RE: 39880 BR 44 Märklin

#551 von WiTo , 10.04.2019 20:50

Zitat

Moin zusammen,

es gibt nun einen Bericht im Eisenbahn Kurier 5/2019 mit einer Zugkraft-Angabe von 230 g )vorwärts) bei einem Gesamtgewicht der Lok von 496 g. Auch sonst gibt der Bericht in ganz sachlicher Form die Dinge so wieder, wie sie nun mal sind. Es wird auch ein Foto von den geöffneten Teilen des Modells gezeigt. Auch die 4 weiteren Bilder sind schonungslos fotografiert - einfach Klasse!



Vielleicht noch zur Ergänzung. Der EK berichtet, wie erwähnt, sachlich und unaufgeregt. Leider gibt es nicht all zu viele Messwerte. Die LüP ist mit 260,4 ggü. der NEM, die hier 260,0 sehen möchte, sehr gut, wenn man den Lok-Tender-Abstand auf Minimum einstellt. Auch der Treibraddurchmesser ist mit 16,0 ggü. 16,1 nach NEM angesichts der bekannt hohen Spurkränze von Märklin ein top Wert. Nur beim Laufrad liegt merklich merklich daneben, was ja auch optisch gleich wahrnehmbar ist. Mit 8,9mm ggü. den 9,8mm, die nach NEM hier gefordert wären, ist die Abweichung eben nicht mehr nur geringfügig.

In diesem Zusammenhang wird vom EK auch der hohe Radkasten über diesem kleinen Vorlaufrad moniert. Ähnlich, wie hier schon mal vorgetragen, plädiert man für eine Abweichung von dieser Hausnorm zumindest für den Gleichstrommarkt. Insgesamt lobt man aber die gelungenen Gesamtproportionen der Lok. Ebenso die "beachtliche Zugkraft", die dank der Fahrwerkskonstruktion mit 2 festen und 3 pendelnden Achsen möglich wird.

So, das war meine Ergänzung zum EK Bericht, der insgesamt nicht all zu ausführlich ausfiel, aber ein insgesamt positives Bild der Lok zeichnet.

Liebe Grüße

Thomas (WiTo)


Meine Anlage:
https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=121964

Computer hat man, um Probleme zu lösen, die man ohne Computer nicht hätte (für Modellbahnanlagen gilt sinngemäß das Gleiche).


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RE: 39880 BR 44 Märklin

#552 von Badaboba , 10.04.2019 21:18

Zitat von Challenger im Beitrag 39880 BR 44 Märklin


Zitat

Nur beim Laufrad liegt merklich merklich daneben, was ja auch optisch gleich wahrnehmbar ist. Mit 8,9mm ggü. den 9,8mm, die nach NEM hier gefordert wären, ist die Abweichung eben nicht mehr nur geringfügig.

In diesem Zusammenhang wird vom EK auch der hohe Radkasten über diesem kleinen Vorlaufrad moniert






Hallo zusammen,
die große Lücke des zu kleinen Radsatzes zum hohen Radkasten verstärkt noch den Eindruck. Habe mir dies heute konkret angeschaut und finde die Kritik berechtigt.

CR1970 hat bei der 50er den Vorläufer getauscht, schaut gleich besser aus:
viewtopic.php?f=33&t=119046


Für AC-Bahner, die mehr wollen: FREMO H0-PuKo
https://www.fremo-net.eu/home/modulsyste...-europa/h0-puko


 
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RE: 39880 BR 44 Märklin

#553 von SAH , 10.04.2019 22:43

Guten Abend zusammen,

habe ich das nun richtig verstanden, das EK, EM und die MIBA haben über die 39880 berichtet?
Wenn dem so ist: gibt es Einzelheiten, in denen sich die drei Berichte unterscheiden (Optik!)?

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn


mit freundlichen Grüßen
Stephan-Alexander Heyn


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RE: 39880 BR 44 Märklin

#554 von granadabuab , 12.04.2019 22:33

Hallo,hier Märklin 39880-44 1264,

bei einem so ausuferndem Thread kann ich einfach nicht darüber hinweg sehen...

