nachdem ich meinen Personenwagenfuhrpark nun fast vollständig gegen 1:87 Modelle ausgetauscht habe, möchte ich sie nun wieder mit Beleuchtung ausrüsten. Nun gehen mir verschiedenste Möglichkeiten durch den Kopf. Die Grundlegende Dinge sind folgende. Alle Lok von mir haben oder bekommen einen Esu Lokpilot oder Loksound V4 M4, somit ist ein Ausgang für die Beleuchtung vorhanden und ich fahre mit der CS3 )
- analoge Lichtleisten über die Lok gesteuert ( dazu stromführende Kurzkupplungen an die Lok und Wagen, Lok schaltet die Beleuchtung ) Vorteil man braucht das Menü der Lok nicht verlassen um die Bel. schalten zu können. Bei dem Wunsch nach getrennt schaltbaren Rückleuchtung oder Zugzielen wird es schon schwieriger, sprich 4pol. Kupplung und eventuell einen Verstärker für die Ausgänge des Decoders )
- digitale Lichtleisten ( z.B. Esu ) bieten mehr Möglichkeiten wie z.B. neben den Schlussleuchten und Zugziel, auch flackern usw. Dann wäre der Zug auch jederzeit hinter anderen Lok einsetzbar. Zusätzlich bräuchte man einen Schleifer pro Wagenverband. Nachteil: Man muss den Decoder unter der CS3 einzeln anlegen und man muss in das Menü wechseln um zu schalten ( spielen ).
Bei der zweiten Möglichkeit ist mir auch durch den Kopf gegangen die Wagen alle einzeln mit einer digitalen Lichtleiste mit Decoder auszurüsten, denn der Anschluss weiterer Lichtleisten ist ja Leistungsmäßig auch begrenzt. Doch dann wird das mit der Steuerung noch aufwändiger. Oder man müsste alle Lichtleisten eines Zuges auf die gleiche Adresse legen. Für mich als weiteren Vorteil wäre dann aber zu sehen, dass ich die Wagen alle auf Roco Kurzkupplungen umrüsten könnte und ich müsste keine Stromführenden nehmen.
Wie seht ihr das? Welche Einbau habt ihr gemacht? Gibt es weitere Vor und Nachteile? Gruß Thorsten
Hallo Thorsten, zu Punkt 1 Lichtleisten über die Lok: würde ich über Relais im ersten Wagen schalten, Schleifer unter den 1. Wagen, Gleichrichter nicht vergessen (Flackern). So kannst du auch mehr Wagen anhängen und musst nicht auf die Belastung des Ausgangs achten. Nachteil: stromführende Kupplungen nötig. Rücklicht würde ich dann mit extra Funktionsdekoder schalten (preiswerter als teure 4er Kupplungen). Nachteil: Schleifer unter letzten Wagen zu Punkt 2 Digitale Lichtleisten: Preisvergleich zu Lösung 1! Je nach Bestand eine erhebliche Summe Ich habe es folgendermaßen gelöst: Alle Innenbeleuchtungen (respektive die Funktionsdekoder) haben die gleiche Adresse zugewiesen bekommen. Das heißt, Licht ist entweder an oder aus. Stromverbindung über 2-fach Kupplungen (Viessmann / tams). Rückbeleuchtung nicht einzeln schaltbar, zum Teil per Mikro Ein/Ausschalter am Wagenboden abschaltbar, um längere Kombinationen zu fahren. Ausnahmen sind Steuerwagen, die einen zweiten Funktionsdekoder haben (andere Adresse). Masserückleitung entweder über Drehgestelle oder über die stromführende Kupplung bei Zwei- und Dreiachsern. Jede Lösung hat etwas für sich. Mein Vorschlag für dich wäre Punkt 1. Damit hast du nur ersten und letzten Wagen definiert, die anderen wären freizügig einzusetzen, jede Lok schaltet "ihren" Zug, Da du wohl nur Drehgestellwagen bearbeiten willst, ist die Masserückleitung problemlos. Vielleicht kannst du mit den Anregungen etwas anfangen. Gruß Robert