RE: H0e auf 0,5m² - Planung

#1 von grauer wolf , 27.02.2018 10:51

Hallo,
nachdem ich mir die neueste Gleisplanungsversion von WinRail besorgt habe, versuche ich diese zu beherschen. Das ist nicht einfach, aber möglich -> Mit dieser Software, kann ich meine Schienenbibliothek / Gleisgeometrie, selber erstellen und als eigene Bibliothek kompilieren.
Mein Plan ist, eine kleine Feld- / Waldbahnanlage auf nur 0,5m² (1 x 0,5m) unterzubringen und trotzdem wesentlich mehr, wie nur einen Kreis (!). Geplant sind 3 Ebenen und ca. 10 Weichen, so dass ein Zug nicht nach (nur) einer Runde, wieder an seinem Startpunkt angelangt ist und mit 2 Durchgangshaltepunkte - in unterschiedlichen Ebenen. Die Grundplatte, in gewichtsreduzierter Spantenbauweise, ist schon seit ca. 10 Jahren fertig und eingelagert. Und ich besitze einen min. 100 Jahre alten Schrankkoffer, der die Platte aufnimmt, zwecks Lagerung, bzw. Transport.

Dieser sehr kompakte Gleisplan ist möglich, wenn ich mich an die Schienenarchitektur der ehemaligen EGGER-Bahn anlehne, das heißt enge Radien (120mm), auch bei den Weichen. Allerdings kämpfe ich um jeden Millimeter, auf der doch recht kleinen Plattengröße, daher - Weichen = Eigenbau, oder notfalls auf ROCO Felbahnweichen ausweichen, die aber einen wesentlich größeren Radius besitzen.
Die von mir gewählten Fahrzeuge von MINITRAINS durchfahren diese "EGGER"-Radien anstandslos. Der grobe Plan ist fertig, Gelände und Thema dagegen noch absolut offen, das wird sich von selber ergeben - hoffentlich.
Wenn der Gleisplan fertig ist und ich ihn, in den 3 Ebenen - als Bild aufdröseln kann, werde ich ihn selbstverständlich hier zeigen.


MfG Frank - Pdm
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RE: H0e auf 0,5m² - Planung

#2 von grauer wolf , 28.02.2018 13:20

Wow, fast 150 Leser mit null Reaktion, das animiert -


MfG Frank - Pdm
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RE: H0e auf 0,5m² - Planung

#3 von privatbahner , 28.02.2018 21:53

Hallo Frank
Also ich bin gespannt auf deinen Gleisplan und wie du das Ganze Programm auf der Fläche unterbringen kannst.
Ich plane eine H0e Wald-/Feldbahnanlage die als Museumsbahn betrieben wird. Da kann ich mein Sammelsurium an Egger und Liliput Wagen einsetzen, bei den Loks setze ich allerdings nicht auf Original Eggerbahn, ich will fahren.... Ich habe aber mit 1,85x.65m etwas grosszügigere Platzverhältnisse die ich für etwas grosszügiger Radien nutze. Hier demnächst mehr dazu.
Grüsse Rolf


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RE: H0e auf 0,5m² - Planung

#4 von Marky ( gelöscht ) , 28.02.2018 22:17

Hallo,

von mir schon mal deswegen (bis jetzt) keine Reaktion, weil ich mir nicht vorstellen kann, daß man da eine Gleisplanungssoftware für braucht und mir genausowenig vorstellen kann, daß man gedanklich damit schon Jahrzehnnte schwanger ist. Aber jetzt nach Deiner Nachfrage auf Reaktionen....

Bei dieser Größe habe ich mir in einem vorigen Thread von Dir bezüglich jahrzehntelanger Planung direkt gedacht : Wie kann das ?

Ich kann sowas zumindest nicht. Wenn was im Kopf ist dann gehts ran. Für meine 16 qm Anlagenfläche ca. 1 Jahr geplant und nach einem weiteren Jahr fertig mit allem. Jahrelange Baustellen sind nicht mein Ding.

Hoffe Dich jetzt nicht verletzt zu haben. Dennoch bin ich gesapnnt wie Dein Entwurf aussieht.

Gruß Markus


Marky

RE: H0e auf 0,5m² - Planung

#5 von grauer wolf , 01.03.2018 00:52

Hallo Miteinander,
ja, nee - da habe ich mich da wohl etwas unvollständig ausgedrückt. Ich habe schon zu Ostzeiten eine Anlage gebaut, allerdings in TT. Dann kam die Wende und es gab andere Ziele. Später habe ich wieder angefangen, erst mal die Spurweite gewechselt und dazu eine Microanlage gebaut, die war mir aber zu einfach = eine Acht mit 3 Bahnhofsgleisen. Auch fing ich an, Weichen selber zu bauen, diese dort getestet. Dann kam ich auf die Idee, im Bahnhofsbereich selbstgebaute Rillengleise zu verwenden, ebenfalls getestet und ich wollte das gesamte Gleissystem selber "löten". Daher habe ich sie zerlegt und eine neue konstruiert, der komplette Holzunterbau war schon fertig, wieder nicht zugesagt und im Garten abgefackelt. Es ist eben kotraproduktiv, wenn man versucht, ein Perfektionist zu sein. Noch dazu bekam ich diesen Koffer und daher ein neues Grundmaß! Ich fing ja auch an, eine sehr fähige Grundplattenspantenkonstruktion, ist sogar schon fertig. Aber dabei blieb es - leider! Es kam ein Umzug und es ergaben sich immer andere Prioritäten und Hobbys, so dass der eigentliche Modellanlagenbau zur Nebensache degradiert wurde.

