RE: CS3 versus Steuerung über Software mit PC

#1 von Thor , 27.03.2019 20:00

Hallo Zusammen,

dies ist mein erster Beitrag. Ich habe da 2 Fragen an euch. Meine Anlage umgestellt auf C Gleis digital. Früher M Gleis.
Nach Aufbau der C Gleise gehe ich davon aus das nun die Elektrik mit Central Station ansteht vor Aufbau Landschaft.

Die zweite Frage geht auf die Central Station die ja doch einige Euro kostet. Gibt es eine Alternative zu Central Station 3,
die mir übrigens gut gefällt. Ich möchte in Zukunft die digitale Steuerung eben auch bezogen auf Signale und Loks mit Sound
steuern. Die Anlage besitzt 11 Weichen und soll in der Endfassung 3 Züge gleichzeitig fahren steuern können. Car System ist
eine Option . Ich weiß aber noch nicht, ob ich die vom Platz noch unterbringen kann.
Wer kann mir hier weiterhelfen...

Gruß Thor


Thor  
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RE: CS3 versus Steuerung über Software mit PC

#2 von Erich Müller , 28.03.2019 10:06

Hallo Thor,

mit 19 Weichen, Schattenbahnhof inbegriffen, und maximal drei gleichzeitig fahrenden Zügen setze ich auf die Tams RedBox. Damit kann ich zum Fahren das m3-Protokoll nutzen. Die komfortable mfx-Programmierung habe ich allerdings nicht.
Die 2,5A des in meiner Version eingebauten B3-Booster reichen mir auch völlig aus, zumal ich kaum noch Delta-Decoder habe.

Die RedBox hat allerdings kein Bedienteil, dafür hält bei mir der PC her oder man muss eins extra kaufen. Das ist aber ziemlich teuer. Mich stört die Steuerung per Mausklick nicht.


Freundliche Grüße
Erich

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RE: CS3 versus Steuerung über Software mit PC

#3 von VT601 , 28.03.2019 10:34

Hallo Thor,

Unabhängig welcher Zentrale du benutzen möchtest, solltest du dich mal einlezen in die Rïuckmeldeverfahren mancher PC-programme. Wenn es um den herkömmlichen Märklin Rückmeldesysteme fürs PC handelt, dan sind zwei Rückmelder pro Block die richtige Wahl. Es wird behauptet dass nur einen Rückmelder genutzt werden kann, aber damit lässt sich eigentlich nur virtuel die Anlage steuern. Wenn es um Märklin Ruckmeldersysteme geht dan sind Melder des Typs Ground (GND) die richtige Wahl.

Wenn andere Zentralen genutzt werden (wie z.B. Digikeijs DR5000) dann kann die GND Ausführung leider nicht genutzt werden.

Beim Bau der Anlage soll mann vorher also die Stellen betrachten wo Rückmelder eingebaut werden sollen.

John


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RE: CS3 versus Steuerung über Software mit PC

#4 von supermoee , 28.03.2019 10:38

Zitat von Thor im Beitrag CS3 versus Steuerung über Software mit PC

Hallo Zusammen,

..... Ich habe da 2 Fragen an euch.........

.........Die zweite Frage geht auf die Central Station die ja doch einige Euro kostet. Gibt es eine Alternative zu Central Station 3,



Hallo und Willkommen,

wo ist denn deine erste Frage? Ich konnte diese nicht finden. Fragen enden meistens mit ein Fragezeichen.

Alternativen zur CS3 gibt es viele, je nach dem worauf du Wert legst. Mit der CS3 hast du aber volle Kompatibilität (auch Programmierung) zu Märklin mfx Loks. Ist das für dich wichtig oder bist du eher der Bastlertyp, der seine Loks radikal umbaut und eh mit DCC fährt? Dann ist die CS3 die schlechtere Wahl.
Willst du noch selber Hand anlegen, also brauchst du einen Drehregler. Willst du nur mit PC fahren, dann reicht eine Box à la Roco Z21 oder Redbox von Tams.

Wie du siehst, ist die Frage so nicht eindeutig zu beantworten. Ohne deine Vorlieben zu wissen ist es nicht einfach, dir eine Antwort zu geben.

Gruss

Stephan


Der Trend geht deutlich zur Zweitanlage hin.


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RE: CS3 versus Steuerung über Software mit PC

#5 von -me- , 28.03.2019 17:08

Hallo Thor,
die zentrale Frage, die ich hier stelle ist folgende: ist es dir das Geld wert, eine Zentrale mit Touchscreen und 2 Drehreglern zu kaufen, wo es günstigere Zentralen gibt?

