@Axel danke für das Lob. Ich werde das mit dem S-Bahn Schild so lassen. Ich habe vorkurzen die neuen Bordsteinkanten von Noch bestellt.
@Sven Danke für die netten Worte. Das stimmt. Die Nord-Süd-S-Bahn hatte Bahnstationen im Untergrund gehabt. Wie z.B. der Potsdamer Platz, Stettiner Bahnhof, Anhalter Bahnhof und Friedrichstraße.
Gruß Stefan
Epoche II Automobile von 1900 bis 1940, Schwerpunkt 20er und 30er Jahre
Hallo, noch eine Frage, die Standuhr mit der Persilwerbung, von welchem Hersteller ist die denn?? Find ich ein sehr begehrenswertes Teil Ansonsten echt viel Berliner Stimmung! Super!! Olli
Zitat Hallo, noch eine Frage, die Standuhr mit der Persilwerbung, von welchem Hersteller ist die denn?? Find ich ein sehr begehrenswertes Teil Ansonsten echt viel Berliner Stimmung! Super!! Olli
Hallo Olli,
die Standuhr ist von Brawa.
Ich habe den Sockel etwas erhöht, die Uhr Komplett um lackiert und im Internet die Persil-Schilder von einer Original Persil-Uhr gesucht und mir auf die passende Größe bearbeitet.
Gruß Stefan
Epoche II Automobile von 1900 bis 1940, Schwerpunkt 20er und 30er Jahre
ein schönes Thema hast du Dir da ausgesucht und schon ein paar schöne Ideen umgesetzt. Der Teufel steckt aber im Detail, weswegen zumindest bei mir noch nicht so recht das Berlin-Feeling rüberkommt.
Berlin weist aufgrund seiner einzigartigen Baugeschichte eine ganze Reihe städtebaulicher Besonderheiten auf, die sich auch direkt auf die Architektur ausgewirkt haben. Die auf Deinem Diorama gezeigten 3- bis 4-geschossen Häuser weisen eher auf einen der äußeren Stadtteile hin. Für Berliner Verhältnisse (auch "janz weit draußen - jwd") jedoch sehr untypisch ist die geringe Breite der Häuser von der Stange, insb. der Schmidt-Häuser von Auhagen, die erkennbar nach rheinischem Vorbild entstanden sind. Dies gilt auch für Kibris Bonner Häuser. Beide Serien lassen sich aber gut als Grundlage für Umbauten verwenden! Die alten Pola-Häuser sind weitgehend vorbildfrei und sind hinsichtlich Fassadendetails und -proportionen m. E. nicht mehr zeitgemäß. Das US-Häuschen (neben der Apotheke) mit seinen Schiebefenstern geht irgendwie gar nicht. Das würde ich in jedem Fall ersetzen. Grundsätzlich denkbar sind allein die Fallerhäuser aus der Goethestraße, die man allerdings mit ein paar kleinen Fassadenanpassungen (z. B. ein paar Simse an der richtigen Stelle) noch mehr "berlinisieren" könnte.
Ein paar konkrete Tips auch zu den anderen Details:
Den Treppeneingang runter zur S-Bahn finde ich schön umgesetzt. Stilistisch passt er allerdings viel besser zur U-Bahn, die unter dem Architekten Alfred Grenander zahlreiche ähnliche Zugänge (v.a. in Mitte, Wilmersdorf und Charlottenburg) gebaut hat. Ich würde einfach das grüne S gegen ein blaues U tauschen... (die Nordsüd-S-Bahn wurde erst in den 30ern in einer sehr reduzierten Formsprache gebaut und auch die "S"-Schilder sahen anders aus: https://www.google.de/search?q=s+bahnhof...vg1QwXFml90JdM:). Auch die Lage in der äußeren Stadt (s. o.) spricht eher gegen den S-Bahntunnel.
Sehr schön finde ich die großzügigen Proportionen Deiner Straßenräume. Die klassische Pflasterung der Bürgersteige besteht in Berlin jedoch aus Mosaikpflaster (nicht Kopfsteinpflaster) für Ober- und Unterstreifen und schweren Granitplatten ("Schweinebäuche"), ab dem frühen 20. Jh. auch quadratischen Kunststeinplatten für die Gehbahn. Letztere sind aber diagonal verlegt und nicht parallel wie von Dir dargestellt.
Bitte nimm meine Hinweise nicht als grundsätzliche Kritik, sondern als Verbesserungsvorschlag! Nix für ungut!
