An Aus


RE: Klostermühl 1.0: Urlaubsgruß zum Abschluss der akkuraten Kabelverlegung & Rückmeldegewurstels!

#826 von E16-06 , 21.07.2022 20:16

Hallo Peter,

schön, dass ihr gut angekommen seid.

Und vielen Dank auch für die nette Begrüßung in Klostermühl.

Zitat von Miraculus im Beitrag #818
Ein überaus liches in Klostermühl. Du bist ab sofort nicht mehr eine E16, sondern eine E94. Wie Du unschwer erkennen kannt, hast Du dir die laufende Nummer 94 redlich verdient.

Ich bin jetzt also eine E94 ... naja, es gibt schlimmeres.

Erhol dich gut.

Grüße,
Stephan


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RE: Klostermühl 1.0: Urlaubsgruß zum Abschluss der akkuraten Kabelverlegung & Rückmeldegewurstels!

#827 von michael_geng , 02.08.2022 11:25

Hallo Peter

Habe festgestellt gerade eben und jetzt wieder auf Schicht da kann Mann auch mal wieder tagsüber was schreiben, aus dem Schwaben ist ein Fischkopf geworden.
Aber immerhin habt Ihr es Unfallfrei da hoch geschaft. Leider geht es bei uns ja gerde drunter und drüber. Ich hoffe der Thomas hat jetzt Platz für die Bahn.
Und was mußte ich im Bilderbuch sehen ein iggiiiit Fischgericht. Ich wünsche Euch noch einen schönen Urlaub und das Du keine Schwimmhäute kriegst.
Übringens zurück zur Lage kommst ja doch gut vorran. Freut mich .

Mfg Michael

Also dann, Bis Neulich


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RE: Klostermühl 1.0: Urlaubsgruß zum Abschluss der akkuraten Kabelverlegung & Rückmeldegewurstels!

#828 von Chneemann , 07.08.2022 18:13

Hej Peter,

nach Dänemark geht es bei mir auch bald wieder

Strippenziehen müsste ich auch dringend mal wieder... Aber im Moment baue ich lieber Trassen. Davon sieht man nämlich was... ist besser für die Motivation
Oder legst Du die Kabel auf der Platte, damit Du den Fortschritt sehen kannst?


Gruß Florian

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Klostermühl 1.0: Stummis, seht die Signale. Kleiner Fortschritt (mit Modulproblem!)

#829 von Miraculus , 14.08.2022 16:05

Salü Stummis,

Urlaub ist rum, die Arbeit hat mich bereits seit zwei Wochen wieder fest im Griff. Dennoch fand ich heute etwas Zeit, etwas weiterzuwursteln.

Zuvor sollte aber die Post bearbeitet werden. Schau mr mal, wer sich so gemeldet hat

Werter Stephan, 1. Danke, 2. war es mir ein Vergnügen, dich in Klostermühl begrüßen zu dürfen. 3. Du darfst gerne immer mal wieder vorbeischauen und einen Kommentar hinterlassen. 4. Egal ob positiv, oder Kritik übend.

Lieber Michael, schön, dass Du dich wieder in der Schichterei wohl fühlst. Drunter und drüber? Was wäre das Leben ohne Chaos?? Toooootaaaaaaal laaaaaangweilig Und was hast Du gegen ein leckeres Fischgericht? Den Südbadnern sagt man ja wohl nach, etwas Feinschmeckerein von den französischen Nachbarn übernommen zu haben Wenn ein Fisch so gut zubereitet ist, wie in Dänemark, dann ess ich das sehr gerne.

Hi Florian, superklasse, dass Du auch mal wieder reinschaust. Das , genauso, wie deine Trassenbaufortschritte. Das kommt bei mir auch mal wieder irgendwann. Derzeit bearbeite ich eine andere Baustelle. Dazu komm ich gleich. Ich wünsche Dir auf alle Fälle viel Spaß und Erholung, wenn Du wieder nach DK kommst.

Sodele, was hab ich heut gemacht?

Das: Ich habe damit begonnen,



im WinDigipet (WDP) die virtuellen Haltestellen und Signale einzutragen. Wie man sieht, gibt es in der neuesten Variante des WDP 2021 (Premium) "vordefinierte" Blockstellensymbole, welche in den Gleisplan eingefügt werden können. Oben eine einfache Strecke, unten eine Überholung, oder Gegenverkehrsstrecke. Somit muss man nicht immer jedes einzelne Gleis-Symbol auswählen, sondern kann die vordefinierten einfach übernehmen und einfügen.



Das habe ich nun hier begonnen. Die bisherigen Gleissymbole sicherheitshalber in der Länge/Breite des Blockstreckensymbole gelöscht, um keine irgendgeartete Überlagerung mit entsprechender Fehlermeldung zu generieren. Das ist mir bei der älteren WDP-Version ein paar mal passiert.



Manch einer wird jetzt natürlich sagen, dass hätte der Peter auch gleich von anfang an so machen können. Ich geb Euch recht, hätte ich, da ich aber noch nicht genau wusste, wie das Gleisbild letztendlich genau ausschauen wird, habe ich das erst einmal ohne die Blockstrecken "verbrochen". Im WDP gibt es die Fahrtrichtungsanzeiger (FAZ) mit einem Symbolzeichen und mit 3 Symbolzeichen. Der Unterschied besteht darin, dass bei der Variante mit 3 Zeichen, später ein Loksymbolbild darin angezeigt wird. Man sieht hier außerdem, das eingefügte Blockstreckensymbol ist noch mit einer roten, gestrichelten Linie umrandet, da ich es noch nicht abschließend platziert habe.



Jetzt habe ich schon ein paar Gleise entsprechend abgeändert. Der aufmerksame Zuschauer bemerkt auch den eingeblendeten Hilfstext mit einer detaillierten Beschreibung der Symbolgruppe.



Da ich gerne das größer FAZ im Gleisplan hätte, musste dieser natürlich auch entsprechend angepasst werden. So sah er noch vor meiner Rückmeldeorgie aus



und heute wie unten dargestellt. Durch die Anpassung mussten auch die Weichensymbole verlegt werden. Infolgedessen mussten natürlich auch wieder das Digitalsystem und die Dekoderadresse angepasst werden.



Weiter ging es mit dem Einrichten und der Adressierung, sowie Kurzbezeichnung der Blockstreckensignale. Ich habe mich dazu entschieden, die Magnetartikel per DCC anzusteuern. Hierzu dient die Gleisbox als "unabhängige" Digitalzentrale, welche diese Signale generiert. Diese wurde im Eingabefeld/-fenster entsprechend ausgewählt. Den Adressraum für die Signale habe ich jetzt vorläufig mal bei 201 beginnen lassen. Ob das richtig ist oder nicht, sagt Euch später das Licht (oder so ähnlich).



Es gibt weiter Registerkarten. Hier wähle ich z.B. die Stellungsüberwachung per Rückmelder aus. Ob das stimmt und gut geht, was ich da mache kann ich aber noch nicht sagen . Ich sollte mich mal wieder dringend im Handbuch einlesen



Zuletzt gibt es unter der Registerkarte "Optionen" noch die Möglichkeit, das Signal als virtuelles Signal zu definieren, was ich natürlich gemacht habe.



Nun sind mal alle Blöcke und Blockstreckensignale eingefügt und, wie man sieht, auch bereits entsprechend mit Adressen usw. definiert. Wir schließen das Fenster



und lassen die Fehlerprüfung darüber laufen. Ufff, geschafft, keine Fehler gefunden darauf ein



Nach getaner Arbeit fuhr ich mal mit meinem Reinigungszug den Schattenbahnhof ab. Dabei habe ich festgestellt, dass ein paar Rückmelder keine Anzeige bringen. Nach kurzer Zeit, fiel mir auf, dass es ausschließlich um Rückmeldeabschnitte des 6. Modules handelt. Das war jetzt allerdings äußerst dubios. Ich habe das Modul getestet, resettet, getestet und nochmals getestet. Beim Testlauf zeigt es keine Fehler an und die Belegtmelder zeigen während des Testes fortlaufend eine Testbelegtmeldung an. Auch ein kompletter Neustart des Laptops und der Module brachte keine Lösung. Komisch dabei ist, dass sowohl Modul #5 und Modul #7 zuverlässig auslösen und die Belegtmeldungen anzeigen. Ich habe den Fehler bislang nicht gefunden, weshalb mich die Lust verließ und ich es für heute gut sein ließ.

Wenn ich wieder Lust habe werde ich danach schauen und auch mal im CdB-Forum herumstöbern.

Abschließend stellt sich mir nun die Frage, wie ich es mit der Einrichtung von Fahrstraßen handhabe. Zuvor müsste ich ja damit beginnen, meine Lokomotiven einzumessen. Dazu meine Frage, wie ihr das handhabt? Wie geht ihr dabei vor?