Möcht mich als Neues Modell der BR 44 von der Fa.Märklin bei allen kritischen Kritikern hier im
Stummi-Forum aufs bedauerliche entschuldigen...
und mich gleichzeitig bedanken für dieses schonungslose Aufdeckung meiner Schwachstellen...

das ich diese in euren Augen,diese von euch gesetzte Erwartungen nicht umsetzen konnte-Es tut mir soo leid...

Aber es erfreut mich doch,das es denn ein und anderen gibt der dieses mein Modell doch zu schätzen wissen möchte - mein Herzlichsten Dank dafür -

p.s. Franko ,weiß nichts davon,er wurde Geblitzdingst...


Franko


 
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RE: 39880 BR 44 Märklin

#555 von Flash , 13.04.2019 14:50

Mit diesem Modell wurde von Märklin die bisher beste Großserien-Modellumsetzung einer 44 realisiert. Dies gilt sowohl hinsichtlich der maßstäblichen Umsetzung als auch für die Detaillierung. Insbesondere das Fahrverhalten ist tadellos.

hier noch einige Messwerte:

Gewicht LOk/Tender 316/18o g

Zugkraft vorwärts/rückwärts

Ebene 183/205 g
3 % Steigung 169/192 g


So long, Flash


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RE: 39880 BR 44 Märklin

#556 von Badaboba , 13.04.2019 20:48

Zitat

Mit diesem Modell wurde von Märklin die bisher beste Großserien-Modellumsetzung einer 44 realisiert. Dies gilt sowohl hinsichtlich der maßstäblichen Umsetzung als auch für die Detaillierung. Insbesondere das Fahrverhalten ist tadellos.



Hallo,
danke für die Info! Da es nur die veraltete Roco 44 als Konkurrenzmodell gibt, ist dem Fazit der MIBA zuzustimmen.


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RE: 39880 BR 44 Märklin

#557 von Ulf325 , 13.04.2019 23:10

Zitat

Hallo,
danke für die Info! Da es nur die veraltete Roco 44 als Konkurrenzmodell gibt, ist dem Fazit der MIBA zuzustimmen.


was ist denn an der Roco so veraltet ?
Ich beziehe die Miba nicht mehr, würde mich interessieren


Mit freundlichen Grüßen: Ulf

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RE: 39880 BR 44 Märklin

#558 von CR1970 , 13.04.2019 23:25

Zitat

Zitat

Hallo,
danke für die Info! Da es nur die veraltete Roco 44 als Konkurrenzmodell gibt, ist dem Fazit der MIBA zuzustimmen.


was ist denn an der Roco so veraltet ?
Ich beziehe die Miba nicht mehr, würde mich interessieren



Das ist das Fazit deines Vorredners


Andrà tutto bene und nette Grüße von CR1970
Mein Bahnhof Crailsheim um 1968...


 
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RE: 39880 BR 44 Märklin

#559 von Flash , 14.04.2019 00:31

Zitat


was ist denn an der Roco so veraltet ?
Ich beziehe die Miba nicht mehr, würde mich interessieren



In der MIBA steht als Fazit nur das, was ich als Teilzitat hier wörtlich übernommen habe. Spezifische Kommentare zur Roco Maschine gibt es nicht. Aber die Konstruktion ist rund 35 Jahre(Angabe ohne Gewähr) alt.


So long, Flash


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RE: 39880 BR 44 Märklin

#560 von SAH , 14.04.2019 01:25

Moin Flash,

herzlichen Dank für die von Dir genannten Ergebnisse!
Es wäre schön, wenn sich noch weitere Besitzer mit Messungen beteiligten!

mit freundlichen Grüßen
Stephan Alexander Heyn


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Stephan-Alexander Heyn


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RE: 39880 BR 44 Märklin

#561 von granadabuab , 14.04.2019 01:46

Zitat

Moin Flash,

herzlichen Dank für die von Dir genannten Ergebnisse!
Es wäre schön, wenn sich noch weitere Besitzer mit Messungen beteiligten!

mit freundlichen Grüßen
Stephan Alexander Heyn



Servus,

um was genau zu interpretieren ?
Wie genau sollten die Messungen denn erfolgen ?
und vorallem,mit was wurden diese Messwerte ermittelt ?
und bei aller Sympathie,wem soll sowas bringen ?


