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RE: MiniMax als zweigleisige Hauptstrecke?

#1 von KalleH , 11.11.2018 21:13

Schönen Guten Abend miteinander!

Aufgrund räumlicher Veränderungen befinde ich mich erneut im Planungsmodus. Dabei kommen mir immer mehr Zweifel am Bau einer festen Anlage oder der Segmentierung einer festen Anlage. Ein richtiger Modulbau hat für mich entscheidende Vorteile, der schnelle Baufortschritt einzelner Teilschritte, der flexiblere Aufbau auch an anderen Orten oder die thematische Umgestaltung der Anlage, vereinfachte Umzüge oder auch die Mitnahme des eigenen Bahnhofs zu Fahrtreffen sprechen eigentlich alle für eine Modulbauweise.

Die klassischen Module nach Fremo-Norm sind jedoch irgendwie zu groß, um auch zu Hause vernünftig in eine "feste Modulanlage" integriert zu werden. Immer wieder begeistert bin ich von der pragmatischen aber überaus gelungenen Umsetzung des Modulgedankens in den MiniMax-Threads. Die verwendeten Kurvenradien sind noch Kellertauglich und die Betriebsstellen übersichtlich, sodass auch unter beschränkten Platzverhältnissen ein Fahrbetrieb möglich ist.

Warum baue ich mir nun nicht einfach ein schönes Arrangement nach der MiniMax-Norm? Leider kriege ich den zweigleisigen Betrieb nicht aus meinem Kopf Auch passt meine bevorzugte Epoche wenig zu den dargestellten Nebenbahnen, im Wechsel der Epoche IV zur Epoche V sind die beschaulichen Nebenbahnen wohl schon stillgelegt oder zumindest des betrieblich interessanten Güterverkehrs beraubt. An einer zweigleisigen (Haupt-)Strecke lässt sich jedoch selbst heutzutage noch Güterverkehr darstellen.


Wahrscheinlich werden sich nun einige Fragen, was der Sinn meines Geschreibsels ist oder warum ich es nicht in meinem Planungsthread eröffne
Nunja, bevor ich mir irgendwelche eigenen Modulnormen ausdenke und im nachhinein doch inkompatibel zu anderen bin, stoße ich einfach mal die Diskussion um Zweigleisige Module in Adaption an die MiniMax-Norm an. Selbstverständlich geht es mir dabei nicht um x-gleisige Großstadtbahnhöfe oder den realistischen Betrieb von InterCitys oder gar ICEs. Bahnhofsmodule mit 50 cm Breite, 3 Meter Länge und 4-5 Gleisen, für Züge mit 4 n-Wagen und einige Anschließer sind dabei meine ersten Gedanken. Der vereinfachte Nebenbahnbetrieb ohne Signale ist hierbei natürlich nicht mehr möglich.

In letzter Zeit hat sich ja bereits eine kleine MiniMäx-Fraktion gebildet, vielleicht ist sowas ja auch für den zweigleisigen Hauptstreckenbetrieb möglich. Bei neutraler Ausgestaltung und entsprechendem Rollmaterial böte sich ja auch eine Kombination mit den bestehenden eingleisigen Modulen an. Ich kann mir gut vorstellen, dass es sich einige dafür begeistern könnten. Letztendlich können alle nur profitieren

Auf eine rege Diskussion zu diesem Gedanken würde ich mich sehr freuen, insbesondere auch die Meinungen der Begründer der MiniMax-Module. Solltet ihr es für totalen Quatsch halten, zögert nicht es mich wissen zu lassen Ich sehe jedoch durchaus Potential in dieser noch recht unklaren Idee.

Beste Grüße
KalleH


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RE: MiniMax als zweigleisige Hauptstrecke?

#2 von Stader Gleisbauer , 18.11.2018 12:13

Moin Kalle,

interessant wäre bei dem Thema doch die Gestaltung des Stirnbrettes mit den Bohrungen.
Mach doch mal aus einem Restück Holz ein Trassenbrett für 4,00m Gleismittenabstand und lege das auf ein 30er Stirnbrett. Bleiben die Löcher für die Schrauben dann so wie jetzt und gehen nicht mehr von der Gleismitte des einzelnen Gleises aus sondern von der Mitte zwischen den beiden Gleisen aus oder doppelte Bohrungen unter jedem Gleis, so daß eingleisige Module an zweigleisige Module angeschraubt werden könnten (wie das aussieht lassen wir mal außen vor), so daß ein Gleis einfach Stumpf endet.
Und dann die Frage ob die Standardbreite für Streckenmodule bei 30 cm bleibt oder ein wenig auf z.B: 35cm aufgeweitet wird um links und rechts der Gleise vergleichbaren Platz zur Gestaltung zu haben.
Bei der Verkabelung setze ich mal vorraus daß die bleibt wie bisher, nur daß oben eben ein Gleis mehr liegt.
Der Übergang zur eingleisigen Strecke sollte ja eh kein Problem sein, entweder als Ausfädelung aus einem Bahnhof oder eine Weiche als Überleitstelle auf einem Übergangsmodul.

