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RE: Sound-Umbauten, ESU-Lautsprechersystem (50340) - Jouef 141 R 1257 - Bericht und Hilfe gesucht!

#1 von 11652 , 02.01.2019 21:45

Hallo zusammen

Gegen Ende Jahr war bei ersten Händlern die neuen modularen Lautsprechersysteme von ESU erhältlich. Ich habe mir davon viel versprochen, der Eindruck nach dem Einbau von je einem Lautsprecher ist zumindest zwiespältig... Mit einem Umbau bin ich sehr zufrieden (https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=2...918524#p1918524), mit dem anderen (noch) nicht:

Jouef SNCF 141 R 1257 - mit ESU Loksound 4 und Doppellautsprecher - allerhöchstens auf dem Weg zum Erfolg, eher zum Misserfolg

Die Lok besass bereits ab Werk einen ESU Lopi 4 (ohne Einschränkungen), bekam also einen Loksound Decoder und zuerst einmal den Lautsprecher, der am Decoder angelötet ist und somit auch im Lieferumfang enthalten ist. Der Tender bzw. dessen Gussfahrgestell hat zwischen den Drehgestellen eine gute Aufnahme für den LS inkl. Löcher nach unten (das wird in den GS-Soundversionen auch genutzt - AC Sound gab es ab Werk gar nie). Dieser Lautsprecher baut zu hoch und ist im Durchmesser zu klein, er kann nicht angeschraubt werden und zudem lässt sich die Platine, welche die Tenderfläche voll ausfüllt, nicht mehr richtig befestigen. Wenn mich mir das Scheppern wegen der mangelhaften, provisorischen Befestigung wegdenke, war der Sound ganz ok.

Nach Ankündigung der modularen Lautsprecher dachte ich, das ist es! Nach dem Erfolg mit der 1020 ging ich "mutig ans Werk" (die Jouef Lok lässt sich nicht so leicht demontieren und wieder zusammen bauen...).
Der LS lässt sich nur mit Grundrahmen und Deckel verbauen - zu mehr reicht der Platz unter der Platine nicht. Jedoch lässt er sich gut mit den Schrauben der LS Abdeckung, welche in der Lok vorhanden ist, befestigen. Der erste Test noch mit Dieselsound verlief eher mässig - aus meiner Sicht war das Ganze zu leise. Nachher habe ich den ESU 141 R Sound aufgespielt, tönen tut es von der Qualität her nicht schlecht, aber gerade das typische amerikanische Horn ist mir eindeutig zu leise. Die Motorenwerte vom Lopi 4, welcher eingebaut war, passten nicht - aktuell bin ich mit den Standardwerten fürs erste zufrieden, denke aber, dass da noch mehr geht.
Später fing die Lok an, ab und zu Geräusche zu machen, die wie Schweissen tönen - auf jeden Fall ein nicht gesunder Ton...

Fazit bis jetzt: Die Lok ist sehr schön und fährt auch (immer noch) gut - Arbeiten daran brauchen sehr viel Geduld und gute Nerven. Vor allem aber mache ich etwas falsch oder das ESU LS-System hält die Versprechungen nicht bzw. nur teilweise.

Fotos habe ich nicht gemacht, der Tender ist wieder zu (das ging nur zusammen mit meiner Frau, so hatten wir vier Hände und ein gutes Erlebnis...). Wenn ich ihn nochmals aufmachen muss - was wohl so kommen wird - mache ich auch Fotos.

Hier nun meine Feststellungen, Absichten und Fragen:

- Vielleicht habe ich ja etwas falsch gemacht (habe aber keine Ahnung was...) oder ich habe falsche Erwartungen?
- Vielleicht ist auch irgendetwas defekt (z.B. einer der beiden LS)
- Vielleicht sind diese LS auch einfach "nichts Wert"...
- Ich neige dazu, einen anderen ("den besten passenden LS") einzubauen; auch warten ist angesagt, da mich der Loksound 5 interessiert
- der Sound soll qualitativ gut tönen, soll aber hier auch laut sein. Die Lok ist im Original eben auch sehr laut bzw. kann so sein (Meine Eindrücke habe ich hier wieder gegeben: https://www.flickr.com/photos/134896793@...otolist-28jnDp9)
- Meine andere Sound-Dampflok (Märklin 37880, 044, mit ebenfalls Loksound 4, jedoch Original-LS) ist bei reduzierter Lautstärke lauter!
- Ich soweit, dass ich den Tender leer räumen werde, auf die Platine verzichte (allerdings ist mir noch nicht klar, wie das mit der Beleuchtung zu machen

