RE: Märklin H0-Anlage in L-Form 5.69x3.66m2

#26 von 216 090-1 , 08.03.2019 14:55

Für den Schattenbahnhof haben wir uns eine kleine Spielerei gebastelt:



Eine Signalbrücke habe ich gebaut und die andere hat einer meiner Jungs gesägt, gebohrt, gelötet und bemalt. Und das hat er ganz gut gemacht.



Die Teile würde ich jetzt nicht unbedingt in den sichtbaren Bereich stellen, aber für den Schattenbahnhof finde ich es gut. Kostet fast nichts und erfüllt seinen Zweck, es signalisiert.

Die 55 ist eine von mehreren Anschaffungen aus der Bucht. Gefällt mir echt gut die Lok. Sie hat einen sehr langen Auslauf. Wenn alle Loks so einen Auslauf hätten, bräuchte man sich über Bremsmodule keine Gedanken mehr zu machen.

Mittlerweile ist mein "Schaltbrett" komplett bestückt:



Wenn man unten in den Abstellbahnhof reinschaut sieht man, dass auch hier LED's zur Signalisierung in die Platte eingesetzt sind.


Viele Grüße Volker

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RE: Märklin H0-Anlage in L-Form 5.69x3.66m2

#27 von KaBeEs246 , 08.03.2019 15:20

Hallo Volker,

da hast du dir ja einiges vorgenommen: gleismäßig voll ausgenutzt, um mal eine alte MIBA-Überschrift für eine Anlagenplanung zu zitieren.
Und da ich kein Schreiner bin, ist dir meine Ehrfurcht vor deinem Holzbau sicher.

Um mal deine Bedenken auszuräumen: bei mir stehen alle 35 Loks, die in der MS2 registriert sind, auf nicht abgeschalteten Gleisen auf der Anlage, mit Ausnahme einiger Gleise meiner Uraltdrehscheibe. Das ist völlig normal, der Decoder soll ja mitbekommen, wenn er einen Befehl bekommt. Abschaltbar sind die Gleise nur, damit ich es bei einem unauffindbaren Kurzschluss leichter habe und eventuell auch einmal Analogbetrieb machen kann. Signale (elektrisch vom Anlagenrand) und Weichen (manuell vom Anlagenrand) werden bei mir vom Fahrdienstleiter (ich) gestellt und müssen vom Lokführer an der MS2 (ich) beachtet werden, was Anfängern bei 3 - 5 m Bremsstrecke regelmäßig anfangs nur mit der STOP-Taste gelingt. Zugbeeinflussung gibt es nicht. Bei mir fahren aber auch gleichzeitig höchstens 2 Züge. Gut, das ist ein anderes Extrem unseres gemeinsamen Hobbys.

Gruß von Ruhr und Nette
Hans

p.s.: der Auslauf hilft bei Signalen mit Zugbeeinflussung im abgeschalteten Abschnitt nicht weiter. Wenn die Spannung weg ist, bleibt die Lok abrupt stehen.


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RE: Märklin H0-Anlage in L-Form 5.69x3.66m2

#28 von Jürgen Moba , 08.03.2019 19:57

Hallo Volker

[quote="216 090-1" post_id=1949498 time=1552030547 user_id=33629]
Hallo Jürgen,

Dass man aber auf Fahrstromabschaltungen komplett verzichtet war mir nicht bewusst. Ist das zwingend so? Ich könnte das natürlich relativ problemlos ändern. Aber ich finde das auch ein wenig unheimlich. D.h. ja dann, dass immer alle Loks bestromt sind? So moralisch gefiel mir die Vorstellung ganz gut: Da steht die Lok vor dem roten Signal, kein Strom in der Schiene, da kann nichts passieren.
Oder habe ich das jetzt falsch verstanden? :
[/quote]

Das hast du richtig verstanden, auf die Fahrstromabschaltung kann verzichtet werden. Das PC Steuerproramm regelt den Decoder der Lok an der gewünschten Anhaltestelle auf "Null" alle anderen Funktionen wie Sound Licht etc. Funktionieren weiterhin. Wenn die Loks/Züge irgentwo länger rumstehen (Abstellbahnhof) kann man den Fahrstrom auch nach halt abschalten. Muss aber nicht sein und so weit ich weis macht das kaum einer.
Ich schalte nix ab, außer zur Fehlersuche, aber nicht über Decoder sondern mit Schaltern. Wenn die Züge bei mir in den nicht sichbaren Bereich fahren schaltet der PC alle Lichter/Sound an den Loks/Zügen automatisch aus und wenn sie wieder rauskommen halt ein.

Für dein Steuerungskonzepz finde ich die Idee mit den LED's besonders die Signalbrücken klasse. da musst man ja nicht andauernd auf den kleine Bildschirm der CS 3 schauen. und noch ein großes Lob an den "kleinen" erbauer.


Viele Grüße Jürgen

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RE: Märklin H0-Anlage in L-Form 5.69x3.66m2

#29 von 216 090-1 , 08.03.2019 21:40

Hallo Jürgen,

das hört sich pfiffig an. Züge, die im verdeckten Bereich Licht und Sound abstellen. An so etwas hatte ich noch gar nicht gedacht. Per Schalter Gleisbereiche off schalten, klar ebenso clever.
Ich denke was die PC-Steuerung betrifft, werde ich mich einfach schlauer machen. Und beim Weiterbauen versuchen mir alle Optionen offen zu halten. Auch wenn es erstmal etwas teurer ist. Der dickste Batzen ist ja mit den beiden Schattenbahnhöfen bereits gemacht.


Viele Grüße Volker

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RE: Märklin H0-Anlage in L-Form 5.69x3.66m2

#30 von 216 090-1 , 08.03.2019 21:58

Hallo Hans,

danke für Deinen Besuch.
Ich gebe zu da tummeln sich wirklich viele Gleise, aber im sichtbaren Bereich wird das weniger sein. Da bin ich schon noch etwas flexibel.
Bei uns fahren wir auch viel auf Teppich und Parkett. Da haben wir ebenfalls etliche Loks bestromt auf der Piste und normalerweise gibt es da auch keine Probleme. Insofern sind meine Bedenken etwas unangebracht. Vieleicht habe ich so einen Sicherheitstick, war als Kind zu gut oder zu wenig behütet. Oder es ist beruflich bedingt. Keine Ahnung.
Schönes Wochenende
Volker


Viele Grüße Volker

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RE: Märklin H0-Anlage in L-Form 5.69x3.66m2

#31 von 216 090-1 , 09.03.2019 17:08

So jetzt kommt bereits der letzte Teil von "Was bisher geschah".