MfG Christoph


 
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RE: MiniMax als zweigleisige Hauptstrecke?

#3 von v100anderlingen , 19.11.2018 11:44

Hallo Kalle,

die Idee einer 2-gleisigen MiniMax-Hauptstrecke finde ich super!

Entscheidend ist der "richtige" Gleismittenabstand, und den wirst Du festlegen müssen!
Das Vorbild hat einen Mindestabstand - wie Christoph schon geschrieben hat - von 4 m. Auf H0 übertragen wären das ca. 46 mm, diesen Abstand verwenden übrigens die Fremoikaner. Das ist vorbildlich und sieht optisch super aus, nur leider bedingt das große Radien von (vorgegebenen) 2 m! Damit ist das für einen normalen Modellbahnraum wenig(er) geeignet.
Modellbahnanbieter verwenden Gleisabstände von über 60 mm (Roco z.B. 64,6 mm), ein kreuzen von 2 Personenzügen mit langen Waggons ist dann auch bei Radien um 50 cm möglich, optisch überzeugt es mich aber nicht.
Nur als Anregung: Wäre 55 mm Gleismittenabstand (oder gar 50) ein Kompromiss?

Auch muß die Mindestbreite der Module festgelegt werden. In der eingleisigen MiniMax-Norm sind es 30 cm, hier bietet sich dann 35 cm an, breiter geht ja immer.

Zuletzt darfst Du dann auch noch die Bohrungen festlegen. Ein Übergang eines der 2 Gleise auf ein eingleisiges MiniMax-Modul finde auch ich interessant, das andere Gleis endet dann stumpf.

Und gebe Du der Idee doch gleich einen richtigen Namen (z.B. MiniMaxH).

Mit großem Interesse verfolge ich diese Idee weiter...

Grüße
Dieter


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RE: MiniMax als zweigleisige Hauptstrecke?

#4 von Jürgen , 19.11.2018 14:32

Moin in die Runde,

da bin ich doch ganz Ohr, da mir der Bau einer zweigleisigen Paradestrecke im Kopf herum geistert. Mit dem Rosentalviadukt (link in der Signatur) habe ich vor vielen Jahren einmal eine Ausstellungsanlage gebaut, die maßstäblichen Gleisabstand hatte. Zum Ende des Viadukts habe ich den Gleisabstand vergrößert, um mit dem Abstand von Rocos R5 und R6 klar zu kommen.

Warum sollte das kein Weg sein ? Bei Modulen, die im Ausstellungsbetrieb von einem Radius mit minimal 2 m bei Vorbildgleisabstand ausgehen, können Module definiert werden, die mit einer Aufweitung auf z.B. 61,6 mm arbeiten. Dies ist für den Betrieb zuhause oder unter beengten Bedingungen geeignet.

Grüße
Jürgen

Edit: der Übergang zu MiniMax Modulen kann ja auch über einen Nebenstrecken Anschluss erfolgen. So ist der Anschluss zu meinem Maulbronn geplant.


Mein Erstling von 2002/2003: Rosentalviadukt, Friedberg, Hessen um 1960

Meine aktuellen Projekte: Maulbronn, ein schwäbischer Endbahnhof, 21.Juni 1922 und Zeitreise nach und in Maulbronn-West


 
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RE: MiniMax als zweigleisige Hauptstrecke?

#5 von Krammark , 19.11.2018 14:50

Moin Kalle,
Moin Dieter,

tolles Thema, das mich auch schon beschäftigt hat.

