beim rumstöbern auf der Piko Homepage ist mir obiger Neuheitenartikel aufgefallen: https://www.piko-shop.de/index.php?vw_ty...ail&vw_id=28248. Leider sind noch keine Bilder oder eine detaillierte Beschreibung, Bedienungsanleitung o.ä. vorhanden.
Meine Frage: Da Piko ja seine Elektronikkomponenten nicht selber entwickelt und produziert, muss es doch etwas (auch preislich) Vergleichbares bereits am Markt geben? Ich habe allerdings beim googlen nichts gefunden - kann mir da jdm. weiterhelfen?
Hintergrund: Meine Gartenbahn ist nicht sehr groß (knapp 30 Meter Gleis) und nur "Zweitanlage" (nach H0) für laue Sommerabende. Bis jetzt steuere ich mit einem Trafo aus einem Piko Startset mit einer einzigen Einspeisung. Nachteil an der Geschichte ist, dass ein kabelgebundener Regler doch eher unflexibel ist, bei Langsamfahrt die Spannung weit weg von der Einspeisung zu stark abfällt, der Trafo für zweimotorige Loks zu wenig Power hat und ich nur eine Lok steuern kann.
All diese Nachteile ließen sich theoretisch mit dem obigen Piko-Artikel (oder etwas vergleichbaren) erledigen. Digital fahren oder die Loks gar auf Akkubetrieb umbauen lohnt sich für mich, dafür ist (wie gesagt) die Anlage zu klein und die Nutzung zu selten.
Ich hatte davon bisher noch gar nichts gelesen. Für mich klingt das, auf den ersten Blick, nach einer relativ einfachen Lösung. Gerade für seltenen Betrieb ist eine nicht-schienenstrom-gebundene Antriebstechnik, nach meinen Erfahrungen, sehr empfehlenswert. Man spart sich das zeitraubende Schienenputzen und kann auch spontan mal fahren. Ich selber empfinde den Aufwand zur Umrüstung auf Akkutechnik mittlerweile nicht mehr als sehr groß, habe aber auch schon ein paar Loks umgerüstet und somit etwas Übung. Wenn man sich das trotzdem ersparen möchte, dann klingt die Piko-Beschreibung sehr gut, finde ich. Bei Loks mit mehreren Motoren wird wohl lediglich die Gesamtfahrzeit kürzer ausfallen. Aber das wäre eine Frage, den der Piko-Kundendienst beantworten könnte.
Viele Grüße Tobias.
Meine Gartenbahnanlage: Waldbahn Horska Dolina H0-Kleinanlage (wiederentdeckt): Kirchberg p.s.: Auch eingetragen bei: gartenbahnen-in-deutschland.de
Bei PIKO wird man wohl noch abwarten müssen, bis die Teile ausgeliefert werden. Die Beschreibung ist meiner Meinung nach nicht eindeutig, ob die Steuerung für Gartenbahnloks allgemein gilt, oder für die Pikoloks mit Batteriebetrieb. MfG Werner
Das ist sicher nicht nur für Piko Batterie-Loks, denn der Empfänger kann laut Beschreibung wahlweise an Batterie(n) angeschlossen werden oder an eine Gleichstromquelle [7-22 Volt] oder an den Schienenstrom.
Bei PIKO wird man wohl noch abwarten müssen, bis die Teile ausgeliefert werden. Die Beschreibung ist meiner Meinung nach nicht eindeutig, ob die Steuerung für Gartenbahnloks allgemein gilt, oder für die Pikoloks mit Batteriebetrieb. MfG Werner
Hallo Johannes. Ich bin zufällig durch das Video auf EASY Train Control aufmerksam geworden. Der Vollständigkeithalber hab ich dann noch die beiden anderen Links angeführt. Den Zusammenhang zu dem von dir aufgeführten Link https://www.train-line45.de/zubehoer/ste...e-susi-goldcaps verstehe ich nicht. Habe ich etwas übersehen? MfG Werner
Hallo, Funk und Schienenspannung? Eine seltsame Mischung. Da kann ich ja gleich bei nur einer Lok beim Analogbetrieb bleiben, denn ich komme dann nicht um das Reinigen der Gleise herum. Volker
beim Rumstöbern fand ich auch diese EASY Train Control-Funkfernsteuerung. Diese erschien mir technisch sehr simpel, da ich irgendwo eine Beschreibung gefunden hatte, wo ersichtlich ist, dass diese Steuerung nur drei oder vier Fahrstufen hat. Außerdem konnte ich keine vernünftige Bezugsquelle mehr finden (entweder ausverkauft oder nur noch im Ausland erhältlich).