Es besteht ja die Möglichkeit, dass ich in der CS3, vor der Einmessung die Geschwindigkeit der betreffenden Lok entsprechend der Realität anpasse. Z.B. für mein, mit einem mLD/3 aufgepimpten Dekoder, schönes Kroko vorbildentsprechend bereits auf maximal 65 oder 75 km/h begrenze. Wenn ich das mache, sind dann noch immer alle 128 verfügbaren Fahrstufen vorhanden und "verteilen" sich gleichmäßig auf den Geschwindigkeitsbereich, oder fallen alle Fahrstufen oberhalb der 75 km/h quasi weg?

Andererseits könnte man den Dekoder und die maximale Geschwindigkeit einstellen, Bremsverzögerung aus, und dann mit Highspeed die Einmessung durchführen. Erst hiernach dann die Geschwindigkeit auf die 75 km/h begrenzen.

Hab ich mich verständlich ausgedrückt? Ihr seht, hier habe ich noch etwas Klärungsbedarf. Die Systematik habe ich noch nicht verinnerlicht.

Wer kann helfen? Der bekommt von mir auch den virtuellen Klasse-Kerl-Preis verliehen

Morgen geht's wieder zur Arbeit. Ich wünsche noch einen schönen Restsonntag.



Grüße


Peter

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zuletzt bearbeitet 14.08.2022 | Top

RE: Klostermühl 1.0: Akkurate Kabelverlegung & Rückmeldegewurstel

#830 von Jürgen Moba , 14.08.2022 16:38

Hi Peter,

eines vor weg, als "alter" TC-ler kann ich bei WDP nicht viel helfen.
Aber mit den mLD3/mSD3 und der CS3

Zitat von Miraculus im Beitrag #829
Es besteht ja die Möglichkeit, dass ich in der CS3, vor der Einmessung die Geschwindigkeit der betreffenden Lok entsprechend der Realität anpasse. Z.B. für mein, mit einem mLD/3 aufgepimpten Dekoder, schönes Kroko vorbildentsprechend bereits auf maximal 65 oder 75 km/h begrenze. Wenn ich das mache, sind dann noch immer alle 128 verfügbaren Fahrstufen vorhanden und "verteilen" sich gleichmäßig auf den Geschwindigkeitsbereich,


Genauso ist es. Die Fahrstufen des Decoders verteilen sich zwischen den eingestellten Werten zwischen Vmin und Vmax.
Wobei zB. der eingestellte Wert von 75 in der Vmax nichts mit der Geschwindigkeit von 75 km/h zu hat.
Die besten Ergebnisse beim einmessen erziele ich, wenn ich vorher Vmin und Vmax im Decoder einstelle.
Die Vmin wird so niedrig wie möglich eingestellt, so dass die Lok gerade noch so mit Fahrstufe 1 auf der CS3 ohne zu ruckeln oder brummen fährt.
Die Vmax stelle ich nach der Höchstgeschwindigkeit der Lok bzw. der Maximal zugelassenen Geschwindigkeit auf der Moba ein. Den kleineren Wert!


Viele Grüße Jürgen

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RE: Klostermühl 1.0: Akkurate Kabelverlegung & Rückmeldegewurstel

#831 von Stoecki , 14.08.2022 20:46

Ui Peter, hier hab ich ja schon ewig nix mehr geschrieben

Okay, liegt daran, dass ich, mit meinen zwei Strippen am Gleis auf'm Boden, wenig zur hohen Kunst des Digitalökosystemverstehens so gar nichts beizutragen glaube

Nun denn, ich meine gelesen zu haben, das es so sei, wie Jürgen es trefflich beschrieben hat.

Bei mir kommt halt keine Einmessfahrt auf freier Strecke hinzu...

Denke aber, Du bekommst das mit WDP hin, sieht für den Laien schlüssig aus.


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RE: Klostermühl 1.0: Akkurate Kabelverlegung & Rückmeldegewurstel

#832 von Aphyosemion , 14.08.2022 22:15

Hallo Peter,

war jetzt ja wieder länger nicht mehr bei dir und auch hier im Forum aktiv und habe was geschrieben, aber gelesen, habe ich doch immer wieder mal zwischendurch.

Erst einmal Glückwunsch zu deinen Fortschritten und das WDP Gleisbild, sieht ja doch ganz wie bei ITrain aus und scheint ja auch ähnlich aufgebaut zu sein.
Hierzu gleich ein Tip von mir, da über die Blockstreckensymbole oder FAZ Symbole(weiß jetzt nicht genau welches davon?) ja später die darin befindlichen Züge oder Zugsymbole angezeigt werden, ist es übersichtlicher und praktischer wenn diese nicht auf der selben Höhe angeordnet werden, sondern immer etwas versetzt zueinander.

Hoffe es ist verständlich was ich meine? Bei den letzten Blöcken deiner Gleise sind ja schon alle entsprechend etwas versetzt zueinander, so bzw. auch noch mit etwas mehr Abstand, würde ich das bei den anderen Symbolen auch noch machen aber eben mit noch etwas mehr Abstand, weiter versetzen/auseinandersetzten.

Bzgl. Einmessen und Geschwindigkeiten einstellen usw.: Hier ist es so, wie Jürgen (MoBa) schon geschrieben hat, die Fahrstufen verteilen sich auf den eingestellten Geschwindigkeitsbereich, egal wie schnell du die Loks eingestellt hast.

Aus meiner schon gemachten Erfahrung, ist hier weniger oft mehr, sprich die Züge sollten nicht "rasen"! Das sieht man meist am Besten, wenn man mal einen Film gemacht hat und sich dann wundert wie schnell das doch aussieht und wirkt. Einzig ist dann hier zu beachten, das natürlich das Verhältnis der Geschwindigkeiten der einzelnen Züge dann auch später zueinander passt und die Dampflok nicht schneller Fährt als der ICE….

Um dir hier mal einen kleinen Anhaltspunkt zu meinen "schnellsten Zügen" zu geben, diese fahren mittlerweile nur noch maximal bzw. knapp unter 150h/km, so etwa 148-145h/km (Modellgeschwindigkeit), die anderen Züge/Loks entsprechend weniger, Güterzugloks z.B. um 90h/km usw. dies hat sich auf der Anlage und vom Gefühl her, als aktuell am Besten und auch für das Auge am ansehnlichsten ergeben und der Trend, geht wohl auch zukünftig, noch ca. 5h/km im Schnitt weiter nach unten, denke ich.

Für das Einmessen stellst du dir deine Vmin und Vmax vorher über die Cv´s ein und dann misst du deine Loks mit allen Fahrstufen ein. Damit du weißt wo du stehst, kannst du ja immer vorab die Lok auf der höchsten Fahrstufe messen und dann noch entsprechend korrigieren, bevor du dann den eigentlich und kompletten Einmessvorgang durchführst.

Da ich dafür ja Railspeed nutze, ist sowass keine große Sache, da hier alles ganz automatisch abläuft. Ich beginne mit dem Einmessen immer von der höchsten Fahrstufe zur niedrigsten, das hat sich als beste Variante erwiesen. Ich fahre aber nur mit jeweils 28Fahrstufen. Bei 128 Fahrstufen dauert es natürlich entsprechend etwas länger.

Bei 28FS liegt das meist so zw. 6-8min. Man kann aber bei 128FS auch Fahrstufen auslassen und nur jede 3.FS messen usw. Wenn du ein System wie Railspeed nutzt, läuft das wie gesagt ja von alleine und du brauchst dich während des Einmessens ja nicht darum zu kümmern und kannst in dieser Zeit auch etwas anderes machen, insofern würde der Faktor Zeit nicht unbedingt eine Rolle spielen.

So, ich hoffe ich konnte dir zumindest ein bisschen weiterhelfen? Ansonsten, melde dich und ich wünsche dir natürlich weiterhin gutes Vorankommen und das du den Fehler bei den Rückmeldern bzw. dem einen Rückmeldemodul noch rausfinden wirst?
Schöne Grüße, Stephan


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RE: Klostermühl 1.0: Akkurate Kabelverlegung & Rückmeldegewurstel

#833 von -me- , 14.08.2022 22:31

Hallo Peter,
wie auch Jürgen kann ich dir bei WDP nicht viel helfen.
Aber: und das wird bei jeder Software so sein: wenn du eine Lok einmisst, sollten die Einstellungen im Decoder bezüglich Vmax und ABV oder generelle Motoreinstellungen abgeschlossen sein!
Wenn du da etwas änderst, dann ist eine neue Einmessung erforderlich
Ich messe alle meine Loks auf ca. 130 km (120 bis 140 km/h) ein!
Da ich (fast) nur mld(S)3 Decoder besitze, die 126 Fahrstufen bieten, habe ich ca. 1 km/h pro Fahrstufe, was recht gut funktioniert.
In den Steigungsstrecken sind keine Ruckler zu erkennen, obwohl die Vmax in der Automatik auf 70 km/h begrenzt ist.
Mit 130 km/h kann ich eine unwillige Lok auch mal mit "Vmax" über das Gleis treten und Verschmutzungen von den Rädern/Schleifer fahren, wenn die mal etwas länger gestanden haben.
Es gibt nur eine Lok, die nur 80 km/h darf, und zwar meine BR81.
Die hat nur einen mm-Decoder mit 14 Fahrstufen an Bord und die habe ich auf 80km/h begrenzt, damit sie ohne Fahrstufenumschaltung meine Steigungsstrecken erklimmt.
Funktioniert aber nur semioptimal, da hier auch noch gut 6 km/h pro Fahrstufe vorhanden sind.
Im Endeffekt muss jeder für sich selbst entscheiden, ein ICE muss bei mir keine 250 km/h laufen, der kippt in den Engen Radien eher aus den Kurven.

