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RE: alte blaue Trafos

#1 von Roland Aus ( gelöscht ) , 12.03.2018 12:38

Hallo dort draussen, mich wuerde interessieren ob die alten blauen Trafos noch zu gebraquchen sind. Z.B. fuer eine Hausbeleuchtung, oder led Parklaternen, oder ist die Spannung zu hoch und man verbrennt die Dinger?
Danke fuer eure Nachrichten, mit Gruss Roland


Roland Aus

RE: alte blaue Trafos

#2 von Sinerb , 12.03.2018 12:54

Grüß Dich

man kann diese noch nehmen, nur als Fahrtrafo sind sie nicht mehr zu empfehlen
das sie für 220 Volt ausgelegt sind, wir haben aber jetzt 230 Volt, da kann man
beim Umschaltimpuls seine Decoder grillen.

Je nach Baujahr würde ich aber die nicht mehr empfehlen, da die Isolation altert und nicht mehr
den vollen Schutz bieten könnte.

Gruß Sinerb


"Eine Regierung muss sparsam sein,weil das Geld, das sie erhält aus dem Blut und Schweiß ihres Volkes stammt."
Friedrich der Große


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RE: alte blaue Trafos

#3 von klein.uhu , 12.03.2018 16:04

Moin,

Für Beleuchtung, Mühlräder, und so weiter: im Prinzip ja--- aber --- keiner wird Dir hier einen "Garantieschein" dafür ausstellen. Den Zustand des Trafos kennt keiner, den kann nur ein Elektriker am Gerät selbst beurteilen.

Probleme mit überhöhter Spannung am Lichtausgang oder Bahnstromausgang gibt es durch die 230V nicht, wohl aber beim Umschaltimpuls, der zu hoch für Dekoder sein kann. Ansonsten ist die Spannung nur etwas über ein V höher bei 230V gegenüber 220V netzseitig. Das liegt innerhalb der Spannungstoleranzen des 230V-Netzes.

(230V:220V) * 16V = 16,7V


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Gruß von klein.uhu
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RE: alte blaue Trafos

#4 von Dölerich Hirnfiedler , 12.03.2018 16:44

Hallo Roland,

Märklin Trafos waren fast fünf Jahrzehnte blau. Das ist keine zureichende Beschreibung. Es gibt sie für 220V, 230 V und 240V (und viele andere Spannungen), mit Kunststoff- und mit Blechgehäuse.

Einzig Trafos der Serien 278A (Spätere Nummern 6043 für D und 6064 für 240V - AUS) und 280 (6113 für D und 6164 für 240 V AUS) sollten ohne Überprüfung keinesfalls mehr verwendet werden. Diese Trafos haben ein schwarzes Gummi-Netzkabel, bei dem sich die Isolation der Adern im Inneren des Kabels auflöst. Dieser Schaden ist ohne Demontage des Trafos nicht erkennbar. Das das Kabel außerhalb des Gerätes einwandfrei aussieht, ist keine Gewähr für den Zustand im Inneren. Diese Überprüfung sollte von jemandem gemacht werden, der sachkundig ist.



Dieser Beitrag soll keine Panik verbreiten. Bei späteren Modellen mit grauem PVC-Kabel sind solche Probleme nicht bekannt. Die Modelle mit Kunststoff-Gehäuse entsprechen vom Sicherheitsstandard her grauen Trafos der ersten Serien.

mfg

D.


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RE: alte blaue Trafos

#5 von ralfio , 12.03.2018 21:04

Roland fragt, ob er die Trafos für Beleuchtungszwecke einsetzen kann und dann wird hier vor der Höhe der Umpolspannung gewarnt. Seit wann wird der Lichtausgang der Märklin Trafos durch die Fahrtrichtungsumschaltung beeinflusst?

