RE: 39880 BR 44 Märklin

#276 von Flash , 19.03.2019 12:10

Zitat


Somit bleibt festzustellen, dass es bei der neuen 44 einen bedeutenden konstruktiven Unterschied zu bisherigen 5-Kupplern gibt und dass die Fahrwerke nicht vergleichbar sind!



Dass ich hier falsch lag habe ich ja bereits "weiter oben" bestätigt. Dennoch halte ich es für wenig zielführend, darüber hier im Forum weiter zu theoretisieren und zu spekulieren, ob bei der 44 eine grundsätzliche konstruktive Schwäche in die Serie eingeflossen ist oder ob ein fertigungstechnischer Fehler an Deinem Einzelexemplar vorliegt.Dein Händler steht in unmittelbarer Sachmängelhaftung; bitte kläre(endlich) mit Ihm, wie er sich die Regulierung vorstellt.Falls das unerfreulich verläuft, bleibt Dir immer noch der Rückgriff auf die Märklin Garantie. Auch der Märklin Service ist immer ein guter und freundlicher Ansprechpartner, wenn man sein Anliegen sachlich vorträgt.

dd


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RE: 39880 BR 44 Märklin

#277 von Gecco , 19.03.2019 12:27

Zitat


Dennoch halte ich es für wenig zielführend, darüber hier im Forum weiter zu theoretisieren und zu spekulieren, ob bei der 44 eine grundsätzliche konstruktive Schwäche in die Serie eingeflossen ist oder ob ein fertigungstechnischer Fehler an Deinem Einzelexemplar vorliegt.


Für mich liegt der Sinn eines Forums genau darin über technische Schwächen und Stärken zu diskutieren und daher werde ich das auch weiterhin tun. Und der Rest bzgl. des Mangels läuft bereits.

Das ist schon "witzig", dass es hier User gibt, die nicht an Fakten interessiert sind und lieber Spekulationen über Pufferhöhen und Kesseldicken lesen (wobei ich gegen diese Themen persönlich nichts habe).

Gruß

Guido


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RE: 39880 BR 44 Märklin

#278 von Flash , 19.03.2019 13:57

Huch!

Duckunwech


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RE: 39880 BR 44 Märklin

#279 von Badaboba , 19.03.2019 14:38

Zitat

Somit bleibt festzustellen, dass es bei der neuen 44 einen bedeutenden konstruktiven Unterschied zu bisherigen 5-Kupplern gibt und dass die Fahrwerke nicht vergleichbar sind!



Hallo Guido,

danke für die Info, dies ist tasächlich bemerkenswert! Die 42er hat keine Probleme mit dem Bogenlauf und der Fahrt über Bogenweichen etc..
Auch die erste Kuppelachse ist seitenverschiebbar gelagert (ca. 1mm), stärker als die Treibachse, hier BR 42:



Die bis zur ersten Achse durchgehende Kuppelstange der neuen BR 44 könnte tatsächlich die Führung der ersten Achse durch den Gleisbogen beeinflussen.


Für AC-Bahner, die mehr wollen: FREMO H0-PuKo
https://www.fremo-net.eu/home/modulsyste...-europa/h0-puko


 
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RE: 39880 BR 44 Märklin

#280 von Relaxed ( gelöscht ) , 19.03.2019 16:05

hubert (hu.ms) hat geschrieben:

Zitat
Wenn sich ein Unbedarfter die Anschaffung der neuen mä 39880 überlegt und zur Unterstützung seiner Entscheidungsfindung die 10 Seiten hier durchliest, wird er feststellen, dass sich mind. 95 % der Beiträge mit vermuteten oder echten Fehlern beschäftigten.
Lob ist kaum zu finden.
Er wird sich möglicherweise die Frage stellen:
Ist die Lok wirklich so schlecht oder kann es auch an der weitverbreiteten "typisch deutschen" Eigenschaft liegen, negatives groß herauszustellen und positives als sebstverständlich zu sehen?