Das mit dem Bürgersteig, wie es Gregor schon erwähnte, fiel mir auch auf. Die Häuser sind etwas schmal und ein Stockwerk zu niedrig für die Innenstadt - üblich wäre dort EG, 4 Obergeschosse und der Dachstuhl. Finde ich aber OK um einfach mehr Vielfalt auf der kleinen Fläche zu zeigen. Das macht dann den Eindruck einer Lage etwas weiter am Stadtrand, sagen wir mal Altstadt Spandau oder in Richtung Friedrichshagen und Köpenick.
Die Hochbahn eignet sich gut, um darauf nicht nur S-Bahnen, sondern auch Fernverkehr zu zeigen, wie etwa auf der Berliner Stadtbahnstrecke von West nach Ost.
Von welchem Hersteller ist dein S-Bahn-Modell?
Für noch mehr Realismus schlage ich vor, dass die bislang glattgeleckten Wege und Häuser noch etwas Patina/Schmutz vertragen könnten.
Den kleinen Park und den dazugehörigen Pavillon/Kiosk finde ich toll.
Ist deine Betrachtungsperspektive für Fotos hauptsächlich von der Straße aus? Oder auch mal von Oben? In letzterem Falle könnten die S-Bahnen noch seitliche Stromschienen gebrauchen. Bei einer Sicht von der Straße natürlich hinfällig, hehe,
Ich freue mich, dass du uns an deinem Diorama teilhaben lässt und den Bau dokumentierst. Bitte mehr davon!!
Viele Grüße, Stadtbahner
Meine kleine Parkettbahn "Bärlin", neu: Gleisplan #024 mit BR 023, 80 und 218 . Dieser Beitrag endet hier. Sie können noch bis zum nächsten Beitrag mitlesen.
Das mit dem Bürgersteig, wie es Gregor schon erwähnte, fiel mir auch auf. Die Häuser sind etwas schmal und ein Stockwerk zu niedrig für die Innenstadt - üblich wäre dort EG, 4 Obergeschosse und der Dachstuhl. Finde ich aber OK um einfach mehr Vielfalt auf der kleinen Fläche zu zeigen. Das macht dann den Eindruck einer Lage etwas weiter am Stadtrand, sagen wir mal Altstadt Spandau oder in Richtung Friedrichshagen und Köpenick.
Die Hochbahn eignet sich gut, um darauf nicht nur S-Bahnen, sondern auch Fernverkehr zu zeigen, wie etwa auf der Berliner Stadtbahnstrecke von West nach Ost.
Von welchem Hersteller ist dein S-Bahn-Modell?
Für noch mehr Realismus schlage ich vor, dass die bislang glattgeleckten Wege und Häuser noch etwas Patina/Schmutz vertragen könnten.
Den kleinen Park und den dazugehörigen Pavillon/Kiosk finde ich toll.
Ist deine Betrachtungsperspektive für Fotos hauptsächlich von der Straße aus? Oder auch mal von Oben? In letzterem Falle könnten die S-Bahnen noch seitliche Stromschienen gebrauchen. Bei einer Sicht von der Straße natürlich hinfällig, hehe,
Ich freue mich, dass du uns an deinem Diorama teilhaben lässt und den Bau dokumentierst. Bitte mehr davon!!
Hallo Marc,
danke für dein Lob. Das S-Bahn Modell ist von Lima. Die Stromschiene kommt noch. Ich mache eigentlich Fotos von der Straße, es gibt auch mal ausnahmen. Das mit dem Gehweg werde ich mir noch mal durch den Kopf gehen lassen. Das mit der Patina werde ich noch machen.
Gruß Stefan
Epoche II Automobile von 1900 bis 1940, Schwerpunkt 20er und 30er Jahre
ein schönes Thema hast du Dir da ausgesucht und schon ein paar schöne Ideen umgesetzt. Der Teufel steckt aber im Detail, weswegen zumindest bei mir noch nicht so recht das Berlin-Feeling rüberkommt.
