#76 von
wolfgang58
(
gelöscht
)
, 19.03.2008 13:38
Zitat von kobiv
Man kann auch froh sein das die neue Telexkupplung überhaupt so angeboten wird. Es hätte ja auch sein können, daß sie gar nicht einzeln erhältlich ist, um ein selbst Nachrüsten zu verhindern.
seid doch froh, daß sie mal ein pfiffiges Marketing-Experiment machen (oder ein Ober-Marketingfuzzi hat einfach nur gepennt ). Mit einer aufgrund niedrigen Preises großen abgesetzten Menge kann unter Umständen ein größerer Gewinn gemacht werden, als mit einem hohen Preis und kleiner Menge. Ich habe ohnehin den Eindruck, daß entweder die Preiselastizität der Nachfrage bei Modelleisenbahn (hier: Märklin-Artikel) nicht so ist, wie sie meiner Meinung nach sein müßte (sie scheint mir unelastisch zu sein, wo sie elastisch sein sollte), oder aber einige man-ager in Göppingen oder auf der Insel recht schmerzfrei sind.
Kann mann die M*Telex der V90 mit einem normalen AUX-Ausgang von irgendeinem Decoder betreiben??
Braucht man vorwiderstände oder Zusatzschaltungen?
Möchte nämlich gerne eine Trix 290 (neurot) mit den Kupplungen ausstatten, und hadere jetzt mit dem anschluss.
Mit freundlichen Grüßen Marcus
K- & M-Gleise mit R=360mm, DCC (&MM) mit Intellibox - ohne Computersteuerung, ohne mfx und ohne mfx+. Kreuz & Quer durch alle Epochen, bevorzugt IV-VI, mit H0-Material von vielen (auch DC-) Herstellern.
Hi, dein Umbau mit den alten Telex Kupplungen ist auch einfach, da die Spulen dort kaum durchbrennen, bei der neuen sieht es schon anders aus, Die dürften empfindlicher sein- siehe Roco. Deshalb auch die Frage nach Vorschaltelektronik.
es dürfte wohl so sein, dass die Kupplungen nur dann einwandfrei funktionieren werden, wenn der Dekoder entweder über die Kupplungsfunktion verfügt oder wenn du eine Vorschaltelektronik verwendest.
Die Kupplungsfunktion ist aber etwas diffizil mit der Programmierung und vor allem darf man die nach einem Reset des Dekoders nicht vergessen. Sonst haste Rauchzeichen.
also für das Thema mit dem Reset habe ich vielleicht eine Lösung. Vielleicht schaffe ich es am kommenden Wochenende mal eine neue Märklin Telex zu verproben.
Grüße
Michael
Märklin M-Gleis Anlage 24m², 150m Gleis, 85 Weichen, > 180 Rückmeldekontakte und Signalabschnitte, ECoS mit Win-Digipet ProX
Außerdem Teppichbodenanlage 5m x 6m mit C-Gleis, Intellibox mit Iris.
#85 von
Christian A.
(
gelöscht
)
, 22.03.2008 17:48
Hallo,
Zitat von Wolfgang PrestelHallo marcus,
es dürfte wohl so sein, dass die Kupplungen nur dann einwandfrei funktionieren werden, wenn der Dekoder entweder über die Kupplungsfunktion verfügt oder wenn du eine Vorschaltelektronik verwendest.
Die Kupplungsfunktion ist aber etwas diffizil mit der Programmierung und vor allem darf man die nach einem Reset des Dekoders nicht vergessen. Sonst haste Rauchzeichen.
Wolfgang
das ganze Problem existiert gar nicht, wenn man selbst diszipliniert genug ist, die Telexkupplung immer innerhalb etwa vier Sekunden wieder auszuschalten. Die Kupplung funktioniert nämlich sehr wohl ohne Vorschaltelektronik, und nach einem Reset brennt erstmal gar nichts durch. Das Problem ist nämlich tatsächlich bloß, dass man die Kupplung bei zu langem Einschalten zerstören kann.
die Kupplungsfunktion bei ESU und Kühn ist nichts anderes als eine Zeitabhängige Dimmung und ggf automatische Abschaltung nach eine reingestellten Zeit.
