mein Name ist Arne und ich lese hier seit etwa 4 Wochen leise mit. Da ich zu Weihnachten ein digitales Start Set von Fleischmann Spur N bekommen habe, bin ich zur Zeit noch in der der Phase des Studierens. Mein erster Versuch um wieder in die "Modelleisenbahnerei" rein zu kommen soll eine Adaptation des Gleisplanes "St. Barbara" von Karl Gebele für Spur N sein.
Wenn ich alles soweit richtig verstanden habe, habe ich zwei Kehrschleifen, demzufolge ich auch zwei entsprechende Module brauche. Jetzt meine Frage:
Setze ich die Isolier-Verbinder an den im Plan rot markierten Weichen ein, also pro Weiche insgesamt sechs, oder habe ich einen Denkfehler gemacht?
vielen Dank für die schnelle Antwort: ich zähle zwei Kehrschleifen. Die erste wenn man über die linke Weiche in den Bahnhof einfährt und über dann weiter wieder an der Weiche ankommt, kurz bevor Du die Gleise "eingegrünt" hast. Wenn man dann weiter über die grüne Strecke fährt kommt mann zu der zweiten roten Weiche und dahinter liegt dann die zweite Kehrschleife. Zumindest sehe ich das so, bin aber auch nicht sicher, deshalb die Frage ans Forum....
deinem letzten Beitrag möchte ich zu der späten Stunde voll zustimmen. Ich sehe da genau die gleichen 2 Kehrschleifen wie du. Ich werde mir das aber morgen nochmal in aller Ruhe anschauen. Hast du dich schon für ein Kehrschleifenmodul entschieden?
Mir auch - auf erste Blick. Aber sind auf der grüne Strecke (inklusive die zwei weichen) nur ein Zug, kannst du der grüne Strecke als der kehrschleife nutzen. Der Vorteil ist das du nur ein kehrschleifemodul brauchen....
Der Roco Modul sind sehr schön, aber sehr teuer. Der Lenz Modul sind alt, trotzdem gut.
Wenn die Gleise rot verlängert sind bis zur Weiche passt besser ein Zug rein . Immerhin ist da ein Gleisdreieck . Die eingleisige Verbindung von Bogenweiche zu Weiche rot ,sowie Weiche vom Gleisdreieck zur nächsten Weiche ,beide rot , sind dann die Stammstrecke .
Mit 2 KS-Module läßt sich dann wunderbarer Betrieb mit etwas längeren Zug machen . Und wenns nur ein Wagon ist . Kehrschleifenmodul würde ich gleich eines nehmen mit Sensor und Weichenumschaltung .
der Begriff "Kehrschleife" ist es, der dich gedanklich einsperrt. Nenn es "umschaltbare Strecke", und du siehst klarer. Weil du dich von den Schleifen lösen kannst.
Wenn du die zwei rot gemalten Weichen mitsamt der Strecke dazwischen als umschaltbare Strecke nimmst, kommst du mit einem Umschaltmodul aus. Dabei muss diese Strecke allerdings länger sein als der längste Zug, und wie Klaus schon schrieb, es dürfen nicht zwei Züge gleichzeitig drin fahren (der Abstand zwischen zwei sich folgenden Zügen muss so groß sein, dass der zweite Zug erst den umschaltbaren Abschnitt erreicht, wenn der erste sicher nicht mehr drin ist).
Das ist nicht nur der günstigste Weg, sondern auch der betrieblich sicherste, denn einen Bahnhof mit mehreren Gleisen, wo schon mal mehrere Züge gleichzeitig fahren, sollte man nach Möglichkeit nicht in die umschaltbare Strecke einbeziehen.
Freundliche Grüße Erich
„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“ Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.
genaugenommen reicht ein Modul wenn du die eingleisige Verbindungstrecke inclusive den roten Weichen dazu verwendest, denn hier kann ja nur ein Zug fahren. Die Züge dürfen aber nicht länger als die Verbindungsstrecke zwischen den beiden Wichen sein. Die Isolierungen reicht dann hinter der Weiche an den beiden Abgängen, als 4x Isoliervebinder. Genauso habe ich das auf meiner Anlage gemacht, mit dem Rauthenhaus-Modul mit Kurzschlußerkennung. Dabei sind der Sbhf und der Bhf als ein Stromkreis verdrahtet. Du kannst aber dafür jedes Kehrschleifenmodul verwenden.
„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“ Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.
Wenn die Gleise rot verlängert sind bis zur Weiche passt besser ein Zug rein . Immerhin ist da ein Gleisdreieck . Die eingleisige Verbindung von Bogenweiche zu Weiche rot ,sowie Weiche vom Gleisdreieck zur nächsten Weiche ,beide rot , sind dann die Stammstrecke .
Mit 2 KS-Module läßt sich dann wunderbarer Betrieb mit etwas längeren Zug machen . Und wenns nur ein Wagon ist . Kehrschleifenmodul würde ich gleich eines nehmen mit Sensor und Weichenumschaltung .
wenn ich die verlängere, wird es nachher schwierig mit dem Landschaftsbau. So wie mein aktueller Plan ist, bekomme ich die drei Ebenen "glaubhaft" mit Brücken gestaltet.