Franko


 
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RE: 39880 BR 44 Märklin

#562 von SAH , 14.04.2019 03:04

Moin Franko,

weshalb willst Du Messungen verhindern?

Im Übrigen geht es mir nicht um unerreichbare Genauigkeiten; oder was bezweckst Du mit Deiner Ablehnung?

Ferner: es gibt hier eine Klientel die stellt Messwerte der Journale grundsätzlich in Abrede.
Sind hier nun 4 oder mehr verschiedene Autoren, dann können die Ergebnisse als sicher gelten.

mit freundlichen Grüßen
Stephan Alexander Heyn


mit freundlichen Grüßen
Stephan-Alexander Heyn


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RE: 39880 BR 44 Märklin

#563 von Analogbahner , 14.04.2019 03:25

Wie jemand schon mal schrieb: allein das Messen des Kesseldurchmessers mit einer hinreichend genauen Lehre ist nicht eindeutig. Die Unterschiede bei den Ergebnissen entstehen schon dadurch, dass gar nicht exakt gemessen werden kann (weil man bereits verkantet oder nicht genau den Durchmesser trifft). Deshalb frage ich mich, was eigentlich gemessen werden soll und warum?
Inzwischen sind alle Maße mehr oder weniger bestätigt worden, und die Stärken und Schwächen der Konstruktion liegen auch bloß. Was noch nicht gemessen wurde, sind z.B. Dauerbetriebstauglichkeit (natürlich nicht...), Analogbetrieb, Stromverbrauch, Einsatz mit Rauchgenerator oder Kurvengängigkeit mit verschiedenen Lok-Tender-Abständen.


Gruß Analogbahner


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RE: 39880 BR 44 Märklin

#564 von SAH , 14.04.2019 05:08

Moin Jochen,

was verstehst Du unter "exakt messen"?
Nach Deinem Beitrag könnten sich *alle* jeglichen Messaufwand sparen. Also auch die QC. Ist das Dein Ernst oder willst Du schlicht Messungen Anderer diskreditieren?

mit freundlichen Grüßen
Stephan Alexander Heyn


mit freundlichen Grüßen
Stephan-Alexander Heyn


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RE: 39880 BR 44 Märklin

#565 von Badaboba , 14.04.2019 18:14

Zitat

Zitat

Hallo,
danke für die Info! Da es nur die veraltete Roco 44 als Konkurrenzmodell gibt, ist dem Fazit der MIBA zuzustimmen.


was ist denn an der Roco so veraltet ?
Ich beziehe die Miba nicht mehr, würde mich interessieren




Hallo Ulf,

die Detaillierung (Kessel, Umlauf):

https://www.haertle.de/Modelleisenbahn/S...ASABEgJa1fD_BwE

https://www.haertle.de/Modelleisenbahn/S...ASABEgLNRPD_BwE


Für AC-Bahner, die mehr wollen: FREMO H0-PuKo
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RE: 39880 BR 44 Märklin

#566 von Ulf325 , 14.04.2019 18:56

Zitat

Hallo Ulf,

die Detaillierung (Kessel, Umlauf):

https://www.haertle.de/Modelleisenbahn/S...ASABEgJa1fD_BwE

https://www.haertle.de/Modelleisenbahn/S...ASABEgLNRPD_BwE


Mit dem Umlauf hast Du Recht, der sieht besser aus. Beim Kessel kommt es vielleicht auf das konkrete Modell an, meine letzte 44 (Roco DR Kohlenstaub)
https://www.roco.cc/responsebinary.asp?id=41518034459876.jpg
sieht eigentlich sehr, sehr gut aus

Hintergrund ist einfach: ich warte schon eine Ewigkeit auf eine 44 ÜK (DR III), hat bisher noch keiner gemacht. Vielleicht kann sich ja Trix aufraffen.


