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RE: Umbau analoge DC Messinglok auf AC digital - brauche Hilfe

#1 von Z-Z , 19.12.2017 05:15

Hallo,
hier kommt mein bis jetzt aufwändigstes Projekt, welches mir sehr am Herzen liegt, da es sich um meine absolute Lieblingslok handelt, von der ich jetzt schon begeistert bin, obwohl ich sie noch nie live fahren gesehen habe. Ein guter Freund aus den USA, der sie für mich R3-tauglich (R3 = 20 Zoll) gemacht hat, hat sie aber auf seiner Anlage fahren lassen (der Sound kommt aus dem ersten Güterwagen!) und sie läuft einfach nur perfekt (und das schon analog ohne Decoder!)!!! Hier ist das Video. Die R3-Tests hören bei 4:25 auf und ab 6:46 ist die Lok dann mit Güterzug im Einsatz zu sehen:


Es handelt sich um eine amerikanische Dampflok der seltenen Achsfolge 4-10-2 (2E1). Das Modell wurde von KTM 1962 in Japan handgefertigt und von Max Gray importiert.
Zuerst kommen ein paar Fotos von der Lok inklusive Unterseite und Motor + Beschreibung was die vorhandenen Kabel miteinander verbinden.




Hier folgt nun eine Skizze so wie die Lok momentan verdrahtet ist, bzw. wie sie als analoge Gleichstromlok funktioniert. Hatte noch vergessen dazuzuschreiben dass alle anderen Räder der Lok außer die rechten (auf der rechten Seite) 5 Treibräder isoliert sind, und dass der Strom vom Rahmen und Gehäuse zum Motor fließt.

Hier nun eine Skizze wie die Lok verdrahtet werden sollte. Hatte vergessen den Schleifer zu beschriften, aber der Schleifer dürfte ja als solcher leicht auszumachen sein. Das weiße Kabel wurde durch 2 Bleistiftlinien veranschaulicht, während das graue Kabel durch eine Bleistiftlinie veranschaulicht wurde. Bei dem schwarzen Kabel in der Lok, welches für die Stromrückführung zu den Gleisen zuständig ist, weiß ich nicht, wohin ich es in der Lok hinlöten sollte. Deshalb ist das ein Fragezeichen. Ebenso bei dem schwarzen Kabel, welches den Strom von der Konstantstromquelle des Rücklichts zum Gleis zurückführen soll.
Ansonsten hier die Fragen: Ist die Verdrahtung so korrekt?
Das gelbe Kabel müsste dann an den Motoranschluss angelötet werden, der auf dem 2. Bild in diesem Post links ist, und das orangene Kabel dann an den Motoranschluss, der auf dem 2. Bild in diesem Post rechts ist. Korrekt?

Dieses Foto zeigt die Dinge, die in Lok und Tender verbaut werden müssen.
Was haltet ihr von der Idee, die Kabel die vom Decoder zum Stecker gehen, vom Stecker abzulöten um sie dann der Skizze entsprechend an die Buchse anzulöten, dir vorne am Tender sitzen soll? Ich stelle mir das ehrlichgesagt schon sehr kompliziert vor, die Kabel an diese feinen eng anliegenden Stifte zu löten.

Nun kommen wir zum ESU LokSound V3.5 Decoder. Dieser ist bereites perfekt programmiert und bedarf keiner weiteren Programmierung. Die Geräusche darauf wurden gemischt vom ESU Sound für die ölgefeuerte BR 44 (52482) und die Mikado (52412). Hier ist die Info:
Modus: DCC
Fahrstufen: 28
Adresse: 50
Funktionen:
f0: Licht vorne/hinten (vorne leuchtet es auch bei Vorwärtsfahrt, während hinten nur bei Rückwärtsfahrt)
f1: Rauch
f2: 3-zylindriges Dampflokfahrgeräusch an/aus
f3: Dopplereffekt/amerikanische Dampflokpfeife
f4: langsame Glocke
f5: Führerstandsbeleuchtung
f6: Injektor
f7: Zylinder vorwärmen
f8: Beschleunigungs-/Bremszeit, Rangiergang




Nun habe ich noch paar Fragen:
Auf der Verdrahtungsskizze von ESU sind Drosseln abgebildet. Müssen diese unbedingt in meine Fall eingebaut werden und wenn ja, sind die Drosseln die ich besitze, geeinet dafür?

