RE: Piko Kondensator C4

#151 von Stahlblauberlin , 25.06.2024 14:48

Zitat von tomturbo im Beitrag #150
Hallo Chrilu, darf ich fragen wie du deine Lokomotiven steuerst? Händisch oder automatisch über eine PC Software?

In wie weit soll das in diesem Kontext relevant sein? Für den Dekoder ist es völlig egal woher die Daten kommen die die Generierung des DCC/MM/MFX-Signales in der Zentrale steuern. Außerdem betreffen die Probleme mit dem Piko-C4 in erster Linie die Lastregelung bzw. die Motortreiber des Dekoders.


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RE: Piko Kondensator C4

#152 von tomturbo , 25.06.2024 14:55

Wenn du mit Traincontroller Betrieb führst, muss jede Lok eingemessen werden. Ich habe beobachtet das Piko Loks mit "C4" und ESU Lokpilot 5 nicht zuverlässig, in Zusammenhang mit den Messwerten von Traincontroller funktionieren. D.h. die Lok fährt einmal schnell und einmal langsamer. Es kann dadurch passieren das die Lok mal vor dem Stop-Punkt zum Stehen kommt oder mal fährt die Lok darüber.
Beim Steuern mit einer Lokmaus ist das nicht so tragisch. Deshalb meine Frage über die Steuerung.


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RE: Piko Kondensator C4

#153 von Stahlblauberlin , 25.06.2024 15:18

Zitat von tomturbo im Beitrag #152
Ich habe beobachtet das Piko Loks mit "C4" und ESU Lokpilot 5 nicht zuverlässig, in Zusammenhang mit den Messwerten von Traincontroller funktionieren. D.h. die Lok fährt einmal schnell und einmal langsamer.

An der Stelle schlägt die durch den großen C4 negativ beeinträchtigte Lastregelung zu.. Wenn der Dekoder nicht an den ebenfalls beobachteten Überhitzungsproblemen leidet kann ein korrektes Einstellen der Lastregelung da Wunder wirken -> Anleitung des Dekoders.


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RE: Piko Kondensator C4

#154 von Dampfstoß , 25.06.2024 15:20

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #153
...negativ beeinträchtigte Lastregelung...


Ist die dann positiv...?


Man hat immer eine Wahl. Man muss lediglich die richtige Entscheidung treffen.


 
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RE: Piko Kondensator C4

#155 von Der Krümel , 25.06.2024 15:22

Ich habe rund 40 Piko Loks
Bei mir machten insbesondere meine V200er und die 103er Probleme.

Das trat auch nicht sofort auf, sondern erst nach einer Weile.

Eigentlich fuhren sie erst ganz gut, bei einigen war das Einstellen der Lastregelung aber recht langwierig.
Gleiche Lastregel-Parameter bspw. von einer 103, die gut lief, dann auf eine andere technisch baugleiche 103 mit gleichem Decoder zu übernehmen, funktionierte auch nicht. Jede Lok musste irgendwie individuell angepasst werden.
Bei mehreren war ich (bis zum Entfernen des C4) dennoch nicht zufrieden mit dem Fahrverhalten, meist bzgl. der unteren Fahrstufen.

Auch mehrere E10/110 machten Probleme.
Hier zeigten sich die "Unsauberheiten" der Lastregelung eher in den mittleren bis hohen Fahrstufen, wo die Loks nach dem Beschleunigen zunächst gleichmäßg ihre Geschwindigkeit hielten.
Nach etwas Fahren traten dann trotz unveränderter Einstellung der Geschwindigkeit Fahrstufensprünge nach unten wie nach oben auf, was im ersten Moment nach mechanischen Problem aussah und sich auch so anhörte -
- Also so als wenn man die Lok festgehalten hätte und der Decoder dann die Geschwindigkeit nachregelt, um gleich wieder zu drosseln, weil der erkannte Widerstand weg ist. Das ganze natürlich ohne jeglichen mechanischen Eingriff oder ohne die Geschwindigkeitseinstellung an der zentrale zu ändern.