(der eine) Hubert



Hallo Hubert,
ich kann Deinen Unmut voll verstehen. Wie mal einer schrieb: Es ist eine gelungene Lok, wenn man die Front wegschneidet.
So ist es.
Ich kann nicht verstehen, dass einige versuchen das Problem mit der zu hohen Pufferbohle herunterzuspielen. Zwar kann die große Mehrheit der Märklinisten Gott sei Dank damit leben, man sollte aber respektieren, dass andere daran Anstoß nehmen. Märklin entgeht – auch aufgrund der ständigen Diskussionen- Umsatz.
Ich wiederhole mich: Man vergleiche z.B. das Titelfoto des letzten Märklin Magazins mit beliebigen Vorbildfotos (z.B. Insider Beilage zu 25 Jahre Insider Club). Die zu hohe Pufferbohle ist Märklin spezifisch. Man vergleiche z.B. Bubikopf (S. 55 des Neuheiten Prospektes) mit dem Originalfoto (S. 149). Wie eine Front bezüglich der Höhe der Pufferbohle auszusehen hat, zeigt das Foto der 03.10 auf Seite 151 des Prospektes.
Was mich stört ist, dass Märklin zuschaut wie die Marke weiter und weiter in Misskredit gerät, anstatt sich endlich mal des ursächlichen Problems anzunehmen: Flacherer Kurzkupplungsbügel wie Roco das mit seiner Universalkupplung vorgemacht hat. Man kann ja bei Trix anfangen und die Puffer tiefer legen (eine Investition, die sich zukunftsgerichtet bezahlt macht).
Ansonsten befürchte ich, dass diese – für alle- nervige Diskussion bei jeder neuen Lok anhält. Und : Piko dürfte über kurz oder lang auch neue Dampfloks in das Expert Programm aufnehmen. Diese Loks sind hinsichtlich Vorbildtreue einfach Spitze. Dies sollte für Märklin Ansporn sein.

Manfred


Relaxed

RE: 39880 BR 44 Märklin

#281 von hu.ms , 19.03.2019 16:27

Darauf kann ich nur antworten:
Bestimmte punkte sind bei mä der abwärtskompatibilität geschuldet.
Wem das nicht gefällt, der hat die auswahl bei anderen herstellern. (Bei mir läuft auch eine roco 78235).
Märklin wird das nicht ändern.
Deshalb sehe ich einfach keinen sinn darin, zig beiträge darüber zu schreiben.

Weiter glaube ich, dass einige hier die zahl der leute, die das wirklich stört, massiv überschätzt.
Märklin wird zehntausende stück dieser lok verkauften - so wie die anderen BR der letzten jahre.
Denn in anderen bereichen wie der nachbildung von leitungen am kessel haben sie sich auch verbessert.
Wie schon einmal geschrieben: niemand wird zum kauf gezwungen.
Die die diese der abwärtskompatibilität geschuldeten punkte so stören dass sie nicht kaufen sehe ich als verschwindende minderheit.

Hubert


Mein anlagenneubau: RE: Zweigleisige hauptstrecke mit langer parade, durchgangsbahnhof und BW auf 4,40 x 3,10 m (23)
Meine fahrzeugverbesserungen: https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=27&t=132888


 
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RE: 39880 BR 44 Märklin

#282 von Analogbahner , 19.03.2019 16:31

Warum ist Märklin eigentlich vom Knickrahmen abgekommen? Bei Geradeausfahrt sieht man nichts, und bei engen Kurven prügelt man so eine Lok ohnehin in absurde Verrenkungen. In R1 bin ich nicht darauf erpicht, dass es "echt" aussieht, sondern dass die Kurve geschafft wird. Wie weit sollen die Räder in einem starren Rahmen denn nach außen geschoben werden, damit der R1-Radius geschafft wird? Ist das vorbildgerechter?


Gruß Analogbahner


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RE: 39880 BR 44 Märklin

#283 von JoMa , 19.03.2019 17:30

Hallo Manfred,

etwas zum Thema Wahrnehmung.

