meine hoffnungslos defekte 216 er habe ich komplett ausgeschlachtet. Alles raus, was nicht mehr gebraucht wird. Sie soll nun hinter einer anderen V216 angehängt werden, um eine Doppeltraktion zu simulieren. Frage, wie könnte ich die Lok noch leichter machen? Motor etc....alles ist raus. Das Gehäuse ist nicht schwer, da Plastik. Der Unterbau ist relativ schwer. Hab aber keine Idee, wie ich den leichter bekommen sollte. Ach ja....es ist eine Märklin Lok.
der Rahmen ist ja komplett aus Zinkdruckguss. Also: Loch durchbohren und dann mittels laubsaäge und Metallsägeblatt großzügig entkernen. Ggf. hinterher das entstehende Loch mit einem dünnen Blech oder Plastikstreifen abdecken. Fertig.
der größte Fahrwiderstand wird durch das Getriebe verursacht. Hast Du auch schon die Getriebezahnräder entfernt?
Ich bin bis vor einigen Jahren auch noch 218*-"Doppeltraktion" mithilfe von Dummies gefahren - bis ich auf die Idee kam, meine Delta-218 durch den Einbau von C-Sinus-Antriebsdrehgestellen der SBB-460 zu digitalisieren. Da die alten C-Sinus-Motoren sehr gut synchron laufen und nicht gegeneinander regeln, sind das die idealen Loks für echte Doppeltraktion und Sandwich-Bespannung geworden.
Freundliche Grüße
K-P
P.S: Bitte keine Diskussion über falsche "218" von Märklin.
die Zahnräder sind noch drin, wobei die "Lok" eigentlich wenn ich sie von Hand anschupps schon locker läuft. Sie ist aber trotzdem noch unheimlich schwer. Ich denke es ist wirklich so, dass ich möglichst viel vom nichtsichtbaren Rahmen entfernen muss um das Gewicht zu reduzieren.
Die Zahnräder müssen auf jeden Fall raus, die erzeugen eine Menge Reibung. Am Rahmen sägen, würde ich mir nicht antun, eher "Erleichterungsbohrungen" bohren, das ist nicht ganz so mühsam. Sägen, Feilen und Fräsen ist bei dem zähen Zinkdruckgus eine echte Strafarbeit, zumal das Zeug Sägeblätter und Fräser schnell zusetzt. Auch Bohrer werden schnell stumpf, also genug Reserve vorhalten.