Der aktuelle Stand ist, dass die Gleise im Schattenbahnhof verlegt und angeschlossen sind. Sie sind aber noch nicht verschraubt oder geklebt.

Im Moment kann man die Bahn fahren lassen und in den nächsten Monaten kann ich nur kleine Fortschritte machen. Daher werde ich demnächst immer mal ein paar Spanten, Trassen und Abstützungen vorbereiten und an die Seite legen. Vielleicht auch das ein oder andere schon montieren wenn es den Fahrbetrieb nicht stört. Und wenn ich dann mal mehr Zeit habe, nehme ich die Züge runter und die Strecke wird erweitert.

Ein paar Spanten habe ich schon mal begonnen:



Die Teile nehmen ganz schön Zeit. Zeichnen, die Striche auf das Holz bringen, sägen und vor allem immer wieder sauber machen. Wie schon gesagt: ich habe leider keinen separaten Raum wo ich den Dreck auch mal liegen lassen kann.

Ein paar Stellproben:



Ein paar Öffnungen müssen in das ein oder andere Teil noch rein, z.B. für eine Strasse, Kabel oder auch um bestimmte Stellen besser erreichen zu können. Manches sieht man einfach besser, wenn man die Teile vor sich hat. Ebenso fehlen noch Bohrungen zum Verschrauben.

Ich muss mir auch noch Gedanken machen wo ich meine Booster später anbringe und wie ich das am besten mit den Kabeln löse (wegen des Auszugs).



Ich glaube bei meiner Anlage müsste man nicht unbedingt mit Spanten arbeiten. Ein paar Leisten an der richtigen Stelle hätten es auch getan. Aber ab und zu muss man sich zu einer Lösung entscheiden und ich wollte das gerne mal mit Spanten ausprobieren.


Viele Grüße Volker

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RE: Märklin H0-Anlage in L-Form 5.69x3.66m2

#32 von Aphyosemion , 10.03.2019 11:29

Hallo Volker,

durch Zufall, gestern auf deinen "Fred" gestoßen und gleich hängengeblieben!

Gerade deine Einleitung mit der Startpackung und dem Jüngsten, erinnert mich doch stark an den Beginn meines "Wiedereinstiges" ins Modellbahnhobby und wie es mir ging, mit dem "ganzen neuen Digitalkram", lach…

Aber, wenn man einmal reingeschnuppert hat, macht es doch, eins ums andere Mal, immer mehr klick, klick… und man(n) bekommt immer mehr den Durchblick (mal mehr, mal weniger )!

Ein schönes und recht großes Projekt das du/ihr euch da vorgenommen habt, Respekt.
Die Bilder und die Ausführungen der Arbeiten sehen schon sehr beeindruckend und sauber aus, Respekt…..

Bei der Größe der Anlage und vor allem der Schattenbahnhofsbereiche, würde ich dir aber, genauso wie schon von Jürgen (MoBa) angeregt,
gleich zur Steuerung per Software raten. Alleine bei der Anzahl von SBH-Gleisen, stelle ich mir das Steuern und Handhaben, nur alleine mit Bremsmodulen usw. doch sehr schwierig vor, ganz zu schweigen von einem späteren "flüssigen und unfallfreien Zugverkehr" auf, aber eben
auch insbesondere, unter der Anlage!

Das Fahren und Steuern per Software, bietet hier doch wesentlich mehr Komfort und das in allen Belangen. Und, steuern per Software bedeutet
ja nicht, das man das Heft ganz aus der Hand gibt und alles von alleine läuft und man nur noch zuschauen muss. Im Fahrbetrieb ist ja"fast" alles möglich und denkbar. Vom manuellen Fahren über halbautomatisch bis vollautomatisch und alles auch in Kombination, ist alles möglich.

Auf jeden Fall, nimmt dir die Software, gerade was den SBH-Bereich angeht, doch einiges an Arbeit ab und ist bei der Anzahl an SBH-Gleisen,
wohl auch übersichtlicher und sicherer, was für den späteren Spiel-Betrieb, sicherlich von Vorteil ist/wäre. Und im sichtbaren Bereich, könnten
die Kinder z.B. trotzdem noch rangieren und/oder per Hand fahren, das geht alles.

Deshalb, würde ich dir raten, wenn möglich jetzt schon, im aktuellen Baustadium auf PC Steuerung zu bauen bzw. umzustellen, du wirst es
sicherlich nicht bereuen.

Für welche Software du dich hier entscheidest, musst du natürlich selbst herausfinden und entscheiden. Hier gibt es ja auch einiges an Auswahl, wobei bei genauerer Betrachtung, dies dann doch auch wieder überschaubar ist und sich auf ca. 4-5 Möglichkeiten, eingrenzen lässt. Ich z.B. habe mich für ITrain entschieden und habe den Entschluss bisher nicht bereut. Aber, natürlich werden die jeweiligen Nutzer eines/ihres Programms,
davon überzeugt sein und es weiterempfehlen. In einigen Dingen, unterscheiden sich die aktuell in frage kommenden Programme ja auch kaum
noch, siehe z.B. Verwendung von nur noch einem Melder pro Block. Evtl. hast du ja auch jemand in deiner Umgebung der eines der Programme benutzt oder dein MoBa-Händler in der Nähe bietet eines der Programme an usw., was dir die Tendenz/Entscheidung zu einem Programm dann vielleicht erleichtert!?

Damit das dann auch funktioniert, muss die Anlage dementsprechend vorbereitet sein, sprich die Gleise müssen alle "rückmelde-fähig" gemacht werden und man sollte, zumindest im SBH-Bereich, die jeweiligen Abstellgleise in brauchbare Längen unterteilt haben! Es wird zwar in absehbarer Zeit möglich sein(wohl ab der kommenden Version 5 von ITrain, ist aber auch jetzt wohl schon möglich, wenn man in einem Gleis rangiert), in einem langen Gleis, mit nur einem Melder, auch mehrere Züge hintereinander abstellen zu können, aber aktuell ist es eben noch nötig, die Gleisabschnitte so zu unterteilen, das die jeweilig geplanten Zuggarnituren auch Platz darin finden und dann auch möglichst "platzsparend" aufgeteilt und abgestellt werden können. Hoffe, das ist einigermaßen verständlich formuliert? Ansonsten, stehe ich auch gerne, für weitere Fragen hierzu, zur Verfügung. Einfach ein PN schicken, dann können wir auch gerne mal telefonieren….

