oberhalb der Bekohlung noch ein Gleis angefügt wird. Die Lok des zu langen Güterzugs kuppelt sich zusammen mit den ersten zwei oder drei Güterwagen vom Zug ab und fährt nach rechts zum Bahnsteig und schiebt diese Güterwagen nach links auf das neue Gleis bei der Bekohlung. Der restliche Güterzug kann dann normal behandelt werden.

Ein abgehender Güterug könnte so lang sein wie das Bahnsteiggleis + Umsetzlänge.

Hier ein Bild aus dem DSO-Forum mit der kurzen Umsetzlänge in Waldmünchen:



In Waldmünchen war übrigens auch ein zweiständiger Lokschuppen.


Viele Grüße

Bernd

H0-Planung mit Fahrdynamik im Modell: http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=24&t=90128#p979782

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RE: Fiktiver Endbahnhof einer 45 km langen Regelspur-Nebenstrecke in Österreich um 1970

#8 von schaerra , 30.11.2017 09:38

Hallo Alfons,

dein Projekt gefällt mir sehr Gut. ich bin auch ein Fan der österreichischen Nebenbahnen.
Schau Dir in Google Maps mal den Bahnhof Aigen - Schlägl im OÖ Mühlviertel an. Der könnte deinem Konzept am nächsten kommen. Auch wenn er Spiegleverkehrt ist.


freundliche Grüsse
Helmut Fritz

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RE: Fiktiver Endbahnhof einer 45 km langen Regelspur-Nebenstrecke in Österreich um 1970

#9 von alf69 , 03.12.2017 21:59

Vielen Dank für euer Feedback!

Ich habe die letzte Zeit damit zugebracht den Plan zu überarbeiten und dabei einige Anregungen von euch auch eingearbeitet.
Da ich in meinem Zimmer eine Nische von 240 x 130 cm habe, versuchte ich nochmals einen Plan hierfür zu entwerfen bzw. den bestehenden hier unterzukriegen. Ich stelle euch mal diesen Entwurf vor, von dem ich auch die Gleise ausgelegt habe um etwas "probezuspielen". Bis auf die DKW, die ich partout nicht wegbringe, bin ich recht zufrieden. Die Winkel in den den Ecken sind dem Unterbau geschuldet, ich möchte hier den Platz nutzen um ein paar Unterkästen einzubauen. Stauraum kann man nie genug haben.


Link zu größerem Bild: http://moba.rooxx.net/240x130_UForm_gross.jpg

Wie ihr seht, habe ich nun eine Umfahrmöglichkeit für die Lok geplant, sodass Peronenwagen nicht mehr zurückgedrückt werden müssen damit die Lok umsetzen kann. Das Umfahrgleis habe ich etwas optimiert.

Die Bahnmeisterei ist lediglich ein Schuppen mit Büro Ein richtiges Verwaltungsgebäude, da stimme ich euch zu, wäre für das Bahnhöfchen doch übertrieben. Hier ein Blick auf meine "Bahnmeisterei":



Die Fotos sind übrigens von der Stellprobe und den Gleisplanversuchen. Die Gebäude sind alle noch in Arbeit.

Der Ortsgüterschuppen hat den Platz gewechselt, dafür ist ein Lagerhaus geplant. Da hast Du recht Flo, das gabs wirklich in jedem Kaff und passt auch sehr gut zum Anlagenthema.

Das Stellwerk ist ein sehr kleiner Vertreter seiner Art. So ein kleines Stellwerk gab es in meiner Heimatgemeinde auch und es stand neben der Schrankenanlage. Von hier aus wurden auch die Schranken bedient, als habe ich es neben die Schrankenanlage plaziert:



PS: Die Schrankenanlage müsste wahrscheinlich gar nicht sein. Aber ich mag sie trotzdem
Das Einfahrtsignal steht, wie auch das "Ende Versuchbfahrten" - Zeichen, viel zu nah beim Bahnübergang bzw. auch zueinander zu nahe. Das ist dem Platz geschuldet. Würde ich das Einfahrtsignal weiter nach hinten setzen, wäre das Fenster nicht mehr zu öffnen ohne dass das Signal geköpft wird.