@Roland: Eventuell musst du die Widerstände an der Beleuchtung anpassen, d.h. vergrößern.
Soweit ich aus einem deiner früheren Beiträge mitbekommen habe, lebst auch du in Australien. Ich weiß, jeder bastelt hier seine Netzstecker an die Geräte (wenn nicht Steckadapter benutzt werden), ist aber hier auch, je nach Bundesstaat, nicht legal und nur einer Elektrofachkraft vorbehalten.

Gruß
Ralf


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RE: alte blaue Trafos

#6 von JoWild , 12.03.2018 21:19

Solltest du deine Beleuchtungen an den Fahrstromausgang eines solchen Trafos hängen, dann kannst du die Beleuchtungsspannung sogar regeln - Multimeter an den belasteten Ausgang und die gewünschte Spannung einregeln. Bei Glühlämpchen kann man so auch die Farbtemperatur schön nach warmtoniger einregeln.

Bei den Trafos mit Metallgehäuse sollte man durchaus mal eine Elektrofachkraft die elektrische Sicherheit prüfen lassen. Wenn die dann für gut befunden sind, kann man die durchaus auch weiterverwenden für Beleuchtungs- und Magnetartikelzwecke.

Eine gelegentliche elektrische Sicherheitsprüfung ist auch bei anderen Haushaltsgeräten gelegentlich sinnvoll.


Ich wünsche allen Freude an ihrer Modellbahn
Joachim


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RE: alte blaue Trafos

#7 von Schwanck , 12.03.2018 22:34

Moin Roland,

einen blauen Märklin-Trafo Art.Nr. 6631 mit einem Anschlusskabel, das im Ordnung ist, darfst du getrost verwenden.


Tschüss

K.F.


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RE: alte blaue Trafos

#8 von Franken-Bahner , 13.03.2018 00:08

Sag das nicht so einfach,

wenn er damit sein Zimmer abfackelt + der verursacher ist der Trafo,
kommt von der Versicherung nix rüber.

Alle aktuellen Trafos haben 230V, die VDE-Zulassung für den Blauen ist abgelaufen.

PS: Solltest du bei der Benutzung des Blauen anwesend sein , ist das ok.
Wenn er aber eingeschaltet ist und du bist abwesend,...........


Mit freundlichen Grüssen aus Unterfranken - der Franken-Bahner


 
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RE: alte blaue Trafos

#9 von Dölerich Hirnfiedler , 13.03.2018 00:33

Zitat


...., die VDE-Zulassung für den Blauen ist abgelaufen.





Wo steht das? Wann ist die Zulassung abgelaufen? Sogar mein Stromversorger betreibt nach wie vor einen Stromzähler mit der Aufschrift "220 V" in meinem Haus. Und Märklin nennt den 280A aus den 1950ern nach wie vor als zulässiges, wenn auch nicht empfehlenswertes Steuergerät: https://www.maerklin.de/fileadmin/media/...ik-Tipp-207.pdf

mfg

D.


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RE: alte blaue Trafos

#10 von klein.uhu , 13.03.2018 02:12

Zitat

Solltest du bei der Benutzung des Blauen anwesend sein , ist das ok.
Wenn er aber eingeschaltet ist und du bist abwesend,...........


Wenn ich abwesend, also nicht zu Hause bin, oder wenn ich den Raum für längere Zeit (z.B. über Nacht) verlasse, werden Trafos, die gesammte Modellbahn, selbstverständlich abgeschaltet. Dann läuft aber auch keine Wasch-/Spülmaschine usw., das ist eigentlich selbstverständlich. Auch und insbesondere die Ladegeräte für Händis sind da eher eine Brandquelle.

In einem Märklin-Trafo befinden sich keine Teile, die besonders brandgefährdend sein könnten (u.a. auch keine Kondensatoren, keine Gleichrichter), da wird nichts im normalen Betrieb sonderlich warm. Trafos gab / gibt es in fast allen Geräten mit Elektronik, die noch kein Schaltnetzteil haben (Radios, Plattenspielern, Verstärkern, und vieles mehr). Der eigentliche Transformator ist das unkritischste Bauteil darin, gefährlicher sind eher z.B. Kondensatoren, die aus Gründen der Alterung hochgehen können. Dabei schmilzt dann die Feinsicherung im Gerät - selbst früher oft genug erlebt. Frühere Röhren- oder gar Bildschirmröhren-Geräte waren eine wesentlich größere Gefahr, ebenso wie heute noch alle, die einen Motor oder gar eine Heizung haben (Wasch-/Spülmaschinen, Trockner, Kochflächen mit dem vergessenen Essen drauf, Backöfen, ...).