Allerdings habe ich mich eine Zeitlang, sehr intensiv mit dem Selbstbau von Fahrzeugen gewidmet. Ich habe mir die sehr fähigen BR89 von Minitrix besorgt, deren Fahrwerk bildete die Voraussetzung für so etlichen kleinen Loks in H0e. Anfänglich habe ich die aus dickeren Messingblech gesägt, bearbeitet und zusammen gelötet. Bei Dampfloks z. Bsp. habe ich den Kessel, etc. auf einer Drehmaschine hergestellt. Alles mit einem einfachen Konstruktionsprogramm entworfen und dann nachgebaut, allerdings nur in Anlehnung eines Vorbildes. Es sollte schnucklig aussehen und gut funktionieren und nicht jede Niete dargestellt werden. Die Modelle waren sehr robust und schwer und hatten auch daher, sehr gute Fahreigenschaften. So baute ich einige Dampfloks, Dieselloks, Arbeitswagen und Kastendampfloks.

Alles in Anlehnung an die Egger-Bahn, die zwar optisch eine passende Feldbahn ergibt, aber fahrtechnisch, eher als unbrauchbar einzustufen ist. Später entwickelte ich Gehäuseätzbausätze, baute mir sogar eine Ätzmaschine und arbeitete sogar mit einem, auch hier bekannten Kleinserienhersteller zusammen, der mir auch die Fahrwerke lieferte. Allerdings war der ein cholerischer Geschäftsmann und kein Modelleisenbahner. Der Gewinn war ihm wichtiger, als Verbesserungen am Modell = Fazit, nicht mit mir! Parallel kam Andreas Schönfeld mit seinem Minitrains auf den Markt und das mischte die Szene kräftig auf. Weil Andreas sehr fähige und nicht so sehr teure Modelle auf den Markt brachte, gab ich dann den Selbstbau von Modellen, komplett auf und baute sogar meinen "Fuhrpark" entsprechend ab.

Heute bin ich absoluter Minitrains-Fan und zumindest so einige Egger-Waggons finde ich auch wegen der zwangsgelenkten Achsen, absolut brauchbar. Und was braucht man mehr an Fuhrpark? So einige Egger-Loks, wie den "feurigen Elias", werde ich noch mit Minitrains-Fahrwerke ausstatten, denn das wird wohl, nach damaliger Aussage, von Andreas S. = nie kommen! Desweiteren, bin ich schon in dem Alter, da wird es langsam überschaubar, dass man nicht mehr alle Wünsche und Ideen - umsetzen kann.


MfG Frank - Pdm
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RE: H0e auf 0,5m² - Planung

#6 von grauer wolf , 01.03.2018 01:15

Ich möchte noch meine prinzipielle Grundidee, meines Gleisplanes nachreichen. Die Grundfläche beträgt 0,5m² (1 x 0,5m) und die Radien der Kurven und Weichen sind ähnlich der Egger-Bahn-Gleisgeometrie. Also so eng wie möglich und für mehr - wie dreiachsige Loks - nicht beherrschbar. Aber Minitrains und angelehnte, haben ja genügend Rollmaterial.

Ich möchte betonen, dass die Gleise, die man in meinen Bildern sieht, auch nur die Schienenstränge, also 9mm Abstand darstellen. Daher sieht es auch aus, als wenn es lächerlich Platz, auf der sehr kleinen Grundfläche findet. Und das täuscht, in Wirklichkeit, ist da weniger Platz / Freiraum, wie in den Bildern suggeriert wird. Daher ist das vielleicht ein zweifelhafter Plan?

Andererseits, das ist eine feldbahnmäßige Anlage, die ist auch im Original ...!
Bei meiner jetzigen und tatsächlichen Neuplanung, werden aber die Schienen in ihrer Gesamtbreite, also inklusive Schwellenbreite + Böschungen dargestellt! Und dann sieht es schon wesentlich kleiner und voller aus und ob ich mit den Steigungen usw. klarkomme, wird sich zeigen, wenn ich diese Befehle in der Gleisplansoftware beherrsche, bzw. ich es im Original testen kann. Ich gebe zu, ich habe Schwierigkeiten, mir das alleine, in meiner Phantasie vorzustellen.