Hier sind meine Schleifer zu sehen die ich habe. Vom Märklinschleifer 7164 habe ich 3 Stück (nur 1 Stück ist hier auf dem Foto zu sehen). Welcher dieser Schleifer wäre wohl die beste Wahl für diese Lok?

Hier habe ich mal einen Schleifer, der mir übrigens am geeignetsten erscheint, hinpositioniert an die Stelle unter der Lok, die mir am besten erscheint. Was meint ihr dazu? Und wie (mit/an was) würdet ihr den Schleifer hier befestigen? Und wo entlang würdet ihr das Kabel vom Schleifer zum Stecker führen/verlegen?
(Mir ist klar, dass der Schleifer nach oben hin mit Papier/Folie isoliert werden muss, da er den Rahmen der Lok nicht berühren soll.)

Hier sieht man die Buchse vorne am Tender. Die Öffnung wurde extra passgenau für die Buchse hineingefräst. Die Buchse wird dann beim entgültigen Einbau mit Sekundenkleber fixiert.

Hier sieht man die Hinterseite der Lok. Mir würde es mehr gefallen, wenn die Kabel zum Stecker, der in Buchse am Tender gesteckt werden soll, nicht aus dem Führerhaus runtergehen, sondern an dieser kleinen gerade genug großen Öffnung unterhalb des Führerhauses herauskommen. Dort befindet sich aber auch allerdings dieses Ding (ich weiß leider nicht mit welchem Fachbegriff man dies bezeichnet) welches auch die Schraube für die Deichsel + Isolierung hält. Dies stört etwas, da sich genau da die Kabel befinden würden.

So sieht das aus, wenn die Kabel mit dem Stecker ein bisschen hinten aus dieser Öffnung herausschauen. Aber nur weil ich das Lokgehäuse vom Rahmen abgehoben habe und meinen Daumen darunterhalte.

Und so sieht es aus, wenn Gehäuse und Rahmen verschraubt sind. Wie man sieht, sind die Kabel in 2 Gruppen zu je 4 Kabeln wegen dem Ding was im Weg liegt, geteilt. Wie man auch sehen kann, liegt der Stecker deshalb sehr weit draußen (nicht mehr im Bild), was uns verdeutlicht, dass es wegen dem Ding nicht möglich ist, den Stecker so nah am Führerhaus positioniert zu haben, weil die relativ dicken Kabel nicht so sehr gespreizt werden können wenn sich der Stecker zu nahe an dem Ding befindet.

Da diese Kabel des Steckers viel dicker und daher unflexibler sind als die Kabel vom Decoderstecker (die zur Buchse umgelötet werden sollen), habe ich mir sowieso die Frage gestellt, wie es wäre, wenn ich diese dicken Kabel einfach quasi gar nicht benutze und circa 3-4 cm vom Stecker entfernt abschneide und daran (schwarze) dünnere und daher flexiblere Kabel (so wie die am Decoder) anlöte, die dann weiter in die Lok zu den jeweiligen Dingen führen (Motor, Schleifer, Rahmen, Führerstandsbeleuchtung, Konstanstromquelle für Scheinwerfer und Rauchsatz). Der Grund für die 3-4 cm vom Stecker ist der, dass ich ja, wenn ich die dünneren Kabel anlöte, ja die Lötstellen mit Schrumpfschlauch schützen muss. Also sind diese Stellen wo der Schrumpfschlauch dran ist logischerweise dicker, was dann zu noch mehr Problemen führen würde im Bereich des Dings, weil dann noch weniger Platz vorhanden wäre. Deshalb müssen die dünneren Kabel an den dickeren Kabeln an einer Stelle liegen, die vor dem Ding liegt, damit die Schrumpfschläuche selbst dann wenn der Stecker in die Buchse am Tender eingesteckt wird und die Kabel daher maximal aus der Lok herausragen, sich immer noch vor dem Ding befinden. Was sagt ihr dazu? Ist das hier eine sinnvolle Lösung?