Ich selbst fahre mit der CS2 und PC-Steuerung. Ich muss zugeben, dass ich den Kauf der CS2 nie bereut habe, auch wenn Touchscreen und Drehregler eigentlich überflüssig sind.
Anfangs konnte ich über halbautomatische Zugabläufe (Fahrstraßen) meinen Betrieb auf der Anlage schon wesentlich vereinfachen (ich bin vorher mit der MS2 gefahren) und hatte auch Pendelzugbetriebe eingerichtet, bevor ich dann doch irgendwann in das Thema Software eingestiegen bin.
Inzwischen läuft bei mir der Betrieb vollautomatisch über iTrain, die Konfiguration der Decoder erfolgt allerdings weiterhin über die CS2. Und da bin ich dann froh, dass ich die CS2 habe. Meine Lokdecoder (fast ausschließlich Märklin mfx) sind schnell und einfach eingerichtet.
Lediglich das Aufspielen von Sounds auf Sounddecoder ist ein Geduldsspiel, aber das habe ich bisher auch nur 1 einziges Mal gebraucht.

Natürlich sollte man auch schauen, welche Decoder in deinen Loks verbaut sind und wo die Reise in Zukunft hingehen soll.
Wenn in deinen jetzigen Loks nur alte Delta/Digital-Decoder aus deinen "BlechZeiten" sind, dann ist die Zentrale egal, das können sie alle.
Sollen aber auch moderne Märklin Loks mit mfx+ und 32 schaltbaren Funktionen aufs Gleis, dann sehe ich zur CS3 keine wirkliche Alternative, außer vielleicht eine gebrauchte CS2.

Du hast geschrieben, dass dir die CS3 gut gefällt. Ja, sie ist um einiges teurer als ihre Konkurrenten, bietet dafür aber den Luxus von Touchsreen und Drehreglern.
Da musst du für dich entscheiden, ob es dir das wert ist.

Edit: wie soll denn eigentlich gefahren werden? Quasi analog mit den Drehreglern? Oder Halbautomatisch oder mit Vollautomatik?


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Michael

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RE: CS3 versus Steuerung über Software mit PC

#6 von Heinzi , 29.03.2019 08:12

Hallo zusammen

Zitat

wo ist denn deine erste Frage? Ich konnte diese nicht finden. Fragen enden meistens mit ein Fragezeichen.

Und genau genommen gibt es einen Haufen antworten auf eine Frage die gar nicht gestellt war ausser der deinigen:

Zitat
Alternativen zur CS3 gibt es viele,



Hallo Thor
Tja, bezüglich der alternativen kommt es in der Tat auch darauf an wie du deine Anlage gerne bedienen möchtest. und was dir das finanziell wert sein darf.
Eine Anlage mit drei Fahrenden Zügen und 11 Weichen könnte man auch noch mit ein oder zwei Mobile Stations bedienen. Natürlich mit gewissen Komforteinbussen. Die grafische Rückmeldung (resp. Anzeige) der Weichenposition z.B ist mir mit meinen ca 40 Weichen (ca die Hälfte davon nicht einsehbar) sehr wichtig. Dazu wurde mir die Anzeige meiner CS1R aber zu klein, was mit ein Grund ist für meine PC Anbindung
Ferner , das wurde bereits angetönt, ist die Frage, wie wichtig dir (volle) Kompatibilität zu neuen Märklin Loks ist. etc. etc.

Alternativen die vergleichbar sind mit der CS3 (grafischer Bildschirm, 2 Regler, mfx) gibt es in der Tat nicht viele.
Mir kommen da nur gerade die CS2 (bekommst du vermutlich noch gebraucht), die ECoS von ESU (ist mehr oder weniger mfx Kompatibel) und der Commander von Viessmann. Wobei der neuste Commander2 (kann mfx fahren) auch wieder eine etwas abweichende Philosophie hat. Ob der einser noch im Programm ist weiss ich nicht.


Ich sags mal so: mit 3 Zügen und 11 Weichen, da ist eine CS3 (aber auch die von mir erwähnten Alternativen) eigentlich wie mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen. Andererseits, (insbesondere bei Bastlertypen(sieh oben) ) ist eine gute Zentrale nie verkehrt.


Gruss Heinzi
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RE: CS3 versus Steuerung über Software mit PC

#7 von Thor , 29.03.2019 19:37

Hallo Zusammen
so jetzt komme ich endlich zum Atworten. Vielen Dank für die Beiträge. Ihr habt mir sehr viel Information gegeben.
Einfach Klasse. Wenn ich auch gestehen muss das ein Paar technische Details für mich Neuland sind. Die Entscheidung
ist damit in Richtung CS3 gefallen zumal ich die Anlage auch erweitern möchte. Meine analogen Loks 10 Stück an der
Anzahl möchte ich auf digital umbauen. Da sind noch einige Schätze dabei.

Zum Thema 1 Frage war du hattest recht natürlich mit ?. Muss die Elektrik vor dem Ausbau Landschaft fertig gestellt sein?
Fahrspaß mit Drehreglern über die CS3 ist schon ein Thema. Andere Aktionen sollen automatisiert werden. Also eine Kombi
aus beiden Systemen.
Ich freue mich auf eure Antworten.