Hier sieht man die eigentliche ursprüngliche Gleisplanidee. Die Gleise sind in 3 Farben dargestellt, wobei jeder Farbe, eine andere Höhe / Fahrebene zugeordnet ist. Und ich hatte noch kompliziertere Pläne konstruiert, allerdings zu viele, bzw. zu lange "unterirdische" Fahrstrecken, bringen mehr Ärger, wie Freude, man sieht ja eh nichts! Allerdings auch dieser Plan, könnte schon zu viel des Guten sein!?

Gesamtplan:


oberste, sichtbare Ebene:


2. unsichtbare Ebene:


unterste Ebene, wobei nur rechts der Haltepunkt, später sichtbar sein sollte.


So, für heute genug, ich wünsche was - Gruss Frank


MfG Frank - Pdm
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#7 von privatbahner , 02.03.2018 12:19

Hallo Frank
Mir scheint du willst da etwas gar viel auf die Fläche packen. Die 120mm Radien mögen Minitrains 2-Achser gerade noch schaffen, aber ich würde das Ganze etwas entschlacken, evtl dafür noch einen Abstellbahnhof einbauen und die Radien so wählen, das zumindest auch 3-achsige Loks von Roco oder Minitrains z.B. die neue Decauville oder der Schneider Locotracteur einsetzbar sind. Zudem, der Betriebsicherheit wirds förderlich sein.
Grüsse
Rolf


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RE: H0e auf 0,5m² - Planung

#8 von grauer wolf , 02.03.2018 13:59

Hallo Rolf,
Du hast nicht ganz Unrecht, solche Gedanken sind mir auch schon durch den Kopf gegangen. Die Kunst liegt darin, die meisten Gleise zu verstecken, also ein dementsprechender Gelände(über)bau. Auch sehe ich (auch hier) oft Pläne, die sind ebenfalls mächtig - mit Gleisen - zugepflastert, wo ich denke = zu viel. Aber irgendwie schaffen das einige trotzdem, das Gesamtkonzept sehr attraktiv umzusetzen.

Ich habe noch einen wesentlich volleren Plan, den habe ich ja schon verworfen. Es nützt ja nichts, wenn die Bimmelbahn "minutenlang", nur zu hören ist. Auch dieser Plan ist noch nicht in Sack und Tüten, wenn mir ein guter und ausgedünnter - noch einfällt, dann bin ich nicht abgeneigt. Ich möchte aber vom Prinzip, im Kreis fahren, allerdings soll das nicht so auffällig (einfach) sein. Und 2 Haltpunkte, auf 2 Ebenen, das ist auch nicht verkehrt, nur die optimalen Verbindungen dazwischen ...!? Na, mal sehen, Dein Einwand ist akzeptiert und könnte mich dazu bewegen, das Konzept noch einmal zu überdenken.

Mein Gleisradius bewegt sich zwischen 130 und 150 mm, die Weichengeometrie ist von Egger abgenommen = 120 mm. Das befahren meine Loks anstandlos, auch die kleinen 3achsigen Roco-Feldbahnloks. Meine Testplatte - worauf sich ein gestreckter Kreis befindet und zum testen der Fahrzeuge dient, hat nur einen Radius von 120 mm = das geht! Außerdem könnte ich (notfalls) eine reine Lorenbahn kreieren.
Was mir mehr Probleme macht, sind die relativ kurzen Steigungen, die nötig sind, damit sich die eine, nicht mit der gegenläufigen - stört. Auch daher, vielleicht doch einfacher? Dann habe ich das Problem, den Rest der Anlage, mit Gelände abzudecken. Und das kann ich niemals so gut, wie es einige hier zeigen - leider! Ich habe das noch nie gemacht, aber ich weiß, diese Vollendung, das kann ich nicht und alles andere, sieht nicht sooo aus. Notfalls - hier im Haus wohnt jemand, der lebt davon Diorahmen für die Modellbahn gewerblich herzustellen und bei Ebay, etc. - an den Mann zu bringen.


MfG Frank - Pdm
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RE: H0e auf 0,5m² - Planung

#9 von privatbahner , 02.03.2018 16:12

Halo Frank
Wenn du die Bogentauglichkeit der Roco 3-Achser getestet hast sollten auch die Minitrainsloks das schaffen, gerade die Decauville ist ja eine schöne Lok. In F, GB und D gibt es noch einige gut gepflegte Exemplare auf Museumsbahnen. http://www.heeresfeldbahn.de/lokomotiven...s_8t/index.html
Bei den Loks findest du vermurlich noch irgend eine Ecke oder Dampfdom um etwas Zusatzgewicht unterzubringen um die Zugkraft zu erhöhen. Bei meinem Plan schffe ich es die Steigungen aus 4% zu begrenzen und als Minimalradius plane ich mit den 228mm (9Zoll) des Peco Setrack Gleis. Aber ich habe auch etwas mehr Platz.
Aber wenn du schon zu DDR Zeiten mit der Modellbahnerei angefangen hast bist du ja ein alter Hase, zumal man ja da einiges an Kreativität brauchte weil man nicht alles pfannenfertig im Geschäft bekam.
Grüsse
Rolf


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RE: H0e auf 0,5m² - Planung

#10 von pollotrain , 02.03.2018 18:02

Moin Frank

Nah, da hast Du Dir aber sehr viel vorgenommen,
auf der "großen" Fläche Dennoch ein interessantes Thema,
hier werde ich am Ball bleiben, und wünsche für den
Start, und das Wochenende alles Gute.


