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RE: H0, C-Gleis, Mittelgebirgsstrecke, Epoche V-VI, 7,2m x 5,0m

#1 von PYRO , 07.02.2019 21:10

1. Titel
H0, C-Gleis, Mittelgebirgsstrecke, Epoche V-VI, 7,2m x 5,0m


Hallo liebe Modellbahnfreunde,

ich bin neu hier. Ich heiße Manuel, bin 32 Jahre alt, komme aus Baden-Württemberg, und beschäftige mich schon eine ganze Weile mit der Planung meiner ersten eigenen Modellbahn.

Angefangen hat mit diesem Hobby alles als kleines Kind, Duplo-Eisenbahn, 2 große Märklinanlagen bei meinem Opa, eine 30m² Märklinanlage bei meinem Vater auf der aktuell mein komplettes Rollmaterial untergebracht ist, die Eisenbahnfreunde Zollernbahn direkt vor der Haustüre (Rottweil) und so weiter. Und nun möchte ich dieses tolle Hobby weiterführen und vor dem Aussterben bewahren.

Wie gesagt beschäftige ich mich schon längere Zeit mit der Planung meiner Anlage in WinTrack. Anbei ein paar Bilder damit ihr einen ersten Eindruck davon bekommt was ich mir vorstelle.
Danach folgt der obligatorische Foren-Steckbrief.
Danach weitere Bilder.
Danach offene oder unklare Punkte meinerseits.
Und danach hoffentlich viele Kommentare, Verbesserungsvorschläge, etc. von Euch! 😊

Hier also die ersten Bilder damit der nachfolgende Text nicht ganz so trocken wird:






2. Spurweite & Gleissystem
H0, geplant ist Märklin C-Gleis (bisher jedoch noch nichts vorhanden).

C-Gleis deshalb weil mein Vater auf seiner Anlage K-Gleis mit Schaumstoffgleisbettung der Firma Noch hat. Diese Bettung löst sich nach nunmehr ca. 25 Jahren regelrecht auf. Sie zersetzt sich, zerbröselt, verklebt die Schleifer der Loks, gelangt sogar irgendwie zwischen die Kontaktlaschen zwischen den Gleisen. Mein Vater wird fast wahnsinnig damit weil überall die Züge stehen bleiben, trotz Einspeisungen ca. alle 100cm!
Solche Probleme möchte ich bei mir von Anfang an vermeiden.

3. Raum & Anlage
3.1 Raumskizze, evtl. auch Bilder davon






3.2 Anlagenform (L, U, Rechteck, An der Wand entlang...)
U-Form an der Wand entlang

3.3 Anlagengrösse oder verfügbare Fläche im Raum
Raumgröße 7,2m x 5,0m, 1x Zimmertür, 2x Kellerfenster. Um die Frage vorweg zu nehmen: Ja, es würde mich wahnsinnig reizen den ganzen Raum für die Anlage auszunutzen. Aber es gibt da noch 1-2 andere Hobbys, die ebenfalls etwas Platz in dem Raum finden sollen. Mit der U-Form habe ich hier denke ich einen guten Kompromiss aus MoBa und restlichem zur Verfügung stehenden Platz gefunden (ich habe einige verschiedene Anlagenformen ausprobiert bevor ich mich auf das U festgelegt habe).

4. Technisches
4.1 Modellbahn vs. Spielbahn
Beides. Die Landschaft soll realitätsnah aussehen. Gefahren werden soll größtenteils PC-gesteuert, automatisiert. Ich möchte aber auch jeder Zeit selbst in’s Geschehen eingreifen können (zum Beispiel um den weiter unten aufgeführten Dampf-Sonderzug durch den hektischen Epoche V-VI Regelfahrplan zu steuern). Mittelgroßes Betriebswerk zum Rangieren und „spielen“.

4.2 Hauptbahn und/oder Nebenbahn
2-Gleisige Hauptstrecke. Nebenbahn wäre toll, geht aber platzmäßig leider nicht.

4.3 Mindestradius (sichtbar / verdeckt)
Im sichtbaren Bereich wo immer möglich Gegenbogen zu schlanken Weichen für eine einigermaßen elegante Gleisführung (R=1.114mm). Teils jedoch R5 und R4 im Sichtbereich nötig, zum Beispiel am unteren Ende des rechten und linken Anlagenschenkels (wo es möglich ist werden diese durch einen Übergangsbogen R1.114mm eingeleitet – ist aber leider auch nicht überall möglich).
Somit überall der schmale Gleisabstand.

Im Schattenbahnhof bis zu R2 nötig in den Kehren.

Ausnahmslose Vermeidung von R1!!

Nur schlanke Weichen.

4.4 Maximale Steigung
In der Gleiswendel bergauf = R4 mit Höhengewinn 10cm pro Umdrehung (Oberkante Gleis zu Oberkante Gleis). Heisst Steigung 2,75%. Das sollte mit der geplanten Zuglänge von 250-260cm hoffentlich noch funktionieren. Rampe wäre zwar besser als Gleiswendel, geht aber an der einen Stelle (siehe Gleisplan links hinten) aus Platzgründen sowie wegen der Höhendifferenz von 80cm nicht anders denke ich.

Die Rampe zum zweiten Schattenbahnhof hat ca. 2,0% Steigung.

Im sichtbaren Bereich durchgängig ca. 2,0% Steigung (außer in den Bahnhöfen natürlich).

4.5 Maximale Zuglänge
Ich mag lange schwere Güterzüge. Mein Entwurf müsste ca. 250-260cm hergeben. Das sollte hoffentlich ganz nett aussehen.

4.6 Anlagentiefe (minimal, maximal)
Minimal 110cm, maximal 130cm. In den beiden Ecken (dort wo der mittlere Schenkel mit den äußeren Schenkeln zusammentrifft) diagonal natürlich deutlich mehr, siehe Gleisplan.

4.7 Eingriffslücken / Servicegang
Bei der oben genannten Anlagentiefe unverzichtbar, leider. Siehe Gleisplan (graue Rechtecke in 2D-Ansicht).

Frage: Ist es aus Eurer Sicht möglich Styrodurplatten oder ähnliches auf die C-Gleise auszulegen und diese zu begehen (stabiler Anlagenunterbau natürlich vorausgesetzt). Sprich hält der Böschungskörper der C-Gleise mein Gewicht von ca. 75kg aus wenn eine ca. 8cm dicke Styrodurplatte darübergelegt wird die mein Gewicht verteilt? Es wäre mir nämlich ganz recht, wenn die meisten Stellen durch „Begehen“ der Anlage erreichbar wären anstatt durch Luken. Optimal ist das natürlich nicht, aber bei dieser Anlagenform / Anlagentiefe muss man denke ich gewisse Kompromisse eingehen was das angeht. Speziell im rechten Anlagenschenkel im Bereich des Hauptbahnhofs wo definitiv keine Ausstiegsluke möglich ist wäre das sehr wichtig!

Schattenbahnhof von vorne erreichbar sowie 40cm breiter „Gang“ zwischen Schattenbahnhof und Wand.

Tunnels habe ich wo immer möglich so gestaltet, dass man von unten / von innen / von hinten rankommt. Ist aber auch nicht überall möglich. Ich hoffe meine Planung dahingehend geht auf. Was meint ihr?

4.8 Anlagenhöhe der Hauptebene
Schattenbahnhof = 60cm so dass man auf allen Vieren noch drunter durch kommt.
Unterer Bahnhof = 85cm d.h. ca. 23cm Eingriffshöhe für den Schattenbahnhof. Das müsste hoffentlich reichen.
Hauptbahnhof = 120cm.
Höchster Punkt der Strecke = 140cm.

