Nun hat's auch mich erwischt! Nach Jahren der Märklin-Abstinenz habe ich für meinen Sohn meine analoge H0-Teppichanlage wieder aktiviert und gleich den ersten Schritt in die Digitalisierung gewagt. Mit dem Hintergrund, dass er von Opa eine Startpackung Märklin-Systems zum Geb. bekommen wird
So habe ich die erste Lok (3039) auf Tams LD-W-11 umgerüstet und auf der analogen Anlage getestet. Sie fährt auch seidenweich, aber woran liegt es, dass die Lok ohne mein Dazutun plötzlich die Fahrtrichtung ändert?
analoge Anlage mit digitalem Decoder? Dann könnte es sein das der Trafo zuviel Spannung ans Gleis liefert bei hoher Geschwindigkiet und dies vom Decoder als Umschaltspannung interpretiert wird.
Schau mal auf den Trafo: die laten blauen sind gedacht bis 200V, liefern dann 16V maximal, bei Umschaltspannung 24V.
An neuen Stromnetzen bis 240V können da schon mal 17V oder mehr hinten raus kommen. Mal nachmessen!
Schalten die Loks auch schon bei niedriger Fahrstufe um, könnte der Decoder falsch eingebaut sein.
analoge Anlage mit digitalem Decoder? Dann könnte es sein das der Trafo zuviel Spannung ans Gleis liefert bei hoher Geschwindigkiet und dies vom Decoder als Umschaltspannung interpretiert wird.
Diego
Ja, wahrscheinlich hast du recht. Ich werde das bald auf Sohnemanns neuer Anlage mal richtig testen
In der Beschreibung auf Seite 23 ganz unten steht die Lösung. Einen Kondensator von 100µ/35V zwischen Punkt X5 und X6 anlöten, siehe Anschlußplan S.1 Fig.1 b.z.w. Fig.2
Durch den Kondensator wird eine bessere Siebung der gleichgerichteten 50Hz erreicht und damit der (Spannungs)Umschaltpunkt erhöht.
Selber schon getestet und funktioniert!
p.s. dem Tams-Decoder ist der Trafo egal - ob neu oder alt - Kersten hat seine "Hausaufgaben" richtig gemacht.