Hallo und -lich Willommen beim Baubericht meines Erstlingswerkes!
Hier geht es zu meiner Planung: viewtopic.php?f=24&t=152507 Dort wird noch ein wenig diskutiert, aber ich dachte mal, ich eröffne diesen Thread schon mal. Mit dem Gleisbau kann ich momentan sowieso noch nicht anfangen, da ich erst noch ein wenig Geld zusammensparen muss. Vor gut einer Woche habe ich Bretter im Bauhaus gekauft. Der komplette Rahmen besteht aus 34x35mm Leisten, die Beine sind 44x44mm dick. Außerdem habe ich Leisten mit den Abmessungen 24x44 als Stützdiagonalen für die Beine.
Hier die beschrifteten Leisten:
Und hier die fertig geschnittenen:
Leider habe ich mich verrechnet, und so werde ich noch mal eine Leiste kaufen müssen um das zu korrigieren. Ich habe einige der Verstrebungen zu kurz gerechnet.
Ich lass das hier mal so stehen und freue mich über jeden Kommentar Viele Grüße Tobias
Na eeeendlich geht's los Mal schauen, was du hier so verzapfst Bin ja schon auf den endgültigen Gleisplan gespannt, aber ich glaube, du bist auf nem guten Weg zur Vollendung
Werde auf jeden Fall dabei bleiben
Man ließt sich freundliche Grüße Kilian
Ein Modellbahner benötigt vier Dinge: Raum, Geld, Phantasie und Zeit. Eines fehlt fast immer. Besuch doch unsere Schulmodellbahn
Guten Tag! Nachdem ich - schande über mich - eine ganze Zeit lang nicht da war, gibt es hier wieder einen kleinen Fortschritt: Ich habe nun die fertig gschnittenen Teile einigermaßen sauber zusammengeklebt und werde sie morgen festschrauben. Zuammengeklebt deshalb, weil ich zu blöd war um die Längen richtig zu berechnen weshalb ich aus dem Verschnitt kurzerhand passende Adapterstücke gefriemelt habe. Viele Grüße Tobias
hier wird ja fleißig gebaut und geklebt. Ich darf Dich also herzlich im Kreis der aktiven N-Bahner begrüßen. Da bin ich gespannt, wie sich Dein Projekt entwickelt und stelle einen Fuß In die Tür ...
Hm ... die vielen Klebestellen im Unterbau bereiten mir etwas Unbehagen. Ob so noch eine ausreichende Stabilität gewährleistet ist, wenn die Kanthölzer stumpf aneinander geklebt wurden ... hm ... wenn Du sie noch verschraubst, mag es gehen. Gerade der Unterbau ist für die spätere Betriebssicherheit entscheidend. Ich verstehe, wenn Du die teuren Kanthölzer weiterhin einsetzen möchtest, aber es geht auch anders ... sogar viiiiiel günstiger ... für fast nix.
Ich kann Dir die Leistenkasten-Methode empfehlen. Durch das Verleimen dünner Leisten entsteht ein verwindungssteifer Unterbau sogar aus Abfallholz. Der Unterbau meiner Anlage hat was das Holz betrifft nullkommanix gekostet. Die L-Träger entstanden aus Tischlerplatten vom Sperrmüll und die Leisten habe ich aus alten Brettern zurechtgeschnitten. Zugegeben, eine kleine Tischkreissäge ist dabei sehr hilfreich ... oder jemand, der eine hat und damit umgehen kann.
In seiner Anlage Engelsroth hat der Leo die Methode handwerklich erstklassig ausgeführt und beschrieben. Der Unterbau der Mark Michingen ist etwas ... hm ... unkonventioneller. Aber es hält absolut stabil und ist dabei so leicht, das man die Kästen problemlos tragen kann. Zum Bau wird auch keine Werkstattausrüstung gebraucht. Der berühmte Küchentisch reicht.
Hallo Hubedi, Das war wohl ein Griff ins Klo ops: Aber nun ist es gemacht und verklebt, und wenn ich es nun ändern würde wären rund 60€ für die Katz gewesen, und das ist bei meinem knappen Budget nicht so toll. Das Verleimen hat nur die Stellen betroffen an denen ich zu blöd war um die Länge richtig zu messen, sonst wird natürlich geschraubt, ausser dort, wo sich zwei Verstrebungen den Platz für die Schraube klauen. Da verschraube ich eine Seite und verleime auf der anderen. Kann ich bei den Trassen auch auf Sperrmüllholz zurückgreifen?
Hallo Sven, Vielen Dank für den Hinweis aber nun habe ich die Sachen alle schon verleimt. Aber wenn ich auf der Anlage wieder was leimen muss denk ich dran!