Mit freundlichen Grüßen: Ulf

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RE: 39880 BR 44 Märklin

#567 von noels , 16.04.2019 21:52

Hallo zusammen,
ich habe mir die Mühe gemacht, diesen Threat weitgehend zu lesen. Ein großer Teil ist für mich wirklich müßige Diskussion

Die BR 44 ist nicht nur optisch sehr gut gelungen, sie fährt auch sehr gut. Da ich DC (Trix) fahre, habe ich auch einmal einen Brückenstecker eingesetzt und analog gefahren -> sehr saubere Fahreigenschaften, kaum mechanische Geräusche, schönes, dynamisches Fahrverhalten!

Allerdings bedauere ich 2 Punkte, die hier noch gar nicht angesprochen wurden, aber für Betriebsbahner nicht unerheblich sind:

1) Bei der kurz vorher erschienenen BR65 gab es eine neue Lösung für die Gegenkurbel, die mich begeistert hatte. Auf die hatte ich mich auch bei der BR44 gefreut - leider vergeblich: Der Kurbelzapfen im Treibrad ist bei der neuen BR65 aus Metall. Die Kräfte von der Treibstange und der Kuppelstange werden also von einem Metallzapfen aufgenommen. Die Kunststoffkurbel ist nur noch als "Deckel" oben drauf gesteckt. So hat man die solide Lösung der alten Modelle, aber die oft kritisierte Mutter vermieden. Bei der BR 44 ist es leider wieder die össelige Plastikkurbel mit Zapfen, die alle Kräfte aufnehmen muß. Das ist sehr schade.

2) Wer eine BR50, oder einen anderen E-Kuppler der neueren "Steifrahmen"- Konstruktion hat, möge einmal die Kulissenführungen vergleichen. Bei der BR44 ist sie viel steiler. Wer die Lok auf einer alten Spielbahn mit steilen Weichenwinkeln betreibt und mit einem schweren Zug über wechselnde Weichenabzweige fährt, kann erleben, daß die Kupplung nicht umschwenken will und die Lok vorn aus dem Gleis gedrückt wird. Märklin hat es wohl auch gemerkt, daß es auf einigen Anlagen kritisch werden kann. Deshalb hat man die gesamte Kulissenführung dick mit Fett gefüllt. Das habe ich vorher noch nie gesehen. Wahrscheinlich wollte man damit den Kritikern entgegenkommen, die sich immer über den zu großen Lok/Tenderabstand bei Märklin beschwert hatten. Für Spielbahnen ist das aber ein Rückschritt.

Punkt 1 ist als Kritik gemeint und ich hoffe, daß Märklin bei weiteren Modellen die Lösung der BR65 bevorzugen wird.
Punkt 2 ist keine Kritik sondern eine Feststellung - einen Vorteil erkauft man mit einem Nachteil.

VG
Heiko


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RE: 39880 BR 44 Märklin

#568 von Gecco , 16.04.2019 22:41

N'Abend,

nachdem nun einige Zeit vergangen ist, komme ich noch mal zurück auf meine These "Fehlkonstruktion" von Seite 10ff.

Ich habe sämtliche Beiträge aufmerksam gelesen und mitgezählt, wie viele Personen wirklich Feedback gegeben haben bzgl. der Betriebstauglichkeit auf Bogenweichen R1/2. Insgesamt haben 2 Personen mitgeteilt, dass die Lok bei ihnen problemlos auf diesen Radien läuft. Dagegen stehen meine Lok und die des M-Gleis-Kollegen, der seine 44er ebenfalls wieder zurückgegeben hat und scheinbar das gleiche Problem wie ich hatte (Lok klettert aus den Schienen).

Heute vor genau 4 Wochen habe ich den Märklin Service angerufen und das Problem geschildert. Antwort: "Uns liegen bislang keine diesbezüglichen Probleme vor, bitte schreiben Sie uns eine eMail". Dass zu dem Zeitpunkt keine Probleme vorlagen, kann ich nachvollziehen, da war die Lok noch ziemlich neu. Auf meine eMail mit Foto und Problembeschreibung habe ich bis heute keine Antwort erhalten. Es scheint Märklin eher nicht zu interessieren.

