RE: Dreipoler, Fünfpoler, Nordpoler und die Langsamfahreigensch.

#26 von Volker_MZ , 28.09.2007 12:56

Zitat von Muenchner Kindl

Haettest Du anstatt dem ICE eine 141 mit Eilzug anfahren gesehen, wuerdest Du Deltadecoder einbauen.



Ein Sch***-423 reicht auch schon. Der muss das Vorbild für die "Ruckelsinus"-Motoren eingebaut haben, mir wird jedesmal beim Anfahren schlecht.

Gruß, Volker


 
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RE: Dreipoler, Fünfpoler, Nordpoler und die Langsamfahreigensch.

#27 von SAH , 28.09.2007 12:57

Hallo Arnold,

Zitat von Modellbahner Arnold

Zitat von SAH
Hallo Pitti,
auch das Langsamfahren ist eine Art des Umgangs mit Modellen; Vorbildgerecht ist es nachweislich nicht; doch darum dürfte es wohl auch nicht gehen.


Den Nachweis hätte ich gern und fahren unter 5km/h hat sehr wohl Sinn! Nicht jeder drischt beim Ankuppeln auf seine Züge/Wagen sondern hat eventuell den höheren Anreiz dies ohne Bewegung des anzukuppelnden Fahrzeuges zu erledigen.




E-Loks: kleinste Dauerfahrstufe bei ca. 5 km/h (v_max/FS)
Dampfloks fahren sowieso nicht gleichmäßig
V-Loks: v_max/Gangzahl

All dies hatten wir hier schon mal.


BTW: "höherer Anreiz": soll das heißen andere Ansichten wären es nicht Wert, sie zu haben?
mfG.
SAH


mit freundlichen Grüßen
Stephan-Alexander Heyn


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RE: Dreipoler, Fünfpoler, Nordpoler und die Langsamfahreigensch.

#28 von voyage , 28.09.2007 13:01

Zitat von Modellbahner Arnold
Den Nachweis hätte ich gern und fahren unter 5km/h hat sehr wohl Sinn! Nicht jeder drischt beim Ankuppeln auf seine Züge/Wagen sondern hat eventuell den höheren Anreiz dies ohne Bewegung des anzukuppelnden Fahrzeuges zu erledigen.



Richtig! Also ich glaub die wenigsten "brenntern" beim ankuppeln auf einen Modell-Zug drauf, das sich die ganze Sache um 10-15cm verschiebt.

Zitat von SAH
Vorbildgerecht ist es nachweislich nicht



Natürlich ist extremes "Langsamfahren" nicht vorbildlich stelle man sich o.g. Aktion beim Vorbild vor - z.B. bei einem besetzen Personenzug - die armen Fahrgäste
Was wären dann die 10-15cm von 1:87 in 1:1? 6-10m?


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RE: Dreipoler, Fünfpoler, Nordpoler und die Langsamfahreigensch.

#29 von Muenchner Kindl , 28.09.2007 13:02

Hallo Arnold,

Zitat
Kontaktprobleme geht das Vorbild im Winter ausreichend, Stichwort vereiste Fahrleitung oder Raureifbildung!



Ja, aber kurze Unterbrechungen wuerde keiner merken, weil der Zug, durch die Masse bedingt, weiterrollt. Ich stelle mir gerade einen IC vor, der ploetzlich stehen bleibt und dann, dank Alzheimer, langsam wieder anfaehrt.

Zitat
Die Fahrstufen des Vorbildes kann man nicht mit den Fahrstufen eines Decoders gleichsetzen!



Ausser dem Aeusserem bzw. der Umsetzung laesst sich gar nichts gleichsetzen. Beim Vorbild herrschen in nahezu allen Bereichen andere Bedingungen vor.


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RE: Dreipoler, Fünfpoler, Nordpoler und die Langsamfahreigensch.

#30 von Modellbahner Arnold ( gelöscht ) , 28.09.2007 13:06

Zitat von SAH
Hallo Arnold,

E-Loks: kleinste Dauerfahrstufe bei ca. 5 km/h (v_max/FS)
Dampfloks fahren sowieso nicht gleichmäßig
V-Loks: v_max/Gangzahl

All dies hatten wir hier schon mal.

SAH



Ich glaube Du schaust Dir das Vorbild allgeim nochmal genauer an!


