RE: Klapp-Diorama Bad Wernberg

#1 von Werner_bei_Stummi , 15.09.2019 20:36

Hallo zusammen,

vielleicht bin ich im Forum "Anlagenplanung" nicht in Gänze richtig, da Planung und Rohbau incl. der Gleisverlegung auf der Hauptebene schon fast abgeschlossen sind. Daher wäre der Beitrag vielleicht auch unter "Meine Anlage" denkbar?!

Jedenfalls wollte ich die Möglichkeit einer Vorstellung gerne nutzen. Vielleicht bin ich auch ein wenig spät damit dran, da der Rohbau abgeschlossen ist und die Gleise fast komplett liegen. Die Bahnsteige sind vielleicht etwas kurz geraten, aber vielleicht ja auch nicht?! Ist ja Nebenbahn.
Ich wollte die Anlage nicht breiter bzw. länger als 4 Meter bauen aus Sorge um die Stabilität der Konstruktion, aber im Nachhinein wäre es wohl doch möglich gewesen.
Zudem bin ich noch unsicher bezüglich einer möglichen Oberleitung und der Position von Signalen. Habe eine Oberleitung noch nie gebaut und mit einer Oberleitung soll es auch nicht "überladen" wirken.
Zu Oberleitung und Signalen habe ich die entsprechende Wintrack-Datei unten angehängt.

Der Schattenbahnhof in der unteren Ebene ist bislang nicht ausgeführt, lediglich ein Durchgangsgleis existiert als Provisorium. Zudem hat die Ausgestaltung der Anlage noch nicht begonnen.

Modellbahnerfahrungen habe ich vor Beginn dieser Anlage zuletzt als Kind bzw. Jugendlicher gemacht, ist also schon ein ziemliches Weilchen her.

1. Titel
"Bad Wernberg"
Klapp-Diorama eines Nebenbahn-Bhf's in Epoche III

2. Spurweite & Gleissystem
H0, Tillig Elite

3. Raum & Anlage
3.1 Raumskizze, evtl. auch Bilder davon
Die Anlage ist nicht auf maximale Nutzung des Raumes geplant, eher auf einen "Schaukastencharkter" und auf einen bequemen Zugang beim Bau ohne viel Überkopf-Arbeiten.
Viel mehr als die genutzte Länge von 4 Metern gibt der Raum auch nicht her. Daher verzichte ich hier auf eine Dastellung des Raumes.

3.2 Anlagenform (L, U, Rechteck, An der Wand entlang...)
Die Rechteck-Anlage hat zwei Ebenen, also noch einen tiefer gelegenen Schattenbahnhof.
Die Anlage ist, wie bereits gesagt, als Diorama konzipiert und läßt sich von allen Seiten erreichen, da auf einem Gestell mit Rollen gebaut. Sie läßt sich von der Wand wegrollen.
Diorama heißt hier: man schaut in einen beleuchteten "3D-Bilderrahmen".

3.3 Anlagengrösse oder verfügbare Fläche im Raum
Die Anlagentiefe beträgt 105 cm bei einer Länge von 400 cm.
Die Hauptebene ist zum einfacheren Arbeiten auf 78 cm Tiefe begrenzt (Maß bis zur Kulisse) und sie ist um 90° hochklappbar.
Der verbleibende, fixe "Streifen" (27 cm) hinter der Kulisse (105 cm - 78 cm = 27 cm) ist von der Rückseite erreichbar und auf den Haupt-Ebene in zwei Modulsegmente geteilt.
Die schwere Klappe (4 Meter x 0,78 Meter) ist mit 3 Gasdruckfedern für komfortables Anheben gedämpft.
Wie bereits erwähnt, wollte ich mir das Überkopfarbeiten weitgehend ersparen und die, wie ich finde, unschönen Segmentübergänge im sichtbaren Bereich.
Mit Aufwand läßt sich die Anlage in zwei Teile (Hauptebene und Schattenbahnhof) zerlegen und kann dann durch Türrahmen gebracht werden.
Sie ist somit bedingt (nur, wenn es mal unbedingt sein muß transportfähig bei einer Länge von 4 Metern.

im Gegensatz zur 3D-Ansicht ist das Bahnhofsmodell Neufen vorgesehen. Die 3D-Ansicht ist nur beipielhaft zu nehmen; habe nur wenige Grafiken.