Du darfst Deinen oder anderer Kollegen möglichen Märklin-Verzicht nicht verallgemeinern. Vielleicht sind die Modelle so stark überzeichnet, ich meine damit, stehen mehr potentielle Käufer den produzierten Modellen gegenüber, so daß Märklin gar nicht merkt, daß einige sehr stark vorbildoriente Kollegen nicht kaufen wegen der zu hohen Pufferbohle. Schließlich wird die von Dir als nervig bezeichnete Diskussion zu deren Höhe hier im Forum meiner Meinung nach von weniger als 20 Leuten geführt, die zwar laut sind, deren Stand aber schwierig ist, weil sie bei jedem Modell immer betonen, sie kaufen nicht wegen der Pufferbohle. Ist das die breite Masse? Diese Kollegen werfen sich gegenseitig die Bälle zu und wähnen sich daher in der Mehrheit, ist das aber wirklich die Masse oder eher ein Bewegen in der Blase, die schnell die Realität verstellt?
Sicherlich gehören alle positiven wie negativen Eigenschaften dieser Lok auf den Tisch, da bin ich voll bei Dir. Aber vielleicht sieht die Masse das ganze nicht als so großes Problem an. Ihr Schweigen Euch gegenüber ist Toleranz. Auch ich toleriere Deine Sicht und daß die Pufferbohle hier Thema sein muß. Braucht es aber hunderte ständig wiederkehrende Beiträge nur zu diesem Thema und das Modell für Modell? Würde mich das Vorbild interessieren, würde ich allenfalls wegen der Kurventauglichkeit zögern, aber nicht wegen der Pufferbohle. Sind aber die Kollegen, die das Vorbild 100 Prozent umgesetzt sehen wollen, so tolerant, meine Kaufentscheidung zu akzeptieren, oder sehen sie mich als Gegner, da ich mit meinem Kauf unterlaufe, daß sie Märklin durch schlechte Verkaufszahlen zur aus ihrer Sicht Einsicht zwingen können? Andererseits fühle ich mich manchmal zurückgesetzt, wenn hier Märklin-Käufer als Spielbahner oder sonst wie betitelt werden, nur weil ich andere Kriterien für meine Kaufentscheidung habe als die 100 Prozent Vorbildgetreue bezüglich des Äußeren eines Modells und des Sounds. Das empfinde ich dann als intolerant. Eine immer wieder von Dir geforderte unterschiedliche Lösung für das gleiche Modell in der Märklin- und der Trix-Version wäre ein wirtschaftlicher GAU. Von der Planung über Tests, Formenbau und Produktion, alles doppelt auslegen, da kannst Du wegen lausiger Stückzahlen wohl bei beiden Versionen noch einen Hunderter drauflegen, wenn das reicht. Was würdest Du zu so einer Preissteigerung sagen? Zu PIKO. Ich mag deren Modellauswahl. Und ja, die Modelle sehen auch sehr detailliert aus und haben auch guten Sound. Mein aktuelles Modell, vor drei Wochen gekauft, bekomme ich nicht vollständig unter mfx zum Laufen und in DCC macht sie keinen Mucks. Der 110 € teure Decoder, der fast den halben Preis der Lok ausmacht, ist für mich eine Katastrophe. Und ich kann in DCC, bin nicht völliger Anfänger. Das ist im Forum kein größeres Problem, obwohl ganze Serien von Modellen wegen der schlechten Decoder angeblich nicht ohne Decoder-Tausch brauchbar sind. Threads wie "das muß einmal gesagt werden" häufen sich und loben trotz der Defizite über den grünen Klee. Ein vergleichbares Problem bei der Tante wie der Sound oder die Pufferbohle führen hingegen zu ellenlangen Verrissen. Auch das verstehe ich nicht.

Ich kann zur BR 44 nichts sagen, aber Deine Einschätzungen bezüglich möglicher Verkaufszahlen, möglicher Mißkredite, möglicher daraus resultierender Möglichkeiten der Konkurrenz sehe ich irgendwie anders. Aber wir beide haben das Recht zu unserer Sichtweise und keiner von uns weiß, wer Recht hat.

Viele Grüße aus BaWü, Stefan


 
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RE: 39880 BR 44 Märklin

#284 von Arno , 19.03.2019 17:32

Zitat

Darauf kann ich nur antworten:
..............................
Märklin wird zehntausende stück dieser lok verkauften - so wie die anderen BR der letzten jahre.
...................................
Hubert



Hallo Hubert,

"zehntausende" ? Ist das nicht maßlos übertrieben ?

Und dann möchte ich bei dieser Gelegenheit nochmals auf meinen Beitrag Nr. 225 auf Seite 9 dieses Threads hinweisen. Ich finde, daß der total schiefe Steuerungsträger doch einen erheblichen Mangel darstellt, auf den ich nochmals aufmerksam machen möchte:

Gruß
Wilhelm


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RE: 39880 BR 44 Märklin

#285 von Schwanck , 19.03.2019 17:42

Moin,

Zitat

Wie weit sollen die Räder in einem starren Rahmen denn nach außen geschoben werden, damit der R1-Radius geschafft wird? Ist das vorbildgerechter?

Ein Sinnverdreher - oje! Ist der R1 vorbildgerecht?
Ein vorbildlicher Radius für H0 wäre 1,15 m!; das ist in etwa der Gegenbogen 24912 zur schlanken C-Gleisweiche 24711/12.


Tschüss

K.F.


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RE: 39880 BR 44 Märklin

#286 von Relaxed ( gelöscht ) , 19.03.2019 17:53

Hallo Stefan,

wir sind nicht weit auseinander. Du wirst staunen: Ich war Spielbahner und werde es auch wieder werden. Ich würde auch die neue 44er kaufen, so wie ich früher die Dampfer auch gekauft habe (wußte allerdings nichts von der hohen Pufferbohle). Habe aber Bekanntschaft mit der in diesem Punkt fehlkonstruierten Kurzkupplung gemacht und mußte! umstellen auf die Roco Universalkupplung.
Es geht hier nicht nur um weniger verkaufte Loks, es geht primär um das Image von Märklin. Das mit den Kosten sehe ich anders. Man kann das ohne größeren Aufwand hinkriegen (dazu gab es mal im Nachbarforum einen interessanten Beitrag). Über Mehrverkäufe holt man das wieder rein.
Aber vielleicht sehe ich das alles falsch. Märklin war in der Vergangenheit sehr fortschrittsresistent. Das hat sich geändert. Nieman d hat sich so bewegt (man mußte ja auch wegen den jahrzehntelangen Versäumnissen fast alles umstellen).
Deshalb geb ich die Hoffnung nicht auf, dass nach dem kürzeren Lok-Tenderabstand bald die Kurzkupplung dran ist
Hoffen wir, dass Märklin die besonderen auf das Unternehmen in diesem Jahr zukommenden Herausforderungen meistert. Jetzt warten wir erst mal die Veröffentlichung des Geschäftsberichtes 17/18 ab. Über die Medien ist bisher nur eine Zahl bekannt (gesamtes Unternehmensergebnis).