Ich würde nie eine Lok auf eine Vmax im Original begrenzen, mit einem 126 stufigen Decoder würde ich hier immer etwas Puffer einplanen, um sie auch mal etwas schneller über die Anlage zu jagen. Das gilt vor allem für alte Stirnradkonstruktionen, die nach längerer Standzeit längere Einlaufzeiten benötigen-


Schöne Grüße vom Ponyhof.

Michael

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Klostermühl 1.0: Neu im BW Klostermühl!

#834 von Miraculus , 24.09.2022 19:56

Sali werte Stummis,

ist ja schon wieder eine Weile her, seit ich hier war und berichtet habe. Nach dem Urlaub, ist vor dem Urlaub. Der August und September waren geprägt von viel G'schäft, aber auch ein, oder zwei Ausfahrten, wie z.B. einem B'süchle der Schwarzwaldmodellbahn in Gutach. Im Bilderbuch habe ich ja von meinem Stummistammtischbesuch PlochZell berichtet, aber auch vom Roten Flitzer und der "E-Bike-Verfolgungsfahrt" von Mühlacker nach Maulbronn-West. Dann war Markus (MTB_Raider) mit seiner wunderschönen BR 194 zu Besuch. Der Bericht aus Gutach steht noch aus.

Jetzt zur Post, welche ich so gar nicht mehr auf dem Schirm hatte , Entschuldigung dafür.

Lieber (in Reihenfolge der Beiträge) Jürgen, Carsten, Stephan und Michael, vielen Dank für Eure Tipps, rund um das Einmessen. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen diese auch in die Tat umzusetzen. Versuche das nächste Woche mal, da ich ab Donnerstag (mit Unterbrechungen) Überstunden abfeiern darf.

Nun zum heutigen Beitrag # 1. Ich war gestern, nach einem Routinearztbesuch beim MoBa-Händler meines Vertrauens. Dort gab es etwas abzuholen. Das Wetter dazu war



wie ihr unschwer erkennen könnt



nahezu



traumhaft und ideal für eine Pedelectour.



Bringt ein doppelter Regenbogen doppelt Glück?





Dann konnte ich glücklicherweise rechtzeitig um kurz nach 15hundert Feierabend machen und radelte schnell nach Hause, denn es stand dies hier


auf dem Programm



Nach erfolgreicher Bestellung des Message Wagons ging ich daran meine Mitbringsel



genauer in Augenschein zu nehmen.



Toll, der Insiderjahreswagen 2022 war frisch eingetroffen. Aber auch, wie ihr unschwer erkennen könnt, die BR 06, das erste Insidermodell 2022.



Beginnen wir mit der Begutachtung des Insiderwagens. Neudenglisch Unboxing genannt





Und ab damit



auf's Fotodiorama.



Macht eine gute Figur,



finde ich zumindest.



Den Wagen werde ich



dann,



hinter dem 2. Insidermodell,



der E 71 einreihen, da ich das Wagenset nicht bestellt habe.



Sodele, das war der erste Teil meiner Neuheiten in Klostermühl. Der zweite folgt alsbald.


Liebe Grüße und Danke für euer stetiges Interesse, Tipps und Ratschläge. Auf die Stummis ist verlass


Peter

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Klostermühl 1.0: Neu im BW Klostermühl!

#835 von Miraculus , 24.09.2022 20:34

Servus zurück,

da bin ich wieder mit Teil # 2 meines gestrigen Mitbringseltages.

Nachdem ja, auf Grund der bekannten R1-Problematik, Märklin die Auslieferung der Insidermodelle der BR 06 zunächst gestoppt hatte, konnte ich gestern aber meine BR 06 in Maulbronn abholen.

Ein Blick ins Tascherl erhöhte die Vorfreude



Und heraus mit dem schönen Teilensdingens.





Voooorsichtig ausgepackt



Hier bekam ich zunächst einen Schreck, weil ich zunächst dachte, das Teil wurde beim Verpacken zerbrochen. Aber nein, es handelt sich um die beiden Schürzen des Vorlaufdrehgestelles. Puuuh, Glück gehabt.



Dann ab mit ihr, auf's Diorama.



Was für eine



exzellente



Wuchtbrumme.



Das Diorama



ist fast zu kurz



für die Lok.











Runter vom Diorama und ab auf das Programmiergleis



Mfx-Erkennung funktionierte tadellos.



Und hiernach ging es hurtig in den Schattenbahnhof, welcher noch gar nicht so ausschaut. Hier durfte die BR 06 001 ihre Jungfernfahrt in Klostermühl antreten und die ersten Runden in der neuen Heimat drehen.



Aus meiner Sicht ein wirklich tolles Modell. Bislang habe ich noch keine der hier diskutierten Probleme, wie Formtrennkante, oder Schwierigkeiten beim Durchfahren enger Radien festgestellt. Dank euch Stummis sind in Klostermühl aber auch keine R1-Radien mit 360 mm verbaut. Wie im Video zu sehen durchfährt die BR 06 alle Weichenstraßen, auch mit Gegenbogen problemlos.


Grüße


Peter

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RE: Klostermühl 1.0: Neu im BW Klostermühl!

#836 von -me- , 24.09.2022 21:51

Hallo Peter,
sehr schöne Lok!


Schöne Grüße vom Ponyhof.

Michael

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RE: Klostermühl 1.0: Neu im BW Klostermühl!

#837 von Lok 24083 , 24.09.2022 21:52

Hallo Peter

Glückwunsch zu deiner neuen Lok. Sieht super aus


Mit freundlichen Grüßen
Jörg


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RE: Klostermühl 1.0: Neu im BW Klostermühl!

#838 von MoBa_NooB , 25.09.2022 01:22

Nacht peter,

Die 06 sieht echt imposant aus. Auch wenn die nix für mich wäre. Wie siehts denn aus mit einem Zug für sie?

Der kleine Gepäckwagen sieht übriegens auch schön aus. Richtig gemütlich

VG
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RE: Klostermühl 1.0: Neu im BW Klostermühl!

#839 von kronos , 25.09.2022 12:03

Moin Peter,


Das ist eine beeindruckende Lok mit sichtbar tollen Fahreigenschaften und sehr gutem Sound. Passt hervorragend zu Klostermühl. Gratulation

Beste Grüße,

Volker


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RE: Klostermühl 1.0: Neu im BW Klostermühl!

#840 von cs67 , 26.09.2022 08:25

Hallo Peter,

sehr schöne Neuzugänge
Auf den Bildern sieht die 06 001 schon mal sehr imposant aus

Ich hoffe, dass ich sie am Wochenende dann mal in Natura zu Gesicht bekomme


Herzliche Grüße
Christoph

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Klostermühl 1.0: Neu im BW Klostermühl! Weichentestfahrten

#841 von Miraculus , 01.10.2022 10:38

Guten Morgen werte Besucher Klostermühls, und natürlich auch alle anderen Stummis,

zunächst die Post.

Lieber Michael, Volker und Christoph, Danke für die Gratulationen. Ich geb Euch natürlich recht, die Lok ist schon toll . Auf Grund der aktuellen Diskussionen hinsichtlich Qualität, Kurvengängigkeit und dergleichen habe ich vorgestern mal ein paar ausgiebigere Testfahrten über Weichen und Weichenstraßen hinweg gemacht. Sogar ein kleines Stückchen die zukünftige Wendel hinauf fuhr die Lok. Davon gibt es natürlich auch ein Video.

Here there is



Ich habe bei den Testfahrten keinerlei Schwierigkeiten oder Probleme entdecken können. Die Lok durchfuhr alle Weichen, auch im Geschlängel, problemlos. Egal, ob schnell, oder langsam, vorwärts, oder rückwärts. Ich darf allerdings anmerken, dass ich, Dank der Stummis, keinerlei R1-Bögen (C-Gleisbogen, 24130 mit 360mm-Radius) verbaut habe. Und ach ja, vertikal hab ich nicht versucht

Zum Abschluss habe ich noch, dem lieben Carsten zuliebe, einen langen Schnellzug zusammengestellt. Auch davon gibt es ein Video



So, jetzt ist ein bisschen Hauspflege angesagt. Der Aschekasten des Pelletsbrenners muss geleert und der Brennraum gereinigt werden.