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RE: Dreipoler, Fünfpoler, Nordpoler und die Langsamfahreigensch.

#31 von Modellbahner Arnold ( gelöscht ) , 28.09.2007 13:08

Zitat von Muenchner Kindl
Hallo Arnold,
Ja, aber kurze Unterbrechungen wuerde keiner merken, weil der Zug, durch die Masse bedingt, weiterrollt. Ich stelle mir gerade einen IC vor, der ploetzlich stehen bleibt und dann, dank Alzheimer, langsam wieder anfaehrt.



Ich sehe Du bist noch nie mit einem Personenzug aus 2-3 Wagen und einer normalen Ellok bei total vereister Fahrleitung gefahren. Allein das Anfahren kann sehr ruckartig verlaufen

Kontaktprobleme bei der Modellbahn sind zu 100% vermeidbar!


Modellbahner Arnold

RE: Dreipoler, Fünfpoler, Nordpoler und die Langsamfahreigensch.

#32 von Volker_MZ , 28.09.2007 13:14

Zitat von SAH

Wie hoch nennst Du "hoch untersetzt"?
Hat jemand schon mal die alte 44'er von Märklin probiert?
Im Analogbetrieb mit Hilfe des Rangiergangs kann man auch sehr langsam fahren (siehe FAQ H0-AC Abschnitt 6.10 im FAQ-Bereich meiner Seiten mit einer kleinen Auswahl von Werten).

Für mich persönlich macht fahren bei <5km/h umgerechnet nicht viel Sinn.

mfG.
SAH



Zähne gezählt habe ich noch nicht, aber die 94 hat serienmäßig schon recht gute Fahreigenschaften, dazu habe ich noch eine Uralt-64, bei der ich das Getriebe nach einer Anleitung in einem EM von vor Jahrzehnten umgebaut habe, wodurch das Übersetzungsverhältnis in etwas verdoppelt wird. Sie läuft zwar etwas laut, weil der Eigriff der Zahnräder nicht 100% optimal ist, aber schön langsam und durchaus vorbildentsprechend an. Das Polruckeln lässt sich bei beiden Loks mit einer guten Lastregelung fast vollständig wegregeln, und zwar auch im Analogbetrieb, wenn man nicht gerade das Conrad-Fahrpult mit seiner wirklich miserablen Lastregelung verwendet, sondern einen Gaugemaster- oder KPC-Regler.

Die alte 44 kenne ich zwar noch aus Kindertagen, aber damals war "Langsamfahren" definiv kein Thema

Ich fahre zwar auch nicht dauerhaft im Kreichtempo, aber eine Lok, die sich ruckartig mit umgerechnet 10 oder 20km/h in Bewegung setzt, macht beim Anfahren jede Illusion kaputt. Insofern erachte ich ein vernünftiges Langsamfahrverhalten schon für wichtig, allerdings wird bei vielen "vorbildorientierten" Modellbahnern, viel zu langsam, zu zimperlich und zu umständlich rangiert. Das geht schließlich alles von der Pause, bzw. vom Feierabend ab...

Gruß, Volker


 
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RE: Dreipoler, Fünfpoler, Nordpoler und die Langsamfahreigensch.

#33 von granit ( gelöscht ) , 28.09.2007 13:20

Hallo Thomas,

Zitat von Muenchner Kindl
Ich stelle mir gerade einen IC vor, der ploetzlich stehen bleibt und dann, dank Alzheimer, langsam wieder anfaehrt.


So ähnliche Situationen (Schnellbremsung, Aufstarten, wieder weiterfahren) kommt bei den neuesten Zügen gar nicht so selten vor, selber habe ich das schon im SBB ICN erlebt, konzentriert aber an einem Tag 4 mal im neuen TGV zwischen Zürich - Paris - Zürich. Ich dachte immer, irgendwie kommt mir das bekannt vor - Du sagst es - Alzheimer beim Lopi 1;).

Gruss

granit


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RE: Dreipoler, Fünfpoler, Nordpoler und die Langsamfahreigensch.

#34 von Muenchner Kindl , 28.09.2007 13:21

Hi,

Zitat
Ich sehe Du bist noch nie mit einem Personenzug aus 2-3 Wagen und einer normalen Ellok bei total vereister Fahrleitung gefahren.