Die Lok ist zurück beim Händler, das Geld habe ich wieder, und das Thema 44 ist erst mal durch für mich. Ich habe zwischenzeitlich kurz überlegt, ob ich doch noch mal eine bestelle, habe es dann aber gelassen.

Gruß

Guido


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RE: 39880 BR 44 Märklin

#569 von hu.ms , 17.04.2019 07:35

Irgendwo ist einfach ende mit abwärtskompatibilität.
Wie schon weiter oben von mir geschrieben muss mä die grösstmögliche schnittmenge an kaufinteressenten bedienen.
Alte M-gleis-anlagen mit steilen weichenkombinationen, 5 % steigungen und/oder anderen gleisfiguren die schon seit jahrzehnten - außer auf retro-anlagen - nicht mehr realisiert werden, scheinen da nicht so wichtig zu sein wie die detallierung und andere posititive eingenschaften, die dem konstruktiv entgegenstehen.
Oder kurz: man kann es einfach nicht allen recht manchen. Aber der großen mehrheit.

Und auf den genannten anlagen kann man ja die alten 44er fahren lassen. Passen doch eigentlich auch viel besser.

Hubert


Mein anlagenneubau: RE: Zweigleisige hauptstrecke mit langer parade, durchgangsbahnhof und BW auf 4,40 x 3,10 m (23)
Meine fahrzeugverbesserungen: https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=27&t=132888


 
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RE: 39880 BR 44 Märklin

#570 von noels , 17.04.2019 08:16

Moin,
ich hätte mir hier auch auf den 23 Seiten mehr essentielle Beiträge gewünscht und daß nicht immer wieder das leidige Pufferbohlenproblem ausgewalzt wird ops:
Haben denn nicht schon mehr Besitzer der neuen Lok diese einmal intensiv auf ihrer Anlage getestet? Hat niemand Probleme mit der KK- Kulisse zwischen Lok und Tender?
Die Zugkraft der Lok sehe ich auch als sehr gut an. Ich habe sie mit 15 von den 6-achsigen Schwerlastwagen mit Beladung über meine Anlage getrieben. Dabei ist auch eine 4%- Steigung. Nach dem Ende dieser Steigung folgt eine 90°- Kurve in der Teilung R2-R1-R2. Mit diesem Zug (immerhin gute 3 Kg Wagengewicht) ist die Steigung als solche kein Problem. Aber wenn die Lok aus dem Bogen auf die nächste Gerade kommt, hängt noch ein großer Teil des Zuges im Bogen und auf der Rampe. In dem Moment will die Kulisse zum Tender hin nicht zurück springen und Zug + Tender wollen die Lok weiter in die Bogenfahrt zwingen -> Entgleisung. Dieses Phänomen hat keine andere Lok. Das kann nur an der sehr steilen KK- Kulisse liegen.

Ich besitze von den Dampfloks der letzten Jahre (Mä/Trix) von jeder wenigstens eine Modellausführung. Jede hat irgendwelche kleinen Schwächen. Von den alten Knickrahmenloks habe ich auch einige, so auch eine ganz alte BR44. Auch wenn ich auf alten Spielbahngleisen fahre, bevorzuge ich doch die neuen Modelle. Nur wenn ich ein absolutes Wunschmodell bei Mä/Trix/Hamo nicht finde - wie die V65 - kommt für mich ein anderer Hersteller in Frage, weil ich die Qualitäten der Göppinger Modelle vorziehe. Darum kann/sollte man aber durchaus über Schwachpunkte sprechen (dürfen), damit die Entwicklung weiter geht. Das muß doch nicht in einen Religionskrieg ausarten
Natürlich kann Märklin es nicht allen recht machen, denn das wäre teilweise die Quadratur des Kreises. Aber Rückmeldungen der Käufer sind doch wichtig. Was man davon in die eigene Firmenstrategie umsetzen kann und will, muß Märklin selbst entscheiden ... und jeder einzelne von uns, ob er es dann kaufen möchte. Das ist doch gar nicht so kompliziert

Ich würde mich freuen, wenn hier noch mehr vom praktischen Anlageneinsatz ihrer neuen BR44 berichten würden.