Jetzt bin ich mal gespannt auf euere Kommentare!


MfG
Z-Z

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RE: Umbau analoge DC Messinglok auf AC digital - brauche Hilfe

#2 von volkerS , 26.12.2017 08:28

Hallo Z-Z,
Schleifer unter der Lok scheint mir nicht möglich. Der Schleifer muss, ohne dass er den Lokrahmen berührt, so weit einfedern können, dass der Schleifschuh mindesten 1mm oberhalb der Radlauffläche liegt. Andernfalls gibt es an Weichen einen Kurzschluß.
ESU legt Drosseln bei, warum wohl? Sie müssen eingebaut werden.
Volker


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RE: Umbau analoge DC Messinglok auf AC digital - brauche Hilfe

#3 von Z-Z , 13.01.2018 23:30

Zitat

Hallo Z-Z,
Schleifer unter der Lok scheint mir nicht möglich. Der Schleifer muss, ohne dass er den Lokrahmen berührt, so weit einfedern können, dass der Schleifschuh mindesten 1mm oberhalb der Radlauffläche liegt. Andernfalls gibt es an Weichen einen Kurzschluß.
ESU legt Drosseln bei, warum wohl? Sie müssen eingebaut werden.
Volker


Hallo Volker,
also unter der Lok gibt es auf jeden Fall Platz für den Schleifer. Die Getriebeabdeckplatte befindet sich ausreichend hoch über der Radlauffläche, sodass es da keine Probleme geben dürfte. Ich frage mich nur, wie ich den Schleifer befestigen soll. Habe bis jetzt keine Idee. Bloß bohren möchte ich nicht. Hast du eine Idee?
Was sagst du zum Rest meines Vorhabens? Würdest du es auch so machen? Und wegen den Fragezeichen in der Verdrahtungsskizze: Wo würdest du die betreffenden Kabel anlöten?


MfG
Z-Z

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RE: Umbau analoge DC Messinglok auf AC digital - brauche Hilfe

#4 von MSC , 13.01.2018 23:38

Hallo Z-Z,

ich habe bei einer Piko Lok den Schleifer mit Doppelklebeband untergeklebt, da es bei dieser Lok auf Grund des Material nicht möglich war eine Bohrung für die Schraube zu machen.
Hast du denn niemanden in der Nähe der dir beim Einbau helfen kann?

Gruß
Michael


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RE: Umbau analoge DC Messinglok auf AC digital - brauche Hilfe

#5 von Z-Z , 08.02.2018 06:53

Zitat

Hallo Z-Z,

ich habe bei einer Piko Lok den Schleifer mit Doppelklebeband untergeklebt, da es bei dieser Lok auf Grund des Material nicht möglich war eine Bohrung für die Schraube zu machen.
Hast du denn niemanden in der Nähe der dir beim Einbau helfen kann?

Gruß
Michael


Hallo Michael,
genau an dieses Doppelklebeband habe ich auch schon gedacht. Finde das ganz praktisch und finde auch, dass es recht gut hält. Mir haben aber bis jetzt immer Viele davon abgeraten, weil sie meinten, es wäre nicht ausreichend stark, weil die Reibungskräfte oder so zu große wären. Aber ehrlichgesagt kann ich mir das gar nicht so vorstellen, und deine Info jetzt zu deiner Piko Lok bestätigen meine Vermutung, dass es eben doch ausreicht.
Leider habe ich niemanden mehr, denn die Person, die für mich meine bis jetzt 4 Dampfloks von analog Gleichstrom auf digital Wechselstrom umbaute, gibt es nicht mehr.