Stimmt, bei uns fahren vorbildgerecht lange Zuege... (war ein Scherz)

Hast aber Recht und das zeigt eigentlich, dass die Fahreigenschaften sehr von der Masse abhaengen. Ein paar Wagen mehr sind beim Original im Verhaeltnis mehr als im Modell.

Zitat
Kontaktprobleme bei der Modellbahn sind zu 100% vermeidbar!


Wenn man die anderen Bedingungen beruecksichtigt ja. Ein monstroeser Riesenlappen (aus der Sicht eines Preiserleins muss der Anblick schrecklich sein), der die Schienenkoepfe wienert ist ohne Vorbild, bringt aber Sinn


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RE: Dreipoler, Fünfpoler, Nordpoler und die Langsamfahreigensch.

#35 von Tosss ( gelöscht ) , 28.09.2007 13:23

Zitat
Insofern erachte ich ein vernünftiges Langsamfahrverhalten schon für wichtig, allerdings wird bei vielen "vorbildorientierten" Modellbahnern, viel zu langsam, zu zimperlich und zu umständlich rangiert. Das geht schließlich alles von der Pause, bzw. vom Feierabend ab... Cool




Danke dafür....das war gut!!!

Muss ich editieren: ......also doch Fleischmann-Kurzkupplungen!


Tosss

RE: Dreipoler, Fünfpoler, Nordpoler und die Langsamfahreigensch.

#36 von Bügeleisenmann , 28.09.2007 13:56

Zitat von Muenchner Kindl
Hi Andreas,

Zitat
da ist ein firmenübergreifender Vergleich durchaus sinnvoll



Ja, da hast Du Recht. Ich bin mir auch ganz sicher, dass die Firmen, die Faulhaber ect. einsetzen mit den Fahreigenschaften weit vorraus sind, dennoch sollte man nicht gleich den "Gegner" mit dem schlechtestmoeglichen Antriebskonzept verstuemmeln. Mir faellt im Moment nichts schlechteres ein als ein 5-Poler mit Kubschmotor. Vielleicht ein Dreipoler mit Feldspule und Deltadecoder.




Nun, ich habe nie den Anspruch der Wissenschaftlichkeit erhoben, das waren nur Anregungen zur weiteren "Forschung". Für genaue und exakte Umsetzungen ist wohl eher SAH zuständig. Bei mir mangelt es auch ganz furchtbar an Fahrzeugen. Mehr als 30 Triebfahrzeuge (einschließlich der Vitrinenleichen) komme ich einfach nicht.

Andreas


 
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RE: Dreipoler, Fünfpoler, Nordpoler und die Langsamfahreigensch.

#37 von Bügeleisenmann , 28.09.2007 14:13

Zitat von SAH


Zitat von Modellbahner Arnold

Zitat von SAH

auch das Langsamfahren ist eine Art des Umgangs mit Modellen; Vorbildgerecht ist es nachweislich nicht; doch darum dürfte es wohl auch nicht gehen.


Den Nachweis hätte ich gern und fahren unter 5km/h hat sehr wohl Sinn! Nicht jeder drischt beim Ankuppeln auf seine Züge/Wagen sondern hat eventuell den höheren Anreiz dies ohne Bewegung des anzukuppelnden Fahrzeuges zu erledigen.




E-Loks: kleinste Dauerfahrstufe bei ca. 5 km/h (v_max/FS)
Dampfloks fahren sowieso nicht gleichmäßig
V-Loks: v_max/Gangzahl




Dazu zwei Anmerkungen aus meiner Praxis.

1. 80er Jahre. Der guter W 50 des Bahnstromwerkes Berlin hatte einen defekten Anlasser, weswegen wir auf dem Bahnhof Schönweide ihn versuchten anzuschieben. Das ging nicht gleich und wir erweckten das Mitleid des Stellwerkers von Sws. Er schickte und die Heizlok, eine 52er Reko. Ein 20 m Stahlseil an den Zughaken und dann zog der Kutscher an. Wir waren etwas vorsichtig und aus dem Bereich des Seils geflohen, aber unnötig. Der Lokführer fuhr so langsam und sanft an, straffte das seil so daß es im LKW keinen Ruck gab. Ich war schwer beeindruckt, mit einem zweiten LKW bekamen wir das nie so sanft hin.