Gruß Thomas

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RE: H0e auf 0,5m² - Planung

#11 von grauer wolf , 13.03.2018 23:41

Hallo,
ich habe mal ein wenig weiter - mit der Gleisplanungssoftware gespielt und schon mehrere Pläne erstellt, bzw. bin noch dabei. Einen etwas "ausgedünnten" (wie angemahnt), gegenüber dem ersten, den ich hier gezeigt habe, stelle ich heute vor.

Zur Erinnerung, die Grundplatte misst 1 x 0,5m, Spurweite H0e, Thema Feld-/Wald-/Lorenbahn, Gleissystem Roco Feldbahn Flexgleise und Roco Feldbahnweichen. Diesesmal wurde die Gleisbibliothek dem Vorbild angepasst, nun sieht man - zumindest angedeutet - die Schwellen, die Gleise und die tatsächliche Breite der Schienen. Somit kann man sich besser vorstellen, wie voll der halbe Quadratmeter wird. Die grünen Karos, entsprechen den Spanten der Grundplatte, die alle 10 cm vorhanden sind. Gelände, Brücken, Tunnels, Bauwerke, was auch immer sind noch nicht "zu Ende" gedacht und werden daher nicht dargestellt, ich betone aber das man diverses Gleiszeugs, vernünftig im / unter dem Gelände - verstecken kann, so dass die eigentliche Endansicht, nicht so überladen wirkt. An einen kleinen "Schattenbahnhof" traue ich mich nicht so recht ran, wenn da mal was ist, braucht man Frauenarztfinger = Platz wäre aber vorhanden.







Der nächste Plan, den ich noch nicht ganz fertig habe und demzufolge noch nicht hier vorstellen kann, zeigt denselben Plan, aber mit Egger-Weichen-Geometrie, die gegenüber den Roco-Feldbahnweichen, einen kleineren Radius haben. Dadurch kann man denselben Plan erstellen, aber mit noch mehr Freiraum, für Gebäude / Gelände und veränderte Bahnhofsgleislängen. Ich bin noch am kämpfen - Weichenselbstbau = optimaler Plan auf kleinsten Platz, oder meine vorhandenen Roco-Sachen verbauen?!


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#12 von Rüdiger von S , 14.03.2018 23:25

Interessantes Thema. Ich würde nicht sagen, dass die Pläne insgesamt überladen wirken, allerdings scheinen mir die jeweiligen Bahnhofsbereiche überdimensioniert.

Betrieblich würde ich weniger zu einer Ringstrecke tendieren sondern zu eher einer Inselbahn mit Berg- und Talstation. Sowas hier zum Beispiel (Thema Lummerland):



Wenn noch Platz ist kann in der Mitte vielleicht noch irgendwo eine Ausweichstelle eingebaut werden, mehr aber auch nicht.

Ansonsten möchte ich zur Anregung noch carendt.com empfehlen. Die Seite befindet sich leider zur Zeit im Umbau, aber es gibt dort (teils gut versteckt) einige interessante und auch durchdachte Gleispläne wie z.B. diesen hier:


Herzliche Grüsse
Rüdiger


 
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RE: H0e auf 0,5m² - Planung

#13 von grauer wolf , 16.03.2018 10:17

Hallo Rüdiger,
danke für den Link = eine interessante Seite mit niedlichen Plänen, auf kleinsten Platz. Ich habe auch einen Plan, den ich mal gefunden habe, der ist klein, hat mehrere Ebenen und so verworren = eine Zeichnung mit Geländeandeutung, so dass ich nicht durchsehe und den eigentlichen Gleisplan abnehmen kann. Und er hat eine, von mir gemochte Ringstrecke.

Damit sind wir beim (meinem) Thema, ich möchte unbedingt eine Ringstrecke. Ich mag es, wenn ein Zug fahren kann und man nicht eingreifen braucht. Allerdings sollte die Ringstrecke, nicht langweilig wirken und sein und genau das ist das Problem. Platz genug, für eine Ringstrecke ist ja vorhanden, allerdings eine "einfache, daher eintönig langweilige" Ausführung, sollte unbedingt vermieden werden. Dieses ist auch möglich, dank der kleinen Kurvenradien und dank der Themenwahl. Allerdings - wesentlich mehr, wie 2 Ebenen zu realisieren, da wird es für mich schon schwierig, mir vorzustellen, ob die erforderliche Durchfahrtshöhe und Steigungen machbar sind, ohne dass sich die "2" Steigungen, gegenseitig behindern. Andersrum, wenn ein Zug eine lange Strecke, nicht sichtbar (unter Tage) zurück legt, hat man eigentlich gar nichts davon und wenn da mal technisch eingegriffen werden muss, dann wird es ebenfalls haarig.