Anscheinend hat PIKO hier doch etwas "eigenes" geschaffen, bzw. ein Produkt aus dem R/C Modellbau adaptiert. Müssen wir halt abwarten, bis neue Infos ersichtlich sind.
Thema Gleisreinigung: Bei meiner übersichtlichen Gleislänge komme ich mit dem LGB "Schienenschrubber" gut zurecht. Meine Gleise liegen jetzt seit 2016 draußen, gibt keine großen Probleme. Nicht größer, als bei jeder anderen Zweileiteranlage (deswegen fahr ich in H0 Märklin, da hatt ich noch nie Probleme *stichel* ). Bei einer weitläufigen Anlage würde ich meine Gleise allerdings auch nicht zur Stromversorgung verwenden.
Schön an der ganzen Geschichte wäre halt, dass mein Sohn und ich jeweils sein eigenes Tfz unabhängig steuern könnten ohne großen Installations- und finanziellen Aufwand.
Moin Werner, das ist eine weitere Funksteuerung in Gartenbahngröße, die sowohl über Schienenstrom (dort aber nur Stromversorgung, keine Steuerungsinformation) als auch über Akku angetrieben werden kann. Schöne Grüße Johannes
Spur G im Garten, H0m im Hause. Lenz LZV100 mit Rocrail auf RasPi, Manhart-Funky und RocoWLM.
Zitat Hallo, Funk und Schienenspannung? Eine seltsame Mischung. Da kann ich ja gleich bei nur einer Lok beim Analogbetrieb bleiben, denn ich komme dann nicht um das Reinigen der Gleise herum. Volker
Moin Volker, natürlich, solange Du Dich auf nur eine (1) Lok beschränkst. Erfahrungsgemäß hält das aber keiner lange durch.
Neben Funk und Schienenspannung ist im Gartenbahnbereich auch Funk und Echtdampf/Livediesel/Akku sowie Echtdampf mit Digitalsteuerung über das Gleis üblich. Also bitte nicht wundern, wenn beim Blick über den Tellerrand in die Welt der Großbahnen erschreckend ungeahnte Möglichkeit aufgezeigt werden.
Schöne Grüße Johannes
Spur G im Garten, H0m im Hause. Lenz LZV100 mit Rocrail auf RasPi, Manhart-Funky und RocoWLM.
Zitat Bei einer weitläufigen Anlage würde ich meine Gleise allerdings auch nicht zur Stromversorgung verwenden.
Moin Christian, 200qm Anlagengröße (20x10m) mit einer Einspeisung in die Gleise zur Stromversorgung. Das ist meine Gartenbahn, funktioniert seit Jahrzehnten.
Schöne Grüße Johannes
Spur G im Garten, H0m im Hause. Lenz LZV100 mit Rocrail auf RasPi, Manhart-Funky und RocoWLM.