Dölerich Hirnfiedler hat bereits auf die wirklichen Gefahren hingewiesen: Alter der Geräte und infolgedessen gealterte defekte Anschlußkabel, auch unsichtbar im Inneren (danke für das sehr aufschlußreiche Foto). Das sind in diesem Zusammenhang die Gefahrenquellen, nicht die Weiternutzung eines ursprünglichen 220V-Gerätes im 230V Stromnetz. Da gab es nie nach der Umstellung irgendwelche Vorschriften.

Ich möchte nicht / oder doch? / wissen, wieviele 220V-Geräte in deutschen Haushalten noch laufen, immer noch! Unser Staubsauger ist eines davon, das Transistorradio in der Werkstatt ein weiteres, ebenso einige Bohrmaschinen, Bandschleifgeräte, Sägen.

Also bitte keine Panik machen und keine Gerüchte in die Welt setzen - aber den Verstand einschalten und nicht einfach alte Geräte mit unbekannten Zustand kaufen. Ein alter blauer Trafo vom Flohmarkt ist für Laien keine gute Idee für einen Kauf. Im Zweifelsfalle Finger weg!


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Gruß von klein.uhu
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RE: alte blaue Trafos

#11 von JoWild , 13.03.2018 11:15

Befasst euch mal mit Fakten.
Für Kinderspielzeug darf offen zugängliche Spannung bei:
- Wechselstrom max. 25 V
- Gleichstrom 60V
betragen.
Die blauen Märklin-Trafos für 220 V halten das am 230V-Netz mit dem Umschaltimpuls nicht ein.

Für den Gebrauch als Kinderspielzeug sind die also heute ungeeignet. Deshalb gab es ja auch von Märklin eine "Umtauschaktion"

Auf einer Ausstellung darfst du mit einem derartigen Trafo nicht mehr auftauchen, da öffentlich zugänglich.


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RE: alte blaue Trafos

#12 von klein.uhu , 13.03.2018 11:21

Moin,

Wo lag denn zu 220V-Zeiten die Toleranzgrenze für die Netzspannung?
Und wo liegt sie heute?

Irgendjemand hier hatte das mal gegenübergestellt, ich weiß nicht wo das war. Vielleicht kennt jemand die alten Toleranzen? Ich meine mich so zu erinnern, dass die obere Spannungsgrenze zu 220V-Zeiten über 230V lag. Damals waren Spannungsschwankungen noch viel größer als heute. Aber alles nur Gerücht meinerseits! Beweist das oder das Gegenteil! Das mit den Versicherungen ist reine Panikmache. Es gab nie eine Aufforderung oder Vorschrift die alten 220V-Geräte außer Betrieb zu setzen. Und die 220V sind auch nicht der Knackpunkt, sondern das Alter der Geräte und Bauteile.

Ein China-Billig-Stecker-Schaltnetztteil fackelt eher die Bude ab, kommt (zu) oft vor. Und die mangelhafte Ausführung anderer China-Importe bei elektrischen Geräten laut Berichten von Verbraucherschutz, Stiftung Warentest, TÜV, ... ebenfalls: da stimmen dann Kontaktabstände nicht, Kontakte liegen offen, Zugsicherungen am Netzkabel fehlen, Spritzwasserschutz Edi existiert nicht wo angegeben, und und und. Ging gerade wieder mal aktuell durch die Nachrichten. Da lauern die Gefahren!