4.9 Schattenbahnhof / Fiddle Yard
Anlage gedanklich in „Hundeknochenform“. Am Ende je ein 5-gleisiger Schattenbahnhof. Dazwischen der Hauptbahnhof und der Durchgangsbahnhof.

4.10 Oberleitung ja / nein
Trotz Epoche V-VI nein. Ist mir schlicht zu aufwändig.

5. Steuerung
5.1 Fahren analog oder digital
Digital, geplant habe ich DCC mit LDT Komponenten.
Alle Loks bereits auf LokPilot V4.0 bzw. LokSound V4.0 umgebaut.

5.2 Steuern analog oder digital
Digital, geplant sind LDT Komponenten.

5.3 PC-Steuerung
Ja, geplant ist Railware.

6. Motive
6.1 Epoche
V-VI

6.2 Bahnhofstyp(en)
1x Hauptbahnhof 6-gleisig mit Betriebswerk, 1x Durchgangsbahnhof 4-gleisig

6.3 Landschaft
Mittelgebirge, im linken „Anlagenflügel“ imposante Berge, tiefe Täler, einige Brücken, einige Tunnels.

6.4 Szenerie (Stadt, Vorstadt, Land; Industrie, Gewerbe)
Stadt beim Hauptbahnhof. Fabrikgelände beim Durchgangsbahnhof.

6.5 Bw (Bahnbetriebswerk), Lokeinsatzstelle (Kleinst-Bw)
Mittelgroßes Betriebswerk beim Hauptbahnhof. Drehscheibe mit 3-ständigem Ringlokschuppen. Wartungshalle. In der Epoche V-VI gibt es sowas ja fast nicht mehr. In meiner Planung hat dieses Betriebswerk jedoch den Abriss überlebt und dient nun den ortsansässigen Eisenbahnfreunden als Unterbringung für ihre betriebsfähigen Dampfloks (in der Wartungshalle) sowie als Eisenbahnmuseum für verschiedenste historische Fahrzeuge (im Ringlokschuppen + Drehscheibe).

7. Sonstiges
7.1 Vorhandene Fahrzeuge
Roco „Taurus“, umgebaut auf LoPi V4, Rollende Landstraße.
Roco Re460 „Lok2000“, umgebaut auf LoPi V4, Schweizer Reisezug.
Roco Ludmilla, umgebaut auf LoPi V4, mit Eaos Schotter-Ganzzug.
Roco Bahnbau Ludmilla „Tiger“ mit Henning-Sound, mit Gleisbauzug.
Märklin ER20 MRCE, umgebaut auf LoPi V4, moderner Güterzug.
Märklin BR185 CFL, umgebaut auf LoPi V4, moderner Güterzug.

Märklin V60 (V361) DB Cargo, umgebaut auf LoPi V4, momentan ohne Zug. Rangierlok im Fabrikgelände oder im Betriebswerk.

Marklin BR44 Kohle, umgebaut auf LokSound V4 --> „Eisenbahnfreunde“.
Märklin BR012 Öl, umgebaut auf LokSound V4 --> „Eisenbahnfreunde“.
Märklin V200, umgebaut auf LoPi V4 --> „Eisenbahnfreunde“.
Zu diesen 3 Loks einen Hechtwagen D-Zug als „Sonderzug“.

Somit also deutsche, österreichische und schweizer Züge Epoche V-VI sowie ein Dampf- bzw. Diesel-Sonderzug vorhanden.

Momentan alles auf der analogen K-Gleis-Anlage meines Vaters im Einsatz mit Zuglängen von 180cm (inkl. Lok). D.h. zumindest die Güterzüge müssen dann natürlich noch auf die angepeilte Länge von 250-260cm aufgestockt werden.

Da ich die Anlage von meinem Vater hier mehrfach erwähne, anbei ein Bild:



7.2 Vorhandener Gleisplan (eigener, Link zu anderen)

Zurück zu meiner Planung:

Sichtbarer Bereich:


SBH_1 + Gleiswendel und SBH_2 + Rampe:


7.3 Betrieb als Einzelspieler oder zu mehrt
PC + Einzelspieler

7.4 Budget
Reden wir besser nicht darüber. Da ich außer dem Rollmaterial bisher noch gar nichts habe wird es finanziell sehr weh tun :-/
Ich habe mir zur Vorbereitung auf diesen Schmerz eine Excel-Tabelle angelegt in der ich die „Stückliste“ sowie jeweiligen Kosten eintrage/vorplane, gegliedert nach Unterbau, Hintergrundbilder, Gleise (Stückliste aus WinTrack), Weichenantriebe, Signale, Digital-Steuerung, Beleuchtung, Gebäude, Landschaft, Sonstiges.
Ich weiss also relativ genau was da finanziell auf mich zukommt.

7.5 Zeitplan
Ich bin voll berufstätig. Es wird also sicher seine Zeit brauchen.
Mein Vater wird mich hoffentlich tatkräftig unterstützen 😊

8. Anhänge

Übersicht:


Blick von Zimmertüre aus. Unter dem Durchgangsbahnhof im mittleren Anlagenschenkel sieht man - absichtlich - die beiden Schattenbahnhöfe. Hier stelle ich mir Plexiglas o.ä. vor um die Züge in den SBHs sehen / präsentieren zu können:


Durchgangsbahnhof + Fabrikgelände:


Hauptbahnhof + Betriebswerk + Stadt:


Betriebswerk:


Linker Schenkel:


Nochmal linker Schenkel:


Nur Gleistrassen:


Die beiden großen weißen Flächen in den Hintergründen sind die Kellerfenster. Das kleine weiße Quadrat neben dem einen Kellerfenster ist eine Raumlüftung. An diese muss ich zum Filterwechsel durch die Luke in der Gleiswendel gelangen.

Die beiden Klötze auf den Bergen im linken Anlagenschenkel sollen übrigens Burgen / Burgruinen sein

Offene Punkte:
- Vor / nach den Bahnhöfen muss ich noch Gleiswechsel einbauen. Diese kommen bei mir erst ganz zum Schluss rein weil sie sonst beim Feinanpassen der Steigungen einfach stören.

- Bei der Drehscheibe fehlen noch Übergangsgleise vom C-Gleis auf die K-Gleis Drehscheibe. Oder warten auf die C-Gleis Drehscheibe die für das 4. Quartal angekündigt ist inkl. 12°-Lokschuppen? Hier bin ich noch etwas hin und hergerissen. Mein Vater hat die Märklin-Fleischmann-Drehscheibe und die ist toll. Aber für’s C-Gleis wohl nicht optimal.

- Wie macht ihr das beim C-Gleis im Betriebswerk, wo man ja möglichst einen ebenen Schotter möchte. Ich weiss ehrlich gesagt noch nicht wie sich das mit dem C-Gleis optisch schön gestalten lässt (ich wäre hier für Tipps / Beispielbilder etc. sehr dankbar!!).

- Brückenpfeiler habe ich in WinTrack noch nicht gesetzt. Dort wo die Brücken von Gleisen unterquert werden geht das natürlich nicht, da werden es wohl freitragende Brücken werden müssen…?

- Unterkonstruktion + Spanten müssen noch geplant werden.

- Im Bereich der Vorderkante des mittleren Anlagenschenkels besteht Kollisionsgefahr zwischen den Stützen der Hauptebene und dem vordersten Gleis des Schattenbahnhofs. Hier muss ich mir noch was einfallen lassen.

