habe hier ein schwer durchschaubares und nerviges Verhalten eines von drei Digikeijs DR4018 Schaltmodulen.
Rocrail ueber z21 schaltet die Weichen 1-8, Protokoll ist "Default"...nach einigen Durchlaeufen (im Automatikbetrieb) erhoeht sich die Adresse um 4, d.h. die Weiche die vorher unter 1 eingetragen war reagiert nun auf Adresse 5...natuerlich funktioniert so der Automatikbetrieb nicht mehr
Habe mal testweise dieses Modul oberhalb des bisher genutzten Adressbereichs neu programmiert (also 25-32), aber es bleibt bei der Neu und Selbstaddressierung. Dito mal das Protokoll auf DCC gesetzt, oder auch mal die Adresse weggelassen und nur die Ports gesetzt. Nichts hilft und es ist wie gesagt nur eines von drei Modulen.
Physikalisch ist ja alles i.O. es erschient mir als ob ich im Zuge der Anlagenbefehle den Unfug zur Hoeheradressierung ungewollt sende, da ich den Programmierknopf dabei nicht druecke, koennte also nur eine extrem unglueckliche Kombination die zur POM fuehrt (adresse 9999!) herhalten.
soeben eingestellt, desgleichen nochmal bei den Eigenschaften der Weichen in Rocrail das Protokoll NMRA DCC bei allen eingestellt. Bin gespannt und wie kommt man darauf, bzw. wieso klappte es so viele Stunden vorher???
Leider ist es nicht des Raetzels Loesung, das Problem bleibt. Es erscheint mit zwei Fahrstrassen aufzutreten...ich muss da noch ein paar Sachen ausprobieren um das zu verifizieren, auf jeden Fall verstehe ich noch nicht was da Aenderungen an der Adressierung zur Folge haben koennte. Denn einzeln gehen sie prima...ich tippe auf den schnellfolgenden Strang an Befehlen der Fahrstrassen.
Was ich jetzt gefunden habe ergibt weiter ueberhaupt keinen Sinn...aber ich kann wieder fahren. Ich konnte alle Weichen einzeln schalten, sobald ich jedoch die am Ausgang 5 als Sequenz (Fahrstrasse) mit anderen schaltete erhoehte sich die Adressierung um 4. Ok, dann mal testweise nur die Weiche vom Ausgang genommen...dann gab es keine Veraenderung der Adressierung, muesste also etwas mit der Belastung des Ausgangs zu tun haben...dann mal die Anschluesse mit einer anderen Weiche getauscht...es blieb dabei, Ausgang 5 egal mit welcher Weiche (meine Vermutung war ein zu hoher Strom) verbunden und als Sequenz geschaltet und die Adressierung aendert sich. Zu guter Letzt habe ich dann Ausgang 5 komplett aufgegeben, es fand sich noch ein freier Ausgang auf einem der funktionierenden Module und seitdem klappt es auch mit dem Automatikbetrieb. Ich komme einfach nicht drauf wie das sein kann, vom Supporttickets dass ich bei Digikeijs "geloest" habe herrscht tiefes Schweigen
Ich bin seit einigen Monaten an einer Schauanlage. Leider mit vielen DR4018. Ich bin Elektroingenieur, und kann Dir versichern:
Physikalische ist an den 4018 nichts i.O.. Der Decoder hat etliche eklatante Fehler. Sowohl die Schaltung als auch das Layout sind extrem Mangelhaft. Die MOSFETs sind nicht vor Überstrom (Kurzschluss) und Überspannung (induktive Last) geschützt. Die Spannungsversorgung des Mirkocontrollers ist instabil, da sowohl Schaltungsfehler als auch Layoutfehler vorhanden sind. Und das schlimmste: Magnetspulen mit Endschaltern erzeugen Funken und damit extreme Störungen. Über das fehlerhafte Layout werden diese auf eine Kupferfläche unter den Prozessor geführt. Ergo.... da kann alles passieren, bis eben zum Verlieren der Konfiguration.
Ich versuche verzweifelt einen (besser: mehrere) workaround zu finden, um Verlust der Konfiguration und Sterben der FETs zu verhindern, da in der recht großen Anlage viele DR4018 sind...
Hallo Peter hast du mal die Schlatzeiten der einzelnen Weichen in Rocrail hoch gesetzt. Es könnte sein das die Befehle zu schnell kommen du eine Fahrstraße schaltest. lg Charly