Ich habe persönlich auch viele Punkte des MiniMax-Konzepts übernommen/angewendet (bin derzeit in meinem Thread aber nicht sonderlich aktiv ops: ). Mein Problem waren damals eine Gleisverbindung im Bahnhof (zwischen den bahnsteigen), die "Weichenfelder" des Bahnhofes selbst und im aktuellen Zusatz-Projekt die Gleisverbindungen bei meinem 3-gleisigen Weihnachtsbaum- / Testkreis. Bedingt durch das zu kaufende und auch quasi handelsübliche Gleis- bzw. Weichenmaterial bin ich einfach bei dem Gleismittenabstand der RocoLine-Gleisgeometrie von 64,4mm geblieben, da ich da bereits viel Material hatte. Damals wollte ich den Gleisabstand vom Fremo übernehmen und hatte auch bereits meine Kopfstücke der Module/Segmente nach Fremo gebohrt. Bei meinen besagten Weichen kam es dann zum Problem. Da kannte ich MiniMax noch nicht. Später hatte ich auch einmal mit Dieter ein paar Fragen per PN ausgetauscht.

Das Tillig H0-ELITE-Gleis wäre ja als Industriematerial auch noch da, welches einen Gleisabstand von 59mm hat, was schon einmal geringer als bei RocoLine wäre.

Zum Gleisabstand bei der 1:1 Bahn möchte ich noch einwerfen, dass die 4m Gleisabstand bei der Bahn zwar für "normale" Strecken aktuell und verbindlich sind, für Neubaustrecken mit höheren Geschwindigkeiten ab 250km/h aber auch schon 4,7m bzw. 4,5m Gleisabstand vorgeschrieben sind. Das käme im Maßstab 1:87 dem Vorschlag von Dieter mit 54mm schon recht nahe.


Ich möchte noch folgenden gedanken in die Diskussion einwerfen, der aber nicht unbedingt folgerichtig sein muss:
Wenn man den Gleisabstand verkleinert, muss man dann nicht zwangsläufig auch den Abzweigwinkel von Weichen verkleinern?
Dies würde doch dann wiederum in einem größeren Abzweigradius enden (vergleiche Dieters Ausführungen zum Fremo). Dann kann man doch gleich Fremo machen, wenn man Radien jenseits des R10 von RocoLine braucht bzw. wenn Weichenstraßen durch die kleineren Abzweigwinkel in die Länge gezogen werden.


Ich z.B. konnte meinen 4/5-gleisigen Bahnhof nur durch die Verwendung von 15°-Weichen von der langenmäßigen Ausdehnung her im Zaum halten. Mein Ziel waren maximal 4m und Zuglängen am Bahnsteig des Durchfahrgleises von min. 1m. Mit den 10°-Weichen hatte ich es einmal angefangen zu planen, da hätte man dann auch im Stammgleis bzw. Abzweig ggf. etwas abschnippeln können, habe es aber schnell aufgegen. Den dann entstandenen Raumbedarf hatte ich nicht abdecken können.


Gruß Mark

Vom Teppichbahning zu Modulen in 2 Monaten ...
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RE: MiniMax als zweigleisige Hauptstrecke?

#6 von KalleH , 19.11.2018 17:51

Schönen guten Abend an Alle!
Freut mich, dass die Idee auf Zuspruch trifft

[quote="Stader Gleisbauer" post_id=1896732 time=1542539620 user_id=26163]
Moin Kalle,

interessant wäre bei dem Thema doch die Gestaltung des Stirnbrettes mit den Bohrungen.
Mach doch mal aus einem Restück Holz ein Trassenbrett für 4,00m Gleismittenabstand und lege das auf ein 30er Stirnbrett. Bleiben die Löcher für die Schrauben dann so wie jetzt und gehen nicht mehr von der Gleismitte des einzelnen Gleises aus sondern von der Mitte zwischen den beiden Gleisen aus oder doppelte Bohrungen unter jedem Gleis, so daß eingleisige Module an zweigleisige Module angeschraubt werden könnten (wie das aussieht lassen wir mal außen vor), so daß ein Gleis einfach Stumpf endet.
Und dann die Frage ob die Standardbreite für Streckenmodule bei 30 cm bleibt oder ein wenig auf z.B: 35cm aufgeweitet wird um links und rechts der Gleise vergleichbaren Platz zur Gestaltung zu haben.
Bei der Verkabelung setze ich mal vorraus daß die bleibt wie bisher, nur daß oben eben ein Gleis mehr liegt.
Der Übergang zur eingleisigen Strecke sollte ja eh kein Problem sein, entweder als Ausfädelung aus einem Bahnhof oder eine Weiche als Überleitstelle auf einem Übergangsmodul.

