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RE: Kann das CS3 Brems-Makro eine Softwaresteuerung ersetzen?

#1 von MrWolfcastle , 25.09.2019 13:03

Hallo,
ich bin schon seit langer Zeit auf der Suche nach einer Möglichkeit meine Anlage digital zu schalten.
Es geht dabei um eine 2x1m kleine N-Anlage die nach dem Hundeknochenprinzip funktioniert, also im Prinzip etwas größeres im-kreis-fahren.
Bisher steuer ich alles mit einer Central Station Reloaded also Esu Ecos.
Im Prinzip bin ich damit auch sehr zufrieden, nur dass man damit nicht vor roten Signalen anhalten kann. (Ich weiß es gibt Bremsmodule dafür, hab ich auch schon getestet aber dafür braucht man dann wieder passende Dekoder und ich würde gerne meine Loks ohne großen Aufwand fahren lassen)
Ich habe mich auch schon lange mit Softwarelösungen auseinandergesetzt. Bisher gefiel mir dabei TrainController am besten (in der Silver-Version). Leider ist das ganze nicht ganz günstig.
Dabei habe ich auch gemerkt, dass kein richtiges Modellbahnfeeling aufkommt. Ich habe eher das Gefühl, ich sitze am PC (was ich ja auch tue...)
Momentan ist es meistens so, dass ich dann einfach nur meine Zentrale einschalte und so ein bisschen fahre. Mich stört bei den PC-Lösungen einfach, dass man zusätzlich zur Zentrale noch den PC starten muss und dann so viele Geräte hat. Und ich kann den PC nicht vernünftig vor meiner Anlage integrieren.
Jetzt habe ich gesehen, dass die Central Station 3 mit der neuesten Software auch vor einem roten Signal bremsen kann. Auch habe ich schon in vielen Videos gesehen, dass man viele Abläufe programmieren kann. Mir geht es hauptsächlich um eine Blocksicherung, dass die Züge sich nicht gegenseitig hinten drauf fahren.
Kann man das mit der CS3 machen oder gibt es da einschränkungen? Leider findet man im Netz sehr wenig zu dem Thema.
Momentan besitze ich S88-Rückmelder von Digikeijs (Stromfühler) und Schaltdecoder von LDT. Kann ich diese weiterverwenden?
Ich habe gelesen, dass man zumindest bei der Basis-CS3 noch ein L88 Zusatzmodul benötigt? Und ein Netzteil braucht man für die CS3 auch noch. Benötige ich sonst noch etwas für den Betrieb bzw. geht das alles so wie ich denke?
Bisher war mir das Märklin-System immer etwas zu "geschlossen" aber vielleicht ist auch das der Vorteil. Ich möchte einfach gerne unkompliziert Modellbahn fahren ohne 100 Geräte programmieren und warten zu müssen.
Dass man auch bei der CS3 auch am Anfang programmieren muss ist mir klar. Aber ich suche einfach etwas, was nach dem ersten Programmieren einfach läuft und möglichst mit wenig Geräten.
Ich hoffe ihr konntet mir folgen und habt Erfahrungsberichte. Die CS3 ist ja echt nicht günstig, aber bei der Software käme ich auch ungefähr auf die Preise und Weihnachten ist ja auch nicht mehr ganz so weit...

Viele Grüße
Markus


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RE: Kann das CS3 Brems-Makro eine Softwaresteuerung ersetzen?

#2 von VT601 , 25.09.2019 13:40

Hallo Markus,

Märklin veröffentlich auf sein YouTubeKanal mache Erklärvideos von der handhabung des CS3 und MS2.
In kürze wird auch einen erscheinen über Blocksteuerung und Bremssteuerung.
Ich denke dieser Video wird deine Fragen mindestens teilweis beantworten.

In de zwischenzeit kannst du die andere Videos auch anschauen.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=5-O0rHAVCYo
Kanal: https://www.youtube.com/channel/UC_ulAkE0RxHUEhpvWf49pRQ

John


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RE: Kann das CS3 Brems-Makro eine Softwaresteuerung ersetzen?

#3 von Henrik Schütz , 25.09.2019 22:14

Nein, überhaupt nicht, ein Makro mit auslöser ist nur für ein Lok , als nächste Lok fährt über dein Auslöser bremst Erste lok noch ein Mal, aber auf andere Plats.

CS3 weist nicht was für Lok S88 ausgelöst hat.

Henrik Schütz


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RE: Kann das CS3 Brems-Makro eine Softwaresteuerung ersetzen?