Habt ihr dazu Tipps oder Ideen, wie ich da weiter vorgehen könnte? Bin Euch dankbar...

PS: Bei mir muss übrigens nicht jede Lok Sound haben...


Gruss Christian

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RE: Sound-Umbauten, ESU-Lautsprechersystem (50340) - Jouef 141 R 1257 - Bericht und Hilfe gesucht!

#2 von Rocmarhag , 03.01.2019 11:06

Um dir zu helfen brauchen wir schon Bilder speziell wo du alles einbauen möchtest. die vorherige Platine muß die da drinnen bleiben oder kann man da nicht eine Adapter Platte mit einem 21 pin SD daraufstecken. das hintere Licht (Led's) könnte auch mit geringen Raum hergestellt werden.
das mit den LS hast du die richtig angeschlossen sowie man das in der Anleitung erklärt.
Ich hätte die Lok nicht wieder zusammengebaut weil ja da immer die Gefahr ist das irgendetwas schief geht und zweitens hättest du uns auch schauen können was da drinnen los geht.

Ole


 
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RE: Sound-Umbauten, ESU-Lautsprechersystem (50340) - Jouef 141 R 1257 - Bericht und Hilfe gesucht!

#3 von Muggel , 04.01.2019 13:28

Hallo,

die Doppellautsprecher kann man durchaus "falsch" anschliessen, einmal in Reihe und einmal parallel.
Wenn es zu leise ist hast du sie bestimmt in Reihe angeschlossen. Damit wird die Impendanz verdoppelt (Widerstand) und die Lautstärke sinkt.
Bei parallel Schaltung wird die Impendanz halbiert und die Lautstärke ist ensprechend höher.
Bei parallel Schaltung gehen die beiden Kabel vom Decoder an beide Lautsprecher.
Falls du nicht weiß was ich meine, findest du das hier:
https://www.google.com/search?q=parallel...=uoH7L6iwfhqWBM:

Übrigens halte ich es für eine gute Idee, einen passenden Lautsprecher für den vorgesehenen Einbauort zu besorgen.
Das sind meist Lautsprecher mit 28 mm Durchmesser ohne Schallkapsel, findest du bei ESU oder in der E-bucht, aber messe
bitte vorher nach welcher Durchmesser benötigt wird.
Die Schallkapsel bildet dann das Tender Gehäuse.

viel Erfolg

Jörg


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RE: Sound-Umbauten, ESU-Lautsprechersystem (50340) - Jouef 141 R 1257 - Bericht und Hilfe gesucht!

#4 von 11652 , 09.01.2019 22:01

Zitat

Um dir zu helfen brauchen wir schon Bilder speziell wo du alles einbauen möchtest. die vorherige Platine muß die da drinnen bleiben oder kann man da nicht eine Adapter Platte mit einem 21 pin SD daraufstecken. das hintere Licht (Led's) könnte auch mit geringen Raum hergestellt werden.
das mit den LS hast du die richtig angeschlossen sowie man das in der Anleitung erklärt.
Ich hätte die Lok nicht wieder zusammengebaut weil ja da immer die Gefahr ist das irgendetwas schief geht und zweitens hättest du uns auch schauen können was da drinnen los geht.

Ole



Hallo Ole

Besten Dank für deinen Beitrag! Also, die Lok hat schon eine mtc21 Schnittstelle - deshalb sowie wegen der wenig übersichtlichen Schaltung rund um die Beleuchtung (separate LED Platinen vorne an der Lok sowie am Tenderende, Anschluss mit weiteren Bauteilen an der Hauptplatine), wollte/will ich diese drin lassen.