4. Technisches
4.1 Modellbahn vs. Spielbahn
Dargestellt wird ein beschaulicher Bahnhofsbetrieb im Nachkriegsdeutschland an einem fiktiven Kurort im Mittelgebirge.
Unter Berücksichtigung von Aufwand und Kosten wird möglichst eine täuschend echte Atmsophäre bzw. Dastelllung angestrebt, "Nietenzählen" aber nicht.
Die Anlage soll auch Spielspaß bieten. Es können Anreisen und Abreisen mit diversen Ganituren sowie ein wenig Güterverkehr nachgebildet werden.
Zudem ist ein Mini-Betriebswerk mit Dieseltanke und ein einständiger Lokschuppen mit Kohlebunker geplant.

4.2 Hauptbahn und/oder Nebenbahn
eingleisige Nebenstrecke mit einem Abzeig am Bahnhof "Bad Wernberg" zu dem unbedeutenden Kleinstbahnhof ("Bad Lantis") mit Ausweichgleis im Schattenbereich der Hauptebene, dessen Ausfahrt wieder in die Haupstrecke einmündet.

4.3 Mindestradius (sichtbar / verdeckt)
Sichtbar: 450 mm (kurze Strecke mit Übergangsbogen bis auf den benannten Radius reduziert)
Verdeckt: 360 mm

4.4 Maximale Steigung
2,6%

4.5 Maximale Zuglänge
Die Bahnsteiglänge (Gleise für alle Richtungen) ist leider auf ca. 120 cm begrenzt.
Durchfahrtzüge können aufgrund der Schattenbahnhofslänge deutlich länger sein.

4.6 Anlagentiefe (minimal, maximal)
105 cm, allseitig begehbar, sichtbar nur 78 cm.

4.7 Eingriffslücken / Servicegang
Anlage auf Rollen, rundum begehbar

4.8 Anlagenhöhe der Hauptebene
103 cm

4.9 Schattenbahnhof / Fiddle Yard
untere Ebene (-25 cm): Schattenbahnhof "Conbachthal" 5 bis 7 gleisig
untere Ebene (-25 cm): Schattenbahnhof "Wernbachklamm" 5 bis 7 gleisig
hinter der Kulisse (+/- 0): Schattenbahnhof "Bad Lantis" 2 gleisig

4.10 Oberleitung ja / nein
Aktuell in Planung. Im sichtbaren Bereich wird mit Pantos am Fahrdraht gefahren, aber ohne Strom am Draht.
Im Tunnel oder Schattenbereich wird auf Farhdraht verzichtet, ausser bei mangelnder Höhe wird ein Fahrdraht zum "Einfangen" verwendet.
Es gibt eine Sommerfeldt-Ausarbeitung als Dateien im Anhang.

5. Steuerung
5.1 Fahren analog oder digital
digital

5.2 Steuern analog oder digital
digital, Planung mit ECoS und ECoSDetector

5.3 PC-Steuerung
Optional (wird mit vorbereitet), TC oder itrain

6. Motive
6.1 Epoche
Epoche III
Man kann aber noch erkennen, dass in Epoche II der Kurort eine Blütezeit hatte. Daher auch Stilelemente aus früherer Zeit.

6.2 Bahnhofstyp(en)
Sichtbar: Durchgangsbahnhof (4 Bahnsteiggleise) mit Abzweig
Schattenbahnhof Hauptebene: kleiner Durchgangsbahnhof mit Ausweichgleis
Schattenbahnhöfe untere Ebene: zweiteiliger Bahnhof, insgesamt 10 bis 14 Gleise möglich, Durchgang und Wenden möglich

6.3 Landschaft
Mittelgebirge

6.4 Szenerie (Stadt, Vorstadt, Land; Industrie, Gewerbe)
Kleiner Kurort, Kurbetrieb, Holzwirtschaft

6.5 Bw (Bahnbetriebswerk), Lokeinsatzstelle (Kleinst-Bw)
einständiger Lokschuppen, Bekohlung und Dieseltanke
ein wenig Güterabfertigung, kleines Holzlager und Stückgutabfertgung für den Kurbetrieb

7. Sonstiges
7.1 Vorhandene Fahrzeuge
ESU V60, ESU VT 858, Trix T3 (von 2015)

7.2 Vorhandener Gleisplan (eigener, Link zu anderen)
eigener Entwurf, siehe auch Anhang.



7.3 Betrieb als Einzelspieler oder zu mehrt
Einzeln und optional auch zu zweit.

7.4 Budget
ja, jährliches Limit.

7.5 Zeitplan
Zuerst Ausbau der Hauptebene, später Schattenbahnhof untere Ebene und zuletzt die PC-Steuerung.
Zeitliche Vorgaben gibt es nicht.

