Ich habe Deutsch in Schule in Schweden gelernt, ich schreibe nicht perfekt!
Mein Märklin 3024, E18, ist umgebaut mit HLA (Hochleistungsantrieb) und Mld3 dekoder.
Iok fährt an, und funktioniert normal in niedriger geschwindigkeitsbereich. Bei hohe geschwindigkeiten fährt lok weiter und antwortet nich auf Steuerbefehle.
Richtungswechsel funktioniert nicht.
Dekoderwechsel macht kein Unterschied. Ich habe Anker gewechselt und neue Dekoderhalter mit neue Kabel eingebaut ohne erfolg.
Auch bei fahrten mit MS2 reagiert Lok nicht bei hohe geschwindigkeiten.
Viele Grüße nach Schweden - aus welcher Region bist du? Ich wäre froh, so gut schwedisch zu können, wie du deutsch!
Zu deinem Problem: hast du am Motor die Entstördrosseln mit eingebaut? Wenn nein, ist dass mit Sicherheit dein Problem, dassdie lok bei hoher Geschwindigkeit nicht mehr reagiert. Ansonsten vielleicht mal den Schleifer erneuern, und die Lager der Achsen reinigen. Wie ist der Zustand der Räder? Ist die Vernickelung noch ok? Was für Gleismaterial nutzt du?
Zu dem Problem mit dem nicht funktionierenden Fahrtrichtungswechsel habe ich keine Idee.
Hallo Henrik, Drosseln sind eigentlich sehr robuste Bauteile. Allerdings kann man auch sie durch zu langes Löten (z.B. weil der Lötkolben zu kalt ist) zerstören, dabei wird entweder der Induktivitätswert verändert oder komplett zerstört. Letzteres kann man ausschließen, da ja die Lok fährt. Kann es sein, dass du noch den zweiten Kondensator am Motor hast? Der Kondensator zwischen den beiden Motorkohlen ist korrekt, es gab bei den analogen Loks aber noch einen, der von einer Motorkohle an eine Lötfahne ging, die mit dem Chassis verschraubt ist. Dieser Kondensator muss unbedingt entfernt werden. Zeige doch mal aussagekräftige Bilder von deinem Umbau. Volker
das hört sich so an als sei die ABV zu hoch eingestellt. Stell die ABV mal aus und schau was die Lok dann macht. Die ABV bestimmt die Zeit wie schnell die Lok anfährt/beschleunigt bzw. abbremst/anhält.
[quote="Henrik Schütz" post_id=1950205 time=1552204719 user_id=30564] Bei hohe geschwindigkeiten fährt lok weiter und antwortet nich auf Steuerbefehle.
Richtungswechsel funktioniert nicht. [/quote]
Reagiert sie auch nicht auf Licht an oder aus?
Freundliche Grüße Erich
„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“ Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.
Hallo Henrik, wenn ich alles richtig verstanden habe, hast Du zwei Decoder, die beide mit der Lok nicht funktionieren : Du hast auch schon eine zweite MTC-Schnittstellenleiterplatte angelötet, mit der es auch nicht funktioniert :
Du solltest eine Schnittstelle in eine andere Lok einbauen, es muß ja nicht fest sein Also nur zum ausprüfen der Funktion des angeschlossenen Decoders. Damit solltest Du die Decoder testen. Wenn die da funktionieren, kann es nur an der Lok, der Verdrahtung liegen
Für mich hört es sich so an, als gäbe es irgendwo ( : Motoranschlüsse : ) einen Kurzschluss zur Masse Bei manchen Modellen muß das Lagerschild verdreht eingebaut werden. Also teste bitte OHNE Lokaufbau! Wenn Du die Lampen nicht isoliert hast, dürfen nur rot, braun, blau, grün, grau und gelb angeschlossen sein. Überprüfe alle Anschlüsse. Blau und grün am Motorschild, grau und gelb für das Stirnlicht - gegen Masse (Fahrgestell) und rot und braun für die Energie.
wenn ich dich richtig verstehe, so ist das doch ein Nachrüstdekoder von Märklin. Wenn ich mich recht erinnere, haben diese Dekoder die Aderfarben nach NEM-Schema und nicht nach Märklin-Schema - das sollte idealerweise in der Anleitung drin stehen. Wenn dem so ist, so hättest du falsche Farben angeschlossen...
danke für diue Aufklärung bzgl der Märklin-Logik...
Hast du mal beim mld3 einen Reset gemacht? Normalerweise fahren (fast) alle Loks mit allen Dekodern auch bei Werkseinstellung, wenn auch vielleicht nicht besonders schön...
Dann bleibt eigentlich nur noch die Masseverbindung von Gehäuse nach Achse/Rad als Ursache übrig. Ich hatte bislang 2Loks mit diesem Problem. Die Eine hatte dauernd Aussetzer (in jeder Geschwindigkeit) und die andere war ab einer gewissen Geschwindigkeit (wie Deine) kaum zu kontrollieren (hat auf Fahrbefehle spät, wenn überhaupt, reagiert). Abhilfe fand ich darin, die Radlager mit einem Mix aus dem üblichen Öl (Märklin o.ä.) und feinem Graphitpulver (wie es zur Schmierung von Türschlössern verwendet wird) zu behandeln. Aber Achtung: Diese Massnahme hat sich erst mal auf den Kontakt positiv ausgewirkt. Ob das längerfristig auch für die Lager/Achsen eine gute Lösung ist, weiss ich noch nicht. Alternativ könnten auch Massefedern abhilfe schaffen.
Gruss Adrian
Zuerst reparieren - wegschmeissen geht dann immer noch.