Der LS ist meiner Meinung nach richtig angeschlossen, da ist die ESU Anleitung sehr gut gemacht (mit Bilder).

Nächstes Mal mache ich Bilder - ich war halt etwas in Zeitdruck (es gibt noch anderes als Modellbahn). Ich habe die Lok ja schon ohne Tendergehäuse getestet. Da war eigentlich bis auf die Lautstärke alles gut oder zumindest nicht schlecht - deshalb habe ich es dann mit montiertem Tendergehäuse versucht...


Gruss Christian

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RE: Sound-Umbauten, ESU-Lautsprechersystem (50340) - Jouef 141 R 1257 - Bericht und Hilfe gesucht!

#5 von 11652 , 09.01.2019 22:09

Zitat

Hallo,

die Doppellautsprecher kann man durchaus "falsch" anschliessen, einmal in Reihe und einmal parallel.
Wenn es zu leise ist hast du sie bestimmt in Reihe angeschlossen. Damit wird die Impendanz verdoppelt (Widerstand) und die Lautstärke sinkt.
Bei parallel Schaltung wird die Impendanz halbiert und die Lautstärke ist ensprechend höher.
Bei parallel Schaltung gehen die beiden Kabel vom Decoder an beide Lautsprecher.
Falls du nicht weiß was ich meine, findest du das hier:
https://www.google.com/search?q=parallel...=uoH7L6iwfhqWBM:

Übrigens halte ich es für eine gute Idee, einen passenden Lautsprecher für den vorgesehenen Einbauort zu besorgen.
Das sind meist Lautsprecher mit 28 mm Durchmesser ohne Schallkapsel, findest du bei ESU oder in der E-bucht, aber messe
bitte vorher nach welcher Durchmesser benötigt wird.
Die Schallkapsel bildet dann das Tender Gehäuse.

viel Erfolg

Jörg



Hallo Jörg

Besten Dank für deinen Beitrag! Wie als Antwort an Ole schon geschrieben, habe ich genau das mit der Parallelschaltung besonders beachtet. Ich denke nicht, dass es falsch ist (die 1020 mit dem ähnlichen, jedoch nur mit einem LS ausgerüsteten System, ist eher leiser - dort passt das jedoch sehr gut).

Ich denke aber trotzdem, dass ich deinen Ansatz verfolgen werden: einen passenden 25 mm LS finden (das ist der Durchmesser der Werks-Schallkapsel, die offenbar auch in den soundlosen-Loks vorhanden ist).
Hier stellt sich mir die Frage, ob ich diese Kapsel dann nicht oben öffnen soll, damit das ganze Tendergehäuse genutzt werden kann (mit LS kenne ich mich nicht speziell gut aus...).

Könnte es auch am Soundprojekt liegen, dass generell leiser ist als andere?

Und/oder könnte ich ja vorher mal einfach ein anderes Projekt aufspielen und sie - na ja - als 141 R "044" testen?


Gruss Christian

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#6 von Railstefan , 17.01.2019 13:15

Hallo Christian,

ich nutze einzelne die sogenannten "Brüllwürfel" (z.B. von Zimo) schon in einigen Lokomotiven auf unserer US-Bahn - alle mit LokSound 4-Dekodern und über "zu leise" konnte ich mich noch nicht beschweren. Die normalen ESU-Standard-Rundlautsprecher passen fast nie rein, da die meisten US-Dieselloks schmale Vorbauten haben - ähnlich einer deutschen V90/290.
Bei einem Triebwagen hatte ich den Lautsprecher mit einem irgendwie geschäumten doppelseitigen Klebeband an der Inneneinrichtung befestigt und der Krach war eher bescheiden.
Eine Änderung auf "normales" doppelseitiges Teppich-Klebeband für möglichst gute Kopplung des Lautsprechers mit der Inneneinrichtung hat eine deutliche Verbesserung der Lautstärke gebracht.

Gruß
Railstefan


Unser Modellbahnverein: http://www.MEC-Erkrath.de
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Ebenfalls im Klub bekennender Marzibahner


 
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