Der Plan ist auf dem blauen Schienen eine Oberleitung zu installieren, damit dort mein ersehntes Krokodil seine Kreise ziehen kann. Wenn ich das auf dem hintersten Gleis parke können dann auch Züge aus der oberen Ebene vom Bahnhof kommend in den Wendekreis einfahren und gewendet wieder zurückkehren.
Das Tams Modul habe ich mir angeschaut, sieht sehr vielversprechend aus, zumal die Weiche die Kehrschleife schaltet.
[quote="Erich Müller" post_id=1950778 time=1552297037 user_id=26147] Hi Dude! Hallo Arne,
der Begriff "Kehrschleife" ist es, der dich gedanklich einsperrt. Nenn es "umschaltbare Strecke", und du siehst klarer. Weil du dich von den Schleifen lösen kannst.
Wenn du die zwei rot gemalten Weichen mitsamt der Strecke dazwischen als umschaltbare Strecke nimmst, kommst du mit einem Umschaltmodul aus. Dabei muss diese Strecke allerdings länger sein als der längste Zug, und wie Klaus schon schrieb, es dürfen nicht zwei Züge gleichzeitig drin fahren (der Abstand zwischen zwei sich folgenden Zügen muss so groß sein, dass der zweite Zug erst den umschaltbaren Abschnitt erreicht, wenn der erste sicher nicht mehr drin ist).
Das ist nicht nur der günstigste Weg, sondern auch der betrieblich sicherste, denn einen Bahnhof mit mehreren Gleisen, wo schon mal mehrere Züge gleichzeitig fahren, sollte man nach Möglichkeit nicht in die umschaltbare Strecke einbeziehen. [/quote]
Hallo Erich,
ich hoffe dass ich mit zwei Kehrschleifen mehr Züge gleichzeitig einsetzen kann. Wahrscheinlich muß ich das erstmal aufbauen und ausprobieren um die für mich beste Lösung zu finden. Aber wenn ich Deine Anregung mit der "umschaltbaren Strecke" aufnehme, dann müsste ich (bei zwei Kehrschleifen) jeweils an den Weichen abisolieren, oder?
genaugenommen reicht ein Modul wenn du die eingleisige Verbindungstrecke inclusive den roten Weichen dazu verwendest, denn hier kann ja nur ein Zug fahren. Die Züge dürfen aber nicht länger als die Verbindungsstrecke zwischen den beiden Wichen sein. Die Isolierungen reicht dann hinter der Weiche an den beiden Abgängen, als 4x Isoliervebinder. Genauso habe ich das auf meiner Anlage gemacht, mit dem Rauthenhaus-Modul mit Kurzschlußerkennung. Dabei sind der Sbhf und der Bhf als ein Stromkreis verdrahtet. Du kannst aber dafür jedes Kehrschleifenmodul verwenden.
Hallo RegioBw,
ich wollte durch die Installation von einer Kehrschleife je Ebene mehr Flexibilität erreichen. Jetzt bin ich mir aber gerade selbst unsicher, ob ich nicht einen Denkfehler mache....
PS: Deine Anlage ist ja super ! Habe leider (noch) nicht so viel Platz, deshalb jetzt erstmal der Probelauf in N
Kannst du nicht; es wird nur teurer. Das Nadelöhr ist dieses einspurige Stück zwischen den beiden roten Weichen. Das bestimmt, wie viele Züge gleichzeitig fahren. Mit mehr als drei Zügen wird sich die Sache auf diesem Gleisplan sowieso festfahren.
Freundliche Grüße Erich
„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“ Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.
Zitat von Derdude im Beitrag Unsicherheit wegen Kehrschleife damit ich die beiden Ebenen von einander trennen kann, und die Züge "gewendet" wieder nach oben fahren
Ein frage: Auf die (grüne) strecke zwischen die zwei weichen, sind da 2 oder mehrere Züge oder nur 1?
Kannst du nicht; es wird nur teurer. Das Nadelöhr ist dieses einspurige Stück zwischen den beiden roten Weichen. Das bestimmt, wie viele Züge gleichzeitig fahren. Mit mehr als drei Zügen wird sich die Sache auf diesem Gleisplan sowieso festfahren. [/quote]
Ja, das stimmt leider...Also werde ich es erstmal mit einem Modul probieren, mit der "Zwischenweichenstrecke" als Hauptstrecke und den beiden Ebenen als Wendekreis. Also muss ich dann so isolieren, wie RegioBw es empfohlen hat, nur an den "Ausfahrtgleisen" isolieren.
so ist für ein Modul mit den Isolierungen richtig, denn die Weichen mit der Verbindungsstrecke sind elektrisch als Einheit zu betrachten die Polwendung geschieht ja immer nur an einer Stelle. Blocktechnisch darf ja ein neuer Zug erst einfahren, wenn der vorhergehende dieses Gleis verlassen hat. Es freut mich, dass dir meien Anlage gefällt, sie hat nahezu der gleiche Ansatz wie deine Anlage.