RE: Die Werrabahn - Weichenbau im Bahnhof

#26 von Frank1969 , 02.12.2018 23:17

Hallo Jürgen,

manche Handwerker sind manchmal etwas unflexibel. Aber solche Leute trifft man überall an. Ich mache mir nicht so viele Sorgen, wegen des Gaszählers. Man kommt wirklich gut ran.

@alle

Von einem Freund habe ich 5 Silberlinge von Lima bekommen habe und wollte diese nun ausprobieren. Seit 4 Tagen lagen sie unausgepackt im Keller. Die Wagen -gezogen von einer V200 von Roco- entgleisten grandios auf der Bogenweiche R5/6 von Roco. Diese Weiche machte mir sowieso durch Entgleisungen bei vereinzelten Zügen schon Sorgen, aber 95% meines bisher eingesetzten Rollmaterials macht bei der Weiche bisher jedoch keine Probleme und so schob ich es auf die Radsätze vereinzelter Wagen. Als dann aber auch noch meine neu fertiggestellte Liliput IV bei ihrer Jungfernfahrt entgleiste, wurde ich misstrauisch. Denn bei dieser Lok ist die Spurweite der Radsätze exakt auf 14,3 mm eingestellt. Ich hatte erst die Radlenker der Weiche im Verdacht, aber es sind die Weichenzungen! Die Vorlaufachsen der BR18 werden regelrecht hochgehoben. Die Spurlehre bestätigte meinen Verdacht: Die Spurweite zwischen Außenzunge und Innengleis ist viel zu gering ist! Dies ist bei 2 meiner 4 Roco Bogenweichen der Fall! Nur bei der 2ten fiel es mir bisher nicht auf, da sie nur vom Herzstück kommend befahren wird.



Ich glaube, man kann gut an der vorderen Achse erkennen, wo die Reise hingehen würde. Ich werde die 2 mangelhaften Roco-IBW ausbauen und durch 2 Bogenweichen 85373 von Tillig ersetzen. Ich wundere mich über die mangelnde Einhaltung der Norm durch Roco. Die Weichen sind nicht billig und da erwarte ich eigentlich Weichen mit korrekter Spurweite zu bekommen. Aber meine Begeisterung für Roco bekam schon durch meine blaue S 3/6 eine Dämpfer, da der Kunstoff ohne UV-Einwirkung spröde wurde: viewtopic.php?f=2&t=158490&p=1875904&hilit=Roco+s+3%2F6+Tender#p1875904

Viele Grüße
Frank


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RE: Die Werrabahn - Weichenbau im Bahnhof

#27 von kleiner Wolf , 17.01.2019 23:01

Zitat

da sich viele Sorgen wegen der Gasleitung machen, habe ich diese Ecke fotografiert. Die Verschraubung des Zählers ist auf 1,8 m Höhe. Ich komme im Stehen problemlos an den Zähler und könnte ihn abschrauben. Wenn ich dann noch den einen Querträger entfernen würde (5 Schrauben), stände ich seitlich direkt am Zühler und 40 cm von der Wand entfernt, wo sich auf dem Bild der Kibri Ringlokschuppenkarton befindet. Durch den Regalboden würde man auch etwas höher stehen. Ich denke man kommt gut an den Zähler. Die geplanten Bahnhofsmodule werden sowieso leicht entfernbar sein, um sich bei der Gestaltung so wenig wie möglich zu verrenken.
Die Fläche hinter der äußeren Kurve zur Gasleitung und die senkrechte Ikea Leiste in der Ecke werden noch entfernt, sodass ich mich bei Bedarf in die Ecke stellen könnte.


Hallo Frank,
nun weiß ich nicht wie es bei deinem örtlichen Gasversorger gehandhabt wird.
Bei mir ist es so, dass die Messwerke für Gas und Wasser in geregelmäßigen Abständen gewechselt werden.
Dazu wird freier Zugang gefordert.
Auch werden die Anschlüsse verplombt um Manipulation auezuschließen.
Ich wäre da nicht so blauäugig.
Will jetzt keine Panik verbreiten.


Gruß
Roland




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RE: Die Werrabahn - Weichenbau im Bahnhof

#28 von Frank1969 , 18.01.2019 00:48

Hallo Roland,

die Ecke sieht inzwischen etwas anders aus und auch wenn es auf dem Photo nicht so aussieht, man kommt wirklich gut an den Zähler ran. Überdies könnte man sich inzwischen auch in die Ecke stellen, wo sich auf dem Photo noch die Leiste des IKEA-Regals befindet.
Der Bahnhof wird aus mehreren Modulen bestehen, damit ich ihn aus dem Bereich beim Zähler entfernen kann und dort problemlos genügend Platz freiräumen kann.
Bisher wurde der Gaszähler noch nie ausgetauscht, seit 2004 die Gasleitung gelegt wurde. Eigentlich beträgt die Eichdauer eines Gaszählers 8 Jahre. Den Wasserzähler hat HWW seitdem schon 3x gewechselt.

