Bei mir liegt noch ein 60760 Set rum und eine dazu passende Lok. Diese würde ich gerne auch dampfen lassen. Nun habe ich auf der Homepage von HGH gelesen, dass der Decoder durchaus aufwertbar ist und an ihm einen Rauchsatz betreiben kann. Woraus ich jetzt nicht so ganz schlau werde ist, ob ich, wenn ich da einen Rauchsatz an die F3 anschließe, diese Verstärker-Platine LP-07-TTL brauche oder nicht. Aus dem Schaltbild (PDF) würde ich eher auf "Ja" tippen, vom Text her eher "Nein". Wenn doch "Ja", wo bekomme ich diese Platine oder kann ich mir die selber bauen?
Hallo Hinnerk, prinzipiell kannst du an F3 den Raucherzeuger anschließen.Allerdings kenne ich die Belastbarkeit des Ausgangs nicht. Am F1 mit den genannten Bauteilen funktioniert es. Ist der Raucherzeuger einseitig mit dem Lokchassis verbunden, dann kann der vorhandene bleiben, bei isoliertem Anschluß musst du die Digitalversion des Raucherzeugers einbauen. Volker
Verzeihung, wenn ich noch mal blöde nachfragen muss:
Ich bin aus der Zeichnung von HGH und einigen zusätzlichen Infos nicht so wirklich schlau geworden, bin dann aber auch ziemlich unsicher. Darum stelle ich meine Fragen noch einmal:
Ich gehe davon aus, dass der F3 Ausgang genügend Leistung für einen digitalen Raucherzeuger hat. Bei mir liegt ein Seuthe 12 (zwei Kabel) und wartet auf den Einbau.
Das rote Kabel des Raucherzeugers muss ich mit F3 verbinden, doch wohin soll ich mit dem braunen Kabel? Einfach gegen Lokmasse oder an den Decoder wie auf dem PDF von HGH an das 5 Pad von rechts?
Hallo Hinnerk, der Seuthe 12 ist ein für Digitalbetrieb geeigneter Raucherzeuger. Deshalb: Das rote Kabel des Raucherzeugers muss ich mit F3 verbinden, doch wohin soll ich mit dem braunen Kabel? Einfach ... wie auf dem PDF von HGH an das 5 Pad von rechts? So ist es richtig aber Achtung: das Lokgehäuse darf keinen elektrischen Kontakt zum Seuthe 12 haben sonst brennt der Decoder durch! Bei einem Metallgehäuse nahezu unmöglich. Dann besser einen Seuthe 99 nehmen und den braunen Draht ans Chassis. Bevor jetzt der Hinweis kommt, natürlich geht auch der Seuthe 10, aber da muss im Lokrahmen ein gefederter isolierter Kontakt für die Zuleitung von F3 vorhanden sein. Volker
Zitat Ich gehe davon aus, dass der F3 Ausgang genügend Leistung für einen digitalen Raucherzeuger hat.
Wenn die BDA nicht vorhanden, dann google als erstes mal nach "Märklin 60760". So kommst du auf die BDA. darin steht dann die Belastbarkeit des Funktionsausganges: (=150mA) Dann google nach Seuthe 12. so findest du irgendwie die Technischen Daten der Seuthe Dampferzeuger. Der 12er sollte 70mA verbrauchen. --> das sollte also passen.
Aber Vorsicht ich traue den Dingern (also den Decodern) nicht. Habe bei meinem damals die Lichtausgänge zerschossen.
#8 von
UlrichRöcher
(
gelöscht
)
, 13.03.2019 10:29
Hallo,
Zitat der Seuthe 12 ist ein für Digitalbetrieb geeigneter Raucherzeuger. Deshalb: Das rote Kabel des Raucherzeugers muss ich mit F3 verbinden, doch wohin soll ich mit dem braunen Kabel? Einfach ... wie auf dem PDF von HGH an das 5 Pad von rechts? So ist es richtig aber Achtung: das Lokgehäuse darf keinen elektrischen Kontakt zum Seuthe 12 haben sonst brennt der Decoder durch! Bei einem Metallgehäuse nahezu unmöglich. Dann besser einen Seuthe 99 nehmen und den braunen Draht ans Chassis. Bevor jetzt der Hinweis kommt, natürlich geht auch der Seuthe 10, aber da muss im Lokrahmen ein gefederter isolierter Kontakt für die Zuleitung von F3 vorhanden sein.
und wenn Du da an Funktionsausgänge Deines Digitaldecoders einen Seuthe-Digitalraucher anschließt, wirst Du nicht viel Freude haben - im Klartext: es raucht kaum und nur sehr dünn. Ei sapperlot! Warum?
Die Analog-Raucher sind für Spannungen von 10-16V gedacht, Digitalraucher für Spannungen von 16-22V. Das wurde deshalb gemacht, damit die Digital-Rauchsätze die bei Digitalanlagen höheren Gleisspannungen verkraften und direkt daran angeschlossen werden konnten. Schließt Du jedoch irgend etwas an die Funktionsausgänge von Decodern an, sind dort nur max. 16V vorhanden. Darum ist für einen solchen Anwendungsfall ein Analograuchsatz besser geeignet und wird besser funktionieren.
In allen Loks, in denen ich vom Decoder schaltbare Rauchsätze habe, habe ich Analograuchsätze verwendet. Ich plane jedoch, in einer Märklin BR 53 die beiden Rauchsätze über ein Relais zu schalten und direkt mit voller Gleisspannung zu versorgen. Dann muss ich konsequenterweise in diesem Fall Digitalrauchsätze verbauen.
Nun bin ich durcheinander. Was ist der Unterschied zwischen dem Seuthe 12 und dem 99er? Die Spannung ist laut Webseite für den 99er niedriger angegeben. Ansonsten hab ich aber aus der BDA keinen wirklichen Unterschied lesen können!?
Ist der 99er außen isoliert, der 12er nicht?
Wenn ich irgendwo was von durchbrennenden Decodern lese, tritt bei mir immer die Schockstarre ein, allerdings wohl hauptsächlich deswegen, weil ich einfach keine professionelle Ahnung von Elektronik habe. Ich bin Arzt, da ist die Elektronik in den Maschinen und nicht im Arbeitsschwerpunkt
Ich habe mir den 12er Seuthe zugelegt, weil der mir an anderer Stelle empfohlen wurde. (Objekt BR 50 mit Metallgehäuse, Steuerung über Decoder)
Hallo Hinnerk, alles richtig gemacht mit Seuthe Nr. 12. Manchmal ist es noch besser für die Leistung, und auch manchen Dekoder, den Rauchsatz über ein monostabiles Relais (z.B. Mini-Relais von ESU) anzusteuern. Von der Leistungsbreite kann der Nr.12 auch direkt an Digitalstrom betrieben werden, wie es bei Betrieb mit einem Relais der Fall wäre. Gruß von Deinem Medizinerkollegen mit klein wenig Elektronikkenntnissen Jan