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RE: alte blaue Trafos

#13 von Dölerich Hirnfiedler , 13.03.2018 11:47

Zitat

Befasst euch mal mit Fakten.
Für Kinderspielzeug darf offen zugängliche Spannung bei:
- Wechselstrom max. 25 V
- Gleichstrom 60V
betragen.
Die blauen Märklin-Trafos für 220 V halten das am 230V-Netz mit dem Umschaltimpuls nicht ein.

Für den Gebrauch als Kinderspielzeug sind die also heute ungeeignet. Deshalb gab es ja auch von Märklin eine "Umtauschaktion"

Auf einer Ausstellung darfst du mit einem derartigen Trafo nicht mehr auftauchen, da öffentlich zugänglich.



Alle diese Vorschriften gelten für den Tag des Inverkehrbringens. Eine ältere Märklin - Lok ist auch mit bleihaltigem Lot gelötet und mit schwermetallhaltigen Lacken lackiert. Die Verpackung ist mit FCKW aufgeschäumt und die Isolierplatten enthalten Formaldehyd. Tratzdem darf man das alles weiter verwenden. Ich darf sogar meine Starkstrombahn mit Lampenwiderständen noch betreiben, wenn das Gerät so ist, wie es 1925 zugelassen wurde. Und das darf ich auch öffentlich, wenn ich so vorsichtig bin, wie es der Käufer 1925 auch war. Natürlich werde ich Kinder fernhalten.
In jedem Haushalt finden sich eine Vielzahl von Geräten die so heute nicht verkehrsfähig wären. Würde man das konsequent zu Ende denken, müsste man alle paar Jahre alles neu kaufen: Vom Staubsauger über den Fernseher bis zum Bügeleisen. Auch graue Trafos 6647 der ersten Serie ohne Rücktransformatiosschutz dürften heute nicht mehr verwendet werden, wenn man die Vorschriften für Neugeräte anwendet. Für den Laien ist es ohnehin unmöglich diese Vorschriften zu verfolgen. Es mag der feuchte Traum mancher Hersteller sein, alle diese Geräte mit einem Verfalldatum zu versehen. So weit ist es aber noch nicht.
Auch die Elektroinstallation meines Hauses ist nach wie vor zulässig. Obwohl sie teils nach Vorschriften von 1967 gebaut ist.

Es handelte sich um eine Umtauschaktion die vornehmlich den Zweck hatte die Bilanz von Märklin zu verbessern. Wären die Geräte untauglich oder gefährlich wäre Märklin verpflichtet gewesen, sie zurückzurufen.

mfg

D.


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RE: alte blaue Trafos

#14 von MSC , 13.03.2018 12:45

Hallo an alle,

hier mal eine kleine Info zu den Netzspannungen und ihren Toleranzen
Bis 1987 220 V +/- 22V
1987 - 2009 230 V +13,8V/-23V
seit 2009 230 V +/- 23 V

Zum Umtausch der Märklintrafos folgendes:
Bei einen normalen Trafo gilt wenn man 2 Trafos parallel angeschlossen hat und von einem den Stecker aus der Netzsteckdose zieht liegt an diesem Stecker 220V. Stromschlaggefahr.
Deshalb hat Märklin eine "Schutzschaltung" in die neueren Trafos eingebaut und wer wollte konnte seine alten gegen eine "Gebühr" umtauschen.

Gegen den Betrieb eines "alten" Trafos als Lichttrafo gibt es keinerlei Gründe. Er muss halt nur technisch in Ordnung sein. Und auch als Fahrtrafo kann er weiterverwendet werden, man sollte dann nur vermeiden damit Digitale Loks zu fahren. Denn die könnten durch einen in der Spitze höheren Umschaltimpuls "sterben"

Aber wie Alles was mit Elektrik zutun hat, sollte man sich wenn man sich nicht auskennt lieber an einen Fachmann wenden und nicht nach dem Motto Wird schon gehen handeln.
Um sicher zugehen ob ein Elektrogerät in Ordnung ist kann man sich an einen Elektrofachbetrieb in der Nähe wenden. Dieser kann eine Prüfung nach VDE 0100 durchführen oder weiß wo man das machen kann. Wenn das Gerät diese Prüfung übersteht, darf es ohne bedenken verwendet werden.