Viele Grüße
Frank


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RE: Die Werrabahn - Weichenbau im Bahnhof

#29 von Frank1969 , 22.07.2019 00:43

Hallo Stummis,

obwohl ich regelmäßig im Forum lese und in anderen Threads schreibe, habe ich meinen eigenen viel zu lange vernachlässigt. Wenn neben Familie und Beruf Zeit war, hatte ich mehr Lust zu basteln als am Rechner zu sitzen.
In den letzten 6 Monaten hat sich trotz begrenzter Zeit einiges getan. Der Schattenbahnhof lief manuell mit Rocrail problemlos und eigentlich wollte ich nach Weihnachten mit dem Bau des Bahnhofs beginnen. Aber dann kam mir die Idee, Steckdosen aus dem später sichtbaren Bereich zu verbannen und wenn man schon dabei ist, weitere zu installieren. Auch die Neonröhren wurden gegen LEDs getauscht. Als ich dann das Licht wieder anmachte, wäre ich fast erblindet! Ich hatte nicht erwartet, dass der Raum so hell sein kann.
Bei einigen Stummis sehe ich wahre Kunstwerke an die Wand gemalt und so habe ich die Wände erstmal blau gestrichen:



Als ich mit dem Bau des Schattenbahnhofs startete, dachte ich ursprünglich mal, dass er mit seinen 10 Gleisen für je 2 Züge + Abstellmöglichkeiten im späteren Bahnhof mein ganzes Rollmaterial aufnehmen könnte. Die Wirklichkeit hat inzwischen meine Milchmädchenrechnung von damals längst überholt. Ich möchte jedoch, dass meine Loks und Wagen jederzeit fahrbereit sind und nicht erst aus der Schachtel aus- und eingepackt werden müssen. Also suchte ich nach einer Lösung. Letztlich entschied ich mich für die Train Safe Röhren, ersteigerte einige bei eBay und beteiligte mich an der Stummi-Sammelbestellung. Nun brauchte ich nur noch einen Ort zum Aufgleisen der Röhren und veränderte dafür die Streckenführung vom Schattenbahnhof nach oben. Statt den gesamten Höhenunterschied durch die 2 Gleiswendeln zu überwinden, führe ich die Gleise vom Schattenbahnhof teilweise auch an der Wand entlang nach oben:



So eine Gleiswendel ist ein idealer Abstellraum:



Die Ecke mit dem Gaszähler habe ich nun so umgestaltet, dass man kann sich nun aufrecht in die Ecke stellen, wenn man unter der Anlage durchkriecht. Lediglich der Ikea-Eckregalboden unter dem Kibrikarton muss dafür noch entfernt werden:



Da noch genügend Platz war, entstand eine 2. Ebene für 4 Abstellgleise:



Ein Stummifreund sagte mir mal, bei mir sähe es immer so ordentlich aus:





In diesem Bereich hatte ich für die nächste Ebene die Trainsafe Röhren geplant:



Aber mir kam noch eine weitere Idee, wie man an diesem Photo vielleicht erahnen kann:



Ich hatte noch aus meiner Schulzeit eine alte Fleischmann-Drehscheibe mit Messinggleisen. Bei eBay fand ich günstig eine Bühne mit Neusilbergleisen und tauschte die Bühnen. Nun habe ich viel Platz, um Loks abzustellen. Wenn die Gleise verlegt sind, möchte ich die Drehscheibe und die Abstellgleise ebenso wie schon den Schattenbahnhof durch Plexiglas vor Staub schützen:



Weitere Photos folgen im nächsten Beitrag. Inzwischen sind auch -bis auf den Drehscheibenbereich- alle Gleise im verdecktem Bereich verlegt. Neben den Photos werde ich zur besseren Übersicht noch eine Skizze der Gleisanlagen posten.

