#1 von
jan-haefliger
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gelöscht
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, 07.04.2019 00:01
Hallo an die Weisen ! Vorwegsagend: ich habe keine Ahnung von Elektronik
Ich habe eine alte Märklin 3075 AC(Diesel 216 025-7) mit einem HLA und einem Sounddecoder von Märklin (mSD3) erfolgreich digitalisiert. Beim Lockführer waren Birnchen verbaut, die über Plexiglasleiter an die drei 2mm-Löcher im Gehäuse hinausleuchten. Die roten Rückleuchten waren nur gemalt. Jetzt ist alles entfernt und die rote gemalten Rückleuchten habe ich mit 2mm-Bohrer dazugebohrt...
Ich hatte nun Folgendes vor: - Ein Führerhaus mit Lokführer einbauen und mit einer kleinen LED über AUX1/AUX2 beleuchten. - Für jede Fahrtrichtung 2 rote LEDs hinten, 3 weiße LEDs in Fahrtrichtung zusammenschalten und am entspr. Lichtausgang anbringen.
Jeweils ein Kabelbaum mit Vorwiderständen vor jeder LED und einem gesammelten Rücklauf an den Decoder. Erfolgreich am Gleisstromausgang getestet (ca. 18 V). Da funktionierte alles! Aber es tat sich nix, als ich das dann an einen Decoder-Lichtausgang anschloss. Nun glaube ich, die beiden Fahrtlichtausgänge am Decoder haben irgendwie eine mir unbekannte Spannung. Ich weiß nicht, was ich sonst falsch mache...
Pro Fahrtrichtung: 2 mal rote LED (1,8V und max. 25mA) jeweils mit Vorwiderstand 820 Ohm 3 mal weiß LED (3,3V und max 25mA) jeweils mit Vorwiderstand von 1k Ohm Das müsste man doch an einen solchen Ausgang anschließen können, oder? Laut Märklin ist die Belastung der Lichtausgänge bei max. 250 mA. Leider steht aber nirgends, was für eine Spannung anliegt... (ich kann das hier nicht messen) Eigentlich dachte ich, es sei dieselbe Spannung, die der Decoder selbst auch über den Schleifer aufnimmt...?
Hallo Jan, An den Ausgängen liegt im Normalfall keine Spannung an, diese schalten alle nach Masse durch wenn sie aktiv sind, und sperren wenn sie aus sind. Die Schaltung sollte also in etwa Ub -> Vorwiderstand -> LED -> Ausgang sein. Möglicherweise habe ich deine Verschaltung aber auch falsch interpretiert! Viele Grüße, Moritz
#5 von
jan-haefliger
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gelöscht
)
, 09.04.2019 00:12
Nochmals vielen Dank! Eigentlich hatte ich von plus nach minus vor jede LED den Vorwiderstand gemacht und danach alles zusammengeschaltet an die Rückleitung (die bei Märklin orange ist). Jetzt stellte ich fest, dass ich falsch gepolt hatte. Kann es sein, dass alle orangen Kabel plus haben und die einzelnen "Aus"-Gänge in Wirklichkeit minus sind? Als ich den LED-Kabelstrang am 3-Leiter-C-Gleis testete, hatte ich meinen Pluspol in der Gleismitte und mein Minus auf der Schiene - und alles leuchtete ... [bin total verwirrt]
Vielen Dank noch mal für die Antworten!
So... habe gerade nachgelesen in der Bedienungsanleitung des Decoders (sollte man wohl ab und zu doch mal machen):
Wollen sie Ihr Fahrzeug nachträglich mit LED beleuchten, sind die Kathoden (-) der LED mit dem Lichtausgang zu verbinden. Vorwiderstand nicht vergessen! Die Anoden (+) sind an den gemeinsamen Leiter (orange) anzuschließen.
... ich hab's genau umgekehrt gemacht - und: wieder was gelernt
Hi Jan, die Bezeichnung "Rückleiter" ist sprachlich für den Pluspol mehr als verwirrend. Genauso ist die Bezeichnung "Ausgang" für die Funktionsanschlüsse falsch. Alle "Aux" schalten nach Masse (GND) sind also korrekterweise Eingänge (Sink) in die der Strom fließt wenn die Funktion eingeschaltet ist. Allerdings gibt es eine Ausnahme. Es gibt unverstärkte "Ausgänge" (z.B. bei ESU) diese schalten den Anschluß zwischen 5V und Masse. Schließt man dort und an den Rückleiter einen Verbraucher an zerstört man den Decoder. Hier muss der zweite Pol des Verbrauchers an Masse angeschlossen werden. Maximal können dort 5mA geschaltet werden. Volker
Zitat die Bezeichnung "Rückleiter" ist sprachlich für den Pluspol mehr als verwirrend.
im Physikunterricht fand ich schon sehr verwirrend, dass der Stromfluss von + nach - geht, der Elektronenfluss aber von - nach +.
Da hilft nur die Phantasie ausschalten und stur nach Handbuch verkabeln.
Freundliche Grüße Erich
„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“ Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.