#4 von 3047 , 25.09.2019 22:23

[quote="Henrik Schütz" post_id=2014537 time=1569442470 user_id=30564]
Nein, überhaupt nicht, ein Makro mit auslöser ist nur für ein Lok , als nächste Lok fährt über dein Auslöser bremst Erste lok noch ein Mal, aber auf andere Plats.

CS3 weist nicht was für Lok S88 ausgelöst hat.

Henrik Schütz
[/quote]

Das ist richtig. Um es etwas ausführlicher zu beschreiben: In dem Makro muss ja eine ganz bestimmte Lok angegeben werden die abbremsen soll wenn der S88 Kontakt ausgelöst wird. Sobald also eine andere Lok über den S88 Kontakt fährt, wird nicht diese Lok abgebremst, sondern wieder die Lok die in dem Makro benannt wird. Es gibt kein Makro in dem man einen Platzhalter wählen kann.

Ideal wäre wenn man ein Makro bauen könnte das sagt: Sobald dieser S88 Kontakt ausgelöst wird soll die Lok die sich gerade auf diesem Gleisabschnitt befindet, abgebremst werden. Aber das geht ja nicht, wie soll die Lok angesprochen werden wenn man keine spezifische Adresse hat die angesprochen werden soll. In einem anderen Diskussionszweig wird ja darüber diskutiert ob es nicht sinnvoll wäre auch mfxGleise zu haben die dann eine bestimmte Adresse und Dekoder haben. Wenn diese Möglichkeit bestände, dann könnte man evtl. den Gleisabschnitt ansprechen. Dann müsste es aber auch die Möglichkeit geben diesem Gleisabschnitt Befehle geben zu können eine Bremsung durchführen zu können. Diese Möglichkeit existiert derzeit aber nicht.


kollegiale Grüße

Gustav


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RE: Kann das CS3 Brems-Makro eine Softwaresteuerung ersetzen?

#5 von Henrik Schütz , 26.09.2019 09:43

deal wäre Stromfühler (S88DC) als auslöser, mit mfx Rückmeldung wurde erkannt welche individ S88 ausgelöst hat.

Mit Position und Individ bekannt ist es möglich nutzbare Makros zu einrichten.

Henrik


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RE: Kann das CS3 Brems-Makro eine Softwaresteuerung ersetzen?

#6 von MrWolfcastle , 26.09.2019 12:21

Ok schade, wäre auch zu schön gewesen.
Kann mir vielleicht noch jemand einen Tipp geben, welches Bremsmodul ich verwenden könnte. Mein Problem ist allerdings, dass ich die Rückmeldebereiche eher auf PC-Steuerung ausgelegt habe. Also ein langer Bereich am Anfang wo der Zug bremsen soll und ein kurzer Bereich am Ende des Blocks wo der Zug dann halten soll.
Kann ich das auch so für die Bremsmodule verwenden oder muss ich die Abschnitte dann wieder neu aufteilen?
Warum gibt es in der Modellbahn keine Möglichkeit einen Zug per Zentrale zu bremsen, selbst bei Zentralen die so viel Kosten wie ein guter PC.
Warum gibt es nicht ein zentrales Bremsverfahren was man für alle Züge anwenden kann? Ist die einzige Möglichkeit eine komplizierte PC-Software bei der man erst Wochenlang programmieren muss und selbst da ist es keinesfalls immer möglich, Handgefahrene Züge richtig zu bremsen. Was ist daran für die Hersteller so kompliziert? Eine Zentrale muss doch leistungsstark genug sein einen Zug nachverfolgen zu können?!

Trotzdem vielen Dank euch
Markus


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RE: Kann das CS3 Brems-Makro eine Softwaresteuerung ersetzen?

#7 von VT601 , 26.09.2019 13:06

Zitat
Eine Zentrale muss doch leistungsstark genug sein einen Zug nachverfolgen zu können?!



Es ist nicht nur die Rechencapacität der Zentrale, aber die möglichkeit des Zugverfolgens. Solang die Zentrale dazu keinen Informationen bekommt, kann sie nur extern gesteuert werden.
Da liegt auch der Unterschied bei den PC-Programme. Die "wissen" wohin einen Zug gesteuert würde und erwarten dann bestimmte Rückmeldungen.
Diese Intelligenz ist (noch) nicht in Zentralen eingebettet.