Viele Grüße
Frank


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RE: Die Werrabahn - Weichenbau im Bahnhof

#30 von Frank1969 , 22.07.2019 11:27

Hallo,

wie versprochen die etwas unmaßtäblichen Skizzen der Gleisführung im Schattenbereich, damit die Gleisführung nachvollziehbarer wird:

Untere Ebene 1 mit dem 10-gleisigen Schattenbahnhof:



und die neue darüberliegende Ebene mit der Drehscheibe und den 2 Anschlüssen für die Trainsaferöhren:



Der neue Anlagenteil zum Aufsetzen von Röhren bis 180 cm:



Ich habe den Bereich extra großzügig gestaltet, um bequem Rollmaterial aufzugleisen, abzustellen etc. Auch meine Radreinigungsanlage konnte ich dort unterbringen und 1 zusätzliches kurzes Abstellgleis, da ich noch die Weiche übrig hatte.

Es ist zwar nichts besonderes, aber man freut sich trotzdem, wenn es nach monatelangem Bauen so funktioniert, wie man es sich vorgestellt hat: :D



Inzwischen sieht es auch wieder sauber aus! Das Aufräumen hat mehrere Tage gedauert... Nur einen guten Platz für den Laptop habe ich noch nicht gefunden. Fahren werde ich wahrscheinlich mit dem Lenz Handregler und schalten mit dem Ipad. Vielleicht werde ich Halterungen an der vorderen Anlagenkante der nächsten Ebene mit dem Bahnhof fürs Ipad anbringen. Zum Fahren habe ich bis jetzt lieber den Lenz Handregler mit Rad oder Tasten und keinen Touchscreen. Wobei mir persönlich vom Gefühl her sogar der alte Lenz LH100 besser in der Hand gefiel als der neue. Er fühlte sich irgendwie wertiger an.



Als letztes Bild noch mein neuer Arbeitsplatz im Vorraum. Der Tisch stand vorher dort, wo jetzt die Trainsaferöhren sind:



Das waren meine kleinen Fortschritte in diesem Jahr. Als nächstes liegt die Verkabelung und das Übertragen in Rocrail an.
Über Kritik und Verbesserungsvorschläge würde ich mich immer freuen. Ich bewundere Menschen, die alles akribisch vorher genau planen. Mir kommen die meisten Ideen erst beim Bauen und dann ist die Planung teilweise hinfällig

Viele Grüße
Frank


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RE: Die Werrabahn - Weichenbau im Bahnhof

#31 von Jürgen , 22.07.2019 13:13

Zitat

Mir kommen die meisten Ideen erst beim Bauen und dann ist die Planung teilweise hinfällig



Hi frank,

mi geht es manchmal ähnlich. Aber die Idee mit der Drehscheibe in der Wendel kam mir auch schon in etwas abgewandelter Form. Trotzdem hat sie mich angeregt, über den Aspekt noch einmal nachzudenken. Danke dafür. Ansonsten ist das kreative Chaos den meisten von uns nichts Neues ...

Aaaaber, ein aufgeräumter Arbeitsplatz hat viel mit Motivation zum Weitermachen zu tun. Wenn ich aufgeräumt habe, will ich meistens gleich wieder loslegen ...

Viele Grüße
Jürgen


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RE: Die Werrabahn - Weichenbau im Bahnhof

#32 von Frank1969 , 27.07.2019 21:50

Hallo Jürgen,

Danke für Deine Rückmeldung. Kreatives Chaos klingt zwar sehr schön, aber das Suchen nach dem Werkzeug, welches man eben noch in der Hand hatte, nervt manchmal dann doch...
Nach dem Urlaub geht es weiter. Ich hoffe, dass das Kabelziehen nicht allzu lange dauert.

Viele Grüße
Frank


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RE: Die Werrabahn - Weichenbau im Bahnhof

#33 von derOlli , 03.08.2019 13:15

Hallo Frank,

ich wünsche dir einen schönen Urlaub und hoffe das danach wieder passendes Bastelwetter für dich herrscht


Gruß von Olli


Über einen Besuch in meinem Kellerland würde ich mich freuen:
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RE: Die Werrabahn - Weichenbau im Bahnhof

#34 von Frank1969 , 25.05.2020 00:20

Hallo,

viel zu lange habe ich hier nichts geschrieben, obwohl ich regelmäßig an der Modellbahn gebaut habe. Es gab leider nicht viel zu sehen. Weitere Kabel ziehen, Antriebe installieren und Rocrail weiter einrichten, haben viel Zeit gebraucht.
Aus meiner Schulzeit habe ich noch eine Fleischmann Drehscheibe. Anstatt sie bei eBay zu verkaufen, habe ich sie im Schattenbahnhof als Lokspeicher in der Gleiswendel verbaut und so 46 Abstellgleise für Loks gewonnen:



Um die Loks vor Staub zu schützen, habe ich den Drehscheibenbereich mit einer Plexiglasabdeckung versehen. Die 3 großen Plexiglaselemente bekommen noch Griffe zum Anheben. Auch die Seiten habe ich mit PVC-Streifen geschlossen. Vielen Dank nochmal an Pierre für seinen Tip:



Da ich eine kurzschlussfreie Umpolung der Bühne haben wollte, entschied ich mich für das DSD 2010 und habe es nicht bereut. Recht einfach einzubauen und die Abgänge werden per Vorwahl zuverlässig angefahren. Jedoch jaulte der originale Motor so herzzerreißend und hatte Probleme die Bühne mit Lok zu bewegen, dass ich mir einen Motor bei SB bestellte. Nun macht es richtig Spaß zuzusehen, wie die Bühne sich in Bewegung setzt.
Nun geht es endlich an den Bau des Bahnhofs!

Viele Grüße
Frank


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RE: Die Werrabahn - Weichenbau im Bahnhof

#35 von Bk Distelrasen , 03.06.2020 17:03

Hallo Frank,

schön wieder mal von Dir etwas zu sehen! Dein Lokspeicher sieht beeindruckend aus!

Zu Deinem Beitrag #26: Hat der Tausch von Roco zu Tillig-Bogenweiche Abhilfe geschaffen? Ich hatte ähnliche Probleme und auch getauscht; der Erfolg ist allerdings mäßig. Bogenweichen und Vorlaufachsen scheinen sich nicht gut zu vertragen


Gruß
Alex



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RE: Die Werrabahn - Weichenbau im Bahnhof

#36 von Frank1969 , 03.06.2020 18:37

Hallo Alex,

vielen Dank für Dein Feedback. Ich möchte meine Loks nicht in der Schachtel lassen, sondern dauerhaft auf der Anlage abrufbereit haben.
zu Deiner Frage: Ich habe die Bogenweiche gegen eine andere getauscht und hatte dann immer noch Probleme. Zwar ist der Spur im Zungenbereich nun korrekt, aber der Abstand zwischen Radlenker und Außengleis ist zu groß. Das hatte ich dummerweise vor dem Einbau nicht geprüft. Dadurch liefen nun die Radsätze auf das Herzstück und entgleisen. Beim Nachmessen der neuen Bogenweichen habe ich verwundert festgestellt, dass ich 2 Arten von Roco Bogenweiche R 5/6 habe. Die einen haben einen Radlenker aus Metall und die anderen komplett aus Kunstoff. Die Metallradlenker haben den korrekten Abstand von 1,3mm. Die aus Kunststoff bei mir 1,6mm. Ich habe ein 2. Mal getauscht und eine Weiche mit mit Metallradlenker eimgebaut. Die 3. Bogenweiche funktioniert nun endlich einwandfrei. Glücklicherweise hatte ich mehrere Weichen noch in Reserve zum tauschen. Die verbauten Tillig-Bogenweichen funktionieren auch einwandfrei. Optisch gefallen sie mir besser als die Rocoweichen.

Viele Grüße
Frank


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RE: Die Werrabahn - Weichenbau im Bahnhof

#37 von gaulois , 07.06.2020 09:15

Hallo Frank,
hier mein Gegenbesuch. Ohne jetzt alles im Detail gelesen zu haben - dafür brauch ich etwas mehr Zeit - kann ich schon mal anhand der Bilder feststellen, dass Du Dir da auch ein gewaltiges Projekt vorgenommen hast, wenn ich mir die Ausführung ansehe, sehr solide gemacht und auch sehr ungewöhnlich. Eine Drehscheibe mit Abstellgleisen im Untergrund ist, glaube ich, einzigartig, zumindest sehe ich das zum ersten Mal. Was die SBf angeht: davon kann man nie genug haben. Auf meiner Anlage sind 30 Gleise im S21 unter dem HBf Sassenach geplant, wovon es schon 20 gibt, und weitere 20 unter dem Hangviadukt, vielleicht noch mal 20 unter der Doppelstockbrücke... Und das ist immer noch zu wenig, man wird um das heraus- und hineinfahren neuer Züge wohl nicht drum herum kommen, wobei meine Idee, epochenweise zu wechseln sich bisher noch nicht hat in die Praxis umsetzen lassen...
Wenn mein Eindruck von den ersten Bildern Deiner Anlage stimmt, wird das hier ein tolles Ding!