VG
Heiko


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RE: 39880 BR 44 Märklin

#571 von Gecco , 17.04.2019 09:24

Hallo Hubert,

das sehe ich ganz genauso wie du. Ich möchte aber noch kurz ergänzen, dass die Entgleisung - zumindest bei meiner Lok - in der Ebene auf C-Gleisen stattgefunden hat. Bis zu einem Test mit vielen Wagen und Steigung bin ich gar nicht mehr gekommen. Ich kann mir auch vorstellen, dass die auf M-Gleisen entgleiste Lok auf C-Gleisen evtl. die gleichen Probleme hätte. Woran das m.E. konstruktiv liegt, habe ich ja schon geäußert.

Gruß

Guido


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RE: 39880 BR 44 Märklin

#572 von Vau100 , 17.04.2019 11:35

Hallo,

danke für die praktischen Erfahrungs-Berichte. Habe mir ernsthaft überlegt eine neue BR 44 zu kaufen, aber ich brauche ein Arbeitstier und keinen Vitrinen-Platzhalter. Oder sollte ich einfach meine neue K-Gleisanlage (derzeit im Planungs-Endstadium) nach den Laufgewohnheiten der neuen Lok bauen ?

Meine alten 37er-Jumbos werde ich so oder so nicht ausmustern, und die Neue wäre rein aus Märklin-Leidenschaft dazugekommen. Daher ist alles nicht schlimm, besser so als Enttäuschung und Frust hinterher.

Vielleicht überarbeitet Märklin ja die Lok bis zum Erscheinen einer 043 in Sachen Kurbelzapfen-Material und Laufsicherheit, wenn das in Göppingen mal bekannt wird. Die stilistischen Ungereimtheiten mit dem Vorbau stören mich nicht.


Gruß Wolfgang


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RE: 39880 BR 44 Märklin

#573 von SAH , 17.04.2019 12:25

Moin Guido und Heiko,

vielen Dank für Eure Berichte. Dazu habe ich gleich eine Frage: auf meiner Teststrecke in der Ebene ist auch ein DKW-Übergang von Außen nach Innen. Die Modelle müssen dabei auch mit großer Anhängelast die DKW mit direktem R1-Gegenbogen passieren ( alles M-Gleis ).
Interpretiere ich Eure Beiträge dahingehend richtig, dass ich mit Entgleisung zu rechnen habe?

@Heiko: Deine Angaben zum Belastungstest bestätigen die Miba-Angaben. und vielen Dank!

mit freundlichen Grüßen
Stephan Alexander Heyn


mit freundlichen Grüßen
Stephan-Alexander Heyn


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RE: 39880 BR 44 Märklin

#574 von 232 U 1 , 17.04.2019 15:29

Zitat von noels im Beitrag 39880 BR 44 Märklin

Die Zugkraft der Lok sehe ich auch als sehr gut an. Ich habe sie mit 15 von den 6-achsigen Schwerlastwagen mit Beladung über meine Anlage getrieben. Dabei ist auch eine 4%- Steigung. Nach dem Ende dieser Steigung folgt eine 90°- Kurve in der Teilung R2-R1-R2. Mit diesem Zug (immerhin gute 3 Kg Wagengewicht) ist die Steigung als solche kein Problem. Aber wenn die Lok aus dem Bogen auf die nächste Gerade kommt, hängt noch ein großer Teil des Zuges im Bogen und auf der Rampe. In dem Moment will die Kulisse zum Tender hin nicht zurück springen und Zug + Tender wollen die Lok weiter in die Bogenfahrt zwingen -> Entgleisung. Dieses Phänomen hat keine andere Lok. Das kann nur an der sehr steilen KK- Kulisse liegen.