Übrigens sind PC-programma gar nicht so schwierig in der Basis hin zu bekommen. Manche können auch das Bremsen lernen.
Bei mir läuft RocRail und damit bin ich ganz zufrieden. Und dabei benutze es noch nur Teilweise und kenne mich noch nicht aus im vollem Umfang.
Letzte Woche hat RocRail meine Teststrecke (5 Weichen, 8 Blöcke) nahezu Fehlerfrei 5 Tage und minstens 5 Stunden am Tag gesteuert.

John


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RE: Kann das CS3 Brems-Makro eine Softwaresteuerung ersetzen?

#8 von -me- , 26.09.2019 14:16

Hallo Markus,
ich möchte hier mal ein paar Begriffe definieren, damit du vielleicht etwas Licht ins dunkle bekommst. Ich habe mal ein paar Zeilen aus einem anderen Thread kopiert, wo ich diese Zeilen im letzten Jahr geschrieben habe.

Man muss bei einer automatischen Steuerung zwischen 2 Varianten unterscheiden. Das Zauberwort dabei heißt dabei Zugverfolgung.

Die erste Variante ist der Betrieb mit der CS3 (oder jeder anderen Zentrale) ohne weitere Softwareunterstützung und ohne Zugverfolgung. Wir nehmen einen Block auf der Anlage und der Zug soll angehalten werden. Der Zug fährt in den Block ein und soll am Stoppmelder anhalten.
Dafür muss dann ein gewisser Abschnitt in dem Block stromlos geschaltet werden oder, wenn die der Zug keine Vollbremsung machen soll, wird ein Bremsmodul ("Brake on DC", wird auf der Seite von Bogobit recht gut erklärt) eingesetzt.
Um das Gleis stromlos zu schalten oder für das Bremsmodul braucht man dann Decoder oder entsprechende Signale (Märklin bietet hier Signale mit schon eingebautem Decoder) und der Bremsabschnitt wird entsprechend geschaltet und stromlos geschaltet.
Diese Variante erfordert einen Menge an Schaltdecodern, die recht heftig die MoBa-Kasse belasten.

Die zweite Variante ist der Betrieb der Anlage mit Zugverfolgung und einer vorgeschalteten Software.
Als Software sind hier z.B. iTrain, Traincontroller, WinDigipet oder RocRail zu nennen. Diese Softwarevarianten beherrschen die Zugverfolgung.
Was bedeutet das? Die Anlage wird in genau definierte Blöcke unterteilt und der Software wird einmal mitgeteilt, dass sich Zug A in Block 1 befindet. fährt Zug A nun los und verlässt Block 1, dann kommt er in den Block 2. Hier überfährt er Rückmelder im Gleis, die der Software mitteilen, dass sich Zug A im Block 2 befindet.
Innerhalb der Blöcke wird im klassischen Fall mit 2 Rückmeldern gearbeitet. Der eine ist der Eingangsmelder, der an die Software meldet, dass der Zug im Block angekommen ist. Der zweite ist der Stoppmelder, an dem der Zug angehalten werden soll, wenn es notwendig ist.
Im Gegensatz zum reinen Betrieb mit der CS3 ist der Software aber bekannt, welcher Zug bzw. welche Lok sich im Block befindet. Der Bremsvorgang erfolgt hier dann über den direkten Zugriff auf den Lokdecoder. Die Geschwindigkeit wird im Lokdecoder heruntergeregelt und die Lok hält an.
Dafür sind keine Schaltdecoder oder Stromlos-/Bremsabschnitte notwendig.

Ich hoffe, dass meine Ausführungen halbwegs verständlich waren.

Zudem möchte ich noch Henriks Kommentar etwas korrigieren.

Zitat
deal wäre Stromfühler (S88DC) als auslöser, mit mfx Rückmeldung wurde erkannt welche individ S88 ausgelöst hat.

Mit Position und Individ bekannt ist es möglich nutzbare Makros zu einrichten.


mfx kann zwar die Lok auf dem Gleis erkennen und einrichten, ein ermitteln der Position der Lok wie bei Railcom ist aber nicht möglich.


Ich habe gerade gesehen, dass Markus noch etwas geschrieben hat.

Zitat
Kann mir vielleicht noch jemand einen Tipp geben, welches Bremsmodul ich verwenden könnte.


Die Bremsmodule von Märklin oder Viessmann sind in meinen Augen völlig überteuert.
Ich habe von den Bogobit-Modulen (https://www.bogobit.de/) bisher nur gutes gehört.

Zitat
Mein Problem ist allerdings, dass ich die Rückmeldebereiche eher auf PC-Steuerung ausgelegt habe. Also ein langer Bereich am Anfang wo der Zug bremsen soll und ein kurzer Bereich am Ende des Blocks wo der Zug dann halten soll.