In der Krise: Zu Hause bleiben und weiter den Nachwuchs fördern!
Gruß aus dem Rheinland
Gerd 50 014

Von Sassenach nach Bullay:


die KBS481 und 246


 
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RE: Die Werrabahn - Weichenbau im Bahnhof

#38 von Frank1969 , 24.07.2020 14:53

Hallo Gerd,

vielen Dank für Deine netten Worte! 50 Abstellgleise sind ein Traum! Da das vom Platz bei mir nicht geht, habe ich als zusätzliche Alternative die Trainsaferöhren. Die muss man natürlich auch irgendwie unterbringen...die sind zwar auch nicht billig, aber 2 Weichen + Decoder + Flexgleise sind auch nicht umsonst.

Viele Grüße
Frank


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RE: Die Werrabahn - Weichenbau im Bahnhof

#39 von Frank1969 , 24.07.2020 19:52

Hallo Stummis,

nachdem nun neben dem Schattenbahnhof auch die Drehscheibe endlich läuft, kann ich mit dem Bau des Bahnhofs starten!
Lange habe ich mit Modellgleis21 am Gleisplan des Bahnhof Grimmenthal von 1902 getüftelt, um ihn möglichst originalgetreu in meinem Raum unterzubringen. Dabei war es mir wichtig, große Radien von über 2 Meter zu verwenden, um mit der Roco UK problemlos zu kuppeln. Ebenfalls sollen preußische Epoche 1 Weichen ohne Doppelschwelle zum Einsatz kommen. Glücklicherweise bin ich im Besitz von originalen Weichenplänen aus der damaligen Zeit. Weichen-Bernd war dann auch noch so freundlich und hat mir die preußische Gleisgeometrie ins Modellgleis21 übertragen. Dafür nochmal ein ganz herzliches Dankeschön! Anschließend habe ich dann noch für die Weichen die markante preussische Schwellenlage übertragen.

Um für den Bahnhof möglichst viel Länge zu gewinnen, geht er am Ende jeweils in einen Radius 540mm über. Ich habe vor den Bahnhof ähnlich wie in der Gleiswüste von Wolfgang in einem Hügel und wie in Polkritz von Holger in einer Straßenüberführung verschwinden lassen, damit der enge Radius optisch nicht stört. Wenn ich dann nur etwas das Niveau der beiden erreiche, wäre ich schon sehr glücklich!

Auch wenn ich lange am Computer gesessen habe, die Realität sieht dann in 1zu1 doch wieder etwas anders aus. Glücklicherweise habe ich den Plan in 2 Teilen überlappend ausdrucken lassen und konnte durch etwas drehen noch über 10 cm Länge gewinnen:







Wir wohnen zwar in einem EFH und ich habe vor noch höchstens 1x endgültig umzuziehen. Aber man weiß ja nie und so baue ich den Bahnhof vorsichtshalber umzugsfreundlich auf 5 Segmenten. Vielleicht schenkt mir ja jemand ein Haus an der Elbe. Mit einem 10m langem Mobaraum. Gerne auch länger. Über PN bin ich übrigens gut zu erreichen.

Die Segmente baue ich nach dem Prinzip der Jagsttallbahn (http://www.jagsttalbahn-modelle.de ) mit Multiplex in 18 mm Stärke für den Rahmen und einer 4 cm dicken Styrodurplatte als Basis für den Bahnhof.
Als Verbindung zwischen den Segmenten nehme ich die Modulverschraubung von Schumacher, von denen ich schon 4 Stück mal vor gut 20 Jahren gekauft habe. Die sind sehr stabil und präzise.



Beim vorderem Segment, auf welchem der Zollstock liegt, betragen die Winkel am Ende nicht 90 Grad sonder 93 und 87. Dadurch läßt es sich leichter herausziehen.



Irgendwo im Internet habe ich gelesen, dass die grünen Styrodurplatten formstabiler sein sollen. Zumindest konnte ich beim WDS unseres Hauses feststellen, das Styrodurplatten geringfügig schrumpfen können. Ursprünglich wollte ich Resorb zur Schalldämmung verwenden. Da ich die Segmente aber zum Arbeiten immer wieder in den Nachbarraum transportieren werde, habe ich mich dagegen entschieden. Ich finde, dass ich schon genug Sport treibe.



Als nächstes werde ich den Gleisplan auf die Segmente kleben und dann können die ersten Holzschwellen verlegen werden. Das ist ein Gefühl wie Weihnachten!