Viele Grüße
Hendrik


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RE: Piko Kondensator C4

#156 von tomturbo , 25.06.2024 15:23

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #153
Wenn der Dekoder nicht an den ebenfalls beobachteten Überhitzungsproblemen leidet kann ein korrektes Einstellen der Lastregelung da Wunder wirken -> Anleitung des Dekoders.


Wozu umständlich lange am Decoder "herumschrauben". Ich habe das einfacher erledigt. Habe mich von dem ganzen "Kondensator Rotz" verabschiedet. Seit dem schnurren die Piko Lok´s perfekt mit Traincontroller.


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RE: Piko Kondensator C4

#157 von chrilu , 25.06.2024 16:30

Zitat von tomturbo im Beitrag #150
Zitat von chrilu im Beitrag #149
Hallo zusammen,

gibt es eigentlich eine Statistik, aus der klar wird, wie häufig das Problem Piko-Lok mit C4 und ESU-Decoder auftritt?

Ich persönlich kann auf die Erfahrung mit 20 Piko-Loks zurückgreifen, alle mit erhaltenem C4 und nachgerüstetem ESU v5 (LoPi oder LoSo) ausgestattet. Und keine einzige Lok macht(e) bislang Probleme (Zentrale: Märklin CS2/MS2).


Hallo Chrilu, darf ich fragen wie du deine Lokomotiven steuerst? Händisch oder automatisch über eine PC Software?

Grüße, Thomas


Hallo Thomas,

Händisch via Zentrale, keine PC-Steuerung.


Viele Grüße
Christian

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RE: Piko Kondensator C4

#158 von tomturbo , 25.06.2024 16:42

Hallo chrilu, Danke. Siehe meinen Beitrag #152.

Grüße, Thomas


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RE: Piko Kondensator C4

#159 von Mucalex , 25.06.2024 21:24

Genau die gleiche Erfahrung gemacht wie Thomas, mit Software klappt das nicht...(iTrain). Bei mir war das erste mal () mit der 101 welche auch andere Loks gestört hat... Seitdem löte ich generell den C4 raus.
Manuell (mit Digital) überhaupt nicht zu fahren gebracht hab ich zuletzt eine 260. C4 raus und die Lok läuft perfekt!
Soundloks von Piko hingegen (1044.2 + 140) laufen problemlos.
Hab allerdings auch bei 2 älteren Roco Loks in Verbindung mit dem Lopi4 +5 schon Probleme gehabt. Drossel raus + Loks laufen super.
Ist halt eine Frage der Decoder - Entscheidung... Ich hab mich bewusst für Esu entschieden und bin froh drüber. Die Powerpacks (falls nötig) sind top und die Digitalkupplung sowieso. Und meist war auch die letzte Zeit der Preis besser als bei anderen...
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RE: Piko Kondensator C4

#160 von Betulaceae , 26.06.2024 06:43

Zitat von tomturbo im Beitrag #156
Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #153
Wenn der Dekoder nicht an den ebenfalls beobachteten Überhitzungsproblemen leidet kann ein korrektes Einstellen der Lastregelung da Wunder wirken -> Anleitung des Dekoders.


Wozu umständlich lange am Decoder "herumschrauben". Ich habe das einfacher erledigt. Habe mich von dem ganzen "Kondensator Rotz" verabschiedet. Seit dem schnurren die Piko Lok´s perfekt mit Traincontroller.



Moin,

beziehst du dich nur auf C4, oder hast du auch andere Kondensatoren entfernt?
Ab und an wird ja auch empfohlen weitere Kondensatoren rauszunehmen.

Ich habe mehrere Loks von Piko, bei den meisten hat das Entfernen von C4 recht gut geholfen,
bei meiner 2255 der NS allerdings, bin ich mit den Fahreigenschaften noch nicht recht zufrieden.
Läuft bei mir halt als Rangierlok, da sind die Ansprüche natürlich nochmal höher.

Hatte die Lok schonmal jemand unterm Messer?

