vorab: Ich bin absoluter Laie auf dem Elektronik-/Digital-Gebiet
Es wird häufig darauf hingewiesen, dass Booster die gleiche Ausgangsspannung aufweisen sollten, um keine "interessanten" Phänomene beim Überfahren von Boostertrennstellen hervorzurufen.
Ich habe mir 3 Lenz LV102 Booster für meine Spur-0-Anlage angeschafft (noch nicht eingebaut!) Einer ist neu, zwei sind gebraucht.
Nun habe ich die Booster (insbesondere die gebraucht erworbenen) mal gestest und dabei auch die Ausgangsspannung gemessen und komme auf folgende Werte: Booster 1 = 16,1 V (der neue) Booster 2 = 15,8 V Booster 3 = 15,9 V
Die Messungen wurden mehrfach durchgeführt und brachten immer das gleiche Ergebnis (ohne Schwankungen). Gemessen wurde mit einem normalen Messgerät mit zwischengeschaltetem Gleichrichter, Kondensator und Widerstand. und am Ende ein entsprechender Korrekturwert hinzuaddiert. Ein Oszilloskop besitze ich nicht.
Nun meine Fragen? Wie hoch darf die Differenz zwischen zwei Boostern sein, ohne dass Probleme auftreten? Kann es sein, dass die Ausgangsspannung - wie auch immer - im Laufe der Zeit nachlässt?
ich hoffe, Du hast nicht die Leerlaufspannung der Booster Netzteile gemessen sondern eine "Digital Signal" Messung mit Last gemacht
Wobei das Digitalsignal von mfx / selectrix / DCC etc ist schwer zu messen, jedenfalls nicht mit normalem Digitalvoltmeter.
Wenn das nicht akkurat recheckig erzeugt wird kommen die meisten Meßgeräte schon "ins Schwimmen" und zeigen Unterschiede an, die eigentlich nicht wirklich existieren.
So geringe Unterschiede könnte man aber trotzdem vernachlässigen.
mit freundlichem Gruß Heinz Günther (Vorname Heinz, Nachname Günther)
geplante / im Bau befindliche Modulanlage H0 DCC Thema Hamburger Hochbahn U-Bahn BiDiB, RocRail
Moin, zuerst solltest Du die 3 Booster bitte an Deine LZV100 anschließen und in der LZV100 die gewünschte Ausgangsspannung einstellen (auch wenn diese in der LZV schon korrekt ist, wird sie durch diesen Einstellvorgang auch an die 3 Booster übertragen).
Ohne diese Einstellung kannst Du nicht sicher sein, dass die Booster korrekt eingestellt sind, auch wenn sie zufällig fast identische Messergebnisse bei der Ausgangsspannung liefern.
Schöne Grüße Johannes
Spur G im Garten, H0m/H0 im Hause. Lenz LZV100 mit Rocrail auf RasPi, Manhart-Funky und RocoWLM.
@Johannes Tut mir Leid, ich habe gar keine LZV100. In der Anleitung zum LV102 steht, dass die Ausgangsspannung per CV in 0,5 V Schritten programmiert werden kann. Unabhängig von der verwendeten Zentrale.
Frage: Warum soll ich die Ausgangsspannung an einem Booster ändern, wenn sie recht nah beieinander liegen? Wenn jetzt ein Booster - angenommen - auf 14 V eingestellt ist, aber 15,7 V liefert, kann ich mir nicht vorstellen, dass, wenn ich die Ausgangsspannung auf 16 V hochsetze, der Booster auf einmal exakt 16 V liefern würde. Der Wert würde wahrscheinlich über 16 V liegen. Abgesehen davon wäre der Booster dann wohl defekt. Es sind alle Booster auf 16 V Ausgangsspannung voreingestellt.
@Stephan-Alexander Keine Ahnung. Das eine Messgerät habe ich schon ewig, das andere ist ein Billigprodukt aus China (Mini LED Voltmeter). Die Differenz zwischen beiden liegt bei 0,1 V. (Das aus China misst immer 0,1 V weniger, was wahrscheinlich daran liegt, dass die Stromversorgung des Messgerätes von der zu messenden Spannung selbst abgegriffen wird.)
@h_guenther Ich habe das Digital-Signal gemessen, jedoch ohne Last. Dass das Digital-Signal schwer zu messen ist, ist mir bekannt, weshalb ich einen Gleichrichter, Kondensator und Widerstand zwischen Messgerät und Boosterausgang angebracht habe. (Siehe Eingangsbeitrag) Die Messergebnisse sind immer identisch und reproduzierbar.
Ohne großartig jetzt die möglichen Messtechniken zu erörtern sind Abweichungen von ca. + - 0,5 Volt kein Problem . Bei einen Mittelwert 16 Volt wäre dann 15,5 Volt bzw. 16,5 Volt . Da die Anfahrspannung der Lok bei ca. 3 Volt ist müßte diese eventuell höher gestellt werden . Ein Adlerauge könnte bei überfahren einen miniwinzigen Ruck erkennen .
Es sollten bei gleichen Booster und gleichen Trafospannungen ohne Störung funktionieren .
ich fragte aus folgendem Grund: die Auflösung von 0,1V scheint unterschiedliche Ergebnisse zu liefern. Aber die Messunsicherheit hat ein Wort mitzureden. Bei z.B. 1% Messunsicherheit bedeutet 16,1V, das zwischen 16,261V bis 15,939V nicht unterschieden werden kann. Bei 15,8V geht dieser Bereich dann von 15,958V bis 15,642V. Beide Bereiche überschneiden sich, können also nicht unterschieden werden. 1% Messunsicherheit sind schon gute Betriebsmessgeräte. Einfache Tester liegen eher bei +- 5% oder darüber.
vorab: Ich bin absoluter Laie auf dem Elektronik-/Digital-Gebiet
Es wird häufig darauf hingewiesen, dass Booster die gleiche Ausgangsspannung aufweisen sollten, um keine "interessanten" Phänomene beim Überfahren von Boostertrennstellen hervorzurufen.
Ich habe mir 3 Lenz LV102 Booster für meine Spur-0-Anlage angeschafft (noch nicht eingebaut!) Einer ist neu, zwei sind gebraucht.
Nun habe ich die Booster (insbesondere die gebraucht erworbenen) mal gestest und dabei auch die Ausgangsspannung gemessen und komme auf folgende Werte: Booster 1 = 16,1 V (der neue) Booster 2 = 15,8 V Booster 3 = 15,9 V
Die Messungen wurden mehrfach durchgeführt und brachten immer das gleiche Ergebnis (ohne Schwankungen). Gemessen wurde mit einem normalen Messgerät mit zwischengeschaltetem Gleichrichter, Kondensator und Widerstand. und am Ende ein entsprechender Korrekturwert hinzuaddiert. Ein Oszilloskop besitze ich nicht.
Nun meine Fragen? Wie hoch darf die Differenz zwischen zwei Boostern sein, ohne dass Probleme auftreten? Kann es sein, dass die Ausgangsspannung - wie auch immer - im Laufe der Zeit nachlässt?
Gruß Joachim
Bitte nicht Probleme herbeidenken, wo keine sind. Selbst wenn du bei der richtigen Messmethode eine maximale Abweichung von 0.3V misst, dann besteht wirklich absolut kein Anlass zur Sorge! Bau diese Booster sorgenfrei in deine Anlage und mach dir erst dann Sorgen, wenn du wirklich ein Problem hast. Die kommen ganz bestimmt. Aber nahezu 100% nicht von dieser Abweichung von 0.3V