- Sind die C-Gleis Weichenantriebe von Märklin (74491) zuverlässig? Bei den K-Gleis Weichen auf der Anlage von meinem Vater gibt es immer mal wieder Probleme mit hängenden Antrieben… Servoantriebe möchte ich jedoch keine. Muss nicht hier diskutiert werden --> Gerne Link zu einem bestehenden Thread.

- Welche Lichtsignale könnt ihr empfehlen? Ist Viessmann gut? Oder doch eher Märklin für’s C-Gleis? Muss nicht hier diskutiert werden --> Gerne Link zu einem bestehenden Thread.

So, das war’s erstmal. Vorab vielen Dank für jegliche Tipps, konstruktive Kritik, oder auch einfach nur Kommentare ob Euch mein Entwurf optisch gefällt oder nicht.

Liebe Grüße,
Manuel


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RE: H0, C-Gleis, Mittelgebirgsstrecke, Epoche V-VI, 7,2m x 5,0m

#2 von WTKruemel , 08.02.2019 11:38

Hallo Manuel,

auf die Schnelle meine Antworten / Kommentare. Du schreibst selber

Zitat

4.6 Anlagentiefe (minimal, maximal)
Minimal 110cm, maximal 130cm. In den beiden Ecken (dort wo der mittlere Schenkel mit den äußeren Schenkeln zusammentrifft) diagonal natürlich deutlich mehr, siehe Gleisplan.

4.7 Eingriffslücken / Servicegang
Bei der oben genannten Anlagentiefe unverzichtbar, leider. Siehe Gleisplan (graue Rechtecke in 2D-Ansicht).

Frage: Ist es aus Eurer Sicht möglich Styrodurplatten oder ähnliches auf die C-Gleise auszulegen und diese zu begehen (stabiler Anlagenunterbau natürlich vorausgesetzt). Sprich hält der Böschungskörper der C-Gleise mein Gewicht von ca. 75kg aus wenn eine ca. 8cm dicke Styrodurplatte darübergelegt wird die mein Gewicht verteilt? Es wäre mir nämlich ganz recht, wenn die meisten Stellen durch „Begehen“ der Anlage erreichbar wären anstatt durch Luken. Optimal ist das natürlich nicht, aber bei dieser Anlagenform / Anlagentiefe muss man denke ich gewisse Kompromisse eingehen was das angeht. Speziell im rechten Anlagenschenkel im Bereich des Hauptbahnhofs wo definitiv keine Ausstiegsluke möglich ist wäre das sehr wichtig!

Schattenbahnhof von vorne erreichbar sowie 40cm breiter „Gang“ zwischen Schattenbahnhof und Wand.

Tunnels habe ich wo immer möglich so gestaltet, dass man von unten / von innen / von hinten rankommt. Ist aber auch nicht überall möglich. Ich hoffe meine Planung dahingehend geht auf. Was meint ihr?



d.h. du weißt, daß du nicht überall herankommst, ignorierst es aber fleißig, im Klartext, du träumst, und daraus werden vorraussichtlich schon beim Bau der Anlage Alpträume. Denn selbst wenn das C-Gleis so konstruiert und gefertigt ist, deine geplanten Bodenturnübungen auf Styrodurplatten unbeschadet zu ertragen, ich habe noch nie davon gehört, daß die Fa. Preiser, Wiking, Faller etc. ihre Produkte für derartige Belastungen auch nur angedacht hätten. Oder räumst du die alle vor jeder Turnstunde ab und baust sie anschließend wieder auf? Geradezu lachhaft, deine offensichtlich vorhandene, irrige Vorstellung, du könntest dein aktuelles Gewicht halten. Mit dem Gewicht ändert sich regelmäßig auch die eigene 3D-Form und gelenkiger wird man im Alter selten, wieso glaubst du, daß die ca. 50 cm x 30 cm grauen Mauselöcher langfristig ein Ersatz für die fehlende Armlänge sein könnten, z.B. im oberen mittleren Teil der Anlage?

Wie gedenkst du, daß Züge / Lokomotiven von rechts unten kommend jemals auf die linke Seite zum BW / den Gütergleisen gelangen? Da hilft es auch nicht, daß diese im oberen Bahnhofskopf, von links kommend auf die beiden rechten Gleise im Bahnhof wechseln können, aber nirgendwo mehr zurück.

Vorschlag, wirf auf der linken Seite ein oder zwei deiner lustlos parallel verlaufenden zweigleisigen Pseudoparadestrecken raus, dann bekommst du auch Raum zur Gestaltung einer kleinen Nebenstrecke, möglicherweise sogar mit Bahnhof.

Gruß

Manfred


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RE: H0, C-Gleis, Mittelgebirgsstrecke, Epoche V-VI, 7,2m x 5,0m

#3 von Swen , 08.02.2019 13:02

Ich habe leider nicht viel technisches beizutragen, möchte mich aber gern zum Kommentar von Manfred äußern.
Hier mach sich jemand viele Gedanken und fragt nach Verbesserungen und Lösungen und wird dann hier so runtergemacht? Geht gar nicht! Eigentlich dachte ich immer, der Ton hier im Forum wäre sehr nett.
Hier dann von lachhaft und lustlos zu sprechen und dem Themenersteller zu unterstellen, er könnte sein Gewicht nicht halten finde ich unter aller Sau!
Manuel, lass dich von solchen Kommentaren nicht ärgern.

Viele Grüße

Swen


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RE: H0, C-Gleis, Mittelgebirgsstrecke, Epoche V-VI, 7,2m x 5,0m

#4 von cs67 , 10.02.2019 11:39

Hallo Manuel,

zu aller erst mal ein herzliches Willkommen im Planungsforum

Und auch große Anerkennung für deinen Aufwand, den du bereits in die Anlagenplanung mit Wintrack gesteckt hast.
Ein "fertig" ausmodellierter Anlagenplan ... damit starten die Wenigsten. Da sind zweifelsohne einige Stunden Planungsarbeit investiert worden.

ABER ... genau darin kann meines Erachtens das Problem liegen. Man ist dann nur bedingt bereit sich von grundlegenden Dingen/Fehlern
zu berabschieden. Ich nehme an, du erwartest ein paarkleine Korrekturvorschläge, und dann geht es ab ins Holz

Du hast dir ein riesen Projekt vorgenommen und verfügst über einen tollen Mobaraum. Genau deswegen sollte die Analge aber sehr gut und
detailliert geplant sein. Ich stemme ein ähnliches Projekt und habe schlappe zwei Jahre Planungszeit investiert. Dein Projekt wir Unsummen an Geld verschlingen - insofern rate ich Dir alles nochmal auf den Prüfstand zu stellen - vielleicht dich gedanklich sogar von dem bereits "fertigen" Gleisplan
zu lösen.

Manfred ist ein erfahrener Planer. Unabhängig davon, ob er seine Kritik hätte in wohlwollendere Worte verpacken können, hat er in der Sache
völlig Recht Die derzeitige Anlagenplanung hat ein Kernproblem - welches du letztlich auch schon selbst erkannt hast:
SIE IST bei Anlagentiefen von 1,20 mtr. und mehr NICHT ZUGÄNGLICH ops:

Deine Gedanken mit der Styrodurplatte wirst du bei genauer Überlegung sicherlich selbst schnell über den Haufen werfen. Du fährst Epoche V-VI,
will heißen Oberleitungsbetrieb - ich denke mehr braucht man nicht zu sagen.

Vom Grundsatz her ist dein Bahnof mit BW verwendbar - aber anpassungsbedürftig (siehe auch die betrieblichen Anmerkungen von Manfred)
Bei den Paradestrecken wäre eine von drei sichtbaren Strecke auf dem gegenüberliegenden Anlagenschenkel weniger optisch wohl eher ein Gewinn.