Viele Grüsse
Manfred


Relaxed

RE: 39880 BR 44 Märklin

#287 von SAH , 19.03.2019 18:05

Guten Abend Jochen,

Zitat

Warum ist Märklin eigentlich vom Knickrahmen abgekommen? Bei Geradeausfahrt sieht man nichts, und bei engen Kurven prügelt man so eine Lok ohnehin in absurde Verrenkungen. In R1 bin ich nicht darauf erpicht, dass es "echt" aussieht, sondern dass die Kurve geschafft wird. Wie weit sollen die Räder in einem starren Rahmen denn nach außen geschoben werden, damit der R1-Radius geschafft wird? Ist das vorbildgerechter?



ausschließlich betriebswirtschaftliche Gründe.

mit freundlichen Grüßen
Stephan-Alexander Heyn


mit freundlichen Grüßen
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RE: 39880 BR 44 Märklin

#288 von BR 218 Fan , 19.03.2019 18:08

Hallo,

ich werde mich erst entscheiden, wenn endlich eine Epoche 4
Variante mit Kohlefeuerung, Standardführerhaus und Speichenrädern
an der Laufachse erscheint.
Da Märklin sich wohl dafür noch 3 Jahre Zeit lassen wird, habe ich noch
eine kleine Chance, dass die Lok doch noch überarbeitet wird.
Wenn die Lok nicht absolut laufsicher ist, die Zugkraft der 50er( 4 Haftreifen)
nicht mind. erreicht und der Lok-Tender Abstand sich nicht kurz
einstellen lässt, dann ist die Lok bei mir durchgefallen.
Die Sache mit der hohen Pufferbohle werde ich mir noch überlegen.

Gruß
Roland


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RE: 39880 BR 44 Märklin

#289 von Badaboba , 19.03.2019 18:14

Zitat


Für mich liegt der Sinn eines Forums genau darin über technische Schwächen und Stärken zu diskutieren und daher werde ich das auch weiterhin tun. Und der Rest bzgl. des Mangels läuft bereits.

Das ist schon "witzig", dass es hier User gibt, die nicht an Fakten interessiert sind und lieber Spekulationen über Pufferhöhen und Kesseldicken lesen (wobei ich gegen diese Themen persönlich nichts habe).




Hallo, ich sehe dies ähnlich.
Neben der technischen zählt aber auch die optische Umsetzung, die Stärken und die Schwächen in allen (!) Bereichen schlicht benennen, Erfahrungen präsentieren, sich austauschen, das ist der Sinn eines guten Forums. Und das Ganze im gepflegten Diskurs.
Eine Kultlok wie die 44er - und dann als Neuauflage von Märklin - führt hier selbstverständlich zu intensiveren Diskussionen. Auch das Positive wurde deutlich benannt, Besonderheiten der Konstruktion herausgearbeitet.
Das Modell wird auch nicht schlecht geredet, das findet man eher an anderer Stelle inkl. üblicher, verbaler Ausfälle:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?010,8870443
Es ist aber auch nicht Sinn eines Forums Produktwerbung zu betreiben, das muss der Hersteller schon selbst leisten und tut dies auch:
https://www.youtube.com/watch?v=ooniWycIEjo
Unkritisches Bejubeln hier finde ich komplett uninteressant, dazu betreibe ich das Hobby schon zu lange und weiß, dass es kein perfektes Modell gibt. Ich habe auch noch nie ein Modell stehen lassen wegen Kritik in Foren:
Die 50.40 mit ihrer Zugkraft, die 50 mit der hohen Bohle, die Bundesbahn 42 mit fehlenden Details usw... -alle im heimischen Fuhrpark und ich bin zufrieden mit diesen Loks.
Auch eine neue 44er wird kommen, aber keine ölgefeuerte mit ÜK-Führerhaus, diese Ausführung gefällt mir persönlich weniger.


