Heute ein Modell aus der "was wäre wenn"- Rubrik. Wie hätte eine E44.5 ausgesehen, hätte man sie parallel zur E44 bei Märklin gemacht. Also habe ich ein Gehäuse gezeichnet, das dem alten Märklin-Stil möglichst nahe kommen soll. Genannt hbe ich es nach der alten Nomenklatur SEG 800 (G=Gebirge).
Das Gehäuse passt auf ein unverändertes 3011- Chassis. Auch die Puffer, Lampenhalter und Stromabnehmer stammen von der E44.
wie geil ist das denn? Damit dürfte bewiesen sein, dass mit 3D-Druck jederzeit bei Vorhandensein der richtigen Vorlage/Zeichnung jedes beliebige Gu!steil nachproduziert werden kann. Jetzt fehlr nur noch eine Zeichnung der HR800N mit Betriebsnummer. Oder aktueller, eine Zeichnung des Treibgestells von Zinkfraßbefallenen Modellen wie Köf, Seetalkroko,....
Die Schichten sind auf dem ersten Foto noch zu sehen, falls das 2. Foto das selbe Modell ist, hast Du wohl Aceton eingesetzt.
Frage: Hast Du mit Stützmaterial gearbeitet? Die Bilder bei thingiverse lassen es mich vermuten ... Eingesetzter Drucker würde mich auch interessieren.
Da traue ich mich erst in Zukunft dran ... Lokmodelle. Ich träume von einer DHG 500C in Spur N ... Ich bin soweit froh, technische Teile herstellen zu können.
Das Modell ist in PLA auf einem ENDER3 gedruckt. Die Oberfläche ist unbehandelt. Nur Filler und Farbe. Das die Schichtung auf einem Bild deutlich herauskommt, liegt am ungeschickten Lichteinfall. In Wirklichkeit muss man schon sehr genau hinsehen. Wegen der Ausdünstungen arbeite ich nur da mit ABS wo es wirklich unvermeidlich ist, zum Beispiel bei Teilen fürs Auto. Aufbau und Dach sind mit "support touch buildplate only" gedruckt. Die Fenster sind so klein, das man da problemlos durch die Luft drucken kann.
Meine E44.5 steht jetzt im Fotolack (out of printer), ohne Puffer und nur provisorisch zusammengebaut in für mich akzeptabler Druckqualität vor mir. Der Anet A8 hatte da so seine Probleme, der UM2+ macht das ganz gut
Danke für das schöne Modell
lieben Gruss von südlich des Weisswurst-Äquators Thomas
Kommt beim letzten Bild in das seitliche Loch der Schlüssel zum Aufziehen?
Hallo Gerhard,
Das ist das Loch zum Ölen der Ankerwelle ohne Demontage des Gehäuses. Dieses ist bei Märklin-Modellen die in den 1940ern und 1950ern konstruiert wurden, vielfach vorhanden. So auch bei Märklin und HAMO 3011 E44. Erst bei der PRIMEX-Version 3008 und bei Teilesätzen 3911 wird es ab Mitte der 1970er weggelassen.
gestern stand ganz kurz in dem Zweig Neuheiten eine Meldung von Webermütze drin, dass nächstes Jahr eine nasenlose E44 bei Märklin kommt. Jetzt ist die Meldung mal wieder verschwunden Wer immer auch da korrigierend eingreift, das gezeigte Foto eines belgischen (?) Händlers war schonmal sehr gut.