Wenn ich das bei deiner Anlage richtig gesehen habe, dann ist bei dir ja noch alles im Rohbau. Von daher könnte man die Lage der Rückmelder ja noch anpassen.
Ich würde dir empfehlen, erst einmal zu testen, was du wirklich möchtest. Die Lage der Rückmelder unterscheidet sich nicht nur bei PC-Steuerung und Steuerung rein mit der Zentrale, die Lage der Rückmelder kann auch bei verschiedenen Softwarevarianten unterschiedlich sein.

Zitat
Warum gibt es in der Modellbahn keine Möglichkeit einen Zug per Zentrale zu bremsen, selbst bei Zentralen die so viel Kosten wie ein guter PC.
Warum gibt es nicht ein zentrales Bremsverfahren was man für alle Züge anwenden kann?


Mit den ABC-Bremsstecken (Bremsmodulen) gibt es ja so ein System. Und die Hersteller sehen natürlich auch, dass sich die Bremsmodule für teures Geld verkaufen lassen.

Ich hatte vor einiger Zeit mal Gelegenheit, mit einem Märklin Mitarbeiter zu sprechen. Der hat mir gesagt, dass ältere Zentralen wie die CS1 und ESU-Pendant, CS2 und auch die Ecos 2 für eine Zugverfolgung nicht genug an Rechenleistung zur Verfügung stellen würden.
Die CS3 hätte aber anscheinend genug Leistung, um das zu realisieren. Ob da noch mal was kommt, bleibt abzuwarten.

Generell kann ich deine Verwirrung und Verärgerung verstehen.
Ich habe mich 2016 mit den gleichen Gedanken gequält und hatte auch den Wunsch, alles nur mit der CS2 zu fahren.
Nachdem ich mich dann etwas mit der Programmmierung der CS2 beschäftigt habe, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass eine Software für mich aber dann doch die bessere Wahl ist. Die Programmierung der Fahrstraßen/Makros war auf dem trägen Display der CS2 eine Qual und ohne PC-Unterstützung (CS2.exe, die simuliert eine zweite CS2 auf dem PC) hätte ich schneller aufgegeben.
Auch bei der CS3 scheint eine Bedienung (gerade beim Erstellen eines Gleisbildes) sehr fummelig zu sein. Alle Modellbahner mit der CS3, die ich kenne, nutzen für Konfigurationen das WEB-Interface der CS3 und machen das alles auf einem PC/Laptop. Das kleine Display der CS3 ist da ein wirklich Hindernis.

Die ganzen Bremsmodule und Schaltdecoder wären in Summe teurer gewesen als eine Software (bei mir iTrain) und die Programmierung von iTrain war schnell und einfach realisiert, so dass ich etwa 3 Monate gebraucht habe, bis alles verkabelt war (Rückmelder) und dann der erste Automatische Betrieb möglich war.
2017 habe ich dann sämtliche Gleise noch mal aufgenommen und meine Rückmeldungen im Gleis neu sortiert, die ursprünglich auf Bremsmodule ausgelegt waren.
Seitdem bin ich sehr zufrieden mit meiner Wahl und würde nie wieder etwas anderes haben wollen.

Ich würde jedem, der automatische Abläufe auf der Anlage realisieren möchte, dazu raten mit einer Software zu arbeiten.
Da du ja schon mit TC liebäugelst würde ich mich an deiner Stelle erkundigen, ob es nicht vielleicht die Bronze-Version auch tut. Da könnte man dann ja noch ein paar Euro sparen.

Das waren dann meine Gedanken zu dem Thema.


Schöne Grüße vom Ponyhof.

Michael

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RE: Kann das CS3 Brems-Makro eine Softwaresteuerung ersetzen?

#9 von wete , 26.09.2019 17:55

Hallo Markus,
vielleicht hilft dir das weiter.
Lb. Gruß
Werner
https://www.youtube.com/watch?v=HtF6BVrON9c


 
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RE: Kann das CS3 Brems-Makro eine Softwaresteuerung ersetzen?

#10 von TT800 , 27.09.2019 03:17

Zitat

Ok schade, wäre auch zu schön gewesen.


