Liebe Foristen, seit Kindheitstagen besitze ich den Fleischmann Habis 5389 mit Bauknecht-Werbung. Auch wenn ich eigentlich irgendwann auf Epoche III /frühe IV) umgestiegen bin, mag ich mich von meinem ersten "eigenen" Wagen nicht recht trennen. Auch wenn die tatsächliche Existenz diskutiert wird, war meine Idee, ihn durch Talbot in Minden vorstellen zu lassen. Zur Epoche III habe ich einige Fotos von in Minden vorgestellten Wagen in der Literatur entdecket und hätte mich selbst ans Werk im Hinblick auf die Anschriften gemacht. Aber Epoche IVa? Vermutung: 1. Zeile 80 (Bahndienstwagen ???, national, international nur mit ges. vereinb., vierachsig), kein RIV-zeichen 2. Zeile 80 DB Aber dann? was kommt in die dritte Zeile in Ep. IV a? Wie sieht es mit Fahrzeugmaßen, dem Streckenraster etc. aus? Kann das einfach übernommen werden? Um euren Rat wäre ich dankbar! Heiko
Man muss nicht alles können, man kann es aber lernen.
Lieber Peter, vielen Dank für den Hinweis! Dennoch bleibt ja meine Frage im Hintrgrund, ob die Wagen auch in der Epoche IV, wenn sie in Minden geprüft wurden, spezielle Nummern bekamen, so wie das in Epoche III nach meiner Erinnerung die 01 nach der Bauart waren, also z.B. 259 Gltmmhs 01 . Weißt du da etwas? Viele Grüße aus Oberhessen Heiko
Man muss nicht alles können, man kann es aber lernen.
in den UIC-Richtlinien gibt es solche Erprobungsnummern nicht, d.h. mit Einführung der internationalen Güterwagenkennzeichnung sind diese Nummern verschwunden.
Die Zulassung der Güterwagen erfolgt m.W. auf der Basis der Konstruktionsunterlagen. Die Anwendung der Berechnungsmethoden ist dabei in den einschlägigen Richtlinien geregelt. Eine Zulassungserprobung erfolgt normalerweise nicht.
Eine eventuelle Funktionserprobung ist alleine Sache des Eigentümers/Einstellers/Mieters selbst und auch nicht vorgeschrieben. Das BZA in Minden hat eine solche Erprobung nur für die bahneigenen Wagen durchgeführt.
eine bremstechnische Zulassung mit der Ermittlung des Bremsgewichtes musste für alle Fahrzeuge, die auf deutschen Gleisen verkehren sollten nachgewiesen sein. Die Sache mit dem Bremsgewicht ist dabei interessant; das wurde in der VersA Minden mit dem Abhänge-Versuch gemacht. Für geringe Geschwindigkeiten mit der Ablauframpe im Versuchsgelände und für die zul Vmax auf freier, gesperrter Strecke irgendwo in Norddeutschland, das war ziemlich aufwändig!.
bis wann war das denn so? Ich kenne einen Vorgang von 1995, da wurden den Wagen nur auf der Basis von Berechnungen und Zeichnungen eine Bauart-Zulassung erteilt.
mit dem Zusammenschluss von DB und DR zur DB AG waren die Hoheitsrechte der Behördenbahn gestorben. BZÄ und VersAen gab es nicht mehr. Deren Aufgaben lagen dann voll und ganz beim BMV und der neuen Eisenbahnbehörde EBA. Genau deshalb schrieb ich auch alles in der Vergangenheitsform. Die Versuchseinrichtungen der VersA. Minden werden heute vom Forschungs und Technologie Zentrum FTZ weiter benutzt und sind sogar modernisiert und ausgebaut worden.
Hallo Peter, hallo Schanck, vielen Dank für eure Nachrichten. Ich habe also erkennbar weiterhin ein Problem, denn wenn ich euch so recht verstehe, dann hat dieser Wagen nie irgendeine Versuchsnummer gehabt. Sometimes life's a piece of shit. Nun habe ich einen völligen Fantasiewagen. Mal sehen, was ich damit anstelle. Ich Danke euch dennoch und grüße herzlich Heiko
Man muss nicht alles können, man kann es aber lernen.