Für AC-Bahner, die mehr wollen: FREMO H0-PuKo
https://www.fremo-net.eu/home/modulsyste...-europa/h0-puko


 
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RE: 39880 BR 44 Märklin

#290 von Analogbahner , 19.03.2019 19:07

Zitat

Moin,

Zitat

Wie weit sollen die Räder in einem starren Rahmen denn nach außen geschoben werden, damit der R1-Radius geschafft wird? Ist das vorbildgerechter?

Ein Sinnverdreher - oje! Ist der R1 vorbildgerecht?
Ein vorbildlicher Radius für H0 wäre 1,15 m!; das ist in etwa der Gegenbogen 24912 zur schlanken C-Gleisweiche 24711/12.




Wenn man R1 als gegeben ansieht, stehen zur Auswahl: ein nicht vorbildgerechter Knickrahmen, der aber funktioniert, und ein starrer Rahmen, der (oft) nicht funktioniert. Im ersten Fall ist der Knickrahmen nicht vorbildgerecht, im zweiten Fall das Ausscheren der Räder (und die sich daraus ergebenen Kompromisse). Hier ging es überhaupt nicht um die vorbildgerechten Radien, sondern um den Vergleich zweier nicht vorbildgetreuer Kompromisse. Das ist kein Sinnverdreher - bitte aufmerksam lesen.


Gruß Analogbahner


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RE: 39880 BR 44 Märklin

#291 von supermoee , 19.03.2019 19:08

Zitat


"zehntausende" ? Ist das nicht maßlos übertrieben ?



Hallo Wilhelm,

Nicht unbedingt wenn du bedenkst, dass Märklin die Lok die nächsten 25 - 30 Jahre immer wieder auflegen wird. Die Br89 (Lok 3000) wurde über 1 Mio Mal verkauft.

Gruss

Stephan


Der Trend geht deutlich zur Zweitanlage hin.


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RE: 39880 BR 44 Märklin

#292 von Relaxed ( gelöscht ) , 19.03.2019 20:01

3000 : vor 5 Jahren über 5! Mio mal, da sie Jahrzehnte in den damals noch wenigen Startsets war..
Heute wohl über 5,1 Mio. mal.

Heutezutage sind die Verkaufszahlen im Mittel nur noch etwa 1/4 von vor 30 Jahren. Der Markt schrumpft.

Manfred


Relaxed

RE: 39880 BR 44 Märklin

#293 von Erich Müller , 19.03.2019 20:52

Zitat

mit der in diesem Punkt fehlkonstruierten Kurzkupplung



Das ist eine Falschbehauptung, die auch durch ständige Wiederholung nicht wahrer wird.
Die Hartnäckigkeit, mit der sie immer wieder vorgebracht wird, lässt die Frage zu, was damit eigentlich bezweckt werden soll. Märklin könnte sie jedenfalls als Versuch der Geschäftsschädigung auffassen.

Die Wahrheit ist:
Die Märklin-KK passt absolut zu den Vorgaben zur Pufferhöhe, wie sie bei der Konstruktion gegolten haben.
Dass nach Erscheinen der ersten mit NEM-360-Kupplungen kompatiblen Kurzkupplung der morop meinte, die Pufferhöhe auf ein Maß zu senken, das mit dieser Kupplung nicht vereinbar ist, kann wohl nicht Märklin angelastet werden. Im Sinne der Modellbahner war es auch nicht - die Märklin-KK hätte die neue Standardkupplung werden können, ohne weiteres Kupplungs-Hickhack... Nur - mit einer Märklin-Erfindung, das geht doch nicht... Nicht beim Morop.


Freundliche Grüße
Erich

„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“
Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.


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RE: 39880 BR 44 Märklin

#294 von markusl6103 , 19.03.2019 21:44

Hallo zusammen,

meine BR 44 ist heute angekommen. Da ich den thread schon seit Beginn mit Interesse verfolge, war ich etwas verunsichert, was mich wohl erwarten würde. Und was soll ich sagen, ich bin sehr zufrieden was das Fahrverhalten auf meiner im Bau befindlichen Anlage betrifft. Die Gleise sind momentan nur lose verlegt, zudem habe ich die Anlagensegmente bewusst noch nicht bündig zusammengefügt, d. h. die Übergänge haben leichte Höhenunterschiede. Ich habe eine Teststrecke mit R1 und Gegenbogen verbaut sowie die normalen (kurzen) geraden Weichen. Bogenweichen hatte ich keine zur Verfügung. Die Lok hat die Teststrecke in allen Geschwindigkeitsbereichen mit Bravour gemeistert. Auch optisch überzeugt sie mich - ich lege allerdings auch keine Vergleichsfotos daneben, sondern lebe mit den Erinnerungen, in denen ich die Lok im Original beobachten konnte (in der Regel in Filmen oder im Museum) oder auf Fotos in diversen Bildbänden. Für mich macht sie ein absolut stimmiges Bild. Ich akzeptiere jedoch auch alle, die aufgrund der Pufferhöhe unzufrieden sind und dies hier schreiben. Für mich ist das Ganze mehr als die Summe seiner Teile, und deswegen kann ich mit der Lok glücklich werden, weil sie als "Gesamtpaket" eine wunderschöne Maschine darstellt.