Nun aber wieder zurück zu deiner/eurer Anlage, bei der es eine weitere Gemeinsamkeit gibt, den auch meine Anlage steht auf Rollen und kann noch gut bewegt werden und dies, mit etwas Geschick, auch trotz ihrer Größe, sogar noch alleine (zu Zweit geht es aber natürlich etwas leichter ).

Ich hatte hier zuerst auch nur einfache Rollen dran, natürlich auch alles Gelenkrollen. Mittlerweile, habe ich aber einen Teil davon, schon gegen etwas stabilere und vor allem härtere Rollen ausgetauscht, da mit zunehmendem Baufortschritt, die Anlage natürlich an Gewicht zunimmt und die etwas weicheren Gummirollen, sich bei längerem Stand auf einer Stelle, verformen und beim Versuch des Verschiebens, deutlich mehr Widerstand
da ist und eben mehr Kraft benötigt wird, um die Anlage zu bewegen. Bei der Größe deiner Anlage, könnte das mit zunehmendem Baufortschritt dann auch ein Thema werden!

Was mir jetzt noch aufgefallen ist, ist das Thema "Zugänglichkeit bzw. Eingriffsmöglichkeit" bei deiner untersten Schattenbahnhofsebene!?

Es kann auf den Bildern ja täuschen, aber das sieht auf den ersten Blick schon recht eng und schmal aus?
Wie viel cm Abstand hast du denn gelassen?
Kann man von einer Seite, jeweils bequem und ohne viel Aufwand bis zur Mitte bzw. leicht darüber kommen und greifen, auch wenn schon Züge u. Wagen drinstehen? Hast du das schon einmal getestet?

Ich hatte zu Beginn, mit knapp 20cm Höhenabstand geplant, aber mich im Verlaufe des Bauens, dann dafür entschieden, den Abstand etwas großzügiger zu machen und habe nun knapp 30cm. Dies hat den nicht zu unterschätzenden Vorteil, dass man(n) je nach Körperfülle, lach….
mit dem ganzen Oberkörper "eintauchen" kann (habe in meinem Thread irgendwo auch ein Bild davon, wie das dann aussieht ) und man so einen bequemeren und viel tieferen Eingriff hat, auch ohne die darunter stehenden Wagen und Loks umzuwerfen/hängenzubleiben.

Da deine Anlage ja auch recht tief ist, würde ich das hier auch nochmals überprüfen und sofern möglich noch anpassen. Man wird ja nicht jünger und du wirst es für später sicher schätzen, wenn du hier etwas bequemer eingreifen kannst!

Ansonsten, wünsche ich dir/euch, auch weiterhin viel Spass beim Bau der Anlage und beim Befahren der schon nutzbaren Streckenabschnitte!

Schöne Grüße, Stephan


"Der Mensch kann zwar tun was er will, aber er kann nicht wollen, was er will."
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RE: Märklin H0-Anlage in L-Form 5.69x3.66m2

#33 von 216 090-1 , 10.03.2019 19:45

Hallo Stephan,

es freut mich, dass Du bei mir hängen geblieben bist und danke für Dein Feedback.

Ich habe zwar noch nie eine Nachricht bei Dir hinterlassen, aber ich habe schon desöfteren bei Dir reingeschaut. Du scheinst Dein Rollmaterial auch eher in einem Abstellbahnhof statt in Vitrinen parken zu wollen. Gefällt mir sehr gut was Du baust.

Bzgl. PC-Steuerung leistet Ihr wirklich gute Überzeugungsarbeit. Ich werde mir mal die Dokumentationen zu den Programmen vorknöpfen (sind ja nur ein paar 100 Seiten ). Und dann kommen noch Fragen.
Aber eins muss ich trotzdem betonen. Die Schattenbahnhofsteuerung/automatischer Zugwechsel mit den Kontaktgleisen, M83, M84 und Bremsmodulen funktioniert wirklich einwandfrei. Da hat es bisher keinen Unfall gegeben. Probleme hatte ich bisher eher damit, dass die Decoder in den Loks nicht immer ganz das machen was ich mir so vorstelle. Auf einmal fährt eine Lok in die falsche Richtung (nach Neustart). Oder eine Lok reagiert gar nicht mehr, fährt sturr weiter. Solche Dinge eben, kommt aber zum Glück nur selten vor.
Klar, so eine punktgenaue Landung wie bei einer PC-Steuerung kriege ich wohl nicht hin. Habe ich allerdings auch noch nicht so richtig probiert was alles geht. Im Schattenbahnhof ist es ja auch egal. Das Ziel war eigentlich, dass die Loks im Haltebereich zum stehen kommen aber eben nicht mit so einem deftigen Ruck und das ist erreicht. Gut, später im sichtbaren Bereich will ich wahrscheinlich auch mehr. Wie gesagt ich werde mich in das Thema einarbeiten.
Allerdings eine Frage noch direkt: Sind Deine Gleise durchgängig rückmeldefähig oder meinst Du damit, dass man einfach sehr viele Kontaktgleise einsetzen sollte? :

Das Verhalten der Gelenkrollen werde ich beobachten. Eigentlich hätte ich am liebsten Rollen mit einem grösseren Durchmesser verwendet. Aber ich bin natürlich schon mit den kleineren etwas höher als wie zuvor mit den Füssen. Härtere Rollen ist schon mal eine gute Idee. Zur Not müsste ich da noch grössere Umbaumasnahmen vornehmen. Aber das lasse ich auf mich zukommen.

Was die Eingriffsmöglichkeiten angeht so habe ich zwischen den Schattenbahnhöfen 20cm und zwischen dem oberen Schattenbahnhof und dem späteren Hauptbahnhof 30cm. Die 30 cm sind wirklich gut. Die 20cm sind tatsächlich Limit. Zum Eingreifen OK. Aber wenn da mal ein angelötetes Kabel oder ähnliches abgeht wird es fummelig. Zum Glück ist hinter der Anlage ein Gang und insbesondere an die Weichen komme ich noch ganz gut. Wenn es unvermeidbar würde, könnte ich den Abstellbahnhof tiefer legen. Aber ich bin auch ganz froh, dass ich noch etwas Freiraum unter der Anlage habe.

Ebenfalls viel Spass Dir und Deinen Kindern mit der Moba.