Viele Grüße
Frank


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RE: Die Werrabahn - Weichenbau im Bahnhof

#40 von derOlli , 24.07.2020 20:42

Hallo Frank,

als ich deinen Gleisplan gesehen hatte dachte ich mir:
Oh, wie hat er denn die Tapete bedruckt?
Dann habe ich aber gesehen das es mehrere Blätter sind die aneinander geklebt wurden.
Deine Segmentbauweise sieht sehr stabil aus. Was ich aber nicht verstehe ist das du auf Resorb verzichten möchtest. Das zusätzliche Gewicht hält sich in Grenzen. Wovon ich dringend abraten würde ist die Gleise auf das Stürodur zu kleben. Das erzeugt nur unnötigen Lärm, wie ich bei meiner vorgänger Anlage feststellen mußte. Um so massiver das Trassenbrett, um so weniger Schall wird erzeugt. Zumindest von meiner Erfahrung her. Bei deiner Segmentbauweise bist du aber auf den richtigen Weg


Gruß von Olli


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RE: Die Werrabahn - Weichenbau im Bahnhof

#41 von Frank1969 , 27.07.2020 10:12

Hallo Olli,

danke für Deinen Besuch. Wie geht es Deiner Hand?
Bei der Geräuschdämmung hast du zielsicher meinen wunden Punkt erwischt. Ich hatte ein paar Gleise aufgelegt und war erstaunt, wie laut die Lok sich direkt auf dem Styrodur anhört. Ich habe bisher allerdings nur 2 zusätzliche Querstreben pro Segment eingesetzt. Weitere wollte ich erst einsetzen, sobald der Gleisplan fest positioniert ist, um keine Probleme mit den Weichenantrieben zu bekommen. Dadurch kann die Styrodurplatte natürlich auch noch ordentlich wie bei einer Trommel mitschwingen. Das 4 mm Gummi-Granulat, welches Wolfgang benutzt hat, wiegt 4 kg pro qm und vermindert natürlich auch durch sein Gewicht die Schwingungen. Leider ist ein rautenförmiges Ecksegment wegen der vielen Weichen 1,9 m lang geworden. Aufgrund seiner Form kann ich es ganz gut noch transportieren. Aber dort 6 kg Gummi-Granulat aufzukleben, haben mich abgeschreckt. Deswegen versuche ich es erstmal mit 4mm Kork:



Jetzt werde ich noch zusätzliche Streben von unten anbringen und dann mal sehen, wie laut das ganze noch ist. Wenn ich unzufrieden bin, werde ich doch auf das Gummi-Granulat zurückgreifen und habe außer Zeit 2 Rollen Kork in Sand gesetzt. Den Kork habe ich mit Latexbindemittel geklebt. Bis der vollständig fest ist dauert es, sodass ich erst nach meinem Urlaub den Geräuschpegel hören werde.
Für weitere Tips würde ich mich freuen.

Viele Grüße
Frank


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RE: Die Werrabahn - Weichenbau im Bahnhof

#42 von Frank1969 , 19.08.2020 14:09

Moin,

eigentlich wollte schon viel weiter sein mit dem Verlegen der Schwellen. Eine Weiche hatte ich auch schon fertig gehabt:



„hatte fertig“, weil Ollis Vorschlag mit dem Gummi-Granulat mir keine Ruhe gelassen hat und ich habe die Geräuschdämmung verglichen habe:

1. Die Schienen auf dem Styrodur: Das Styrodur verstärkte die Fahrgeräusche der Lok ins Unerträgliche
2. Die Schienen auf dem 4mm Kork: Die Fahrgeräusche wurden ganz gut gedämpft, wurden aber weiterhin auf den Segmentkasten übertragen. Wesentlich leiser als beim ersten Versuch, aber ich hatte mir mehr erwartet.
3. Die Schienen direkt auf dem Gummi-Granulat: Die Übertragung der Fahrgeräusche auf den Segmentkasten wurden komplett unterbunden. Es war als ob die Schienen auf einem Teppich liegen! Der Unterschied zu 1 und 2 ist gigantisch!

Hätte ich mal das mal vorher ausprobiert! Diesen großen Unterschied hatte ich nicht erwartet! Ich würde mich später ärgern, wenn ich beim Kork bleiben würde. Denn jetzt kann ich es noch leicht ändern und habe halt etwas Lehrgeld bezahlt. Nun warte ich auf die Lieferung der Dämmung, welche auch Wolfgang in seiner Gleiswüste verwendet hat.

Viele Grüße
Frank


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RE: Die Werrabahn - Weichenbau im Bahnhof

#43 von PATs in 1zu87 , 19.08.2020 16:53

Mahlzeit

kann ich so voll bestätigen.
ich habe in den SBF und den Wendel Kork genommen, sehr laut.