Hallo Markus,

ich bin überzeugt, dass es sehr wohl "schön" sein kann. Leider gibt es noch zu wenige "Spezialisten" (Wording von Märklin), die das CS3 Brems-Makro verstehen und nützen. Es gibt Meldungen aus Dänemark und USA, die von erfolgreichen Anwendungen berichten. Ich selber bin (so wie etwa eine Hand voll anderer vom Stummiforum) auch am Experimentieren und habe zum Beispiel schon eine Lösung zum Notfall-Container gefunden (und hier im Stummiforum veröffentlicht). Leider bin ich aber noch nicht soweit, dass ich konkrete Fakten zusammenfassen kann.

Zum Verständnis:
Wie die Software-Anhänger mehrfach erklärt haben, benötigen sie in ihrer Anwendung eine Lok Identifizierung am Ort des Rückmelders. Die CS3 Makros der "Erweiterten Ereignissteuerung" definieren stattdessen aber, was eine bestimmte Lok beim Aktivieren eines Rückmelders tun soll. Also werden in einem Bremsmakro die notwendigen Parameter zu konkreten Rückmeldern vor einem konkreten (im Schattenbahnhof auch virtuellen) Signal in den Containern eingetragen.

Wird jetzt im Rahmen einer durch die Ereignissteuerung automatisierten Lokfahrt dieses Signal passiert, so muss dieses zum Signal gehörende Bremsmakro als Ereignis eingereiht sein. Wobei alles nur die in der Lokfahrt definierte Lok betrifft. Sollte das Bremsmakro für eine konkrete Bremsstrecke auch bei einer anderen Lok vorkommen, so können ja nicht gleichzeitig beide Loks dasselbe Signal anfahren.

Leider gibt es noch viel zu wenige Erfahrungsberichte von der Anwendung der verschiedenen logischen und anderen CS3 Makros. Allerdings heißt das nicht, dass ein Brems-Makro in Deinem Projekt nicht machbar wäre.


Viele Grüße,
Stephan
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RE: Kann das CS3 Brems-Makro eine Softwaresteuerung ersetzen?

#11 von Regiobw , 02.10.2019 13:49

Hallo Markus,

lies dir mal diesen Thread durch, da findest du ein paar Beispiele die dir vielleicht weiterhelfen.
viewtopic.php?f=5&t=161449&p=2012127&hilit=cs3+ereignissteuerung#p1867320


Grüße
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RE: Kann das CS3 Brems-Makro eine Softwaresteuerung ersetzen?

#12 von schaerra , 28.11.2019 12:57

Hallo,

gerne möchte ich noch eine Frage zum Thema in den Raum werfen:

Zentralen wie die ECOS die CS3 oder auch die IB II können ja grundsätzlich Fahrstrassen schalten. Dies auch dann, wenn diese Fahrstrasse durch einen Rückmeldekontakt ausgelöst wird.
Somit kann man zumindest einen Schattenbahnhof steuern.
Wenn man nun auf einer Anlage zwei Schattenbahnhöfe über solche Fahrstrassen steuern will, kann es ja des öfteren vorkommen, dass von einer dieser Zentralen mehrere Fahrstrassen gleichzeitig abgearbeitet werden müssen.

Ist dies überhaupt möglich, oder geht da immer nur eine Fahrstrasse nach der anderen?


freundliche Grüsse
Helmut Fritz

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RE: Kann das CS3 Brems-Makro eine Softwaresteuerung ersetzen?

#13 von Heinzi , 29.11.2019 10:07

Zitat

gerne möchte ich noch eine Frage zum Thema in den Raum werfen:

Zentralen wie die ECOS die CS3 oder auch die IB II können ja grundsätzlich Fahrstrassen schalten. Dies auch dann, wenn diese Fahrstrasse durch einen Rückmeldekontakt ausgelöst wird.
Somit kann man zumindest einen Schattenbahnhof steuern.
Wenn man nun auf einer Anlage zwei Schattenbahnhöfe über solche Fahrstrassen steuern will, kann es ja des öfteren vorkommen, dass von einer dieser Zentralen mehrere Fahrstrassen gleichzeitig abgearbeitet werden müssen.

Ist dies überhaupt möglich, oder geht da immer nur eine Fahrstrasse nach der anderen?

Bitte sei so lieb und lösche das hier und mache einen neuen Beitrag auf. das sind dann doch ganz unterschiedliche Dinge.


Gruss Heinzi
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RE: Kann das CS3 Brems-Makro eine Softwaresteuerung ersetzen?