Und aus allen meinen Wünschen, Voraussetzungen und dem Machbaren, den richtigen Kompromiss zu finden - dass ist die derzeitige Aufgabe! Auch wenn ich mich 40 Jahre lang, mit der Modellbahn - mehr, oder weniger beschäftigt habe, habe ich noch keine Anlage zu Ende gebaut, bzw. war immer unzufrieden und habe daher an manchen Projekten, einfach die Lust verloren. Vielleicht bin ich auch ein Opfer, meines eigenen Perfektionismus? Egal, genug graue Theorie gesabbelt, man kann auch alles tot diskutieren! Ich meine mich damit, für Anregungen von außen, bin ich offen, wenn ich die nicht wollte, würde ich hier nicht schreiben.

Es kristallisiert sich heraus, dass es der etwas einfachere Plan wird = der letzte, den ich hier gezeigt habe, weil der ist übersichtlich, einfacher und trotzdem spielerisch interessant. Zur Zeit arbeite ich an den planerischen Feinheiten, um den optimalsten Platz zu nutzen (auch für das restliche Gelände). Darum konstruiere ich diesen Plan doppelt, einmal mit den herkömmlichen Roco-Feldbahnweichen und einmal mit den "engeren Egger-Weichen", um dann zu sehen, ob da nicht noch mehr Platz für "Gelände" übrig bleibt.


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RE: H0e auf 0,5m² - Planung

#14 von Rüm Hart , 16.03.2018 12:03

Hallo Frank

wenn Du für Dich festgelegt hast und zu der Erkenntnis gekommen bist, dass Du eine Ringstrecke möchtest, dann ist das m. E. der wichtigste Schritt, den Du ja nun bereits hinter Dir hast. Bleib also bei Deinem Konzept, zieh es durch und bau Dir DEINE Anlage.

Im Übrigen finde ich den letzten Plan erheblich besser als das zuvor Gezeigte. Mir gefällt das, und ich werde hier am Ball bleiben. Mein Interesse hat auch einen ganz konkreten Grund: zwar baue ich im Moment eine Nummer größer, aber ich denke intensiv über eine Mini-Anlage nach, die man später, wenn es soweit ist, dass man sich räumlich erheblich verkleinern muss, mitnehmen kann. Eine Anlage, die sogar Seniorenheim-fähig wäre ...

Gruß, Manfred


Meine IKEA-Anlage: viewtopic.php?f=64&t=143227


 
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RE: H0e auf 0,5m² - Planung

#15 von grauer wolf , 16.03.2018 12:29

Mahlzeit Manfred,
Du sprichst mir aus der Seele, genau das ist ebenfalls ein Hauptgrund, für eine Minianlage! Man kann sie mitnehmen, nicht nur ins ...! Ich mag gar nicht daran denken, reden wir lieber von Stammtischen, Ausstellungen ->
Und die Unterkonstruktion, in durchbrochener Spantenbauweise ist schon seit 10 Jahren fertig und demzufolge, die Größe vorgegeben. Okay es existieren 2 Stück dieser "Grundplatten, ich könnte daher die Anlagengröße auch verdoppeln, glaube aber, das ich mit der einen gut bedient bin und schon fast überfordert.
Daher die 2. Grundplatte kann ich gerne an einen Interessenten weiter geben, die kann man in Einzelteile zerlegen, daher ist wohl Versand kein Problem. Leider kann / darf ich hier in den Kleinanzeigen, nichts einstellen - vielleicht bin ich noch zu frisch (2013, 36 Beiträge), dass mir die Forensoftware (noch) nicht vertraut, dass ich mich nicht nur zum Zwecke des Geldmachens hier angemeldet habe (?).


MfG Frank - Pdm
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RE: H0e auf 0,5m² - Planung

