es gab auf Dampfloks der DB weder Batterien noch Akkus.
Es gab bei Dampfloks der DB auch keine Einrichtung zum Auf - und Abblenden.
Übrigens wäre das Auf- und Abblenden sogar ein Dienstvergehen gewesen. Warum Dienstvergehen, wenn es keine Einrichtung hierfür gab ? Sehr einfach. Die E - Loks der ÖBB besitzen diese Einrichtung. Diese durfte auf den Gleisen der DB nicht verwendet werden. Weder wenn ein Lokführer der DB noch ein Lokführer der ÖBB ( Korridorverkehr über Rosenheim bzw. Abschnitt der DB auf der Strecke Bregenz - Lindau ) am Führerpult stand / saß.
Der benötige Strom für das Spitzensignal, Beleuchtung der Wasserstände, Fahrplanbeleuchtung usw. wurde mittels Turbinengenerators erzeugt. Dieses Gerät lief ständig, wenn die Lok unter ( Dampf- ) Druck stand. Die beiden Wasserstandsgläser mussten immer ausreichend beleuchtet sein.
Mfg. Christian ................................ Nur das Vorbild ist Vorbild fürs Modell!
Hi, Danke für den Hinweis. Mein Decoder kann das sogar - sprich, wenn ich es einschalte, kann die Lok entweder bei Fahrt oder im Stand dauerhaft rauchen. Aber interessant ist es ja, sie beim Stillstand nur schwach rauchen zu lassen und bei der Anfahrt stark - aber das geht vermutlich mit den Standardeinstellungen nicht, oder?
Viele Grüße
Martin
Märklin H0 digital im Keller (Central Station, Mobile Station und Control Unit). Bau einer Segmentanlage (Ep. 4/5) mit dem Thema 'Großstadt im Rheinland'. Fahrzeuge hauptsächlich Märklin, Roco und Piko. Märklin 1 MAXI im Garten.
Hallo Martin, also die entsprechende Einstellung bei den Lopis heißt "Rauchgenerator". Das hat auch der mfx-Lopi/Loksound (jedenfalls meiner). Nur so richtig toll ist das nicht, da man eben die Standintensität nicht einstellen kann. Außerdem kenne ich kein ESU-Schriftstück, in der diese Funktion vollständig dokumentiert ist. Ich habe es, wie beschrieben, mit einer Relais-Umschaltung und umfangreichen Versuchen zur Vorwiderstandsdimensionierung einigermaßen hinbekommen, dass die Lok im Stand nur schwach qualmt. Jedoch gibt es da auch häufig Aussetzer mit anschließendem Plopp. Prinzipbedingt kann das so nicht anständig funktionieren.
Für eine richtig gute Rauch-Funktion müsste ein Ventilator/Kompressor eingebaut werden, der den Rauch fahrzustandsabhängig "pusht".
Viele Grüße Michael
PS: Und das Gehäuse lebt immer noch (verformungsfrei)trotz Weihnachts-Rauch-Dauereinsatz...
Damit können wie beschreiben sowohl RGs mit einem Ventilator angesteuert werden, oder aber auch einfache RGs von Seuthe, die man mittels unterschiedlicher Spannung dazu bringt mehr, oder weniger zu rauchen. Siehe dazu auch hier: http://spassbahn.de/view_topic.php?id=19...=rauchgenerator
ZitatDerzeit verwende ich aber die "normalen" RGs von Seuthe (LGB) - allerdings die, für 18 Volt!
Damit die Dinger nun bei Dauerbetrieb oder höheren Spannungen nicht durchbrennen, begrenze ich eben die Versorgungsspannung.
Dies könnte man mittels Dioden, oder Spannungsregler machen.
Da ich ja fast nur ZIMO Decoder (MX69x) verwende und da auch meist die V Versionen, nutze ich ein Feature dieses Decoders, um
1.) die Spannung zu begrenzen 2.) Die Spannung abhängig von Stillstand/Fahrt und Last unterschiedlich anzulegen.
Dafür nutze ich den FA12 für die PLUS-Spannung (PWM) und einen beliebigen FA, um den RG ein/aus zuschalten (FAs schalten ja immer gegen Masse). Ich schließe also den RG an FA12 (Plus) und FA2 (Minus) an. FA12 ist sozusagen "tod", kann also nicht mehr für's Schalten genutzt werden. Mit FA2 aktiviere/deaktiviere ich den RG.
Mit CV 137 wird die Ruhespannung bei Stillstand eingestellt. Ein Wert zwischen 70 und 90 dürfte ideal sein. Der RG erbringt gerade so viel Hitze, dass eine eher dünne Rauchfahne aufsteigt - wo wie das im Stillstand eben bei Dampfloks meist der Fall ist.
Mit CV 138 wird die Spannung ab Fahrstufe 1 eingestellt. Ich habe hier 200 einprogrammeirt, was bei ~20 Volt Schienenspannung, in etwa 16Volt für den RG bedeuten.
Mit CV 139 stelle ich die Spannung bei Last und Beschleunigen ein. 255, also volle Spannung scheint hier gerade richtig.
Zusätzlich wird in CV112 noch 1 geschrieben, um das alles eben Lastabhängig zu machen. Wenn sich die Lok plagt, wird dem RG mehr Spannung zugeführt ...
***Die angegebenen Werte beziehen sich auf 20-21 Volt Schienenspannung!***
Das sieht dann so aus;
Im Stillstand nach dem Aktivieren des RGs produziert dieser eine relaitv dünne Rauchfahne.
Sobald die Lok anfährt, wird volle Spannung (bis 20 Volt) angelegt - fast sofort ändert sich der Rauch in eine ziemlich dichte Quamlsäule, die recht kräftig ausgeblasen wird.