Hallo Freunde, ich habe bei meinem neu aufgebauten Bahnhof mit Schlanken k-Weichen das Problem, dass die Antriebe konventionell sauber schalten, über K83 Decoder bzw. deren Nachbauten klapptsw nicht immer, so als ob ihnen etwas "Saft" fehlt. Kann mir da jemand weiterhelfen ??
Hi Axel, womit schaltest Du denn? Wie viel Decoder hängen dran? Ist es nur eine Decodergruppe die Ärger macht? Schalten die Weichen überhaupt nicht oder verzögert?
du könntest mal versuchen, die Einspeisung der Antriebe von dem Digitalstrom zu lösen oder zumindest den Dekode rdirekt mit einem Kabel von der Zentrale aus zu versorgen.
Die Lösung ist in diversen Foren beschrieben. Dann legst du von einem anderen Trafo aus Saft an den Dekoder und versuchst es dann nochmals. Du hast dich vermutlich in der "schönen, einfachen" digitalen Welt gefangen. Es geht eben nicht so einfach, wie von Märklin vor 20 JAhren propagiert: Strom einmal ins Gleis und alle Verbraucher hängen am Gleis.
Der Aufbau der Anlage sieht aktuell so aus: IB mit 2 extra Fahrstromboostern von Litw., somit 3 Stromkreise incl. IB, jeweils mit 60 VA versorgt. Dazu über IC2-Bus die alte MÄ 6021, auch mit seperatem 60 VA versorgt, darüber laufen alle Magnetartikel. Beim Schalten treten die Probleme nur bei den ansteckbaren Weichenantrieben auf, egal mit welchem Decoder, wenn sie nicht schalten, tun sie es immer nicht, bei probeweiser konv. Ansteuerung jedoch sofort... zum mäusemelken..... : Gruß Axel
Huch Axel, ich geb es gleich zu. Hab da kein Plan. Eiskalt erwischt! Ich kenne die IB nur von Bildern und weiß nicht wie sie funktioniert ops: Am Dampf der Trafos liegt es jedenfalls nicht. Davon hast Du ja genug Tippe eher auf den IC2 Bus. Bei der CS hätte ich gesagt, probier es mal mit der Einstellung der Schaltdauer. Hilft Dir aber nicht wirklich weiter. Trotzdem, hier wird Dir schon geholfen. Und lass die Mäuse in Ruhe, die können am wenigsten dafür. Sorry
Ich hatte seinerzeit ebenfalls Märklin k83-Weichendecoder zusammen mit der IB im Einsatz bis Märklin, aus welchen Gründen auch, andere Schalttransistoren (schwächere) einbaute, die einfach zu wenig "Saft" brachten. Die Lösung war damals die Verwendung der Vissmann-Decoder, ebenfalls im MM-Format, mit separater Stromeinspeisung und den bewährten Mäuseklavieren für die Adresseinstellung.
mal was grundsätzliches zu den Antrieben und schalten konventionell, bzw. Digital.
Konventionell schaltest du mit einer Wechselspannung von 50Hz. Digital wird nur die eine Hälfte der Wechselspannung 50Hz benutzt. Das heißt, du hast ~ nur die Hälfte der Energie zum schalten.
Das kann man umgehen indem man mit DC schaltet. Es gibt Decoder mit externer Versorgungspannungseinspeisung. Auf diesen Decodern wird die Wechselspannung gleichgerichtet und die Antriebe werden an dem entsprechenden Anschluß des Decoders (das ist die plus DC-Spannung des Decoders) mit gelb angeschlossen.
Man kann das auf einer größeren Anlage auch folgendermaßen aufbauen. Ein Trafo mit ~30 - 50VA geht auf einen Gleichrichter (~10A) mit Elko. Nun hast du eine DC-Spannung von ca. 20Volt. Die Minusleitung legst du auf die Anlagenmasse = braun. Die Plusleitung ist nun die gelbe Leitung NUR für die Antriebe. B.z.w. gehen auch auf dein konventionelles Schaltpult = gelb.
Nun werden die Antriebe mit der vollen Leistung von den Decodern gegen Anlagemasse = braun, geschaltet.
Aber bitte beachten, falls die Beleuchtung der Antriebe auch an diesem gelb hängt, die Lampen bekommen eine höhere Spannung. Deshalb sollte man die Lampen abtrennen und an gelb Wechselspannung hängen.
Zitat von tron24Hallo Axel, Konventionell schaltest du mit einer Wechselspannung von 50Hz. Digital wird nur die eine Hälfte der Wechselspannung 50Hz benutzt. Das heißt, du hast ~ nur die Hälfte der Energie zum schalten. lg tron24
Das ist nicht so "ganz" richtig. In k83 wird der Digitalstrom gleichgerichtet und geglättet. Es steht also zum Schalten ca. 20 V an. Den Anriebsspulen ist es egal, ob Gleich- oder Wechselstrom.
Zu den nicht schaltenden Weichen gibt es einige Fragen: 1. Welche Antriebe benutzen Sie ? die ganz alten, die älteren, dicken oder die neuen duenneren ? 2. Schalten Sie die Weichen mit der IBOX dem oder über einen Rechner ? 3. Der IC2-Bus ist sehr, sehr langsam. Was machen Ihre k83 + Weichen, wenn Sie sie über die IBOX versorgen ? 4. Welche SW benutzen Sie auf Ihrer IBOX und welche Seriennummer hat die ? 5. Werden über die 6021 nur die Weichen geschaltet oder versorgt die noch andere Verbraucher.
Anmerkung: 60 VA ist nicht gerade üppig als Versorgung, insbesondere wenn es sich um die weichen MAe-Trafos handeln sollte. Die gehen ganz schnell von der Spannung her in die Knie. Ich versorge meine IBOX und die Booster mit 80 VA Ringkerntrafos. Ringkerntrafos sind sehr hart und halten die Spannung auch unter hoher Belastung. Habe noch nie Probleme mit den k83 Gehabt (wenn die >Endabschaltung der Weichenantriebe "sauber" sind).
ZitatDas ist nicht so "ganz" richtig. In k83 wird der Digitalstrom gleichgerichtet und geglättet. Es steht also zum Schalten ca. 20 V an. Den Anriebsspulen ist es egal, ob Gleich- oder Wechselstrom.
auch das stimmt nicht ganz. Es gibt K83 ohne Glättungskondensator. Ich rate aber generell zum separaten Einspeisen einer Gleichspannung mit einem "dickem" Elko als Glättung.
Zitat von h.-h.kiltz Das ist nicht so "ganz" richtig. In k83 wird der Digitalstrom gleichgerichtet und geglättet. Es steht also zum Schalten ca. 20 V an. Den Anriebsspulen ist es egal, ob Gleich- oder Wechselstrom.
Hi,
ich habe das extra allgemein verständlich geschrieben.
Bei der Gleichrichtung im k83 wird aber wieder nur die eine Hälfte der 50Hz genutzt, außerdem wird der Trafo einseitig belastet. Deswegen hatte ich von einem Gleichrichter, sprich Brückengleichrichter geschrieben, natürlich mit einem dickem Elko, z.B.~ 4700µF.