Viele Grüße Volker

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RE: Märklin H0-Anlage in L-Form 5.69x3.66m2

#34 von Aphyosemion , 10.03.2019 20:19

Hallo Volker,

da aktuell nur wenig Zeit, antworte ich mal auf deine Frage:

Zitat
Allerdings eine Frage noch direkt: Sind Deine Gleise durchgängig rückmeldefähig oder meinst Du damit, dass man einfach sehr viele Kontaktgleise einsetzen sollte?


Auf die Schnelle…

Ja, alle Gleise sind durchgängig rückmelde-fähig. Das bedeutet, alle Gleisabschnitte welche sich z.B. zwischen zwei Weichen oder nach einer Weiche befinden, werden isoliert und haben je nach Länge mindestens einen Rückmelder. Es ist hier, da du ja auch K-Gleise verwendest, recht einfach zu machen.

Jeweils eine Seite der Schienen wird Isoliert (jeweils eben vor oder nach der Weiche), am Einfachsten geht das mit Isolierverbindern (ich verwende die von Fleischmann). An eine der Schienen dieses Abschnittes lötest du dann das Rückmeldekabel, das zum Rückmeldedecoder führt. Löten kann man dort mit normalem Lot, direkt an die Schienenverbinder der Gleise, das geht ganz einfach. Auf freier Strecke können die isolierten Abschnitte ruhig länger sein 2-4m z.B., an Stellen wo z.B. mehrere Züge (wie Im SBH-Bereich) in einem Gleis hintereinander abgestellt werden sollen, müssen die isolierten Abschnitte derzeit noch etwas anders unterteilt werden. Beispiel, du hast ein 320cm langes Gleis und möchtest jeweils eine bzw. eben zwei Zuggarnitur von 150cm darin abstellen, so unterteilst du das Gleis in zwei Abschnitte zu 160cm.

Hoffe, das war einigermaßen verständlich?

Aber wie gesagt, stehe ich auch gern für weitere Fragen dazu zur Verfügung!

Schöne Grüße, Stephan


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RE: Märklin H0-Anlage in L-Form 5.69x3.66m2

#35 von 216 090-1 , 15.03.2019 19:42

Hallo Stephan,

danke für die Info. Ja, das war verständlich.
Im Prinzip habe ich bisher so gearbeitet wie Du es beschreibst. Ich verwende auch die Die Fleischmann-Isolierverbinder und löte die Kabel an den Schienenverbindern an.
Meine Rückmeldeabschnitte sind tw. auch recht lang und ich habe meiner Meinung nach auch recht viele Rückmeldeabschnitte (bereits über 70). Aber eben nicht durchgängig. In der Wendel z.B. habe ich pro 360° 2 Kontaktgleise (2 Gleislängen lang). Da müsste ich mal sehen, ob ich das unbedingt verändern müsste.


Viele Grüße Volker

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#36 von 216 090-1 , 15.03.2019 21:15

Die letzten Tage habe ich nicht an der Anlage weitergearbeitet, sondern habe mich dem Rollmaterial zugewandt.

Ich habe da ein "hässliches Entlein". Die Lok ist nicht so detailliert wie man es von heutigen Modellen gewohnt ist. Dazu hat sie auch schon reichlich Spielbetrieb hinter sich. Es ist die BR 141 von Primex 3199.



Dieses Teil wollte ich etwas verbessern, was mich aber doch mehr Nerven als geahnt gekostet hat und da sind bei mir einige Fragen hochgekommen. Vielleicht kann mir jemand ein paar Tipps geben.

Der Reihe nach. Die Lok war eine meiner ersten Umbauten von analog auf digital.



Damals war ich froh, dass die Lok überhaupt digital lief. Die Fahreigenschaften waren aber ziemlich bescheiden. Immer wieder stoppte sie beim Fahren, fuhr dann wieder an und so fort. Dabei hatte ich für zusätzlich "Masse" gesorgt und auch noch nachträglich einen Elko eingebaut.



Mit der Zeit hatte ich schon beobachtet, dass das Ergebnis wesentlich besser war wenn man den Allstrommotor gegen einen "HLA" austauscht plus geeignetem Decoder. Dies habe ich dann auch hier umgesetzt.

Die alten Teile raus:



Motorwäsche:



Trocknen:



Das beim Föhnen verlorene Gleitlager suchen, wiederfinden (Erleichterung), einsetzen und schmieren. Dann schon mal schauen, ob es auch mit dem neuen Antrieb klappt.



Was hier so aussieht als würde es passen täuscht. Das Primex-Treibgestell baut dicker. D.h. die Welle ist zu kurz. Da es schwierig ist die Welle länger zu machen und ich keine Lust auf fräsen hatte (das wäre auch gar nicht so wenig gewesen) habe ich den Magneten um einige Bleche erleichtert (ich glaube je drei).



So klappt es auch mit der Montage. Aber was bedeutet es für das Fahrverhalten. Um es vorweg zu nehmen. Die Lok fährt jetzt super, aber würde sie vielleicht noch besser laufen oder mehr Wagen bergauf ziehen ohne diese Änderung? Das wäre meine erste Frage.

Dann kommt der Einbau der Schnittstelle:



Diese Situation erinnert mich an Tim und Struppi "Schritte auf dem Mond". Die Schulzes haben plötzlich Megahaarwuchs von dem ich nur träumen kann. Kapitän Haddock schneidet wie ein Weltmeister und danach stehen die Haare wild in irgendwelche Richtungen. So geht es mir hier auch mit den Kabeln. Die stehen auch ab und ich weiss nie wie ich die am besten bändigen kann. In diesem Fall ist reichlich Platz, aber es sollen auch noch ein paar LEDs rein.

Das Gehäuse ab in den Schraubstock zum Bohren,



damit da so Tower-LEDs reinpassen:



Hier das vorbereitete Frontlicht:



Ein paar von den LEDs habe ich gehimmelt. Ich weiss jetzt: das ohmsche Gesetz gilt auch für mich. Probier nicht die Funktion ohne die Widerstände. Und ich vermute auch: immer die Durchflussrichtung beachten sonst leuchtet es auch nicht.

Nun sind alle LEDs drin und verkabelt:



Und da zeigt sich mein zweites Problem. Gehäuse rauf und runter macht so nicht wirklich Spass. Wenn die Kabel zu kurz sind kann man kaum löten. Ich hatte Microstecker probiert. Das war mir zu unsicher und sehr fummelig zu löten. Was habt ihr da für Strategien?