Zu aller erst wäre aber die Frage der generellen Anlagenform zu klären. Dein Raum gibt ja definitv mehr her, als ein an der Wand stehendes U.
Auch unter Wahrung der Zugänglichkeit sind hier ein E, ein F und aus meiner Sicht vor allem eine G-förmige Anlage ohne weiteres möglich.


Herzliche Grüße
Christoph

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RE: H0, C-Gleis, Mittelgebirgsstrecke, Epoche V-VI, 7,2m x 5,0m

#5 von BernhardI ( gelöscht ) , 10.02.2019 12:38

Hallo Manuel,

ich bin beeindruckt von Deiner schon recht ausgefeilten Planung.

Falls es nicht nur um Details gehen soll, sondern die ganze Planung zur Disposition stehen darf, auch von mir ein paar Anmerkungen:

- wenn ich es recht verstehe, soll es eine Fahranlage werden, mit langen Zügen auf einer doppelgleisigen Hauptbahn. Dafür genügt aber eine Strecke an der Wand entlang, es müssen nicht mehrere parallel sein. Die eine dann schön in die Landschaft eingebettet, mit allen landschaftlichen Highlights die Dir so vorschweben. Vorteile: das geht locker auf 80 cm Tiefe, ohne Zugänglichkeitsschwierigkeiten, billiger und schneller gebaut. Ein Gewusel mit drei Strecken nebeneinander wird Dir kaum mehr Spaß oder Schauwerte bringen. Am besten siehst Du Dir mal die eine oder andere Schauanlage an.

- das ehemalige BW als Eisenbahnmuseum ist eine gute Sache. So kann man vorbildgerecht in Ep. VI jede gewünschte historische Lok präsentieren und auch fahren. Allerdings versprichst Du Dir davon auch Rangierspaß. Der ist bei BWs doch recht eingeschränkt. Dafür würde ich eher einen Industriekomplex nehmen (etwa der Auto- oder Chemieindustrie).

- zur Anlagenform: Wenn Du bei dem großen U bleiben willst, wär bei Deinem Platz ein Abrücken von der Wand denkbar, mit einem Wartungsgang dahinter. Dort könnte hinter der Kulisse auch ein langer Zugspeicher sein, auf gleicher Höhe und optimal zugänglich, die große U-Bahn mit ihren Kosten, ihrer Bauzeit und der Akrobatik einsparend.

- wenn die Anlagenform auch anders sein kann, dann ist eine lange Anlagenzunge (in Längsrichtung des Raumes) denkbar, eventuell mit Mittelkulisse, was die Gestaltungsmöglichkeiten vergrößern würde.

Grüße,
Bernhard


BernhardI

RE: H0, C-Gleis, Mittelgebirgsstrecke, Epoche V-VI, 7,2m x 5,0m

#6 von PYRO , 10.02.2019 18:25

Guten Abend,

zunächst danke für Eure bisherigen Rückmeldungen.

Ich habe das Zugänglichkeitsthema mal visualisiert:



Die grünen Linien verlaufen bei 90cm ab Plattenvorderkante bzw. um die Ausstiege herum und sind somit bequem erreichbar. Die kleinsten Ausstiege sind momentan mit 40x50cm eingezeichnet. Auf der Anlage meines Vaters funktionieren Ausstiege mit diesen Dimensionen problemlos.

Die gelben Flächen sind bei 90-110cm. Hier muss man sich etwas strecken. Für den Landschaftsbau nicht optimal. Havariebeseitigung wäre aber möglich.

Die orangen Flächen fangen bei 110cm an und sind damit nicht regulär zugänglich. Um diese ging es mir mit meiner Frage.

Ich habe, wie bereits geschrieben, trotz Epoche V-VI bislang nicht vor Oberleitung zu setzen, sonst wäre die Styrodur-Idee selbstverständlich nicht entstanden

Wenn es aus Eurer Sicht zu 100% ausgeschlossen ist, dass der Entwurf aufgrund der 3 orangen Flächen funktionieren kann, dann bin ich gerne bereit mich von der Planung zu lösen und neue Vorschläge entgegenzunehmen.

Auch die U-Form ist nicht fix. Diese erschien mir bisher nur als beste Lösung, da wie bereits geschrieben noch 1-2 andere Hobbys in dem Raum Platz finden sollen und es sich somit um kein reines Eisenbahnzimmer handelt.

Bezüglich der fehlenden "Gleiswechsel" an den Bahnhofseinfahrten hatte ich ja geschrieben, dass ich diese erst ganz zum Schluss setze. Selbstverständlich soll es später allen Zügen möglich sein aus jeder Richtung alle Bahnhofsgleise anzufahren
Beim Betriebswerk hingegen stört es mich nicht, dass dieses nur von einer Seite aus angefahren werden kann. Mit dieser Einschränkung kann ich leben.

So, jetzt ist guter Rat teuer.
- Den vorhandenen Entwurf soweit optimieren / ändern dass die orangen, unzugänglichen Flächen komplett vermieden werden?
--> Ein Abrücken von der "mittleren" Wand wäre ggf. möglich um die Zugänglichkeit zu verbessern.
--> Oder das Fabrikgelände streichen und den mittleren Schenkel 20-30cm schmäler machen (Schattenbahnhof bis an die Wand schieben).

Bernhard, Du schreibst:
"Wenn Du bei dem großen U bleiben willst, wär bei Deinem Platz ein Abrücken von der Wand denkbar, mit einem Wartungsgang dahinter. Dort könnte hinter der Kulisse auch ein langer Zugspeicher sein, auf gleicher Höhe und optimal zugänglich, die große U-Bahn mit ihren Kosten, ihrer Bauzeit und der Akrobatik einsparend."
Wie muss ich mir das genau vorstellen mit Zugspeicher hinter der Kulisse? Damit würde ich mir den Wartungsgang doch wieder verbauen? Vermutlich denke ich gerade in die falsche Richtung? Vielleicht kannst Du diesen Vorschlag etwas genauer erläutern?

- ODER Den Entwurf verwerfen und ggf. mit anderer Anlagenform neu planen?
--> Welche Anlagenform wäre aus Eurer Sicht am zielführendsten, unter Berücksichtigung, dass noch etwas Platz für die anderen Hobbys übrig bleibt?

Bernhard, Du schreibst:
"wenn die Anlagenform auch anders sein kann, dann ist eine lange Anlagenzunge (in Längsrichtung des Raumes) denkbar, eventuell mit Mittelkulisse, was die Gestaltungsmöglichkeiten vergrößern würde."
Was genau meinst Du mit "Mittelkulisse"?

Danke und Grüße,
Manuel


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RE: H0, C-Gleis, Mittelgebirgsstrecke, Epoche V-VI, 7,2m x 5,0m

#7 von WTKruemel , 10.02.2019 19:28

Hallo Manuel,

du willst es wirklich nicht begreifen. Beim Thema Zugänglichkeit wird von den Experten hier im Forum von einer maximalen Reichweite des Fünffingerkrans von 80 cm gesprochen / geschrieben. Deshalb fängst du vorsichtshalber erst bei 90 cm mit dem Gedanken an, es könnte knapp werden.

Dein Mäuseloch oben rechts wird, wie man eindeutig auf dem zweiten Bild unter Punkt 7.2 deines ersten Beitrags sehen kann, teilweise von Gleisen des Schattenbahnhofs belegt. Viel Spaß beim ständigen unterirdischen Abriß der Anlage.