8. Anhänge
Hier meine WinTrackdatei mit WinTrack12 erstellt.


Herzliche Grüße
Werner

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Werner_bei_Stummi
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RE: Klapp-Diorama Bad Wernberg

#2 von cs67 , 15.09.2019 22:24

Hallo Werner,

aus deinem Forumsnamen nehme ich mal an, dass ich dich so richtig anspreche.

Zu aller erst ein Herzliches Willkommen bei den Stummis bzw. hier im Planungsforum

Zum zweiten ein fettes Lob bzgl. deines Einstiegs hier. Umfangreich ausgefüllter Fragebogen -
das würden die Planungskollegen sich gerne immer wünschen
Und dann noch mit hinterlegter Wintrack-Datei ... hast du komplett selber geplant ? So was sieht man nicht alle Tage

Und Drittens: Ja du bist falsch hier Dir ist planungstechnisch wahrlich nicht mehr wesentlich weiter zu helfen.
Natürlich könnte man über Nuancen diskutieren - aber in dem Anlagenstadium : - das Teil ist TOP !!

Wenn das deine erste Anlage nach Kindheits-/Jugendtagen ist - dann hast du dich mächtig ins Zeug gelegt.
Du demontrierst hier einen tollen Anlagenbau - herrlich illustriert - wenn du in der Ausgestaltung nur halb so penibel bist,wird das eine
tolle Anlage CHAPEAU

Zitat

Zudem bin ich noch unsicher bezüglich einer möglichen Oberleitung und der Position von Signalen



Vielleicht hast du Glück und Heinz/ET65 liest hier mit. Wenn er solch eine Vorstellung liest, ist er zweifelsfrei ebenfalls begeistert.
Er kennt sich (nicht nur) in Oberleitungsplanung richtig gut aus. Ich könnte mir fast vorstellen, dass er dir mit Rat und Tat zur Seite steht.

Zitat

Die schwere Klappe (4 Meter x 0,78 Meter) ist mit 3 Gasdruckfedern für komfortables Anheben gedämpft.



Dazu würde ich gerne mal noch ein paar Details mehr erfahren. Wäre schön, wenn du das im Detail illustrieren könntest.

Ansonsten - wünsche ich Dir weiterhin viel Spaß und gutes Gelingen mit deiner Anlage. Ich bleib' in jedem Fall am Ball.

P.S.
Du kannst bei den Moderatoren den Antrag stellen, deinen Thread in den "Anlagenbau" umzuziehen


Herzliche Grüße
Christoph

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RE: Klapp-Diorama Bad Wernberg

#3 von Werner_bei_Stummi , 15.09.2019 22:47

Hallo Christoph,

vielen Dank für das dicke Lob . Da bin ich auch erleichtert, da ich mir schon vorgeworfen hatte, die Anlage nicht in einem frühren Stadium vorgestellt zu haben, um Schwächen möglichst zu minimieren.
Aber so ganz verkehrt scheint ja der Bahnhof nicht geworden zu sein. Zwar ist die Frage nach dem Gleisplan zum jetzigen Zeitpunkt eher akademischer Natur, aber für mein Gemüt wäre da eine Rückmeldung dennoch schön.

Ja, habe ich vollständig allein geplant. Habe ich so knapp zwei Jahre überlegt und hier im Stummiforum mitgelesen. Dafür auch ein Dankeschön ans Forum.

Die Sache mit dem Umzug ins andere Forum werde ich demnächst mal anfragen.