Grüße Birk


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RE: Piko Kondensator C4

#161 von tomturbo , 26.06.2024 07:19

Zitat von Betulaceae im Beitrag #160
Zitat von tomturbo im Beitrag #156
Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #153
Wenn der Dekoder nicht an den ebenfalls beobachteten Überhitzungsproblemen leidet kann ein korrektes Einstellen der Lastregelung da Wunder wirken -> Anleitung des Dekoders.


Wozu umständlich lange am Decoder "herumschrauben". Ich habe das einfacher erledigt. Habe mich von dem ganzen "Kondensator Rotz" verabschiedet. Seit dem schnurren die Piko Lok´s perfekt mit Traincontroller.



Moin,

beziehst du dich nur auf C4, oder hast du auch andere Kondensatoren entfernt?
Ab und an wird ja auch empfohlen weitere Kondensatoren rauszunehmen.

Ich habe mehrere Loks von Piko, bei den meisten hat das Entfernen von C4 recht gut geholfen,
bei meiner 2255 der NS allerdings, bin ich mit den Fahreigenschaften noch nicht recht zufrieden.
Läuft bei mir halt als Rangierlok, da sind die Ansprüche natürlich nochmal höher.

Hatte die Lok schonmal jemand unterm Messer?

Grüße Birk

Hallo Birk,
genau so wie du es beschreibst, so habe ich es auch beobachtet. Nur C4 war bei meinen Maschinen zu wenig. Habe C1, C2, C4 und C5 entfernt. Man sagt den C3 kann man lassen. Habe ihn allerdings auch entfernt und dafür, direkt am Motor einen 10 - 22nF Kondensator eingelötet. Seit dem gibt es mit Piko Loks und Traincontroller keine Probleme.
PS: Bei Moppe auf seiner Homepage gibts dazu, einen kleinen Schaltplan.

Grüße, Thomas


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RE: Piko Kondensator C4

#162 von volkerS , 26.06.2024 20:30

Hallo Thomas,
C3 zusammen mit R1 hättest du belassen können, diese beiden Bauteile sind, in Reihe geschaltet, direkt am Motor, das was du durch den "neuen" C ersetzt hast.
Wer noch nicht auf Moppe´s Webseite war, bei Piko gibt es mittlerweile Platinen (z.B. Regio Swinger) wo die Bezeichnung des C4 sich in C01 geändert hat. Hinterhältigerweise gibt es auf der Platine auch noch einen C4, der aber absolut nichts mit der Problematik zu tun hat. C4 ist aber immer eindeutig zu erkennen, es ist der Kondensator der direkt zwischen den beiden Motor-Kontakten der Decoderschnittstelle vor den Drosseln sitzt.
Volker


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RE: Piko Kondensator C4

#163 von vikr , 26.06.2024 22:56

Hallo Volker,

Zitat von volkerS im Beitrag #162
bei Piko gibt es mittlerweile Platinen (z.B. Regio Swinger) wo die Bezeichnung des C4 sich in C01 geändert hat. Hinterhältigerweise gibt es auf der Platine auch noch einen C4, der aber absolut nichts mit der Problematik zu tun hat. C4 ist aber immer eindeutig zu erkennen, es ist der Kondensator der direkt zwischen den beiden Motor-Kontakten der Decoderschnittstelle vor den Drosseln sitzt.
Danke für den Hinweis!
Das ist verwirrend und dann irgendwie das Gegenteil von Transparenz.
Wirkt wie eine Denial of Service-Atacke von Piko gegen die eigenen Kunden....
Und Piko weiß - wie immer - von nichts?

MfG

vik


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RE: Piko Kondensator C4

#164 von Dampfstoß , 27.06.2024 06:44

Au contraire - meint ihr nicht, dass es jedem Hersteller frei steht, wie er seine Bauteile auf den Platinen bezeichnet? Meint ihr, dass da nur deswegen C4 dran steht, damit ihr den ohne Nachzudenken einfach ´rausknipst oder auslötet? Ob da tatsächlich eine neue Kundenverunsicherungstaktik dahinter steht? Schalten Sie auch morgen wieder ein, damit sie nicht verpassen, wie es in diesem unglaublichen Krimi weitergeht... Attacke schreibt man übrigens mit 2 't'.