Viele Grüße
Markus


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RE: 39880 BR 44 Märklin

#295 von Krokodil , 19.03.2019 21:53

Das Problem an der Lok ist nun also, dass die meisten Vitrinenbahner und Nietenzähler die Lok nicht kaufen wegen der angeblich zu hohen Pufferbohle, viele Betriebs- und Spielbahner mit der Lok nichts anfangen können wegen dem mangelhaften Fahrwerk, das Probleme mit den auf Anlagen gängigen R1 sowie der Zugkraft hat.
Die Schlussfolgerung ist also, dass viele Vitrinenbahner und Nietenzähler sowieso immer an Märklin rumnörgeln, aber Märklin nun mit dem Modell viele Betriebs- und Spielbahner verärgert.

Bei Märklin muss man sich also endlich wieder darauf besinnen, konsequent auf Betriebs- und Spielbahner zu setzen, d.h. Alle neuen Fünfkuppler zu überarbeiten, also das Fahrwerk wieder mit dem über Jahrzehnte bewährten Knickgelenk sowie vier Gummireifen auszustatten.


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RE: 39880 BR 44 Märklin

#296 von Gecco , 19.03.2019 22:27

Zitat


Bei Märklin muss man sich also endlich wieder darauf besinnen, konsequent auf Betriebs- und Spielbahner zu setzen...


Das klingt jetzt leicht ironisch so nach dem Motto: wer R1 aufbaut, ist selbst Schuld. Wenn dem so sein sollte, könnte Märklin es auch einfach in den Katalog schreiben, alle wüssten Bescheid und weniger Kunden wären enttäuscht, oder?

Gruß

Guido


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RE: 39880 BR 44 Märklin

#297 von OttRudi ( gelöscht ) , 19.03.2019 22:45

Zitat

Zitat


Bei Märklin muss man sich also endlich wieder darauf besinnen, konsequent auf Betriebs- und Spielbahner zu setzen...


Das klingt jetzt leicht ironisch so nach dem Motto: wer R1 aufbaut, ist selbst Schuld. Wenn dem so sein sollte, könnte Märklin es auch einfach in den Katalog schreiben, alle wüssten Bescheid und weniger Kunden wären enttäuscht, oder?

Gruß

Guido




Wenn ich die postings richtig verstehe, hat eine Lok Probleme mit den C-Gleis Bogenweichen. Ich frage mich immer, wie kann man da von einer Fehlkonstruktion reden. Wenn hier 20 + das Problem haben, könnte man dies eher in Betracht ziehen. Ich vermute eher einen simplen Montagefehler.


OttRudi

RE: 39880 BR 44 Märklin

#298 von Relaxed ( gelöscht ) , 19.03.2019 22:55

Zitat
Relaxed hat geschrieben: ↑
Di 19. Mär 2019, 17:53
mit der in diesem Punkt fehlkonstruierten Kurzkupplung

Erich Müller hat geantwortet:

Das ist eine Falschbehauptung, die auch durch ständige Wiederholung nicht wahrer wird.
Die Hartnäckigkeit, mit der sie immer wieder vorgebracht wird, lässt die Frage zu, was damit eigentlich bezweckt werden soll. Märklin könnte sie jedenfalls als Versuch der Geschäftsschädigung auffassen.



Verehrter Herr Müller,
Sie kommen immer mit Morop, DIN und was sonst noch. Das können Sie ja glauben und damit aus meiner Sicht vom eigentlichen Thema ablenken.
Ich behaupte: Die Bügel der Märklin Kurzkupplung liegen in gekuppeltem Zustand unnötig hoch auf und können in Kurven -insbesondere bei Einsatz längerer Wagen- zu Verhaken mit den Puffern führen.
Die meisten Modellbahner, die dieses Problem haben (und das werden durch zunehmenden Einsatz von 30 cm Wagen immer mehr) ersetzen daher in diesen Fällen die Märklin Kurzkupplung durch die Roco Universalkupplung, deren Bügel bekanntlich flach aufliegen.
Es gab im Nachbarforum den Hinweis, dass das Problem auch zu lösen sei, wenn man bei der Märklin Kurzkupplung die Platte zur Vorentkupplung entfernt. Ob das Hilft, kann ich nicht beurteilen.
Ansonsten ist die Märklin Kurzkupplung eine sehr zuverlässige Kupplung, weshalb ich sie bei Güterwagen und kurzen Personenwagen mit Freude weiter eingesetzt habe.
Ich wünsche mir, dass Märklin die Kupplung so modifiziert, dass der bestehende Mangel beseitigt wird. Über das Problem mit der Abwärtskompatibiltät bin ich mir mehr als bewußt und sehe das als lösbar an.
Was sie sonst noch schreiben ist starker Tabak. Wenn sachgerechte Kritik nicht mehr vorgebracht werden kann, müßte man dieses Forum hier schließen.
Wenn sich jemand schädigt ist es aus meiner Sicht Märklin selbst. Das Beharren an alten Zöpfen war noch nie geschäftsfördernd.
Ansonsten. Es ist alles gesagt. Ich habe noch einmal zum Ausdruck gebracht, dass die verzogene Front der 44 er (Was agen Sie den zu den Fotos?) der in diesem Punkt fehlentwickelten Kurzkupplung geschuldet ist. Kennen Sie einen anderen Grund? Dann sagen Sie es doch. Was sagen Sie zum Fotovergleich? Sind die Fotos auch fakes?