@Christoph: Jo, ich werde morgen die BR 06 001 mitbringen. Ob ich auch Wagen mitbringe weiß ich noch nicht. Du hast sicherlich auch ein paar schöne Schnellzugwagen, welche man anhängen könnte.


Grüße


Peter

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Klostermühl 1.0: Einmessfahrten mit dem WDP & Railspeed

#842 von Miraculus , 06.10.2022 22:28

Guten Abend werte Stummis und Freunde Klostermühls,

wie in meinem Bilderbuch ab hier nachzulesen war ich ja vergangenen Sonntag mit Markus (MTB_Raider) zusammen in Jägersburg. Wir folgten einer Einladung Christophs. Wie immer war die Zeit viel zu schnell vorbei und verging wie im Fluge. Was uns besonders erfreute war, dass Jürgen (Jürgen MoBa) ebenfalls zu Besuch war. So konnten wir den gesamten Mittag über Plaudern und Fachsimpeln.

Jürgen ist echt ein wandelndes Digitallexikon. Ich habe viel (teils evtl. auch zu viel ) Input bekommen. Insbesondere interessierte mich natürlich der Einmessvorgang, wobei ich ein besonderes Augenmerk auf die Vorbereitungen legte. Beispielsweise, welche CV ändere ich wie in der CS3, um zum gewünschten Ergebnis zu gelangen. Jürgen, und auch Christoph, erklärten in einer Gemütsruhe und Engelsgeduld den Vorgang, so dass auch ein DAU wie ich, es schlussendlich verstanden hatte

Das am Wochenende gehörte musste ich selbstverständlich sogleich umsetzen. Noch am Sonntag stellte ich meinen Schorsch (BR 02 0314) auf das Programmiergleis und machte probehalber eine Einmessfahrt. Das Ergebnis sah folgendermaßen aus


Das klappte schon mal ganz gut. Es war doch einiges hängen geblieben von Jürgens und Christops Erklärungen . Bin stolz auf mich

Bei Christoph nahm die Vorbereitung und dann die Einmessfahrt in Jägersburg doch einige Zeit in Anspruch. Ich täusche mich vielleicht, aber geschätzt waren das gute 35 bis 40 Minuten bis die Messung beendet war.

Obwohl ich es noch irgendwie wusste (ich hatte das ja schon mal vor etwa 4 Jahren gemacht), war ich dann doch überrascht, um wieviel schneller dann die Einmessung des Schorsch im WDP i.V.m. dem RailSpeed klappte und beendet wurde. Ich hatte allerdings nicht die Zeit gestoppt. Das wollte ich nun nachholen und meine BR 06 001 einmessen. Flugs nochmals im Internet die entsprechenden Parameter wie Länge über Puffer, Radnabenabstand zum Puffer oder Höchstgeschwindigkeit abgerufen und los ging's.

Aufrufen der Lok in der CS3, auf bearbeiten klicken und es öffnet sich ein Karteikartenreiter.



Im nächsten Reiter hat man direkten Zugriff auf die gängisten Parameter wie Geschwindigkeit oder Lautstärke. Für Experten (davon bin ich meilenweit entfernt) gibt es den letzten Reiter über welchen sämtliche CV ausgelesen und bearbeitet werden können. Im Bild unten die Einstellungen für Christophs Anlage.



Zu beachten ist, dass es sich bei den Zahlen für Minimal- oder Maximalgeschwindigkeit nicht um reale oder Modellbahn-km/h handelt, sondern lediglich um einen reinen Zahlenwert. Sprich der 150 oder 174 für die Maximalgeschwindigkeit stehen keine 150 oder 174 km/h Modellbahngeschwindigkeit gegenüber. Durch vorherige Vorbeifahrten am RailSpeed



hatte ich nochmals die optimale, ruckelfreie Minimalgeschwindigkeit (2,5 km/h) sowie die Maximalgeschwindigkeit ermittelt und Christophs Werte etwas angepasst.



Schwenken wir zum Laptop und WinDigipet. Ich habe mir die Grunddaten der BR 06 001 von der CS3 geholt, an WinDigipet übertragen und rufe sodann die Fahrzeugdatenbank auf. Hier dann die BR 06 001 ausgewählt. Das geschulte Auge erkennt sofort: Die Lok wurde noch nicht eingemessen. Das will ich ja jetzt nachholen.



Zuvor nochmals die Maximalgeschwindigkeit überprüft. Und



passt! Auffällig hierbei ist allerdings, dass die Rückwärtsgeschwindigkeit deutlich von der Vorwärtsgeschwindigkeit abweicht. Das gilt sowohl für die Minimal- als auch Maximalgeschwindigkeit. Rückwärts etwas mehr als die Hälfte der Vorwärtsgeschwindigkeit. Muss bereits ab Werk so programmiert worden sein, da ich dies nicht eingestellt hatte (und nicht einmal wüsste, wo ).



Dann bietet das WDP die Möglichkeit, wie bei Christoph auch, die Messungen per Wegstreckenmessung durchzuführen, oder eben mittels RailSpeed (oben links unter Messysteme auszuwählen). Weiterhin gibt es die Auswahl der sogenannten Messkurvenform zwischen der ungenaueren 3-Punkt-Messung und der genaueren 15-Punkt-Messung. Spaßeshalber habe ich zunächst einmal eine 3-Punkt-Messung



durchgeführt und die Zeit gemessen. Nach etwa dreieinhalb Minuten



war die Messung beendet

Jetzt ging es an die "richtige "Messung per 15-Punkt-Messvorgang. Man beachte die Startzeit der Messung um 14:07:46 Uhr



und Ende der Messung um 14:17:12 Uhr.



Macht nicht einmal 10 Minuten



für den 15-Punkt-Messvorgang aus. Das war jetzt aber überraschend schnell.

Nach dem Messvorgang besteht die Möglichkeit, die Maximalgeschwindigkeit auf der Modellbahn einzustellen. Über dem Geschwindigkeitsgraphen ist ein schmaler roter Querbalken zu erkennen.



Mit der linken, gedrückten Maustaste kann man den Querbalken nach unten verschieben,



und hierdurch die Maximalgeschwindigkeit einstellen, oder begrenzen. Ich habe jetzt mal 140 und 85 km/h ausgewählt.





Nach der Einmessübung wollte ich noch rasch die Fahrstraßen testen, da dies bei Markus' vergangenem Besuch nicht geklappt hatte. Ich sag's gleich, es hat nicht wirklich geklappt. Wie man unschwer erkennt, es wurde keine Fahrstraße oder Fahrstraßenmöglichkeit gefunden. Diese Meldung hatte ich bei meiner Kellerbahn, allerdings mit WDP2015 Premium, nie. ich wollte, wie man unten sieht, mit der V320 von Gleis 7 ins Gleis 1 fahren.



Ich kann nicht sagen, woran das genau liegt. Da die "Fahrstraßenauswahl" innerhalb der langen Gleise 1 bis 5 z.B. ohne Problem klappte. Was wiederum nicht sonderlich verwunderlich ist, da es ja keine Abzweigmöglichkeit gibt. Ich vermute stark, dass es damit und die Fahrt über mehrere Weichen hinweg irgendwie zu tun hat.

Nun fuhr ich testhalber mit der V320 in die Wendeschleife um von hier über das Kontextmenü "Wähle Start" und "Wähle Ziel" in Gleis 1 oder 2 zu fahren.



Hiernach verlangt das WDP, dass eine Startrichtung, in meinem Fall nach unten, ausgewählt wird.



Es kommt eine weitere, gelb hinterlegte und mir zunächst unverständliche Meldung, dass drei Varianten wegen deaktivierter Weichenstellung ausgeblendet wurden. Was soll man damit anfangen? Ich kam dann drauf, dass eventuell die Stellung der Weichen nicht gespeichert worden war. Die Überprüfung der Magnetartikeladressen ergab, dass tatsächlich die Stellungsüberwachung irgendwie nicht funktionierte. Liegt eventuell daran, dass ich WDP so eingestellt habe, dass beim Start die letzte Weichenstellung beibehalten wird. Das werde ich dann wohl umstellen und beim Start des WDP die Weichen in Grundstellung bringen. Das klackert dann so schön

Die V320 sollte bis ans Ende von Gleis 1 fahren. Die Fahrstraße wird gelb markiert.



Nach dem Start durchfährt die Lok die Fahrstraße. Der Standort innerhalb der einzelnen Blöcke wird mit zusätzlichem Rot dargestellt. Auch schön zu erkennen, dass davor liegenden Signale grün anzeigen und die bereits passierten Signale rot.