#16 von Axel67 , 16.03.2018 13:41

Hallo Frank,

erst heute habe ich deine H0e Anlage entdeckt (bzw. die Planung dafür). Deine Planungen mit dem recht umfangreichen Gleisplan auf so kleiner Fläche sind sehr interessant. Die in den vorigen Beiträgen diskutierten Punkte wie Radien und Steigungen kenne ich sehr gut von meiner neuen Anlage San Romera, wo ich auch in ähnlicher Weise "an die Grenzen" gehe. Dazu mein Tipp: sehr hilfreich ist es, wenn du schon vorab deinen Fuhrpark verfügbar hast bzw. nur noch Loks und Wagen gleicher Bauart bzw. Länge zulegen willst, sodaß du sicher gehen kannst, daß alles problemlos befahrbar ist. In meinem Fall habe ich an einigen Radien im Rohbau noch Änderungen an den Flexgleisen vornehmen müssen. Bei den engen Radien ist auch der problemlose Betrieb der Kupplungen zu beachten. Dies ist bei meiner Tillig C-Kuppler Lok 92610 ein kritisches Thema, aber die Egger Loks haben ja dieses Problem nicht, da sie viel kürzer sind.
Meinen Schattenbahnhof habe ich auch kurzerhand wieder abgebaut, weil an den unterirdischen Weichen manchmal Entgleisungen vorkamen und ich die Ursache nicht beheben konnte. Ich rate dir auf jeden Fall, mit deinem Fuhrpark vorab ausführliche Testfahrten vorzusehen auf einer Teststrecke mit den gleichen Radien und Steigungen wie du später einbauen möchtest.


Viele Grüße
Axel

San Romera - Inseldampfbahn am Mittelmeer:
https://sanromera.jimdo.com/

Der Bahnhof Gletsch im Modell:
https://gletschmodell.jimdo.com

Berninabahn:
mybernina.npage.de


 
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RE: H0e auf 0,5m² - Planung

#17 von grauer wolf , 16.03.2018 17:01

Hallo Axel,
genau (mein Reden) - ich habe mit diesen Radien schon Erfahrungen gemacht, ich habe ja schon eine Minianlage gebaut (unvollendet), mit genau dieser "Egger-Gleisgeometrie", also enge Radien. Ich habe auch entsprechende Fahrzeuge, alles mögliche von MINITRAINS, ROCO-Loren und EGGER Anhänger (2-achsig), die ja selbst bei nur 2 Achsen, eine kupplungsgeführte Zwangslenkung haben. Selbst 3 achsige Loks (C-Kuppler) fahren gut und sicher, insofern, der Kupplungsüberhang nicht so groß ist. Das habe ich auch schon weiter oben dargelegt.

Hier mal mein damaliger Versuch, den ich nie vollendet habe:


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#18 von grauer wolf , 17.03.2018 11:23

So, ich habe fertig! Der unten abgebildete Gleisplan wird es wohl werden. Der ist nicht so kompliziert, auch nicht zu langweilig. Gegenüber den hier vorher gezeigten Plan, ist der obere, parallel zur langen Anlagenseite, platzierte Haltepunkt - etwas gekürzt. Somit hat der Haltepunkt, an der rechten Schmalseite (unten), etwas mehr Platz für Gelände- und Gebäudedarstellung gewonnen. Der obere Haltepunkt kann auch mit nur 3 Gleisen realisiert werden, falls es zu voll wirken sollte.
Jetzt geht es an die nächsten Probleme = der Höhenunterschied zwischen den Ebenen. Wieviel Freiraum soll bleiben, ohne dass der Schornstein, einer Lok, "an der Decke" kratzt? Es soll ja auch optisch, nicht so gedrängt wirken! Dabei ist die Dicke des Unterbaus + Gleisböschung + das Gleis ansich zu beachten!
Apropos Böschung - üblich ist es, die Schienen auf einer Böschung, z. Bsp. aus Kork, bzw. Trittschalldämmung, zu betten. Ja, bringt die erwartete Schalldämmung, überhaupt etwas, wenn man sich so die Themen dazu durchliest, gibt es geteilte Meinungen. Ich sage nur Schallbrücken, warum auch immer - ist klar! Desweiteren, eine Feldbahn, benötigt rein optisch nicht unbedingt eine Böschung. Eher fast eben zum restlichen "Erdboden" eingelassene Gleise, speziell im Haltepunktbereich, sind wohl eher vorbildähnlich, sogar ohne sichtbare Schwellen möglich. Demzufolge könnte ich mir die Böschungen, komplett sparen, dadurch gewinne ich auch mehr Freiraum in der Höhe. Und wenn da eine kleine Lok, mit ein paar Hängerchen rumtuckert, sollten sich die Geräusche, in Grenzen halten = so die graue Theorie!



Das ist übrigens, die Anlagengrundplatte. Davon hätte ich eine übrig.


MfG Frank - Pdm
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#19 von grauer wolf , 27.03.2018 17:59

Inzwischen ist das Sperrholz, für die Trassen / Ebenen - gekommen. Lange 6mm Dübel, für den Höhenausgleich sind auch da. Es kann also langsam ein Plan umgesetzt werden. Aber welcher, ich habe 2 Stück zur Auswahl und kann mich nicht entscheiden. Auch könnte ich die Weichen, durch welche - mit engeren Radien ersetzen, dadurch hätte ich noch mehr "Luft", aber das werde ich wohl lassen, sonst brauche ich nochmals einige Jahre!