Berlin weist aufgrund seiner einzigartigen Baugeschichte eine ganze Reihe städtebaulicher Besonderheiten auf, die sich auch direkt auf die Architektur ausgewirkt haben. Die auf Deinem Diorama gezeigten 3- bis 4-geschossen Häuser weisen eher auf einen der äußeren Stadtteile hin. Für Berliner Verhältnisse (auch "janz weit draußen - jwd") jedoch sehr untypisch ist die geringe Breite der Häuser von der Stange, insb. der Schmidt-Häuser von Auhagen, die erkennbar nach rheinischem Vorbild entstanden sind. Dies gilt auch für Kibris Bonner Häuser. Beide Serien lassen sich aber gut als Grundlage für Umbauten verwenden! Die alten Pola-Häuser sind weitgehend vorbildfrei und sind hinsichtlich Fassadendetails und -proportionen m. E. nicht mehr zeitgemäß. Das US-Häuschen (neben der Apotheke) mit seinen Schiebefenstern geht irgendwie gar nicht. Das würde ich in jedem Fall ersetzen. Grundsätzlich denkbar sind allein die Fallerhäuser aus der Goethestraße, die man allerdings mit ein paar kleinen Fassadenanpassungen (z. B. ein paar Simse an der richtigen Stelle) noch mehr "berlinisieren" könnte.
Ein paar konkrete Tips auch zu den anderen Details:
Den Treppeneingang runter zur S-Bahn finde ich schön umgesetzt. Stilistisch passt er allerdings viel besser zur U-Bahn, die unter dem Architekten Alfred Grenander zahlreiche ähnliche Zugänge (v.a. in Mitte, Wilmersdorf und Charlottenburg) gebaut hat. Ich würde einfach das grüne S gegen ein blaues U tauschen... (die Nordsüd-S-Bahn wurde erst in den 30ern in einer sehr reduzierten Formsprache gebaut und auch die "S"-Schilder sahen anders aus: https://www.google.de/search?q=s+bahnhof...vg1QwXFml90JdM:). Auch die Lage in der äußeren Stadt (s. o.) spricht eher gegen den S-Bahntunnel.
Sehr schön finde ich die großzügigen Proportionen Deiner Straßenräume. Die klassische Pflasterung der Bürgersteige besteht in Berlin jedoch aus Mosaikpflaster (nicht Kopfsteinpflaster) für Ober- und Unterstreifen und schweren Granitplatten ("Schweinebäuche"), ab dem frühen 20. Jh. auch quadratischen Kunststeinplatten für die Gehbahn. Letztere sind aber diagonal verlegt und nicht parallel wie von Dir dargestellt.
Bitte nimm meine Hinweise nicht als grundsätzliche Kritik, sondern als Verbesserungsvorschlag! Nix für ungut!
Gruß, Gregor
Hallo Gregor,
danke für die Hinweise. Die Gehwege werde ich mir noch mal überlegen. Das S-Bahn Schild werde ich vielleicht noch ändern. Das US-Haus werde ich eventuell durch ein anderes ersetzen. Ich bin mir selber noch unsicher ob ich es nehme. Die restlichen Häuser werde ich wohl so lassen. Sie bekommen nur noch eine Patina.
Trotzdem danke für deine Tipps.
Gruß Stefan
Epoche II Automobile von 1900 bis 1940, Schwerpunkt 20er und 30er Jahre
Er hat auf der Seite ja eine 2012er Preisliste . . .
Im Prinzip ihn einfach mal nett anschreiben und nach einer aktuellen fragen, ich habe mir bisher bei ihm nur ein paar Bauteile für meine P8 geholt gehabt (die es bei Weinert nicht gab) und die Preise waren eigentlich ganz in Ordnung
Außerdem: "wer schön sein will muß leiden" - oder so . . .
Die Firma Reitz kannte ich auch noch nicht. Wenn ich mir das so angucke, bin ich froh, dass die nichts in TT machen, sonst müsste ich wohl nochmal umplanen. Sind ja echt interessante Sachen dabei.
Ansonsten muss ich sagen, dass ich die gleichen Gedanken hatte wie Gregor. Als gebürtiger Berliner kenne ich mich ein bisschen in der Stadt aus, und so fehlte mir auch einiges Berlin-spezifisches. Aber wenn ich das richtig verstanden habe, soll es ja eh nicht konkret Berlin darstellen, sondern "allgemeingültig" sein. Insofern gefällt mir das gezeigte.
Hinweise zu Reitz hast Du ja schon bekommen. Kennst Du auch Herrn Woytnik? Obwohl er sein H0-Programm in den letzten Jahren leider stark reduziert hat, bietet er immer noch ein paar sehr schöne Berlin-typische Details an, die bei der Gestaltung helfen könnten:
ein tolles Diorama ist am Entstehen, grosses Lob auch von mir. Auch ich habe die alten Pola Häuser (heute bei Faller) auf meiner Anlage eingebaut. Da gibt es noch die Pizzeria /Alfredo und das alte Kino von Faller , die lassen sich toll altern und für die Epoche II einsetzen.