Beim erreichen des Zielkontaktes wird die Fahrstraße aufgelöst und die gelbe Markierung erlischt.

Insgesamt bleibt aber noch viel zu tun. Insbesondere das Problem mit der fehlenden Fahrstraße oder Fahrstraßensequenz geht mir auf die Nerven. Soweit ich das Handbuch verstanden habe kann dies händisch-manuell angelegt werden. Das ist ja aber nicht der Sinn der Sache. Muss mich da nochmals richtig einlesen




Grüße


Peter

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RE: Klostermühl 1.0: Einmessfahrten mit dem WDP & Railspeed

#843 von Megamattiman , 07.10.2022 08:03

Moin Peter,
als langer stiller Mitleser muss ich mich nun mal zu Wort melden.
Selbstverständlich musst du bei WDP händisch also manuell oder auch halb-manuell erst einmal Fahrstraßen anlegen.
Immer von einem Zugnummernfeld zum nächsten. Bei mir sind es mittlerweile fast 500. Ohne die Fahrstraßen kannst du immer nur manuell mit Start / Ziel fahren und es kommt dann auch zu Problemen, wie bei dir jetzt, weil nicht alles definiert ist.
Die Aufzeichnung geht ähnlich wie du jetzt die Fahrten startest, man kann auch von einem Einfahrsignal gleichzeitig mehrere Fahrstraßen zu mehreren Ausfahrsignalen erstellen. Mit ein bisschen Routine dauert eine FS Erstellung keine Minute.
Erst dann können in den Fahrstraßen weitere Bedingungen angelegt werden, z.Bsp. dass Gleise nur für bestimmte Züge oder mit bestimmten Geschwindigkeiten befahren werden.
Anschließend können mehrere Fahrstraßen dann in Zugfahrten zusammen gefasst werden und in Ablauf-Automatiken verwendet werden, dann erst fahren die Züge alle automatisch nach vorgegebenen Bedingungen über deine Anlage, bzw. Rücken im Schattenbahnhof automatisch auf, etc.
Schau sonst gerne mal im WDP Forum vorbei.
Weiterhin viel Spaß
Gruß Matthias


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RE: Klostermühl 1.0: Einmessfahrten mit dem WDP & Railspeed

#844 von cs67 , 07.10.2022 21:17

Hallo Peter,

Zitat von Miraculus im Beitrag #842

wie in meinem Bilderbuch ab hier nachzulesen war ich ja vergangenen Sonntag mit Markus (MTB_Raider) zusammen in Jägersburg. Wir folgten einer Einladung Christophs. Wie immer war die Zeit viel zu schnell vorbei und verging wie im Fluge. Was uns besonders erfreute war, dass Jürgen (Jürgen MoBa) ebenfalls zu Besuch war. So konnten wir den gesamten Mittag über Plaudern und Fachsimpeln.


Das die ersten Bilderbuch-Teile habe ich jetzt erst gesehen. Man merkt dass du noch Urlaub hast ... das ging ratz fatz mit der Berichtserstellung.
Mir hat des Stummi-Wochenende ebenfalls viel Spaß gemacht - maximaler Fahrbetrieb - maximaler Input - viel Fachgesimpel mit coolen Stummi-Stammgästen


Zitat von Miraculus im Beitrag #842
Jürgen, und auch Christoph, erklärten in einer Gemütsruhe und Engelsgeduld den Vorgang, so dass auch ein DAU wie ich, es schlussendlich verstanden hatte
Das am Wochenende gehörte musste ich selbstverständlich sogleich umsetzen.
Das klappte schon mal ganz gut. Es war doch einiges hängen geblieben von Jürgens und Christops Erklärungen . Bin stolz auf mich



Das ist doch super, dass es dir das Einmesssen und die CV-Wert-Korrektur jetzt leichter von der Hand gehen
Dann war der Stummi-Tag auch in dieser Hinsicht ein Erfolg

Zitat von Miraculus im Beitrag #842

Bei Christoph nahm die Vorbereitung und dann die Einmessfahrt in Jägersburg doch einige Zeit in Anspruch. Ich täusche mich vielleicht, aber geschätzt waren das gute 35 bis 40 Minuten bis die Messung beendet war.



Gut Ding will Weile haben
Spaß beiseite - klar kannst du mit dem Railspeed schneller einmessen. Ob er allerdings genau so zuverlässig einmisst ? Die Vorbereitungen werden die gleichen sein, zumindest wenn du der Lok / den Wagen auch in Traincontroller bzw. bei dir WDP alle erforderlichen Daten mitgeben willst. Ich bleibe gerne beim klassischen Einmessen über die Messtrecke ... dann kann ich derweil auch mal ein Bierchen trinken

Was du in deinen zeitlichen Aufstellungen allerdings noch außen vor gelassen hast - in jedem Fall aber machen solltest - ist die Bremsweg-/Bremsrampenmessung. Ohne Einmessung des Bremsverhaltens wird's im Automatikbetrieb tricky

Zitat von Miraculus im Beitrag #842

Insgesamt bleibt aber noch viel zu tun. Insbesondere das Problem mit der fehlenden Fahrstraße oder Fahrstraßensequenz geht mir auf die Nerven. Soweit ich das Handbuch verstanden habe kann dies händisch-manuell angelegt werden. Das ist ja aber nicht der Sinn der Sache. Muss mich da nochmals richtig einlesen



Die Fahrstraßen/Zugfahrten sind das Salz in der Suppe des Automatikbetriebes. Ich weiß gar nicht wieviele ich davon angelegt habe - faktisch jede betrieblich erforderliche. Sowohl die langen Automatikfahrten (von SBF über HBF/NBF - zurück zum SBF) als auch später die ganzen lokalen Zugfharten innerhalb der
Bahnhöfe / Betriebsstellen einschl. Rangierfahrten.

So wie auch Matthias schreibt ... 500 werden es locker sein ... eher mehr. Aber die Übung machts - hau' in die Tasten.

Auf jeden Fall weiter viel Spaß beim EInmessen und Fahrtsraßen anlegen


Herzliche Grüße
Christoph

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RE: Klostermühl 1.0: Einmessfahrten mit dem WDP & Railspeed

#845 von Jürgen Moba , 08.10.2022 16:48

Hallo Peter,
als erstes muss ich dich für deinen tollen Bericht aus Jägersburg in deinem Bilderbuch loben
Super gemacht

Dann hast du ja jede Menge Infos über WDP in Verbindung mit dem Rail Speed und dem Lok einmessen geschrieben.

Als alter TC-ler kenne ich mich nicht so mit WDP aus. Aber ein paar Dinge sind mir trotzdem aufgefallen

Zitat von Miraculus im Beitrag #842
Auffällig hierbei ist allerdings, dass die Rückwärtsgeschwindigkeit deutlich von der Vorwärtsgeschwindigkeit abweicht. Das gilt sowohl für die Minimal- als auch Maximalgeschwindigkeit. Rückwärts etwas mehr als die Hälfte der Vorwärtsgeschwindigkeit. Muss bereits ab Werk so programmiert worden sein, da ich dies nicht eingestellt hatte (und nicht einmal wüsste, wo ).


Auf dem Video von der Messfahrt der 06er ist ganz klar zu erkennen, dass die Lok bei den Rückwärtsfahrten nicht mit der vollen Geschwindigkeit gemessen wird.
Sie fährt im Bereich des Rail-Speed ja an und wird dadurch ja schon beim Beschleunigen gemessen!
Im Gegensatz zur Vorwärtsfahrt, wo sie immer mit der vorgewählten Geschwindigkeit (mehr Anlauf) in den Bereich des Rail-Speed einfährt.

Dann fehlt ganz klar wie Christoph schon schrieb die Angabe für die Bremskorrektur um die Bremsverzögerung des Decoders auszugleichen.

Weiter habe ich jetzt nicht gesehen wo und wie die Kontaktpunkte der Lok für die vorwärts und rückwärts fahrt eingetragen werden/sind.

Zu den Fahrstrassen (Zugfahrten) kann ich nur sagen: Da liebe ich die Autotrain-Funktion von TC

Wünsche dir eine schönes Wochenende und ich hoffe du hast nächste Woche noch Überstundenfrei, damit wir hier wieder was tolles zu lesen und zum Anschauen bekommen.


Viele Grüße Jürgen

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Klostermühl 1.0: Fahrstraßen mit dem WDP ([intelligente] Zugnummernfelder ZNF & iZNF)

#846 von Miraculus , 12.10.2022 14:33

Grüß Gott Stummis,

zunächst ein großes Dankeschön an Matthias (Megamattiman), Christoph und Jürgen für Eure Beiträge und Unterstützung. Dazu gleich mehr, denn es steht eine Begrüßung an.

Zitat von Megamattiman im Beitrag #843
Moin Peter,
als langer stiller Mitleser muss ich mich nun mal zu Wort melden.