#14 von Thomas93 , 29.11.2019 18:18

Hallo Helmut,

auch wen, dass Themen hier nicht passend ist, möchte ich dir eine Antwort geben.
Eine Fahstrasse besteht meistens aus Weichen und Signalen und es ist auch egal ob die Zentrale selbst über eine Logik verfügt oder es von einen PC kommt. Jeder Befehl für die Fahrstraße muss einzel ausgesendet werden, ob fünf oder zehn Artikel geschaltet werden und neben bei auch die Befehle der Lokdecorder. Da die elektrischen Signal im Strom ziemlich schnell unterwegs sind, bekommst du, die minimale Verzögerung nicht mit.
Ich hoffe geholfen zuhaben.

Gruß

Thomas


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RE: Kann das CS3 Brems-Makro eine Softwaresteuerung ersetzen?

#15 von schaerra , 01.12.2019 10:18

Zitat

Bitte sei so lieb und lösche das hier und mache einen neuen Beitrag auf. das sind dann doch ganz unterschiedliche Dinge.



Hallo Heinzi,

es geht in diesem Beitrag doch darum, ob eine Zentrale wie die Mä CS3 oder auch eine Ecos die Steuerung einer Moba Anlage übernehmen kann. Markus (als Threadersteller) geht es hauptsächlich darum ob er mit einer solchen Zentrale die Loks auch abbremsen kann. Also geht es um Ablaufsteuerungen.
Mir geht es nun darum ob diese Zenrtralen überhaupt die Rechnerleistung besitzen um eine solche Ablaufsteuerung zu meistern.
Deshalb sind das meiner Meinung nach - keine Unterschiedlichen Dinge.
Hintergrund ist der - dass ich für einen Mobafreund eben auch eine Steuerung und dazugehörend eine Abremsung der Züge ohne PC Software aufbauen möchte.

Hallo Thomas,

vielen Dank für die Antwort.
Wie Du Richtig schreibst, besteht eine Fahrstrasse aus Weichen und Signalen. Es kann aber auch Relais beinhalten, welche einen Bremsabschnitt steuern. Ob nun ABC, DC oder sogar von der Zentrale generiert ist dabei ganz Egal.

Womit wir wieder voll im Thema sind.

Den wenn der Ablauf einer solchen Steuerung - aufgrund zu geringer Rechnerleistung der Zentrale verzögert wird - auch wenn es nur sehr geringe Zeitspannen sind - so kann es doch zu Problemen führen.
Es reicht schon wenn eine Fahrstrasse verzögert wird, in welcher ein Zug angehalten werden sollte.
Bei meiner Intellibox II ist das auch tatsächlich so.
Bekommt die IB II zwei Fahrstrassen Anforderungen unmittelbar hintereinnander, so kommt es für die zweite FS zu verzögerungen. Auch wenn es nur Zehntelsekunden sind, so kann es doch zu falschen Bremsstrecken führen.
Somit ist die Steuerung einer Blockstrecke und gleichzeitig eines Schattenbahnhofs über die Fahrstrassenschaltung der IB II eher kritisch bis fast unmöglich.

Kann das die Mä CS3 oder die ECOS2 besser?


freundliche Grüsse
Helmut Fritz

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RE: Kann das CS3 Brems-Makro eine Softwaresteuerung ersetzen?

#16 von 8erberg , 01.12.2019 15:07

Hallo,

man darf nicht vergessen, dass die Zentralen über "Rechenleistungen" eines Handies von der Grabbeltheke verfügen...

Eine vernünftige Anlagensteuerung ohne externe Software nur mit der Zentrale mag bei einer Nebenbahnanlage mit 2 Bahnhöfen a 4 Gleisen funktionieren....

Peter


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RE: Kann das CS3 Brems-Makro eine Softwaresteuerung ersetzen?

#17 von Thomas93 , 01.12.2019 15:13

Hallo Helmut,

Wenn an zehntel Sekunde das richtige Fahrstraßen stellen scheitert, muss man den Rückmelder etwas weiter von Schattenbahnhof weg legen und gegebenfalls den Zug mit weniger Geschwindigkeit in den Schattenbahnhof fahren lassen damit die Steuerung auch Zeit hat die Fahrstraße zustellen.
Denn wahrscheinlich wird eine PC-Steuerung auch nicht rechtzeit die Weichen, Signale und sonstige Artikel schalten, wenn der Melder direkt vor der zu schalteten Weiche liegt und eine paar Zentimeter lang ist, Denn wenn eine PC-Steuerung benutzt wird, möchte der Modellbahn auch mehr als nur einen Zug fahren lassen und den entsprechend musse dementsprechende Befehle an die Zentrale geschickt werden und die wiederum muss die Befehle einzel in die Anlage Schicken. Zwischen den einzelnen Befehlen muss immer eine Pause bleiben und die länge ist abhängig von benutzten Protokoll bzw ob es gemischte Protokolle sind.