Vorsichtshalber hast du deine Reichweitenlinien im "gleisfreien" Raum gemalt. Wenn ich das richtig sehe, liegen die beiden Bahnhofsköpfe hinter der großzügigen grünen Linie und oben sogar im Unerreichbaren hinter der gelben / orangen Linie.

Auf dem ersten Bild unter Punkt 7.2 deines ersten Beitrags habe ich dann noch 30 gut getarnte rote Punkte (dummes Zusammenspiel deiner Rotfärbung der Gleise und der von WinTrack gewählten Markierung derartiger Stellen) entdeckt , d.h. dort gibt es keine exakte Gleisverbindung, sondern hier wurde das Gleis verbogen und das sogar bei mehreren direkt aufeinander folgenden Gleisen. 7 davon im oberen Bahnhofs(kopf)bereich und die restlichen auf freien Strecken, teilweise hinter der grünen Linie. Im Schattenbahnhof, hier besser erkennbar sind es auch noch einmal 6 rote Punkte, d.h. du planst von vornherein Hier-Gibt-es-halt-mal-Entgleisungen-wo-ich-nicht-wirklich-dran-komme-Stellen im zweistelligen Bereich ein. Feige wie ich bin, habe ich mich das in der Masse noch nie getraut.

Ich lasse dich gerne ab sofort in Ruhe.

Gruß

Manfred


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RE: H0, C-Gleis, Mittelgebirgsstrecke, Epoche V-VI, 7,2m x 5,0m

#8 von PYRO , 10.02.2019 21:43

Hallo Manfred,

du gebrauchst hier mehrfach in zynischer Art und Weise das Wort "vorsichtshalber".
Nun, vorsichtshalber habe ich die genannten Werte für die - meiner ganz persönlichen "3D-Form" entsprechenden - Eingrifftiefe nicht aus dem luftleeren Raum gezogen sondern im Vorfeld durch Ausprobieren ermittelt.
Der Tisch auf dem folgenden Bild ist 100cm tief. Der Meterstab ist auf 120cm ausgeklappt. Meine Hand greift bei ca. 110cm.
Daraus habe ich geschlossen, dass mein "Fünffingerkran" eine maximale Reichweite von 110cm und eine gut erreichbare Reichweite von immerhin noch 90cm haben sollte.
Vielleicht war das jedoch zu simpel gedacht. Falls sich hier im Forum aus der Praxis heraus geringere Werte etabliert haben lasse ich mich davon gerne verbessern.





Der von dir so liebevoll "Mauseloch" genannte Ausstieg im oberen rechten Bereich hat 60x55cm. Eine Trasse des Schattenbahnhofs läuft darunter durch, das ist richtig. Diese wurde jedoch so gelegt, dass sie möglichst wenig Fläche des Lochs schneidet. Aus diesem Grund ist dieser Ausstieg als einziger in der Schattenbahnhofebene eingeblendet, wie du ja bereits festgestellt hast.
Der übrig bleibende Querschnitt des Ausstiegs ist immer noch größer als die kleineren Ausstiege auf der linken Seite, zu welchen ich mich ja bereits in meinem vorigen Post geäußert habe. Hier also von "ständigem unterirdischem Abriss" zu sprechen ist aus meiner Sicht ein wenig überzogen. Mein Oberkörper muss durch den Ausstieg durchpassen und ich muss mich darin drehen können, ich erwarte an dieser Stelle keinen Luxus-Comfort.

Bei den nicht exakt passenden Verbindungen im linken Bereich bei den aufeinanderfolgenden schlanken Bogenstücken habe ich die Gleise an den Stößen um 0,4° biegen müssen. Es gab hier im Forum mal einen Thread in dem es Explizit um die Verwendung des schlanken Weichengegenbogens zur Streckengestaltung ging. Dort wurde dieser Wert als unkritisch eingestuft. Falls dem nicht so sein sollte lasse ich mich gerne eines besseren belehren.
Im rechten Bereich und im Schattenbahnhof sind es minimale Lücken in Längsrichtung. Ich denke wenn man diese beim Bau nicht an der jeweils rot markierten Stelle aufsummiert sondern möglichst auf mehrere Stöße vor und nach der angezeigten Stelle verteilt sollten auch diese funktionieren. Falls entgegen meiner Vermutung das C-Gleis hier hyperempfindlich reagieren sollte lasse ich mich auch hier gerne eines besseren belehren und werde entsprechend nachbessern.


Wie ich bereits in meinem vorigen Post geschrieben habe, habt ihr mich doch bereits davon überzeugt, dass es leider keine "Spezialmöglichkeit" gibt um zu tiefe Anlagenteile doch irgendwie zu erreichen und mein Entwurf diesbezüglich umgeplant oder neu geplant werden muss. Deshalb habe ich mich doch an Euch gewendet und um entsprechende Verbesserungsvorschläge gebeten und hoffe, dass wir hier gemeinsam eine gute Lösung finden können. Danke vorab für Eure Hilfe!

Gruß
Manuel


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RE: H0, C-Gleis, Mittelgebirgsstrecke, Epoche V-VI, 7,2m x 5,0m

#9 von BernhardI ( gelöscht ) , 10.02.2019 23:48

Hallo Alfons,

unter Mittelkulisse versteht man sowas:
https://community.3d-modellbahn.de/uploa...dff618d3896.jpg
Wobei die Mittelkulisse nicht in der Mitte sein muß, es kann auf der einen Seite mehr Platz sein als auf der anderen.

Nach demselben Prinzip könnte eine rundum zugängliche U-Anlage vor der Kulisse den gestalteten Teil der Anlage haben und dahinter den Zugspeicher, in Form von vielleicht 4 oder 6 über die ganze Länge laufenden Gleisen, auf denen jeweils mehrere Züge hintereinander abgestellt werden können.
Hier ist ein Prinzipbild:
http://2.bp.blogspot.com/-Qfw8uRD6r10/T6...eche+Martha.jpg
Dabei geht es nur um die Aufteilung sichtbarer/verdeckter Teil, getrennt durch die Kulisse, nicht um den Gleisplan des Zugspeichers. Bei einer doppelgleisigen Hauptbahn hätte man natürlich einen Ringverkehr.

Grüße,
Bernhard


BernhardI

RE: H0, C-Gleis, Mittelgebirgsstrecke, Epoche V-VI, 7,2m x 5,0m

#10 von E-Lok-Muffel , 11.02.2019 10:50

Hallo Manuel,

erstmal herzlich im Stummi-Planungsforum!
Vielen Dank für Deinen vielversprechenden Einstieg .
Du hast Dir schon sehr viele Gedanken im Vorfeld gemacht, viele Stunden über einem Gleisplan gebrütet , bist natürlich auch stolz auf Deine Eigenarbeit, die Du hier präsentierst ... und die dann hier verissen wird

Ich habe großen Respekt vor Deiner Arbeit, ich weiß, wieviel Arbeit in so einem Plan steckt, den tritt man nicht so einfach in die Tonne, nur weil jetzt ein Wildfremder daher kommt und sagt "der ist aber Sche..."

Jedoch:
wie Christoph schon geschrieben hat ( ein Meisterplaner hier im Forum, v.a. was das C-Gleis betrifft; ich an Deiner Stelle würde v.a. auf ihn hören und ihn bloß nicht vergraulen ), ist so ein Plan am Anfang mal ein Ausgangspunkt, wahrscheinlich wird sich das Ganze aber in eine völlig andere Richtung entwickeln und mit der Zeit scält sich dann etwas völlig anderes heraus... so eine Planung dauert Monate...