So weit für heute
Gruß Werner


Herzliche Grüße
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RE: Klapp-Diorama Bad Wernberg

#4 von Werner_bei_Stummi , 15.09.2019 22:50

habe noch vergessen: Zur Hydraulik werde ich mich demnächst noch mal äußern.
Gruß an Christoph

Werner


Herzliche Grüße
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RE: Klapp-Diorama Bad Wernberg

#5 von Werner_bei_Stummi , 16.09.2019 15:41

Ein Hallo an Christoph und alle anderen,

die "Berechnung" der Gasdruckfedern war nicht ganz einfach. Es ist der zu erwartende Schwerpunkt der Klappe und ihr zu erwartendes Gewicht zu ermitteln. Daraus läßt sich die Geometrie bzw. die Maße zum Einbau bestimmen wodabei darauf zu achten, dass die Gleise nicht verbaut werden.
Die Klappe ist, wie auf dem ersten Foto zu sehen, über Edelstahlschaniere gelagert. So ca. 15 Stück.

Hier ein paar Fotos.


Hier noch eine Skizze:
[attachment=0]Feder.pdf[/attachment]


So weit erst mal, habe wohl jetzt genug Verwirrung gestiftet.
Gruß Werner


Herzliche Grüße
Werner

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RE: Klapp-Diorama Bad Wernberg

#6 von Werner_bei_Stummi , 16.09.2019 15:48

Noch eine Frage an Christoph,

wollte dem Moderator die Option anbieten, mit dem Beitrag in Anlagenbau umzuziehen, aber ich wieß nicht, wie ich das machen könnte.
wie geht das?

Gruß Werner


Herzliche Grüße
Werner

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RE: Klapp-Diorama Bad Wernberg

#7 von kleiner Wolf , 16.09.2019 15:56

Hallo Werner,
schreib einfach Armin [Stummilein] per PN wegen dem Umzug in die Rubrik Anlagenbau an.


Gruß
Roland




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RE: Klapp-Diorama Bad Wernberg

#8 von Werner_bei_Stummi , 16.09.2019 16:17

Hallo Roland,
[quote="kleiner Wolf" post_id=2011536 time=1568642181 user_id=18735]
schreib einfach Armin [Stummilein] per PN wegen dem Umzug in die Rubrik Anlagenbau an.
[/quote]
schön, aber wie ist der Weg dahin? Wie finde ich die Adresse oder was genau muss ich tun? Wer ist Armin und was heißt in eckigen Klammern Stummi?

Gruß Werner


Herzliche Grüße
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RE: Klapp-Diorama Bad Wernberg

#9 von kleiner Wolf , 16.09.2019 16:30

Zitat

Hallo Roland,
schön, aber wie ist der Weg dahin? Wie finde ich die Adresse oder was genau muss ich tun? Wer ist Armin und was heißt in eckigen Klammern Stummi?


memberlist.php?mode=viewprofile&u=2&sid=e704606593a66fe289e4e93973c66d11


Gruß
Roland




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RE: Klapp-Diorama Bad Wernberg

#10 von Werner_bei_Stummi , 23.09.2019 20:13

Hallo,

Wer kennt sich denn mit der Realisierung von Sommerfeld Oberleitungen aus : Ist die Planung so in Ordnung, oder gibt es Korrekturbedarf ?
Und sind die Signale gut gesetzt ? Oder besser anders ?

Es grüßt
Werner


Herzliche Grüße
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RE: Klapp-Diorama Bad Wernberg

#11 von ET 65 , 26.09.2019 07:01

Hallo Werner,

irgendwie kommt mir da etwas bekannt vor. Gab es nicht schon mal einen Ausschnitt von dem Plan?

Ich habe Dir mal etwas zukommen lassen (per PN, da ich eine Grundsatzdiskussion hier im Thread vermeiden möchte). Fahrleitung und Signale habe ich mir angeschaut.
Wenn Du magst, stell Deine Entscheidung hier wieder als Basis für weitere Diskussionen ein.

Gruß, Heinz

PS: Und ein Merker gesetzt, damit ich den Beitrag wiederfinde.


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RE: Klapp-Diorama Bad Wernberg

#12 von Werner_bei_Stummi , 26.09.2019 16:53

Hallo Zusammen,

nach einer netten und produktiven Konversation per PN mit Heinz (ET 65) über Oberleitung und Signalsetzung der Anlage kann ich nun ein Update zum Gleisplan eingestellen. An dieser Stelle noch ein dickes Danke an Heinz.