2. "Fahrdraht ziehen" ist keine triviale Angelegenheit. Er wird fest angeschlagen am Festpunkt, über den Fahrleitungsmontagewagen geführt und von der Trommel auf dem Trommelwagen abgespult. Es gab Sizuationen, in denen der Arbeitszug mit einer DR V 60 (106) auch extrem langsam fahren mußte. Vielleicht mußte der Kutscher öfter schalten, aber er war normalerweise in der Lage dazu.

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RE: Dreipoler, Fünfpoler, Nordpoler und die Langsamfahreigensch.

#38 von Bügeleisenmann , 28.09.2007 14:16

Zitat von Tosss

ich finde die von Dir dargestellten Werte teilweise doch etwas zu hoch. Werde die hier angewendete Testmethode auch nochmal bei einigen meiner Maschinen anwenden (ich habe sonst immer auf einer 2 Meter Teststrecke die Zeit gemessen)



Bin gespannt. Ich führe die Sache heute auch noch einmal weiter.


Zitat

Dass Du der Meinung bist, dass die von Dir ermittelten Werte ausreichend seien, dem möchte ich gar nicht wirklich widersprechen. Denn wenn das Gerät einmal rollt, ist es sicher schön anzusehen und ausreichend, aber....der Moment, bei dem es von 0 auf Anfangsgeschwindigkeit geht, das ist bei einer eher schnellen Mindestgeschwindigkeit nicht so schön. Mal abgesehen, dass bei Rangierarbeiten dieses auch gar nicht taugt.

Denn natürlich möchte man nicht mit 0,4cm pro Minute über die Anlage flitzen ....aber man möchte sehen, dass die Lok weich anfährt. Dazu bedarf es bester Langsamfahreigenschaften. Auch wenn diese nur wenige Augenblicke notwendig sind.|



Genau das ist es! Die hohen Losbrechmomente der meisten Loks sind unbefriedigend, kanonenkugelartige Starts wenig vorbildgerecht. Ich gebe Dir recht, mit 2 cm je Minute kriecht keiner über die Anlage, aber bei Anfahren trennt sich die Spreu vom Weizen.

Andreas


 
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RE: Dreipoler, Fünfpoler, Nordpoler und die Langsamfahreigensch.

#39 von Bügeleisenmann , 28.09.2007 14:22

Zitat von Dampf-Hase
Guten Morgen!

Zwar verstehe ich nicht was so herrlich dabei sein soll, eine Lok oder einen Triebzug fast oder sich gar nicht bewegen zu sehen, und man dabei fast einen Höhepunkt bekommt, aber bevor einem wieder mangelnde Toleranz vorgeworfen wird sag ich einfach mal!

Ganz toll dieses Gekrieche!



Das gehört sicher zum Teil in die Kategorie der Ansprüche, die man Anfang der 90er z.B. mit MS DOS. Der größte Held war der, der den meisten freien konventionellen Speicher hatte.

Unanhängig davon sollte bislang klar geworden sein, daß eine niedrige Mindestgeschwindigkeit das sanfte Anfahren erst ermöglicht. Zudem zeugen nur wenige cm je Minute gerade bei Eigenbaumodellen von der Fähigkeit des Erbauers. Ein Ruckelmodell läuft mit 300 km/h auch perfekt...


[/quote]
Mir persönlich ist es wichtiger das die Lok vernünftig anfährt, durchzugstark und gut regelbar ist auch im Analogbetrieb,

Zitat


Das liest sich ein wenig wie eine Sportwagenwerbung. Was verstehst Du unter "durchzugstark"? Meinst Du die Fähigkeit der Lok, trotz Last innerhalb von Sekunden V max zu erreichen?




Man sollte vom Denken her nicht zu kleinlich sein! Ich bin froh das kein "Nichtmodellbahner" diesen Thread liest, möchte nicht wissen was der von uns denken würde.
[/quote]

Über so etwas sollten wir lieber nicht nachdenken.

Andreas


 
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RE: Dreipoler, Fünfpoler, Nordpoler und die Langsamfahreigensch.

#40 von Möller_Wuppertal ( gelöscht ) , 28.09.2007 14:35

Zitat von Dampf-Hase
Man sollte vom Denken her nicht zu kleinlich sein! Ich bin froh das kein "Nichtmodellbahner" diesen Thread liest, möchte nicht wissen was der von uns denken würde.