Für den rest der Anlage habe ich 3mm Gummi auf Gummi geklebt, der Unterschied ist schon gewaltig.
Es sind derzeit noch Schrauben zum Fixieren da, wenn die mal raus sind wird es noch leiser

Grüsse
Pat


Irgendwo im Ruhrgebiet

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Meine HO-Anlage: https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=179346
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RE: Die Werrabahn - Weichenbau im Bahnhof

#44 von derOlli , 19.08.2020 18:37

Hallo Frank,

nicht nur die Bettung für das Gleis ist entscheidend, sondern auch die Dicke der Trasse und das verwendete Gleismaterial. Ich hatte auf dem Gummi (auch Resorb genannt) mal testweise verschiedene Gleise gelegt und mit dem selben Wagen mir die Lärmentwicklung angehört. Das Fleischmann Profigleis war das lauteste, das von Peco das leiseste was ich getestet hatte.
Das heißt wenn man sich schon für ein lautes Gleis entscheidet kann man viel Geld für die Geräuschdämmung ausgeben und hat kaum Erfolg. Bei einem leisen Gleis und die richtige Dämmung kommt man auch schneller zum Ziel.

Der Selbstbau der Gleise ist sehr interessant. Sparst du damit Geld?
Wenn ich meinen SBH mit Selbstbaugleisen ausgestattet hätte wäre ich vermutlich immer noch bei der ersten Ebene


Gruß von Olli


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RE: Die Werrabahn - Weichenbau im Bahnhof

#45 von Frank1969 , 21.08.2020 23:38

Hallo Pat,

vielen Dank für Deine Bestätigung.

Hallo Olli,

beim Streckengleis spare ich eigentlich kein Geld durch den Selbstbau im Vergleich zum gekauften Flexgleis. Selbstbauweichen sind da schon deutlich günstiger. 5-6 € kostet das Material für eine Weiche. Wenn ich aber die Arbeitszeit dazu rechnen würde bis eine Weiche fertig ist, ist es auch nicht billiger. Es bringt aber Spaß und die Optik gefällt mir besser. Ich werde für meinen Bahnhof das Code 60 Gleis von Peco benutzen, welches ziemlich genau dem preußischen Länderbahngleis in Höhe und Schienenfussbreite entspricht. Dazu kommt die typische Schwellenlage ohne Doppelschwellen z.B. wie bei der DRG. Das sieht so schön aus, dass ich mir die Arbeit einfach machen muss. Der einzige Wehrmutstropfen ist, dass ich auf Kleineisen verzichten muss, da sonst die Spurkränze auflaufen.
Ich hatte mal die Gleise für einen kleinen Endbahnhof mit Selbstbaugleisen in Code 70 gebaut und immer wenn ich mir die Segmente ansehe, fasziniert mich das spezielle Erscheinungsbild der preußischen Gleise immer wieder.
Aber erstmal muss ich bis nächsten Mittwoch auf die neue Dämmung warten..

Viele Grüße
Frank


Die Werrabahn - Bahnhof Grimmenthal:
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RE: Die Werrabahn - Weichenbau im Bahnhof

#46 von derOlli , 22.08.2020 07:04

Hallo Frank,

Zitat

Der einzige Wehrmutstropfen ist, dass ich auf Kleineisen verzichten muss, da sonst die Spurkränze auflaufen.



Innen weglassen und außen dran machen.


Gruß von Olli


Über einen Besuch in meinem Kellerland würde ich mich freuen:
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RE: Die Werrabahn - Weichenbau im Bahnhof

#47 von Jürgen , 25.08.2020 14:26

Hi Frank,

ich war ja schon lange nicht mehr hier. Es hat sich ja einiges getan. Über Gaszähler will ich jetzt nicht mehr reden ...

Es hat sich ja einiges getan und ich finde wie immer Anregungen zuhauf für meine neue Anlage oder besser gesagt für die Erweiterung. Der Unterbau macht mir noch zu schaffen, denn die Anlage soll transportabel bleiben, aber gleichzeitig SBhf und die eigentliche Anlage beherbergen. Bautechnisch ist das gehobener Anspruch, denn es soll ja auch passen ... Mal sehen, wie ich das mache ...

Weichenselbstbau habe ich mir in diesem Leben nicht vorgenommen. Das überlasse ich denjenigen, die das besser können und mehr Spaß daran haben, also Dir. Chapeau.

