Da mein Sohn unbedingt einen IC-Zug haben will, habe ich ihn jetzt auch einige IC-Schnellzugwagen Mä 87732 bestellt (es gibt ja die miniclub-Aktion 10/07).
Irgend etwas stimmt nicht, fiel mir schon bei ersten Blick auf, als ich die Wagen erhalten habe.
Die Fenstereinsätze waren/sind falsch herum eingebaut. Funktioniert da symetrisch.
Vielleicht hat hat man vergessen einige Vorbild-Bilder zur Produktionstätte zu schicken. Weiß denn der Chinese wie ein IC-Schnellzugwagen der DB AG aussieht : : :
wer sich mal im ZFE-Forum umsieht, weiß mit Stephans Aussage etwas anzufangen. Es geht um die mittlerweile großen Qualitätsschwankungen bei Tante M bezgl. "mini-club". Verzogene Lok- und Wagengehäuse, unsaubere Lackierungen und falsch montierte Wagen/Loks tauchen z. Zt. vermehrt auf. Moral der Geschichte, schaut Euch die Wagen/Loks sehr genau im Laden an bzw. scheut euch nicht auch bei 123-Händler zu reklamieren.
Das deckt sich dann mit der Aussage, die ich kürzlich von einem Moba-Händler bekam, daß hier eine große Lagerräumaktion bei Mä stattfindet, mit deutlich heruntergesetzten Preisen.
Also doch keine Wohltaten, sondern Absatz bereits aus Qualitätsgründen abgeschriebener Ware.
Zitat von kopfbahnhofWas will uns dieser Beitrag sagen?
leider wurde von der Überschrift des Eintrags folgendes nicht mit übernommen.
von Märklin versagt
Auch wenn ich irgendwo auf der Welt produziere muß ich doch Kontrollen durchführen. Mir fiel es sofort auf, das was nicht stimmte. Wahrscheinlich weil ich Eisenbahn mit der Muttermilch eingezogen habe.
#9 von
kopfbahnhof
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gelöscht
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, 26.10.2007 09:43
Märklin produziert doch in Deutschland oder?
Mich wundert soetwas eigentlich schon länger nichtmehr. In keiner Branche, jetzt mal ganz unabhängig von der MoBa. Das sind einfach Produkte, die produziert und verkauft werden wie jedes andere Produkt auch. Solche Fehler wird es auch immer geben. Das ist natürlich ärgerlich, speziell wenn es um solch emotionale Produkte wie eine Modelleisenbahn geht. Der Person am Band, die den Wagen zusammen setzt wird aber bei dem IC genauso wenig ein Fehler auffallen, wie wenn sie bei einer Bohrmaschine das Getriebe falsch herum einsetzt oder ein Relai in einem Auto falsch montiert.
#10 von
wolfgang58
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, 26.10.2007 13:09
Zitat von kopfbahnhof Der Person am Band, die den Wagen zusammen setzt wird aber bei dem IC genauso wenig ein Fehler auffallen, wie wenn sie bei einer Bohrmaschine das Getriebe falsch herum einsetzt oder ein Relai in einem Auto falsch montiert.
Hallo Kopf (oder ist dies nicht Dein Vorname ?)
bei industriell gefertigten Teilen denkt in den meisten Fällen der Konstrukteur schon vorher mit. D.h. die Bauteile oder Gruppen werden schon so konstruiert, daß es nur eine Einbaumöglichkeit gibt und zwar die richtige. Eindeutig definierte Fassungen, Stecker, Paßstücke, Befestigungslöcher o.ä.
Dies bringt z.B. am Band erhebliche Vorteile. Weh´dem, der an so einem Teil etwas warten oder ausbessern muß.
Hallo Stephan, die Probleme gibt es leider auch noch immer in H0. Bei einem der neuen Schnellzugwagen war eine falsche Inneneinrichtung montiert: die Zwischenwände waren hinter den Scheiben deutlich sichtbar. Bei einer Doppel-V 36 haben die Räder der nicht angetriebenen Lok nach 1 Umdrehung immer blockiert. Endkontrolle? Dort hätten diese beiden Fehler ebenso auffallen müssen.
warum soll das die Endkontrolle machen, wenn es dem Kunden ohnehin sofort auffällt? Und wenn der nicht reklamiert, auch gut. Vieles in Vitrinen fällt nie auf. Wenn von 1000 Loks nur eine zurückkommt, erspart das 999 zu testen. Nachteil ist es nur dann, wenn von 1000 K-Sinus 999 zurückkommen.
Grüße, Alfred
Z mit MÜT-Digirail + RR&Co 5.0 HO mit CS2 + iPad6 iOS16 + iPhone15 iOS17 + RR&Co 10G CS1 2.0.4 + ControlGui, C-Gleis LGB Gartenbahn analog Fronius PV-Anlage 10kWh 1.Österreichischer Straßenbahn und Eisenbahn Klub Eisenbahnmuseum Heizhaus Strasshof
#13 von
Möller_Wuppertal
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gelöscht
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, 26.10.2007 13:57
Zitat von kopfbahnhofMärklin produziert doch in Deutschland oder?