MfG
Z-Z

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RE: Umbau analoge DC Messinglok auf AC digital - brauche Hilfe

#6 von WINKI ( gelöscht ) , 08.02.2018 19:53

Hallo Z-Z,

ein sicherlich reizvolles Projekt , was da vor dir liegt. vom eigentlichen Umbau sehe ich jetzt kein Problem die Lokomotive auf 3 Leiter DCC umzubauen.
Schleifer dürften das kleinere Problem sein.

wo ich nicht ganz konform gehe ist die Steckverbindung zwischen Tender un Lokomotive. selbst bei einem R3 ist der Knickwinkel zwischen Tender und Lok noch zu groß,die Steckerpaarung weist keine Flexibilität auf.
es wird im Fahrbetrieb auf alle Fälle der Tender aus dem Gleis gezogen.
Damit hier ein hohes Maß an Flexibilität zwischen Tender und Lokomotive gegeben ist ,sollte vom Ansatz die Trennstelle von der Logik im Tender liegen.
Optisch kann man einen schönen Kabelbaum mit schwarzen Kabellitzen erstellen und diese auf der Deichsel zwischen Tender und Lok aufbauen.
der Tender ist doch mit der Lok über die Deichsel festverbunden,oder?

In der Lok sowie im Tender verlaufen dann die Kabelfarben wie sie nach NEM für DCC vorgegeben sind.

Schaust dir mal die BR 03.10 33911 von Märklin auf meiner Seite an. hier habe ich 10 kabellitzen vom Tender zur Lok führen müssen.

Genau der Übergang vom Tender zur Lok muss sehr flexibel sein.

Viele Grüße Udo


WINKI

RE: Umbau analoge DC Messinglok auf AC digital - brauche Hilfe

#7 von Z-Z , 09.02.2018 00:30

Zitat
wo ich nicht ganz konform gehe ist die Steckverbindung zwischen Tender un Lokomotive. selbst bei einem R3 ist der Knickwinkel zwischen Tender und Lok noch zu groß,die Steckerpaarung weist keine Flexibilität auf.
es wird im Fahrbetrieb auf alle Fälle der Tender aus dem Gleis gezogen.


Hallo Udo, ich weiß nicht was du genau mit Flexibilität der Steckerpaarung meinst, aber ich kann dir nur sagen, dass der Stecker richtig in der Buchse stecken muss, was das Wichtigste ist. Das Problem ist hier weder Stecker noch Buchse, sondern die relativ dicken Kabel, die vom Stecker in die Lok gehen. Die sind mir zu dick und daher relativ unflexibel, sodass es sein KÖNNTE, dass die Kabel aufgrund ihrer Unflexibilität in den Kurven dafür sorgen, dass der Tender aus dem Gleis gezogen wird. Ich hätte ja sehr gerne einen solchen Stecker mit den dünnern Kabeln gekauft, wie ich sie auch für die Steckverbindungen meiner US-Personenwagen benutze. Leider gibt es sowas nicht mit diesen dünnen Kabeln. Dass es aber mit den dünnen Kabeln klappen könnte, davon bin ich überzeugt. Da gäbe es garantiert keine Flexibilitätsprobleme mehr.

Zitat
Optisch kann man einen schönen Kabelbaum mit schwarzen Kabellitzen erstellen und diese auf der Deichsel zwischen Tender und Lok aufbauen.


Extra noch die bunten Kabel vom Stecker abzulöten, dünne schwarze Kabel anzulöten und dann auch nochmal die schwarzen Kabel mit den bunten Kabeln zu verlöten, klingt mir persönlich nach zu viel Aufwand. Ist einfach zuviel Gelöte und "Kabelsalat" für mich. Und dann brauchst auch noch für die ganzen Verbindungsstellen Schrumpfschlauch und und und. Ich kann mir das ehrlichgesagt nicht vorstellen.

Zitat
der Tender ist doch mit der Lok über die Deichsel festverbunden,oder?