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RE: Piko Kondensator C4

#165 von Flo_85 , 27.06.2024 09:52

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #153
Zitat von tomturbo im Beitrag #152
Ich habe beobachtet das Piko Loks mit "C4" und ESU Lokpilot 5 nicht zuverlässig, in Zusammenhang mit den Messwerten von Traincontroller funktionieren. D.h. die Lok fährt einmal schnell und einmal langsamer.

An der Stelle schlägt die durch den großen C4 negativ beeinträchtigte Lastregelung zu.. Wenn der Dekoder nicht an den ebenfalls beobachteten Überhitzungsproblemen leidet kann ein korrektes Einstellen der Lastregelung da Wunder wirken -> Anleitung des Dekoders.



Wie genau sehen denn deine Wundereinstellungen dafür aus?

Ich hab das mal mit ESU und Zimo Decodern probiert und bin zu keinem befriedigenden Ergebnis gekommen.

Bei mir brachte bis jetzt einzig das entfernen des C4 wirklich brauchbare Ergebnisse.

Ich fahre ebenfalls mit Softwaresteuerung und kenne das Problem mit den verpassten Haltepunkten.


Mfg aus Österreich, Flo

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RE: Piko Kondensator C4

#166 von digitalo , 27.06.2024 10:16

Moin Dampfstoss

Zitat von Dampfstoß im Beitrag #164
... Au contraire - meint ihr nicht, dass es jedem Hersteller frei steht, wie er seine Bauteile auf den Platinen bezeichnet ...
Naja, hat schon ein "Geschmäckle" wo sich viele die ihre Anlage mit dem PC steuern eine Lösung durch Entfernung des C4 hatten um wiederholbare Ergebnisse zu bekommen.
Ich sag mal ... Verwirrung stiftend ... ist es alle male. Und ja, obwohl ich keinen PC zur Steuerung einsetze ... der C4 fliegt generell aus meinen Modellen von Piko.
Bei unseren Nachrüstplatine für einige Märklin und Roco-Modelle ist zwar auch ein Platz für einen C bei den Motorpolen vorgesehen, aber bestückt wird der nicht!

Bis dahin


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Decoder: Zimo, D&H, Piko & ESU, only DCC auf K-|:| DR EP II - IV
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JEDEM, WAS IHN ANTREIBT! Frei von ... mm/²/mfx/+


 
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RE: Piko Kondensator C4

#167 von Dampfstoß , 27.06.2024 10:28

Darum ging es jetzt gar nicht. Dass jeder, dem der Kondensator nicht gefällt, diesen ´rausbaut, habe ich ja verstanden. Aber dass eine Umbenennung auf der Platine jetzt wieder böser Wille oder verfehlte Informationspolitik sein soll, kann ich so nicht stehen lassen. Vielleicht hat einfach mal ein anderer Designer die Platinen erstellt und der hat halt ein anderes Nummerierungssystem oder nicht einfach den alten Zopf als Block kopiert, sondern neu gezeichnet. Dann ist das halt so.


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RE: Piko Kondensator C4

#168 von Stahlblauberlin , 27.06.2024 12:02

Zitat von Flo_85 im Beitrag #165
Wie genau sehen denn deine Wundereinstellungen dafür aus?

Ich hab das mal mit ESU und Zimo Decodern probiert und bin zu keinem befriedigenden Ergebnis gekommen.