Mich wundert soetwas eigentlich schon länger nichtmehr. In keiner Branche, jetzt mal ganz unabhängig von der MoBa. Das sind einfach Produkte, die produziert und verkauft werden wie jedes andere Produkt auch. Solche Fehler wird es auch immer geben. Das ist natürlich ärgerlich, speziell wenn es um solch emotionale Produkte wie eine Modelleisenbahn geht. Der Person am Band, die den Wagen zusammen setzt wird aber bei dem IC genauso wenig ein Fehler auffallen, wie wenn sie bei einer Bohrmaschine das Getriebe falsch herum einsetzt oder ein Relai in einem Auto falsch montiert.
Zitat von Stephan TürkIrgend etwas stimmt nicht, fiel mir schon bei ersten Blick auf, als ich die Wagen erhalten habe. Weiß denn der Chinese wie....
tja der Chinese gibt den artikel in eine OVP wo made in germany draufsteht, das stinkt gewaltig
Ae 6/6:
der besagte boomerang effekt ist aus der neuen M* 123 branche hat leider sein erstes branding made in China erhalten.
dies ist auf den rot umrandeten makierungen ersichtlich welche auf eine beschädigung eines schiebers bzw. einlegekern der spritzgussform hinweisen, weiters ist am gusstei des fahrwerkes der "made in germany" schriftzug gelöscht worden.
schade, es ist eine meiner lang ersehnten wunschlokomtiven aber für einen 123 preis von 78,- euro kann man ja ein auge zudrücken.kleiner verzug in der längsachse des gehäuse, daher minimaler buckel in der mitte nach oben richtung dach.
auch "einfallstellen" vom spritzdruckguss sind ersichtlich welches auf minderwertige behandlung oder qualität des kunststoffgranulates oder falschen spritzgussparametern hinweisen, die form ist ja die gleiche wie vor 10 oder mehr jahren welche sich sicher nicht selbständig verändert und von bester deutscher werkzeugbaupräzision.
Hallo Alfred, genau das ist das Problem: viele legen die gekauften Fahrzeuge u. a. so zur Seite/in den Schrank/in einen Karton etc. wie sie die Dinge gekauft haben und packen sie nicht einmal aus! Als ich schon (mehrmals) andere Kunden (die sich über etwas geärgert und beschwert hatten) angesprochen habe, dass sie das doch einmal direkt an Märklin kommunizieren sollten, kam immer die sinngemäß beinahe gleichlautende Antwort: 'Wozu, das nützt doch sowieso nichts' oder 'Das ist mir zu aufwendig'! Also umtauschen, wenn man es denn schon schon bemerkt hat und den Mund halten. Und wenn der Händler das dann an Märklin (oder an wen auch immer) weitergibt heißt es dann (wurde dem Händler auch direkt vom Vertreter so gesagt): 'Immer beschwert sich nur der xxx, aber die Leute sind doch zufrieden, von dieser Seite hören wir keine Beschwerden.' Tja, wo sie Recht haben, haben sie nun 'mal Recht! Aber solange man den Mund nicht aufmacht, ändert sich eben nichts (ist ja in allen Bereichen so). Man muss es eben in einen normalen Ton tun und nicht gleich ausfällig/frech werden, wie auch schon erlebt. Hier würde ich dann auch blocken! Der Ton macht eben die Musik.
#16 von
kopfbahnhof
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, 01.11.2007 09:48
Zitat von Didi Und wenn der Händler das dann an Märklin (oder an wen auch immer) weitergibt heißt es dann (wurde dem Händler auch direkt vom Vertreter so gesagt): 'Immer beschwert sich nur der xxx, aber die Leute sind doch zufrieden, von dieser Seite hören wir keine Beschwerden.' Tja, wo sie Recht haben, haben sie nun 'mal Recht! Aber
So ein Quatsch! Wenn die Ware an M zurück geht, dann merken auch die das. Wer sich beschwert ist doch letztlich sowas von egal. Die Ware geht zurück und fertig. Zudem gehört das zum Job des Fachhandels!
Tatsache ist, dass der Grossteil der Märklin-Z Kunden die Modelle nur kaufen und in die Vitrine stellen. Daher auch kaum Investitionen in Zubehör. Und ein nicht unerheblicher Teil der Z-Produktion ist schon nach China ausgelagert. Das fördert auch nicht die Qualität. Nur für die Vitrine sollte es noch reichen, zumindest eine Seite.
Grüße, Alfred
Z mit MÜT-Digirail + RR&Co 5.0 HO mit CS2 + iPad6 iOS16 + iPhone15 iOS17 + RR&Co 10G CS1 2.0.4 + ControlGui, C-Gleis LGB Gartenbahn analog Fronius PV-Anlage 10kWh 1.Österreichischer Straßenbahn und Eisenbahn Klub Eisenbahnmuseum Heizhaus Strasshof