Gruß
Michael


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RE: alte blaue Trafos

#15 von Roland Aus ( gelöscht ) , 13.03.2018 13:15

Danke Euch allen fuer die Beitraege. Noch ein Beitrag meinerseits wegen der Frafovertraeglichkeit etc. Als ich zum 2. mal nach Australien reiste mit gesammten Haushalt, habe ich auch gefragt wegen TV, Radio und allen Haushaltsgeraeten. Oh ja, du musst ueberall einen Trafo haben, denn wir haben 220 und in Australien ist 240V. Das kostet zimlich. War mir zu bloede und hab alles eingepackt und ausprobiert. Hi Fi Anlage geht heute noch nach ueber 30 Jahren sowie Buegeleisen usw. TV und Radio kein Problem bis sie altershalber ersetzt wurden. Bei neuen Geraeten aus China mag es wohl anders sein, denn die gehen sowieso kaputt sobald die Garantie vorbei ist.
Es gruesst Euch Roland, ja bin blutiger Anfaenger und weiss vom Ganzen jeden Tag weniger merke ich


Roland Aus

RE: alte blaue Trafos

#16 von Roland Aus ( gelöscht ) , 13.03.2018 13:19

Noch ein kleiner Nachsatz von mir. Wenn Ihr die Elektriker hier kennen wuerdet, dann wuerdet Ihr auch lieber zum Metzger gehen. Ich musste denen erklaeren wie unser Heisswasser Boiler funktioniert usw. Roland


Roland Aus

RE: alte blaue Trafos

#17 von Schwanck , 13.03.2018 20:03

Moin,

der blaue Märklin-Trafo Art.Nr. 6631, den ich oben genannt habe ist für eine Pimärspannung von 230 V ~ ausgelegt. Ja, das gibt es! Und auch nicht ganz unwichtig ist die Tatsache, dass er die rote Kontrolllampe hat. Die gibt es bei den weißen Nachfolgern nämlich nicht mehr.


Tschüss

K.F.


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RE: alte blaue Trafos

#18 von JoWild , 13.03.2018 21:32

@Schwank,
bitte schau dir deinen Trafo 6631 noch mal genauer an. Die mir verfügbaren Bilder zeigen mit der Katalognummer immer einen Aufdruck von 220V und auch der Katalog von 1985/86 nennt für diese Nummer eine Betriebsspannung von 220 V.


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RE: alte blaue Trafos

#19 von Erich Müller , 13.03.2018 22:01

Hallo Joachim,

da kommt es schlicht aufs Baujahr an. Der Trafo ist immer für die zum Herstellungszeitpunkt gültige Spannung ausgelegt. Das ändert aber quasi nichts, außer der unteren Toleranzgrenze - die obere war bei nominal 220V 242 und bei nominal 230V während der Produktionsleiter des 6631 243,2V. Der Unterschied auf der Sekundärseite dürfte absolut vernachlässigbar sein.

Die letzten Serien des 6631 hatten auch keine Buchsen mehr, sondern Klemmösen wie der 6647.


Freundliche Grüße
Erich

„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“
Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.


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RE: alte blaue Trafos

#20 von Dölerich Hirnfiedler , 13.03.2018 22:14

Zitat

@Schwank,
bitte schau dir deinen Trafo 6631 noch mal genauer an. Die mir verfügbaren Bilder zeigen mit der Katalognummer immer einen Aufdruck von 220V und auch der Katalog von 1985/86 nennt für diese Nummer eine Betriebsspannung von 220 V.



Nur zur Illustration:



Es kommt wirklich aufs Baujahr an. Auch dieser Trafo erfüllt nicht die Anforderungen der "Spardecoder" bezüglich des Umschaltimpulses.

mfg

D.