Gruss

Thomas


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RE: Kann das CS3 Brems-Makro eine Softwaresteuerung ersetzen?

#18 von schaerra , 01.12.2019 15:49

Hallo Thomas, hallo Peter,

ja - wie ihr schreibt ist zum einen die Rechnerleistung der Zentralen begrenzt und zum anderen darf man von der Grundkonzeption keine zeitlich kritschen Abläufe in diese Fahrstrassen einplanen.

Zitat

Denn wahrscheinlich wird eine PC-Steuerung auch nicht rechtzeit die Weichen, Signale und sonstige Artikel schalten, wenn der Melder direkt vor der zu schalteten Weiche liegt und eine paar Zentimeter lang ist, Denn wenn eine PC-Steuerung benutzt wird, möchte der Modellbahn auch mehr als nur einen Zug fahren lassen und den entsprechend musse dementsprechende Befehle an die Zentrale geschickt werden und die wiederum muss die Befehle einzel in die Anlage Schicken.



Genau das war ja auch die Grundüberlegung, weshalb keine Software zum Einsatz kommen soll. Den wenn der Flaschenhals sowieso an der Zentrale liegt und man keineZugverfolgung braucht, sowie auch nicht nach Fahrplan fahren will, wozu dann eine Software einsetzen.


freundliche Grüsse
Helmut Fritz

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RE: Kann das CS3 Brems-Makro eine Softwaresteuerung ersetzen?

#19 von -me- , 01.12.2019 18:17

Hallo Erich,

Zitat
Genau das war ja auch die Grundüberlegung, weshalb keine Software zum Einsatz kommen soll. Den wenn der Flaschenhals sowieso an der Zentrale liegt und man keineZugverfolgung braucht, sowie auch nicht nach Fahrplan fahren will, wozu dann eine Software einsetzen.


Hier liegst du etwas im Irrtum. Meine CS2 ist in vielen Bereichen sehr träge, gerade wenn sie durch Fahrstraße belastet wird.
Lasse ich diese Arbeit von einem PC übernehmen (egal, ob iTrain oder meine CS2.exe), dann funktioniert alles wunderbar, da die CS2 ja "nur" die Rückmelder auslesen und Befehle durchreichen muss. Man merkt spürbar, dass hier die CS2 weniger belastet wird, die Temperatur der CS2 bleibt wesentlich geringer.
Mit der CS3 wird es mit dem Web-Interface nicht funktionieren, weil es hier ja nur ein Interface ist, die nur auf die Bedienoberfläche der CS3 zugreift.
Die CS2.exe simuliert aber eine weitere CS2 im System und wenn die die Arbeit übernimmt, dann spürt man das deutlich bei der CS2.


Schöne Grüße vom Ponyhof.

Michael

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RE: Kann das CS3 Brems-Makro eine Softwaresteuerung ersetzen?

#20 von schaerra , 02.12.2019 08:43

Hallo Michael,

vielen Dank - dass ist sehr interessant. Ich habe mit der Märklin CS 2 od 3 bisher nur kleine Test erfahrungen machen können, aber noch keine Anlagensteuerungen mit Fahrstrassen usw. ausprobiert.

Der Hintergrund für meine Fragen ist wie bereits geschrieben, der geplante Neubau einer Anlage (2L) bei einem befreundeten Mobahner.
Diese DCC Digital- Anlage soll neben einer handbedienten Nebenstrecke, eine automatische Ringstrecke (Hundeknochen) erhalten, welche aus zwei Schattenbahnhöfen mit Zügen versorgt wird.
Nun geht es um die Steuerung dieser Schattenbahnhöfe und der angeschloßenen Blockstrecke, welche zwar Digital aber ohne PC Software gesteuert werden soll.
Dabei sollen die Züge jeweils langsam Abbremsen und Anfahren. Außerdem soll - wenn möglich - in den Schattenbahnhöfen bei jedem Zug der Sound und das Licht abgeschaltet werden.

Mein Freund möchte dies am liebsten mit einer ESU ECOS (Bremsen mit ABC Technik) steuern. Ich favorisiere eher die IB 2 mit Marcobausteinen. Eine Märklin CS war auch schon im Gespräch.
Wobei das lokale AN/AUS von Funktionen meines Wissens nur mit den Marco Bausteinen möglich ist. Dies ist aber tatsächlich ein anderes Thema.


freundliche Grüsse
Helmut Fritz

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schaerra
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RE: Kann das CS3 Brems-Makro eine Softwaresteuerung ersetzen?