Hallo Heiko,

ich habe dieses Problem vor einigen Jahren mal mit einer Testanlage (die auf einem Brett montiert ist) überprüft. Also das Problem, dass Loks und Wagen mit Kurzkupplungen bei hoher Anhängelast nach einer Kurvenfahrt nicht mehr in die Gerade zurückfinden wollen. Ursache des Problems ist, dass in der Kurve die Wagenabstände vergrößert werden. Nach der Kurve werden die Abstände wieder verkürzt. Zu der allein schon für diese Verkürzung erforderlichen Kraft ist zusätzlich Kraft erforderlich, um den Reibungswiderstand der Kurzkupplungskulisse zu überwinden.

Ich habe bei meinen Tests nach jeder Fahrt das Brett einseitig stärker angehoben, d.h. die Steigung wurde zunehmend steiler. Ab einer gewissen Steigung wird bei jeder Lok und jedem Wagen der Punkt erreicht, dass die Lok oder der Tender oder ein Wagen aus den Schienen gedrückt wird, d.h. entgleist. (Die Lok muss natürlich ausreichend zugkräftig sein, bei schwachen Loks tritt das Problem nicht auf). Ist ein Wagen oder Tender relativ leicht, wird er ggf. auch schon früher nach innen aus der Kurve gekippt.

Die Frage, bei welcher Steigung ein Modell entgleist, ist eine Frage, wo man den Kompromiss der beiden folgenden, widersprüchlichen Anforderungen findet: In welchem Ausmaß soll der Tenderabstand durch die Kurzkupplung reduziert werden? Welche Steigungen mit nachfolgender Kurve soll eine Lok oder ein Wagen bewältigen?

Auf diese Fragen findet jeder Modellbahner eine eigene, individuelle Antwort. Märklin muss einen Kompromiss anstreben, der möglichst viele Kunden zufriedenstellt.

Meine eigene Antwort ist folgende: Eine Steigung von 4% und mit einer nachfolgenden, relativ engen Kurve ist schon recht heftig. Ich selbst denke nicht, dass man heutzutage Modelle darauf ausrichten sollte, dass sie solche kurvigen Steigungsstrecken mit hoher Anhängelast ohne KK-Probleme bewältigt können. Denn der Tenderabstand sollte ja nicht allzu groß sein. Falls es beim Vorbild überhaupt solche Streckenabschnitte geben sollte, werden dort schwere Züge wohl nur mit Schublok fahren. Das wäre auch eine Lösung für die Modellbahn.

Loks und Wagen ohne Kurzkupplung sind problemloser bei derartigen Strecken. Mit denen wird die Grenze erst dann erreicht, wenn die Wagen/Tender aus den Schienen kippen.

Grüße Peter


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RE: 39880 BR 44 Märklin

#575 von Gregor48 , 17.04.2019 17:14

Hallo

Auch auf die Gefahr hin, mich hier unbeliebt zu machen.
Was bringt diese Messerei um Millimeter Abweichungen zur NEM oder ähnliche Haarspaltereien?

Ich bin nach 30 Jahren Pause wieder zum Hobby Modelleisenbahn zurückgekehrt und finde die Entwicklungen in dieser Zeit einfach nur klasse.

Die Lok muss stimmig aussehen und gut fahren! Das ist erstmal entscheidend. Ob hier die Länge um 0.4 mm abweicht oder ein Raddurchmesser nicht ganz passt ist mir und meinen Kindern erstmal - gelinde gesagt scheissegal.

Kein Wunder, dass dem Hobby so ein altbackener Hauch anhaftet, wenn hier jede Neuheit mit dem Messschieber kontrolliert und verrissen wird.

Ich werde mir die Lok ganz sicher kaufen und mich an ihr erfreuen.

Und mit diesem pedantischen Getue werden wir keinen Nachwuchs heranführen und dann wird es in absehbarer Zeit keine Modelleisenbahn mehr geben - oder nur noch aufwändige Handarbeitsmodelle, die nicht fahren, bei denen aber sogar der Kessel mit masstäblichrn Wasser gefüllt ist...

Soo und jetzt ducke ich mich ob der auf mich einprasselnden Kommentare

VG
Gregor


 
Gregor48
S-Bahn (S)
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