Es gibt nicht "DIE" Wundereinstellungen. Zwar funktionieren meist die Defaulteinstellungen ganz gut, ebenso die Vorgabewerte aus den Anleitungen je Motortyp. Grundsätzlich ist aber immer der gesamte Antriebsstrang relevant, es kann also durchaus sein das ein und derselbe Motor sich in verschiedenen Modellen auch verschieden verhält. Klassiker sind da z.B. Roco-Loks die es mit den Federkardanen und Kardanwellen gibt. Klassiker Roco E44/BR144: Mit Einstellungen mit denen die Version mit Kardanen perfekt läuft fährt die Urversion mit Federkardanen in einem bestimmten Geschwindigkeitsbereich als ob der Strom aus Australien kommt.
Genaue Parameter müssen z.B. bei ESU mit dem automatischen Einmessen (Trefferquote ~50%) oder von den in der Anleitung aufgeführten Grundwerten je Motortyp ausgehend erarbeitet werden. Beim C4 sind im Kontext LoPi5 vor allem CV116-119 im Kontext C4 relevant, der große C4 verzögert ja den Aufbau der für die Lastregelung zu messenden EMK-Spannung. Tendenziell die Meßlücke verlängern.
Habe bei diversen Motoren, insbesondere eher "groben" Gesellen wie dem Rivarossi-Topfmotoren die nicht zu unterschätzende Timing-Problematik beim Messen der Gegen-EMK erkennen müssen. Bei den Appel-Dekodern lässt sich das, im Gegensatz zu vielen anderen Dingen, recht umfangreich einstellen. Nachdem ich mal Stunden mit den üblichen PID-Werten experimentiert habe ohne das was brauchbares dabei herausgekommen wäre hab ich mit dem Timing gespielt. PID auf Werkseinstellungen, Messlücke etwas vergrößert und Messung in der Lücke etwas nach hinten geschoben und die alte 77er lief manierlich. Dann etwas Feintuning an den PID-Werten und die alte Dame läuft mit umgerechnet knapp 0,5 km/h konstant und zieht ohne Ruckeln und Schaukeln seidenweich hoch.. Mit einem Dekoder für 18,75€.


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RE: Piko Kondensator C4

#169 von Flo_85 , 27.06.2024 17:27

Das es nicht "die" Einstellung ist mir klar, aber nenn doch bitte mal ein Beispiel bei welcher Piko Lok bei dir welche Werte für CV116 bis 119 zum Erfolg geführt haben. Ich habe schon mit der Austastlücke "gespielt" - das Problem lies sich damit etwas vermindern, aber nicht beseitigen.

Was bei irgendwelchen Roco Loks oder Rivarossi Motoren hilfreich war ist im Zusammenhang mit der C4 Problematik relativ wertlos.


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RE: Piko Kondensator C4

#170 von vikr , 27.06.2024 18:10

Hallo Dampfstoß,

Zitat von Dampfstoß im Beitrag #167
Vielleicht hat einfach mal ein anderer Designer die Platinen erstellt und der hat halt ein anderes Nummerierungssystem oder nicht einfach den alten Zopf als Block kopiert, sondern neu gezeichnet. Dann ist das halt so.
Piko war ja dafür bekannt, dass sie Ihr Digital-Equipment-Portfolio alle paar Jahre von einem anderen günstigen Anbieter einkaufen. Aber meinst Du nicht es gibt auch bei Piko, zumindest bei den - zuletzt unter eigener Regie - entwickelten Decodern und den dazu passenden Lokplatinen eine Policy, wie Zuliefer die für Piko entwickelten und gefertigten Bauteile auf neuen Platinen beschriften müssen. Die werden doch eher nicht ad hoc benannt, das halte ich für unwahrscheinlich.
"C4-Problem" (Piko Kondensator C4) ist ein inzwischen recht bekannter Begriff im H0-Umfeld und so sehr spezifisch für Piko, dass das schon eine Belastung darstellt. Piko hat nicht das Geld, um daraus - wie z.B. Daimler nach der Veröffentlichung des"Elchtests" - mit innovativer Technologie aus einem Konstruktionsfehler einen echten Marketingvorteil zu generieren.
Wenn man den "C4", als bekannten Störenfried, auf neueren Piko-Produkten nicht mehr identifizieren kann, ist das aus Marketing-Ssiht, vielleicht schon eine Erfog versprechende Strategie. Aber solange es offiziell bei Piko gar keinen "C4" gibt, der irgendwelche Probleme macht, kann man eben nur spekulieren...

MfG

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RE: Piko Kondensator C4

#171 von Stahlblauberlin , 27.06.2024 19:35

Zitat von Flo_85 im Beitrag #169
Das es nicht "die" Einstellung ist mir klar, aber nenn doch bitte mal ein Beispiel bei welcher Piko Lok bei dir welche Werte für CV116 bis 119 zum Erfolg geführt haben. Ich habe schon mit der Austastlücke "gespielt" - das Problem lies sich damit etwas vermindern, aber nicht beseitigen.