Was mir spontan einfiel:
- Es fehlen für das Berlin der 30`jahre noch ein paar Droschken / Pferdekutschen, die gab es damals doch noch in grosser Anzahl ?? - Vielleicht mal eine Bierkutsche mit dem edlen Saft einer Berliner Brauerei - beim Ausladen ?? (gibt es bei Preiser) - Und die typischen Berliner Gaslaternen für Strassen und Wege ?? (gibt es bei Fa. Viessmann)
nur so als kleiner Tip, ansonsten mach weiter so und halte uns auf dem Laufenden, PKW `s gibt ja schon in ausreichern Anzahl.
vielen Dank für die vielen Tipps. Ich werde wohl ein Teil des Dioramas nochmal umgestalten. Beim Gehweg werde ich nur die Laufplatten ändern. Mich stört das Römische Kopfsteinpflaster nicht.
@Rainer Motor-Droschken / Pferdekutschen habe ich ein paar schon gekauft habe ich aber noch nicht aufs Diorama gestellt. Das mit der Bierkutsche ist noch eine gute Idee. Ich habe mir die Gaslaternen von Auhagen geholt. Diese werde ich zum Schluss aufstellen.
@Gregor Die Firma Woytnik kenne ich. Die haben schöne Sachen. Ich habe mir schon eine kleine Liste gemacht was ich alles dort bestellen werde.
Gruß Stefan
Epoche II Automobile von 1900 bis 1940, Schwerpunkt 20er und 30er Jahre
es hat sich nicht viel geändert auf mein Diorama. Ich habe schon mal angefangen mit den Laufplatten zu ändern. Bilder folgen noch. Am letzten Samstag war mein Ehrentag gewesen. Wo ich zwei tolle Modelle-Häuser bekommen habe. Einmal das Brennende Finanzamt von Pola und das Stadt-Endhaus Goethestraße 88 von Faller. Die kann ich gut gebrachen. Ich baue zurzeit die andere hälfte des Dioramas um. Bilder folgen natürlich.
Gruß Stefan
Epoche II Automobile von 1900 bis 1940, Schwerpunkt 20er und 30er Jahre
[quote="30er Jahre Stil" post_id=1780065 time=1516033169 user_id=29066] Ich hatte kein anderes Kennzeichen gehabt. Habe aber vor kurzem neue bestellt. Ich werde das noch ändern zu IA. [/quote]
Hast du schon mal versucht KFZ-Kennzeichen selber herzustellen? Hier gibt es mehrere Links zu verschiedenen "Kennzeichengeneratoren".viewtopic.php?t=109237
Die Kennzeichen-Generatoren sind eine tolle Sache, den aus Bronneim habe ich selbst schon ein paar mal genutzt. Für das hier diskutierte Diorama sind sie jedoch alle leider nicht zu gebrauchen, weil keiner die Vorkriegsschilder generieren kann. Für Berliner Autos müssten sie alle mit den Buchstaben IA beginnen, gefolgt von durchlaufenden Zahlen. Wenn ich mich richtig erinnere, sollten sie wie die bis 1998 verwendeten Schilder in DIN-Schrift ausgeführt sein.
Gruß, Gregor
Edit: Buchstabendreher. Es sollte natürlich IA heißen, nicht AI!
@Werner, vielen Dank für den Lob und danke für den tollen Tipp. Leider kann ich bei den "Kennzeichengeneratoren" kein Kennzeichen für die Epoche 2 machen. Bis jetzt habe ich meine Kennzeichen im Internet bestellt.
@Gregor, du meinst bestimmt IA. Ich hatte mal vor einiger Zeit, die Kennzeichen bei Atilio Modellbau bestellt. Leider gibt es die Firma nicht mehr und ich weiß nicht wo man noch Restbestände bekommt. Jetzt habe ich sie bei TL-Modellbau https://tl-modellbau.de/Epoche-II und bei Modellbahn-Decals http://www.modellbahndecals.de/Kraftfahr...mer--0310-.html bestellt.
Gruß Stefan
Epoche II Automobile von 1900 bis 1940, Schwerpunkt 20er und 30er Jahre