RE: Liliput-Wagen

#1 von HO-Senior , 16.10.2005 22:00

Grüße Gott miteinander,

wer hat Erfahrungen mit Liliput-Wagen auf Märklin-Gleisen?

Sind unbedingt Wechselstrom-Tauschachsen erforderlich oder reichen auch die Originalachsen?

Funktionieren die Kupplungskulissen einwandfrei auch mit Märklin-Kurzkupplungsköpfen oder sind andere Kurkupplungen zweckmäßiger?

Wie verhält es sich mit den in Beschreibungen genannten Federpuffern?

Freundliche Grüße

Reinhard



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RE: Liliput-Wagen

#2 von Bluesman , 16.10.2005 22:10

Hallo Reinhard,

das Problem mit den Radsätzen ergibt sich nur bei M-Gleisen, alten K-Gleisen (21xx), oder bei Gleisbesetztmeldern durch leitende Radsätze, sonst sind keine Tauschradsätze notwendig.

Märklin-Kurzkupplungen machen Problem bei der Pufferhöhe, vor allem in engen Radien verhaken sich die Kupplungsbügel mit den Puffern bei Fremdfabrikaten, weil bei Märklinwagen die Puffer höher angebracht sind...

Ich würde hier die Rocokupplungen empfehlen.

MHI
Alex



 
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RE: Liliput-Wagen

#3 von silz_essen , 17.10.2005 10:35

Merkwürdigerweise werden in letzter Zeit zum mindest zum Teil keine Federpuffer mehr verbaut. So geschehen z.B. beim Flakwagen, der bei mir (ohne Flak) als umgebauter Bahndienstwagen herumfährt.
Liliputs Wechselstromradsätze haben relativ hohe Spurkränze, sind dadurch sehr spursicher. Bei den 28er Schnellzugwagen müssen allerdings die Bremsen etwas nachgearbeitet werden.
Leider ist die Kurzkupplung von Liliput Bachmann etwas lang (z.B. bei den 28er Schnellzugwagen). Diese sollte man um etwa 1mm verkürzen.
An sonsten kann ich die Wagen rundheraus empfehlen.

Ach ja: Liliput hat schon zu österreichischen Zeiten darauf Wert gelegt MODELLbahnwagen herzustellen. 360mm Gegenkurven werden zwar durchfahren, aber richtig mögen tun das die Schnellzugwagen nicht.

Gruß
Martin



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RE: Liliput-Wagen

#4 von Leo Hummel ( gelöscht ) , 17.10.2005 18:41

Hallo,
wie mein Vorschreiber bereits richtig bemerkt hat, so sind bei älteren Liliput Personen Wagons die federnden Kupplungen ein Problem. Ich habe die Federn gegen weichere ausgetauscht, und so fährt der gesamte Zug eigentlich sehr stöhrungsfrei.
Beim Anzug des Zuges ziehen sich die Wagen zwar nun ein Bischen auseinander, gehen aber direkt wieder in die Ausgangsstellung zurück. Dieses Auseinanderziehen kann man allerdings minimieren, indem man sanft die Lok anfahren läßt.
Nun habe ich mir über Ebay den blauen Enzian zugelegt, dieser ist mit Wechselstromachsen ausgerüstet, von hierher gibt es kein Problem. Jedoch die in Kurvenfahrten mitgehenden Einstiegstreppen haken ein Wenig, sodass es zu Entgleisungen kam. Die Treppenelemente hab ich ausgebaut entgratet und mit feinem Öl leicht bestrichen(Harz und Säurefreies Nähmaschinenöl)dann wieder eingesetzt.
Es fuhr anschließend zwar schon besser, allerdings noch nicht 100%tig.
Erst nach mehrfachen Umsetzen der insgesamt 5 Wagen habe ich nun eine Konstilation gefunden, die einen relativ sicheren Zugbetrieb zuläßt.

Ich bin auf jeden Fall beim Kauf von Liliput Wagons vorsichtiger geworden, man bekommt sie zwar ans laufen, jedoch ist mir der Aufwand etwas zu groß!



Leo Hummel

RE: Liliput-Wagen

#5 von HO-Senior , 19.10.2005 12:08

Grüß Gott minteinander,

herzlichen Dank für die bisherigen Antworten, die für mich sehr hilfreich sind.

Freundliche Grüße

Reinhard



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