Ich habe die Rahmen nun mit einer unglaublichen handwerklichen Meisterleistung (Ironie) zusammengeschraubt, Biler folgen. Viele Grüße Tobias
Zitat... Das war wohl ein Griff ins Klo ops: Aber nun ist es gemacht und verklebt, und wenn ich es nun ändern würde wären rund 60€ für die Katz gewesen, und das ist bei meinem knappen Budget nicht so toll. ... Kann ich bei den Trassen auch auf Sperrmüllholz zurückgreifen? ...
So weit würde ich nicht gehen ... Du kannst Die Klebestellen immer noch mit aufgeleimten Streifen z.B. aus Sperrholz verstärken. Dann sollte es halten.
Ein knapper Etat ist kein Hinderungsgrund sondern vlt. als Herausforderung zu betrachten. Mir stand in der Vergangenheit auch nur ein sehr begrenztes Budget zur Verfügung und aus dieser Zeit habe ich gelernt, Materialien kreativ zu beschaffen und so pfiffig wie möglich einzusetzen. Das hieß häufig Leichtbau und zaubern ... Nur am Werkzeug habe ich wo immer möglich nicht gespart. Davon profitiere ich heute noch.
Klar kann man aus altem Holz Trassen bauen. Gut abgelagertes Möbelholz hat sogar den Vorteil, dass es weniger arbeitet während beim Holz aus dem Baumarkt noch die Waldvögelchen zu hören sind. So manches Kantholz hat sich bei mir daheim wie ein Propeller gebogen ...
Für Trassenbretter sind z.B. Sperrholzrückwände von alten Schränken gut zu gebrauchen. Die heute gern eingesetzten HDF-Platten halte ich für weniger geeignet. Die alten Sperrhölzer lassen sich prima aufeinander leimen, um auf die erforderliche Dicke zu kommen. Du kannst die Trassenbretter auch durch einen untergeleimten Steg verstärken. Stell Dir den Querschnitt wie ein T vor, bei dem oben auf dem Querbalken die Gleise liegen. Solche aufrechten Stützleisten oder Verstrebungen erhöhen die Stabilität ungemein. Sie sind die Basis eines kreativen Leichtbaus. Das Prinzip kannst Du auch bei jeder Fachwerk-Trägerbrücke bewundern. Es kommt darauf an, mit wenig Material tragfähige Konstruktionen zu errichten. Das Bauen mit dem Werkstoff Holz funktioniert so oft viel besser als eine massive Ausführung. Holz ist nun mal ein lebendiger Werkstoff, der sich gern verzieht oder arbeitet. Der Zusammenbau aus kleineren Bauelementen minimiert diese Tendenz erheblich.
Hallo Hubert, Danke für die Tipps! Ich werde dann bei Sperrmüll mal rumgehen und mir passendes Holz zur Verstärkung und für die Trassen zusammensuchen. Dann kann ich zwar nicht gleich anfangen aber dann spare ich wenigstens Geld. Viele Grüße Tobias
Zitat Hallo Hubert, Danke für die Tipps! Ich werde dann bei Sperrmüll mal rumgehen und mir passendes Holz zur Verstärkung und für die Trassen zusammensuchen. Dann kann ich zwar nicht gleich anfangen aber dann spare ich wenigstens Geld. Viele Grüße Tobias
Weiss ja nicht wie es bei Euch in Deutschland ist, aber bei uns hier geben Baumärkte mit Holzzuschnitt-Service oft die "Abfallstücke" zu einem sehr tiefen Preis ab. Oft in einer Wühlkiste... und sonst einfach mal den Holzbearbeiter fragen... das kostet normalerweise nichts.
Gruss Alexander =========================================== Eine richtige Lokomotive macht "Tschuff-Tschuff"
natürlich gibt es auch hier in den Baumärkten Reststücke oder kleinere Platten mit Festmaßen zu günstigeren Preisen. Allerdings werden hierzulande oft bereits Mondpreise gerade für Holzbauteile aufgerufen. In den letzten Jahren wurde prächtig an der Preisschraube gedreht. Ich habe mir mal den Spaß gemacht, für eine Massivholzkommode aus einem Discounter-Möbelmarkt den Betrag vergleichbarer Holzplatten nachzurechnen. Ergebnis ... beim nächsten Einkauf besorge ich mir das Holz in Form von Möbeln, das ist günstiger. Aber wenn die Platten draußen einfach so herumstehen, bedarf es nur einer kurzen Frage, ob man etwas mitnehmen darf. Die Holzqualität alter Möbel ist durchweg nicht schlecht ... zu allem Überfluss lernt man so oft nette Leute kennen.