Es gibt bei mir keine Piko--Lok mit ESU-Dekoder, also kann ich da keine konkreten Werte nennen. ESU ist bei mir ohnehin eher Exot, die meisten meiner Lokomotiven haben (sehr) deutlich unter 100,-€ gekostet. Damit sind Dekoder die deutlich über 20,-€ kosten in den meisten Fällen raus, nur wenn technisch nötig wird es mal etwas teurer.
Die "C4-verseuchten" Piko-Loks mit LoPis die bei mir mal zur Reparatur bzw. zum Einstellen waren haben sich auch alle artig benommen, einzig den Motortyp habe ich mal anpassen müssen, mit den Werten aus der Anleitung für den Piko 5-Pol Motor lief die Lok perfekt. Zumindest bei der einen 218 mit Loksound 5 bin ich mir sicher nichts anderes gemacht zu haben, die wurde mir von einem Vereinskameraden im Segelverein mit ausdrücklichem Hinweis auf den C4 in die Hand gedrückt..


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RE: Piko Kondensator C4

#172 von Dampfstoß , 27.06.2024 21:31

Zitat von vikr im Beitrag #170
Wenn man den "C4", als bekannten Störenfried, auf neueren Piko-Produkten nicht mehr identifizieren kann, ist das aus Marketing-Ssiht, vielleicht schon eine Erfog versprechende Strategie. Aber solange es offiziell bei Piko gar keinen "C4" gibt, der irgendwelche Probleme macht, kann man eben nur spekulieren...


Echt jetzt?


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RE: Piko Kondensator C4

#173 von Stahlblauberlin , 28.06.2024 07:51

Zitat von vikr im Beitrag #170
Wenn man den "C4", als bekannten Störenfried, auf neueren Piko-Produkten nicht mehr identifizieren kann, ist das aus Marketing-Ssiht, vielleicht schon eine Erfog versprechende Strategie. Aber solange es offiziell bei Piko gar keinen "C4" gibt, der irgendwelche Probleme macht, kann man eben nur spekulieren...

Warum kann man den nicht mehr identifizieren? Multimeter und Augen auf und in ein paar Minuten hat man die Entstörbeschaltung auseinandergedröselt. Das Problem würde ja schon verschwinden wenn der Kondensator vernünftig dimensioniert ist. Und wenn nur ESU-Dekoder damit ernstere Probleme haben kann es PIKO grundsätzlich egal sein, in keiner mir bekannten und relevanten Norm ist die Motorentstörung im Kontext Dekoder irgendwie geregelt. PIKO könnte sich ja auch einfach auf den Standpunkt stellen "läuft einwandfrei mit unseren Dekodern und sogar mit den ganz billigen von XXX, wenn ESU das nicht gebacken kriegt nicht unser Problem, Schnittstelle hält die Normen ein"


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RE: Piko Kondensator C4

#174 von vikr , 28.06.2024 08:07

Hallo Stahlblauberlin,

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #173
PIKO könnte sich ja auch einfach auf den Standpunkt stellen "läuft einwandfrei mit unseren Dekodern und sogar mit den ganz billigen von XXX, wenn ESU das nicht gebacken kriegt nicht unser Problem, Schnittstelle hält die Normen ein"
genau das scheint die offiziell geäußerte Position von Piko seit zehn Jahren zu sein. Probleme mit der Entstörung unserer Triebfahrzeuge bei der "Umrüstung auf digital" kennen wir mit den von uns vorgesehenen Komponenten nicht. Es kann nur an den vom Kunden bei anderen Herstellern zugekauften Produkten liegen.

MfG

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RE: Piko Kondensator C4

#175 von Dampfstoß , 28.06.2024 08:12

Bin mal gespannt, wie lang das Thema hier noch wird ohne den wirklichen Zugewinn an Informationen.


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Nach langer Zeit, Loks fahren nicht an
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