#21 von -me- , 02.12.2019 12:44

Hallo Helmut Fritz,
ich hatte anfangs ja auch mit dem reinen Fahren mit der CS2 bzw. der CS2.exe geliebäugelt.
Ich habe mir dann zuerst mal so ein paar Pendelstrecken auf der Anlage eingerichtet, das war mit der CS2 auch kein Problem.
Dafür brauchte ich zunächst keine Bremsmodule, weil ich hier mit der Makroaufzeichnung der CS2 arbeiten konnte. Das funktioniert auch soweit problemlos, wenn hier nur ein Zug pendelt.
Schwieriger wurde es dann, als ich einen zweiten Zug in die Pendelstrecke einbinden wollte. Hat zwar auch funktioniert, zeigte dann aber schon die Grenzen auf.
Im nächsten Schritt habe ich dann mit Stromlosabschnitten experimentiert und festgestellt, dass die Programmierung der Fahrstraßen in der CS2 ganz schön fummelig ist.
Zeitgleich habe ich mich dann mal um Bremsmodule gekümmert bzw. mich informiert. Für den Betrieb meiner Anlage hätte ich 25 Bremsabschnitte gehabt. Da ich nicht der Elelktronikexperte bin, hätte ich hier auf Bogobit-Bremsmodule gesetzt.
Ich habe dann mal den Taschenrechner bemüht und festgestellt, dass die Ausrüstung mit Bremsmodulen und Schaltdecodern irgendwie den vierstelligen Eurobereich erreichen würde.
Über den Drahtverhau, den man dann noch benötigt, rede ich erst mal nicht.

Ich habe dann hier im Forum mal im Digitalbereich gestöbert und festgestellt, dass eine Software vielleicht ja doch nicht so schlecht ist.
Also habe ich da mal schlau gemacht und bin dabei geblieben. Ich brauche keine Bremsmodule, die Einrichtung der Blöcke war etwas Fleißarbeit, aber unproblematisch.
Die Zugrouten, die ich eingerichtet habe, sind denkbar einfach:
1. fahre von SBF A nach SBF B und wieder zurück.
2. fahre vom Hauptbahnhof in SBF B, dann zum SBF A und wieder zurück zum Hauptbahnhof.
Einfacher geht es nicht.

Ich würde es nie wieder anders machen, die Programmierung der Fahrstraßen in den Zentralen ist wesentlich mehr Aufwand als die Konfiguration einer Software.
Die Kosten für die benötigten Bremsmodule und Decoder sind wesentlich höher als für eine Software, wenn keine elektronischen Kenntnisse Vorhanden sind und Bremsmodule nicht selbst gebaut werden können.
Es spricht also alles für die Software und sehr viel gegen das Fahren mit Zentrale und Bremsmodulen.


Schöne Grüße vom Ponyhof.

Michael

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-me-
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RE: Kann das CS3 Brems-Makro eine Softwaresteuerung ersetzen?

#22 von schaerra , 02.12.2019 20:42

Hallo Michael,

ich kann mich noch Gut an Deinen Thread wegen der Bremsmodule erinnern. Ich habe damals auch mitgeschrieben, da ich zu diesem Zeitpunkt gerade meine Anlage mit selbstgebauten Bremsmodulen ausgerüstet hatte.
Du hast schon recht, dass es mit dem PC sicherlich am einfachtsten, flexibelsten, komfortabelsten geht. Und wenn man den PC nicht mitrechnet und z.B. Rocrail verwendet, dann ist es sicher auch am günstigsten. Was soll man aber machen, wenn der Besitzer der neuen Anlage, absolut nix mit einer PC Software zu tun haben will!
Deshalb geht es ja in diesem Thread um den Automatikbetrieb ohne Software und was da so möglich ist oder nicht.

Wenn ich noch mal auf die Uhlenbrock Marco Bausteine zurückkommen darf, gibt es jemanden welcher damit arbeitet?
Mir gefällt dieses System von den Werbeversprechungen her nicht schlecht. Und ich habe es mir auch durchgerechnet, da man sich die Meldedecoder und die Bremsbausteine spart, ist es auch nicht so viel teurer als andere Systeme.
Leider gibt es im Netz aber sehr wenig bis gar keine Praxisberichte darüber.


freundliche Grüsse
Helmut Fritz

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