Ich möchte hier mal meine Gedanken zu "Papier" bringen und einige Probleme aufzeigen, die sich meiner Meinung nach in Deiner Planung darstellen:

DER RAUM:
Der ist toll! 7,2 x 5 m ! damit kannst Du ganz viel anfangen! Will sagen: je größer der Raum, desto mehr Möglichkeiten der Anlagen-Formen hast Du... ( sind bereits angesprochen worden, ist aber noch nicht zielführend, denn ... )...

DUALE NUTZUNG:
Jetzt wird es problematisch: da sehe ich auf Deiner Skizze ein Sofa mitten im Raum ein (HIFI ?-) Rack und Gitarren an der Wand... Du willst also anscheinend zusätzlich zur Moba ein Musik-Zimmer daraus machen.
Nun weiß ich aus eigener Erfahrung, dass so eine Moba eigentlich nie fertig wird und solange sie nicht fertig ist, generiert sie Dreck! Da gibt es Holzspäne und Sägemehl ( zu Anfang ), später dann Styrodur- und Kork-Schnipsel, Schotter, Sand und anderes Streumaterial, Grasfasern überall und Staub, Staub und nochmal Staub...
All das tut weder hochwertigen Musik-Instrumenten noch Hifi-Komponenten wirklich gut...
Wenn Du trotzdem dabei bleiben willst, solltest Du entweder einen gesonderten Platz für einen Staubsauger in diesem Raum vorsehen oder Du bist ein Messie, der sich auch im größten Chaos wohlfühlt...

DAS MOBA-KONZEPT:
Kommen wir vielleicht zum wichtigsten: Der SPIELIDEE oder dem Anlagen-Konzept ( leider gibt es dazu im Fragebogen keine eigene Rubrik ).
Deinem entnehme ich jetzt, dass es sich um eine Fahranlage für lange Züge handeln soll ( was Du bei Deinem Vater vermisst ), zusätzlich mit Museums-BW. Das versuchst Du mit einem Zwei-Bahnhofs-Konzept umzusetzten mit einer schönen langen Strecke zwischen den Bahnhofshalten... Nun habe ich jedoch bei Deinem Rollmaterial gesehen, dass Du - abgesehen von Deinem Museums-Zug - bisher nur einen Personenzug Dein eigen nennst, der das Zwei-Bahnhofs-Konzept wirklich nutzen kann, da muss also noch viel passieren in Richtung mehr Rollmaterial (ICE, Dostos, IC usw, usw ) Dafür sind dann aber die Abstellkapazitäten im SBF zu knapp kalkuliert...

ZUGÄNGLICHKEIT:
Jaaa, schon! Greifen kannst Du natürlich länger als 80-max. 90 cm, wenn Du Dich über die Anlage lehnst...
Aber erstens wirst Du mit dem Hosenbund oder dem Bauch alles, was an der vorderen Anlagenkante "wächst", wie Bäume, Sträucher, Häuser oder auch Signale umknicken oder abräumen und zweitens wirst Du spätestens, wenn Du mehrere Ebenen baust, merken, dass sich die Eingriffstiefe in den Untergeschossen tatsächlich auf die Armlänge reduziert....

ZUM PLAN SELBST:
So schlecht, wie er jetzt hier zerredet wird, finde ich ihn nicht, der ist, mit geringfügigen ( ) Änderungen für meine Begriffe sogar baubar:
Am meisten stört mich die Wendel oben links in der Ecke!
Warum setzt Du die nicht nach links unten? Diesen Schenkel würde ich zusätzlich um 50-60 cm kürzen ( Wartungsgang unten links ) dann hättest Du die Möglichkeit, die R2/R3-Wendel mit der zweiten Strecke zu umfahren.
Dadurch fällt die dritte Brücke links weg, was optisch ein Gewinn ist, zweitens können die zwei verbliebenen Strecken durch den Wegfall der Wendel links oben mehr ins Eck rutschen, was Dir zusätzlich mehr Fläche für den unteren Bahnhof gibt.
Apropos unterer Bahnhof: hier wäre durchaus Platz für ein kleines Rangierfeld, ggfs. sogar ohne Personenzug-Halt, dass sind aber Details, die wir zu einem späteren Zeitpunkt erörtern können.
Wenn die Wendel jetzt links unten ist, hast Du nach dem Wendelausgang im Untergeschoß die gesamte Anlage für eine Zugabstellung zur Verfügung, der SBF von der anderen Seite ( eine Ebene weiter oben ) kann ebenfalls in der Tiefe etwas erweitert werden.
Rechts zum Bahnhof kann ich noch nichts erhellendes zwecks Reduzierung der Tiefe beitragen, weil mir da nichts Gescheites einfällt ( Christoph??? )

...aber möglicherweise gibt es ja auch ganz andere Konzepte und Pläne, die Du hier im Forum aufschnappst und die eine Weiterverfolgung lohnen...

Gruß
uLi


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RE: H0, C-Gleis, Mittelgebirgsstrecke, Epoche V-VI, 7,2m x 5,0m

#11 von PYRO , 11.02.2019 19:41

Hallo zusammen,

vielen Dank für Eure Anregungen!

@Bernhard:
Danke für die Erklärung. Jetzt ist klar was mit Mittelkulisse gemeint war! Die Idee finde ich nicht schlecht. Vorteil eines Schattenbahnhofs hinter einer solchen Mittelkulisse wäre, dass ich mir diese unsäglich lange Gleiswendel sparen könnte (7,5 Umdrehungen mal ca. 4m Umfang am R5 Gleis macht ca. 30m "totes Gleis" in der Wendel und das pro Richtung!). Nachteil ist natürlich, dass auf der Hauptebene weniger Platz zur Verfügung steht. Ich werde es mir durch den Kopf gehen lassen!

@Uli:
Auch Dir vielen Dank für diese ausführlichen Gedanken. Mir war klar, dass mein Plan hier kritisch durchleuchtet wird, das war ja schließlich Sinn der Übung. Denn wenn ich soviel Zeit und Geld investiere dann soll es am Ende auch gut werden. Ich bin wie gesagt für jegliche konstruktive Kritik offen, es kommt ja nur darauf an in welcher Tonart die Kritik geübt wird

Zur dualen Raumnutzung: Wie Du richtig erkannt hast handelt es sich bei meinem zweiten Hobby um E-Gitarren und Röhrenverstärker (ich spiele seit ca. 17 Jahren E-Gitarre). Während der Bauzeit muss ich mir da was einfallen lassen. Vielleicht temporär wo anders unterbringen oder mit Folie abdecken. Ich würde gerne eine Fläche von ca. 3m (an der Wand) mal ca. 2,5m (Tiefe in den Raum) dafür frei halten.

Meine Konzeptidee hast Du völlig richtig erfasst. Und ja, es soll später noch der ein oder andere Personenzug dazu kommen, auch wenn mich Güterzüge mehr faszinieren.

Bezüglich der Eingriffstiefe hast Du / habt ihr ja auch recht. Hier habe ich wohl ein wenig zu optimistisch geplant. Beim Schattenbahnhof hatte ich nur eine Tiefe von 90cm vorgesehen mir Wartungsgang dahinter (welcher natürlich nur gebückt oder im Kriechgang zu begehen wäre da sich oberhalb die Landschaft erstreckt).
Im mittleren Schenkel ließe sich in Richtung Erreichbarkeit eventuell noch etwas machen wenn die mittlere Trasse unter die obere Trasse geschoben werden würde und der Schattenbahnhof ganz an die Wand gerückt werden würde. Das Fabrikgelände müsste dann entfallen. Aber man käme dann auf eine Tiefe von ca. 90cm. Dann wiederrum wären die Tunnels nicht mehr durch den Wartungsgang erreichbar und man müsste diese entfernen oder mit herausnehmbarem Deckel o.ä. versehen. Nicht ganz optimal.
Beim Bahnhof rechts habe ich jedoch auch keine Idee, wie man hier die Tiefe nennenswert reduzieren könnte, wie Du ja auch schon geschrieben hast. Eventuell ließe sich die Trasse welche vor dem Bahnhof entlang läuft unter die Wartungshalle schieben. Oder die Wartungshalle mehr in Richtung mittlerem Schenkel schieben so dass die "Taillierung" des rechten Schenkels vergrößert werden könnte?