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RE: alte blaue Trafos

#21 von ralfio , 14.03.2018 09:13

[quote="Roland Aus" post_id=1809178 time=1520943546 user_id=28804]
Noch ein kleiner Nachsatz von mir. Wenn Ihr die Elektriker hier kennen wuerdet, dann wuerdet Ihr auch lieber zum Metzger gehen. Ich musste denen erklaeren wie unser Heisswasser Boiler funktioniert usw. Roland
[/quote]

Das kenne ich
Aber unter den vielen Kruecken findet man gelegentlich auch faehige "Sparkys"

Gruss
Ralf


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RE: alte blaue Trafos

#22 von JoWild , 14.03.2018 11:49

Hallo Erich und @Dölerich Hirnfiedler

Ich habe deshalb ja auch nicht von vorneherein gesagt, dass die Aussage mit 6631 und 230 V falsch wäre. Jedoch ist die Pauschalaussage von @Schwank für die Nr. 6631, dass dieser für 230 V ausgelegt wäre, so nicht korrekt.

Zitat
der blaue Märklin-Trafo Art.Nr. 6631, den ich oben genannt habe ist für eine Pimärspannung von 230 V ~ ausgelegt.

Man muss eben wie schon gesagt auf das Baujahr achten.


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RE: alte blaue Trafos

#23 von Analogbahner , 14.03.2018 12:19

Kann man nicht einfach am Ausgang messen? Wenn soundsoviel Spannung für denundden Decoder gestattet ist und die Werte im Toleranzbereich liegen, sparen wir uns die ewige Diskussion, welcher „Blaue“ nun geht und welcher nicht. Dazu muss man natürlich wissen, wieviel welcher Decoder abkann.


Gruß Analogbahner

Ich wurde gesperrt und kann nichts mehr schreiben. Deshalb bedanke ich mich bei allen für die schöne Zeit hier an dieser Stelle. Ich habe mir bei keinem Beitrag etwas vorzuwerfen und verlasse kopfschüttelnd das Forum. Meine nächste Teppichbahn ist in Planung und wird ohne euch stattfinden. Die Tipps und Diskussionen hier waren immer eine Bereicherung. Tschüß.


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RE: alte blaue Trafos

#24 von klein.uhu , 14.03.2018 13:13

Das hat SAH längst gemacht. Da gibt Tabellen zu auf seinen Seiten.

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Gruß von klein.uhu
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RE: alte blaue Trafos

#25 von Schwanck , 14.03.2018 15:18

Moin,

wenn das mit dem Messen denn so einfach wäre!

Zitat

Kann man nicht einfach am Ausgang messen? Wenn soundsoviel Spannung für denundden Decoder gestattet ist und die Werte im Toleranzbereich liegen, sparen wir uns die ewige Diskussion, welcher „Blaue“ nun geht und welcher nicht. Dazu muss man natürlich wissen, wieviel welcher Decoder abkann.


Im Gegensatz zu Schweißtrafos sind alle Modellbahntrafos sogenannte weiche Trafos, was bedeutet, dass im Falle eines Kurzschlusses eine Leistungbegrenzung und nach kurzer Zeit eine Abschaltung eintritt. Erkauft wird das damit, dass der Trafo im Leerlauf (ohne Last) immer eine etwas (viel) höhere Spannung abgibt als angeschrieben ist. Ich messe z.B. an dem 6631 eine Umschaltspannung (soll = 24 V) von 26,2 V; bei einem 6647 sind es 25,9 V bei beiden ist für Primärspannung 230 V angegeben. Bei einem 220 V Trafo 37540 (10VA) aus einer Startpackung sind es sogar 30,9 V!
Man muss die Leerlaufspannungen messen, weil sie eben am größten sind und damit für empfindliche Decoder eine Gefahr bedeuten. Wollte man die Spannungen unter Last messen, müsste man einen regelbaren Lastwwiderstand benutzen.
Mein Fazit daraus ist: Digitalloks betreibe ich nur digital.
Die Trafos aus der Analogzeit nehme ich für das analoge Zubehör wie Licht und Antriebe mit den Fallermotoren.


Tschüss

K.F.


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