Bis bald
Jürgen


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RE: Die Werrabahn - Weichenbau im Bahnhof

#48 von Der Dampfer , 04.09.2020 08:19

Hallo Frank
Habe mir gestern mal Deine Werrabahn angeschaut. Donnerwetter .....hier baut aber einer sehr ordentlich und sauber. Ein Schattenbahnhof mit Staubschutz
Deine ganze Konzeption ist genial.Ich meine wer baut sonst eine Drehscheibe in eine Gleiswendel ein und gewinnt zig Stellplätze für Loks
Ich bin jetzt nicht so der Elektriker vor dem Herrn ,aber ich vermute du hast das schaltungstechnisch so gedengelt das Loks ihren Platz dort im später nicht sichtbaren Platz alleine finden ?!?!
Die Sache mit den Trainsaferöhren ist klasse ,wie ich finde. Ich selber habe auch keinen Platz für einen großen Fiddle Yard und ehrlich gesagt auch keine Lust riesige Kunstbauten im Untergrund zu schaffen.
Doch mit den Trainsaferöhren ist schnell und unkompliziert ein Zugtausch möglich.
Weichenselbstbau ...klasse ....für mich aber mit meinem leicht nervösen ,ungeduldigen Charakter out of range!
Kurzum ....Werrabahn....hier kriege ich viel MOBA beim Schauen für mein Geld
Ich schaue gerne wieder ein.
Beste Grüße Frank und gerne bis später sagt Willi


Durch dieses Wurmloch gelangen Sie nach Neustadt am Wald in den 1950ern

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RE: Die Werrabahn - Weichenbau im Bahnhof

#49 von Frank1969 , 07.09.2020 13:43

Hallo Olli, Jürgen und Willi,

vielen Dank für Euren Besuch! Zur Zeit bin ich dabei, die Segmente mit Querstreben noch verwindungssteifer zu machen, sie anschließend zu lackieren, die Gummigranulatmatte mit Latexbindemittel aufzukleben und anschließend den neuen Gleisplan mit Sprühkleber 77 vom 3M aufzukleben. Das dauert leider, obwohl ich mir fast jeden Tag ein bisschen Zeit dafür klaue.

@ Olli: ja, daran habe ich auch schon gedacht und Tackerklammern in Größe 10, bzw. fertige Gleisnägel habe ich hier liegen. Doch die Gleisprofile in Code 60 von Peco haben einen Fuß in 1,24 mm Breite. Viel zierlicher als die üblichen H0-Gleise. Ich bin mir noch nicht sicher, ob das vom Gesamtbild Nagel-Fuß zusammenpasst oder ob die Nägel zu grob wirken werden.

@Jürgen: Ja, ja der Gaszähler... Ich weiß! Aber der Bereich ist recht schnell abbaubar, sodass der Handwerker wieder gut rankommt.
Mein Schattenbahnhof ist in 5 Segmente á ca. 1m aufgeteilt und dadurch gut transportabel. Es wäre sonst von der investierten Arbeit und dem Geld schade, wenn man ihn irgendwann auseinanderreißen müßte.

@Willi: Vielen Dank für Deine lobenden Worte! Ich habe mich sehr gefreut. Ich habe die Anlage so geplant, dass ich mit Automatik fahren könnte. Allerdings möchte ich bisher die Züge lieber selber steuern und punktgenau auf der Bühne anhalten können. Die Drehscheibe wird vom Bereich wo die Traunsaferöhren angesetzt werden einsehbar sein, sodass auch die Hand Gottes -falls es nötig sein sollte- gut rankommt. Der Staubschutz hat sich schon so häufig bewährt beim Dreck machen! Die investierte Zeit habe ich schon längst wieder raus.

Viele Grüße
Frank


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RE: Die Werrabahn - Weichenbau im Bahnhof

#50 von derOlli , 08.09.2020 20:19

Hallo Frank,

Zitat

ja, daran habe ich auch schon gedacht und Tackerklammern in Größe 10, bzw. fertige Gleisnägel habe ich hier liegen. Doch die Gleisprofile in Code 60 von Peco haben einen Fuß in 1,24 mm Breite. Viel zierlicher als die üblichen H0-Gleise. Ich bin mir noch nicht sicher, ob das vom Gesamtbild Nagel-Fuß zusammenpasst oder ob die Nägel zu grob wirken werden.



Einfach mal an einem Stück ausprobieren und das Foto hier zeigen. Ich bin neugierig wie die Gleisnägel dann wirken.


Gruß von Olli


Über einen Besuch in meinem Kellerland würde ich mich freuen:
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RE: Bahnhof St. Julien im Grenzgebiet.

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