MfG Christoph
[/quote]

Du sprichst schon wesentliche Punkte an. Im Fremo sind die Bohrungen bei zweigleisigen Strecken mittig, dadurch kann man nicht ohne weiterers an eingleisige Module andocken, dafür lassen sich die Module selbst "drehen" und flexibel einbauen. Bei der Nord-Modulnorm gibt es ja ein vorderes und hinteres Gleis. Da ließe sich ein eingleisiges Modul einfach andocken, jedoch kann man die Module nicht mehr so freizügig anordnen.
Tendenziell gefällt mir die Fremo-Variante besser. Der Übergang zu eingleisigen Modulen müsste dann halt mit über Übergangsmodule laufen, die das 2. Streckengleis auch gleich als Ausziehgleis oder Ähnliches enden lassen könnten.

Bei dieser Variante halte ich dann eine Streckenmodulbreite von 30 cm + Gleisabstand für sinnvoll. So ergäbe sich einseitig eine durchgehende Modulaußenkante.



@Dieter
Schön, dass du hier auch rein schaust! Sicherlich wird eine neue Modulnorm von Euren Erfahrungen profitieren, und ihr mehr als ein mal um Rat gebeten werden
Ganz genau, der Gleismittenabstand ist dabei einer der wesentlichen Punkte. Für Hauptstrecken beim Fremo sind es ja sogar 3000 mm Radius. Nach NEM ist bei der längsten Wagengruppe C und einem Gleismittenabstand von 46 mm ein Mindestradius von 1200 mm erforderlich. Bei 1000 mm sind es 47 mm, weniger sehe ich auch nicht als sinnvoll an. Die Roco R9 und R10 Eurer Bogenmodule haben ja auch schon bis zu 888 mm Radius.

Von daher ein erster Vorschlag: Außenradius 1200mm, Innenradius 1154 mm bei einem durchgehenden Gleismittenabstand von 46 mm. Dann ließe sich auch gleich das Stirnbrett des Fremos übernehmen. Den Übergang auf Eingleisige Module ebend mit Übergangsmodulen. Das können ja auch Streckenmodule sein, davon hat man ja eh nie genug

Für die Namensfindung werde ich nochmal in mich gehen, da hatte es die MiniMäx-Fraktion aber auch bedeutend einfacher


@ Jürgen
Ja eine Aufweitung des Gleismittenabstands für den heimischen Einsatz unter begrenzten Platzverhältnissen halte ich auch für sinnvoll. Es ist jedoch die Frage, ob man das in die "Norm" integrieren muss oder dann halt jeder entsprechend den örtlichen Gegebenheiten für sich entscheidet. Wenn man wirklich mit 1200 mm Radius bei 46 mm mastäbliche Reisezugwagen fahren kann, wäre das ja schon vollkommen in Ordnung. Unter 1000 mm würde ich zu Hause im sichtbaren Bereich auch ungern bauen.

Der Übergang an einem Nebenstrecken-/Industrieanschluss ist ja eigentlich gar kein Problem, wie du sagst, da endet es halt einfach in das klassische Stirnprofil.

@Krammark
Auch ein wichtiger Punkt. will man nur einen einfachen Gleiswechsel und ein Überholgleis im Bahnhof verbauen, ist schon 1 Meter nur für eine Weichenstraße "verbraucht". Ich denke hier ließe sich aber auch Platz gewinnen, wenn die Gleiswechsel beispielsweise auf Streckenmodule ausgelagert wurden. Auch ist es ja keinesfalls von Nöten, dass von jedem Streckengleis jedes Bahnhofsgleis erreichbar ist.


Ich werfe mal eine Art Fahrplan in den Raum, mit den zuklärenden Punkten für die Umsetzung der MiniMaxH!?
1. Gleismittenabstand und Modulkopf (sowie Breite der Streckenmodule)

2. Name des Ganzen

3. Ein erster Bahnhofsplan insbesondere auch um die Längenentwicklung der Weichenstraße irgendwie zu verarbeiten

4. Signalisierung und Steuerung selbiger.


Schauen wir mal, wie sich die Geschichte entwickelt

Beste Grüße
KalleH


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RE: MiniMax als zweigleisige Hauptstrecke?

#7 von drfan , 20.11.2018 10:38

Wäre das denn eigentlich noch "Mini"?
Ich befürchte dass das Flair der MiniMax-Module verloren gehen würde. Schon wegen der zu erwartenden Größe. 2 Hauptgleise + 1 Überholungsgleis erfordern 6 Weichen. Macht etwa 150 cm. Eine Lok und 4 Vierachser noch mal 100-120 cm. Macht mindestens 3 m für den kleinsten anzunehmenden Bahnhof.