Natürlich ist das schon seltsam. Aber das haben wohl die meisten Hobbies bzw. Hobbyisten so an sich, sei es, dass sie Kronkorken oder Bierdeckel sammeln, oder aber nicht wirklich jugendfreie Bilder und Filme ihrer Liebsten(?) im Netz veröffentlichen.
Von daher betrachtet, gehört das Modellbahnhobby im Grunde zu den eher harmlosen

Schöne Grüße
Dirk Möller


Möller_Wuppertal

RE: Dreipoler, Fünfpoler, Nordpoler und die Langsamfahreigensch.

#41 von Bügeleisenmann , 28.09.2007 19:07

So, nun habe ich heute mal weitere Fahrzeuge getestet. Eines vorweg, die E 92.7 mit dem Fahrwerk der E 94 von Märklin hat mit einem anderen fünfpoligen Anker und erheblichen Spielereien am Decoder keine so grottenschlechten Werte mehr. Als niedrigster Wert konnte (aber nur in eine Richtung) 26 cm in der Minute gemessen werden. Das aber unter der Inkaufnahme sichtbaren Polruckelns. Soll die Lok sauber laufen, dann sind wieder mindestens 80 cm drin.

Die übrigen Kandidaten:

Roco

E 91 90, das Fahrwerk aus Röwa-Zeiten, gekapselter Dreipoler, die berüchtigte Feder, ungeregelter Billigdecoder von Roco:
28,5 cm/min

E 91 81, Fahrwerk mit Metallkuppelstangen, Silikonschlauchkupplung, offener Fünfpoler, ungeregelter Billigdecoder von Roco.
11,6

E 91 84, technisch baugleich mit der schon gemessenen E 91 88 (0,4 cm/min), Lopi 1:
3,1

S 10.1 Bauart 1914, alte Ausführung mit blanken Radreifen, Lopi 1:
enttäuschende 23,4 cm/min mit sichtbarem Polruckeln. Ev. eine Einstellungsfrage. Die Lok war auf einem Fremotreffen und wurde dort umprogrammiert.

G 10 (BR 57), Ausführung mit drei angetriebenen Achsen im Tender, Fahrwerk der Länderbahnvariante. Wieder der Billigdecoder von Roco, den es für 50 Mark Mitte der 90er gab.
Überraschende 2,4 cm, ich wollte es nicht glauben.

Weitere Hersteller:

E 95 01, Günther-Bausatz, Dreipoler mit Lopi 1:
6,2

EP 236 (E 50.3), Handmuster von Mario Menge, Faulhaber, Zimo MX 64, etwas problematisches Fahrwerk, eben ein Testmodell.
4,3

Märklin/HAMO E 91.9, nachgerüstet mit einem SB-Umbausatz, MX 63:
12,4

Die Überraschung aus der Vitrine schlechthin zum Schluß. E 94 von Kleinbahn, Baujahr 1965. Ziemlich grobe, ungeschlachte Dreipoler, die Schnecke besteht aus einem um die Motorwelle gelöteten Draht. Als Decoder fungiert der c82 von Märklin, damals einzigster DCC-Decoder auf dem Markt für DM 120.- Bei deutlich erkennbarem Polruckeln schafft sie
8,1 cm/min.


Was soll man dazu sagen?
Andreas


 
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RE: Dreipoler, Fünfpoler, Nordpoler und die Langsamfahreigensch.

#42 von Robert ( gelöscht ) , 28.09.2007 21:53

mei, müssen da manche Zeit haben! Zu mehr lasse ich mich nicht hinreißen, da ich es selber rausprobiert habe, wie schnell diverse Loks bei Dauer-FS1 in Natura fahren.

Robert


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RE: Dreipoler, Fünfpoler, Nordpoler und die Langsamfahreigensch.

#43 von Volker_MZ , 28.09.2007 22:13

Der Umrechnungsfaktor von cm/min. (Modell) in km/h (Vorbild) beträgt übrigens 0,0522. Also würde eine Lok, deren ruckfreie Mindestgeschwindigkeit im Modell bei 100cm/min. liegt, beim Vorbild mit etwa Schrittempo über die Gleise schleichen. Nur, um mal die genannten Werte einordnen, und mit dem Vorbild in Beziehung setzen zu können.