Also welchen Plan soll ich nehmen, was meint Ihr? Der eine Plan hat 3 Ebenen und viel Gleis, wobei später sehr viel davon unter dem Gelände verschwindet, wofür ich noch kein Konzept habe. Dafür könnte ich so einige Brücken, in mehreren Ebenen, in einer Schlucht darstellen.



Oder nehme ich den etwas einfacheren = 2 Ebenen, der wird leichter, auch später, wenn man mal irgendwo ran muss?



Beide Pläne, liegen mir ausgedruckt, 1 zu 1 vor, das sind 12 DIN A4 Blätter zusammengeklebt, so kann man den Plan zumindest in Originalgröße sehen. Später lege ich Blaupapier unter einem drunter und pause den Plan, einfach auf das 6 mm Sperrholz durch = fertig zum Trassen aussägen.
Wie ich schon mal gefragt habe, mit - oder ohne Korkbettung? Eine Feldbahn braucht das ja nicht unbedingt. Und geräuschmäßig - bringt das überhaupt was, wenn man die möglichen Geräuschbrücken, bei der Montage mit zu rechnet?! Ohne Bettung, spare ich einige Millimeter an Durchfahrtshöhe, in den Ebenen. Und die kleinen Loks und Anhänger machen nicht so viel Lärm, wie ein Ganzzug in H0. Allerdings, ist die Geräuschentwicklung vorhanden und kann den Gesamteindruck schmälern!?
Nächste Frage, mit welchem Kleber, klebt man das Flexgleis am effektivsten auf den Untergrund auf. Das habe ich so noch nie machen müssen und frage vorher lieber, bevor ich Geld versenke.


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RE: H0e auf 0,5m² - Planung

#20 von myfo , 27.03.2018 18:26

Hallo Frank

Wir würden aus dem Bauch heraus uns für Variante 2 entscheiden. Vielleicht deshalb, weil dann doch etwas mehr Platz für Landschaftsgestaltung bleibt.

Korkbettung würden wir nicht als zwingend ansehen, auch wenn wir selbst eine machen werden.
Flexgleise fixieren wir jeweils mit Nägel/Pinnägeln etc. und schottern punktuell in der Mitte und verkleben das mit dem gewohnten Holzlein-Spüli-Wassergemisch.
Wir sind auf den Baubeginn gespannt.

LG
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RE: H0e auf 0,5m² - Planung

#21 von Frank K , 27.03.2018 18:38

Servus, Namensvetter,

ich tendiere auch zum zweiten Plan. Zum einen hast Du da weniger Höhe zu gewinnen und zum zweiten weniger S-Kurven. Letztere können sich durchaus als Problemstellen erweisen. Je nach dem, wie starr oder flexibel die Kupplungen deiner Fahrzeuge sind, kann es Dir den Zug in einer solchen S-Kurve aus den Gleisen hebeln. Abhilfe schaffen da nur kurze gerade Zwischenstücke und da hättest Du beim zweiten Plan mehr Chancen auf ggf. notwendige Korrekturen.

In Sachen Gleisfixierung: Ich weiß nicht, ob Du Deine Feldbahngleise schottern magst. Wenn ja, fixierst Du Deine Gleise provisorisch mit Schrauben und das Ganze wird dann beim Schottern fixiert. Wenn nein, ggf. mal Weißleim auf die Unterseite und schauen, ob das hält. Ob Du Kork drunter macht oder nicht, wird wohl eher eine Frage der Optik, ob Du einen kleinen Bahndamm haben magst oder nicht. Eine 2 mm-Lage sollte sich dann aber ausgehen.

Ciao, Frank




Grainitz II - Der Bautrööt:
https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=1...834173#p1834173

Filmisches auch auf Youtube! https://www.youtube.com/channel/UCHnXoBQ...3I_YqgZQ/videos


 
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RE: H0e auf 0,5m² - Planung

#22 von grauer wolf , 27.03.2018 23:04

Danke für Eure beiden Meinungen und Tips. rost:
Ein letztes aufbäumen meinerseits - der kompliziertere 3-Ebenen-Plan kann genauso, mit Gelände abgedeckt werden, wie der einfachere ebenfalls. Allerdings, wenn man die schöne lange Strecke abdeckt, braucht man sie dann überhaupt? Wenn der Zug, "gefühlte Minuten" sich unsichtbar durch den Berg "frisst" - bringt das was? Eigentlich nicht, außer das er in dem komplizierten Plan, auf einmal aus der anderen = nicht erwarteten Richtung, aus dem Tunnel (Untergeschoss), in den unteren (rechten) Haltepunkt einfährt. Das wäre der einzige "AHA-Effekt". Die vielen Kurven, finde ich passend für eine Feldbahn und sieht besser aus, wie "immer an der Wand lang"! Gerade das, auf einer so kleinen Anlage zu realisieren, ist auch nicht übel.