Signale:
Die Signalisierung ist nun von Gruppenausfahrsignalen auf Einzelsignale umgestellt, u.a. wegen zwei Ausfahrten im Westen. Platz ist zwar knapp, aber geht.
"Die im Ostkopf aufgestellten Sperrsignale sind ... alle überflüssig, da durch entsprechende Weichenstellungen die Einfahrt in die Hauptgleise zuverlässig verhindert wird. ...
Im Westkopf fehlen dafür genau diese Gleissperrsignale (oder auch Gleissperren) in Verlängerung von Gleis 1. Das oberhalb von Gleis 1 liegende Gleis an der Ladestraße und Rampe ist wiederum durch eine Weiche geschützt. Das Umstellen der Weiche ist dann die Zustimmung zum Ein- und Ausfahren."

Auf der Paradestrecke ist Weichenverbindung als Blockstelle mit Schutzsignalen auf allen drei Gleisen ausgebaut.

Oberleitung:
Es wurde ein Fahrdraht über die DKW zu Gleis 3 gelegt, um gegebenenfals vom Stumpfgleis nach Westen (mit Richtungswechsel für z.B. kleine Elektrotriebwagen) ausfahren zu können.

Ostteil (rechts)


Westteil (links)


Hinweis von Heinz zur Problematik von Einkürzungen der Radien bei Weichen:
Bild der Verkürzungen der Weichen (W2 und die rote 85343 in der westlichen Ausfahrt). Die rote (im Bild unten) wurde leicht gebogen, aber ein kleiner Tick fehlt noch, wie auf dem Bild zu sehen. Wird nachgebessert.

gekürzte Weichenverbindung


Zu guter Letzt:



aktualisierte Wintrack-Datei
[attachment=0]track63-tillig-vs3-ol-quer.tra[/attachment]


Herzliche Grüße
Werner

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RE: Klapp-Diorama Bad Wernberg

#13 von ET 65 , 26.09.2019 18:46

Hallo Werner,

bitte nicht die Schachbretttafeln vergessen, wenn das Signal links vom Gleis steht.

Gruß, Heinz


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RE: Klapp-Diorama Bad Wernberg

#14 von kleiner Wolf , 26.09.2019 19:35

Hallo Werner und Heinz,

es gibt aus meiner Sicht einen klitzekleinen Kritikpunkt und zwar die Standorte der Signale.
Um Fehleinschätzungen zu vermeiden sollten Signale immer auf gleicher Höhe stehen oder paarig zusammengefasst werden.
Zeige immer gerne dieses Bild.
Da hat ein schönes Vorbild was die Signalaufstellung an den Bahnsteiggleisen betrifft.


Gruß
Roland




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RE: Klapp-Diorama Bad Wernberg

#15 von Werner_bei_Stummi , 26.09.2019 20:21

Hallo Roland,

sehr schönes Foto . Aber wie ist das hier zu realisieren?

Das Problem ist, dass der Lokführer möglichst vor dem Signal stehen sollte (sonst sieht er nicht so viel davon) und dass so viel Bahnsteiglänge wie möglich genutzt werden soll (ist nicht ganz so lang, wie gewünscht).
Das führt dazu, dass die Signale möglichst weit vorn stehen müssen . Da ist es eng, aber ich bin da offen für interessante Lösungen. Hast Du eine Idee?


Herzliche Grüße
Werner

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RE: Klapp-Diorama Bad Wernberg

#16 von Schwelleheinz , 26.09.2019 21:07

[quote="kleiner Wolf" post_id=2014813 time=1569519324 user_id=18735]



[/quote]

Hoppla, wie kommt den Waldshut da hin flaster:


Grüße vom Hochrhein,

Hans-Dieter

Vorbild als Modell: Betriebsdiorama Bhf Säckingen

Nostalgieanlage: Märklin M Anlage 17 neu gestrickt

Im FAM: Märklin-Anlage nach Faller D850 Vorschlag
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RE: Klapp-Diorama Bad Wernberg

#17 von ET 65 , 26.09.2019 21:31

Hallo Roland,

Werner und ich haben einige Varianten durchdiskutiert. Da er Formsignale einsetzen möchte, kommt außer den jetzt vorhandenen Positionen (die noch einigermaßen Zuglängen am Bahnsteig erlauben) nur noch die Variante mit Signalbrücke in der Ost- und Westausfahrt in Betracht. Diese ist auf Grund der fehlenden Verfügbarkeit in Wintrack noch nicht angesprochen.