Nein, das ist nicht der Fall. Wie bei allen amerikanischen Messingloks, sind Lok und Tender immer trennbar. An der Lok ragt hinten eine Deichsel heraus, die 2 Löcher hat, sodass man den "Stöpsel" (ich weiß nicht wie man sowas mit Fachbegriff bezeichnet!) des Tenders in eines der beiden Löcher reinsteckt und fertig ist die Verbindung. Über diese Deichsel wird im analogen Gleichstrombetrieb der Minus Strom zum Tenderrahmen und seinen Drehgestellen/Rädern geleitet, um ans Gleis zu gelangen. Die 2 Löcher gibt es deshalb, damit man die Wahl zwischen weiterem und engeren Lok-Tender-Abstand hat. Ich loche natürlich immer in das Loch für weiteren Abstand ein, was ja auch für den R3 nötig ist.

Deine 03.10er Projekt ist ja mal megaufwändig! Aber toll gelungen! Ich bin extrem neidisch auf den radumdrehungssynchronen Rauchausstoß! Das hätte ich für meine 4-10-2 auch liebend gern (mit 3-Zylinder-Rhytmus!). Wow!


MfG
Z-Z

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RE: Umbau analoge DC Messinglok auf AC digital - brauche Hilfe

#8 von WINKI ( gelöscht ) , 09.02.2018 12:29

Hallo Z-Z,

ok ist für mich nachvollziehbar, dass der Lötaufwand zuviel ist. als weitere Info kann ich dir noch geben: Die dünnen Kabellitzen selber zu crimpen.
Das heißt du brauchst den Durchmesse der Kabellitzen, damit du die entsprechenden Crimpstifte mit eventuell dazugehöriger Stecker-Buchse findest.
Einfacher du schaust wo ein guter Modellbaulladen, oder Elektronik/Digtal Geschäft bei Euch ist. Der eventuell Crimpzangen, und Crimp Selbstbausätze
vertreibt. Damit ist dir auf alle Fälle geholfen. SO würdest du auf jeden Fall den Stecker zusammenbekommen.

Was hat die Lokomotive an Platz unter dem Kessel, vielleicht könnte man hier alles unterbringen, dann ist alles autonom in der Lokomotive verbaut.
Kurze Kabel/Litzenwege.

Würde mich mal interessieren ob sich hier baulich etwas einbringen lässt.

Wie sieht die Möglichkeit aus am Tender den Schleifer zu verbauen?

Noch schnell etwas zu meiner Dampflokomotive. Die Lok ist ein Unikat gibt es so nicht zu kaufen. der Umbau geht nur mit ESU Bauteilen.
Auch der Raucherzeuger ist aus einer ESU Lokomotive. Der idielle Wert mit Teilen Lok Umbau liegt etwa bei 800,00 Euro.

Wenn die Lok von dir im Kessel genügend Platz hat kann man sicherlich so etwas umbauen. Mann muss es wollen, da es alles andere als günstig ist.
Habe gerade eine 2te aus der Serie für eine Modellbahner zum umbauen.

Die Dampfstösse sind nicht über Radsensoren getaktet, ist über die Radumdreheung,Durchmesser der Treibräder berechnet ,über die jeweiligen CV-Werte eingestellt. Es ist ebenso eine dreizylinder Lokomotive. Die hören sich am besten an.

Kannst mich gerne anschreiben, da wo ich Wissen weitergeben kann ,kein Thema.

Gruß Udo


WINKI

RE: Umbau analoge DC Messinglok auf AC digital - brauche Hilfe

#9 von Z-Z , 21.02.2018 23:43

Zitat

Hallo Z-Z,

ok ist für mich nachvollziehbar, dass der Lötaufwand zuviel ist. als weitere Info kann ich dir noch geben: Die dünnen Kabellitzen selber zu crimpen.
Das heißt du brauchst den Durchmesse der Kabellitzen, damit du die entsprechenden Crimpstifte mit eventuell dazugehöriger Stecker-Buchse findest.
Einfacher du schaust wo ein guter Modellbaulladen, oder Elektronik/Digtal Geschäft bei Euch ist. Der eventuell Crimpzangen, und Crimp Selbstbausätze
vertreibt. Damit ist dir auf alle Fälle geholfen. SO würdest du auf jeden Fall den Stecker zusammenbekommen.