Es würden aber andere Möglichkeiten zur Betriebsführung realisierbar. Was ich noch nie gesehen habe aber interessant fände wäre z.B. die Nachbildung vorbildgetreuer Stellwerkstechnik + Blocksystem.
In diesem Fall könnte man auch ohne echte Bahnhöfe Fahrspaß haben. Blockstellen und einige Anschlussstellen würden ggf. ausreichen.


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RE: MiniMax als zweigleisige Hauptstrecke?

#8 von KalleH , 20.11.2018 12:34

Hallo drfan!
Du sprichts da einige interessante Dinge an, die mir auch schon im Kopf rum schwirren. Dass man eine zweigleisige Streckenführung niemals auf die Maße der klassischen MiniMax-Module komprimieren kann steht außer Frage. Doch selbst unter den MiniMax-Bahnhöfen sind schon einige über die 2 Meter Grenze hinaus gewachsen, da sehe ich mit 3 Metern für einen normalen Bahnhof keine größeren Probleme.

Dein zweiter Punkt spricht ja auch die Signalisierung und Betriebsführung an, über ähnliches habe ich bereits nachgedacht. Die eingleisige Streckenführung benötigt ja Überhol- und insbesondere auch Ausweichmöglichkeiten, wodurch dann ja auch Bahnhöfe wie Boitzen benötigt werden. Diese Aufgaben kann jedoch die Strecke, wie du schon angemerkt hast, auch ohne Bahnhof erledigen. Es wären halt Gleiswechsel auch außerhalb der Bahnhöfe und irgendeine Zugüberwachung und Blocksteuerung nötig. Andererseits bedeutet das aber auch einen gigantischen Sprung im Verdrahtungsaufwand zur klassichen MiniMax-Elektrik.

Zitat
In diesem Fall könnte man auch ohne echte Bahnhöfe Fahrspaß haben. Blockstellen und einige Anschlussstellen würden ggf. ausreichen.


Beispielsweise irgendwelche degradierten Personenbahnhöfe, die nur noch einen Bahnsteig am Hauptgleis haben, dafür aber eine größere Anschlussstelle für irgendeine Industrie. Die Möglichkeiten sind hier wirklich vielfältig

Man muss sich halt auch darüber im Klaren sein, was das Ziel dieser Geschichte ist. Und da sehe ich halt einfach den zweigleisigen Betrieb mit kompakten Bahnhöfen und vor Allem Bogenradien. Die kompakten Gleispläne passen ja auch irgendwie zur Epoche VI. Wer Platz für 8 Meter Bahnhöfe hat wird darüber garnicht nachdenken und dürfte mit normalen Fremo-Modulen vollkommen zufrieden sein, für alle anderen mit Platzbeschränkung und Vorlieben jenseits des Nebenbahnbetriebs in Epoche III kann halt eine weitere Plattform geschaffen werden.

Mfg
KalleH


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RE: MiniMax als zweigleisige Hauptstrecke?

#9 von Krammark , 29.11.2018 08:01

Zitat von Jürgen im Beitrag MiniMax als zweigleisige Hauptstrecke?

Moin in die Runde,

da bin ich doch ganz Ohr, da mir der Bau einer zweigleisigen Paradestrecke im Kopf herum geistert. Mit dem Rosentalviadukt (link in der Signatur) habe ich vor vielen Jahren einmal eine Ausstellungsanlage gebaut, die maßstäblichen Gleisabstand hatte. Zum Ende des Viadukts habe ich den Gleisabstand vergrößert, um mit dem Abstand von Rocos R5 und R6 klar zu kommen.

Warum sollte das kein Weg sein ? Bei Modulen, die im Ausstellungsbetrieb von einem Radius mit minimal 2 m bei Vorbildgleisabstand ausgehen, können Module definiert werden, die mit einer Aufweitung auf z.B. 61,6 mm arbeiten. Dies ist für den Betrieb zuhause oder unter beengten Bedingungen geeignet.

Grüße
Jürgen

Edit: der Übergang zu MiniMax Modulen kann ja auch über einen Nebenstrecken Anschluss erfolgen. So ist der Anschluss zu meinem Maulbronn geplant.



Moin in die Runde,

ich sitze gerade im IC 2072 von Dresden in Richtung Berlin/Hamburg/Sylt. Natürlich wie immer mit Sicht zum Parallelgleis Ungefähr auf Höhe Finsterwalde/Doberlug-Kirchhain ist der Zug eine langgestreckte Rechtskurve gefahren, wo der Parallelgleisabstand deutlich weiter war, als auf gerade Strecke. Später bei einer S-Kurve südwestlich von Luckau blieb es ein recht normaler Parallelgleisabstand.