Fällt Dir sonst noch eine Variante ein, ohne die Zuglängen am Bahnsteig zu sehr einzukürzen?

Gruß, Heinz


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RE: Klapp-Diorama Bad Wernberg

#18 von kleiner Wolf , 26.09.2019 21:33

Zitat

Hallo Roland,
Das Problem ist, dass der Lokführer möglichst vor dem Signal stehen sollte (sonst sieht er nicht so viel davon) und dass so viel Bahnsteiglänge wie möglich genutzt werden soll (ist nicht ganz so lang, wie gewünscht).
Das führt dazu, dass die Signale möglichst weit vorn stehen müssen . Da ist es eng, aber ich bin da offen für interessante Lösungen. Hast Du eine Idee?


Hallo Werner,
ich glaube wir reden aneinander vorbei.
Es geht nicht wie weit die Signale von der Bahnhsteigkante wegstehen, sondern bei parallelen Gleisen wo in der gleichen Richtung ausgefahren wird sollten die Signale auf gleicher Höhe stehen.
Wo dies nicht möglich sollten immer 2 Stück auf gleicher Höhe stehen.
Dies zeigt das Bild von Bahnhof Waldshut sehr schön.
Grundlagen zur Signalaufstellung findest du hier https://tu-dresden.de/bu/verkehr/ibv/vst...hek/grundsaetze.


Gruß
Roland




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RE: Klapp-Diorama Bad Wernberg

#19 von kleiner Wolf , 26.09.2019 21:42

[quote="ET 65" post_id=2014857 time=1569526300 user_id=6560]
Fällt Dir sonst noch eine Variante ein, ohne die Zuglängen am Bahnsteig zu sehr einzukürzen?
[/quote]
Hallo Heinz,

auf Anhieb nichts, ohne jetzt größere Eingriffe in den GP vorzunehmen.
Man man kann auch gut mit der jetzigen Signalaufstellung leben.
Bei der Signalbrücke fällt mir wohl die Bekannteste in Harzburg ein.


Gruß
Roland




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RE: Klapp-Diorama Bad Wernberg

#20 von ET 65 , 26.09.2019 21:46

[quote="kleiner Wolf" post_id=2014861 time=1569526399 user_id=18735]... Grundlagen zur Signalaufstellung findest du hier https://tu-dresden.de/bu/verkehr/ibv/vst...hek/grundsaetze.
[/quote]Hallo Roland,

vielen Dank für den Link. Der Einwand, dass diese Unterlagen für die DR-Ost gelten (und wohl nicht 100 %ig identisch zur Deutsche Bundesbahn sind), sei mir erlaubt.
Im Grundsatz hast Du aber mit Deiner Forderung Recht. Für mich war am Ende genau Punkt 1.37 maßgeblich, dass bei möglichst langen Zügen und rechts vom Gleis stehenden Signalen, diese Signale auch vom Triebfahrzeugführer möglichst früh und eindeutig erkannt werden können.

Verbesserungsvorschläge sind wie schon geschrieben, gerne willkommen.

Gruß, Heinz


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RE: Klapp-Diorama Bad Wernberg

#21 von Werner_bei_Stummi , 26.09.2019 21:57

Hallo Roland,

das habe ich schon richtig verstanden, das es um die "Höhe" in Fahrtrichtung geht. Aber das Problem bleibt.
Selbst wenn es eine Signalbrücke in WinTrack gäbe, würde es nicht weiterhelfen, denn eine Signalbrücke für Formsignale ist mir als Modell nicht bekannt.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt von der Stummi-Gemeinde erschossen werde, weil der Vorschlag möglicherweise gegen alle (Signal-)Regeln geht, zeige ich doch mal folgende Idee:



Zu prüfen ist noch, ob der lichte Raum ausreicht und es wegen der Kurven mit den Signalmasten Problem gibt. Zudem ist das zugegebenerweise ungewöhnlich und vielleicht auch falsch u.a. im Sinne von nicht eindeutig, aber dazu hab ich ja die Experten hier.


Herzliche Grüße
Werner

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RE: Klapp-Diorama Bad Wernberg

#22 von kleiner Wolf , 26.09.2019 22:16

Zitat von Werner_bei_Stummi im Beitrag Klapp-Diorama Bad Wernberg

Selbst wenn es eine Signalbrücke in WinTrack gäbe, würde es nicht weiterhelfen, denn eine Signalbrücke für Formsignale ist mir als Modell nicht bekannt.


