RE: Begrasungsgeräte und Dekoder

#1 von C+D , 06.02.2018 16:09

Ich weiß zwar nicht, ob das hierhin gehört oder in das Thema Anlagenbau:
Ich habe unter meiner Anlage ein dutzend Funktions - Dekoder verbaut (alles ESU Switch - Pilot - Serie) und möchte nun mit dem Noch - Grasmaster auf der Anlage, also ggf. direkt über den Dekodern, die Landschaft begrasen.

Muß ich dazu alle Dekoder abbauen und ggf. auch alle Loks vom Rest der Anlage entfernen oder alle Kabelverbindungen kurzschließen oder kappen - oder passiert rein gar nichts ???????

In der Anleitung vom Grasmaster steht lediglich, daß Personen mit Herzschrittmacher den Raum verlassen sollten.........................

Für einen selbstverständlich unverbindlichen Tipp wäre ich dankbar.


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RE: Begrasungsgeräte und Dekoder

#2 von rmayergfx , 06.02.2018 16:31

Hallo,

über die Forensuche findet man z.B. das hier: viewtopic.php?t=59541

mfg

Ralf


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RE: Begrasungsgeräte und Dekoder

#3 von supermoee , 06.02.2018 16:51

Hallo,

ich begrase mit einem Gerät, das ordentlich mehr Wumms (40kV) gegenüber dem Grasmaster hat und habe null Probleme. Ich musste nichts entfernen.

Gruss

Stephan


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RE: Begrasungsgeräte und Dekoder

#4 von rmayergfx , 06.02.2018 17:41

Hallo Stephan,

schön das bei dir nichts passiert ist, dennoch würde ich alles was nicht unbedingt auf der Anlage verbleiben muss entfernen, einfach aus Faulheit die ganzen Wagen und Loks ggfs. putzen zu müssen, weil sich ein paar Grashalme verirrt haben. Es kann aber auch schiefgehen, so wie im oben verlinkten Thread mit dem Hinweis zum Flughafen im MiWuLa. Warum hat wohl Gerrit alles mögliche und unmögliche getrennt und geerdet ? Trotzdem haben sich ca 200 LED verabschiedet. Wer also auf Nummer sicher gehen möchte, nimmt alles von der Anlage was nicht einfach zu reinigen bzw. elektrisch empfindlich ist.

mfg

Ralf


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RE: Begrasungsgeräte und Dekoder

#5 von Ulf325 , 06.02.2018 17:50

Als einfache Maßnahme schließe ich die die Schienen kurz (einfach einen leitenden Gegenstand drauflegen), dann kann zumindest kein Strom mehr durch die Verbraucher fließen.
Passiert ist noch nie etwas, und ich benutze ein ordentliches 35kV Gerät.


Mit freundlichen Grüßen: Ulf

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RE: Begrasungsgeräte und Dekoder

#6 von supermoee , 06.02.2018 18:02

Hallo Ralf,

Das Miwula benutzt aber ein Begrasungsgerät > 80kV. Da ist ein Grasmaster ein Floh dagegen.

Grashalme werde eh abgesaugt, egal wo sie sich befinden. Wenn ich jedesmal meine 35 Züge vom Gleis nehmen müsste wäre das ein Vielfaches der Zeit zum Begrasen beanspruchen.

Gruss

Stephan


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RE: Begrasungsgeräte und Dekoder

#7 von tom_holzwurm , 06.02.2018 19:46

Das Problem bei der Sache ist, dass ohne direkten Kurzschluss fast überhaupt kein Strom fließt, weil die Spannung zwar hoch ist aber die Widerstände auch.
Meine Überlegung ( und auch nachgemessen ! ): bei meiner 2L-Anlage sind die Stromversorgungen einseitig geerdet, das Begrasungsgerät über die Anlage aber mehr oder weniger auch. Die MOS-Bauteile sind heutzutage sehr robust, ich baue meine Elektroniken seit vielen Jahres selbst und habe noch kein Bauteil durch statische Aufladung gegrillt. Die Bauteile haben alle Schutzbeschaltungen, die einiges abfangen. Aber bei einem Hochspannungsüberschlag auf Gleise oder Verkabelung wird mit ziemlicher Sicherheit eine Grenze überschritten. Und was die elektrostatischen Felder bewirken, kann man schön mit Messgeräten sehen, je nach Schaltungsaufbau hat man gleich mal mehrere hundert Volt an den Eingängen der Baugruppen.
Daher mache ich folgendes: Ich lege über den Anlagenteil um das Begrasungungsareal flächendeckend eine geerdete Alufolie ( Erdungsdraht mit Gewicht auf die Folie reicht) und den Rest machen die Schutzbeschaltungen ( hoffentlich). Versuche weiterhin, mit dem Sieb meines 50KV Geräts nirgendwo einen Überschlag zu provozieren.....
Bisher ging es gut, trotzdem habe ich immer ein schlechtes Gefühl....
Die Profimodellbauer von Brima schliessen alle Baugruppen mit Kurzschlussbrücken beim Begrasen kurz und Fahrzeuge sind tabu ( wurde mir beim tag der offenen Tür erklärt ...
Gruß Thomas


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RE: Begrasungsgeräte und Dekoder

#8 von Jandrosch ( gelöscht ) , 06.02.2018 20:14

Kennt Ihr das Lied : Tausendmal berührt - tausendmal ist nix passiert .................. und es hat zooom gemacht.

Ich habe zwar auch schon mal etwas nachträglich mittels Begrasungsgerät auffrischen wollen und dabei eine Lok auf dem Gleis vergessen - zum Glück ging alles gut.
Mit einem Bekannten haben wir aber schon mit einer "Fliegenklatsche" und geringer Spannung erheblichen Schaden verursacht - also jetzt kann man sich die Antwort selber geben, was besser wäre wenn.....................
Sicherlich ist die Elektronik heute ein paar Schritte weiter, was Schutzschaltung etc. anbelangt - Elektrostatische Felder sind aber auch heute noch nach wie vor Killer für empfindliche Bauteile.
Kann ich denjenigen in Regreß nehmen, der mir hier rät alles so zu belassen, wenn ein Schaden eintritt?


Jandrosch

RE: Begrasungsgeräte und Dekoder

#9 von Lindilindwurm , 06.02.2018 22:27

Habe immer alles auf der Anlage gelassen (zwei Dutzend Digitalloks, Weichendecoder, CS2 usw.) und nie irgendein Problem gehabt.
Verwende einen 15.000V Elektrostat mit Netzanschluss.


Lindi


 
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