am Wochende habe ich mir einen universellen Lokeinstell-/Prüfstand gebaut.
Er besteht aus einem Programmiergleis hinten, einem Rollenprüfstand mittig, einem Mfx-Gleis, ESU-Lokprogrammer, Analog-Trafo Märklin und einem Trafo zur Versorgung des Mfx-Gleises und einer MS.
Der Trafo versorgt über seinen Lichtstrom den Programmer mit Strom. Sein analoger Fahrstromausgang dient zum Prüfen von analogen Loks oder zum Umschalten diverser Decoder (z.B. Piko-Hobbyloks) in den Digitalzustand. An der Leiste im Vordergrund sind folgende Ausgänge eingelassen (von links nach rechts):
Mit einem kurzen Kabel werden dann die gewünschten Verbindungen gesteckt, z.B. Programmer auf Gleis oder auf Rollenprüfstand. Bei der Bedienung muss man natürlich aufpassen, das man nicht Strom vom Trafo in den Programmer schickt........
warum suchst Du so dringend Response? Du hast so schön geschrieben ...
ZitatBei der Bedienung muss man natürlich aufpassen, das man nicht Strom vom Trafo in den Programmer schickt........
Aber das Teil bediene ja nur ich
... so dass sich an manchen Stellen eben Nachfragen erübrigen.
Ich habe mir so was ähnliches in eine Kiste gebaut, nur mit Rollenprüfstand (RPS) und ein paar Schaltern .... die nur ich bediene.
Das Ding kann AC und DC analog, Multiprotokoll mit IB (MM, DCC, SX), MFX mit der Märklin-Mobile-Station, ESU-Lokprogrammer mit dem PC, IB mit dem PC, Trennung zwischen RPS-ansteuerung und einem weiteren Ausgang (damit kann man dann eine Modulanlage steuern und gleichzeitig am RPS eine Lok mit einem anderen Fahrgerät bedienen)
Ich bin sehr zufrieden mit meinem tranportablen Teil und Du wahrscheinlich auch mit Deinem, oder?
... und mittlerweile auch noch mit dem ESU-Decoderprüfstand "aufgerüstet".
lieben Gruss von südlich des Weisswurst-Äquators Thomas
der HWZ .... wenn Du in den Untiefen des Forums suchst, wirst Du so um die Zeit unseres damaligen Stammtisches herum die ersten Diskussionen zum Thema "Da ruckelt doch was" finden. --> Mehr sach ich dazu nich, sonst driften wir thematisch sofort wieder ins Weltall ab
Steigerungen, naja. Ich habs halt nur kompakter gebaut. Es gibt ergänzend auch die Möglichkeit Weichenantriebe analog zu testen, Weichen an einem Digitaldekoder anzuschliessen und an einem Servo-Decoder auch Modellbau-Servos einzustellen. bzw für den 8fach-Servo-Decoder von www.modelleisenbahn-claus.de Konfigurationsfiles zu bearbeiten.
lieben Gruss von südlich des Weisswurst-Äquators Thomas
#9 von
Horst Lawall
(
gelöscht
)
, 22.01.2008 14:58
Hallo, angeregt durch eure obigen komfortablen Selbstbau- Prüfstände, habe ich mir auch einmal Gedanken gemacht. Dabei ist folgende Universal- Wartungs- Schublade für meinen Arbeitsplatz herausgekommen:
Bilder auf meine WebSite verlagert (Stummilein, Admin)
#12 von
Horst Lawall
(
gelöscht
)
, 23.01.2008 01:00
Hallo Johan und Wolfgang,
danke für euer Lob! Als Grundplatte für den Auf-und Einbau der Teile habe ich eine 10mm- Siebdruckplatte verwendet, hier im Bild ziemlich dunkel. Den Arbeitsplatz mit Schubladen habe ich mir einmal vor langer Zeit aus Span- und Tischlerplatten gebaut.
Jetzt fehlt natürlich noch ein Adapter für die 21-poligen Lokdecoder- Stecker und ein Lautsprecher dazu.
Guten Morgen Thomas. Ich sehe auf dem Foto deines Prüfstands, dass du vermutlich das Teil Märklin 78111 einbezogen hast. Bist du damit zufrieden, oder gibt es einen Trick, damit es die Geschwindigkeit richtig anzeigt? Ich hatte mit dem Teil nur Ärger und habe es mittlerweile zurückgegeben. Zuerst war die Geschwindigkeit abhängig von "Tagesform" und Reibungswiderstand. D.h. eine E 18 steigerte die eingestellte V durch aufsetzen des Gehäuses Bei unveränderter Vorgabe war die "gemessene" V von Tag zu Tag unterschiedlich. Das getauschte Gerät zeigte an, was immer es wollte, nie jedoch über 65 km/h. Bestimme jetzt wieder über Weg/Zeit/Maßstab, mit entsprechendem Platzbedarf. Da das Prinzip von 78111 jedoch vom Denkansatz super ist würde ich es gerne einbauen, nur 100,--€ für Würfelwerte ist ne Menge Holz Gruß Günter
die Abhängigkeit von der Tagesform ist mir auch aufgefallen. Hintergrund ist die Reibung des Lokrades am gelagerten Rad des Prüfstandes.
Je nach Sauberkeit und "Öligkeit" der Räder, sowie dem Gewicht der Lok und vor Allem der exakten Einstellung der Rollböcke schwankt die Geschwindigkeit.
Da ich jedoch nicht aufs Zehntel messen will, bin ich mit der Lösung zufrieden.
Die Messmethode über Strecke und Zeit bringt wahrscheinlich ein genaueres Ergebnis.
edith hat fehlende Buchstaben ergänzt
lieben Gruss von südlich des Weisswurst-Äquators Thomas
echt schön was man alles mit seinem Rollenprüfstand machen kann. Meiner steht grad nur aufm Schreibtisch rum, Trafo liegt in einem anderen Eck usw................... Immer wieder schön was man alles so beim Lesen findet. Werde mal gleich anfangen zu planen, Grins