Manfred.


herzlicDies sc


Relaxed

RE: 39880 BR 44 Märklin

#299 von JoMa , 19.03.2019 23:17

Zitat

...Jetzt warten wir erst mal die Veröffentlichung des Geschäftsberichtes 17/18 ab. Über die Medien ist bisher nur eine Zahl bekannt (gesamtes Unternehmensergebnis)...


Hallo Manfred,

auch diese Zeilen machen mich ratlos. Bist Du an Märklin beteiligt oder sparst Du bereits für deren Übernahme? Okay, zugeben, da ich auf eine Technik baue, die nur ein Hersteller überwiegend beliefert, hatte ich dessen Insolvenz damals mit einer gewissen Besorgnis wahrgenommen. Jetzt, da ein stabiler Eigner vorhanden, was interessiert mich der Geschäftsbericht? Den muß Herr Sieber sen. interessieren. Was könnte ich da herauslesen zumal ich solche Zahlen nur schwer interpretieren kann. Als nicht-börsengelistetes Unternehmen kann Märklin alles und nichts verkünden, vollständig oder unvollständig, ganz wie Märklin das für geeignet hält. Was sagen mir solche Zahlen und warum interessieren diese mich dann? Sollte ich mein Einkaufsverhalten daran ausrichten, mehr oder weniger von dem Hersteller kaufen, wenn es ihm gut oder schlecht geht? Ist die Höhe der Pufferbohle vorhersehbar, wenn ich die Kennzahlen von Märklin kenne, kann ich deren zukünftige Höhe voraussagen? Oder sehe ich, wann die schlanke DKW kommt oder die Märklin-KK durch ein schlankeres Modell ersetzt wird? Schaust Du Dir die Geschäftszahlen von Bauer, Molkerei und Discounter an, bevor Du einen Liter Milch kaufst? Schaust Du Dir Geschäftszahlen anderer Hersteller und Lieferanten an, bevor Du Toaster, Auto, Kühlschrank oder Kleidung kaufst? Was machst Du bei chinesischen Herstellern? Schreibst Du dann das chinesische Wirtschaftsministerium an?

Ich möchte Dein Interesse nicht ins Lächerliche ziehen. Wirklich nicht. Aber wir diskutieren hier aus meiner Sicht ziemlich abseitige Themen, ziehen Schlüsse daraus, erheben Forderungen, sehen Geschäftspraktiken daraus erwachsen. Sorry, das ist Hobby-Glaskugellesen. Und jeder denkt, er sei der große Durchblicker und sein Kaufverhalten zwinge Konzerne in die Knie. Ich halte das für eine völlige Selbstüberschätzung. Wenn selbst Wirtschaftsweise nicht annähernd richtig liegen, schaffen wir Forsten das.

Manfred, sei mir nicht böse, daß ich Dich nochmals mit meinen Nachfragen in den Mittelpunkt rücke. Aber ich frage, weil ich zu verstehen hoffe.

Meiner Ansicht nach schadet dem Ansehen eines Herstellers ein solcher Thread. Nicht die Fakten schaden. Positive und negative Fakten gehören zum jeweiligen Modell. Negative Fakten können selten zur Verbesserung des laufenden Modells, aber in jedem Falle der neuen Modelle führen. Hier wird aber seitenweise nur ein Gefühl ventiliert ohne meßbare Fakten oder gibt es inzwischen die Höhe von Schienenoberkante zur Puffertellermitte dieser neuen BR 44? Was macht ein potentieller Käufer mit dem Thread? Also wenn ich den Thread ernst nähme, würde ich nicht kaufen, denn das Positive umfaßt vielleicht eine Seite ziemlich am Anfang.