Gruß, Volker


 
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RE: Dreipoler, Fünfpoler, Nordpoler und die Langsamfahreigensch.

#44 von Kurt , 28.09.2007 23:18

Hallo,

noch ein Nachteil langsam fahrender Loks. Die stellt man ab, merkt nicht das man noch FS1 ops: hat und nach ner Weile stehen die "plötzlich" im Weg.

Gruss Kurt


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RE: Dreipoler, Fünfpoler, Nordpoler und die Langsamfahreigensch.

#45 von Uwe der Oegerjung , 29.09.2007 00:13

Hallo Freunde

langsamanfahren ist ja schön,aber es löst nicht das Hauptproblem beim ankuppeln an einem Personenzug im Bahnhof.
In der realen Welt stehen die Waggons mit angelegten Bremsen da und im Modell eben nicht.

MfG von Uwe dem Oegerjung


Modell/Spielbahner u. Sammler. Testanlage mit M-,K- u. C-Gleis.Modulanlage mit K- u. C-Gleis.
Fahre in H0 mit IB (DCC/MM2) oder analog mit AC oder DC.
H0 Strab.-, H0m/ H0e Klein- u. Feldbahn mit DC u. DCC
Schalten analog m. GBS.


 
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RE: Dreipoler, Fünfpoler, Nordpoler und die Langsamfahreigensch.

#46 von Kurt , 29.09.2007 00:25

Hallo,

deswegen hat das Orginal auch andere Kupplungen.

Gruss Kurt


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RE: Dreipoler, Fünfpoler, Nordpoler und die Langsamfahreigensch.

#47 von Modellbahner Arnold ( gelöscht ) , 29.09.2007 05:21

Zitat von Uwe der Oegerjung
Hallo Freunde

langsamanfahren ist ja schön,aber es löst nicht das Hauptproblem beim ankuppeln an einem Personenzug im Bahnhof.
In der realen Welt stehen die Waggons mit angelegten Bremsen da und im Modell eben nicht.

MfG von Uwe dem Oegerjung




Wo ist das Problem? Mit sauber justierten Bügelkupplungen (NEM oder Roco Universal) kann ich mit einer Roco 260 an einen offenen Zweichaser ankuppeln ohne das sich dieser bewegt.
Bei einer Wagengruppe ist es noch einfacher.


Modellbahner Arnold

RE: Dreipoler, Fünfpoler, Nordpoler und die Langsamfahreigensch.

#48 von Uwe der Oegerjung , 29.09.2007 08:31

Moin Arnold

Sicher ist das mit der einen oder anderen Lok möglich.
Aber nicht mit allen und das auch nicht immer.

MfG von Uwe dem Oegerjung


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RE: Dreipoler, Fünfpoler, Nordpoler und die Langsamfahreigensch.

#49 von Modellbahner Arnold ( gelöscht ) , 29.09.2007 10:01

Zitat von Uwe der Oegerjung
Moin Arnold

Sicher ist das mit der einen oder anderen Lok möglich.
Aber nicht mit allen und das auch nicht immer.

MfG von Uwe dem Oegerjung



Dem muß ich leider widersprechen. Mit den heutigen 2L= Lokomotiven, also Konstruktionen ab 1995, der gehobenen Klasse und entsprechenden Digitaldecodern ist es immer möglich.
Alles eine Einstellungssache


Modellbahner Arnold

RE: Dreipoler, Fünfpoler, Nordpoler und die Langsamfahreigensch.

#50 von Uwe der Oegerjung , 30.09.2007 06:34

[quote="Modellbahner Arnold]

Dem muß ich leider widersprechen. Mit den heutigen 2L= Lokomotiven, also Konstruktionen ab 1995, der gehobenen Klasse und entsprechenden Digitaldecodern ist es immer möglich.
Alles eine Einstellungssache [/quote]

Hallo Arnold

was machen aber "Modellbahner die nur Loks haben die älter sind

MfG von Uwe dem Oegerjung

PS:ich habe Loks die 1953 gebaut wurden aber auch welche die erst 2007 entstanden sind.


Modell/Spielbahner u. Sammler. Testanlage mit M-,K- u. C-Gleis.Modulanlage mit K- u. C-Gleis.
Fahre in H0 mit IB (DCC/MM2) oder analog mit AC oder DC.
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