Werter Matthias, das ist ja jetzt sozusagen mega, dass Du in Klostermühl vorbeischaust und die noch dazu unter die hier schreibende Zunft mischt. Das und deshalb ein gar liches . Wenn Du damit leben kannst, darfst Du dich als 95zigster Besucher ab sofort als BR 95 (der Bergkönig ) betrachten.



Nun zu euren Ausführungen.

Zitat von Megamattiman im Beitrag #843
Selbstverständlich musst du bei WDP händisch also manuell oder auch halb-manuell erst einmal Fahrstraßen anlegen.


Das hatte ich so von meiner Kellerbahn in Erinnerung. Allerdings hatte ich damals keine Probleme damit, dass das WDP eine mögliche Fahrstraße nicht fand, sondern mir alle möglichen Varianten dafür anbot. Dies war mir in dieser Form neu. Zu Zeiten meiner Kellerbahn klickte ich auf "Wähle Start" und "Wähle Ziel", dann hat es die möglichen Varianten angezeigt, ich habe eine davon ausgewählt und die Lok fuhr von A nach B. Hier bestand dann die Möglichkeit dies Fahrt als Fahrstraße aufzuzeichnen und abzuspeichern. So hatte ich das jetzt auch vor und dann kam die für mich etwas kryptische Meldung von Wegen "kein Weg gefunden".

Zitat von Megamattiman im Beitrag #843
Immer von einem Zugnummernfeld zum nächsten. Bei mir sind es mittlerweile fast 500. Ohne die Fahrstraßen kannst du immer nur manuell mit Start / Ziel fahren und es kommt dann auch zu Problemen, wie bei dir jetzt, weil nicht alles definiert ist.


Wie gesagt, ich wollte damit anfangen, die Fahrstraßen aufzuzeichnen und entsprechend abzuspeichern. Dass das eine Heidenarbeit ist, steht natürlich auch völlig außer Frage. Wenn ich jetzt mal rechne, pro "langen" SBF-Gleis habe je 6 Blöcke und Halteabschnitte. Macht pro Gleis schon mal mindestens 6 Fahrstraßen abfahren und Speichern, oder händisch in den Fahrstraßeneditor eintragen. Das dürften bei den 8 Gleisen, plus Umfahrung, plus Wendegleis ruck zuck im dreistelligen bereich landen.

Zitat von Megamattiman im Beitrag #843
Die Aufzeichnung geht ähnlich wie du jetzt die Fahrten startest, man kann auch von einem Einfahrsignal gleichzeitig mehrere Fahrstraßen zu mehreren Ausfahrsignalen erstellen. Mit ein bisschen Routine dauert eine FS Erstellung keine Minute.


Jo, auch das ist an und für sich klar. Da stellt sich die Frage, ob man pro SBF-Gleis dann auch Blöcke zusammenfasst und auch als Fahrstraße abspeichert. Sprich Block #1 > Block #2, oder Block #1 > Block #4 usw. Dann hat man pro SBF-Gleis sogleich in Vielzahl mehr Fahrstraßen für nur ein einziges Gleis.

Zitat von Megamattiman im Beitrag #843
Erst dann können in den Fahrstraßen weitere Bedingungen angelegt werden, z.Bsp. dass Gleise nur für bestimmte Züge oder mit bestimmten Geschwindigkeiten befahren werden.
Anschließend können mehrere Fahrstraßen dann in Zugfahrten zusammen gefasst werden und in Ablauf-Automatiken verwendet werden, dann erst fahren die Züge alle automatisch nach vorgegebenen Bedingungen über deine Anlage, bzw. Rücken im Schattenbahnhof automatisch auf, etc.
Schau sonst gerne mal im WDP Forum vorbei.
Weiterhin viel Spaß
Gruß Matthias


Klar soweit und Danke für deine Unterstützung.

Werter Christoph,

Zitat von cs67 im Beitrag #844
Hallo Peter,

Zitat von Miraculus im Beitrag #842

Bei Christoph nahm die Vorbereitung und dann die Einmessfahrt in Jägersburg doch einige Zeit in Anspruch. Ich täusche mich vielleicht, aber geschätzt waren das gute 35 bis 40 Minuten bis die Messung beendet war.



Gut Ding will Weile haben
Spaß beiseite - klar kannst du mit dem Railspeed schneller einmessen. Ob er allerdings genau so zuverlässig einmisst ? Die Vorbereitungen werden die gleichen sein, zumindest wenn du der Lok / den Wagen auch in Traincontroller bzw. bei dir WDP alle erforderlichen Daten mitgeben willst. Ich bleibe gerne beim klassischen Einmessen über die Messtrecke ... dann kann ich derweil auch mal ein Bierchen trinken


auch dir Danke. Und ja, ich denke, dass der RailSpeed genauso zuverlässig einmisst, wie deine Messstrecke. Warum, na weil er im Grund genommen ja auch nichts anderes macht. Er hat eine 10 Zentimeter lange Messstrecke, welche per Lichtschranke überwacht wird. Somit macht er ebenfalls eine Weg-/Zeitmessung (zudem auch eine Längenmessung des Fahrzeuges), wie Du auch. Dazu muss er aber nicht die 2 oder 3, oder gar 4 Meter lange Messstrecke durchfahren, sondern nur die 10 Zentimeter. Danach bremst er automatisch ab, wendet die Lok und beginnt die Messung in Gegenrichtung. Bei der zeitlich etwas längeren Variante der 15-Punkt-Messung gibt er nach jedem Messvorgang ein Stückchen mehr Anlaufstrecke hinzu, so dass er auf jeden Fall die "Maximalgeschwindigkeit" für den jeweiligen Messpunkt erreicht.

Zitat von cs67 im Beitrag #844
Was du in deinen zeitlichen Aufstellungen allerdings noch außen vor gelassen hast - in jedem Fall aber machen solltest - ist die Bremsweg-/Bremsrampenmessung. Ohne Einmessung des Bremsverhaltens wird's im Automatikbetrieb tricky


Jo, genau da hast Du recht und eine Art "wunden" Punkt angesprochen. Wie mache ich das. Dazu gleich noch eine Frage.

Zitat von cs67 im Beitrag #844
Zitat von Miraculus im Beitrag #842

Insgesamt bleibt aber noch viel zu tun. Insbesondere das Problem mit der fehlenden Fahrstraße oder Fahrstraßensequenz geht mir auf die Nerven. Soweit ich das Handbuch verstanden habe kann dies händisch-manuell angelegt werden. Das ist ja aber nicht der Sinn der Sache. Muss mich da nochmals richtig einlesen



Die Fahrstraßen/Zugfahrten sind das Salz in der Suppe des Automatikbetriebes. Ich weiß gar nicht wieviele ich davon angelegt habe - faktisch jede betrieblich erforderliche. Sowohl die langen Automatikfahrten (von SBF über HBF/NBF - zurück zum SBF) als auch später die ganzen lokalen Zugfharten innerhalb der
Bahnhöfe / Betriebsstellen einschl. Rangierfahrten.

So wie auch Matthias schreibt ... 500 werden es locker sein ... eher mehr. Aber die Übung machts - hau' in die Tasten.

Auf jeden Fall weiter viel Spaß beim EInmessen und Fahrtsraßen anlegen


Wie oben gesagt, ich geb Euch recht, bzw. das war mir bewusst. Nur als, nach "Wähle Start"



dann diese Meldung erschien, konnte ich mit der nicht wirklich viel anfangen, da für mich ja klar war, fahre vom Beginn der Fahrstraße durch bis zum Ende von Gleis 1 oder 2 (oder was auch immer). Nur es ging halt nicht.



Auch mit der nachfolgenden Meldung konnte ich zunächst nicht soviel anfangen. Aber in mir keimte ein bestimmter Verdacht und ich zog das Handbuch zu Rate.



Wie immer hatte ich dabei das Gefühl, es wurde von einem "Nerd" für "Nerds" geschrieben (Entschuldigung an den Verfasser, ist nicht bös gemeint ) da ich manchen Satz mehrfach lesen musste, um zu verstehen, was er denn meinen könnte. Aber nach Handbuchstudium in Bezug auf die Eindeutigkeit der Fahrtrichtungsvorgabe habe ich mir nochmals den Gleisplan im WDP zu Gemüte geführt. Ich habe folgende, farbig eingekreiste mögliche "Schwachstellen" definiert.

Zum Einen handelt es sich um nicht elektrifizierte Weichen, da hier Einrichtungsverkehr herrscht und ich die Antriebe deshalb nicht wirklich benötige. Klar, bei einer Havarie könnten diese nützlich sein, aber was soll's. Da die Weichen also nicht elektrifiziert sind, habe ich diese auch nicht mit irgendeiner Art Überwachung (Stellungs- oder Rückmeldungsüberwachung) "versehen. Da bin ich mir nicht sicher, ob dies zur Fehlermeldung beitrug.

