Habe jetzt bei meinem Anlagenprojekt die Gleise probegelegt. Ich hatte sie Online bestellt. Was mich irgendwie gestört hat ist der Verpackungsmüll der dabei angefallen ist.
z.B. kamen die K-Weichen sorgfältig verpackt mit mehrfach gefaltetem weißem Karton, bedruckt in Schwarz, rot und blau. Im Karton zusätzlich noch die in extra Tütchen eingeschweißten Anschlußstecker und jedes Paar mit einer umfassenden Anleitung... Und das ganze 6 mal, denn ich habe 12 Weichen im Projekt.
Ich finde den für die K-Weichen betriebenen Aufwand bezüglich Verpackungen unverhältnismäßig. Ebenso kamen die Entkuppler jedes im Extra-Kartönchen mit Anleitung.
Ich weiß seit meinem 6. Lebensjahr, wie eine Märklin-Weiche angeschlossen wird. Sie wird also dann irgendwo verbaut und soll da ihren Zweck erfüllen. Märklin tut bei ihren K-Weichen ja regelrecht so, als handele es sich um ein neues IPhone...
Im Prinzip waren die Handgriffe
-Kiste auf
-Weichen und Antriebe raus
-Stecker sicherstellen
-Kiste und Anleitung in den Abfall.
Für diesen Zweck hätte es sicher auch ein brauner Recyclingkarton getan.
Ich frage mich, was diese aufwändige Verpackung soll... Gut, ich habe jetzt Online bestellt.
Aber wenn ich mir im Einzelhandel ein paar Märklin-K-Weichen kaufe, und keine Roco Geoline,...
dann liegt das sicher nicht daran, dass ich die Verpackung der K-Gleis-Weichen so attraktiv fand!
(Zumal die Weichen in der Regel im Regal hinter einer Theke gelagert werden.) Ich finde hier wäre mal ein Punkt, wo Märklin sparen und gleichzeitig was für die Umwelt tun könnte.
Wieso müssen die K-Weichen überhaupt so sorgfältig ab Werk, unterteilt in elektrisch und Handweiche, gebündelt werden? Eigentlich könnten Weichen, Antriebe und Handschalthebel doch in 5er oder 10er Packs separat an die Händler geliefert werden. Und der Händler bündelt dann vor Ort. Dem Einsteiger bündelt er schön die zweier Sets mit Anleitung und Kiste, der fortgeschrittene Kunde bekommt einfach die 5er Packs in die Hand gedrückt...

?
,
klein.uhu

ops:
flaster:


klein.uhu 