Thor  
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RE: CS3 versus Steuerung über Software mit PC

#8 von Richard58 , 24.09.2019 16:17

Etwas spät möchte ich hier noch meinen Senf dazugeben. Habe mich bei meiner 6m2-Anlage für eine Central Station entschieden, obwohl ich dann teure M84-Module, altmodische stromlose Abschnitte und auch einige (wenige) Bremsmodule brauche. Dafür spricht die doch sehr komfortable, platzsparende Zentrale, die dann alle (Mfx-)Programmierungen und Steuerungen mit einem übersichtlichen Gerät erlaubt. Und ich kann ja die kleine Anzeige auch auf einem grossen PC-Schirm spiegeln.

Ich habe einen Moment gebraucht, um zu begreifen, dass die PC-Steuerung eine recht aufwändige Einmessung aller Loks bedingt und wohl eine längere Einarbeitung als eine Central Station verlangt. Und ich möchte mich in meiner knappen Freizeit zuerst eher auf den Anlagenbau konzentrieren.

Trotzdem installiere ich derzeit möglichst viele S-88-Rückmelder / Blockstrecken in die Rohbau-Anlage. Dies ist ja im Märklin-K System sehr einfach und günstig, aber später wegen der Zugänglichkeit z.T. unmöglich. So bin ich flexibel, um irgendwann vielleicht eine PC-Software (wahrscheinlich Windigipet) zu betreiben resp. je nach Lust und Laune zu steuern. Oder die CS3 / M84 - Module dann zu verkaufen und als Zentrale eine viel günstigere TAMS zu kaufen.

Dies so als Hinweis für alle Anfänger zum Thema. Bitte korrigieren / ergänzen, falls ich hier was verpasst habe. Die vielen Vorteile einer PC-Steuerung, vor allem für grössere Anlagen, wurden im Forum ja schon wiederholt aufgelistet.

Gruss / Richard


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RE: CS3 versus Steuerung über Software mit PC

#9 von -me- , 30.09.2019 20:29

Hallo Thor,

Zitat
Muss die Elektrik vor dem Ausbau Landschaft fertig gestellt sein?
Fahrspaß mit Drehreglern über die CS3 ist schon ein Thema. Andere Aktionen sollen automatisiert werden. Also eine Kombi
aus beiden Systemen.


Wenn die Anlagengestaltung vor der Fertigstellung der Elektronik für die Gleise erfolgen soll, dann sollte man möglichst vermeiden, Gleise einzuschottern und somit zu fixieren.
Das Problem ist, dass die Rückmeldungen und stromlose Abschnitte/Bremsabschnitte mit Bremsmodulen nicht wirklich planbar sind, wenn man nicht weiß, ob man ...
1. nur mit der Central Station im Alleingang arbeitet oder ...
2. mit einer Software arbeiten möchte.
Bei der Software merke ich noch an, dass auch die Softwarevarianten unterschiedliche Konzepte verfolgen und Positionen der Rückmelder unterschiedlich sein können.

Man sollte mit der Technik vertraut sein, um planen zu können, wo man hinterher welche Stromtrennungen/Einspeisungen im Fahrstrom oder Rückmelder benötigt.
Man könnte sich mit Rückmeldung über Lichtschranken oder auch mit Reed-Kontakten behelfen, aber das produziert auch nur wieder Zusatzkosten, die auf die Rückmeldemodule oben drauf kommen.
Bei den Stromeinspeisungen hilft das aber auch nicht weiter, wenn man mit Bremsmodulen arbeitet, dann müssen diese genau platziert werden, damit das alles passt.

Aber: man kann eine Anlage auch schon gestalten, wenn die Elektrik für den Schienenbetrieb noch nicht fertig ist.
Anders mache ich es auch nicht, bzw. habe ich es bisher getan.
Inzwischen bin ich auf dem Stand, dass ich von dem Wunsch, nur mit der CS2 zu fahren zu einer Software (iTrain) gefunden habe und inzwischen alle Rückmeldungen installiert habe.
Ich habe schon einige gestaltete Bereiche auf der Anlage, aber die Gleise habe ich bisher nicht geschottert. Damit kann ich allerdings jetzt beginnen.

Mit einer CS3 (oder wie bei mir einer CS2) kann man schon ein wenig automatisieren, solange sich da nicht zu viele Fahrbeziehungen kreuzen.
Wenn da mehrere Züge automatisiert in einem Abschnitt fahren und parallel Gleisabschnitte oder Weichen nutzen, dann wird die Programmierung der CS (ich kann nicht abschätzen, ob die CS3 da mehr zu bieten hat wie die CS2, vermutlich aber nicht) schon recht fummelig, eine Software macht dieses quasi automatisch.

Ich möchte dich dich zu nichts überreden, aber ich habe meine Erfahrungen gemacht mit der CS2 im Alleinbetrieb.
Ich bin froh, dass ich jetzt mit einer Software fahre, die Drehregler der CS2 sind trotzdem noch im Einsatz, wenn ich in meinem Kopfbahnhof mal Los vor den Zügen wechsle.

Ich denke, du solltest dich mal mit deiner CS3 und dem Thema digital beschäftigen. Dann kannst du deine theoretischen Kenntnisse in die Praxis umsetzen und deine Erfahrungen sammeln.


Schöne Grüße vom Ponyhof.

Michael

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