Ansonsten bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Die Lok fährt jetzt ruckelfrei obwohl ich die "Masse"-Kontakte nicht vermehrt habe. Das rote Licht ist wunderbar, das weisse Licht ein wenig zu gelb. Ok, es war der erste Versuch mit den Tower-LEDs. Das nächste mal nehme ich hellere. Was mich jetzt einfach stört ist die Wartung, ölen usw. Der Abbau des Gehäuses mit den Kabeln ist Mist. Das müsste ich besser hinkriegen.

Nochmal zwei Bilder vom fertigen Zustand. Es kommt auf den Fotos nicht so gut rüber, aber real sieht insbesondere das rote Licht top aus. Was man aber vielleicht einigermassen erkennen kann ist, dass die Lichter nicht durchscheinen. Also wenn weiss an ist, leuchtet bei rot nichts und umgekehrt.





Und irgendwann tausche ich auch die ramponierten Stromabnehmer.


Viele Grüße Volker

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#37 von Jürgen Moba , 15.03.2019 22:16

Hallo Volker,
schöner Umbau, vorallen die LED Spitzen- und Schlußleuchten
Ja das mit den Gehäuse abnehmen ist so eine Sache. Ich bei meinen Umbauten die Stecker von hier verwendet:
https://modellbau-schoenwitz.de/de/elekt...hse?action_ms=1
gibt es auch als 2 und 4 polige.
Nach dem Kabelanlöten Schrumpfschlauch drüber, hält perfekt.

Zum Motor. Wenn du das Blech dünner machst wird auch da Magnetfeld vom Dauermagneten schwächer. Motor hat einen schlechtern Wirkungsgrad und benötigt mehr Strom.
Bis du sicher, das du den Richtigen Motorumbausatz genommen hast.
Die 3199 von Primex baugleich mit Märklin 3034 gab es nämlich zuerst mit dem kleinen Scheibenkollekzot Motor, später dann mit dem Trommelkollektor Motor.
https://simpledigitallocomotive.hpage.de...3199-m3034.html
http://www.maerklin-sammler-infos.de/umb...034_m_umbau.htm

Interssant währe ja noch ein Umbau auf Märklin KK Kupplungen. Wenid arbeit. Alles wichtige findest du hier:
http://www.schnug-modellbahn.de/Umbauten...MM-download.htm

So da hast du am WE mal wieder was zum lesen

P.S. Ändere deine Rückmelder in der Gleiswendel. Am besten so lang wie dein längster Zug min aber auf 1,20m 1m als Bremsrampe und 0,20m zum Halten.


Viele Grüße Jürgen

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#38 von 216 090-1 , 16.03.2019 07:45

Mann, Jürgen!

Ich bin ein Depp und Du hast sicher Recht.
Ich war mir meiner Sache so sicher, dass ich überhaupt nicht mehr geschaut habe.
Ich habe den Umbausatz 60941 verwendet. Richtig ist aber wohl 60943. Den habe ich gerade nicht da. Das werde ich aber schnellstmöglich wechseln. Wäre cool wenn ich irgendwie die Leistung messen könnte. Nur aus Neugier. Also die Stromaufnahme bekomme ich ja von der CS3 angezeigt. Mal sehen, ob der Wert brauchbar ist. Bei der Spannung bin ich nicht sicher von wieviel Volt ich genau ausgehen kann. Aber zumindest prozentual kann ich dann vielleicht sagen was das ausmacht.

Vielen Dank nochmal für den Hinweis.

Und danke für die anderen Links. Den ein oder anderen Umbau werde ich später noch machen. Die vorhandenenen Kupplungen sind tatsächlich nicht toll. Aber für die Kinder und die Teppichbahn ist die Lok so ganz gut brauchbar.
Als nächstes möchte ich noch ein paar andere alte Loks digitalisieren. Aber da gucke ich dann beim HLA etwas bessser hin.

Ach ja, Du hast ja kürzlich bei Deiner Anlage Deinen Lückenschluss beschrieben. Wenn Du das Teil einsetzt ist es automatisch elektrisch verbunden. Das ist klasse. Und das Prinzip wäre cool bei Lokrahmen und Gehäuse. Ich bin in den Elektroteilen nicht so zuhause. Gibt es da nichts was man evtl. nehmen könnte?


Viele Grüße Volker

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RE: Märklin H0-Anlage in L-Form 5.69x3.66m2

#39 von alexus , 16.03.2019 10:53

Hallo Volker

schöner Umbau von einem altem Schätzchen. (Ist da ein Haftreifen angerissen?)

Mein Tip zu deinem Kabel-Struwelpeter (die Analogie mit Tim und Struppi ist genial): Ich löte (an meine selbstgebastelten) Schnittstellenplatinen immer eine entsprechende Präzisionskontaktleiste an, die gehen als Stecker oder Buchse. Damit ist dann eine Seite schon mal fixiert.
Beim Abnehmen des Gehäuses kann man dann die Verbindung trennen und hat nur noch im Gehäuse Kabel. Da klebe ich Schrumpflauch(ungeschrumpft) als Kabelkanal ein.
Meistens versuche ich aber die ganze Beleuchtung im Chassis zu lassen.


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RE: Märklin H0-Anlage in L-Form 5.69x3.66m2

#40 von 216 090-1 , 16.03.2019 22:11

Hallo Alexander,

danke für Deinen Tipp. Ich habe gesehen, dass es diese Präzisionskontaktleisten in verschiedenen Formaten gibt. Das kann ja ganz hilfreich sein. Ebenso gefällt mir, dass sie nicht ganz so filigran sind. Ich bin nun auch nicht gerade ein Lötweltmeister. Da kommt mir das entgegen.
So wie Du es beschreibst scheint mir das schon deutlich besser als mein Kabelwust zu sein. Eine Seite fest. Dann können die Kabel schon mal passend abgelängt werden. Dann muss ich nur mal sehen wie ich die Teile im Einzelfall befestige. Der Schrumpfschlauch auf der Gegenseite ist notiert. Jetzt weiss ich endlich warum es auch diese grossen Durchmesser gibt.
Für den nächsten Umbau werde ich mir Material bestellen und dann sollte das zumindest schon besser werden. Und die 141 knöpfe ich mir dann auch noch mal vor.

Auf dem Foto sieht der eine Haftreifen tasächlich so aus als wäre da eine Sollbruchstelle. Muss ich mir nochmal ansehen.