Ansonsten - Entgleisungen durch Kupplungen in engen Kurven + deren Wechsel, kann man vernachlässigen, schrieb ich schon (warum) = passiert nicht, weil es funktioniert. Der Höhenunterschied bei dem 3-Ebenen-Plan, muss auf kürzerer Strecke realisiert werden, das ist richtig. Aber wenn ich mir auf Youtube, die allerkleinsten Anlagen ankucke, was da manche realisiert haben = irre. Das würde schon funktionieren und dem Charakter der Feldbahn, eher entsprechen, wie bei einer ICE-Schnellfahrstrecke.

Danke für den Schotterklebetrick - richtigen Schotter - nee, das würde den Charakter der Feldbahn wohl eher widersprechen - meine ich. Eher etwas einsanden und mit Grasbüschel durchsetzen. Aber auch dazu braucht man ja Kleber. Ja, ganz früher nahm ich auch Holzkaltleim-Fitgemisch. Spüli, gab es ja erst seit der Wende. Okay, ich dachte das es da inzwischen einen fähigeren Kleber gibt. Ja, sicherlich - gibt es - zumindest ein teures, spezielles Produkt, aber wie ich es rauslese, ist damit nicht unbedingt ein besseres Ergebnis zu erwarten. Ergo - Holzkaltleim-Spüli-Gemisch und fertig!

Und auf einen Bahndamm, kann ich getrost verzichten. Auch das widerspricht dem Feldbahncharakter.


MfG Frank - Pdm
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RE: H0e auf 0,5m² - Planung

#23 von Rüdiger von S , 27.03.2018 23:40

Zitat
Damit sind wir beim (meinem) Thema, ich möchte unbedingt eine Ringstrecke. Ich mag es, wenn ein Zug fahren kann und man nicht eingreifen braucht. Allerdings sollte die Ringstrecke, nicht langweilig wirken und sein und genau das ist das Problem.


Zitat
Allerdings, wenn man die schöne lange Strecke abdeckt, braucht man sie dann überhaupt? Wenn der Zug, "gefühlte Minuten" sich unsichtbar durch den Berg "frisst" - bringt das was?



Ich finde ja, dass hier ein eingleisiger Hundeknochen viel besser passt. Es ist insgesamt eine längere Fahrstrecke möglich, die in beide Richtungen befahren wird und in fast beliebige Höhe gebaut werden kann, ohne dabei irgendwelchen anderen Gleisen in die Quere zu kommen, und ausserdem einen sinnvollen Punkt-zu-Punkt-Betrieb ermöglicht ohne auf Kreisverkehr zu verzichten. Durchgangsbahnhof oben (Kehrschleife im Tunnel), Ausweichstelle auf mittlerer Höhe, und unten ein kleiner Schattenbahnhof. Dazwischen viele Brücken und (kurze) Tunnel.

Wird die Anlage eigentlich von allen Seiten aus zu sehen sein oder wird das in eine Raumecke eingepasst wie auf dem Bild des ersten Versuchs?


Herzliche Grüsse
Rüdiger


 
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RE: H0e auf 0,5m² - Planung

#24 von Rüm Hart , 28.03.2018 10:25

Hallo Frank

wenn Du zur Unterstützung Deiner Meinungsbildung meine Aussage noch brauchst: nimm den 2. Plan

Gruß, Manfred


Meine IKEA-Anlage: viewtopic.php?f=64&t=143227


 
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RE: H0e auf 0,5m² - Planung

#25 von grauer wolf , 28.03.2018 13:32

Vielen Dank, für Eure Meinungen und ja - ich habe mich dadurch beeinflussen lassen. Warum auch nicht, was man selber nicht erkennt ...!

Ich habe in den letzten Stunden, noch einmal, den von Euch favorisierten Gleisplan überarbeitet. Durch den Einsatz von "engeren" Weichen, könnte man mehr Platz, für andere Sachen gewinnen, bei gleichem Fahrspaß und genügend langen Haltepunktlängen.

Der ursprüngliche Plan:


Dieser Plan beinhaltet, normale H0e-Roco-Feldbahnweichen, bei denen nur die Gerade, soweit gekürzt wird, wie es problemlos möglich ist. Durch den (größeren) Kurvenradius und -winkel, ist der Gleisplan nur so möglich.

Der überarbeitete Plan:


Durch den Selbstbau von Weichen ((nach der Egger-Weichen-Geometrie) = diese besitzen einen engeren Kurvenradius und -winkel) und bei gleichem Gleisplan, wird mehr Platz für den Geländebau möglich gemacht. Okay, der Weichenbau macht mehr Arbeit, aber auch Spaß und das Ergebnis könnte mehr überzeugen und ein weiteres Alleinstellungsmerkmal darstellen. Des weiteren ist eine Herzstückstromversorgung möglich, was bei den Plastik-Herzstücken der Roco-Weichen, nicht realisierbar ist = bessere Fahreigenschaften.
Welcher soll es nun werden? Und keine Angst, dass ist der letzte, einen weiteren wird es wohl nicht geben!


MfG Frank - Pdm
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