Hallo Johannes, ich kenne die Szene. Funkgesteuerte Loks sind für mich absolut kein Neuland. Baue Loks im Auftrag ab Spurweite 45mm auf Funk um. Dabei handelt es sich auch um Echtdampfloks auf 45mm, elektrisch angetriebene Loks in 5-Zoll (Spurweite 127mm) und 7,25-Zoll (Spurweite 184mm). Dafür habe ich auch eigene Funktionsbausteine entwickelt. Die Anforderungen, gerade in 5- und 7,25-Zoll, sind da erheblich höher. Teilweise wird da mit Strömen von bis zu 200A gearbeitet. Da ist eine LGB-Lok im wahrsten Sinne Spielzeug. Bei LGB-Schienen reicht problemlos eine Einspeisung, selbst bei großen Anlagen. Einzig die Qualität der Schienenverbinder ist hier entscheidend. LGB-Schienen haben einen resultierenden Querschnitt > 8qmm. Volker
Habe schon einige Modellbahnloks auf Akku / Funkfernsteuerung umgebaut, hauptsächlich solche der Baugrösse 1 (1:32) oder grösser. Ich verwende Bausteine von Deltang, Peter Spoerer oder das Crest Train Engineer Revolution System. Letzteres ist recht teuer kann aber mit einem Sender mehrere Modelle steuern, die Empfänger haben Funktionsausgänge, einstellbare Parameter für Beschleunigung / Verzögerung, Soundfunktionen usw. Ein weiterer Lieferannt: Fosworks. Leider ist mir nicht bekannt ob diese Produkte von Händlern in Deutschland verkauft werden. Das Piko Produkt werde ich mir sicher ansehen sobald es lieferbar ist.
Ich habe versuchsweise auch mal eine H0 Doppellok auf Akku / Funkfernsteuerung umgebaut, funktioniert vorzüglich. Wen es interessiert kann es hier nachlesen.
Überlegen sollte man sich auch was es ausser den Akkus und der Fernsteuerung sonst noch braucht und in das Modell eingebaut werden muss, z.B. Schalter, Ladebuchsen, Sicherung usw. Braucht alles Platz und soll möglichst nicht sichtbar sein. Am Anfang des oben verlinkten Beitrages habe ich meine Überlegungen dazu beschrieben.
Hallo Beat, Peter Spoerer und Fosworks Sender basieren auf Deltang Komponenten. Ich habe auf Deltang-Basis den Selecta Sender und auch einen Sender mit Geschwindigkeit, 3 doppelten Schalt/Tastfunktionen und Hupe im Einsatz. Empfänger allerdings normale Spectrum-Bausteine, da ich 100A-Fahrtregler ansteuern muss. Mit dem Selecta-Sender kann man 12 Loks steuern. Bedienung dabei ähnlich einer MS2. Volker
Zitat Schön an der ganzen Geschichte wäre halt, dass mein Sohn und ich jeweils sein eigenes Tfz unabhängig steuern könnten ohne großen Installations- und finanziellen Aufwand.
Hallo Christian. Falls dein Sohn noch im "Playmobilalter" sein sollte? Die Loks und Züge laufen auch auf 45mm Gleisen. Ich würde dir in diesem Fall vom Kauf einer Lok mit blauer Fernsteuerung abraten. Die wird noch im [s]24[/s] 27Mhz Bereich betrieben und ist sehr störanfällig. Ich hatte aus diesem Grund einen Umbau auf Playmobilbasis nachträglich mit einer 2,4GHz Fernsteuerung ausgerüstet. Siehe viewtopic.php?f=47&t=139892&start=150#top. mfG Werner
Zitat Ich würde dir in diesem Fall vom Kauf einer Lok mit blauer Fernsteuerung abraten. Die wird noch im 24Mhz Bereich betrieben und ist sehr störanfällig.
Da stimme ich zu, das ist so, die blaue Playmobil-RC-Fernsteuerung (1. Generation) ist sehr störanfällig! Allerdings sind es – glaube ich – 27 MHz.
Es gibt eine neuere 2,4-GHz-Fernsteuerung, Reichweite mit ca. 10 m angegeben [ von der gelben moderneren Diesellok 5258 [KLICK -> ANLEITUNG]], aber die kann nur 4 Stufen (kein stufenloses Beschleunigen/Bremsen) beim Fahren (langsames Fahren nur mit Waggons möglich), kann ich also auch nicht wirklich empfehlen.
Zitat Ich würde dir in diesem Fall vom Kauf einer Lok mit blauer Fernsteuerung abraten. Die wird noch im 24Mhz Bereich betrieben und ist sehr störanfällig.