Welche Gründe es dafür gibt, ist erst einmal zweitrangig. Im Vorbild habe ich jedoch heute live erlebt, dass es eine Aufweitung des Parallelgleisabstandes gibt.


Gruß Mark

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RE: MiniMax als zweigleisige Hauptstrecke?

#10 von Jürgen , 29.11.2018 10:43

Moin,

ich habe zum Thema kurz Tante Google befragt:

https://www.gleisbau-welt.de/de/lexikon/...gleisabstaende/

Das entspricht auch den gesetzlichen Grundlagen:

https://www.gesetze-im-internet.de/ebo/__10.html

Grundsätzlich bin ich ja für viel Vorbildnähe. Beim Gleisabstand sehe ich das etwas anders. Die engen Radien, die es so beim Vorbild bei 2-gleisigen Strecken nicht gibt, erfordern etwas größere Abstände damit es in der Kurve nicht zu knapp aussieht. Hilfreich ist die NEM 112 (https://www.morop.eu/downloads/nem/de/nem112_d.pdf) Ich würde zunächst den Mindestradius festlegen. Bei 1000 mm beträgt der Mindestabstand von 47 mm ausgehen. Kein schlechtes Maß. Das Thema ist dann, ob bei Weichenverbindungen dieser Abstand mit begrenztem Aufwand eingehalten werden kann. Das kann ich nicht beurteilen, da ich nur die 10° und 15°-Weichen/EKW/DKW verarbeite. Da sollte das möglich sein. Bodenweichen fallen aus dem Rahmen, da der Mindestradius nicht eingehalten wird. Wie sieht das bei anderen Gleissystemen aus ?

Grüße
Jürgen


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RE: MiniMax als zweigleisige Hauptstrecke?

#11 von KalleH , 05.12.2018 20:59

Hallo!
@ Jürgen
die NEM112 habe ich auch schon mehrmals durchgeschaut. Bei 1200 mm Mindestradius kommen wir auf die vorbildgerechten 4 Meter (46 mm) Gleismittenabstand und schaffen damit halt auch die Kompatibilität zum Fremo. Ein 90°-Bogen hätte somit ca. 2,5 Meter Breite, abzüglich der Modulkastenbreite bliebe ein Zwischenraum von 2 Metern. So könnten sich auch noch 2 Personen bequem aneinander vorbei bewegen, trotzdem bleibt der Radius Kompakt genug.
Bzgl. der Weichen werde ich das mal austesten. Ich müsste eigentlich noch einige 12° Flexweichen von Tillig liegen haben.

Dass eine Aufweitung des Gleismittenabstands in Kurven geringeren Radius möglich sind ist ja immer noch eine gute Option, um die Module in irgendwelche Heimarrangements zu quetschen.

Wenn mir Dieter also schon die Aufgabe zugesprochen hat, den Gleismittenabstand festzulegen, so würde ich vorerst 46 mm festlegen wollen
Gleichermaßen würde ich die Streckenmodule auf eine Breite von 346 mm (eine krumme Zahl, aber eigentlich ist es doch egal, wo man den Sägestrich am Holz anzeichnet ) festlegen wollen.

Das Kind braucht ja auch noch einen Namen, da fiel mir in einer kreativen Sekunde MiniMax² ein

Ein letztes Problem bleibt wohl die Stirnbrettgestaltung. Ist aber im Grunde auch keins, die bisherige Kopfform wird halt um 46 mm am Bahndamm verbreitert. Die optimale Position der Bohrungen würde ich wohl experimentell ermitteln (mit den eingleisigen Streckenprofilen und einem Fremo-Stirnbrett.


Was bleibt noch über : einen zweigleisigen Bahnhof auf 3 Meter komprimieren

Liebe Grüße
KalleH


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RE: MiniMax als zweigleisige Hauptstrecke?

#12 von E-Lok-Muffel , 07.12.2018 10:48

Zitat von KalleH im Beitrag MiniMax als zweigleisige Hauptstrecke?

Was bleibt noch über : einen zweigleisigen Bahnhof auf 3 Meter komprimieren



VETO!


Hallo Kalle,

Wenn Du Dir schon über vorbild-entsprechende Gleisabstände den Kopf zerbrichst, dann musst Du zumindest auch "vorbildnahen" Betrieb auf einer zweigleisigen Hauptstrecke in Betracht ziehen. Das bedeutet, Nabenbahn-Garnituren kommen aufs Abstellgleis und Hauptbahnzüge fahren auf Deinen Modulen - mit allen Konsquenzen - besonders eben bei den Ausweich-, Überhol- und Bahnsteig-Gleisen.