Die Funktion die Zimo integriert hat mit dem beidrücken, die haben die beiden zumindest nicht drin. Das muss man selber machen.
Übrigens ist es sehr gefährlich sich darauf zu verlassen mit dem selber ausschalten. Das kann man leicht vergessen. Auf so etwas würde ich mich nicht verlassen.
Das müsste eigentlich auf in die Märklin mfx-Dekoder einprogrammierbar sein. Denn die baugleichen ESU-mfx-Dekoder können das.
Zitat von Wolfgang PrestelDas müsste eigentlich auf in die Märklin mfx-Dekoder einprogrammierbar sein. Denn die baugleichen ESU-mfx-Dekoder können das.
Hallo,
unter welchen Punkt kann ich das denn einstellen? Habe CS, Lokprogrammer und Esu MFX Decoder. Ich kann da nichts finden.
Ich habe jetzt einen ESU Lopi V3.0 DCC eingesetzt. Die Entkuppler je mit F1 und F2 angesteuert und auf 4 Sek. programmiert (gepulst oder wie ESU das bezeichnet) Funktioniert ganz O.K!
Ich Dussel scheine aber auf einer Seite die LED's der Beleuchtung geschosssen zu haben. Muss nochmal nachachauen, aber heute nicht mehr.
Zu den Fahreigenschaften: Super seidenweicher lauf, jetzt auch auf den gewohnten 28 Fahrstufen.
EDIT: Den Dekoderausgang habe ich mit dem Lokprogrammer auf zeit gesetzt, dort bei -funktionsausgang (FUNKTIONEN) im Fenster (wo sonst "Dimmer" steht auf Pulse (Zeitbeschränkt) und auf den Dimmwert 4 (=2 sek.) programmieren.
Mit freundlichen Grüßen Marcus
K- & M-Gleise mit R=360mm, DCC (&MM) mit Intellibox - ohne Computersteuerung, ohne mfx und ohne mfx+. Kreuz & Quer durch alle Epochen, bevorzugt IV-VI, mit H0-Material von vielen (auch DC-) Herstellern.
das Problem des Durchbrennen/Zerstören der Telex ist mir aber auch "gänzlich unbekannt"; soll heißen, das ich schon vor ewigen Zeiten im Analogzeitalter, wie Christin.A schon sagt, mich selber diszipliniert habe und definiv immer nach Entkupplung wieder abgeschaltet habe.
Aber einfacher und sicherer wäre natürlich eine gewisse Automatik. Korrigiert mich bitte aber ist es nicht sinnvoll und besser das über die Zentralen und nicht über den Decoder zu lösen? Das beste wäre doch, wenn eine Funktionstaste definitiv nur eine Momentfunktion wäre: drücken=entkuppeln, loslassen=Kupplung Stromlos. Wenn es das gebe, wäre doch alles klar.
#90 von
Humungus1600
(
gelöscht
)
, 20.04.2008 06:11
Zitat von RickHallo,
das Problem des Durchbrennen/Zerstören der Telex ist mir aber auch "gänzlich unbekannt"; soll heißen, das ich schon vor ewigen Zeiten im Analogzeitalter, wie Christin.A schon sagt, mich selber diszipliniert habe und definiv immer nach Entkupplung wieder abgeschaltet habe.
Aber einfacher und sicherer wäre natürlich eine gewisse Automatik. Korrigiert mich bitte aber ist es nicht sinnvoll und besser das über die Zentralen und nicht über den Decoder zu lösen? Das beste wäre doch, wenn eine Funktionstaste definitiv nur eine Momentfunktion wäre: drücken=entkuppeln, loslassen=Kupplung Stromlos. Wenn es das gebe, wäre doch alles klar.
Oder sehe ich das falsch?