Die Wendel links oben stört mich auch etwas, da dies wie gesagt 2x 30m totes Gleis sind und die Wendel dazu noch viel Platz verschlingt. Ich habe jedoch bisher keine andere Möglichkeit gesehen.

Die Wendel in R2/R3 auszuführen hatte ich bislang vermieden da das bei 10cm Höhengewinn Pro Umdrehung eine Steigung von 3,64% bzw. 3,09% ergeben würde. Bei der angepeilten Zuglänge von ca. 250cm habe ich da Bedenken. Meine Roco Loks haben Kraft ohne Ende und auch die alten Märklin Loks welche ich im Zuge der Digitalisierung auf 5* HLA umgebaut habe (die 44er, die 012, die V200 und die V60). Sorgen machen mir die ER20 und die BR185 da diese aus dem Märklin Hobbylokprogramm sind mit Maxon Motor. Auf der Anlage meines Vaters sind diese Loks mit der Rollenden Landstraße mit nur 180cm Länge absolut am, teils über dem Limit an Steigungen. Die Roco Loks hingegen ziehen diesen Zug bergauf als hinge nichts am Haken...
Klar ist die rollende Landstraße der Worst Case was das angeht (schwere Metallwagen, dazu doppelt soviele Achsen und somit doppelt soviel Rollwiderstand wie "normale" Züge). Vielleicht liegt es auch nur an der niedrigen Analogspannung von 11-12V. Vielleicht entwickeln diese Loks mit der deutlich höheren Digitalspannung mehr Zugkraft...?!
Eine Möglichkeit wäre ja die Wendel nicht zu umfahren sondern die Wendel ganz unten links ins Eck zu setzen mit R4/R5 und die andere Trasse bereits vor der Wendel die Kehre machen zu lassen?

Ich muss mir das jetzt alles mal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen.

Ich bin wie gesagt auch nicht abgeneigt nochmal umzuplanen wenn ein anderes Konzept deutliche Vorteile mit sich brächte.
Von dem oben angesprochenen Sofa könnte ich mich trennen und dieses durch zwei kleine Klappsessel o.ä. ersetzen. Das Sofa nimmt nämlich schon viel Platz weg. Wie gesagt brauche ich eben ca. 3m x 2,5m freie Fläche für Gitarre & Co.

Ich habe mal mögliche alternative Anlagenformen skizziert (rein auf Basis Eingrifftiefe):



Anlagentiefe mit Wartungsgang bzw. im Raum 160cm, ohne Wartungsgang bzw. an der Wand 80cm.

Der freie Platz rechts unten bei der Türe wären jeweils die angesprochenen ca. 3m x 2,5m. Ich denke hier wären diese am wenigsten störend...?

Auch diese Formen hätten durchaus ihren Reiz. Bei der Form links oben hätte man zum Beispiel eine durchgängige Anlagentiefe von 160cm, einen 1m breiten Mittelgang und einen umlaufenden 40cm Wartungsgang den man durchgängig begehen könnte ohne auf die Knie zu müssen und bräuchte keine Ausstiegsluken...

Bin jetzt etwas hin und hergerissen wie ich weiter machen soll

Grüße
Manuel


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RE: H0, C-Gleis, Mittelgebirgsstrecke, Epoche V-VI, 7,2m x 5,0m

#12 von cs67 , 12.02.2019 12:25

Zitat

Bin jetzt etwas hin und hergerissen wie ich weiter machen soll



Hallo Manuel,

ganz einfach ... immer nach vorne ... alle Optionen ausloten ... das wird schon
Letztlich entscheidest DU, was DU willst - denn es wird DEINE Anlage.
Wir versuchen nur, dich vor ein paar grundlegenden Dingen zu bewahren. Wenn du die dann trotzdem für Dich anders entscheidest,
dann tust du das zumindest im besten Wissen darum

Bzgl. deiner vier vorgeschlagenen Plattenkonzepte nehme ich die Variante oben rechts auf - aber zu deinem Leidwesen ....
ich würde sie noch weiter reduzieren

Gebe dir Anlagenabmessugnen auf bzw. vor, die dir wirklich Platz genug lassen. Wenn's die spätere Planung verlangt, kann man
besser 5-10 cm zugeben als umgekehrt zu reduzieren.

Vernünftige Servicegänge sollten eher bei 60cm Breite liegen und allesamt ohne "Duck under" erreichbar sein.
Fenster wollen geputzt oder zumindest zum Lüften gekippt werden, also erreichbar lassen.
Ich habe meine Anlage in verschiedenen Planungsphasen mehrfach reduziert, zu guter Letzt nach Aufbau des Grundgerüstes, weil es
mich rein optisch beim Eintritt in den Raum schon erschlagen hat.

Aktuell bin ich gerade bei der Digitalverkabelung und denke mir ab und an: Sie ist immer noch zu groß

Meine Empfehlung - gerade auch wegen deines "Zweithobbys" - wäre entsprechend wiefolgt:



Zitat

Vorteil eines Schattenbahnhofs hinter einer solchen Mittelkulisse wäre, dass ich mir diese unsäglich lange Gleiswendel sparen könnte (7,5 Umdrehungen mal ca. 4m Umfang am R5 Gleis macht ca. 30m "totes Gleis" in der Wendel und das pro Richtung!). Nachteil ist natürlich, dass auf der Hauptebene weniger Platz zur Verfügung steht. Ich werde es mir durch den Kopf gehen lassen!



Du solltest auch die Zeit berücksichtigen, die ein Zug benötigen wird, um sich die 7,5 Umdrehungen hinauf zu quälen, um dann erst auf dem
sichtbaren Streckenteil zu erscheinen. Es sei denn du nutzt den Wendel bereits als "Speicher".

Wobei ich die 7,5 Umdrehungen etwas in Frage stelle ... mit Zwischenebene und anderweitiger Positionierung geht das auch
mit deutlich weniger Umdrehungen

Der offene Schattenbahnhof ist durchaus überlegenswert, hat einen sehr hohen Bedienkomfort. Oft scheitert er am Platzbedarf. Allerdings könnte er
- um nicht all zu viel Platz zu verlieren - auch nur teilweise offen ausgeführt werden - z.B. 4-5 Gleise offen / 4-5 Gleise verdeckt aber bei entsprechendem Ebenenabstand immer noch komfortabel erreichbar.

Alles Optionen


Herzliche Grüße
Christoph

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RE: H0, C-Gleis, Mittelgebirgsstrecke, Epoche V-VI, 7,2m x 5,0m

#13 von Harzroller ( gelöscht ) , 13.02.2019 13:36

Hallo Manuel,
da du jetzt unterschiedliche Anlagenformen zur Disposition stellst möchte ich dir hier eine Anlage zeigen, welche als Ideengeber dienen kann.







Die Trassierung ist so angelagt, dass natürliche Böschungsschrägen zu Stande kommen.
Es sei denn du stehst auf steilere Böschungen, wie in deiner Planung gezeigt, welche aber nicht so häufig vorkommen sollten.