Weinert hat eine im Programm.
Bin mir nicht sicher, ob es diese als Fertigmodell gibt, oder nur als Bausatz.
Bei der Bausatzmontage braucht es aber schon einige Erfahrung im Löten, da ist nichts groß mit Kleben.
Zitat von Werner_bei_Stummi im Beitrag Klapp-Diorama Bad Wernberg

Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt von der Stummi-Gemeinde erschossen werde, weil der Vorschlag möglicherweise gegen alle (Signal-)Regeln geht, zeige ich doch mal folgende Idee:



Zu prüfen ist noch, ob der lichte Raum ausreicht und es wegen der Kurven mit den Signalmasten Problem gibt. Zudem ist das zugegebenerweise ungewöhnlich und vielleicht auch falsch u.a. im Sinne von nicht eindeutig, aber dazu hab ich ja die Experten hier.


Hier wird keiner erschosssen.
Was mir auffällt ist, du hast ein Problem mit dem Durchrutschweg.
Wenn dein Fahrplan ein gleichzeitiges Ein- und Ausfahren von West nach Ost vorsieht, sind die Signalstandorte ungünstig gewählt.
Dies kann ich aber aus der Ferne nicht beurteilen.
Denn einen Verschlussplan hattest du nicht erarbeitet/gezeigt.
In diesem werden die Fahrstaßen [Weichen und Signale] in Tabellenform und im Bild dargestellt.
Weichen gerader Strang immer "rot" im GP in der Tabelle mit "+".
Ausschlüsse werden mit "d" gekennzeichnet.
Denke da kann dir auch Heinz helfen.
Denn dies ist die Vorausetzung für die Erstellung eines Modell-Fahrplanes.


Gruß
Roland




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RE: Klapp-Diorama Bad Wernberg

#23 von Werner_bei_Stummi , 26.09.2019 23:39

Hallo Roland, hallo Heinz,
bevor ich mich jetzt auf so komplizierte Überlegungen einlasse, probiere ich es noch mal anders.

Der Vorschlag von Heinz für die östliche Ausfahrt ist im folgenden Snip zu sehen:
Wie weit kann den der Lokführer auf Gleis 3 da vorfahren? Bis Punkt A oder bis B ?



Lieber wäre mir natürlich B. Das wäre die einfachste Lösung. Auch für Gleis 2 (Mitte) und 1 (am Bhf'sgebäude) kann der Lokführer fast bis ganz an die Weiche ran und alles wäre gut. Die Signalbrückenvariante scheint mir dagegen ziemlich aufwändig.


Herzliche Grüße
Werner

mein "Klapp-Diorama Bad Wernberg": https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=172333


 
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RE: Klapp-Diorama Bad Wernberg

#24 von Werner_bei_Stummi , 28.09.2019 10:22

Das Problem maximaler Zuglängen hat mich noch nicht losgelassen. Daher folgende Idee für die Westseite:



Gleis 1:
kann Richtung Ausfahrt A jetzt bis zum Haupt-Signal an der DKW genutzt werden. Flankenschutz von Gleis 2 durch Sperrsignal. Richtung Ausfahrt B ist ebenfalls eine längere Nutztung möglich, denn die Lok kann bis zum entsprechenden HP vorfahren.

Gleis 2:
sollte Gleis 2 alternativ in voller Länge genutzt werden, ist das ebenfalls möglich. Es gibt den Flankenschutz durch das Sperrsignal auf Gleis 1.

Was meinen die Experten? Ist das o.k.?


Herzliche Grüße
Werner

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RE: Klapp-Diorama Bad Wernberg

#25 von ET 65 , 28.09.2019 11:52

[quote="kleiner Wolf" post_id=2014883 time=1569528970 user_id=18735]... Was mir auffällt ist, du hast ein Problem mit dem Durchrutschweg. [/quote]Hallo Roland,

das ließe sich ja noch mit den entsprechend niedrig genehmigten Einfahrgeschwindigkeiten lösen.


[quote="kleiner Wolf" post_id=2014883 time=1569528970 user_id=18735]Wenn dein Fahrplan ein gleichzeitiges Ein- und Ausfahren von West nach Ost vorsieht, sind die Signalstandorte ungünstig gewählt. ...[/quote]Ich weiß nicht, ob Werner nach Fahrplan fahren möchte. Ich gehe aber davon aus, wenn die Anlage die Möglichkeit bietet, gleichzeitig ein- und auszufahren, wird Werner dies auch nutzen wollen.