Schönes Wochenende


Viele Grüße Volker

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RE: Märklin H0-Anlage in L-Form 5.69x3.66m2

#41 von Jürgen Moba , 17.03.2019 11:06

Hallo Volker,

[quote="216 090-1" post_id=1952858 time=1552718726 user_id=33629]
Mann, Jürgen!

Ich bin ein Depp und Du hast sicher Recht.
Ich war mir meiner Sache so sicher, dass ich überhaupt nicht mehr geschaut habe.
Ich habe den Umbausatz 60941 verwendet. Richtig ist aber wohl 60943. Den habe ich gerade nicht da. Das werde ich aber schnellstmöglich wechseln. Wäre cool wenn ich irgendwie die Leistung messen könnte. Nur aus Neugier. Also die Stromaufnahme bekomme ich ja von der CS3 angezeigt. Mal sehen, ob der Wert brauchbar ist. Bei der Spannung bin ich nicht sicher von wieviel Volt ich genau ausgehen kann. Aber zumindest prozentual kann ich dann vielleicht sagen was das ausmacht.
[/quote]

zum Motor der 141: ich weiß nicht welchen Motor die Lok hat. Wollte darauf hinweise, das es die Lok mit 2 verschiedenen Motoren gab KSM und TKM

Mit dem Thema Leistungsmesseung erner Lok, Stromaufnahme habe ich mich noch nicht beschäftigt. Kann dazu leider nichst sagen. Fakt ist allerdings die Bleche rund um den Anker "leiten" das Magnetfeld des Dauermagneten um den Anker herum. Wenn die Bleche jetzt weniger sind, wird halt das Magnetfeld des MAgneten nicht mehr so gut um den Anker geleitet. Folge weniger Leistung.
Aber wenn sie trotzdem gut läuft ist doch alles OK!


Viele Grüße Jürgen

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RE: Märklin H0-Anlage in L-Form 5.69x3.66m2

#42 von 216 090-1 , 17.03.2019 20:28

Hallo Jürgen,

nachdem Du mir geschrieben hast, dass ich vielleicht den falschen HLA verwendet habe, habe ich im Märklinheft "Einstieg in Digital" geschaut, S.133: "Umrüstbar mit Set 60943 ... E 41, E 10, E 40..."
Insofern denke ich schon, dass ich den 60943 verwenden sollte. Allerdings war die Ausgangssituation nicht so wie bei diesem Link zu sehen ist:
viewtopic.php?f=103&t=76483#p800692
Ich glaube für die 89 (Artikel 3000) brauche ich sowieso einen 60943. Also werde ich mir mal einen besorgen. Vielleicht baue ich auch erst noch meine 140 um. Danach bin ich auch schlauer.

Meine kleine Leistungsmessung hätte ich einfach mit den Werten der CS oder MS machen wollen. Aber ich habe den Eindruck, dass diese Werte zu grob sind. Auf unserer Teppichbahn mit der MS2 bekomme ich ohne Betrieb 18.7V und 0.3A angezeigt (stehen einige Loks drauf). Lasse ich die 141 mit Tempo 120 fahren zeigt die MS 0.4A an.
Es war aber auch nur so eine Gedanke mit der Messung. Spielerei. Die Lok fährt wirklich klasse auch mit ein paar Blechen weniger.

Gute Woche


Viele Grüße Volker

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RE: Märklin H0-Anlage in L-Form 5.69x3.66m2

#43 von 216 090-1 , 17.03.2019 21:01

Ich habe noch einen weiteren Umbau gemacht. Allerdings relativ unspektakulär.



Ein Oldtimer:



Wenn ich da die aktuelle V200 sehe. Es hat sich doch einiges getan.

Na ja, diese ist bereits vor 45 Jahren bei mir gefahren. Nun läuft sie wieder. Allerdings klappert der Stromabnehmer ziemlich laut. Der Motor kreischt nicht, aber das Fahrgeräusch ist schon beachtlich.


Viele Grüße Volker

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RE: Märklin H0-Anlage in L-Form 5.69x3.66m2

#44 von Jürgen Moba , 19.03.2019 20:17

Hallo Volker,

[quote="216 090-1" post_id=1953624 time=1552850908 user_id=33629]
Insofern denke ich schon, dass ich den 60943 verwenden sollte. Allerdings war die Ausgangssituation nicht so wie bei diesem Link zu sehen ist:
viewtopic.php?f=103&t=76483#p800692
Ich glaube für die 89 (Artikel 3000) brauche ich sowieso einen 60943. Also werde ich mir mal einen besorgen. Vielleicht baue ich auch erst noch meine 140 um. Danach bin ich auch schlauer.
[/quote]

Ja richtig, für die Märklin 3000 BR 089 brauchst du einen 60943 Umbaussatz und der 60972 hat auch Platz. Einzige Besonderheit ist die untere Schraube vom Motorschild. Bei der originalen schraube ist Kopf zu dick, schleift am Rad.

Hast du bei der 141 die automatische Einmessfahrt gemacht? Der Decoder stellt sich ja dann auf den Motortype ein.


Tja die Gute alte V 200, wer hat die Wohl nicht :
Ich glaube es gibt Loks die hat man einfach und egal wie die laufen mit dennen ist man glücklich. Warum auch immer
Bei mir ist es einmal die 89 und meine eigen erste 103 113 3054 von 1978.


Viele Grüße Jürgen

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RE: Märklin H0-Anlage in L-Form 5.69x3.66m2

#45 von Aphyosemion , 19.03.2019 20:35

Hallo Volker,

schöne Umbauten !

Bezüglich Schleifergeräusch bzw. Verbesserung/Behebung der Geräuschkulisse, kann ich dir diesen hier empfehlen:
https://www.lokmuseum.com/shopartikel.ph...lin%20Schleifer

Den habe ich bei allen Umbauten verwendet bzw. eben umgerüstet. Du musst lediglich die Halteplatten der beiden Schleifer austauschen, sprich die vom "alten Schleifer" für den neuen verwenden, da bei den alten Loks, die Schleifer ja noch mit Schrauben befestigt werden. Also, die Laschen etwas hochbiegen, Halteplatte tauschen und wieder anschrauben und schon hat dein "altes Schätzchen" auch einen "Flüsterschleifer"

Schöne Grüße, Stephan


"Der Mensch kann zwar tun was er will, aber er kann nicht wollen, was er will."
Arthur Schopenhauer

Anlage "Neuland": https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=131917

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RE: Märklin H0-Anlage in L-Form 5.69x3.66m2

#46 von sirz-moba , 20.03.2019 12:44

Hallo Volker,

zum Thema stromlose Abschnitte in Verbindung mit PC-Steuerungen gibt es wie bei allem zweierlei Ansichten.
Bei unserem Stammtisch gibt es mindestens zwei die größerer Anlagen betreiben, beide schwören darauf das stromlose Abschnitte auch mit PC-Steuerung notwendig sind. Beide hatten Erfahrungen gesammelt mit Loks die plötzlich losgefahren sind bzw. es wurden Stopabschnitte überfahren.