Egal, ich werde es nichts ändern. Ich möchte wissen, was kann das Modell, was kann es nicht. Wo sind Abweichungen zum Vorbild oder von der NEM. Dazu braucht es Besitzer, die etwas messen, und keine Winkelakrobaten, die Beitrag um Beitrag diskutieren, ob unter diesem Winkel eine unterbelichtete schwarz-weiß-Aufnahme einen Beweis liefern kann - selbst wenn der Lokführer stolz in Uniform vor dem Detail steht.

Etwas resignierte Grüße aus BaWü, Stefan


 
JoMa
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RE: 39880 BR 44 Märklin

#300 von Erich Müller , 20.03.2019 08:21

Hallo Manfred,

Sei mal Relaxed. Du regst dich da gerade ziemlich auf, und das ist in unserem Alter ungesund.

Und sieh mal den Fakten ins Auge:

  1. Kaum eine Pufferbohle ist auf maßstäblicher Höhe; die in der NEM angegebene Höhe ist technischen Notwendigkeiten geschuldet. Steht da sogar drin.
  2. Die Märklin-Kurzkupplung ist keine "Fehlkonstruktion", wie du behauptest, sondern funktionsfähig und auch mit allen Pufferbohlen kompatibel, die der zur Zeit ihrer Vorstellung gültigen NEM entsprechen.

    Zitat

    Ich behaupte: Die Bügel der Märklin Kurzkupplung liegen in gekuppeltem Zustand unnötig hoch auf und können in Kurven -insbesondere bei Einsatz längerer Wagen- zu Verhaken mit den Puffern führen.


    Dem hat auch niemand widersprochen. Aber: wenn du seit 30 Jahren eine Garage hast und kaufst einen neuen VW Phaeton, und der passt nicht in die Garage - ist das dann die Schuld dessen, der die Garage gebaut hat?
    Mit Fahrzeugen aller Marken aus den Neunzigern habe ich keine Probleme mit der Märklin-KK. Die haben auch alle die Puffer im oberen Bereich dessen, was die derzeit gültige NEM vorsieht. Gilt da nicht die Frage eher in der Richtung: warum bauen die kleinen Marken heute Fahrzeuge, die zu der meistverbreiteten Kurzkupplung nicht passen?
    Und auch: warum verändert der Morop eine Norm derart, dass sie inkompatibel wird zur besten in dem Moment am Markt erhältlichen Kurzkupplung (nämlich der, die auch mit NEM-360-Kupplungen kuppelt)?



Zitat

Sie kommen immer mit Morop, DIN und was sonst noch.


DIN? Wo? Aber wenn von angeblich nicht normgerechten Kupplungen geredet wird, dann ist es normal, den Normengeber, nämlich morop, zu erwähnen. Du weißt schon, wer das ist.

Zitat

Ich habe noch einmal zum Ausdruck gebracht, dass die verzogene Front der 44 er (Was agen Sie den zu den Fotos?) der in diesem Punkt fehlentwickelten Kurzkupplung geschuldet ist. Kennen Sie einen anderen Grund? Dann sagen Sie es doch. Was sagen Sie zum Fotovergleich? Sind die Fotos auch fakes?



Das ist deine Meinung. Die muss ich nicht teilen - und tue es nicht. Ich nehme an, dass da mehrere Gründe mitspielen.
Auch zu den Fotos habe ich mich schon geäußert.
Als jemand, der Fotografieren noch gelernt hat und auch technische Fotografie gemacht hat, weiß ich aber auch um die Schwächen des "Fotobeweises", die teilweise schlicht aus den Gesetzen der Physik resultieren. Stichwort (um nur eins zu nennen) "perspektivische Verzerrung" etwa.
Deshalb kann ich dazu nicht mehr sagen als "auf dem Foto sieht es aus, als wenn...", aber nicht "es ist": Kein Foto kann eine direkte Inaugenscheinnahme ersetzen. (Und nur ein Trottel wie Tamino kann sich unsterblich in ein Bild verlieben.)
Umgekehrt ist allein die Maßstäblichkeit nicht ausreichend, damit das Modell wirkt wie das Vorbild. Die Wirkung wie auf dem Titelbild des Buchs von Manfred Weisbrod und Wolfram Brozeit (Alba 1989) wird ein H0-Modell nie erreichen können. Nie.

Die Diskussion um Zehntelmillimetern bei der Pufferhöhe ist doch ein Scheingefecht. Ein Mantra - das gehört aber nicht in hundert Beiträge geschrieben, sondern in die Signatur. Ebenso wie hier ein Bohei gemacht wird wegen eines Exemplars, das entgleist, als wären alle Modelle fahruntauglich.
Als ginge es um lebenswichtige Apparate, wo keine Fehlfunktion toleriert werden darf. Es ist kein Herzschrittmacher, von dem wir reden, sondern ein Spielzeug!


Freundliche Grüße
Erich

„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“
Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.


Erich Müller  
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