[quote="kleiner Wolf" post_id=2014883 time=1569528970 user_id=18735]... Denn einen Verschlussplan hattest du nicht erarbeitet/gezeigt.
In diesem werden die Fahrstaßen [Weichen und Signale] in Tabellenform und im Bild dargestellt.
Weichen gerader Strang immer "rot" im GP in der Tabelle mit "+".
Ausschlüsse werden mit "d" gekennzeichnet.
Denke da kann dir auch Heinz helfen. ...[/quote]Ich habe bisher immer ohne Verschlussplan geplant. ops:
Wobei ich darauf geachtet habe, dass Flankenfahrten, etc. nicht möglich sind.

In dem Fall von Werners Bahnhof haben wir eine etwas andere Ausgangssituation (die mich schon bei der ersten Vorstellung des Bahnhofes -sagen wir mal - etwas geärgert hat). Wir bekommen hier einen komplett fertig gebauten Bahnhof (Gleise und Weichen liegen!) und sollen jetzt die notwendigen Einrichtungen (Signale, Fahrleitung, Grenzzeichen, etc.) unter Berücksichtigung der Vorbildorientierung umsetzen?! Ich hatte mich damals dafür entschieden, genau hier (bei der Vorbildorientierung) den Rotstift anzusetzen und auf Durchrutschwege ganz zu verzichten. Kompromisse bei der Signalposition sind ebenfalls zwingend erforderlich, sonst steht nur eine Lok mit einem Waggon am Bahnsteig. Grenzzeichen müssen eingehalten werden, weil es sonst zu Kollisionen kommt.

Alle Signalplanungen für diesen Bahnhof sind also nicht vorbildgerecht. Egal wie man es betrachtet.
Mit diesem Kompromiss muss (und will) Werner (nach meiner Information) leben, sonst hätte er schön in einem früheren Stadium umgeplant.

Daher behaupte ich jetzt ganz verwegen: Werner, nimm die Signalplanung, welche Dir am besten gefällt.


Zitat
... Der Vorschlag von Heinz für die östliche Ausfahrt ist im folgenden Snip zu sehen:
Wie weit kann den der Lokführer auf Gleis 3 da vorfahren? Bis Punkt A oder bis B ?



Lieber wäre mir natürlich B. ...

Nach meinem Verständnis des Vorbildes bis Punkt A.


Zitat
... Die Signalbrückenvariante scheint mir dagegen ziemlich aufwändig.

Ersetze "ziemlich" durch "extrem", dann stimmt es. Also streichen wir diese Variante.


Zitat
Das Problem maximaler Zuglängen hat mich noch nicht losgelassen. Daher folgende Idee für die Westseite:

... Was meinen die Experten? Ist das o.k.?

Habe ich oben schon vorweg genommen: Das ist nicht o.k., wenn es um Vorbild-orientiert geht. Dazu verweise ich nochmal auf die von Roland genannte Quelle "Grundlagen zur Signalaufstellung" (findest du hier https://tu-dresden.de/bu/verkehr/ibv/vst...hek/grundsaetze).

Ein Signal sichert einen Abschnitt so, dass diese Absicherung eindeutig auf diesen Abschnitt bezogen ist. Dabei kann es sich um eine Gleisverbindung (Weiche, Kreuzung, etc.), eine Drehbrücke oder andere schienenbewegliche Objekte handeln. Ein Signal gibt aber auch einen Gleisabschnitt zur Verwendung frei, wenn sich in diesem Gleisabschnitt kein Fahrzeug mehr befindet, das mit dem einfahrenden Zug/Fahrzeug kollidieren könnte. Usw.

Dass auf parallel liegenden Gleisen das Signal eindeutig dem entsprechenden Gleis aus jeder Sichtposition (am Anfang des Gleises bis kurz vor den Signalstandort) zuordnungsfähig sein muss, ist dann nur eine logische Forderung.


Gruß, Heinz


Tried to reduce to the max Ich weiß, nicht immer einfach, aber einfach kann ja jeder.
Was noch fehlt? "Ein Sack voll Zeit"


 
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