Ich möchte jetzt nicht über 750-m-Züge im Modell diskutieren, aber es muss eben doch auch etwas mehr sein als eine V 100 (oder Neueres) mit vier Silberlingen/Mintlingen/Rotlingen/Dostos hintendran (typisch Nebenbahn eben!).

Du hattest In Deinem Heim-Anlagen-Thread etwas von sieben Schnellzugwagen plus Lok geschrieben, daran solltest Du Dich hier auch orientieren, also Bahnsteiglängen von 250 cm aufwärts... Da Güterzüge nochmals deutlich länger sind, reicht selbst bei einem dreigleisigen Bahnhof Deine Drei-Meter-Marke beileibe nicht aus, selbst bei Verwendeung von 15°-R9-Standard-Weichen mit nur 2,5m-Gleislänge im Bahnhof klappt das nicht!

Also entweder die Anforderungen herunterschrauben und auf ( intellektuelle ) Fremo- bzw. Minimax-Kompatibilität verzichten, oder "größer" denken!

Meine Meinung dazu!

Gruß
uLi


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RE: MiniMax als zweigleisige Hauptstrecke?

#13 von LaNgsambahNer , 08.12.2018 10:40

Zitat

Zitat von KalleH im Beitrag MiniMax als zweigleisige Hauptstrecke?

Was bleibt noch über : einen zweigleisigen Bahnhof auf 3 Meter komprimieren



VETO!


Hallo Kalle,

Wenn Du Dir schon über vorbild-entsprechende Gleisabstände den Kopf zerbrichst, dann musst Du zumindest auch "vorbildnahen" Betrieb auf einer zweigleisigen Hauptstrecke in Betracht ziehen. Das bedeutet, Nabenbahn-Garnituren kommen aufs Abstellgleis und Hauptbahnzüge fahren auf Deinen Modulen - mit allen Konsquenzen - besonders eben bei den Ausweich-, Überhol- und Bahnsteig-Gleisen.

Ich möchte jetzt nicht über 750-m-Züge im Modell diskutieren, aber es muss eben doch auch etwas mehr sein als eine V 100 (oder Neueres) mit vier Silberlingen/Mintlingen/Rotlingen/Dostos hintendran (typisch Nebenbahn eben!).

Du hattest In Deinem Heim-Anlagen-Thread etwas von sieben Schnellzugwagen plus Lok geschrieben, daran solltest Du Dich hier auch orientieren, also Bahnsteiglängen von 250 cm aufwärts... Da Güterzüge nochmals deutlich länger sind, reicht selbst bei einem dreigleisigen Bahnhof Deine Drei-Meter-Marke beileibe nicht aus, selbst bei Verwendeung von 15°-R9-Standard-Weichen mit nur 2,5m-Gleislänge im Bahnhof klappt das nicht!

Also entweder die Anforderungen herunterschrauben und auf ( intellektuelle ) Fremo- bzw. Minimax-Kompatibilität verzichten, oder "größer" denken!

Meine Meinung dazu!

Gruß
uLi



Moin at all,

bei den oben angebrachten Veto ist das ganze dann aber alles andere als MiniMax.
Das würde die MiniMax-Idee ad absurdum führen. Ich bin zwar kein MiniMaxer, (als N-Bahner vielleicht eher MicroMax )
aber ich würde aufgrund der Größe von zweigleisig absehen.


Gröt ut Hamborg
Kai 🍺
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RE: MiniMax als zweigleisige Hauptstrecke?

#14 von E-Lok-Muffel , 08.12.2018 12:36

Zitat

Moin at all,

bei den oben angebrachten Veto ist das ganze dann aber alles andere als MiniMax.
Das würde die MiniMax-Idee ad absurdum führen..



Genau das wollte ich damit sagen! MiniMax erzeugt Vorbildnähe durch die Konzentration auf Nebenbahn mit "Minimal-Bahnhöfen" und rudimentärer Sicherungstechnik.

Diese Idee hat einen gewissen Charme - auch für mich - v.a. aufgrund der Einfachheit des Elektro-Layouts. Mit der Philosophie dahinter, der "vorbildnähe" kann ich mich, übrigens genauso wenig wie beim Fremo, aber nicht anfreunden.