Ich hatte eine kleinere Anlage, ähnlich deiner in Betrieb ohne die stromlosen Abschnitte.
Bei mir kam es auch ab zu Komplikationen beim Anhalten der Loks.
Gut man könnte jetzt kontern das in diesem Fall die Stoppabschnitte zu kurz sind, aber es gibt Situationen die erst im Berieb auffallen............

Wenn du die Möglichkeit hast jetzt die Abschnitte einzubauen würde ich es machen. Das kann man so vorbereiten das die Kontakte am Gleis getrennt sind aber die Einspeisungen im Aufbau noch mit den restlichen Stromkreisen verbunden bleibt.
Entsteht dann eine Problemstelle bei der Inbetriebnahme kann man den Stopabschnitt vom Rest trennen und über einen m84 / k84 Decoder schalten.

Zum Anlagenaufbau noch ein Wort


Gruß Ingo

aktuelle Anlage die Planung und der Anlagenbau

CS3 (60226) SW2.4.0 GFP12.113 | CS2 (60215) SW4.3.0 GFP3.85 | MS2 (60653) SW3.148|
Booster (60175) GFP3.85 | HSI S88 USB | WDP2021 | Roco WLAN Maus |


 
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RE: Märklin H0-Anlage in L-Form 5.69x3.66m2

#47 von 216 090-1 , 20.03.2019 19:33

Hallo zusammen,

@Jürgen

Bei der Einmessfahrt bin ich unsicher. Entweder ich mache da immer was falsch oder ich habe es unbewusst richtig gemacht.
Wenn ich Loks digitalisere werden die immer gereinigt und neu geschmiert bzw. in den meisten Fällen direkt auf HLA umgebaut. Hinzu kommt nach einem erfolreichen Umbau noch der Stolz: Juchu, ich hab's geschafft! Und dann noch die Freude eine alte Lok wieder laufen zu sehen. Das alles bewegt mich dazu die Lok auf die Teppichbahn zu setzen und sie ordentlich kreisen zu lassen. Meistens messe ich direkt die Geschwindigkeit und stelle sie auf den vorbildgerechten Wert ein.
Dabei sollte die Einmessfahrt doch automatisch ablaufen? Ich bin unsicher, weil ich bisher nie eine Anzeige von der MS2 oder CS3 bekommen habe. Sowas wie "Einmessfahrt gestartet, Einmessfahrt beendet" habe ich noch nie gesehen. :
Ansonsten läuft die 141 wirklich top. Schön langsam. Gleichmässig. Klasse. Die einzige Stelle, die meinen Loks etwas zu schaffen macht, ist mein Gleiswendel, R2. Der ist im Moment etwas steiler als er später sein muss. Da zieht die 141 fünf vierachsige Umbauwagen hoch. Wird dabei kaum langsamer, aber sie beginnt leicht zu schaukeln. Ich schätze das ist aber fast normal.

Die 103 (3054) habe ich übrigens auch. Ist schon ein schönes Teil. Bereits deutlich originalgetreuer als die alte V200. Hmm, wenn ich die neue V200 sehe. Ich glaube den Einkauf verschiebe ich nicht auf's nächste Leben.

@Stephan

Danke für den Link mit den Flüsterschleifern. Bislang habe ich noch keine Flüsterschleifer eingesetzt, aber ich möchte das gerne mal probieren. Auch bei anderen Loks. Wobei das Geräusch bei den anderen OK ist. Aber wenn man es reduzieren kann, dann mache ich das natürlich gerne.
Nehmen die Flüsterschleifer denn genauso gut wie die Originale den Strom ab? Oder gibt es Knackpunkte zu beachten?

@Ingo

Ich freue mich über Dein Feedback und finde das sehr interessant.
Bei mir ist es ja so, dass für meine Schattenbahnhöfe die Halteabschnitte bereits eingerichtet sind. Insofern fände ich es gut, wenn ich diese Abschnitte später in eine mögliche PC-Steuerung integrieren könnte.
Ich werde sicher nicht von heute auf morgen auf PC-Steuerung umstellen und die Zeit nutzen, um mich mehr mit dem Thema vertraut zu machen. Und hoffentlich so weiterbauen, dass eine spätere Umstellung nicht zu aufwendig wird.


Viele Grüße Volker

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RE: Märklin H0-Anlage in L-Form 5.69x3.66m2

#48 von 216 090-1 , 20.03.2019 21:45

Hallo Jürgen,

ich habe nochmal Einmessfahrt gegoogelt und gesehen, dass da was an mir vorbeigelaufen ist ops: ops: ops: .
Also die Einmessfahrt(en) werde ich dann mal nachholen.


Viele Grüße Volker

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RE: Märklin H0-Anlage in L-Form 5.69x3.66m2

#49 von Aphyosemion , 21.03.2019 20:03

Hallo Volker,

bezüglich deiner Frage:

Zitat
Nehmen die Flüsterschleifer denn genauso gut wie die Originale den Strom ab? Oder gibt es Knackpunkte zu beachten?



Die Flüsterschleifer sind genauso gut, wenn nicht sogar besser, da sie ja in der Mitte kein Loch und somit keine Lücke mehr im Schleifer haben.
Dies, wurde ja früher zum Befestigen des Schleifers mit der Schraube benötigt bzw. damit man eben die Schraube auch leichter einschrauben
konnte. Einfach mal probieren, denke du wirst begeistert sein!

Wie Ingo ja schreibt,

Zitat
zum Thema stromlose Abschnitte in Verbindung mit PC-Steuerungen gibt es wie bei allem zweierlei Ansichten.
Bei unserem Stammtisch gibt es mindestens zwei die größerer Anlagen betreiben, beide schwören darauf das stromlose Abschnitte auch mit PC-Steuerung notwendig sind. Beide hatten Erfahrungen gesammelt mit Loks die plötzlich losgefahren sind bzw. es wurden Stopabschnitte überfahren.


gibt es bezüglich "stromlose Abschnitte" sicherlich auch zweierlei Meinungen. Man kann stromlose Abschnitte machen, es stört ja nicht, aber unbedingt nötig sind/wären sie nicht.