Grüße Rick
Klar gibt es das, bei der CS halt, dort kann jede Funktion als Momentfunktion eingestellt werden, egal ob Mfx oder Fx oder sonstige Decoder
Zitat von Rickdas Problem des Durchbrennen/Zerstören der Telex ist mir aber auch "gänzlich unbekannt"
Mir auch! Was z.B. bei der Roco-Digitalkupplung kaputt geht ist nicht die Kupplung, sondern der Normschacht, in dem sie sitzt, schmilzt zusammen, die Kupplung fällt auf die Gleise, die Lok entgleist und die Zentrale schaltet ab. Also keine Angst um die Kupplung, fürchtet nur um die Lok!
Ich gebe zu, das ist nicht repräsentativ, nur ein "singulärer" Leidensbericht.
..... erst riechts elektrisch, dann ist die Kupplung hin. Die feinen Drähtchen in der Spulenwicklung werden so warm, dass die Isolierung verschmort und die Spule kurzgeschlossen wird. Wer´s dann noch nicht gemerkt hat, dem kann auch noch der Normschacht "weich" werden ..... gelle. Diese Erfahrung habe ich mit der Krois-Kupplung gemacht.
Die Roco-Kupplung mit getakteter Ansteuerung und zusätzlicher Zeitbegrenzung (länger als 2 Sekunden schmerzt schon) ist für mich immer noch die beste Lösung, wenn auch nicht die eleganteste.
Die zeitbegrenzung kannst du doch auf die f-taste legen. Ich habe die V 90 als trix-version ohne mä-decoder und telex günstig gekauft und beides sowie den schleifer nachgerüstet: LopiV4 und mä-telexe = bei richtiger cv-einstellung keine probleme im betrieb.
Hallo, wegen Strombelastbrkeit, Dauerstrom, Wärme usw, denke ich, sollte eine Vorschaltung aus einem Elko mit Parlellwiderstand auch funktionieren.
Der Widerstand begrenzt den Dauerstrom auf kupplungsverträgliche Werte, der Elko lässt eine Spitzenstrompuls fliessen der das Anziehen ermöglicht, durch den Widerstand wird der Eleko auch nach dem Kupplungsabschalten entladen.
Vorteil:
Auch nach einem Decodergrundreset oder einer Fehlprogrammierung kann die Kupplung nicht duchbrennen!
Zitat von SAHHallo Sven, ???!!! Ich dachte die seien in gewisser Weise Ableitungen der alltagtauglichen, älteren Konstruktionen? GRUMPF! mfG. SAH
Zu den seligen Zeiten der 3047 und der 3065 betrieben mit den blauen Transformartoren gab es das Problem tatsächlich nicht.
Das Anziehen der Kupplung mit dem weitgehenden Schließen des magnetischen Kreises führte bei 50Hz-Wechselstrom zu einer Drosselung diesem. Zusätzlich galt noch wenn die maschine fuhr war eine durchaus wirksame Luftkühlung egeben, im Stillstand bei Aanlogbetrieb war die Kupplung stromlos..............!
Übrigens auch in der Starkstromtechnik üblich, Relais/ Schütze mit Wechselstrom werden direkt angeschlossen, bei Gleichstromspeisung ( oft 24V ) oft Kaltleiter vorgeschaltet oder auch Spulenumschaltung.
Bitte nichts durcheinander bringen! Es gibt die alte mä-telex, die fest an eine lok angeschraubt ist, die dafür konstuiert ist und die neue mä-telex die einfach in den nem-schacht eingesteckt wird. Am rande: solche nem-schacht-kupplungen gibts auch von krois und roco.
Diese nem-schacht kupplungen sind sehr grossenbedingt sehr grazil deshalb müssen die spulen, die die bewegung erzeugen pulsierend und zeitbegrenzt angesteuert werden.
Dies kann durch einen decoder, bei dem diese aux-eigenschaften per cv festgelegt werden können oder eine zusätzliche schaltung erfolgen, die zwischen einen normalen decoder-aux-ausgang und den telex verkabelt wird.
Wenn du aber einen lopi mit mm + mfx-portokoll hast geht zwar das ansteuern der telexe (pulsierend), die einstellung der parallel auszuführenden fahrbewegungen (="kupplungswalzer") ist nur bei einem lopiV3 oder V4 (mm + dcc) möglich.