Für mich persönlich werden Module dann interessant, wenn ich mehr Modellbahn auf mehr Platz darstellen kann, d.h. v.a. längere Strecken und längere Züge. Die Beschränkung auf Nebenbahn ist mir dabei zu eng, da bin ich ganz bei Kalle, ich habe keine Ambitionen irgend eine Original-Strecke in 1:87 perfekt nachzubilden.
Module, aufgebaut in einer Turnhalle, hätten für mich ganz andere Reize: z.B. einen Schnellzug mit einer 103 oder einen ICE aus einem Bahnhof auf tatsächliche Reisegeschwindigkeit zu beschleunigen, bevor er wieder für den nächsten Halt abbremsen muss, hierbei ggfs. eine Überholung eines langsamen Güterzuges ( Gleiswechselbetrieb ) ... gewiß solche Dinge sind eben auch bei normalen Modulfahrtagen nicht vorgesehen, weil es eigentlich dem Modul-Betrieb, wie er z.B. bei Fremo üblich ist widerspricht, sowas geht aber eben nur auf Großanlagen...

gruß
uLi


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RE: MiniMax als zweigleisige Hauptstrecke?

#15 von Badaboba , 08.12.2018 13:05

Zitat


Für mich persönlich werden Module dann interessant, wenn ich mehr Modellbahn auf mehr Platz darstellen kann, d.h. v.a. längere Strecken und längere Züge. Die Beschränkung auf Nebenbahn ist mir dabei zu eng, da bin ich ganz bei Kalle, ich habe keine Ambitionen irgend eine Original-Strecke in 1:87 perfekt nachzubilden.




Hallo uLi,

dieses Rad muss man aber nicht neu erfinden, da massenhaft verbreitet:

https://www.arge-nord-modul.de/bilder-au...en/syke-2018-1/


Liebe Grüße
Volker

Aktuelle Baustelle - Schaukastenanlage Steinweiler:
viewtopic.php?f=15&t=179290

Meine Betriebsstelle für unsere Puko-Modultreffen - AWANST Niederweilbach:
viewtopic.php?f=170&t=146964


 
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RE: MiniMax als zweigleisige Hauptstrecke?

#16 von v100anderlingen , 08.12.2018 13:33

Hallo zusammen,

lasst doch bitte Kalle einfach seine Idee: "Bahnhofsmodule mit 50 cm Breite, 3 Meter Länge und 4-5 Gleisen" einmal probieren.
Skeptisch bin ich bei den Vorgaben und Wünschen auch - aber auch tolerant!

Und jede Idee hat auch eine Chance verdient

Grüße
Dieter


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viewtopic.php?f=64&t=107756

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RE: MiniMax als zweigleisige Hauptstrecke?

#17 von Krammark , 10.12.2018 22:55

Zitat von v100anderlingen im Beitrag MiniMax als zweigleisige Hauptstrecke?

...
lasst doch bitte Kalle einfach seine Idee: "Bahnhofsmodule mit 50 cm Breite, 3 Meter Länge und 4-5 Gleisen" einmal probieren.
Skeptisch bin ich bei den Vorgaben und Wünschen auch - aber auch tolerant!
...



Hallo in die Runde,

damit hatte ich mich auch beschäftigt. Jedoch wurden meine Module 546mm breit, da ich vor MiniMax nur die Norm zum Fremo 2gleisig in Bezug auf Modulköpfe gefunden hatte.

Max. 3m mit 4 bis 5 Gleise war auch mein 1. Aufschlag. Ich hatte damals 3 Pläne nach unterschiedlichen Vorlagen mit RocoLine geplant. Aber schaut selbst.
https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=170&t=122515#p1387741

In der Zwischenzeit habe ich mich durchgerungen, auf 4m zu gehen.


Gruß Mark

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RE: MiniMax als zweigleisige Hauptstrecke?

#18 von Jürgen , 12.12.2018 17:38

Hi Kollegen, war die letzten Tage krank und jetzt kam noch eine Dienstreise hinzu.

Nachdem ich mir die Modulnorm der Nord-Module angeschaut habe, frage ich mich, was wir mit einer neuen Norm erreichen wollen. Nordmodul ist doch gar nicht so schlecht. Eine Definition der Ziele wäre schon hilfreich.

Auf der anderen Seite wäre bei einer eigenen Norm doch die Streckenlänge ohne Relevanz. Das kann doch jeder so handhaben, wie er will. Bahnhöfe werden sowieso in Segmentbauweise mit Normschnittstellen an den Rändern gebaut.

Viele Grüße
Jürgen


Mein Erstling von 2002/2003: Rosentalviadukt, Friedberg, Hessen um 1960

Meine aktuellen Projekte: Maulbronn, ein schwäbischer Endbahnhof, 21.Juni 1922 und Zeitreise nach und in Maulbronn-West


 
Jürgen
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