Schau mal hier: https://www.ebay.de/itm/Decoderlitze-Hoc...EU/202234419473
Genau das sind die Litzen, die ich für meine Steckverbindungen zwecks Innenbeleuchtung bei meinen US Personenwagen benutze. Wenn die Kabel der Steckverbindung für Lok/Tender die selbe Dicke hätten wie diese Litzen, dann wäre das perfekt und ich bräuchte mir keine Sorgen mehr um Flexibilität mehr machen. Bzw. gibt es 8polige Stecker/Buchsen mit solchen Litzen? Das wäre ja dann nämlich perfekt. Ich habe bis jetzt sowas noch nicht gesehen. Oder hast du irgendwelche Fotos zu diesen Crimpstiften mit Stecker/Buchse?

Zitat

Was hat die Lokomotive an Platz unter dem Kessel, vielleicht könnte man hier alles unterbringen, dann ist alles autonom in der Lokomotive verbaut.
Kurze Kabel/Litzenwege.


Leider nicht, denn gleich vor dem Motor befindet sich das große, lange und schwere Kesselgewicht, welches gerade noch so viel Platz übriglässt, dass ich die 4 Kabel vom Rauchsatz und Frontscheinwerfer zwischen dem Gewicht und der Kesseloberseite hindurchführen kann. Und auf das Gewicht kann ich aufgrund der Zugkraft nicht verzichten, da erst dieses Gewicht die Lok so richtig schwer macht und es auch genau oberhalb der Treibräder positioniert ist und ihr daher die gute Zugkraft verleiht.

Zitat
Wie sieht die Möglichkeit aus am Tender den Schleifer zu verbauen?


Hier siehst du die Unterseite des Tenders. Mit Schleiferanbau darunter sieht es sehr schwierig aus, da sich aufgrund der kleinen Räder die Achsen auf einer nur sehr niedrigen Höhe über dem Gleis befinden und zusätzlich auch noch die weit herausragenden Schrauben stören, mit denen die Drehgestelle am Tenderrahmen befestigt sind. Von daher stand für mich sofort fest, dass es mit Schleifer am Tender nix wird.


Zitat

Noch schnell etwas zu meiner Dampflokomotive. Die Lok ist ein Unikat gibt es so nicht zu kaufen. der Umbau geht nur mit ESU Bauteilen.
Auch der Raucherzeuger ist aus einer ESU Lokomotive. Der idielle Wert mit Teilen Lok Umbau liegt etwa bei 800,00 Euro.


Das war mir sofort klar, dass es ein nicht so zu kaufen gebendes Unikat ist. Oh ja, dass der Wert nach diesen umfangreichen Arbeiten so hoch ist, glaube ich dir sofort.

Zitat

Wenn die Lok von dir im Kessel genügend Platz hat kann man sicherlich so etwas umbauen. Mann muss es wollen, da es alles andere als günstig ist.
Habe gerade eine 2te aus der Serie für eine Modellbahner zum umbauen.


Also vor dem Gewicht vorne im Kessel im Bereich oberhalb des Vorläuferdrehgestells und der Zylinder ist der Kessel komplett leer. Dort gibts auf jeden Fall locker Platz für einen Seuthe-Rauchsatz. Ob das aber für so einen getakteten Rauchsatz reichen würde, weiß ich nicht.
Ich muss jetzt erstmal hinkriegen die Lok so umzubauen. So ein getakteter Rauchsatz wäre echt das Tüpfelchen auf dem i. Sobald ich im Lotto gewonnen hab geb ich dir Bescheid!


MfG
Z-Z

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