Oder schau dir mal die Planung von Alex "Traventall" an, welche unter meiner Federführung entstand.
Allerdings hat diese kein BW, ist aber ICE tauglich.


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RE: H0, C-Gleis, Mittelgebirgsstrecke, Epoche V-VI, 7,2m x 5,0m

#14 von E-Lok-Muffel , 13.02.2019 13:47

Hallo,

Das liegende U von Christoph ist gar nicht so dumm:
Auf den oberen Schenkel kommt der Bahnhof samt BW, der untere Schenkel wird mit Strecken belegt, bei der Breite sind da sogar wieder drei drin:
Einmal eine Parade mit Kehre und wieder zurück, eine die dann verschwindet. hierbei ist gar keine Wendel notwendig, Du führst die Strecken per Rampe in den Untergrund, entweder in einen gemeinsamen (Strecken münden an beiden Enden der Anlage in die Abstellgleise ein ), oder in zwei getrennte Schttenbahnhöfe ( Hundeknochen ).
Das Einzige, was Du aufgeben musst, ist der zweite Bahnhof, das wird als Einzelspieler zu verschmerzen sein.

Gruß
uLi


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RE: H0, C-Gleis, Mittelgebirgsstrecke, Epoche V-VI, 7,2m x 5,0m

#15 von Harzroller ( gelöscht ) , 13.02.2019 14:24

Natürlich geht auch so was.







Geht in die Richtung, welche uLi beschrieben hat.

Denke, wenn ich meinen GP-Planungen durchfroste wird es sicherlich noch weitere passende Planungen geben.
Warten wir erst einmal ab was der TO dazu sagt, bzw. welchen Schwerpunkt er setzt.


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RE: H0, C-Gleis, Mittelgebirgsstrecke, Epoche V-VI, 7,2m x 5,0m

#16 von E-Lok-Muffel , 13.02.2019 20:49

Guten Abend,

@Wolfgang:
Da haben sich unsere Beiträge heute nachmittag überschnitten, Dein erster Post sieht mir ganz nach Rainhusen aus, an dessen Planung Du ja nicht ganz unbeteiligt warst. Weil das ja bekanntermaßen eine meiner Lieblingsplanungen ist, hatte ich mit mir gerungen, sie Manuel unter die Nase zu reiben, habe aber davon abgesehen, da sie mit dem C-Gleis nicht realisierbar ist ( Bahnhof in der Kurve ), Der Streckenschenkel deckt sich aber so ziemlich mit dem was ich im letzten Post beschrieben habe…

…Und der Bahnhofschenkel Deines zweiten Plans kommt dem, was mit C-Gleis auf 6,xx Meter möglich ist, auch viel näher…

@Manuel:
So, jetzt ist für Dich "fusion cooking" angesagt: kombiniere Deinen Bahnhof ( oder adaptiere Wolfgangs zweiten Plan ) mit dem Streckenschenkel von Rainhusen ( Die Nebenbahn kann genauso gut durch eine dritte Parade aus dem anderen Bahnhofskopf ersetzt werden ) und Du hast einen tollen Plan ohne Probleme mit der Zugänglichkeit…



- Voilá ! -


Gruß
uLi


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#17 von Harzroller ( gelöscht ) , 13.02.2019 21:24

Zitat

Dein erster Post sieht mir ganz nach Rainhusen aus, an dessen Planung Du ja nicht ganz unbeteiligt warst. Weil das ja bekanntermaßen eine meiner Lieblingsplanungen ist, hatte ich mit mir gerungen, sie Manuel unter die Nase zu reiben, habe aber davon abgesehen, da sie mit dem C-Gleis nicht realisierbar ist ( Bahnhof in der Kurve ), Der Streckenschenkel deckt sich aber so ziemlich mit dem was ich im letzten Post beschrieben habe…


Richtig erkannt, Rainhusen hatte ich damals für Rainer geplant.

Möchte noch eine weitere Anlage in den Raum werfen, welche sich für das C-Gleis eignet.
Sie ist zwar schon älteren Datums, aber sie gefällt mir immer noch.






Harzroller

RE: H0, C-Gleis, Mittelgebirgsstrecke, Epoche V-VI, 7,2m x 5,0m

#18 von PYRO , 13.02.2019 22:22

Hallo Christoph, uLi, Wolfgang,

vielen Dank für Eure vielen Vorschläge bezüglich Anlagenform und für die Beispielanlagen! Da sind tolle Sachen dabei.
Ich werde mir alle Vorschläge in den kommenden Tagen bzw. über's Wochenende in Ruhe ansehen. Ich muss erstmal die vielen Eindrücke in meinem Kopf ordnen und im Idealfall an meinen Raum adaptieren. Ich melde mich sobald ich was habe

Grüße,
Manuel


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RE: H0, C-Gleis, Mittelgebirgsstrecke, Epoche V-VI, 7,2m x 5,0m

#19 von PYRO , 09.03.2019 13:47

Hallo zusammen,

ich wollte mich kurz zurück melden. Ich habe mir Eure Vorschläge zu Herzen genommen und die letzten Wochen viel herumprobiert.
Zunächst habe ich verschiedene Anlagenformen durchprobiert. Das liegende U sieht aktuell tatsächlich am vielversprechendsten aus. Als das soweit feststand habe ich innerhalb dieser Anlagenform verschiedene Entwürfe ausprobiert. Den aus meiner Sicht besten Entwurf möchte ich Euch hier nun vorstellen.

Wir haben wieder den 6-Gleisigen Bahnhof mit Betriebswerk bei einer kleinen Stadt, einen kleineren 4-gleisigen Bahnhof mit kleinem Dorf und ein kleines Fabrikgelände.
Aus dem großen Bahnhof geht es nach rechts durch einen Kehrtunnel in eine Bergabstrecke, vorbei an dem kleinen Fabrikgelände und dann im Tunnel durch eine 180° Rechtskehre in den oberen Schattenbahnhof mit 8 Nutzgleisen. Dieser liegt quasi hinter der Bergabstrecke, greift also sozusagen die Idee „Mittelkulisse“ auf. Nur dass diese nach oben hin nicht offen ist, sondern sich im hinteren Teil der große Bahnhof darüber befindet.
Aus dem großen Bahnhof nach links geht es über eine Brücke rüber in den kurzen Anlagenschenkel. Dort geht es zunächst entlang der Bergkette bergab, durch eine Kehre in das Bergabstück oberhalb des kleinen Bahnhofs. Von dort durch eine Tunnelkehre in einem längeren verdeckten Stück zurück nach links zur linken Einfahrt das 4-gleisigen Bahnhofs. Nach rechts geht es aus dem 4-gleisigen Bahnhof zurück in den langen Anlagenschenkel und direkt in den 2., tiefer liegenden Schattenbahnhof mit 14 Nutzgleisen.

Vorteile gegenüber dem „alten“ Entwurf:
- Fenster gut zugänglich
- Keine Ausstiegsluken nötig
- Zweiter Schattenbahnhof und somit deutlich mehr Abstellgleise
- Schattenbahnhöfe direkt angebunden, ohne lange Gleiswendeln
- Mehr Platz für das Betriebswerk

Hier nun ein paar Bilder:


Gleisplan:



Oberer SBH:



Unterer SBH:



Übersicht:



Langer Schenkel:



Kurzer Schenkel:



Im Anhang noch die zugehörige WinTrack Datei.


Ich würde mich freuen, wenn ihr es euch kurz anschauen würdet und mir wieder ein kurzes Feedback gebt bevor ich an die weitere Ausdetaillierung gehe
Danke schön!

Grüße
Manuel

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