Da stimme ich zu, das ist so, die blaue Playmobil-RC-Fernsteuerung (1. Generation) ist sehr störanfällig! Allerdings sind es – glaube ich – 27 MHz.
Hallo Daniel. Du hast recht, es muss 27 MHz heißen.
Beim obrigen Zitat ist irgend etwas schiefgelaufen. Dort dürfte nicht [color=#4040FF]lpkf608 erscheinen, sondern Lanz-Franz. MfG Werner (Lanz-Franz)
Klingt für mich jetzt nicht uninteressant, vielleicht hol ich mir so ein Sender/Empfänger-Set, nur schade dass die Teile jetzt erst zum Sommerende von Piko auf den Markt gebracht werden.
Hallo Christian, und ist veraltete Technik. Maximal 8 Funkkanäle. Mit dem Neunten beeinflußt du dann eine schon vorhandene Lok zusätzlich. Wieso nicht Frequenzhopping wie heute bei RC üblich und nahezu unbegrenzte Anzahl an Loks? Volker
Moin, LGB MZS I aus dem letzten Jahrtausend läßt grüßen. Dort gab es auch nur 8 adressierbare Loks.
Wenn man nur 8 oder weniger hat, sicherlich kein Problem. Aber was tun, wenn da plötzlich 15 Loks rumstehen und man nicht dauernd die Adressen passend umprogrammieren will? Bei mir wurde es dann eine Lenz-Zentrale. Mit dem Lenz-Telefonadapter sogar mit schnurlosem Handregler!
Schöne Grüße Johannes
Spur G im Garten, H0m im Hause. Lenz LZV100 mit Rocrail auf RasPi, Manhart-Funky und RocoWLM.
Schon klar, dass das kein Hightech ist - aber das ist ja auch das interessante daran - für die Gartenbahn muss es meiner Meinung nach kein hochkomplexes System sein. Die maximale Anzahl von 8 Lokomotiven (bzw. 8 verschiedenen Lok-"Adressen") ist für mich kein Problem. Momentan besitze ich nur eine Lok. Ein Schienenbus und eine Reichsbahn-V100 wären so meine Wunschmodelle, also werden es max. 3 verschiedene Fahrzeuge sein in Zukunft.
Je mehr verschiedene Fahrzeuge man hat, desto rentabler wird natürlich ein Digitalsystem wie die von Johannes angesprochene LGB MZS, gerade wenn man die umfangreicheren Funktionsmöglichkeiten mit einkalkuliert. Wobei hier der Handregler über Kabel mit der Zentrale verbunden ist - das ist ein gravierender Nachteil.
Die Kosten sind halt hier überschaubar. 70 Euro pro Lok ist nicht teuer. Ansonsten braucht man nichts bzw. ich hab noch ein altes 24 Volt Batterie Ladegerät, das würde ich dann für die Dauerstromversorgung nehmen. Es ist eh ein Wahnsinn, was für die Netzteile verlangt wird, egal ob von Piko oder LGB. Im Vergleich dazu: Ein ausrangiertes Notebook Netzteil gibts bei ebay für unter 10 Euro, und die liefern tw. über 4 A Strom, genug für zwei G-Spur Loks. Ob so ein Netzteil das natürlich im Dauerbetrieb packt, ist die zweite Frage. Aber ich habe ja das alte LKW-Ladegerät... .
Hallo, ok, 70,--€ für ein komplettes Kit um eine Lok funkfernsteuerbar zu machen und so sogar unabhängig von Gleisspannung zu werden (wenn man Akkus in die Lok einbaut) wäre ja sogar bei der eingeschränkten Zahl an Kanälen noch hinnehmbar. Warum aber gibt es eine Einschränkung der Fahrstufen in Abhängigkeit der Versorgungsspannung? Das hört sich für mich so an, dass pro Fahrstufe immer konstant ca. 1V mehr an den Motor gegeben werden, also nix PWM wie in heutigen Decodern üblich, denn da liegt immer die volle Betriebsspannung am Motor an und es wird über die Einschaltdauer die Geschwindigkeit beeinflusst. Volker