Mein Schattenbahnhof, ist ja jetzt auch schon längere Zeit befahrbar und hier habe ich schon etliche Fahrten im Automatikbetrieb durchgeführt.
Eine "losrasende" Lok, hatte ich zu Beginn auch einmal, aber solch ein Phänomen, tritt zu 99,9% auf, wenn bei der betreffenden Lok, noch die Analogerkennung im Decoder angeschaltet ist (einfach mal googlen oder hier im Forum losrasende Lok oder ähnliches eingeben) dann bekommst
du die entsprechenden Antworten, das eben die Analogkennung die Ursache ist.
Ist diese Abgeschaltet, gibt es auch keine "losrasende Lok" mehr

Wenn Stoppabschnitte überfahren werden, liegt das meist an nicht sauber eingemessenen und eingestellten Loks, schau mal hier: https://www.youtube.com/watch?v=ScvFMAD8AFw
oder hier https://www.youtube.com/watch?v=Wi6c-Lu0pWY
Sind meine eigenen Filmchen und Erfahrungen….

Wenn man mit Software fährt, sollte man bei den Loks die Anfahr- sowie die Bremsverzögerung im Decoder, immer auf den Wert 0 oder 1 stellen, denn das spätere Abbremsen, sozusagen die "Bremsrampe", übernimmt ja das Programm und kann über die Einstellungen im Programm, je nach Wunsch und Vorliebe eingestellt werden.

Bei ITrain (wohl aber auch bei den anderen Programmen!?), gibt es dann noch die Möglichkeit, im Lokeditor, unter der Einstellung "Trägheitssimulation", den Lokhalt bzw. das Verhalten der Lok bei diesem, noch genauer abzustimmen bzw. anzupassen. Denn nicht jede Lok,
ist ja gleich schwer und/oder hat eben ein anderes Auslaufverhalten, je nach Motor-Art usw.....

Wie gesagt, man kann stromlose Abschnitte machen, aber unbedingt notwendig, sind sie eigentlich nicht.
Du könntest deine "schaltbaren stromlosen Abschnitte", ja aber später auch per Software an und ausschalten lassen. Du benötigst dafür dann eben, nur die passende Schaltung oder Decoder oder Ähnliches. Denn schalten, kann man mit der Software ja alles, es braucht eben nur die passende Hardware, welche die Befehle dann verarbeiten und übermitteln kann.

Zu guter Letzt, möchte ich nochmals auf die Rückmeldeabschnitte zurückkommen. Du hattest ja geschrieben:
Meine Rückmeldeabschnitte sind tw. ...rn müsste.
Da du diese Gleise ja wohl auch mit Isolierverbindern getrennt hast, sind ja so, die Abschnitte zwischen deinen schon vorhanden "Kontaktgleisen", quasi ja auch schon getrennt, es fehlt dann also lediglich noch ein Rückmeldekabel, für diese längeren Abschnitte die zwischen deinen Kontaktgleisen liegen, welches du aber ohne Probleme, auch in der Wendel, noch nachträglich anbringen kannst. Im nichtsichtbaren Bereich, habe ich z.B. diese hier verwendet:
https://www.lokmuseum.de/shopartikel.php...s&suchSWg1=alle
Der Vorteil davon ist, das man sie überall, noch nachträglich und ohne große Mühe anbringen kann, da man sie ja nur am jeweiligen Gleis einklipsen muss (und für den Fall der Fälle, auch wieder ohne Probleme entfernen oder umstecken kann). Die Rückmeldekabel dafür, habe ich aber, der Sicherheit wegen, an die Masseverbinder angelötet und nicht nur "geklemmt". Mit dieser Methode, kannst du deine "Abschnitte" zwischen den schon vorhandenen Kontaktgleisen, einfach nachrüsten und schon hast du auch hier Rückmeldeabschnitte, für das spätere Fahren mit Software.

Wünsche auf jeden Fall, weiterhin gutes Vorankommen und ich bleibe dran....
Schöne Grüße, Stephan


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#50 von 216 090-1 , 22.03.2019 18:45

Hallo zusammen,

leider habe ich in dieser Woche an der Anlage keinen Fortschritt gemacht. Draussen wächst schon wieder der Rasen und morgen muss ich auch noch arbeiten.
Aber ich weiss jetzt immerhin wie ich mit meiner MS2 auf dem Teppich die Einmessfahrten machen kann. Und da habe ich bereits einige Loks nachgeholt.

@Jürgen
Die 141 ist jetzt eingemessen. Ob sie vielleicht einen Hauch besser läuft ist schwer zu sagen. Sie lief ja vorher schon sehr gut und das leichte schaukeln bergauf: Vielleicht ist es besser, vielleicht will ich es mir auch einreden. Grundsätzlich habe ich festgestellt, dass nach der Einmessfahrt die Maximalgeschwindigkeit reduziert ist und dass ich das dann wieder nach oben korrigieren muss. Ich vermute die Einmessfahrt bringt vor allem dann mehr, wenn man nicht einen der HLA's verwendet, sondern einen alten 3- oder 5- Poler mit Permanentmagnet versieht?
Aber für die 141 ist schon ein 60943 bestellt. Mal sehen was das ändert.

@Stephan
Die Flüsterschleifer sind vorgemerkt. Ich muss sie nur noch besorgen und bin neugierig das auszuprobieren.

Deine Videos sind beeindruckend. Mit alten Decodern mit Stellschraube ist das wahrscheinlich nicht drin, oder?
Richtest Du Deine Haltepunkte z.B. vor einem Prellbock so genau ein (6cm), oder war das nur zum Demonstrieren was machbar ist. Braucht man nicht mehr Sicherheit für: Spannungsschwankungen im Netz, Abnutzung Bürsten, Lok frisch geölt... ?
Auf alle Fälle klasse was Du baust.

Von den Masseanschluss-klipsen habe ich sogar noch einige. Aber ich würde auch löten vorziehen. In den meisten Fällen müsste ich sogar nur neu verkabeln (NUR). flaster: Zwischen den Kontaktgleisen habe ich in der Regel immer einen Stromanschluss platziert, also 1x Bahnstrom, 2x Masse. Da müsste ich nur eins der beiden Massekabel zum S88 ziehen und hätte eine Kontaktstrecke mehr.

Ich wünsche Euch ebenfalls gutes Vorankommen


Viele Grüße Volker

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