Hier noch ein Blick auf den unfertigen Wasserturm und den noch nicht vorhandenen Park mit Toilettenhäuschen.



Beim Wasserturm steht dann praktischerweise auch ein Wasserkran für die Dampflok.
Gefahren wird mit der HR93, die hier auf Bahnsteig 1 steht. Sie muss noch mit E-Kupplung ausgestattet werden und kriegt auch noch einen Leosound - Klang eingebaut.



Und tja, die Dieseltankstelle ist noch ein ungelöstes Thema. Roco liefert schon bald die 5042 digital aus (nächste Woche?) und wird dann wohl mit Luft und Liebe fahren müssen wenn mir nichts einfällt Event. kriege ich was im Bereich Bahnmeisterei unter.

Das Gasthaus"zum Dampfrössl" ist bautechnisch noch unfertig und es steckt noch viel Detailarbeit drinnen, ausgeschenkt wird jedoch bereits:



Zum Lokschuppen: da meint ihr es passt ein einständiger besser zur Bahnhofsgröße? Wie ist denn das beim Vorbild gelöst wenn 2 Dampfer im Dienst standen? Ich meine, auch zweiständige in Errinerung zu haben bei Nebenbahnen, aber da kann ich mich auch irren.
Hier übrigens ein kleiner Blick auf den Prototyp der Innenausstattung des Lokschuppens:



Liebe Grüße aus dem winterlichen Ö,
Alfons


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RE: Fiktiver Endbahnhof einer 45 km langen Regelspur-Nebenstrecke in Österreich um 1970

#10 von schaerra , 04.12.2017 08:28

Hallo Alfons,

der Plan vom Bahnhof gefällt mir sehr Gut. Das einzige was stört, ist das Lagerhaus. Oder vielmehr der Umstand dass - immer wenn dort ein Wagen steht - ist es für die Loks eng, welche vom Lokschuppen kommen.
Kannst Du eventuell die Freiladerampe mit dem Lokschuppen tauschen?


freundliche Grüsse
Helmut Fritz

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RE: Fiktiver Endbahnhof einer 45 km langen Regelspur-Nebenstrecke in Österreich um 1970

#11 von reinout , 11.03.2018 21:56

Sieht nett aus. Überraschend was da alles im kleinen Raum passt! Da hast du dich eine Menge Rangiermöglichkeiten geplant. Fang mal an zu Bauen, ich bin gespannt wie es aussehen wird!

Einziges Problem könnte, wie genannt, die Zugang zum Lokschuppen sein. Vielleicht eine der zwei "grüne Einfahrweichen" durch eine DKW ersetzen, die Lok dann "in die rechter oben Ecke rein" und mit eine Weiche dann zum Lokschuppen die mit die Rücken gegen das Lagerhaus steht? Dann gibt es immer noch eine Zick-Zack, aber nicht zum Kosten des Lagerhausgleises. Ich hoffe, ich habe es irgendwie verständlich aufgeschrieben

Reinout


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Bau meiner Modellbahn: Eifelburgenbahn, eingleisig, Eifel, 1970.
Ich erzähle auch Eifeler Geschichten über meine Eifelburgenbahn! Tragödie, Tiere, Todesschrecken und Träne: Bangen in der Eifel (Neue serie, 18. Dez - 18. Jan)


 
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RE: Fiktiver Endbahnhof einer 45 km langen Regelspur-Nebenstrecke in Österreich um 1970

#12 von Frank K , 11.03.2018 23:52

Servus, Alfons,

sehr schöner, wohltuend bescheiden gehaltener Gleisplan, wo das Rangieren wirklich zur geistigen Herausforderung wird. Nur die Zugänglichkeit zum Lokschuppen (einständig ginge hier auch) - aber da haben sich meine Vorredner schon ausgelassen.

Viel Spaß beim Bauen!

Ciao, Frank




Grainitz II - Der Bautrööt:
https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=1...834173#p1834173

Filmisches auch auf Youtube! https://www.youtube.com/channel/UCHnXoBQ...3I_YqgZQ/videos


 
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