Weitere "Schwachstelle" wäre die "Überbrückung" der möglichen Abstellgruppe durch die Gleiswendel. Für mich war auf Grund der Streckenführung klar, das geht im Kreis herum in die Höhe. Die Überbrückung habe ich folgerichtig als Brücke eingezeichnet. Für das WDP im Kreuzungsbereich allerdings nicht so sehr. Das WDP prüft laut Handbuch bei möglichen Fahrstraßen sozusagen die 4 Himmelsrichtungen von west, nord, ost nach süd ab. Besteht eine Kreuzung, oder wie bei mir eine Überbrückung, so weiß das WDP nun nicht, welche Richtung zu wählen ist und wirft vermutlich diese Fehlermeldung aus. Lösung der Misere ist eine sogenannte Sprungmarke. D.h., der Gleisverlauf wird im Plan unterbrochen und mittels Tunnelsymbol als sogenannte Sprungmarke eingezeichnet. Somit weiß das WDP, aha, daher weht der Wind, oder dahin fährt der Zug.



Ich habe nun sämtliche Weichen als virtuelle Magnetartikel definiert, sowie den Gleisplan angepasst und die oben genannten Sprungmarken gesetzt. Und siehe da, es funzt. Welche von beiden Maßnahmen nun zum Erfolg führten kann ich nicht definitiv sagen, gehe aber stark davon aus, dass es Zweitere war.

Sodann ging es wieder ans Testen und Auswahl verschiedener Fahrstraßen. Vorab, aufgezeichnet habe ich da aber noch keine. Im ersten Versuch soll die V320 von Gleis 1 das Umfahrgleis bis zum Ende durchfahren. Logischerweise bietet das WDP nur eine Fahrstraßenvariante an.



Hier steht nun die V320 im Wendegleis und soll ins Gleis 1 einfahren, durchfahren und am Ende stoppen.



WDP bietet mir nun,



so wie ich es gewohnt war,



Varianten an. Im vorliegenden vier an der Zahl.



Für den Schorsch, welcher von Gleis 2



nach Gleis 4 fahren soll, drei Möglichkeiten.



So hatte ich mir das vorgestellt.



Für die angesprochenen Bremsrampen und dergleichen bietet das WDP sogenannte Zugnummernfelder (ZNF genannt) an. Ein "einfaches" wie hier



oder das sogenannte intelligente Zugnummernfeld (iZNF), in welchem ich vielerlei Möglichkeiten der Einstellung habe.



Bei meinen Testfahrten habe ich bislang festgestellt, dass meine Lokomotiven (getestet habe ich mit der V320 und der BR 247 Vectron im V-200-Design), beim "einfachen" ZNF, ohne weitere Bedingungen deutlich punktgenauer anhalten, als bei Einstellung, bzw. Definition als iZNF. Hier fahren beide Lokomotiven weit über das Signal hinaus oder halten erst gar nicht an. Warum das so ist muss ich aber erst noch recherchieren. Womit wir noch zu

Jürgen kommen

Zitat von Jürgen Moba im Beitrag #845
Hallo Peter,
als erstes muss ich dich für deinen tollen Bericht aus Jägersburg in deinem Bilderbuch loben Super gemacht

Dankscheee, gern g'scheee

Zitat von Jürgen Moba im Beitrag #845
Dann hast du ja jede Menge Infos über WDP in Verbindung mit dem Rail Speed und dem Lok einmessen geschrieben.

Als alter TC-ler kenne ich mich nicht so mit WDP aus. Aber ein paar Dinge sind mir trotzdem aufgefallen
Zitat von Miraculus im Beitrag #842
Auffällig hierbei ist allerdings, dass die Rückwärtsgeschwindigkeit deutlich von der Vorwärtsgeschwindigkeit abweicht. Das gilt sowohl für die Minimal- als auch Maximalgeschwindigkeit. Rückwärts etwas mehr als die Hälfte der Vorwärtsgeschwindigkeit. Muss bereits ab Werk so programmiert worden sein, da ich dies nicht eingestellt hatte (und nicht einmal wüsste, wo ).


Auf dem Video von der Messfahrt der 06er ist ganz klar zu erkennen, dass die Lok bei den Rückwärtsfahrten nicht mit der vollen Geschwindigkeit gemessen wird.
Sie fährt im Bereich des Rail-Speed ja an und wird dadurch ja schon beim Beschleunigen gemessen!
Im Gegensatz zur Vorwärtsfahrt, wo sie immer mit der vorgewählten Geschwindigkeit (mehr Anlauf) in den Bereich des Rail-Speed einfährt.


Das wirkt nur so. Wie gesagt, zu Beginn der Messung mit niedrigst möglicher, ruckelfreier Geschwindigkeit (meist so zw. 1,8 und 2,8 km/h) kann ich die Lok direkt an den RailSpeed heranstellen. Während des Messvorganges verlängert der RailSpeed und/oder WDP automatisch den Anlauf. Wenn Du dich eventuell zurückerinnerst, auch bei Christoph hatten wir doch festgestellt, dass die BR 06 vorwärts deutlich schneller unterwegs war als rückwärts, ohne dass dies von Euch/uns im Dekoder hätte eingestellt oder geändert werden können. Das ist auch jetzt noch so. Ich habe in der Kurz-Config in der CS3 die V/Max definiert. Diese kann ja nur einmal eingetragen werden. In Vorwärtsfahrt erreicht die Lok diese Geschwindigkeit. In Rückwärtsfahrt eben nicht, sondern nur etwas mehr als 50, ich schätze so ca. 60% der Vorwärtsfahrt. Das muss von Werk aus so konfiguriert worden sein. Mich stört das nicht, da ich eh nicht vorhabe mit der Lok schnell rückwärts zu fahren. Die bekommt ihr Wagenset und wird somit zur ewigen Vorwärtsfahrt "verdammt" sein .

Zitat von Jürgen Moba im Beitrag #845
Dann fehlt ganz klar wie Christoph schon schrieb die Angabe für die Bremskorrektur um die Bremsverzögerung des Decoders auszugleichen.


Da bin ich dran. Wie oben beschrieben muss ich dieses Phänomen erst noch erkunden. Dass hatte ich bei meiner Kellerbahn auch, dass die Loks weit über das Signal hinausfuhren. Schon damals habe ich das nicht so recht verstanden, warum dies bei der einen Lok passierte, bei der nächsten auf gleichem Gleis aber nicht. Da gibt es noch viel arbeit für mich.

Zitat von Jürgen Moba im Beitrag #845
Weiter habe ich jetzt nicht gesehen wo und wie die Kontaktpunkte der Lok für die vorwärts und rückwärts fahrt eingetragen werden/sind.


Wie meinen? Das habe ich jetzt nicht richtig verstanden. Meinst Du im WDP für die Fahrstraßen/Zugfahrten? Oder auf dem Prog-Gleis?

Zitat von Jürgen Moba im Beitrag #845
Zu den Fahrstrassen (Zugfahrten) kann ich nur sagen: Da liebe ich die Autotrain-Funktion von TC


Was macht Autotrain? Ich habe auf der Homepage mit diesem Begriff mal auf die Schnelle nix gefunden.

Zitat von Jürgen Moba im Beitrag #845
Wünsche dir eine schönes Wochenende und ich hoffe du hast nächste Woche noch Überstundenfrei, damit wir hier wieder was tolles zu lesen und zum Anschauen bekommen.

Reicht das obige?

So, das war's für heute. Loba muss raus. Morgen habe ich eine Radtour vor. Dann kann's höchstens Freitag weitergehen.


Grüße


Peter

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RE: Klostermühl 1.0: Fahrstraßen mit dem WDP ([intelligente] Zugnummernfelder ZNF & iZNF)

#847 von Jürgen Moba , 12.10.2022 15:59

Hallo Peter,


Zitat von Miraculus im Beitrag #846

Zitat von Jürgen Moba im Beitrag #845
Weiter habe ich jetzt nicht gesehen wo und wie die Kontaktpunkte der Lok für die vorwärts und rückwärts fahrt eingetragen werden/sind.

Wie meinen? Das habe ich jetzt nicht richtig verstanden. Meinst Du im WDP für die Fahrstraßen/Zugfahrten? Oder auf dem Prog-Gleis?



Mit dem Kontaktpunk meine ich den Abstand vom Anfang der Lok (Puffer/Kupplung) bis zur ersten leitenden Achse die die Rückmeldung auslöst.
Da können unter Umständen einige cm sein. Erstes Drehgestell der Lok hat 4 Haftreifen und erst das zweite Drehgestell hat Räder die die Rückmeldung am Gleis auslösen.
Bei TC werden die Werte für Vorwärts und Rückwärts Fahrt eingetragen. Wie und wo bei WDP? Da bin ich überfragt.


Zitat von Miraculus im Beitrag #846
Was macht Autotrain? Ich habe auf der Homepage mit diesem Begriff mal auf die Schnelle nix gefunden.


Autotrain such selbstständig Fahrwege zwischen einem Start und Ziel Block und führt diese dann als Zugfahrt aus.
Diese Zugfahrten lässen sich auch als eigenständige Zugfahrten abspeichern.
Für die Autotrain Fahrten kann man unabhängig von allen anderen Zugfahrten sogenannte Zugfahrtregeln einstellen.
So ähnlich wie du das bei WDP beschrieben hast.
Nur das man nicht auf irgendwelche Brücken oder Handweichen Rücksicht nehmen muss


Viele Grüße Jürgen

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RE: Klostermühl 1.0: Fahrstraßen mit dem WDP ([intelligente] Zugnummernfelder ZNF & iZNF)

#848 von -me- , 12.10.2022 18:30

Hallo Peter,

Zitat von Miraculus im Beitrag #846
Zitat von Jürgen Moba im Beitrag #845 Dann fehlt ganz klar wie Christoph schon schrieb die Angabe für die Bremskorrektur um die Bremsverzögerung des Decoders auszugleichen.

Da bin ich dran. Wie oben beschrieben muss ich dieses Phänomen erst noch erkunden. Dass hatte ich bei meiner Kellerbahn auch, dass die Loks weit über das Signal hinausfuhren. Schon damals habe ich das nicht so recht verstanden, warum dies bei der einen Lok passierte, bei der nächsten auf gleichem Gleis aber nicht. Da gibt es noch viel arbeit für mich.


du musst dir das so vorstellen: die Software berechnet für die Lok bei der eigestellten Geschwindigkeit einen Bremsweg und regelt den Decoder so, dass die Lok einem bestimmten Punkt hält.
Wenn jetzt aber im Decoder die Bremsverzögerung eingestellt ist, dann regelt diese auch und kommt der der Bremswegberechnung der Software in die Quere. Das ist genau wie bei den vielen Köchen, die den Brei verderben.
Die Lok rutscht also über den Haltepunkt hinaus.
Abhilfe schafft es hier, wenn man die Bremsverzögerung im Decoder abschaltet oder auf einen sehr kleinen Wert einstellt. Diese Änderungen müssen in den CV-Einstellungen erfolgen!

Ähnliches gilt für die Anfahrverzögerung im Decoder. Ist die aktiviert, beschleunigt die Lok langsamer als von der Software berechnet. Es kann also vorkommen, dass Weichen schalten, obwohl der Zug noch auf den Weichen ist, weil der Zug einfach nicht da ist, wo es die Software berechnet hat.
Also bitte die Anfahr- und Bremsverzögerung in der CV-Einstellung deaktivieren.

Zitat von Jürgen Moba im Beitrag #847
Zitat von Miraculus im Beitrag #846Was macht Autotrain? Ich habe auf der Homepage mit diesem Begriff mal auf die Schnelle nix gefunden.Autotrain such selbstständig Fahrwege zwischen einem Start und Ziel Block und führt diese dann als Zugfahrt aus.Diese Zugfahrten lässen sich auch als eigenständige Zugfahrten abspeichern.Für die Autotrain Fahrten kann man unabhängig von allen anderen Zugfahrten sogenannte Zugfahrtregeln einstellen.So ähnlich wie du das bei WDP beschrieben hast.Nur das man nicht auf irgendwelche Brücken oder Handweichen Rücksicht nehmen muss


Zitat von Jürgen Moba im Beitrag #847
Zitat von Miraculus im Beitrag #846Was macht Autotrain? Ich habe auf der Homepage mit diesem Begriff mal auf die Schnelle nix gefunden.

Autotrain such selbstständig Fahrwege zwischen einem Start und Ziel Block und führt diese dann als Zugfahrt aus.Diese Zugfahrten lässen sich auch als eigenständige Zugfahrten abspeichern.Für die Autotrain Fahrten kann man unabhängig von allen anderen Zugfahrten sogenannte Zugfahrtregeln einstellen.So ähnlich wie du das bei WDP beschrieben hast.Nur das man nicht auf irgendwelche Brücken oder Handweichen Rücksicht nehmen muss

Bei iTrain geht das noch einfacher. Ich kann Blöcke einem Bahnhof zuordnen und dann eine "Zugroute" bilden, die recht einfach gehalten ist: Fahre von Bahnhof 1 über Bahnhof 2 zu Bahnhof 3 und wieder zu Bahnhof 1.
Dann wird ein Zug dieser Zugroute zugeordnet und wenn er startet, dann fährt er diese Route ab und sucht sich in den Bahnhöfen selbsttätig ein freies Gleis-. Diese Routen sind Lok-unabhängig, ich kann also mehrere Züge einer Zugroute zuordnen.
So komme ich mit 3 Zugrouten aus: eine für nicht wendefähige Züge, die nicht in den Kopfbahnhof einfahren, eine für Wendezüge (mit einfahr in den Kopfbahnhof) und dann noch eine für meinen kleinen Bahnhof Ponyhof.

Ich würde eigentlich erwarten, dass TC und auch WDP ähnliche Funktionen bieten.
Ich hoffe, dass dir meine Zeilen etwas helfen können.


Schöne Grüße vom Ponyhof.

Michael

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zuletzt bearbeitet 12.10.2022 | Top

RE: Klostermühl 1.0: Fahrstraßen mit dem WDP ([intelligente] Zugnummernfelder ZNF & iZNF)

#849 von Jürgen Moba , 12.10.2022 20:34

Halo Michael,

Zitat von -me- im Beitrag #848
So komme ich mit 3 Zugrouten aus: eine für nicht wendefähige Züge, die nicht in den Kopfbahnhof einfahren, eine für Wendezüge (mit einfahr in den Kopfbahnhof) und dann noch eine für meinen kleinen Bahnhof Ponyhof.

Ich würde eigentlich erwarten, dass TC und auch WDP ähnliche Funktionen bieten.

Mit TC geht das genau so. Das Kind hat nur einen anderen Namen.
Für deine Anlage würden 3 Zugfahrten genau wie bei I-Train ausreichen.
Den Zugfahrten werden die entsprechenden Start und Zielblöcke zugewiesen und schon fahren die Züge


Viele Grüße Jürgen

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Klostermühl 1.0: Fahrstraßen mit dem WDP ([intelligente] Zugnummernfelder ZNF & iZNF)

#850 von Miraculus , 14.10.2022 13:33

Servus Stummis,

kurz die Post:

@Jürgen & Michael: Danke für Eure Beiträge. Zu den Fahrstraßen und Zugfahrten, bzw. Autotrain oder Kontaktpunkten komme ich sogleich. Die gibt es in ähnlicher Form auch im WinDigipet (Kurz WDP) auch. Somit zum Beitrag:

Zum Einen, ich wusste doch, da war noch was Das hatten wir ja angesprochen, dass man die CV-Werte hinsichtlich Anfahr- und Bremsverzögerung heruntersetzen, oder ganz ausschalten sollte. Hatte ich vergessen. Sogleich mal über die CS3 bei der V320 und der BR 247 überprüft.



Natürlich, wie soll's auch anders sein, da sind noch Werte eingetragen.



Die Werte für Anfahr- und Bremsverzögerung mal auf 1 gesetzt.



Das Selbe natürlich auch



bei der BR 247



Als dies erledigt war ging es nochmals an die Überprüfung im WDP.



Die V320 wurde aus der im WDP hinterlegten Lokdatenbank zur Bearbeitung ausgewählt



und aufgerufen.



Es erscheint ein Eingabefeld mit unterschiedlichen Registerkarten. Hier sieht man in der ersten Registerkarte die Grunddaten der ausgewählten Lokomotive. Etwas unterhalb der Bildmitte können die Daten i.Z.m. der Loklänge und der ersten kontaktfähigen Achse eingetragen werden.



Das hatte ich extra nochmals



nachgemessen.



Im Register "Fahreigenschaften"



lassen sich dann die Anfahr-



und Bremsverzögerungen usw. individuell für die Lokomotiven anpassen. Auch hier wieder viel Testen und Nachjustieren angesagt.



Auch bei der BR 247 wurde nachgeschaut. Lustig , auf der einen Achse sind die Haftreifen diagonal angeordnet. Somit sind diese ja für meine Belange nicht rückmeldefähig.



Da muss man, sprich der Peter, erst mal drarauf kommen (oder gekommen werden , Dank Stummis).



Es folgten die in den Videos zu sehenden Test- und Überprüfungsfahrten.



Somit kommen wir zu den Testvideos. Wie unschwer zu erkennen, ich habe es endlich auch geschafft, eine Bildschirmaufnahme anzufertigen ,



Somit sind solche Wackelvideos nicht mehr der "Standard"



Ha, Schluss für jetzt. Soeben ist der Märklin Messagewagon angekommen


Grüße


Peter

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